30 Januar 2023

Paracelsus Klinik setzt auf Qualitätsbefragung bei Patienten

Westsachsen/Adorf.-
Das zertifizierte EndoProthetikZentrum (EPZ) der Paracelsus Klinik Adorf hat eine Befragung von ehemaligen Patienten aus dem Jahr 2021, die eine Hüft- oder Knieendoprothese bzw. eine Wechseloperation erhalten haben, durchgeführt.
Im vergangenen Jahr gingen Chefarzt und Leiter des EPZ Dr. med. Frank Storl und sein Team einen anderen Weg, um das Qualitätsniveau des EPZ zu prüfen und Informationen über mögliche Verbesserungen zu erhalten. Insgesamt 466 Patientinnen und Patienten aus dem Jahr 2021 wurden angeschrieben und gebeten, einen Fragebogen zu beantworten. Mit einer Rücklaufquote von 57% war diese Befragung sehr erfolgreich. „Wir bedanken uns bei allen Patienten, die an unserer Befragung teilgenommen und die Fragen ehrlich beantwortet haben. Über einen so großen Rücklauf haben wir uns sehr gefreut.“
Inhaltlich wurde der Focus auf die Mobilität und den Schmerzzustand bei verschiedenen Alltagssituationen vor und nach der Operation gelegt. Während über 90% der Befragten vor der Operation Schmerzen in Alltagssituationen (wie beispielsweise beim Treppensteigen, Einkaufen) hatten, sind es zum Rücksendedatum nur noch 21%. Schmerzfrei durchschlafen konnten vor der OP 26% der befragten Patienten, aktuell erfahren über 86% eine erholsamere Nachtruhe. Ebenso sind 86% der Befragten nach der OP sowie dem Aufenthalt in der AHB-Einrichtung nicht mehr nur im häuslichen Umfeld, sondern auch wieder in ihrer weiteren Umgebung mobil. Die Befragungsergebnisse kann man auf der Webseite der Paracelsus Klinik Adorf unter Zentren/EndoProthetikZentrum einsehen.
„Besonders freut uns, dass uns ein Viertel der angeschriebenen Personen auch ein persönliches Feedback gegeben haben. Wichtig für uns sind vor allem die Anmerkungen zu Verbesserungshinweisen. Nur so können wir uns weiterentwickeln“, bedankt sich Dr. Storl. Einer dieser Hinweise bezieht sich auf den Aufnahmeprozess, der aktuell umgestaltet wird mit dem Ziel, die einzelnen Aufnahmeschritte besser aufeinander abzustimmen, zeitlich und räumlich zu optimieren und somit unnötige Wartezeiten zu vermeiden. Der OrthoPilot, ein computergestütztes, optisches Navigationssystem wird seit Ende 2022 bei der Kniegelenkersatzchirurgie eingesetzt. Er ermöglicht einen noch präziseren Sitz der Knieendoprothese.
Terminvereinbarungen in einer der Sprechstunden unserer Hauptoperateure des EndoProthetikZentrums Adorf sind unter folgenden Nummern möglich. Paracelsus Klinik Adorf T 037423 79-2552, Orthopädisches Gelenkzentrum
Quelle und Foto: Paracelsus Kliniken

60 Jahre Jugend musiziert: Finale findet in Zwickau statt

Westsachsen/Zwickau.-
Für die 60. Ausgabe von Jugend musiziert haben sich rund 20.000 junge Musikerinnen und Musiker zwischen sechs und 27 Jahren angemeldet. Jugend musiziert startet in sein Jubiläumsjahr mit den Regionalwettbewerben in 135 Regionen in Deutschland und an rund 35 Deutschen Schulen im Ausland. Das Wettbewerbsjahr mündet im Bundeswettbewerb vom 25. Mai bis zum 2. Juni. Gastgeberstadt ist Zwickau mit Unterstützung von mehreren Städten in der Umgebung: Werdau, Meerane und Reichenbach im Vogtland.
Zur Feier des Jubiläums wurde in den Social media-Kanälen des Bundeswettbewerb Jugend musiziert ein Aufruf an ehemalige Teilnehmende gestartet, ihre Erlebnisse und Erinnerungen mit Jugend musiziert in Geschichten, Videos oder Fotos mitzuteilen. Außerdem gibt es die Social media-Serie „Throwback Thursday“, in der an jedem Donnerstag Fotos der Bundeswettbewerbe Jugend musiziert aus den vergangenen 60 Jahren veröffentlicht werden.
Seit 60 Jahren wird mit Jugend musiziert jedes Jahr der weltweit größte das ganze Spektrum der Instrumente und das gemeinsame Musizieren umfassende Nachwuchswettbewerb für die musikalische Jugend in Deutschland durchgeführt. Nur 2020 mussten einzelne Teile des Wettbewerbes Corona-bedingt abgesagt werden. Seit 1992 gibt es einen gesamtdeutschen Wettbewerb, in den wichtige Elemente der ambitionierten ostdeutschen Wettbewerbslandschaft integriert wurden.
Ausgeschrieben ist der Wettbewerb in diesem Jahr für die Solo-Kategorien: Klavier, Harfe, Gesang, Drum-Set (Pop) und Gitarre (Pop) sowie für die Ensemble-Kategorien Kammermusik für Streichinstrumente, Kammermusik für Blasinstrumente, Akkordeon-Kammermusik, Besondere Besetzungen: Neue Musik, sowie für die neue Kategorie Kammermusik für gemischte Ensembles und die Kategorie Jumu open.
Anlässlich des Jubiläums findet WESPE, das Wochenende der Sonderpreise, 2023 nicht wie sonst im Herbst statt, sondern im Rahmen des Bundeswettbewerbs Jugend musiziert. Der Wettbewerb WDR 3 Klassikpreis der Stadt Münster beendet am 23 und 24. September 2023 das musikalische Wettbewerbsjahr. Hier sind ausgewählte Ensembles dazu aufgerufen, sich untereinander bei der Interpretation von Werken der erweiterten deutsch-österreichischen klassischen Tradition zu messen.
Ende September findet in Hannover die Zentralkonferenz von Jugend musiziert statt, bei der Vertreter*innen aller Wettbewerbsebenen zusammenkommen und die strategische Weiterentwicklung von Jugend musiziert besprechen. Die Zentralkonferenz wird nur alle fünf Jahre veranstaltet.
Die Feierlichkeiten zum 60. Jubiläum von Jugend musiziert münden im großen Jubiläumskonzert vom Deutschen Musikrat am 19. Oktober 2023 in der Philharmonie Berlin.
Die social-media-Kanäle des Bundeswettbewerbs Jugend musiziert:
https://www.facebook.com/BundeswettbewerbJumu/
https://www.instagram.com/jugend_musiziert/
Der Landeswettbewerb Sachsen findet bereits vom 17. bis 19. und 24. bis 26. März in Zwickau statt.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

27 Januar 2023

Mit Ente, Tod und Tulpe: Theatersonntag geht in zweite Runde

Westsachsen/Reichenbach.- Nach dem großen Erfolg und einer ausverkauften Vorstellung des Theatersonntags im Januar geht die neue Veranstaltungsreihe am 5. Februar 2023, 17 Uhr in die zweite Runde. Diesmal ist das Theater Couturier aus Berlin zu Gast in Reichenbach. Mit dem Stück „Ente, Tod und Tulpe“ wird dabei das gleichnamige Kinderbuch von Wolf Erlbruch auf die Bühne gebracht.
Die Ente hat ihr ruhiges und beschauliches Leben gelebt, als ein unerwarteter Gast am See auftaucht – der Tod. Nach dem ersten Schrecken entschließt sich die Ente zur Flucht nach vorn und lädt den Gevatter zum Gründeln ein. Langsam kommen sich die beiden näher, und am dennoch unausweichlichen Ende ist sogar der Tod ein wenig traurig – aber so ist nun mal das Leben.
Die Berliner Zeitung schreib zum Stück: „Martina Couturier und Heiki Ikkola nähern sich in der Umsetzung behutsam dem Thema Sterben und machen es im Stück für Kinder ab fünf Jahren verständlich. Die Ente kostet ihr Leben aus und zeigt dem Tod, wie das geht. Er muss mit ihr gründeln, und als er danach vor Kälte zittert, reibt ihn die Ente trocken und kuschelt sich an ihn, um ihn zu wärmen. … Und als sie dem Tod Urlaubsbilder zeigt – Ente auf Eiffelturm, Ente am Meer – ist auf jedem Foto auch der kleine karierte Kittel zu sehen. Der Tod war immer da. Musikalisch zart untermalt werden die vielen schönen Szenen dieses Stückes von Marie Elsa Drelon. – Am Ende wärmt der Tod die Ente, wiegt sie in seinen Armen. >>Jetzt ist die Ente gestorben<<, sagt ein kleines Mädchen. Es klingt nicht traurig, eher nach ’so ist das Leben’. Als letztes ist ein Diabild zu sehen: die Ente am Strand, den Schnabel im Wind. Das Leben nach dem Tod als ewiger Tag am Meer.“
Das Schauspiel und Figurentheater ist für Zuschauer von fünf bis 99 Jahren geeignet. Mit viel Liebe zum Detail und Live-Musik wird dabei ein unvergessliches Theatererlebnis geschaffen. Tickets sind im Ticketshop auf dem Reichenbacher Marktplatz und über die Website des Hauses verfügbar. Ebenfalls weiterhin verfügbar ist das flexible Theater-Abo. Bei diesem kann man mehre Vorstellungen der Reihe besuchen und spart pro Ticket. Das Abo-Ticket ist ausschließlich im Ticketshop verfügbar. Als nächstes folgt am 5. März dann das Dresdner Ensemble Spielbrett mit „Freilandhaltung“.
Weitere Pressestimmen:
„Eine der schönsten Inszenierungen der Saison.“ (Zitty)
„Ganz einfach sind die Mittel, mit denen Martina Couturier und Heiki Ikkola schon Fünfjährigen die Endlichkeit allen Lebens vermitteln: Zwei Handpuppen, ein paar Seile, ein Halbdutzend Requisiten, mehr brauchen die beiden Darsteller nicht, um die behutsame Annäherung zwischen der lebenslustigen Ente und dem gar nicht so furchtbaren Tod zu schildern.“ (Website des Goethe Instituts)
Quelle und Foto: Neuberinhaus Reichenbach

26 Januar 2023

Vorstandswechsel bei der Sparkasse Zwickau: Vom Regen in die Traufe?

Westsachsen/Zwickau.- Nachdem der Verwaltungsrat der Sparkasse Zwickau unter Leitung von Oberbürgermeisterin Constance Arndt Anfang Januar den Vorstandsvorsitzenden Felix Angermann wegen misslungener Börsenspekulationsgeschäfte in den Urlaub schickte, versuchen sich nun drei neue Vorstände am Geld der Sparkassenkunden zu bereichern. Wie ein Brief aus dem Kreditinstitut beweist, ändert sich die Strategie de facto nicht.
Eine Kundin hatte versucht, mit dem neuen Vorstandsvorsitzenden, Andreas Fohrmann, ins Gespräch zu kommen, um die von seinem Vorgänger unberechtigt einbehaltene Ablösesumme von rund 11.000 Euro zurück zu erhalten. Doch anstelle eines Termins bekam sie lediglich ein lapidares Absageschreiben von einer Sachbearbeiterin. Darin die unmissverständliche Ansage, dass weitere Schreiben der Geschädigten nicht mehr beantwortet würden. Eine Ausrede dafür hat die Vorzimmerdame auch gleich parat: die Sache sei durch alle Instanzen gegangen und bis zum Bundesgerichtshof ausdiskutiert.
Der Verdacht drängt sich auf, dass Andreas Fohrmann das Friedensangebot der Kundin gar nicht erreicht hat, denn die Verfasserin des Antwortschreibens, Ute Ackermann, hat allen Grund, dieses Gespräch zu verhindern. Schließlich war sie es, die all die Jahre von den Machenschaften in der Chefetage wusste und diese deckte. Warum sollte sich das also unter der neuen Führung ändern?
Der Marsch durch die Instanzen begann am Landgericht Zwickau. Hier erreichte der Haus- und Hofanwalt der Sparkasse Zwickau, Jörg Dietsch, durch Vortäuschung falscher Tatsachen, dass der Vorsitzende Richter, Dirk-Eberhard Kirst, die Klage der Geschädigten abwies. Obwohl er wusste, dass es gar keine Ablösung des Darlehens gab und die von der Sparkasse einbehaltene Ablösesumme deshalb illegal war. Später kam heraus, dass die Sparkasse Zwickau im Schulterschluss mit der Zwickauer Stadtspitze und der Justiz regelmäßig und wissentlich gegen geltendes Recht verstößt (WSZ berichtete).
Kunden, die der Meinung sind, dass die Sparkasse Zwickau auch in ihrem Fall nicht korrekt handelt, sollten sich bei der Verbraucherzentrale melden.

24 Januar 2023

Europas wilder Westen: Reisevortrag entführt nach Schottland

Westsachsen/Reichenbach.-
Am Sonntag, 29. Januar um 17.00 Uhr bietet das Neuberinhaus wieder einen spannenden Reisevortrag im Kleinen Saal des Hauses an. Über die malerischen Küsten- und Fischerorte Portree und Gardenstown vorbei an den berühmtesten Destillen der Welt geht es für die Besucher immer weiter hinauf in das nördlichste Schottland. Hier trifft der mehrfach aus- gezeichnete Fotograf Olaf Schubert auf „Natururgewalt“ in einsamsten Sandbuchten und felsigen Riffen der Küstenszenerie. Die frühzeitlichen Siedlungen und eines der schönsten Musikfestivals runden das besondere Erlebnis „Orkney Islands“ ab. Weiter geht es hinein in die Wanderparadiese der westlichen Highlands. Sowohl die bekannten, wie die Isle of Skye, als auch die Geheimtipps laden die Aktivreisenden zu besonderen Begegnungen mit der Natur und Tierwelt der schottischen Highlands ein. In allen Jahreszeiten ist Olaf Schubert fotografisch unterwegs. Trekking in Schottland im Herbst und Winter bieten dem Fotografen reizvolle Licht- und Bildmomente. In der mückenfreien Zeit macht er sich auf in die wilde Re- gion Torridons. Mit typisch schottischen Wetterverhältnissen geht es hinauf in die Highlands mit Blick auf die umgebenden Berge wie Liathach, Beinn Alligin, Sgorr Ruadh, Maol Chean- deargare und später auf die Insel Skye. Überall in Schottland bieten sich mit den wunder- baren Castles Möglichkeiten ins alte Schottland zurückzuschauen. Heute ist das Land ein Traum für alle Wanderer und Kulturinteressierte. Und sollte es einmal zu viel Natur sein, dann helfen Glasgow und Edinburgh mit interessanten Stadterlebnissen und toller Szene. Tickets sind im Ticket-Shop auf dem Markt in Reichenbach und online über neuberinhaus. de erhältlich. Der nächste Reisevortrag entführt die Besucher am 12. Februar nach Vietnam und Kambodscha.
Quelle und Foto: Neuberinhaus Reichenbach

20 Januar 2023

Verschwundene Menschen: Wo sind Rechtsanwalt Magerl und Xenia?

Westsachsen/Zwickau/Ostsachsen/Königsbrück/Dresden.-
 Wo ist Xenia Trautmann? Die Tochter des Königsbrücker Handelsassistenten Sven Trautmann (Foto) scheint spurlos verschwunden. Zwar beteuern die Behörden, es würde ihr gut gehen, einen Beweis dafür gibt es jedoch nicht.
An ihrem 6. Geburtstag vergangener Woche wollte er seine Tochter gemeinsam mit der Großmutter bei seiner Ex-Frau besuchen. Doch die Tür blieb verschlossen - keiner da. Im Kindergarten war sie auch nicht. Eine Vermisstenanzeige bei der Polizei ergab, dass das Mädchen angeblich wohl auf sei. Aber warum darf der Vater sein Kind nicht sehen?
Sven Trautmann hat eine Theorie: Im Raum Dresden, wo er bis vor kurzem noch lebte, wimmelt es nur so von ehemaligen DDR-Staatssicherheitsoffizieren und deren Erfüllungsgehilfen. Er vermutet einen Zusammenhang mit der Entführung seiner Tochter. Seit April 2019 haben er und seine Mutter kein Lebenszeichen von ihr. „Es ist zum Verzweifeln“, so der Familienvater. „Meine damalige Rechtsanwältin schilderte mir bereits vor Jahren, dass ich an ehemalige DDR-Stasi-Seilschaften geraten bin, und dass ich dringlichst auf meine Sicherheit und Gesundheit achten solle. Jetzt ist meine Tochter entführt und ich weiß nicht weiter...“
Ähnlich mysteriös mutet ein Fall in Potsdam an, bei dem ein Rechtsanwalt spurlos verschwunden ist. Dirk-Ulrich Magerl war an der Überklebungsaffäre am Zwickauer Amtsgericht dran, wollte zwei involvierte Justizsekretärinnen als Zeugen laden lassen. Kurz vor der Verhandlung wurde der Termin vom Richter abgesagt. Das Landgericht Zwickau hat die bereits im Voraus bezahlten Gerichtskosten in Höhe von mehreren Hundert Euro einbehalten und bis heute nicht zurück gezahlt. So wurde die Aufklärung der Überklebungsaffäre verhindert und die davon Betroffene zusätzlich geschädigt. Der damit beauftragte Rechtsanwalt ist unauffindbar. Eine Vermisstenanzeige bei der Polizei in Potsdam im vorigen Jahr bleibt bisher unbearbeitet.
Es ist bekannt, dass auch in Zwickau ehemalige Stasi-Kader nach wie vor ihr Unwesen treiben (WSZ berichtete). Die Politik tut sich schwer, will von dem Thema nichts wissen. Unter der Überschrift „Alle wissen Bescheid: Diese Ignoranz ist unerträglich!“ berichteten mehrere Zeitungen darüber. Auch die WSZ. Alle im Sächsischen Landtag vertretenen Parteien haben umfangreiches Beweismaterial vorliegen. Bisher will kein Politiker dieses Thema aufgreifen. Sven Trautmann ist sich sicher: „Die Machenschaften der heute noch aktiven Stasi-Seilschaften richten verheerende Schäden an unschuldigen Bürgern an!“
Um dieses Problem in den Griff zu bekommen reicht es offenbar nicht, allgemein darüber zu berichten. Es wird Zeit, die bei Insidern bereits bekannten Drahtzieher zu enttarnen.
Fortsetzung folgt...

Oberbürgermeisterwahl 2023: Wahlforum fühlt Kandidaten auf den Zahn

Westsachsen/Reichenbach.- Am 5. März 2023 wählt Reichenbach ein neues Stadtoberhaupt. Dies hat das Neuberinhaus und die Bürgerinitiative BITex zum Anlass genommen eine Podiumsdiskussion mit den Kan- didaten ins Leben zu rufen. Alle drei Kandidaten haben sich bereit erklärt am 26. Januar 2023 ab 19 Uhr im Neuberinhaus zahlreiche Fragen zu beantworten. „Als politische Ver- einigung ohne Parteibuch sahen wir uns als den perfekten Ausrichter für ein solches Forum. Umso mehr freute uns, dass sich unsere Idee mit den Ideen des Neuberinhauses deckte und so diese Veranstaltung in dem Haus stattfinden kann, welches mehr denn je die Unterstüt- zung des zukünftigen Oberbürgermeisters bedarf.“, beschreibt Peter Tillack von der BITex die Initiative der gemeinsamen Veranstaltung. De nächsten sieben Jahre wird der Oberbürgermeister die Geschicke der Stadt maßgeb- lich gestalten. Aus diesem Grund sollen die Menschen die Chance bekommen sich von den Kandidaten ein Bild zu machen. Zur Wahl haben sich neben dem amtierenden Oberbürger- meister Raphael Kürzinger zwei weitere Kandidaten aufgestellt. Henry Ruß ist Fraktions- vorsitzender der Stadtrats- und Kreistagspartei Die Linke. Als zweiter Herausforderer hat Michael Dewath seinen Hut in den Ring geworfen. Während der Podiumsdiskussion haben die Kandidaten die Möglichkeit ihre Vorstellungen und Ziele für die Stadt einem breiten Pub- likum vorzustellen. Die Initiatoren bereiten Fragen vor, die auch das Ergebnis der Online-Be- fragung der Bevölkerung zusammenfasst und berücksichtigt. Im Fragebogen werden neben einem allgemeinen Stimmungsbild zur Entwicklung der Stadt in den letzten zehn Jahren und Themenschwerpunkten auch direkte Fragen an die Kandidaten abgefragt. Moderiert wird die Veranstaltung durch das Stadtratsmitglied der Bürgerinitiative BITex Pe- ter Tillack und dem Leiter des Neuberinhauses Severin Zähringer. „Wir freuen uns schon sehr auf das Wahlforum. Als Kulturhaus liegt uns der politische Diskurs sehr am Herzen. Wir sind froh gemeinsam mit der Bürgerintitiative BITex zusammen diese Veranstaltung durch- zuführen.“, so Zähringer.
Quelle und Foto: Neuberinhaus Reichenbach

15 Januar 2023

Tiervergleich: Amtsgerichtsdirektorin fällt erneut aus der Rolle

Westsachsen/Zwickau.-
„Krimineller, asozialer, strafvereitelnder, unverschämter Lumpenhund“. Damit war vor Jahren Richter Adolf Lindenberger gemeint, der am Amtsgericht Zwickau die Aufklärung der sogenannten Überklebungsaffäre verweigerte. Für diesen Titel wurde die Urheberin zunächst vom Vorwurf der Beleidigung frei gesprochen. Die Zwickauer Staatsanwaltschaft beharrte jedoch auf einer Verurteilung und so kassierte die Betroffene von Richter Ruppert Geußer am Landgericht später eine Verwarnung, da es sich um einen Vergleich aus dem Tierreich handeln würde. Wer daran zweifelt, möge den „Lumpenhund“ im Duden nachschlagen.
Tiervergleiche gelten für gewöhnlich als strafbare Beleidigungen. Polizei und Staatsanwaltschaft verfolgen solche Äußerungen mit großer Sorgfalt, vor allem dann, wenn sie von kritischen Zeitgenossen kommen. Oft werden diese zu empfindlichen Geldstrafen verurteilt. Weitaus weniger hohe Anforderungen stellt die Sächsische Justiz an ihr eigenes Führungspersonal. Insbesondere an die umstrittene Amtsgerichtsdirektorin Eva-Maria Ast (Foto mit Maske), die für ihre Rechtsbrüche und ihr unverschämtes Verhalten, auch im Zusammenhang mit den sogenannten „Corona-Verfahren“, bekannt ist.
Ein weiterer Tiefpunkt ihrer Entgleisungen ereignete sich Anfang dieser Woche. Mitten in der laufenden Verhandlung sprach sie die Besucher im Zuschauerbereich mit den Worten an: „Sie wissen ja, wie das ist mit den drei Affen. Also Mund halten und so. Das haben Sie zu tun!“ Hierzu schnitt sie eine entsprechende Grimasse, die offenbar das Gesicht eines Affen nachbilden sollte, und presste sich die Hand vor den Mund. Danach folgte Ihre obligatorische Drohung mit Zwangsgeldern. Nicht nur bei den Prozessbeobachtern sorgte dieser erneute Ausfall für Empörung, auch die anwesenden Justizmitarbeiterinnen, die bereits einiges von ihrer Chefin gewohnt sein dürften, zeigten sich sichtlich irritiert. Die Öffentlichkeit eine Horde von Affen?
Es wäre eine Beleidigung jeglicher Kreatur, diese Person mit ihr zu vergleichen. Deshalb bleiben wir bei dem Begriff „Krimineller, asozialer, strafvereitelnder, unverschämter Lumpenhund“ und hoffen auf baldige Erlösung davon.

14 Januar 2023

Jubiläumsfeierlichkeiten: Ehemalige Chorsänger gesucht

Westsachsen/Zwickau.-
Der Schwanenschloß Chor des Robert Schumann Konservatoriums feiert am 17. Juni 2023 im Konzert- und Ballhaus „Neue Welt“ mit einem großen Festkonzert ab 15 Uhr seinen 60. Geburtstag. Neben den über 100 Sängerinnen und Sängern des Kinder- und Jugendchores und dem Vokalensemble Schwanenschloß (das 25 wird!) wird auch ein Chor der Ehemaligen zum Konzert auftreten.
Dafür und natürlich für die Feierlichkeiten danach können sich ehemalige Chorsängerinnen und Sänger, die bisher noch keinen Kontakt zu „ihrem“ Chor hatten, gerne noch im Konservatorium unter inforsk-zwickaude melden und ihre Kontaktdaten durchgeben. Die Probentermine des Ehemaligenchores sind unter www.schwanenschloss.de zu finden.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau