07 Mai 2024
Equipage in Bad Elster: Edle Pferde und historische Kutschen
Westsachsen/Bad Elster.- Am Pfingstsonntag, dem 19. Mai, findet wieder die beliebte »EQUIPAGE BAD ELSTER – Edle Pferde & Historische Kutschen« statt. Im großen Jubiläumsjahr zu 700 Jahren Ersterwähnung wird das überregional bekannte Pfingstevent bereits zum 19. Mal in den Königlichen Anlagen Bad Elsters veranstaltet. Aufgrund der königlich-sächsischen Tradition des Heilbades steht dabei vor allem der historische Bezug im Vordergrund. Am Vormittag locken ab 10 Uhr über 25 »herausgeputzte« historische Gespanne aus Sachsen, Bayern und Böhmen vor das Königliche Kurhaus, wo diese stilvoll von einem fachmännischen Moderatorenteam präsentiert werden. Am Nachmittag findet ab 13.30 Uhr im zentralen Paul-Schindel-Park Bad Elster die große Nachmittagsveranstaltung für die ganze Familie u.a. mit einem Wettbewerb im Hindernisfahren, dem 8. Bad-Elster-Derby, einer interessanten Haflinger-Präsentation und dem historischen Kutschtheater mit einer heiteren Jubiläumsgeschichte statt. Das Pfingstevent im Vogtland. Alle Infos: 037437/ 53 900 | www.badelster.de
Quelle und Foto: Chursächsische Veranstaltungs GmbH
06 Mai 2024
Automobilstadt Zwickau: Ladeinfrastruktur wird weiter ausgebaut
Westsachsen/Zwickau.- Auf dem früheren Parkplatz in der Eckersbacher Otto-Hahn-Straße werden auf einer Fläche von rund 260 Quadratmetern insgesamt acht Schnellladepunkte installiert. Errichtet wird die „E-Tankstelle“ von der Total Energies Marketing Deutschland GmbH, die die Fläche von der Stadt mietet. Bis 31. Dezember 2025 soll die Inbetriebnahme erfolgen. Mit der Vereinbarung ist der erste Schritt zur Ansiedlung von Schnellladeinfrastruktur über das Deutschlandnetz in Zwickau erreicht.
Mit dem Deutschlandnetz will der Bund für ein flächendeckendes und nutzerfreundliches Schnellladenetz in ganz Deutschland sorgen. Die öffentlich-zugänglichen Standorte entstehen zum einen sowohl in den urbanen als auch in den ländlichen Räumen. Andererseits werden Standorte an den Autobahnen erschlossen. Mit 9.000 Ladepunkten an über 1.000 Standorten soll bis 2026 erreicht werden, dass der nächste Schnellladepunkt stets innerhalb weniger Minuten erreicht werden kann.
Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) hatte das Deutschlandnetz in entsprechende Suchräume aufgeteilt und ausgeschrieben. Die Unternehmen, die nun den Zuschlag erhalten haben, sind für die Errichtung und den Betrieb der Schnelladestationen verantwortlich. Die Städte hatten im Rahmen des Verfahrens die Möglichkeit, Grundstücke vorzuschlagen, die für einen Schnellladehub geeignet erscheinen.
Die Initiative des Deutschlandnetzes wurde in Zwickau im Rahmen der 2017 abgeschlossenen Kooperation zwischen der Stadtverwaltung und der Volkswagen Sachsen GmbH betrachtet und bearbeitet. Der nun mit Total Energies vereinbarte Standort in Eckersbach liegt nicht nur in einem Großwohngebiet und in unmittelbarer Nähe zum Stadion. Mit der Anbindung sowohl an die Bundestraße B 173 als auch die B 93 ist er mit dem regionalen und letztlich überregionalen Verkehrsnetz verbunden.
„Der neue Schnellladepark ist ein weiterer Schritt, mit dem wir die für die E-Mobilität grundlegende Infrastruktur herstellen“, erläutert Oberbürgermeisterin Constance Arndt. Zwischen 2000 und 2023 konnten im Rahmen des geförderten Projektes E-Com bereits 108 Ladepunkte durch die Stadtverwaltung installiert werden. „Zwickau ist traditionsreiche Autostadt und eine zukunftsfähige Stadt der E-Mobilität – auch dank des Engagements von und der Zusammenarbeit mit VW Sachsen“, so Arndt weiter.
Ein weiterer Schnellladepark mit 12 Ladepunkten soll im Rahmen des Deutschlandnetzes im Bereich Mitte/ West entstehen. Hier erfolgen derzeit noch die Standortanalysen und entsprechenden Absprachen.
Mit dem Deutschlandnetz will der Bund für ein flächendeckendes und nutzerfreundliches Schnellladenetz in ganz Deutschland sorgen. Die öffentlich-zugänglichen Standorte entstehen zum einen sowohl in den urbanen als auch in den ländlichen Räumen. Andererseits werden Standorte an den Autobahnen erschlossen. Mit 9.000 Ladepunkten an über 1.000 Standorten soll bis 2026 erreicht werden, dass der nächste Schnellladepunkt stets innerhalb weniger Minuten erreicht werden kann.
Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) hatte das Deutschlandnetz in entsprechende Suchräume aufgeteilt und ausgeschrieben. Die Unternehmen, die nun den Zuschlag erhalten haben, sind für die Errichtung und den Betrieb der Schnelladestationen verantwortlich. Die Städte hatten im Rahmen des Verfahrens die Möglichkeit, Grundstücke vorzuschlagen, die für einen Schnellladehub geeignet erscheinen.
Die Initiative des Deutschlandnetzes wurde in Zwickau im Rahmen der 2017 abgeschlossenen Kooperation zwischen der Stadtverwaltung und der Volkswagen Sachsen GmbH betrachtet und bearbeitet. Der nun mit Total Energies vereinbarte Standort in Eckersbach liegt nicht nur in einem Großwohngebiet und in unmittelbarer Nähe zum Stadion. Mit der Anbindung sowohl an die Bundestraße B 173 als auch die B 93 ist er mit dem regionalen und letztlich überregionalen Verkehrsnetz verbunden.
„Der neue Schnellladepark ist ein weiterer Schritt, mit dem wir die für die E-Mobilität grundlegende Infrastruktur herstellen“, erläutert Oberbürgermeisterin Constance Arndt. Zwischen 2000 und 2023 konnten im Rahmen des geförderten Projektes E-Com bereits 108 Ladepunkte durch die Stadtverwaltung installiert werden. „Zwickau ist traditionsreiche Autostadt und eine zukunftsfähige Stadt der E-Mobilität – auch dank des Engagements von und der Zusammenarbeit mit VW Sachsen“, so Arndt weiter.
Ein weiterer Schnellladepark mit 12 Ladepunkten soll im Rahmen des Deutschlandnetzes im Bereich Mitte/ West entstehen. Hier erfolgen derzeit noch die Standortanalysen und entsprechenden Absprachen.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau
03 Mai 2024
Tal der Burgen und Schlösser: Neue Ausstellung im Schloss Waldenburg
Westsachsen/Waldenburg.- Das Schloss Waldenburg öffnet seine Tore für eine faszinierende künstlerische Reise durch das
"Tal der Burgen und Schlösser". Unter diesem Thema präsentiert der in der Region bekannte
Maler und Künstler Helmut Weller aus Glauchau seine beeindruckenden Werke. Die
Ausstellung findet im Souterrain des Schlosses statt und lädt Besucher dazu ein, die Burgen
und Schlösser des Muldentales in Ölfarbe zu bestaunen.
Helmut Weller kehrt damit nach seinem erfolgreichen Ausstellungsjahr 2022, damals mit dem Titel "Ein Spaziergang durch Waldenburg", erneut nach Schloss Waldenburg zurück. Dieses Mal präsentiert er eine Zusammenstellung von Ölbildern, die das reiche Erbe des Muldentals einfangen.
Das Muldental ist bekannt für seine Vielzahl an historischen und kulturellen Schätzen. Die malerischen Burgen und Schlösser, darunter Schloss Rochlitz, die Rochsburg und natürlich Schloss Waldenburg, bieten eine einzigartige Kulisse für Kunstwerke.
Die romantischen Landschaften entlang der Mulde haben schon immer Künstler inspiriert, so auch Helmut Weller. Seit Jahrzehnten schafft er Werke in Farbe, die die Schönheit und Vielfalt der Region zeigen.
Helmut Weller kann auf eine beeindruckende Karriere zurückblicken, die mit seiner frühen Ausbildung in Mal- und Zeichenzirkeln begann und ihn schließlich zum Meister seines Handwerks machte. Im Jahr 2019 wurde ihm zu seinem 50-jährigen Jubiläum der "Goldene Meisterbrief" im Malerhandwerk verliehen, eine Auszeichnung, die seine herausragenden Leistungen und sein Engagement für die Kunst würdigt.
Die Ausstellung "Tal der Burgen und Schlösser" im Schloss Waldenburg bietet eine einzigartige Gelegenheit, die Werke von Helmut Weller zu bewundern und zugleich die reiche Geschichte und Kultur des Muldentals zu erleben. Zu sehen sind Schlösser und Burgen angefangen von der Muldenquelle bei Schöneck im Vogtland bis zum Schloss Wörlitz.
Die Ausstellung ist vom 01. Mai bis zum 14. Juli zu den regulären Öffnungszeiten des Schlosses für Besucher zugänglich. Der Eintrittspreis beträgt 4,50 € (ermäßigt 3,50 €), inklusive Zugang zu den Dauerausstellungen Baugeschichtliche Ausstellung sowie Filmschloss Waldenburg. Alternativ ist ein Kombiticket inkl. der historischen Räumlichkeiten des Schlosses erhältlich für 10,50 € (ermäßigt 8,50 €).
Helmut Weller kehrt damit nach seinem erfolgreichen Ausstellungsjahr 2022, damals mit dem Titel "Ein Spaziergang durch Waldenburg", erneut nach Schloss Waldenburg zurück. Dieses Mal präsentiert er eine Zusammenstellung von Ölbildern, die das reiche Erbe des Muldentals einfangen.
Das Muldental ist bekannt für seine Vielzahl an historischen und kulturellen Schätzen. Die malerischen Burgen und Schlösser, darunter Schloss Rochlitz, die Rochsburg und natürlich Schloss Waldenburg, bieten eine einzigartige Kulisse für Kunstwerke.
Die romantischen Landschaften entlang der Mulde haben schon immer Künstler inspiriert, so auch Helmut Weller. Seit Jahrzehnten schafft er Werke in Farbe, die die Schönheit und Vielfalt der Region zeigen.
Helmut Weller kann auf eine beeindruckende Karriere zurückblicken, die mit seiner frühen Ausbildung in Mal- und Zeichenzirkeln begann und ihn schließlich zum Meister seines Handwerks machte. Im Jahr 2019 wurde ihm zu seinem 50-jährigen Jubiläum der "Goldene Meisterbrief" im Malerhandwerk verliehen, eine Auszeichnung, die seine herausragenden Leistungen und sein Engagement für die Kunst würdigt.
Die Ausstellung "Tal der Burgen und Schlösser" im Schloss Waldenburg bietet eine einzigartige Gelegenheit, die Werke von Helmut Weller zu bewundern und zugleich die reiche Geschichte und Kultur des Muldentals zu erleben. Zu sehen sind Schlösser und Burgen angefangen von der Muldenquelle bei Schöneck im Vogtland bis zum Schloss Wörlitz.
Die Ausstellung ist vom 01. Mai bis zum 14. Juli zu den regulären Öffnungszeiten des Schlosses für Besucher zugänglich. Der Eintrittspreis beträgt 4,50 € (ermäßigt 3,50 €), inklusive Zugang zu den Dauerausstellungen Baugeschichtliche Ausstellung sowie Filmschloss Waldenburg. Alternativ ist ein Kombiticket inkl. der historischen Räumlichkeiten des Schlosses erhältlich für 10,50 € (ermäßigt 8,50 €).
Quelle und Foto: Schloss Waldenburg
02 Mai 2024
Rechtsbankrott verdrängt: Erklärung von Justizministerin Katja Meier
Westsachsen/Zwickau/Dresden.– Justizministerin Katja Meier stellte heute dem sächsischen Landtag die Schwerpunkte ihrer Arbeit als Staatsministerin der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung (SMJusDEG) vor. Gestern war sie zur Maidemonstration in Zwickau, vermied es jedoch tunlichst, sich zum Thema „Rechtsbankrott an den Zwickauer Gerichten“ zu äußern. Stattdessen die üblichen Worthülsen zum angeblich demokratischen Rechtsstaat: «Die Justiz trägt wesentlich zum Erhalt der freiheitlichen, demokratischen Grundordnung bei – der gesamte Geschäftsbereich des SMJusDEG, von der Rechtsprechung bis hin zum Justizvollzug, ist untrennbar mit dem Grundgesetz verbunden. Die Menschen, die der Justiz in Sachsen ein Gesicht verleihen, erwarten völlig zurecht Unterstützung, wenn die Belastung zunimmt. Wenn uns der Schutz von Bürger- und Grundrechten als Gesellschaft ernst ist, dann darf es bei der personellen und finanziellen Ausstattung unserer Justiz als zentralen Pfeiler unseres Rechtsstaats keine Abstriche geben.«
Katja Meier betonte in Ihrer Rede ebenso das seit 2019 bereits Erreichte, um die sächsische Justiz bei der Wahrnehmung ihres gesellschaftlichen und verfassungsrechtlichen Auftrags zu stärken.
Wesentliche Eckpunkte sind:
- Maßnahmen zum Schutz der Justiz und des Rechtsstaats vor Verfassungsfeinden
- Einführung eines Anwärtersonderzuschlags und freier Heilfürsorge im allgemeinen Vollzugsdienst
- Einer der besten Besoldungen für Referendarinnen und Referendare bundesweit
- Flexiblere Arbeitsbedingungen und besserer Vereinbarkeit von Familie und Beruf
- Mentorinnen-Programm, das Frauen bei ihrem Aufstieg in der sächsischen Justiz unterstützt
- Möglichkeit des integrierten Bachelorgrades an der Universität Leipzig
- Start eines Forschungs- und Erprobungsprogramms für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Justiz
- Rekordeinstellungen von Proberichtern und Proberichterinnen
Justizministerin Katja Meier: »Auch hier in Sachsen dürfen wir unseren demokratischen Rechtsstaat niemals für selbstverständlich halten – sondern sollten ihn für die kommenden Jahrzehnte wehrhaft und handlungsfähig machen. Wir dürfen niemals zulassen, dass die Unabhängigkeit der Gerichte angetastet wird und damit wertvolles Vertrauen in den Rechtsstaat verloren geht.«
In Ihrer Fachregierungserklärung hob Katja Meier ebenso hervor, dass wir uns mit unserem Grundgesetz als Gesellschaft und Staat auch dazu verpflichtet haben, an einem vereinten Europa mitzuwirken, effektiv für Klimaschutz einzutreten und unsere Demokratie zu bewahren.
»Klimaschutz ist auch Verfassungsschutz. Er zwingt uns nämlich genau dazu, wovor wir uns manchmal so hartnäckig drücken: die Frage nach der Zukunft zu beantworten! Denn ein rechtzeitiger Übergang zur Klimaneutralität, so das Bundesverfassungsgericht, schützt unsere künftige Freiheit«, so Staatsministerin Katja Meier.
Die Fachregierungserklärung unterstrich dabei die grundlegenden Maßnahmen, die das SMJusDEG zur Umsetzung des verfassungsrechtlichen Auftrags erfolgreich auf den Weg bringen konnte:
- Schaffung eines modernen Gleichstellungsgesetzes
- Modernisierung der sächsischen Strafvollzugsgesetzes
- Schaffung eines Transparenzgesetzes
- Einrichtung und Unterstützung von Forschungsstellen
- Entwicklung von Bürgerbeteiligungsformaten und Demokratieprojekten
Staatsministerin Katja Meier: »Auch in Zukunft muss für uns in diesem Land gelten, das Leitbild unseres Grundgesetzes zur Grundlage unseres Handelns zu machen. Das bedeutet auch ein fortwährender Einsatz für einen wehrhaften demokratischen Rechtsstaat, und für eine unabhängige und leistungsfähige Justiz. Schließlich steht jedoch über allem, dass wir einschreiten, wenn die Würde des Menschen missachtet wird.«
Katja Meier betonte in Ihrer Rede ebenso das seit 2019 bereits Erreichte, um die sächsische Justiz bei der Wahrnehmung ihres gesellschaftlichen und verfassungsrechtlichen Auftrags zu stärken.
Wesentliche Eckpunkte sind:
- Maßnahmen zum Schutz der Justiz und des Rechtsstaats vor Verfassungsfeinden
- Einführung eines Anwärtersonderzuschlags und freier Heilfürsorge im allgemeinen Vollzugsdienst
- Einer der besten Besoldungen für Referendarinnen und Referendare bundesweit
- Flexiblere Arbeitsbedingungen und besserer Vereinbarkeit von Familie und Beruf
- Mentorinnen-Programm, das Frauen bei ihrem Aufstieg in der sächsischen Justiz unterstützt
- Möglichkeit des integrierten Bachelorgrades an der Universität Leipzig
- Start eines Forschungs- und Erprobungsprogramms für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Justiz
- Rekordeinstellungen von Proberichtern und Proberichterinnen
Justizministerin Katja Meier: »Auch hier in Sachsen dürfen wir unseren demokratischen Rechtsstaat niemals für selbstverständlich halten – sondern sollten ihn für die kommenden Jahrzehnte wehrhaft und handlungsfähig machen. Wir dürfen niemals zulassen, dass die Unabhängigkeit der Gerichte angetastet wird und damit wertvolles Vertrauen in den Rechtsstaat verloren geht.«
In Ihrer Fachregierungserklärung hob Katja Meier ebenso hervor, dass wir uns mit unserem Grundgesetz als Gesellschaft und Staat auch dazu verpflichtet haben, an einem vereinten Europa mitzuwirken, effektiv für Klimaschutz einzutreten und unsere Demokratie zu bewahren.
»Klimaschutz ist auch Verfassungsschutz. Er zwingt uns nämlich genau dazu, wovor wir uns manchmal so hartnäckig drücken: die Frage nach der Zukunft zu beantworten! Denn ein rechtzeitiger Übergang zur Klimaneutralität, so das Bundesverfassungsgericht, schützt unsere künftige Freiheit«, so Staatsministerin Katja Meier.
Die Fachregierungserklärung unterstrich dabei die grundlegenden Maßnahmen, die das SMJusDEG zur Umsetzung des verfassungsrechtlichen Auftrags erfolgreich auf den Weg bringen konnte:
- Schaffung eines modernen Gleichstellungsgesetzes
- Modernisierung der sächsischen Strafvollzugsgesetzes
- Schaffung eines Transparenzgesetzes
- Einrichtung und Unterstützung von Forschungsstellen
- Entwicklung von Bürgerbeteiligungsformaten und Demokratieprojekten
Staatsministerin Katja Meier: »Auch in Zukunft muss für uns in diesem Land gelten, das Leitbild unseres Grundgesetzes zur Grundlage unseres Handelns zu machen. Das bedeutet auch ein fortwährender Einsatz für einen wehrhaften demokratischen Rechtsstaat, und für eine unabhängige und leistungsfähige Justiz. Schließlich steht jedoch über allem, dass wir einschreiten, wenn die Würde des Menschen missachtet wird.«
Quelle und Foto: SMJusDEG
30 April 2024
Unrühmliches Jubiläum: Zwickauer Überklebungsaffäre wird Zwölf
Westsachsen/Zwickau/Plauen/Dresden.- Heute vor genau 12 Jahren begann die Zwickauer Überklebungsaffäre. Rechtsanwalt Reinhard Schübel (der falsche Doktor aus Plauen/Foto oben) hatte für seine damalige Mandantin am letzten Tag der Frist das falsche Rechtsmittel beim nicht zuständigen Oberlandesgericht in Dresden eingereicht und damit ein Chaos in Sachsens Justiz ausgelöst, das bis heute anhält.
Auslöser war der Beschluss des Amtsgerichts Zwickau mit Aktenzeichen 8 F 1059/07, in dem eine Familienrichterin das falsche, weil veraltete Recht angewandt hatte. Dieser Fehler hätte schon damals korrigiert werden müssen. Stattdessen wurde - vermutlich von einer Justizsekretärin - der bereits aufgebrachte Rechtskraftvermerk „Rechtskräftig seit dem 01.05.2012“ mit einem passend zugeschnittenen weißen Blatt Papier überklebt (Foto Briefkopf). Wer diese Urkundenfälschung in Auftrag gab, ist bis heute nicht aufgeklärt. Der damals amtierende Sächsische Justizminister Sebastian Gemkow (CDU/Foto Mitte) schrieb in seiner Stellungnahme an den Petitionsausschuss des Sächsischen Landtags im Jahr 2019: „Der unbekannte Überkleber konnte vom Gericht nicht ermittelt werden“. Dabei sollte es nach den Vorstellungen der Justiz in Sachsen nun bleiben.
Da durch die Überklebung am Zwickauer Amtsgericht jedoch bereits erheblicher materieller und immaterieller Schaden entstanden war, und Schübel nicht aufhörte, seine ehemalige Mandantin mit unberechtigten Honorarforderungen zu überziehen, ging die Betroffene damit an die Öffentlichkeit. In der Folge kamen immer mehr Ungereimtheiten ans Licht, die die Sächsische und vor allem die Zwickauer Justiz ziemlich alt aussehen lassen. So wurde im Zusammenhang mit dem Zwickauer Sparkassenskandal bekannt, das die Sparkasse Zwickau im Schulterschluss mit der Zwickauer Rathausspitze und der Justiz wissentlich und regelmäßig zum Schaden der Allgemeinheit gegen geltendes Recht verstößt (WSZ berichtete). Justizminister Gemkow sprach in diesem Zusammenhang von einer „Staatskrise“ und der CDU-Landtagsabgeordnete Gerald Otto (Foto unten) sagte, man müsse jetzt dafür sorgen, dass so etwas nicht noch einmal passiert.
Unbeeindruckt davon geht die Verfolgung weiter. Es sind noch heute Gerichtsverfahren anhängig, die es nach dem 1. Mai 2012 gar nicht mehr geben dürfte. Rechtsanwalt Schübel verklagt seine ehemalige Mandantin weiter, will neuerdings verbieten, dass öffentlich die Wahrheit über sein Fristversäumnis verbreitet wird. Richter an allen Gerichten in Sachsen werfen inzwischen das Handtuch. Keiner will sich mehr an diesem Fall die Finger verbrennen. Einige hoffen auf Verjährung, die jedoch wegen ständiger neuer Klagen nicht eintreten kann. Ein Teufelskreis...
Unterstützen Sie unser RechercheTeam mit einer Spende
Nach 50 Jahren Bandauftritten: Aftershowparty mit Toni Krahl
Westsachsen/Bad Elster.- Am Freitag, den 10. Mai öffnet sich um 19.30 Uhr der Vorhang für Toni Krahl, der als Sänger der Kultband City jahrzehntelang die deutsche Musiklandschaft und auch die Theaterbühne Bad Elsters beehrt hat. Nur mit seinem Buch und seiner Gitarre bewaffnet, kommt Toni Krahl nun zurück nach Bad Elster.
Nachdem City zum 50. Bandjubiläum die großen Bühnen verlassen hat, wird Toni Krahl seine persönlichen Erlebnisse und Gedanken über diese aufregende Zeitreise teilen. Bereits vor einiger Zeit hat er dazu sein Buch »Toni Krahls Rocklegenden« erfolgreich veröffentlicht. Begleitet von seinem Sidekick Kai Suttner wird er mit seiner Gitarre plaudern und Anekdoten sowie Nachdenkliches aus dem 50-jährigen City-Leben zum Besten geben. Es verspricht ein besonderer Abend zu werden, bei dem die Zuschauer einen Blick in das Leben einer Rocklegende werfen können. Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de
Quelle und Foto: Chursächsische Veranstaltungs GmbH
25 April 2024
Stadtratswahl in Zwickau: Fragen an die Spitzenkandidaten
Westsachsen/Zwickau.- Bezüglich der anstehenden Stadtratswahlen am 9. Juni 2024 befragen wir die Spitzenkandidaten der antretenden Parteien und Wählervereinigungen zu kommunalen Themen, von denen wir wissen, dass sie die Zwickauer Bevölkerung interessieren. Dazu gehören die Sanierung des 04-Bades, die Fertigstellung des Gefängnisneubaus, das Stadtarchiv und die Millionenverluste der Sparkasse Zwickau. Besondere Aufmerksamkeit erfährt derzeit das Thema kriminelle Strukturen innerhalb der Zwickauer Justiz.
Die Stadtratskandidaten haben wir befragt:

Europäische Klangreise: Vortragsabend der „Alten Musik“ am KON
Westsachsen/Zwickau.- Schülerinnen und Schüler der Gesangs-, Blockflöten- und Cembaloklassen des Robert Schumann Konservatoriums laden interessiertes Publikum zu einem Konzert am Donnerstag, den 2. Mai 2024 ein. Die jungen Musiker bringen Alte Musik zu Gehör. Gespielt werden Werke von Vivaldi und Telemann über Mancini und Cima bis hin zu Sweelinck oder Rameau. Besonders im Mittelpunkt steht das Cembalo, das von Richard Röbel, Lehrer am KON, vorgestellt wird.
Das Konzert beginnt um 18.30 Uhr, der Eintritt ist frei.
Das Konzert beginnt um 18.30 Uhr, der Eintritt ist frei.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau
24 April 2024
KunstWandelhalle Bad Elster: Textilkunst aus den Schichten der Zeit
Westsachsen/Bad Elster.- Am vergangenen Samstag wurde bei einer feierlichen Vernissage im Zuge des 12. KunstFestes Bad Elster die neue Ausstellung „Schichtungen“ der Textilkünstlerin Britta Ankenbauer in der KunstWandelhalle Bad Elster eröffnet. Die Leipzigerin zeigt in Bad Elster damit inmitten der Königlichen Anlagen Bad Elsters einen Querschnitt aus 20 Jahren ihres textilkünstlerischen Schaffens.
Schichten stehen dabei im Vordergrund der künstlerischen Beschäftigung mit Themen wie Zeit, Erinnerung und Veränderung in der Natur. Dazu verwendet die Künstlerin Textilien, Papier und anderes flexibles Material. Als Besonderheit verarbeitet sie hier Fotografien, Fundstücke, aber auch Wort und Text, um diese zu fragmentieren oder zu dekonstruieren und anschließend wieder neu zu verbinden. Dabei ist ihre Kunst immer als Dialog und als Spiel mit der Zeit zu sehen, bietet die Option der Verlangsamung. Zu sehen sind Arbeiten mit intensiv bearbeiteten Oberflächen, die eine Art Patina bilden, durch die man als Betrachter erst hindurchsehen muss. Andere Werke wiederum zeigen abstrakte, landschaftlich anmutende Bildwelten ohne erkennbare Horizonte, dafür aber bestückt mit textilen Lebenswelten und Erinnerungsmotiven, Abdrucken von Spitze und weiblichen Portraits des vorigen Jahrhunderts. Weitere Objekte der eindrucksvollen Ausstellung zeigen Garne und Gewebe, die hängend oder liegend ineinander verschlungen hinter flachen, digitalisierten Abbildungen erscheinen.
„Mit ihrer Kunst schafft Britta Ankenbauer Bildwelten, die auf den ersten Blick nicht schnell lesbar sind. Erst der zweite, verweilende Blick offenbart die Details und Tiefe, diese wirken wohltuend anders“ erklärt Ute Gallert als Ausstellungsverantwortliche der Chursächsischen Veranstaltungsgesellschaft und fügt hinzu: „Wie ein Seismograph erforscht die Künstlerin damit oft unsichtbare Bewegungen und Zusammenhänge – als textile Schichtungen ihres künstlerischen Ausdrucks.“ Diese wirklich sehenswerte Ausstellung kann nun bis zum 9. Juni 2024 jeweils von Mittwoch bis Sonntag von 14.00 bis 17.30 Uhr sowie an den Wochenenden zusätzlich von 9.30 Uhr bis 12.00 Uhr sowie zu den Veranstaltungen in der KunstWandelhalle Bad Elster besichtigt werden. Der Eintritt ist frei. www.kunstwandelhalle.de
Schichten stehen dabei im Vordergrund der künstlerischen Beschäftigung mit Themen wie Zeit, Erinnerung und Veränderung in der Natur. Dazu verwendet die Künstlerin Textilien, Papier und anderes flexibles Material. Als Besonderheit verarbeitet sie hier Fotografien, Fundstücke, aber auch Wort und Text, um diese zu fragmentieren oder zu dekonstruieren und anschließend wieder neu zu verbinden. Dabei ist ihre Kunst immer als Dialog und als Spiel mit der Zeit zu sehen, bietet die Option der Verlangsamung. Zu sehen sind Arbeiten mit intensiv bearbeiteten Oberflächen, die eine Art Patina bilden, durch die man als Betrachter erst hindurchsehen muss. Andere Werke wiederum zeigen abstrakte, landschaftlich anmutende Bildwelten ohne erkennbare Horizonte, dafür aber bestückt mit textilen Lebenswelten und Erinnerungsmotiven, Abdrucken von Spitze und weiblichen Portraits des vorigen Jahrhunderts. Weitere Objekte der eindrucksvollen Ausstellung zeigen Garne und Gewebe, die hängend oder liegend ineinander verschlungen hinter flachen, digitalisierten Abbildungen erscheinen.
„Mit ihrer Kunst schafft Britta Ankenbauer Bildwelten, die auf den ersten Blick nicht schnell lesbar sind. Erst der zweite, verweilende Blick offenbart die Details und Tiefe, diese wirken wohltuend anders“ erklärt Ute Gallert als Ausstellungsverantwortliche der Chursächsischen Veranstaltungsgesellschaft und fügt hinzu: „Wie ein Seismograph erforscht die Künstlerin damit oft unsichtbare Bewegungen und Zusammenhänge – als textile Schichtungen ihres künstlerischen Ausdrucks.“ Diese wirklich sehenswerte Ausstellung kann nun bis zum 9. Juni 2024 jeweils von Mittwoch bis Sonntag von 14.00 bis 17.30 Uhr sowie an den Wochenenden zusätzlich von 9.30 Uhr bis 12.00 Uhr sowie zu den Veranstaltungen in der KunstWandelhalle Bad Elster besichtigt werden. Der Eintritt ist frei. www.kunstwandelhalle.de
Quelle und Foto: Chursächsische Veranstaltungs GmbH
Stadtverwaltung Zwickau: Tag der offenen Tür mit Klavierbegleitung
Westsachsen/Zwickau.- Ab kommenden Samstag sind in der Zwickauer Innenstadt wieder die „Klaviere für Jedermann“ zu finden. Bei guten Wetter stehen die Instrumente für Profis und Laien, für Musikliebhaber und Interessierte zur Verfügung, um Kreativität zu entfalten und um Zwickau zum Klingen zu bringen.
Ein Klavier wird zum „Tag der offenen Tür“ der Stadtverwaltung auf dem Hauptmarkt zu finden sein, danach beim Galerie Café. Weitere Instrumente stehen vor dem Grünen Bürgerbüro in der Inneren Schneeberger Str. 16 und vor dem Projekt 46 in der Hauptstraße 46. Für das vierte Klavier sucht Stadtmanagerin Anne Kuhl noch interessierte Einzelhändler oder Gastronomen, die das Klavier vor ihrem Geschäft betreuen. Interessierte melden sich bitte per E-Mail (stadtmanagementzwickaude) oder telefonisch unter 0375 838007.
Diese Initiative wird finanziert durch den Verfügungsfonds Innenstadt – ZENTRUM.LEBEN und koordiniert von der Stadtmanagerin vom Amt für Wirtschaftsförderung. Zur Verfügung gestellt wurden die Instrumente vom Pianohaus Bayer & Piano Ritter.
Zum „Tag der offenen Tür“ lädt die Stadtverwaltung am Samstag (27. April) zwischen 10 und 16 Uhr ein. Auf dem Hauptmarkt präsentieren sich und ihre Technik dann die Berufsfeuerwehr sowie Bereiche wie das Tiefbauamt, das Garten- und Friedhofsamt, das Stadtplanungsamt (Vermessung) oder das Ordnungsamt. Kinder können sich auf den Spielbus Ferdi freuen. Für die Versorgung sorgt mit der Gulaschkanone der Feuerwehrverein Auerbach/Eckersbach 1999 e.V.
Neben dem Dünnebierhaus, Sitz des Standesamtes, ist insbesondere das Rathaus geöffnet. Vom Erdgeschoss bis zum 2. Obergeschoss gibt es Präsentationen verschiedener Ämter und Büros oder Informationen zu Praktikums- und Ausbildungsplätzen sowie zu Stellenangeboten. Für Gespräche stehen auch Oberbürgermeisterin Constance Arndt sowie Bürgermeisterin Silvia Queck-Hänel und Bürgermeister Sebastian Lasch zur Verfügung. Abgerundet wird das Programm durch Vorträge im Bürgersaal, ein Internationales Cafe, ein breites Informationsangebot der Stabsstelle Kommunale Prävention oder ein Gewinnspiel.
Ein Klavier wird zum „Tag der offenen Tür“ der Stadtverwaltung auf dem Hauptmarkt zu finden sein, danach beim Galerie Café. Weitere Instrumente stehen vor dem Grünen Bürgerbüro in der Inneren Schneeberger Str. 16 und vor dem Projekt 46 in der Hauptstraße 46. Für das vierte Klavier sucht Stadtmanagerin Anne Kuhl noch interessierte Einzelhändler oder Gastronomen, die das Klavier vor ihrem Geschäft betreuen. Interessierte melden sich bitte per E-Mail (stadtmanagementzwickaude) oder telefonisch unter 0375 838007.
Diese Initiative wird finanziert durch den Verfügungsfonds Innenstadt – ZENTRUM.LEBEN und koordiniert von der Stadtmanagerin vom Amt für Wirtschaftsförderung. Zur Verfügung gestellt wurden die Instrumente vom Pianohaus Bayer & Piano Ritter.
Zum „Tag der offenen Tür“ lädt die Stadtverwaltung am Samstag (27. April) zwischen 10 und 16 Uhr ein. Auf dem Hauptmarkt präsentieren sich und ihre Technik dann die Berufsfeuerwehr sowie Bereiche wie das Tiefbauamt, das Garten- und Friedhofsamt, das Stadtplanungsamt (Vermessung) oder das Ordnungsamt. Kinder können sich auf den Spielbus Ferdi freuen. Für die Versorgung sorgt mit der Gulaschkanone der Feuerwehrverein Auerbach/Eckersbach 1999 e.V.
Neben dem Dünnebierhaus, Sitz des Standesamtes, ist insbesondere das Rathaus geöffnet. Vom Erdgeschoss bis zum 2. Obergeschoss gibt es Präsentationen verschiedener Ämter und Büros oder Informationen zu Praktikums- und Ausbildungsplätzen sowie zu Stellenangeboten. Für Gespräche stehen auch Oberbürgermeisterin Constance Arndt sowie Bürgermeisterin Silvia Queck-Hänel und Bürgermeister Sebastian Lasch zur Verfügung. Abgerundet wird das Programm durch Vorträge im Bürgersaal, ein Internationales Cafe, ein breites Informationsangebot der Stabsstelle Kommunale Prävention oder ein Gewinnspiel.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau
Abonnieren
Posts (Atom)







.jpg)









