27 September 2022

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Ausgezeichnet: Sächsischer Verdienstorden für Dr. Arend Oetker

Westsachsen/Leipzig/Dresden.-
Dr. Arend Oetker (83) ist gestern mit dem Verdienstorden des Freistaates Sachsen geehrt worden. Bei der feierlichen Verleihung in der Galerie für Zeitgenössische Kunst (GfZK) in Leipzig würdigte Ministerpräsident Michael Kretschmer die »unermüdliche und großzügige Unterstützung von Kunst und Kultur sowie das langjährige und herausragende ehrenamtliche Wirken Dr. Oetkers im Freistaat Sachsen«.
Dr. Arend Oetker gehört zu den Gründern der Galerie für Zeitgenössische Kunst in Leipzig und ist heute deren Stiftungsrats-Vorsitzender. Neben zahlreichen Schenkungen an die Galerie bringt er sich aktiv im Förderkreis ein, engagiert sich in Projekten der Kunstvermittlung und wirkt maßgebend im Beirat des Programms »Schule mit Zukunft Leipzig Ost« mit. Von 1991 bis 1999 leitete Dr. Oetker zudem als Vorsitzender den Kulturkreis im Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI). Er half maßgeblich dabei, dass über 50 bedeutende Werke zeitgenössischer Künstler, die sich nicht den Vorgaben der DDR-Kulturpolitik unterworfen hatten, und von Vertretern der bundesdeutschen Nachkriegsmoderne in das Eigentum der GfZK überführt wurden. Seit 2002 ist Dr. Oetker Sprecher des Kuratoriums der Stiftung Bach-Archiv Leipzig. In dieser Funktion spendete er immer wieder für die Erweiterung der Sammlung sowie für die Neugestaltung des Museums. Zudem hat sich Dr. Arend Oetker mit großem persönlichen Einsatz und Engagement für die Leipziger Messe GmbH eingesetzt. Durch seine Kontakte und sein uneigennütziges Wirken sowie seine wertvolle Arbeit im Aufsichtsrat hat er wesentlich zur Erfolgsgeschichte der Leipziger Messe und der heutigen guten Position im nationalen und internationalen Messewesen in den letzten drei Jahrzehnten beigetragen.
Über viele Jahre förderte Dr. Oetker die Handelshochschule in Leipzig (HHL) durch Spenden für Projekte und zur Erfüllung wissenschaftliche Aufgaben sowie mit Stipendien für junge Menschen. Seit 2015 verfügt die HHL dank der Unterstützung von Dr. Arend Oetker über einen Lehrstuhl für Wirtschaftspsychologie und Unternehmensführung, der sich in besonderer Weise mit Fragen der Gemeinwohlorientierung von Unternehmen und Organisationen befasst.
Hintergrund:
Beim Sächsischen Verdienstorden handelt es sich um die höchste staatliche Auszeichnung Sachsens. Mit dieser Auszeichnung ehrt der Freistaat in- und ausländische Persönlichkeiten, die sich im politischen, wirtschaftlichen, kulturellen oder sozialen Bereich zum Wohle Sachsens und der hier lebenden Menschen besonders verdient gemacht haben. Der Sächsische Verdienstorden wurde 1996 gestiftet und erstmals am 27. Oktober 1997 verliehen. Den aktuell Geehrten eingerechnet wurde der Sächsische Verdienstorden bislang an 377 Personen verliehen.
Quelle und Foto: Sächsische Staatskanzlei

Pflanzwettbewerb 2022: „Planitzer Rasselbande“ gewinnt 3. Platz

Westsachsen/Zwickau.-
Seit über 10 Jahren kümmern sich das Team und die Kids des kommunalen Kinderhortes „Planitzer Rasselbande“ mit selbstkreierten Insekten- und Ohrwurmhotels und Futtertassen um vielerlei, was im Hort-Garten herumfliegt, -kriecht und -krabbelt. Sie pflanzen und pflegen, verarbeiten Geerntetes in der horteigenen Küche und sorgen im eigenen „Gartenlabor“ für Blütenvielfalt und eine prall gefüllte Speisekammer für die (Wild-)Bienen. Seit dem Frühjahr befinden sich hier auch eine Sandlinse für bodennistende Wildbienen, ein Schau- und Brutkasten für die rote Mauerbiene und alte, angebohrte Baumstammstücke als zusätzliches Nistangebot. Damit haben die Kids nicht nur neue Lebensräume für die Wildbienen geschaffen, sondern auch ein Areal, in dem sie selbst spannende Beobachtungen machen und das Zusammenspiel zwischen Insekten, Pflanzen und dem Menschen erleben können.
Im Sommer nahm der kommunale Kinderhort mit seinem Projekt an der Initiative „Wir tun was für Bienen, Deutschland summt.“, einem bundesweiten Pflanzwettbewerb der Stiftung Mensch-Umwelt, teil. Und das recht erfolgreich: Die „Planitzer Rasselbande“ belegte mit ihrem „Gartenlabor“ jetzt einen ganz tollen Platz 3. Am vergangenen Samstag ehrte die Stiftung für Mensch und Umwelt die Gewinnerinnen und Gewinner ihres diesjährigen bundesweiten Pflanzwettbewerbs. Insgesamt waren über 8.600 Menschen in verschiedene Gartenprojekte involviert, über die rund 83 Hektar (knapp 117 Fußballfelder) Grünfläche für Wildbienen & Co. entstanden.
Die Auszeichnungsfeier fand in den Räumlichkeiten des betterplace Umspannwerks (bUm) in Berlin-Kreuzberg statt. Rund 100 Personen nahmen daran teil, darunter auch Denise und Felix Maune vom Kinderhort „Planitzer Rasselbande“. Die Gründerinnen der Stiftung und Initiatoren von „Deutschland summt!“, Dr. Corinna Hölzer und Cornelis Hemmer, würdigten das Engagement aller Beteiligten. In insgesamt elf Kategorien wurden Geld- und Sachpreise im Wert von über 10.000,- Euro vergeben, unter anderem in den Kategorien Balkone, Terrassen, Dachgärten, vertikale Gärten, Privatgärten klein (weniger als 500 Quadratmeter) und Firmengärten. „Unsere Einrichtung hat in der Kategorie „Kita-Gärten“ mit ganz viel Stolz den 3. Platz gewonnen“, freut sich Denise Maune. „Unsere Hort-Kinder werden tierisch stolz darauf sein. Wir haben in Berlin eine Biene als Pokal und ein paar Bücher zum Thema erhalten.“ Das Preisgeld in Höhe von 150 Euro wird vor allem der Pflege des „Gartenlabors“ zugutekommen.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

26 September 2022

Linke Mafia greift zum letzten Mittel: Rechercheteam mit Mord bedroht

Westsachsen/Zwickau.- Aktivisten aus dem links-grünen Milieu war sie schon immer ein Dorn im Auge: die Westsächsische Zeitung. Beschimpfungen im Netz, ein zugeklebtes Türschloss und Nazi-Aufkleber waren in der Vergangenheit keine Seltenheit. Jetzt spitzt sich die Lage dramatisch zu.
Heute früh entdeckte die Hausgemeinschaft in der Max-Pechstein-Straße 7 mehrere, zunächst nicht erklärbare Schriftzeichen und Zahlenkombinationen. Recherchen ergaben, dass es sich wohl um so genannte „Gaunerzinken“ handeln könnte. Kurze Zeit später war jedoch klar: hinter den Schmierereien steckt mehr.
ACAB zum Beispiel kommt aus dem Englischen und bedeutet „All cops are bastards“ (Alle Bullen sind Schweine). Diese Parole wird von zahlreichen Jugendsubkulturen verwendet, insbesondere unter Autonomen, Skinheads, Hooligans, Ultras und Punks. Da die Westsächsische Zeitung meist von linken Gruppierungen in die rechte Ecke gestellt wird, liegt die Wahrscheinlichkeit nahe, dass es sich bei den Verursachern eben um Mitglieder aus diesem Milieu handeln könnte. Dies allein wäre noch kein Grund zur Besorgnis. Die Zahlenkombination 187 auf unserem Briefkasten steht allerdings für Mord. Sie wird oft von Straßengangs als Drohung gegen missliebige Zeitgenossen angewandt. Ob dies nur eine allgemeine Warnung ist, oder ein bestimmter Personenkreis direkt ins Visier genommen werden soll, ist noch unklar.
Die Pressestelle der Polizeidirektion Zwickau rät zur Anzeige: „Bei dem von Ihnen geschilderten Phänomen handelt es sich offensichtlich um eine Sachbeschädigung, wenn es einen dauerhaften Schaden am Briefkasten hinterlässt und sich nicht ohne größeren Aufwand entfernen lässt. Wenn dies so ist, oder Sie sich bedroht fühlen, dann erstatten Sie bitte eine Anzeige dazu in ihrem zuständigen Polizeirevier.“
Wer am vergangenen Wochenende Beobachtungen im Bereich Max-Pechstein-Straße gemacht hat, die auf die beschriebenen Aktivitäten hindeuten, kann sich an die Polizeidirektion Zwickau unter Telefon 0375/4280 wenden oder dem Rechercheteam eine Email senden: wszrechercheteam@gmail.com

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25 September 2022

Walderlebnisgebiet: Sachsen und Tschechien unterzeichnen Erklärung

Westsachsen/Sachsen/Nordböhmen.-
An der deutsch-tschechischen Grenze zwischen Sebnitz und Neustadt in Sachsen soll ein neues grenzübergreifendes Walderlebnisgebiet entstehen. Dazu haben Sachsenforst, die Städte Sebnitz, Neustadt in Sachsen und Dolní Poustevna auf tschechischer Seite sowie die Regionaldirektion Nordböhmen der tschechischen Staatsforstverwaltung Lesy České republiky im Waldgebiet Gerstenberg bei Rugiswalde eine Absichtserklärung über die Zusammenarbeit bei der gemeinsamen Entwicklung, Umsetzung und Unterhaltung des Projektes unterzeichnet. Das Walderlebnisgebiet soll das touristische Angebot und die Möglichkeiten der naturnahen Aktiverholung im Umfeld der Nationalparke Sächsische und Böhmische Schweiz verbessern und ergänzen.
»Sachsenforst unterstützt eine touristische Entwicklung der Region und naturverträgliche Angebote zur Aktiverholung im Wald«, betonte Utz Hempfling, Landesforstpräsident und Geschäftsführer von Sachsenforst, anlässlich der Unterzeichnung. Weil Wälder neben Erholung und Tourismus auch essentielle Funktionen für Natur und Gesellschaft erbringen, ist die Umsetzung jedoch nicht einfach. »Wir wollen mit diesem Projekt ergründen, wie ein derartiges Walderlebnisgebiet möglich und umsetzbar ist«, so Hempfling. Auf den Staatswaldflächen wird der dringend benötigte, ökologisch wertvolle Rohstoff Holz regional und klimafreundlich produziert. Weiterhin erfüllen die Wälder in der Region wichtige Schutzleistungen für Natur, Klima und Umwelt. Schließlich muss auch ein Kompromiss innerhalb der Erholung gefunden werden. Hempfling: »Unsere Wälder dienen allen Menschen zur Erholung. Das gilt nicht nur für Touristen, sondern auch für die Naherholung der Anwohnerinnen und Anwohner. Wir müssen darauf achten, dass Wald, Natur und Menschen im Einklang bleiben.«
Um den vielfältigen Anforderungen gerecht zu werden, soll die waldgesetzliche Möglichkeit zur Ausweisung eines Erholungswaldes geprüft werden. Per Satzung oder durch Rechtsverordnung können auf diese Weise besondere Regelungen unter anderem für die Waldbewirtschaftung, den Bau von Erholungseinrichtungen oder zu Verhaltensvorschriften für Waldbesuchende erlassen werden. Für die betreffenden Staatswaldflächen strebt Sachsenforst − neben der bereits bestehenden PEFC-Basiszertifizierung − darüber hinaus eine Zertifizierung nach dem PEFC-Standard für Erholungswald an. Bei der Entwicklung des Projektes soll ein umfassender Beteiligungsprozess in der Region Transparenz schaffen.
Konkrete Maßnahmen in den Staatswaldgebieten betreffen die Aufwertung und Weiterentwicklung der bestehenden Sport- und Erholungsangebote wie Wander-, Rad- und Skiabfahrrouten. Zusätzlich sollen weiterführende Angebote wie Lehr- und Trimm-Dich-Pfade oder waldpädagogische Aspekte entwickelt werden. Als Kernelement des Projektes sollen auch schmale Wege, sogenannte Trails, für den Betrieb eines grenzüberschreitenden Mountainbikes-Wegenetzes durch den Staatswald führen. Die Anlage und der Betrieb dieser Strecken sollen durch die kommunalen Partner erfolgen. Insbesondere dieser Aspekt bedarf einer umfassenden Prüfung und besonderen Genehmigung, um den waldgesetzlichen Anforderungen zum Schutz anderer Waldnutzer und anderer Waldfunktionen nachzukommen. In Abhängigkeit von Genehmigungsverfahren und der Verfügbarkeit von Fördermitteln wird eine Umsetzung bis 2025 angestrebt.
Die Planungskulisse für das Projektgebiet umfasst auf beiden Seite der deutsch-tschechischen Grenze je rund 700 Hektar Wald- und Offenlandflächen. Das Projektgebiet liegt zwischen der Sächsischen Schweiz und dem Lausitzer Bergland und wird durch die drei am Projekt beteiligten Städte eingegrenzt, die Ortschaft Rugiswalde befindet sich im Zentrum. Sachsenforst ist mit rund 175 Hektar Staatswald am Knoffen- und Gerstenberg im Staatswald-Revier Unger im Forstbezirk Neustadt am Projektgebiet beteiligt. In geringerem Umfang liegen auch private und kommunale Wälder im Gebiet. Innerhalb der Planungskulisse soll im Zuge des Projektes ergebnisoffen geprüft werden, welche Flächen Bestandteil des Walderlebnisgebietes werden sollen.
Quelle und Foto: Staatsbetrieb Sachsenforst

24 September 2022

WSZ-Empfehlung: Fünf Sterne für einzigartige Kunstwerke

Westsachsen/Werdau/Zwickau.- Mit einer neuen Geschäftsidee kam vor rund einem Jahr eine Werdauer Künstlerin in die WSZ und stellte ihre ersten selbst bemalten Mandala Steine vor. Inzwischen ist aus der Idee eine kleine Kollektion geworden, die immer mehr Anhänger findet.
Neben den anfänglich bemalten Steinen kamen zur Weihnachtszeit 2021 selbst geformte und im Mandala-Stil bemalte Kerzenhalter hinzu. Später Glückskäfer sowie große und kleine Mandala-Herzen. Der neueste Trend sind farblich einzigartig gestaltete Eulen, die als Dekoration im Garten, Wohnzimmer oder Balkon sehr gut zur Geltung kommen. Davon wurden schon einige auch über die WSZ verkauft.
Wie gut die liebevoll und in stundenlanger detailgetreuer Arbeit hergestellten Kunstwerke von den Käufern angenommen werden, zeigen eindrucksvoll die Fünf-Sterne-Bewertungen auf „Etsy“ (Foto). Unsere Empfehlung deshalb, schauen Sie doch einfach mal rein und überzeugen sich selbst: MandalaShop
Wer die Möglichkeit hat, kann in der Zeit zwischen 10 und 16 Uhr auch persönlich in die Max-Pechstein-Straße 7 in 8056 Zwickau kommen. Hier gibt es eine kleine Ausstellung der schönsten Stücke zum Bewundern und Kaufen.

23 September 2022

Neues Programm: Reha-Nachsorge via App und persönlicher Begleitung

Westsachsen/Bad Elster.- Das Projekt „Onkologische Rehabilitation - Optimierung des beruflichen Wiedereinstiegs durch Tele-Reha-Nachsorge“ soll Patienten dabei unterstützen, die in der Reha erlernten Übungen und Verhaltensweisen zu Hause weiterzuführen. Um auch im Anschluss an eine onkologische Rehabilitation von den positiven Effekten der Therapien zu profitieren, bietet die Paracelsus Klinik am Schillergarten als eine von zwei sächsischen Kliniken die Tele-Reha-Nachsorge für Patienten nach Mammakarzinom an.
Kern dieses Programms ist eine App. Das Programm richtet sich speziell an Patienten, die im berufsfähigen Alter sind und den Wiedereinstieg in den Beruf anstreben. Noch während des stationären Reha-Aufenthaltes werden die Patienten durch die behandelnde Ärztin bzw. den behandelnden Arzt über dieses Programm informiert. Besteht Interesse, werden noch während des stationären Aufenthaltes zwei spezielle Termine zu diesem Projekt mit den Mitarbeitern der Physiotherapie vereinbart. Im ersten Termin wird das System vorgestellt und mit den Teilnehmern die technischen Grundvoraussetzungen geklärt. Um an dem maximal sechsmonatigen Projekt teilhaben zu können, ist ein Smartphone, ein Internetanschluss sowie ein Bildschirm (Fernseher oder PC) notwendig. Beim zweiten Termin erhalten die teilnehmenden Patienten ihre „Reha-Box“. Diese beinhaltet eine Kamera, eine Fernbedienung und eine detaillierte Anleitung sowie als Zugabe zwei Therabänder, einen Gymnastikball sowie eine Entspannungs-CD für die Übungen zu Hause. Zusätzlich helfen die Therapeuten beim Herunterladen der APP (Android und Apple) „meine reha“ auf das Smartphone und klären Anwendungsfragen. Im Anschluss wird gemeinsam mit der Patientin bzw. dem Patienten ein individueller Therapieplan erstellt. Dazu werden die Module hinsichtlich Indikation und der individuellen Bedürfnisse bzw. körperlichen Verfassung der Patienten angepasst und danach in den persönlichen Anwendungsbereich übertragen.
Das Training zu Hause besteht aus vier Einheiten pro Woche: zwei Trainingseinheiten zu Hause und zwei Ausdauertrainings. Neben den Trainingseinheiten bietet die App telemedizinisch assistierte Bewegungs-, Ernährungs- und Entspannungsangebote. Parallel zur eigenverantwortlichen Umsetzung des Programms werden die Daten der Übungen an die Therapeuten zur Auswertung und Anpassung übermittelt. Die Trainingspläne können auf Grundlage dieser Daten wöchentlich individuell durch die Teilnehmer*innen oder Therapeuten angepasst werden. Während der gesamten Projektphase stehen die Therapeuten sowie ein so genannter Onko-Lotse bei Fragen oder Problemen per Mail zur Verfügung.
„Mit diesem Angebot möchten wir die Patient*innen motivieren, auch nach ihrem Aufenthalt bei uns ihren Lebensstil zu verändern und so eine aktive Reha-Nachsorge zu betreiben. Ziel ist die Verbesserung der Kondition sowie die Mobilisation. Die Teilnehmer*innen sollen aktiv bleiben, ihren Alltag besser bewältigen und nach Möglichkeit in den Beruf zurückkehren. Derzeit begleiten wir 20 Personen und freuen uns über viel positives Feedback,“ erklärt Christina Stegmann, Physiotherapeutin und Projektbegleiterin.
Lücken in der ambulanten Nachsorge kompensieren Auch die Ärztliche Leiterin und Chefärztin für internistische Onkologie, Dr. med. Constanze Junghans freut sich darüber, dass die Klinik an diesem Projekt teilnimmt: „Eine digitale Nachsorge, die jedoch eine individuelle und persönliche Begleitung ermöglicht, wird die Erfolge einer Rehabilitation langfristig verbessern. Und kann im besten Fall Lücken in der ambulanten Nachsorge kompensieren. Wir Ärzte danken unsren sehr kompetenten Physiotherapeuten für ihr hohes Engagement zum Wohl unserer Patienten.“
Umgesetzt wird das Projekt in Zusammenarbeit mit der Sächsischen Krebsgesellschaft, der Paracelsus Klinik am Schillergarten Bad Elster, einer weiteren sächsischen Klinik in Schmannewitz sowie mit Unterstützung des Fraunhofer-Instituts für Offene Kommunikationssysteme FOKUS aus Berlin.
Quelle und Foto: Paracelsus Kliniken

Theatertipp: ImPuls-Festival lockt mit abwechslungsreichem Programm

Westsachsen/Reichenbach.-
Vom Donnerstag, 29. September bis einschließlich Montag, 3. Oktober verwandelt sich das Neuberinhaus Reichenbach Festival-Ort. Mit zahlreichen Veranstaltungen für alle Generationen bringt das Theaterfestival wieder Amateur- und Profischauspiel ins Neuberinhaus. „Wir freuen uns auch dieses Jahr unser Festival hier im wundervollen Neuberinhaus durchführen zu können und sind dankbar für die immerwährende Unterstützung des Hauses“, sagt Annegret Thalwitzer, Leiterin des Neuberin Ensembles und Organisatorin des Festivals.
Die Theatertage starten am 29. Oktober, 19.30 Uhr mit dem Festival-Stück „Der gute Mensch von Sezuan“. Das Parabelstück von Bertolt Brecht begibt sich auf die Suche nach einem guten Menschen. Im Stück finden die suchenden Götter nur einen passenden - Shen Te, eine Prostituierte. Als guter Mensch ist diese bereit, nach den Geboten der Götter zu leben. Allerdings gelingt ihr dies nur, indem sie eine Doppelrolle annimmt: Als ihr erfundener Vetter kämpft sie mit allen Mitteln ums Überleben – Mittel, die alles andere als uneingeschränkt gut sind. Immer mehr stellt sie fest, dass es scheinbar unmöglich ist, in einer Welt von Not und Elend gut zu sein. Bertolt Brecht schrieb einmal: „Nur wer im Wohlstand lebt, lebt an- genehm.“ Mit dem Parabelstück setzt sich das Ensemble mit den Themen Armut, Wohlstand, eigenes Handeln und dem „guten“ Leben auseinander. Die Brecht’sche Spielweise sorgt für überraschende Wendungen und unerwartete Komik. Das Stück wird am 2. Oktober, 17 Uhr, ein zweites Mal aufgeführt. Außerdem gibt es zwei Schülervorstellungen. Am Freitag, den 30. September, lockt ein Gastspiel des Greizer Theaterherbstes ins Neuberinhaus. Beim „Heimatabend – ein Tauchversuch“ beschäftigen sich die Spielenden mit Heimat, Identität und verschiedenen anderen deutschen Fragen. Dabei greift man auf verschiedene Märchenfiguren zurück. Am 1. Oktober gibt das Mondstaubtheater gleich zwei Vorstellungen im Haus. Nachmittag, 15 Uhr präsentiert das Kindertanzensemble um Gabriele Bocek „WAS TUN wir?“. Die Gruppe hat sich mit der Frage auseinandergesetzt, wie wir mit unserer Welt umgehen und was wir selbst bewirken können. Weiter geht es dann 19.30 Uhr mit dem Theaterstück „Frau Müller muss weg“. Die besorgte Elternschaft der Seite 2 von 2 Klasse 4b hat die Klassenlehrerin Frau Müller um einen Termin gebeten. Offenbar scheint es Probleme in der Klasse zu geben. Die Kleinen stehen gerade an einem entscheidenden Punkt ihrer schulischen Karriere, wird sich doch am Schuljahresende zeigen, wer den Sprung ins Gymnasium schafft – und wer eben nicht. Und so sitzen fünf entschlossene Erwachsene bereit, dem Feind ins Auge zu sehen. Denn für die Eltern ist längst klar, wer die Schuld an der Misere trägt – Frau Müller, die Klassenlehrerin, scheint den pädagogischen Anforderungen nicht mehr gewachsen zu sein. Die Erwachsenentheatergruppe des Mondstaubtheaters hat sich dem Thema Lehrer gegen Eltern in Zeiten von Online-Unterricht, Krisenbewältigung und TikTok-süchtigen Schülern angenommen und präsentiert die Komödie auf moderne Weise.
Am darauffolgenden Tag wird es nach der Aufführung von „Der gute Mensch von Sezuan“ noch einen Liederabend mit der „Gaenglbaend“ (Foto) geben. Diese nutzen die Lieder von Bertolt Brecht und Kurt Weill und präsentieren sie auf ihre Art und Weise.
Den Abschluss des Festivals bildet ein Gastspiel des Mittelsächsischen Theaters am 3. Oktober um 19.30 Uhr. Das Musical für eine Schauspielerin von Georg Kreisler „Heute Abend: Lola Blau“ handelt von der jungen Schauspielerin Lola Blau. Ihr gelingt nach dem „Anschluss“ Österreichs 1938 die Flucht in die USA; ihr Verlobter Leo wird, ohne dass sie es weiß, in ein Konzentrationslager deportiert. In Amerika wird Lola Blau zum gefeierten Showstar, aber nicht glücklich. Nach Kriegsende bewirkt ein Anruf Leos ihre sofortige Rückkehr nach Wien – die Menschen hier aber haben sich nicht geändert. Eine spannende, unterhaltsame und ergreifende Biografie - gesungen und gespielt mit einer Reihe ganz unterschiedlicher Lieder und Chansons. „Wir haben ein vielseitiges und spannendes Programm für das ImPuls-Festival 22. Der Mix aus Theater, Tanz, Musik und vor allem der Austausch untereinander gefällt mir gut.“, weiß Severin Zähringer, Leiter der Einrichtung.
Tickets für alle Veranstaltungen sind in der Reichenbacher Touristinformation, Markt 5, und online unter neuberinhaus.de erhältlich. Für Fragen steht das Team des Hauses unter 03765 12188 zur Verfügung. Resttickets gibt es zusätzlich an der Abendkasse.

Vorfreude, schönste Freude: Werdauer Holzsterne schon jetzt gefragt

Westsachsen/Werdau.-
Noch drei Monate sind es bis zum Heiligen Abend. In vielen Werkstätten laufen die Produktion und der Versand von Weihnachtsartikeln bereits auf Hochtouren. Und das ist bei Weitem nicht nur im Erzgebirge der Fall.
In der Werbemanufaktur Werdau entstehen in diesen Tagen wieder hunderte kleiner Holzsterne mit verschiedensten Motiven. Entworfen und produziert werden sie von Mario Dahmen, der die Produktion seit der ersten Stunde begleitet. „Die ursprüngliche Idee für die Sterne stammt aus dem Jahr 2015. Damals entstand in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung Werdau das erste Set mit insgesamt sechs Exemplaren aus der Stadt und ihren Ortsteilen“, erklärt der Werbetechniker.
Seither sind bislang stattliche 43 verschiedene Motive der 8,5 cm großen Sterne aus Flugzeugsperrholz entstanden. Die Bandbreite reicht von unterschiedlichsten Sehenswürdigkeiten der Region über die einst in Werdau gebauten LKWs bis hin zum Konterfei vom Crimmitschauer Nachtwächter und Rettungsschwimmern an der Koberbachtalsperre. Der Fantasie sind also keine Grenzen gesetzt. Selbst Osterschmuck und Firmenlogos in der detailliert gelaserten Holzoptik entstehen im Unternehmen auf der Werdauer Mühlenstraße.
Quelle und Foto: André Kleber/Werbemanufaktur Werdau

22 September 2022

Wegen mangelnder Sozialarbeit: Mobbing und Gewalt an der Pesta

Westsachsen/Zwickau.- Die Prügelattacke durch eine Mädchengang, bei der eine 12 Jährige Schülerin der Pestalozzischule schwer verletzt wurde, hat nun im Rathaus ein Nachspiel. Der CDU-Stadtrat Friedrich Hähner-Springmühl (Foto) wird zur nächsten Stadtratssitzung am 29. September diesbezüglich eine Anfrage mit folgendem Inhalt stellen:
1. Sind der Stadtverwaltung die genannten Vorkommnisse bekannt?
2. Gab es bereits in der Vergangenheit ähnliche Zwischenfälle von Gewalt?
3. Ist der Verwaltung bekannt, dass das sächsische Landesamt für Verfassungsschutz in einem Schreiben vom 21.06.2022, in Bezug auf Aktivitäten von Rechtsextremisten an sächsischen Schulen, auch die Pestalozzischule benannt wurde?
4. Wie wird die Stadtverwaltung mit den Erkenntnissen der unter den Punkten 1 bis 3 aufgeworfenen Fragen umgehen bzw. welches Handeln ist zu erwarten?
5. Kann aus Sicht der Verwaltung eine zusätzliche Stelle (Vollzeit/Teilzeit) im Bereich der Schulsozialarbeit als präventive Maßnahme die Situation an der Pestalozzischule nachhaltig verbessern?
Laut eines Artikels in der „Freien“ Presse sei Gewalt an der „Pesta“ kein Einzelfall. Seit dem 1. November 2021 habe die Polizei zehn Anzeigen aufgenommen. Dabei handele es sich in der Regel um Körperverletzung, Raub und Sachbeschädigung. Mobbing und Gewalt seien schon lange an der Schule nahezu alltäglich. Es sei außerdem nicht erkennbar, dass die Schule aktiv etwas gegen die zunehmende Gewalt unternimmt.
Stadtrat Hähner-Springmühl meint, dass dies die Folgen vernachlässigter Sozialarbeit seien und fordert nun von den zuständigen Stellen Nachbesserungen. Wie die aussehen könnten, wird Streitthema in der nächsten Stadtratssitzung sein, bei der übrigens um 17 Uhr wieder eine Bürgerfragestunde auf der Tagesordnung steht.

Anklage zugelassen: Jetzt wird Gil Ofarim der Prozess gemacht

Westsachsen/Leipzig.-
Das Landgericht Leipzig hat die Anklage gegen den Sänger Gil Ofarim wegen Verleumdung und falscher Verdächtigung zugelassen. Er wird demnach ab 24. Oktober der Prozess gemacht. Einen Befangenheitsantrag seiner Anwälte gegen die Richter wurde zuvor abgelehnt.
Der Künstler hatte im vergangenen Oktober behauptet, er sei wegen eines von ihm getragenen Davidstern in einem Hotel diskriminiert worden. Seine Schilderung „konnte nach Auffassung der Staatsanwaltschaft im Ergebnis der Ermittlungen nicht bestätigt werden“, teilte die Behörde im März nach monatelangen Untersuchungen mit.
Obwohl „umfangreiche Ermittlungen“ veranlasst worden seien, konnte die Staatsanwaltschaft im Ergebnis „keine Feststellungen treffen, welche die Schilderung des Gil Ofarim zum Geschehensablauf bestätigen.“ Die Ermittlungen gegen einen Hotelmitarbeiter, den der Sänger angezeigt hatte, wurden eingestellt.
Die Staatsanwaltschaft wirft dem 39jährigen zudem vor, während einer Vernehmung durch die Polizei „wider besseres Wissen“ Anzeige wegen Verleumdung gegen den Angestellten erstattet zu haben, der seinerseits den Musiker bei der Polizei anzeigte. Aufgrund der überregionalen Berichterstattung wurde die Anklage nicht vor dem Amtsgericht, sondern dem Landgericht erhoben. Seine Anwälte hatten zuletzt vor einem „Schauprozess“ gewarnt, der dem Künstler in Leipzig drohe.
Der Fall hatte im Oktober ein deutschlandweites Medienecho hervorgerufen. Zahlreiche Prominente solidarisierten sich mit dem Musiker und riefen zum Boykott des Leipziger Hotels auf. Dieses wehrte sich gegen die Vorwürfe und beauftragte eine Anwaltskanzlei, der Angelegenheit nachzugehen.
Ofarim verwickelte sich im Laufe der Zeit in immer neue Widersprüche. Nachdem ein Überwachungsvideo aufgetaucht war, das ihn wild gestikulierend und ohne Davidstern zeigte, ruderte der Künstler zurück und behauptete, es sei in Wirklichkeit nie um diesen gegangen. Er sei angegriffen worden, weil bekannt sei, daß er jüdischen Glaubens sei und den Davidstern „immer“ trage. Bilder auf seinem eigenen Instagram-Profil bewiesen allerdings das Gegenteil.
Quelle und Foto: Junge Freiheit

Vorhang auf: Theatervielfalt für alle Generationen

Westsachsen/Bad Elster.-
Mit den derzeit laufenden, 22. Chursächsischen Festspielen öffnet sich in Bad Elster auch der Vorhang für die neue Spielzeit 2022/2023 in der Kultur- und Festspielstadt Bad Elster. Die nunmehr 109. Theaterspielzeit bietet dabei mit rund 200 verschiedenen Produktionen aller Genre im glanzvollen König Albert Theater – bzw. ab Mai 2023 zudem wieder im wunderschön gelegenen NaturTheater - das wohl abwechslungsreichste Bühnenprogramm in Südwestsachsen mit herausragenden Künstlern und Ensembles aus rund 40 Nationen aller Kontinente an. In einer großen Auswahl typisch „chursächsischer“ Qualität begeistern neben großer Oper, prachtvoller Operette, Ballett, Tanztheater, Musical, Symphoniekonzerten und Kammermusik sowie Schauspiel und Kabarett, zahlreiche Konzerte aller Art, Lesungen, Kleinkunst und Kindertheater in einem umfangreichen Spielplan für alle Alters- und Interessensgruppen.
„Für mich als Intendant und Generalmusikdirektor, für unser gesamtes Team, für die Chursächsische Philharmonie sowie für uns alle sind die aktuell herausfordernden Zeiten eine wichtige Bewährungsprobe“ erklärt Intendant GMD Florian Merz (Foto) von der für den Spielbetrieb verantwortlichen Chursächsischen Veranstaltungsgesellschaft und bekräftigt: „Als programmatische Impulsgeber der Kultur- und Festspielstadt Bad Elster sehen wir es aber weiterhin als unsere Aufgabe an, unserem geliebten Publikum aller Generationen aus nah und fern durch vielschichtige und unterschiedliche Kulturangebote sowohl inspirierende als auch unbeschwerte Alltagsinseln zu schaffen.“
Vor diesem Hintergrund bieten die Bühnen Bad Elsters mit rund 1.000 Veranstaltungen pro Jahr eine immense kulturelle Vielfalt und Breite, die Gäste und Bewohner der Region begeistert, unterhält und zu ganz besonderen Bühnenerlebnissen in einzigartiger Kulisse und Atmosphäre einlädt. Mit 22 verschiedenen Musiktheaterproduktionen wie Verdis „Rigoletto“ und „Nabucco“ oder Mozarts „Don Giovanni“ bzw. Massenets „Werther“, den Operettenproduktionen „Die lustigen Nibelungen“ oder „Die Zirkusprinzessin“, glitzernden Musicalabenden wie bei „Der kleine Prinz“ und klassischen Ballettabenden wie bei „Der Nussknacker“ oder „Cinderella“ glänzt der Spielplan wieder ganz im großen Theaterlicht. Dazu begeistern 10 mitreißende Symphoniekonzerte der Chursächsischen Philharmonie im König Albert Theater mit namhaften Solisten wie Pavel Sporcl (Violine) oder Frauenkirchenkantor Matthias Grünert (Cembalo), ein vielschichtiges Repertoire aus Kammer-, Chor- und Klavierkonzerten, u.a. mit dem Dresdner Kreuzchor, den Wiener Sängerknaben und dem Moritzburg Festival Orchester setzt klangvolle Akzente und Kooperationen mit der Dresdner Bläserphilharmonie oder dem MDR-Musiksommer unterstreichen das exklusive Theaterangebot. „Diese Vielfalt inszenieren wir dazu in passenden Festivals, Theaterreihen und besonderen Themenschwerpunkten und kreieren damit für unser Publikum aller Generationen aus nah und fern Aufenthaltskompositionen auf unserer »Festspielmeile der kurzen Wege« inmitten Königlicher Anlagen“ verdeutlicht Merz und fügt hinzu: „Egal ob Festspiele, Winterträume, Meisterkurse, Frühlingszauber, Sommerkulturfestival, Open-Air-Saison oder Jazztage: Bad Elster bietet somit wieder ganzjährig Kulturerlebnisse mit der besonderen Note!“
Neben klassischem Schauspiel von Drama bis Komödie, mitteldeutschem Ensemblekabarett und Auftritten nationaler Comedygrößen wie Mirja Boes, Ilka Bessin, Gerd Dudenhöffer oder Horst Evers wird das Repertoire auch durch die Reihe „Gedanken & Gespräche“ im Dialog berühmter Bühnenakteure ergänzt: Dabei beehren u.a. Stars wie Claudia Michelsen, Helmut Zierl, August Zirner, Andrea Sawatzki und Uta Schorn die historische Theaterbühne Bad Elsters. Außerdem werden in Bad Elster rund 60 Theaterkonzerte von Jazz, Soul über Rock & Pop, Schlager bis hin zu Weltmusik Live-Entertainment vom Feinsten garantieren. Herman van Veen, Meret Becker, Ulrich Tukur, Stefan Gwildis, Ute Freudenberg, Jeanette Biedermann sowie Heinz Rudolf Kunze, Kim Wilde, Sasha, Helge Schneider, Hubert von Goisern, Tom Schilling, Herbert Pixner, Beatrice Egli oder Marianne Rosenberg und viele mehr beweisen: Die Kultur- und Festspielstadt Bad Elster ist ein Erlebnis-Hot-Spot für alle Generationen!

Abschluss der Europäischen Mobilitätswoche 2022 in Zwickau

Westsachsen/Zwickau.- Heute endet die am 16. September begonnene Europäische Mobilitätswoche (EMW), an der sich Zwickau in diesem Jahr beteiligte. Auch wenn sich das Wetter nicht immer von der besten Seite zeigte und leider einige geplanten Veranstaltungen sprichwörtlich ins Wasser gefallen sind, hatte die Woche dennoch ein recht interessantes und abwechslungsreiches Programm geboten.
Unter dem diesjährigen Motto „Besser verbunden“ wurden im Rahmen verschiedener Formate und Aktionen vielfältige Formen und Aspekte der städtischen Mobilität präsentiert. Moderne Fahrzeuge und weitere Mobilitätsangebote, wie E-Scooter, E-Roller und ein Hoverboard (elektrisches Einrad) konnten zum Teil selbst ausprobiert werden. Der Betriebshof der Städtischen Verkehrsbetriebe Zwickau GmbH (SVZ) öffnete die Türen und gewährte interessante Blicke hinter die Kulissen. Die Stadt konnte auch mit dem Fahrrad „erfahren“ werden. Zu einer Rund- und einer Feierabendtour hatte im Rahmen der EMW der ADFC eingeladen. Eingebettet in die EMW war ebenso der internationale Wettbewerb STADTRADELN, der am 21. September endete. Auch eine Premiere für Zwickau. 290 Teilnehmerinnen und Teilnehmer radelten innerhalb von 21 Tagen insgesamt 48.001 km (Stand: 22.09.2022, 10.45 Uhr), ein Ergebnis, das sich wirklich sehen lassen kann! Fachleute und Wissbegierige kamen in Diskussionsrunden und Vor-Ort-Aktionen ins Gespräch und diskutierten über verschiedene Problemfelder, Herausforderungen und mögliche Lösungsansätze im Interesse aller Verkehrsteilnehmer.
Die EMW wurde gemeinsam von der Stadt Zwickau in Kooperation mit vielen weiteren Partnern und Akteuren vorbereitet und durchgeführt. Ein großes Dankeschön geht an die Volkswagen Sachsen GmbH, die Städtische Verkehrsbetriebe Zwickau GmbH (SVZ), die Westsächsische Hochschule Zwickau (WHZ), den ADFC, die Alippi GmbH, die Johanniter Unfallhilfe e. V., aber auch an eine Vielzahl an lokalen Automobilhändlern und weitere Beteiligte und Mitstreiter. Nur durch das gemeinsame Engagement aller konnte die EMW mit interessanten Offerten gefüllt werden und gelingen.
Thematisch passend zur EMW wird mit der symbolischen Einleitung des 2. Projektabschnittes (28. Ladesäule mit Batteriespeicher) am heutigen Donnerstag, den 22. September der sowohl technisch als auch baulich bisher aufwendigste Ladeinfrastrukturstandort im Rahmen des Verbundprojektes E-Com, Teilvorhaben Zwickau umgesetzt. Am Forschungs- und Transferzentrum ubineum in Zwickau wurde eine Schnellladesäule installiert, deren volle Leistung erst über die Integration eines Batteriespeichers in das Standortkonzept ermöglicht wird.
Gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) arbeitet die Stadt Zwickau im Forschungs- und Verbundprojekt „E-Commuter, -munity, -municate (E-Com)“ am Aufbau netzdienlicher Ladeinfrastruktur. Neben der Stadt Zwickau sind die Stadt Dresden sowie die Volkswagen Sachsen GmbH, die Westsächsische Hochschule Zwickau und die Hochschule für Wirtschaft und Technik Dresden Partner im Projektkon-sortium. Im Schwerpunkt gilt es im Rahmen des Teilvorhabens der Stadt Zwickau die Voraussetzungen zur Elektrifizierung des Pendlerverkehres zu schaffen, um so nachhaltig die Luftqualität in Städten und Ballungsgebieten zu verbessern. Konkret sollen in Zwickau 54 Ladesäulen bzw. 108 Ladepunkte errichtet werden. Die erste Etappe auf dem Weg zu diesem Ziel konnte diesen Sommer erreicht werden und der Aufbau ist physisch zur Hälfte abgeschlossen. Seit Juli 2021 konnten 20 Standorte mit 27 Ladesäulen (54 Ladepunkte) über das gesamte Stadtgebiet verteilt errichtet werden. Durch die sukzessive Inbetriebnahme eines Großteils der Standorte konnten seitdem mehrere tausend Kilowattstunden für elektrisch betriebene Fahrzeuge zur Verfügung gestellt werden und somit einen wichtigen Beitrag zur Elektrifizierung des Individualverkehres in Zwickau leisten. Wissenschaftlich begleitet wird der Betrieb der Ladesäulen durch die WHZ, die somit gewonnen praktischen Erfahrungen können auf andere Kommunen übertragen werden und die realen Anwenderdaten bieten eine hervorragende Grundlage, um den weiteren Ausbau der Ladeinfrastruktur bedarfsgerecht planen zu können.
Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau

20 September 2022

Galerie am Domhof zeigt Arbeiten von Annette Fritzsch

Westsachsen/Zwickau.-
Im Rahmen einer Ausstellung mit dem Titel „Retrospektive“ werden in der Galerie am Domhof Arbeiten der Künstlerin Annette Fritzsch gezeigt. Die facettenreiche Schau vereint Kunstwerke aus den Bereichen Malerei, Grafik, Illustration, Exlibris, Plastik und Fotografie. Die Ausstellung wird am Sonntag, dem 2. Oktober 2022 mit einer Vernissage eröffnet und ist danach bis zum 27. November zu sehen.
Die Zwickauerin Annette Fritzsch studierte an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Seit ihrem Diplom-Abschluss 1987 ist sie als freischaffende Künstlerin tätig. Zwischen 1992 und 1995 absolvierte sie ein Aufbaustudium mit Abschluss als Meisterschülerin an der HGB Leipzig bei Prof. Gerd Wunderlich und arbeitet seither an verschiedenen künstlerischen Projekten. Im Eigenverlag „Auerbachpresse“ entstehen durch ihre Gesamtgestaltung bibliophile Kostbarkeiten. Gleichzeitig übt Annette Fritzsch eine Lehrtätigkeit u. a. als Dozentin des Förderstudios für Malerei und Grafik für Kinder und Jugendliche im Kunstverein Zwickau e. V. aus. Zudem ist sie Mitglied im Bundesverband Bildender Künstler und im Chemnitzer Künstlerbund sowie Vorstandsmitglied im Kunstverein Zwickau e. V.
In der Retrospektive zeigt die Galerie am Domhof ausgewählte Werke von Annette Fritzsch, die den Betrachter nicht selten in eine geheimnisumwobene Tier- und Pflanzenwelt entführen. Demgegenüber stehen aber auch Landschaften oder fein beobachtete Szenen, die Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen zeigen. Dabei sind insbesondere die Malereien der Künstlerin oft von einer expressiven Farbigkeit gekennzeichnet. Die Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Grafik, Illustration, Exlibris, Plastik und Fotografie spiegeln Spuren eines Weges, der erfüllt ist von Begegnungen, Geschichten, Glücksmomenten, Verborgenem, verwobenen Systemen sowie der Lust auf Formen und Farben.
Parallel dazu wird vom 2. Oktober bis zum 27. November 2022 auch eine neue Ausstellung im Kabinett der Galerie am Domhof zu sehen sein. Sie stellt zwei langjährige Dozenten der renommierten Zwickauer Mal- und Zeichenschule vor, die 1948 von Karl-Heinz Schuster und Prof. Carl Michel gegründet wurde und bis 1963 bestand.
Zum einen widmet sich die kleine Schau dem Maler und Grafiker Erik-Magnus Winnertz, der 1900 in Hannover geboren wurde. Er studierte an der Akademie der Bildenden Künste Dresden und wurde Meisterschüler bei Prof. Otto Dix. Ab 1933 war er zunächst in Dresden freischaffend tätig, arbeitete dann als Zeichner und kam 1945 nach Zwickau, wo er (mit Unterbrechung) an der Mal- und Zeichenschule dozierte. Winnertz verstarb 1977 in Neustadt/Pfalz.
Zum anderen zeigt die Exposition Malereien des 1891 im heutigen Zwickauer Stadtteil Cainsdorf geborenen Künstlers Paul Schmidt-Roller. Dieser absolvierte ein Studium an der Kunstschule Plauen und war danach als Textilgestalter tätig. Nach seiner Lehrtätigkeit an der Kunstschule Plauen wirkte Schmidt-Roller ab 1945 freischaffend in Zwickau und war hier von 1952 bis 1963 Dozent an der Mal- und Zeichenschule. Im Jahr 1960 erhielt Paul Schmidt-Roller den Max-Pechstein-Preis der Stadt Zwickau. Er starb 1964 in Steinpleis.
Bei den gezeigten Werken handelt es sich um Leihgaben der KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

Fürstlich vogtländisch: Rundgang durch Greiz mit Stadtführung

Westsachsen/Ostthüringen/Greiz.-
Der etwa eineinhalbstündige Rundgang führt durch die historische Altstadt der ehemaligen Residenzstadt Greiz. Erfahren Sie, wie das Haus „Reuß Aelterer Linie“ die Geschichte nachhaltig geprägt hat und lernen Sie die wichtigsten Bauwerke kennen. Flanieren Sie wie einst Fürst Heinrich XXII. und Fürstin Ida entlang der Stadtkirche St. Marien, vorbei an der Alten Wache zum Greizer Schlossgarten. Beachtenswerte Architekturdekors des Jugendstil- Ensembles sowie weitere Greizer Besonderheiten werden dabei ihren Weg kreuzen.
Tipp: Die öffentliche Tour können Sie auch ganz privat oder kleinen Gruppe nach ihren Wünschen in der Tourist-Information buchen. Infos und Anmeldung unter www.greiz.de / tourismus@greiz.de
Termin: Sonntag, 25. September 2022
Preise: Erwachsene 5 Euro, Kinder 3 Euro
Tickets: nur im Vorverkauf in der Tourist-Information im Unteren Schloss Greiz
Treffpunkt: Greiz, Unteres Schloss, Burgplatz 12, Tourist-Information
Zeit: 14.00 Uhr, Dauer rund 90 Minuten
Die Teilnahmetickets sind im Vorverkauf, bzw. bis max. 15 Minuten vor Beginn der Führung, in der Tourist-Information Greiz im Unteren Schloss, Burgplatz 12, erhältlich. Eine Teilnahme an dem Rundgang ist nur mit gültigem Ticket möglich.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Greiz

17 September 2022

Leserbrief aus dem Gerichtssaal: „Die Ast gehört in den Knast!“

Westsachsen/Zwickau.- Hier ein Leserbrief über eine Begegnung der besonderen Art mit der Zwickauer Amtsgerichtsdirektorin Eva Maria Ast:

Zu den Ereignissen bei der Verhandlung vom gestrigen Freitag am Amtsgericht Zwickau zu einer OWI vom Dezember 2021. Tatvorwurf:  Versammlung, die nicht zulässig war (Beschränkung auf 10 Personen).

„Erstmal an alle, die Zeit und Interesse an der Verhandlung gefunden haben, ein dickes Dankeschön für euer Kommen❣️
Zum Hergang: Im Vorfeld habe ich zu dieser öffentlichen Verhandlung in einer Online-Gruppe eingeladen, damit man auch diese Seite des Lebens einmal kennen lernen kann.  In dieser Gruppe gibt es nun einen "Wurmfortsatz" oder auch "Spion", der die Einladung für die öffentliche! Verhandlung direkt ans Gericht gegeben hat, damit extra Steuergelder verschwendet werden für eine Überwachung durch Polizisten, es war UNNÖTIG‼️ Es war lediglich eine Einladung, einer solchen Verhandlung mal bei zu wohnen und zu gucken, wie das so abläuft. Es war kein Aufruf zu irgendwas! Aber da hatten wir gleich mal das volle Programm...
Empfangen wurden wir also mit Taschenkontrolle, Abgeben der Handys und dem Ablichten der Ausweise. Dies sind aber wohl alles durchaus übliche Maßnahmen bei Gericht. Der überaus "freundliche" Empfang von Frau Ast, die uns  gleich im Foyer barsch anherrschte oder, man kann auch sagen, anschrie, dass alle still sein sollten und im selben Ton mitteilte, dass nur fünf Leute die Öffentlichkeit vertreten dürfen. Entweder träfen wir selbst die Auswahl oder man sortiere diese nach dem Alphabet aus... Immer wieder sehr nett, diese sogenannte Richterin. 
Dann durften wir eine reichliche Stunde mit Rechtsanwalt (200 €/h) gespannt der Dinge harren. 
Als es nun derwegen losging, wurden die fünf "Leute der Öffentlichkeit" auf vier reduziert, weil auch noch ein Pressevertreter Interesse hatte. Auch jemand von uns mit Presseausweis wollte sich Notizen machen, dies wurde erstmal von der Richterin untersagt. Es sei nur Journalisten gestattet, die für papierförmige Presse schreiben. Dieses Vorgehen forderte dann der Rechtsanwalt ein, weil es ja eine öffentliche Sitzung war, mit Paragraf sowieso,  dem dann statt gegeben wurde. 
Beweisermittlung hin und her, alle Argumente wurden gehört und gekonnt weg gewischt. Auch das Argument, dass die Bürgermeisterin der Stadt Kirchberg zu dieser Veranstaltung selbst als oberster Polizeichef der Stadt gesprochen hat und damit selbst die Kundgebung erlaubte.... Die ganze Verhandlung verlief in einem sehr arroganten Stil ab. Zwischendurch mussten urplötzlich die Fenster aufgerissen werden, weil der CO²-Wert heftig angestiegen war. 
Zum Schluss wurde das Bußgeld halbiert, so bin ich von anfänglich 1000 €, nach dem Widerspruch 500 € nun bei 250 € gelandet zuzüglich Spesen. Von der Richterin wurden wir förmlich noch eingeladen, Straftaten oder Ordnungswidrigkeiten zu begehen, es sei ja unsere Freiheit. Man müsse dann nur mit den entsprechenden Konsequenzen klar kommen.“

Unser Kommentar dazu: Wann merkt eigentlich der Letzte, dass die Ast in den Knast gehört? (WSZ berichtete mehrmals)

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14 September 2022

Zum Gruseln: Schocktober im Erlebnispark Starkenberg bei Altenburg

Westsachsen/Ostthüringen/Starkenberg.-
Das Halloween Special ist zurück! Halloween beginnt in Starkenberg ab dem 13. Oktober. Geister und Gespenster erobern dann das Elefantenreservat. Bis zum 31. Oktober gibt es Gruselspaß für die ganze Familie. Mit Kürbissen, Stroh ballen und Gruseldekoration verwandelt sich das Elefantenreservat Starkenberg in einen freundlichen Spukpark mit Gruselrundgang. An allen Öffnungstagen erleben Eltern mit ihren Kindern gespenstisch guten Gruselspaß.
Achtung! Mit Stars in der Manege, preisgekrönten Pferden und ausgezeichneter Artistik. Am Samstag, 1. Oktober um 19 Uhr (Einlass ab 18 Uhr).
Weite Aktionstage: 22. Oktober Prinzessinnentag mit Auszeichnung für das schönste Kostüm
23. Oktober Supertalenttag mit Auszeichnung für die beste Person beim Talentwettbewerb.
Kartenreservierung unter Telefon 01785537356.
Quelle und Fotos: Erlebnispark Starkenberg

Fehler vom Amt: Umstrittener CDU-Politiker tritt heute seinen Dienst an

Westsachsen/Zwickau.- Heute tritt der umstrittene CDU-Politiker Carsten Michaelis (Foto links) seinen Dienst als Landrat an. Vereidigt wird der 49-Jährige dann am 5. Oktober im Kreistag. Michaelis war am 3. Juli zunächst mit zehn, nach einer weiteren Auszählung mit nur neun Stimmen Vorsprung gewählt worden. Gegen das Ergebnis hatte es mehrere Einsprüche gegeben. Nachdem diese in erster Instanz abgewiesen wurden, ist die Klagefrist dagegen jetzt abgelaufen.
Bereits im Vorfeld der Wahl hatte es harsche Kritik am damaligen Beisitzer des nun scheidenden Landrats Christoph Scheurer (CDU) gegeben. Wusste dieser doch als Jurist genau über die Verfehlungen der Sparkasse Zwickau Bescheid, in die auch sein Vorgesetzter involviert war (WSZ berichtete). Die Sparkasse Zwickau hatte unter anderem eine Kundin um rund 11.000 Euro betrogen, indem sie nach einer missglückten Kündigung unberechtigt eine Vorfälligkeitsentschädigung einbehielt. Außerdem verlor die Sparkasse Zwickau durch Missmanagement an der Börse rund 47 Millionen Euro. Damit ist die Zwickauer eine von nur zwei der deutschlandweit 376 Sparkassen, die 2020 Verluste eingefahren hat (WSZ berichtete).
Am 6. September war deshalb der Frankfurter Wirtschaftsprofessor Ralf Jasny in Zwickau und bot den Verwaltungsräten der Sparkasse Zwickau seine Unterstützung an. Trotz rechtzeitiger Einladung blieben die Verantwortlichen der Veranstaltung fern. Den kompletten Vortrag von Professor Jasny gibt es bei YouTube zu sehen. Klick hier: Westsächsisches Fernsehen

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13 September 2022

Top-Bewertung des FOCUS für Paracelsus Klinik am Schillergarten

Westsachsen/Bad Elster.- Mit einer Top-Platzierungen auf der Bestenliste der Rehakliniken 2023 hat die Paracelsus Klinik am Schillergarten Bad Elster jetzt erneut eine außergewöhnliche bundesweite Anerkennung ihrer Arbeit erhalten. Das Gesundheitsmagazin FOCUS, das am heutigen Dienstag erscheint, führt die Fachklinik für onkologische, gynäkologische und orthopädische Erkrankungen auf der Liste der besten orthopädischen Rehakliniken Deutschlands.
Beim Ranking des FOCUS, Deutschlands größtem Rehaklinik-Vergleich, werden jährlich die Daten eines Großteils der Reha- und Vorsorge-Einrichtungen in Deutschland ausgewertet und die Besten unter ihnen publiziert. In diesem Jahr wurden insgesamt 1.743 Reha-Kliniken in Deutschland mit in die Bewertung aufgenommen. Die FOCUS-Gesundheit Rehaklinikliste nennt die 468 Top-Kliniken Deutschlands, sortiert nach Fachbereichen und Postleitzahlen. Insgesamt 12 Fachbereiche werden vom FOCUS unterschieden: Diabetes, Gastroenterologie, Herz-Kreislauf, Lunge, Neurologie, Onkologie, Orthopädie, Orthopädie – ambulante Reha, Psyche, Rheuma, Sucht, Eltern-Kind-Reha. Für die Auflistung sammelte das vom FOCUS beauftragte Recherche-Unternehmen FactField zahlreiche Daten über die Qualität von Rehakliniken. Basis des Rankings ist eine umfassende Selbstauskunft der Kliniken, die anhand öffentlicher Datenquellen überprüft und ergänzt wird. Dazu kommen die Befragung von Klinikärzten und niedergelassenen Medizinern zur Reputation der Häuser sowie Bewertungen von Patientenportalen. So ergibt sich ein umfassendes Bild zum Beispiel zur Ausstattung, zum Service-Angebot und zu Hygienemaßnahmen. Die Listen der besten Rehakliniken Deutschlands werden veröffentlicht, um Betroffenen eine Entscheidungshilfe zu geben. Kliniken, die ein FOCUS-Siegel führen dürfen, zeichnen sich durch hervorragende fachliche Kompetenz und beste pflegerische und therapeutische Betreuung aus.
Quelle und Foto: Paracelsus Kliniken

Saisonstart im Neuberinhaus: Buntes Programm für alle Generationen

Westsachsen/Reichenbach.-
Das Neuberinhaus als wichtiges Veranstaltungshaus der Stadt Reichenbach und des Vogtlandes startet im September in die neue Saison 2022/23. Dabei bietet das Haus eine bunte Mischung an verschiedenen Veranstaltungen an. „Ich freue mich auf meine erste Spielzeit hier im Haus und auf die zahlreichen unterschiedlichen Veranstaltungen für alle Generationen.“, erzählt Severin Zähringer, welcher seit September neuer Leiter der Einrichtung ist.
Richtig los geht es mit dem ersten Sinfoniekonzert am 21. September. Die Vogtlandphilharmonie Greiz/Reichenbach präsentiert bis Mai jeden Monat ein einzigartiges Sinfoniekonzert. Darüber hinaus spielt sie weitere Konzerte im Neuberinhaus. So steht die Philharmonie unter anderem am 30. November gemeinsam mit Stefanie Hertel, Nico Müller und Voc A Bella zu „It‘s Christmas Time“ und am 1. Januar zum Neujahrskonzert auf der Bühne des Großen Saals. Ein weiteres musikalisches Highlight gibt es bereits am 25. September. Die Brass Band Sachsen gibt mit dem Galakonzert „Songs & Dances“ ein Stelldichein im Neuberinhaus. Die Formation ist mit ihren 25 Blechbläsern und drei Schlagzeugern einmalig in Sachsen. Das energiegeladene Konzert mit feinsten Blechbläserklängen und feurigen Rhythmen steht unter der Leitung des Chefdirigenten Bryan Allen aus Glasgow.
Das diesjährige Impulsfestival findet vom 29. September bis 3. Oktober im Neuberinhaus statt. Das Neuberin Ensemble zeigt mit „Der gute Mensch von Sezuan“ ihre Interpretation des Bertolt Brecht Klassikers. Ergänzt wird das Festival durch Gastspiele des Mondstaubtheaters, des Greizer Theaterherbstes und einem Liederabend mit der „Gaenglbaend“. Den Abschluss finden die Theatertage mit „Heute Abend: Lola Blau“, einem Schauspiel des Mittelsächsischen Theaters. Das Musical für eine Person von Georg Kreisler spielt am 3. Oktober, 19.30 Uhr auf der Bühne. Musikalisch geht es auch die nächsten Wochen weiter mit der „Ultimate Eagles Show“, dem Chortreffen des Westsächsichen Chorverbandes und dem Schülermusical „Atemlos“ der Futurum Schule. Dabei beschäftigen sich die Schüler und Schülerinnen am 14. Oktober mit dem Thema Mobbing. Auch im Oktober wird das Kabarett „academixer“ im Kleinen Saal zu sehen sein. Am 16. Oktober starten ebenfalls die monatlichen Multivisionsvorträge im Neuberinhaus, die Ziele diesmal sind unter anderem Georgien, das Baltikum und Südtirol.
Am Dienstag, den 18. und 25. Oktober, jeweils um 9.30 Uhr, bietet das Kulturhaus zwei unterschiedliche Ferienangebote an. Mit dem „ChaosKinderZirkus“ und dem Marionettentheater des „KlixKlax KlugsTheaters“ Dresden gibt es zwei wundervolle Kinderveranstaltungen im Haus. Für Kinder, Eltern und Großeltern bietet „Pittiplatsch auf Reisen“ die ideale Chance, die Original Fernsehfiguren zu erleben. Das 60-jährige Bühnenjubiläum feiert Pittiplatsch und seine Freunde am 31. Oktober. Auch weiter geht die Zusammenarbeit mit Uwe Treitinger vom Bergkeller Reichenbach. So sind verschiedene musikalische Höhepunkte geplant. Dazu gehören unter anderem Lazuli, Niacin, RPWL, ABBA Gold und Musical Box - Genesis Show.
Die Weihnachtszeit wird von zahlreichen Weihnachtskonzerten begleitet. Nicht nur der Reichenbacher Frauenchor und die Musikschule sind zu Gast im Neuberinhaus. Auch Deborah Sasson, sie spielt mit zwei Chören der Region ein besonderes Weihnachtserlebnis. Ebenfalls soll das zweimalig verschobene Weihnachtsmärchen des Neuberin Ensembles „Wer hustet da im Weihnachtsbaum“ endlich aufgeführt werden. Gruppentickets für Bildungseinrichtungen und Individualtickets sind jetzt schon erhältlich. Das Weihnachtsmärchen wird im Zeitraum 10. Dezember bis 16. Dezember aufgeführt. Auch Anfang nächstes Jahr werden zahlreiche spannende Veranstaltungen im Neuberinhaus stattfinden. So bietet das neue Jahr mit „Amazing Shadows“, „Das Phantom der Oper“ dem „Glas Blas Sing Quintett“ und „KOKUBU - The drums of Japan“ vier erstklassige Shows.
Tickets für die Veranstaltungen gibts einerseits in der Tourist-Information auf dem Markt oder online über die Website www.neuberinhaus.de. Über den Veranstaltungskalender können die Tickets erworben werden. Für Fragen rund um die Veranstaltungen und Anregungen steht das Haus unter 03765 12188 gern zur Verfügung.

12 September 2022

Stadtbibliothek Zwickau: Zwei Lesungen mit Kati Naumann

Westsachsen/Zwickau.-
Am 29. September hat die Stadtbibliothek Zwickau in der Katharinenstraße 44a die Autorin Kati Naumann zu Gast. Vielen Eltern und Kindern ist Kati Naumann spätestens seit ihrer erfolgreichen Hörbuchreihe rund um die kleine Schnirkelschnecke Monika Häuschen ein Begriff. Die 1963 geborene Autorin lebt mit ihrer Familie in Leipzig und London und hat bis jetzt sieben Romane, sechs Kinderbücher und zahlreiche Hörbücher veröffentlicht.
Ihr Kinderbuch „Niemals den roten Knopf drücken! – oder der Vulkan bricht aus“ richtet sich an Leser im Grundschulalter. Die jungen Zuhörer erwartet nicht nur eine spannende Lesung, sondern auch ein echter Vulkanausbruch am Ende der Veranstaltung – ein erlebnisreicher Nachmittag für Groß und Klein ist garantiert! Die Lesung startet um 16 Uhr, der Eintritt liegt bei 5 Euro bzw. 3,50 Euro für Ermäßigungsberechtigte (u. a. Inhaber eines gültigen Bibliotheksausweises).
Zum Inhalt des Buches: Egon und Jojo sind zwei echte Abenteuer. Klar, dass Egon jede Entdeckung in seinem Forschertagebuch festhält. Dieses Mal haben sich die beiden das Thema "Vulkane" vorgenommen. Spannende Experimente, die nicht immer so laufen, wie die beiden Nachwuchs-Entdecker sich das wünschen, landen ebenso darin wie die unterhaltsame Geschichte drum herum. Das Buch mit dem ungewöhnlichen Titel vermittelt nicht nur Wissen, sondern verpackt dies auch in einer liebenswert-chaotischen Geschichte zu den beiden Forscher-Freunden Egon und Jojo.
Dass Kati Naumann ebenso erfolgreich im Belletristik-Bereich ist, beweisen ihre Romanveröffentlichungen. Um 18.30 Uhr am selben Tag schließt sich daher eine weitere Lesung an, die sich Naumanns Buch „Wo wir Kinder waren“ widmet. Die fesselnde Familiengeschichte ist eingebettet in mehrere Jahrzehnte deutscher Geschichte und spielt im als Spielzeugstadt bekannten thüringischen Sonneberg. Eine sorgfältig recherchierte und mit eigenen Erinnerungen unterlegte Erzählung, die einen kurzweiligen und interessanten Abend verspricht. Die Karten kosten 8 Euro bzw. 6 Euro und sind ab sofort in der Stadtbibliothek erhältlich. Darum geht es im Buch: Die Spielzeugfabrik Langbein in Sonneberg besteht schon seit der Kaiserzeit und hat sich über die Jahre einen Namen in der Herstellung von Puppen, Kuscheltieren und anderem Spielzeug gemacht. Die beiden Weltkriege konnte die Fabrik überstehen, ebenso wie die Verstaatlichung zu DDR-Zeiten. Nach der Wiedervereinigung wendet sich dagegen das Blatt und die Manufaktur muss letztendlich schließen. Viele Jahre später haben die Langbein-Erben nicht mehr viel mit dem einstigen Traditionsbetrieb am Hut. Streit und Verbitterung haben die Familie entzweit. Doch als bei einer Auktion eine vom Großvater bemalte, begehrte Langbein-Puppe auftaucht, ist die Vergangenheit für Eva, Iris und Jan mit einem Mal wieder lebendig.
Kati Naumann gelingt es in ihrem stimmungsvollen Roman, die in Sonneberg lange Zeit ansässigen (und teilweise noch heute bestehenden) Spielzeugmanufakturen zum Leben zu erwecken und ihre Leser mitzunehmen auf eine Reise in die Vergangenheit, auch in ihre eigene. Denn die Urgroßeltern der Autorin stellten selbst in Sonneberg Spielzeug her. Für den Roman „Wo wir Kinder waren“ verarbeitet Kati Naumann deshalb auch eigene Erinnerungen und integriert Schauplätze, die ihr aus ihrer Kindheit im Gedächtnis geblieben sind. Dass die Geschichte sorgfältig recherchiert ist und auch viele Zeitzeugenberichte eingeflossen sind, merkt man den Figuren und ihren Handlungen an.
Die Buchhandlung Marx unterstützt zu beiden Lesungen und hält aktuelle Titel der Autorin zum Kauf bereit. Das Buch können Besucher gleich anschließend von der Autorin signieren lassen.
Auch die beliebte Vorlesereihe „Wir lesen vor“ mit den engagierten Vorlesepaten startet im September mit neuen Terminen. Jeweils zwei Mal monatlich um 16 Uhr sind alle kleinen Bücherfreunde im Kindergartenalter herzlich auf die Lesebühne in der Kinderbibliothek eingeladen. Bereits am 22. September liest Petra Prager aus dem Buch „Ein Tag mit Freunden“ von Philipp Wächter. Der Eintritt ist frei.
Quelle und Fotos: Stadtbibliothek Zwickau

Podologie im Schloss: Für das Wohl von Zwickaus Füßen

Westsachsen/Werdau/Zwickau.-
Das Schloss Osterstein ist seit wenigen Wochen um ein Angebot reicher. In den Räumlichkeiten, die einst von den Wettinern als kurfürstliche Stadt- und Residenzschloss in Zwickau genutzt wurden, hat am 1. August eine Podologie eröffnet. Mit ihr rundet Inhaberin Anne Simon aus Werdau (Foto) das breite Angebot von Betreutem Wohnen, Seniorenpflege, Gastronomie und Eventlocation ab.
Die Behandlungen finden dabei in einem Teil der historischen Kellergewölbe statt. Diese wurden im Vorfeld hochwertig ausgebaut, was auch dem Anspruch an die nun erbrachten Dienstleistungen entspricht. „Ich habe lange nach passenden Räumen gesucht. Beim jetzigen Vermieter bin ich mit meinem Vorhaben und Qualitätsgedanken auf offene Ohren und viel Unterstützung gestoßen“, erklärt die 26-jährige Podologin.
Anne Simon ist diesen Schritt ganz bewusst gegangen: „Eigentlich bin ich gelernte Kosmetikerin. Ich habe aber sehr schnell festgestellt, dass das medizinische Interesse an meinem Beruf bei weitem überwiegt.“ 2016 entschied sie sich daher für eine erneute Ausbildung an der Kompaktschule in Zwickau, war danach bei Eubios tätig. Mit der Investition in die Selbständigkeit erfüllt sich nun ein lang gehegter Wunsch.
Bereits nach dem ersten Monat scheint sich das Wagnis zu lohnen. Ein bunt gemischter Kundenkreis von jung bis alt ist bereits auf das neue Angebot aufmerksam geworden. Und das deutlich über die Grenzen der Stadt hinaus. Egal ob prophylaktische Maßnahmen für Träger von Arbeitsschutzschuhen, Behandlungen von Druckstellen, Einwachsungen oder Erkrankungen oder vorbeugende Fußpflege – das gesamte Portfolio der Podologie wird in der Praxis angeboten, sowohl auf Rezept als auch für Privatpatienten. Dabei ist Anne Simon aktuell noch Einzelkämpferin. Im kommenden Jahr soll, so der Plan aufgeht, das Team aufgestockt werden.
Quelle und Foto: André Kleber, Werbemanufaktur Werdau GmbH

Witziges und Nachdenkliches ab Mitte September in der Erdbeerschänke

Westsachsen/Werdau/Leubnitz.-
Die Liste seiner Auftritte liest sich wahrhaft imposant: Osnabrück, Wiesbaden, Berlin, Koblenz, AIDAstella und viele andere mehr. Und mittendrin: Leubnitz! Was auf den ersten Blick verwirrt, ist auf den zweiten ein Kompliment an den Veranstalter und sein treues Publikum. Denn am Mittwoch, den 14. September wird Kabarettist Kay Ray ein weiteres Mal im Biergarten der Erdbeerschänke des Werdauer Ortsteils auftreten. Ab 20 Uhr erfüllen seine Stimme, sein Auftreten und vor allem seine scharfzügig gesprochenen Worte das Gelände. Bereits vor einem Jahr sorgte der Entertainer aus Hamburg für volle Plätze. Das versucht er nun noch einmal zu steigern.
Für die passende kulinarische Umrahmung sorgt das Team rund um Restaurantchef Ronald Otto. Ab 17 Uhr werden die Gäste auf die Veranstaltung eingestimmt. Der Eintritt ist frei. Um Reservierung unter Telefon 03761 888188 oder per Mail an info@erdbeerschänke.de wird gebeten.
Wer es etwas gediegener, jedoch nicht weniger witzig, mag, ist am Sonntag, den 18. September in der Erdbeerschänke richtig. Um 16 Uhr wird dort Kristina vom Dorf aus ihren Büchern lesen. Einlass in die Gaststube ist 15 Uhr. Um diese Zeit warten auch schon Kaffee und Kuchen auf die Gäste.
Die geborene Langenreinsdorferin Kristina Zorniger, die zwischenzeitlich in Stuttgart, Dänemark und mittlerweile auf Zypern lebt, bringt zwei Ihrer Werke mit. In „Niemals Dänemark“ gibt die ...-jährige Mutter von zwei kleinen Kindern 55 Einblicke in das nach eigenen Aussagen hyggeligste Land der Welt. Das Buch „How to survive auf dem Dorf“ (zu Deutsch: Wie man auf dem Dorf überlebt) ist eine Parodie für Daheimgebliebene, Rückkehrer und Zugezogene, die sich mehr oder weniger bewusst für das Landleben entschieden haben. Organisiert wird die Veranstaltung vom Kultur 26 e.V. aus Werdau, der im Corona-Jahr 2021 gegründet wurde, um dem Covid-Wirrwarr etwas Kultur entgegenzusetzen. Der Eintritt kostet 10 Euro. Reservierungen sind erforderlich.
Für Kristina vom Dorf wird das im September jedoch nicht der einzige Auftritt in ihrer einstigen Heimat sein. Bereits drei Tage zuvor, am Donnerstag, den 15. September, gibt die Autorin im Theater Crimmitschau eine Lesung. Karten dafür gibt es bei der Stadtverwaltung Crimmitschau oder an der Abendkasse. Im Theater laufen jährlich zwei bis drei Lesungen. Im Laufe der Zeit sind sie zu einer festen Institution geworden. Alle werden in Kooperation mit der Buchhandlung am Crimmitschauer Rathaus durchgeführt.
Auf dem Foto von links: Inhaber Ronald Otto (Mitte) und Philipp Berg (beide Erdbeerschänke) mit Kaja Tippelt-Kairies vom Theater Crimmitschau.
Quelle und Foto: André Kleber/Werbemanufaktur Werdau GmbH

24.000 Besucher: 11. ZWIKKIFAX kam bei den Leuten gut an

Westsachsen/Zwickau.-
Mit Anlauf Nr. 3 hat es geklappt: Das 11. ZWIKKIFAXX konnte in diesem Jahr nun endlich stattfinden, nachdem es pandemiebedingt in den Jahren 2020 und 2021 zur Enttäuschung aller ausfallen musste. Wie sehr die Mädchen und Jungen sowie ihre Eltern und Großeltern das größte Kinderfest der Region herbeigesehnt hatten, zeigt sich in der Besucherzahl. Rund 24.000 Menschen aus Zwickau und dem Umland wollten am gestrigen Samstag mitfeiern.
Entgegen äußerst ungünstiger Wetterprognosen zu Beginn der Woche, hat das Wetter über weite Strecken durchgehalten und in der meisten Zeit erfreuten sich die kleinen und großen ZWIKKIFAXX-Besucher bei Sonnenschein, blauem Himmel und zuckerwatteweichen Wolken an den unzähligen Angeboten zum Mitmachen, Ausprobieren und Staunen rund um und auf dem Schwanenteich. Nur wenige Minuten vor der Eröffnung als es doch mal zu regnen anfing, hatte das Org.-Team kurz sorgenvoll zum Himmel geblickt. Was gleich am Anfang besonders auffiel, erzählt Chef-Organisator Michael Heppner: „Wie sehr Kinder und Erwachsene unser ZWIKKIFAXX herbeigesehnt haben, hat sich diesmal schon vor der offiziellen Eröffnung gezeigt. Denn viele Leute waren schon vor um 11 Uhr am Start, probierten erste Angebote aus und konnten es kaum erwarten, endlich voll loszulegen.“ Michael Heppner freut sich besonders, dass nun wenigstens im dritten Anlauf das 11. ZWIKKIFAXX stattfand und er in so viele fröhliche Gesichter blicken konnte. Die eingesetzten Ordnungskräfte bestätigten: Alles ging ruhig und friedlich zu. Ebenfalls zufrieden mit dem Zuspruch des Publikums zeigten sich die Gastronomen.
Michael Heppner ist künftig wieder voll und ganz für die Jugendarbeit im City Point/Spielhaus zuständig und übergibt den ZWIKKIFAXX-Org.-Staffelstab nun endgültig an Sabina Kemnitzer, die in den vergangenen Monaten erste Erfahrungen sammeln konnte und seit dem 1. September 2022 ihre Tätigkeit als Sachbearbeiterin für Großveranstaltungen/Jugendbeirat im Amt für Familie, Schule und Soziales aufgenommen hat.
Besonders das ZWIKKIFAXX-Finale war noch einmal eine Riesengaudi! Volker Rosin ließ es mit seiner Kinderparty ordentlich krachen und so konnten die Kinder sich beim Mitsingen, Springen, Tanzen und Herumwackeln voll austoben. Resümee der Veranstalter: ZWIKKIFAXX 2022 war eine richtig bezaubernde Familien-Fete, die allen, die sie erlebten, wohl noch lange in schöner Erinnerung bleiben wird! Der voraussichtliche Termin für die 12. ZWIKKIFAXX-Auflage ist der 9. September 2023.
Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau

Wegen Baumaßnahmen: SVZ stellt auf Sommerferienfahrplan um

Westsachsen/Zwickau.-
Die Städtische Verkehrsbetriebe Zwickau GmbH (SVZ) hat ihre Verkehrsleistungen auf den Sommerferienfahrplan umgestellt. Dadurch ändert sich, wie das Unternehmen mitteilt, von heute an die Taktfolge auf einen 15-Minuten-Takt. Schulfahrten sowie Linien, welche regulär im 30- bzw. 60-Minuten-Takt verkehren, seien von den Änderungen nicht betroffen.
Als Gründe für die Umstellung gibt die SVZ einerseits die Baumaßnahmen an, die zu einem erhöhten Bedarf an Personal und Fahrzeugen führten. Andererseits sei die Vergabe an Dritte derzeit nur eingeschränkt möglich, da die meisten Verkehrsunternehmen Kapazitätsengpässe haben und es generell einen erhöhten Krankenstand - auch bei der SVZ - gebe.
Änderungen gibt es auch bei den Straßenbahnlinien: Linie 4 verkehrt von heute an wieder zwischen Pölbitz und Klinikum. Die Straßenbahnlinie 3 fährt zwischen Eckersbach und Georgenplatz. Der Abschnitt Neumarkt – Neuplanitz wird weiterhin mit Schienenersatzverkehr befahren.
Genauere Informationen und aktuelle Fahrpläne sind auf den Seiten des Unternehmens zu finden: Sommerfahrplan SVZ

09 September 2022

Haus der kleinen Forscher: Fortbildung führt zu Qualifikation

Westsachsen/Zwickau.- Seit 13 Jahren gehört Zwickau mit 16 (früher 18) kommunalen Kitas und Horten zum Netzwerk der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ (HdkF). Ziel der Stiftung ist die frühkindliche Bildung in den Bereichen Naturwissenschaften und Technik in den Kitas zu fördern und den Kindern Möglichkeiten zu schaffen, beim Experimentieren selbst Antworten auf alltägliche naturwissenschaftliche Phänomene zu finden.
Wie bewegen wir uns fort? Wie entsteht Schaum? Was spielt sich unter der Erde ab? Und wie lange dauert es, bis eine Raupe sich verpuppt? All diese Fragen haben sich Kinder in sächsischen Kitas gestellt. Die pädagogischen Fachkräfte haben hingehört, diese Fragen aufgegriffen und gemeinsam haben sich die Kinder und die Erwachsenen auf den Weg gemacht, um Antworten zu finden - auch in Zwickau. Diese Forschungsreisen haben die Pädagogen und Pädagoginnen dokumentiert, sich zusätzlich fortgebildet und sich dann als „Haus der kleinen Forscher“ zertifizieren lassen, einige auch mehrfach.
Regelmäßig finden in den Bundesländern Veranstaltungen zur Würdigung der zertifizierten „Haus der kleinen Forscher“-Kitas statt. Am Mittwoch, 7. September 2022, wurde hierzu in das Staatliche Museum für Archäologie Chemnitz eingeladen. Zur Auszeichnungsveranstaltung waren aus allen vier sächsischen Netzwerken Erzieherinnen und Trainer angereist. In diesem Jahr befand sich auch eine Zwickauer Delegation unter den Gästen: drei Vertreterinnen aus Kitas/Horten, Katja Donath Franke (Koordinatorin HdkF und Sachgebietsleiterin Kitas/Horte), Marcel Kruppa (Leiter Amt für Familie, Schule und Soziales Sebastian Lasch und (Bürgermeister für Finanzen und Ordnung).
Pädagogische Fachkräfte engagieren sich tagtäglich in der frühen Bildung. Christian Piwarz bedankte sich für diese wichtige Arbeit und setzt gleichzeitig ein Zeichen für die Qualität in der frühen Bildung mit „Sachsen forscht!“. Das Kultusministerium ist Partner der Veranstaltung im Staatlichen Museum für Archäologie in Chemnitz, die die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ mit ihren sächsischen Netzwerkpartnern, der IHK Chemnitz und den Handwerkskammern Dresden und zu Leipzig initiierte. „Das enorme Engagement und die Qualität in der frühen Bildung ist vor dem Hintergrund der Belastungen der vergangenen zwei Jahre und immer neuen Anforderungen und Herausforderungen nicht selbstverständlich. Die pädagogischen Fach- und Leitungskräfte in den Kitas in unserem Land leisten großartige Arbeit, die elementar wichtig für unsere Gesellschaft ist – für Heute und auch für Morgen. Es ist mir ein besonderes Anliegen, dies in einem besonderen Rahmen zu würdigen“, so der Staatsminister.
Die frühe Bildung hat in Sachsen einen hohen Stellenwert. „Die Fachkräfte in den Kitas legen einen wichtigen Baustein für die späteren Lernerfolge“, so Piwarz. Auch innerhalb von Deutschlands größter Fortbildungsinitiative für pädagogische Fach- und Lehrkräfte nimmt der Freistaat Sachsen eine bundesweit einzigartige Rolle ein: Bereits seit 2009 existiert eine direkte Zusammenarbeit zwischen dem Sächsischen Ministerium für Kultus und der bundesweit tätigen Stiftung „Haus der kleinen Forscher“. Gemeinsam mit den starken regionalen Partnern, den Handwerkskammern Dresden und Leipzig und der IHK Chemnitz, ermöglicht das Ministerium den pädagogischen Fachkräften in Sachsen die regelmäßige Teilnahme an Fortbildungen zum entdeckenden und forschenden Lernen. Alle zusammen würdigen mit der Veranstaltung die als „Haus der kleinen Forscher“ zertifizierten Kitas in Sachsen.
Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (kurz MINT) sowie Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) liefern spannende Inhalte für den Kita-Alltag. Darüber hinaus weckt die Beschäftigung mit diesen Themen die Neugier der Kinder und sorgt für eine Offenheit gegenüber MINT bei der späteren Berufswahl. Mehr als 360 Einrichtungen in Sachsen haben das Interesse der Kinder erkannt, aufgegriffen und in Projektarbeiten umgesetzt, mit denen sie sich erfolgreich als „Haus der kleinen Forscher“ zertifizieren konnten. Damit belegt Sachsen einen Spitzenplatz innerhalb der Bildungsinitiative.
Michael Fritz, Vorstandsvorsitzender der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ ergänzt: „Forschen in der Kita ist wichtige Bildungsarbeit, die das Interesse der Kinder an der Welt und soziale Bildungsaspekte miteinander verbinden kann. Die Beispiele aus den Kitas hier in Sachsen zeigen einmal mehr, dass hier qualitativ hochwertige Bildungsarbeit geleistet wird, auf die alle stolz sein können. Das ist großartig!“
„Seit dem Jahr 2009 ist das Haus der kleinen Forscher Bestandteil der pädagogischen Arbeit in unseren kommunalen Kindertageseinrichtungen. Durch die wissenschaftlich fundierten Fortbildungen können die Erzieherinnen und Erzieher qualitativ hochwertige Angebote mit den Kindern umsetzen und so schon die Kleinsten mit MINT begeistern. „Sachsen forscht!“ war eine gelungene Würdigung und Wertschätzung unserer Fachkräfte für ihren großartigen Beitrag an frühkindlicher Bildung.“ freut sich Katja Donath-Franke.
Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau