30 September 2021

Werdauer Gaststättengeschichte: Historische Stücke veröffentlicht

Westsachsen/Werdau.-
In den beiden Glasvitrinen des Werdauer Rathauses gibt es zur Werdauer Gaststättengeschichte einiges zu sehen. Ulrich Puchelt aus Steinpleis hat einen Bruchteil seiner jahrelangen Sammlung jetzt den Besucherinnen und Besuchern des Werdauer Rathaus zur Ansicht ausgestellt. Der Sammelfundus zeigt alte Fotos und Zeichnungen, Bierkrüge, Bierdeckel und eine einzigartige Flasche mit Kugelverschluss. Speise- und Getränkekarten, Notizzettel und viele weitere interessante Stücke zur Stadtgeschichte runden die Ausstellung ab. Bei der Gelegenheit hat der Werdauer Ortschronist Ulrich Puchelt, gleich seinen neuen Kalender mit historischen Ansichten der Pleißestadt (Beginn des 20. Jahrhunderts) wieder im Angebot. Der Kalender wird von vielen Bewohnern und Freunden der Gastronomiegeschichte bereits erwartet. Als Geschenk oder als Küchenkalender erfreut er sich großer Beliebtheit unter den Kennern. Die Bandbreite der ausgewählten Motive für das kommende Jahr ist ein abwechslungsreicher Querschnitt aus Stadtparkansichten, Markttreiben, Gasthöfen und von historischen Gebäuden. Für die Städte Crimmitschau und Zwickau sind ebenfalls derartige Kalender angefertigt wurden. Der Kalender im Format DIN A4 quer ist zum Preis von 10,00 Euro unter anderem an der Werdauer Stadtinformation, dem Museum Werdau, Bastelladen Rohleder, den Postfilialen auf der Leipziger Straße und in der August-Bebel-Straße (LSV-Reisen), beim Bäcker Kindel, bei Kalitzkis Puppenhaus, in der Crimmitschauer Buchhandlung am Rathaus sowie bei Thalia Zwickau erhältlich.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

29 September 2021

Karrierestart bei Paracelsus: Wie geht es nach der Schule weiter?

Westsachsen/Zwickau/Kirchberg/Plauen.-
Das Paracelsus Klinikum Sachsen präsentiert sich zu den Ausbildungsmessen im Raum Zwickau und Vogtland. Start ist diesen Samstag von 11 bis 15 Uhr zur 4. Berufsausbildungsmesse im Rathaus Kirchberg. Weitere Termine sind die Berufsinfotage vom 9. bis 10. Oktober in der Stadthalle Zwickau und am 14. Oktober in Plauen.
Schüler, Eltern und Interessierte sind herzlich eingeladen, sich über die Ausbildungsmöglichkeiten der Kliniken zu informieren und beraten zu lassen. Unsere Praxisanleiter geben zu allen Fragen rund um die Ausbildungen zur Pflegefachkraft, zum Anästhesietechnischen Assistenten und zum Operationstechnischen Assistenten Auskunft. Gerne erzählen unsere Auszubildenen über ihren Berufsalltag und geben Einblicke in Organisation und Gestaltung der Ausbildung.
Die Einstiegsmöglichkeiten in den Paracelsus Kliniken Sachsen sind vielfältig. Außer den drei genannten Ausbildungsberufen sind selbstverständlich auch Praktika und ein Freiwilliges Soziales Jahr möglich. Als Lehrkrankenhaus der Universität Leipzig bietet die Paracelsus Klinik Zwickau noch zusätzlich vielfältige Angebote für Medizinstudenten.
An den Standorten des Paracelsus Klinikum Sachsen erhalten die Auszubildenden eine moderne Ausbildung im familiären Umfeld. Die Azubis werden durch erfahrene Praxisanleiter individuell während der gesamten Ausbildungszeit betreut und unterstützt. Interessierte, die eine Ausbildung im Paracelsus Klinikum Sachsen beginnen möchten, können ihre Bewerbung während der Ausbildungsmesssen am Paracelsus Stand abgeben.
Quelle und Foto: Paracelsus Kliniken

27 September 2021

Hockenheim: Marvin Siebdrath ist Vizemeister der IDM Supersport 300

Westsachsen/Zwickau/Baden-Württemberg/Hockenheim.- Sechste und letzte Runde der Saison 2021 in der Internationalen Deutschen Motorrad Meisterschaft (IDM). Austragungsort des IDM Wochenendes war der Hockenheimring in Baden Württemberg. Auf einer der Traditionsrennstrecken in Deutschland ging Marvin Siebdrath (Foto) aus Wildenfels bei Zwickau mit seinem Füsport RT Motosports by SKM Kawasaki Team auf die letzte Punktejagd der Saison.
Das Ziel war klar: Das Unmögliche möglich machen und doch noch den Rückstand in der Meisterschaft in eine Führung umwandeln und den Titel damit einfahren. Am Freitag gelang Siebdrath wieder ein sehr guter Start in das Rennwochenende wie schon so oft in dieser Saison. Drittschnellste Zeit im ersten freien Training, dazu die schnellste Zeit bei der zweiten Zeitnahme.
Für das Qualifying am Samstag war somit der Grundstein gelegt. Siebdrath gelang es, den guten Auftakt vom Freitag sogar noch zu toppen. Im ersten Qualifying war nur ein Fahrer schneller als der 17jährige Sachse. Im zweiten Qualifying am Mittag fuhr sogar niemand schneller als Siebdrath, doch die Zeit reichte nicht trotz Verbesserung zum Vormittag Um die Bestzeit vom ersten Qualifying noch zu toppen. Das hieß: Startplatz zwei für das Rennen.
Erste Startreihe für beide Rennen die am Sonntag gestartet wurden. Im ersten Rennen gelang Siebdrath ein guter Start, bei dem er seine Position auf den ersten Metern halten konnte. Wie schon so oft kam es zu einer dauerhaft großen Gruppe von Fahrern die bis in die letzte Kurve um den Sieg kämpften. Am Ende fehlte Siebdrath ein Wimpernschlag von 0,030 Sekunden auf Platz eins. Doch ein zweiter Platz konnte gefeiert werden.
Somit war eine Titelentscheidung auf das allerletzte Rennen vertagt. Wieder gelang ein guter Start, doch Siebdrath verlor zu Beginn des Rennens einige Plätze. Die entstandene Lücke konnte er nicht mehr schließen, so dass er als fünfter das Rennen beendete und damit die Vizemeisterschaft für sich klar machen konnte.
Quelle und Fotos: Markus Kahl

24 September 2021

Entlang der Weißen Elster: Internationaler Tag der Flüsse

Westsachsen/Ostthüringen/Greiz.-
Der Internationale Tag der Flüsse wurde 2005 ins Leben gerufen. Seit dem findet er jährlich am letzten Sonntag im September statt. Über 70 Ländern der Erde nehmen am „World Rivers Day“ teil und erinnern dadurch an den hohen Wert der Flüsse, die Lebensraum für Tiere und Pflanzen sind. Dieser Tag soll das öffentliche Bewusstsein für die Bedeutung von Flüssen erhöhen sowie deren Schutz verbessern.
Unsere Sonderführung „Weiße Elster - Flußlandschaft des Jahres 2021“ lädt am Sonntag, 26. September, alle Natur- und Wasserbegeistern ein. Welche Bedeutung unser Fluss, die Weiße Elster, hinsichtlich geographischer Lage, Industriestandort, Tourismus, Kultur und Naturschutz hat und warum wir uns glücklich schätzen können, die Elster unseren Fluss nennen zu können, erfahren Sie von unseren Gästeführerinnen Almut Kaul und Sabine Künzel.
Die Tour führt über den Schlossgarten zum Elstersteig, entlang der Bruno-Bergner-Straße und über die Zeulenrodaer Straße. Dort findet die kleine Wanderung ihre Fortsetzung über die Luftbrücke in den Fürstlich Greizer Park. Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Flora-Fauna-Habitat der nördlich gelegenen Hammerwiesen und seiner Artenvielfalt. Der Parksee mit seiner reichen dendrologischen Ausstattung begleitet Sie nochmal auf dem Rückweg. Nach rund zwei Stunden endet diese erlebnisreiche Themenführung in der Brückenstraße mit vielen wertvollen Eindrücken.
Weitere Informationen dazu im Internet
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Greiz

Zwickau: Mit Bus und Bahn zur Museumsnacht


Westsachsen/Zwickau.-
Am Samstag, 9. Oktober, findet die jährliche Museumsnacht statt.
 
Die Eintrittskarte ist auch dieses Jahr wieder eine Fahrkarte für Bus und Bahn. Diese berechtigt dazu, am Veranstaltungstag ab 17 Uhr bis 04:00 Uhr des Folgetages, alle Verkehrsmittel in der Tarifzone 16 kostenfrei zu nutzen.
 
Die SVZ GmbH bringt ihre Fahrgäste direkt, bequem, umweltbewusst und sicher mit der Buslinie 10 zum August-Horch-Museum oder zu den Kunstsammlungen Zwickau. Die Priesterhäuser, das Robert-Schumann-Haus sowie das Theater Plauen-Zwickau erreicht man mit der Straßenbahnlinie 3.
 
Alle Fahrpläne sind im Internet unter www.nahverkehr-zwickau.de zu finden.
Quelle und Foto: SVZ

22 September 2021

Neues Feuerwehrauto: Löschmittelreserven auch für Waldbrände

Westsachsen/Werdau.-
Mit einer emotionalen Show nahmen die ehrenamtlichen Kameradinnen und Kameraden der Ortsfeuerwehr Leubnitz am zurückliegenden Wochenende Abschied von ihrem alten W50-Löschfahrzeug Baujahr 1984. Gleichzeitig wurde, mit großer Freude, das neue TLF 4000 offiziell in Dienst gestellt.
Es basiert auf einem Fahrgestell von MAN mit einem 320 PS Dieselmotor in Euro-6-Ausführung und automatischem Getriebe. Sonderauf- und Ausbau erfolgten bei der Firma BAI aus Bagnolo Mella in Italien. Der Wassertank fasst knapp 5.500 Liter Löschwasser sowie 500 Liter Schaum mit einer fest verbauten Zumischanlage. Die eingebaute Feuerlöschkreiselpumpe hat eine Leistung von stattlichen 3.000 Litern pro Minute, der auf dem Dach montierte Wasserwerfer kann mit bis zu 2.400 Litern Löscharbeiten unterstützen. Damit ist das Fahrzeug bei Bränden aller Art im gesamten Stadtgebiet und den Ortsteilen eine überaus große Unterstützung. Besonders wichtig sind die Löschmittelreserven zudem bei möglichen Bränden im Werdauer Wald. Für derartige Einsätze ist auch eine Waldbrandausrüstung mit Löschrucksäcken sowie ein Faltbehälter für weitere 5.000 Liter Wasser auf dem Tanklöschfahrzeug verlastet. Teleskoplichtmast, Notstromaggregat und viele weitere Ausrüstungsgegenstände runden das Beladungskonzept ab.
Aus Italien nach Werdau überführt werden konnte das neue Einsatzfahrzeug bereits vor knapp einem Jahr. Seither wurden die insgesamt 28 ehrenamtlichen Mitglieder der Leubnitzer Ortsfeuerwehr intensiv auf dem TLF geschult. Auch zu 27 Einsätzen rückte es bereits erfolgreich aus. Die Gesamtkosten für das Fahrzeug, das von der Stadt Werdau beschafft wurde, beliefen sich auf 340.000 Euro. Der Landkreis Zwickau beteiligte sich mit 153.000 Euro Fördermitteln.
Foto: Nicht nur die Großen, sondern auch die kleinen Feuerwehrkameraden nahmen mit großem Stolz ihr neues TLF 4000 in Betrieb. (André Kleber, Werbemanufaktur Werdau GmbH)
Quelle: Gemeindefeuerwehr Werdau

21 September 2021

Tipp der Woche: Franziska Troegner und Jaecki Schwarz

Westsachsen/Bad Elster.-
Am Freitag, den 1. Oktober laden die Publikumslieblinge Franziska Troegner und Jaecki Schwarz um 19.30 Uhr zu einem schaurig schönen Abend in das König Albert Theater Bad Elster ein. Unter dem Titel »Mit der Lammkeule auf dem Weg zum Himmel« präsentieren die beiden beliebten Bühnenstars dann heitere Kriminalgeschichten des britischen Erfolgsautors Roald Dahl. Roald Dahl ist vor allem für Kinderbuchklassiker wie »Matilda« oder »Charlie und die Schokoladenfabrik« berühmt. Dass der britische Erfolgsautor jedoch auch Geschichten für Erwachsene geschrieben hat, ist weniger bekannt. Die bundesweit bekannten TV-Publikumslieblinge Franziska Troegner (»Der Landarzt«) und Jaecki Schwarz (»Polizeiruf 110«) widmen sich nun in Bad Elster einen Abend lang seinen humorvollen Kurzgeschichten und beweisen, dass Roald Dahl auch Erwachsene begeistert. In 10 herrlichen Rollen gehen die beiden dabei der Frage nach: Will sich der Mensch die Zuneigung eines geliebten Wesens ewig erhalten - oder nicht? Der englische Autor Roald Dahl bietet in seinen kleinen skurrilen Meisterwerken äußerst originelle Lösungen an. Ein schaurig schöner Abend! Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de

Schulung digitaler Kompetenzen: Gymnasium erhält Glasfaseranschluss

Westsachsen/Zwickau.-
Mit der Inbetriebnahme des Glasfaseranschlusses am Clara-Wieck-Gymnasium hat die Zwickauer Energieversorgung GmbH (ZEV) gemeinsam mit der Stadt Zwickau einen weiteren, bedeutenden Schritt im Rahmen der schulischen Digitalisierung umgesetzt. Durch die Realisierung des Projektes erhielt die Bildungseinrichtung eine digitale Infrastruktur als Voraussetzung für zukunftsfähige Lernbedingungen sowie zur optimalen Umsetzung des Förderprogramms „DigitalPakt Schule“. Der Bildungseinrichtung stehen nun Bandbreiten von pauschal 200 Mbit/s zur Verfügung, die bei Bedarf jederzeit auf Gigabit-Geschwindigkeit erhöht werden können. Die Baumaßnahme, bei welcher unter anderem ein aufwändiges Spülbohrverfahren eingesetzt wurde, konnte in einer sehr kurzen Zeit vollständig beendet werden.
Andreas Müller, Abteilungsleiter Management Netze bei der ZEV: „Die Planungsarbeiten für den Anschluss des Clara-Wieck-Gymnasiums begannen erst nach der entsprechenden politischen Beschlussfassung Anfang des Jahres. Dabei wurde entschieden, dass die Baumaßnahme bis Ende des Jahres abgeschlossen sein soll. Umso mehr freut es uns, dass wir das Vorhaben weit vor der angesetzten Frist realisieren konnten. Als regionaler Energieversorger sehen wir es dabei als unsere Aufgabe, die Stadt bei einem flächendeckenden Aufbau digitaler Infrastruktur in Bildungseinrichtungen zu unterstützen.“
Das Clara-Wieck-Gymnasium ist die zehnte Schule, die im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen der ZEV und der Stadt Zwickau schnelleres Internet erhielt. Seit dem Startschuss im März 2020 wurden bereits folgende Einrichtungen an das örtliche Glasfasernetz, welches die ZEV zur Steuerung eigener Anlagen betreibt, angeschlossen:
Grundschulen: Nicolaischule, Adam-Ries-Schule, Schule am Scheffelberg und Dittesschule
Oberschulen: Fucikschule, Pestalozzischule und Humboldtschule
Gymnasien: Käthe-Kollwitz-Gymnasium
Förderschulen/-zentren: Martin-von-Römer-Schule
Darüber hinaus kann sich auch das Förderzentrum Klinik- und Krankenhausschule am Heinrich-Braun Klinikum gGmbH über eine bereits durchgeführte Anbindung freuen – für die Nutzung der schnellen Internetverbindung sind lediglich noch einzelne Restarbeiten notwendig. Abschließend erfolgt der Anschluss der Sprachheilschule Anne Frank im Zuge der laufenden Bauarbeiten.
„Ein breitbandiger Internetanschluss ist ein wesentlicher Bestandteil einer zeitgemäßen Schulausstattung. Dementsprechend sind wir dankbar, dass uns die ZEV als Partner mit umfassendem Know-how bei unseren Projekten zur Seite steht. Besonders freut uns, dass die Anbindung des Clara-Wieck-Gymnasiums mit dem Start des neuen Schuljahres abgeschlossen wurde – somit können die Lehrkräfte, aber auch die Schülerinnen und Schüler von Beginn an vom schnellen Internet profitieren“, fasst Marcel Kruppa, Leiter des Amtes für Familie, Schule und Soziales der Stadt Zwickau, das gemeinsame Projekt zusammen.
Der „DigitalPakt Schule“ ist eine Initiative des Bundes zur Unterstützung der Länder und Gemeinden bei Investitionen in digitale Bildungsinfrastrukturen. Das Förderprogramm soll Schulen zu einer besseren Ausstattung verhelfen und bietet die Grundlage für flexible, interaktive Lehrmethoden und eine frühzeitige Schulung digitaler Kompetenzen.
Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau/ZEV

Gaga-Zwickau: OB plant Booster-Impfungen im Altenheim

Westsachsen/Zwickau.- Oberbürgermeisterin Constance Arndt (BfZ) beantwortet grundsätzlich keine Fragen zur Mitwirkung der von ihr geführten Stadt an „Corona-Impfaktionen“, weder zur Verantwortung für das Kinder-Impflager in der Zwickauer Stadthalle noch zu den unglaublichen Schilderungen über „Corona-Impfaktionen“ in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Möchte man von der Stadtchefin Details zu den Einzelheiten solcher Aktionen wissen, erhält man von ihr folgende Aussage: „Alle Fragen zur Impforganisation richten Sie bitte an die zuständigen Institutionen.“
Entgegen dieser Verlautbarung wirbt Constance Arndt auf der Internetseite der Stadt Zwickau nun erneut für die „Corona-Impfstoffe“, über deren Neben- und Langzeitwirkungen niemand seriös Auskunft geben kann. Mit einem Millionen Budget an Werbematerial wirbt die Stadtspitze zusammen mit der Bundesregierung unter anderem für die sogenannte Booster-Impfung (auch Dritt- oder Auffrischimpfung genannt), die erst in den letzten Tagen für eine Vielzahl von Todesfällen im Nachgang solcher Impfungen sorgte.
Verabreicht werden soll die experimentelle Substanz, so die Stadtspitze, nun vor allem in diversen Einrichtungen des Roten Kreuzes. Also Seniorenheimen, in denen Hochbetagte vergleichsweise leicht zu ihrem Einverständnis zu dieser Maßnahme „überzeugt“ werden können. Für die Corona-Industrie und deren Profiteure ist das Impfen von Senioren in Pflegeheimen eine lukrative Angelegenheit, zumal sich eventuelle Impfschäden und Todesfälle im Nachhinein leicht als natürliche Alterserscheinungen interpretieren lassen können.
Hierfür sei nicht einmal ein Termin nötig, schwärmt die Zwickauer Stadtspitze auf ihrer Internet-Seite. Als Illustration dient eine Grafik der Sächsischen Landesregierung, die eine glückliche Familie zeigt, zusammen mit der Losung: „Im Herbst gemeinsam weiter Spaß haben“. Dies soll offensichtlich die von vielen ersehnte Rückkehr zu normalen Zuständen suggerieren, für die lediglich die Entscheidung zur „Corona-Impfung“ notwendig sei.
Nach der schier endlosen Reihe gebrochener Zusagen seitens der Impf-Werbenden vom angeblich baldigen Ende der Corona-Maßnahmen fällt es allerdings sehr schwer, dem neuerlichen Versprechen diesmal Glauben zu schenken.
Foto: BARMER
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20 September 2021

Spielgerät an Kita übergeben: Cabrio für kleine Sonnenscheine

Westsachsen/Werdau.-
Es war ein besonderer Moment für die Krippengruppe der integrativen Kindertagesstätte „Sonnenschein“, als Ines von Müller von der Gebäude- und Grundstücksverwaltungs- GmbH Werdau die Einrichtung auf der Brüderstraße besuchte. Denn im Gepäck hatte die Geschäftsführerin ein nigelnagelneues Cabrio aus Holz. Dieses soll ab sofort für noch mehr Abwechslung in der Spielplatzlandschaft der kleinen Werdauerinnen und Werdauer sorgen und wurde umgehend von den Kindern erobert.
Nur einen Steinwurf davon entfernt drehen aktuell noch Bagger ihre Kreise – Ein Spektakel, dass die Mädchen und Jungen in den letzten Monaten ebenfalls mit großem Interesse verfolgten. Denn die GGV Werdau hat hier einen alten Wohnblock abgerissen. Raum, auf dem in Zukunft wieder Neues entstehen kann. Auf dem Grundstück entstehen derzeit Garagen für das Wohngebiet.
„Als kleines Dankeschön für die Geduld während der Baumaßnahme hier in der direkten Nachbarschaft haben wir uns in Abstimmung mit der Einrichtungsleitung für dieses Spielgerät entschieden – offensichtlich mit Erfolg“, so Ines von Müller, die sich sehr über die Resonanz freute.
Die Gebäude- und Grundstücksverwaltungs-GmbH Werdau ist in der Pleißestadt aktuell Eigentümer von insgesamt 1.550 Wohnungen und verwaltet darüber hinaus rund 460 weitere Einheiten.
Quelle und Foto: Werbemanufaktur Werdau GmbH

Urkundenübergabe: Brandauer und Knauer sind jetzt Ehrenkünstler

Westsachsen/Bad Elster.- Am gestrigen Sonntag wurden die beiden Künstler Klaus Maria Brandauer und Sebastian Knauer zu Ehrenkünstlern des König Albert Theaters Bad Elster ernannt. Die Urkunde dazu wurde durch Verwaltungsdirektorin Heike Schlack von der Chursächsischen Veranstaltungsgesellschaft im Zuge ihres exklusiven Auftritts anlässlich der 21. Chursächsischen Festspiele in Bad Elster überreicht (Foto). „Mit dieser Auszeichnung möchten wir die beiden Bühnenkünstler würdigen, da Herr Brandauer durch seine Festspiellesung mit besonderer künstlerische Ausstrahlung die Wertigkeit von Musik & Poesie in der Kultur- Festspielstadt Bad Elster insgesamt stark künstlerisch bereichert“ erklärt Schlack und ergänzt: „Dazu hat Herr Knauer bereits in der Vergangenheit mit exklusiven, literarisch-musikalisch eindrucksvollen Programmen zur kulturellen Ausstrahlung unseres Hauses beigetragen. Es ist uns dabei ein Bedürfnis, beiden Persönlichkeiten damit im Namen des Theaterpublikums und ganz Bad Elsters offiziell Danke zu sagen."
Das König Albert Theater Bad Elster ist eines der prachtvollsten Hoftheater überhaupt und blickt auf eine über 100-jährige Geschichte zurück. Seit den Anfängen des Theaterbetriebs gastierten in Bad Elster regelmäßig »chursächsische« Kulturpartner wie das Königliche Hoftheater Dresden (heutige Semperoper und Staatsschauspiel), die Sächsische Staatskapelle Dresden, die Hoftheater aus Altenburg und Gera, die Dresdner Philharmonie, die Landesbühnen Sachsen und viele mehr, wobei diese das Haus nachhaltig mit ihrer Repertoirevielfalt prägten. Die erstmals in der Spielzeit 2009/2010 verliehene Ehrenkünstlerschaft des Theaters erhielten außerdem u.a. die Publikumslieblinge Wolfgang Stumph, Matthias Grünert, Johannes Heesters, Rolf Hoppe, Jan Vogler, Tom Pauls, Hugo Strasser, Ute Freudenberg, Dr. Nike Wagner, Midori (USA), Heinz-Rudolf Kunze, Ute Lemper, Giora Feidman (USA), Herman van Veen (NL) und die Semperoper Dresden. Seit dem Jahr 2015 ist das König Albert Theater Bad Elster zudem ein fester Bestandteil der Europastraße der historischen Theater und somit ein wichtiger kulturtouristischer Leuchtturm Mitteldeutschlands. Aufgrund des herausragenden, ganzjährigen Spielplanes ist das König Albert Theater heute zur bedeutendsten Veranstaltungsstätte der Region avanciert, welche dem Kulturleben des Vogtlandes, Sachsens sowie der Euregio Egrensis entscheidende Impulse verleiht.

19 September 2021

Gaga-Zwickau: OB planzt Bäumchen zu Ehren eines SED-Funktionärs

Westsachsen/Zwickau.- Es ist an Absurdität kaum mehr zu übertreffen: Die Zwickauer Stadtspitze hofiert den ehemaligen SED Kreissekretär und späteren Finanzbürgermeister Bernd Meyer (SED/PDS/Linkspartei/DIE LINKE) und pflanzt ihm zu Ehren ein Bäumchen am Schwanenteich.
Reiner Rucks, ein ehemaliger Parteigenosse Meyers, wundert sich: „Wofür bekommt der Mann ein Denkmal gesetzt? Dafür, dass er es geschafft hat, sich nach der Wende praktisch nahtlos von einem hoch dotierten Posten zum nächsten zu hangeln? Ich würde es verstehen, wenn er in ehrenamtlicher Tätigkeit großes für die Stadt vollbracht hätte. Aber unter den bekannten historischen Gesichtspunkten und dafür, dass er für seine jetzt so hoch gelobte Tätigkeit fürstlich entlohnt wurde, ist dieser Personenkult einfach unverschämt. Angesichts der Pandemie hätten alle Helfer im Ehrenamt einen Baum mit Gedenktafel verdient.“
Rucks, der Ende der 1980er Jahre in der Zwickauer SED Kreisleitung direkt mit Meyer zu tun hatte, weist unter anderem auf die im Laufe der vergangenen 30 Jahre aufgelaufenen Fehlleistungen des zuletzt als Finanzbürgermeister tätigen LINKEN-Politikers hin. Als Aufsichtsratsvorsitzender der Gebäude- und Grundstücksgesellschaft Zwickau mbH (GGZ) ist er verantwortlich für den Verkauf des „Zwickauer Tafelsilbers“ (3000 Immobilien) an die GAGFAH. Mit dem Erlös von knapp 100 Millionen Euro wurden zunächst die von Meyer in seiner Funktion als Finanzbürgermeister verursachten Schulden getilgt, später dann der Bau der „Glück Auf Schwimmhalle“ mit finanziert. In diesem Zusammenhang kritisiert Reiner Rucks: „Das war seine schlechteste Leistung. Dafür hätte ich ihm maximal eine Trauerweide gepflanzt. Der Verkauf des Städtischen Wohneigentums war eine ,Glanzleistung' der Linken unter Führung von Bernd Meyer (Ironie).“
Meyers vorerst letzter Coup als Finanzbürgermeister und GGZ-Aufsichtsrat war der Abkauf des Sparkassengebäudes. Hier wollte die Stadtspitze unter Leitung der ehemaligen Oberbürgermeisterin Pia Findeiß (SPD) das Stadtarchiv unterbringen. Die Verquickung zwischen der Sparkasse Zwickau als Anstalt des öffentlichen Rechts, der GGZ als stadteigene Wohnungsgesellschaft und den Machthabern im Zwickauer Rathaus wurde hier allzu offensichtlich. Zumal es nach wie vor erhebliche Bedenken von Fachleuten bezüglich der Eignung des Gebäudes als Stadtarchiv gibt. In einer teils hitzig geführten Stadtrats-Debatte hatten deshalb vor allem CDU-Vertreter das Vorhaben abgelehnt – aus statischen und finanziellen Gründen sowie wegen einer zu geringen Kapazität und mangelndem Brandschutz. Der damals noch amtierende Finanzbürgermeister Bernd Meyer (LINKE) widersprach in allen Punkten. 2024 soll das neue Archiv fertig sein.
Hier entscheidet also ein ehemaliger SED Kreissekretär, der unter anderem Vorgesetzter und damit weisungsbefugt gegenüber der Stasi war, mehr als 30 Jahre nach der politischen Wende, trotz Kenntnis der Sachlage aus rein eigennützigen Gründen und weil er es aufgrund seiner Machtposition kann, entgegen aller vernünftigen Argumente. Reiner Rucks meint: „Zwickau verdient ein Archiv als rechtlich administratives soziales Gewissen, das dieses Attribut wert ist. Das Sparkassengebäude ist dafür denkbar ungeeignet.“

Auf dem Foto oben von links: Bernd Meyer (LINKE), Ex-OBin Pia Findeiß (SPD), OBin Constance Arndt (BfZ) bei der Einweihung des Bäumchens und der Gedenktafel.

Weiterführende Literatur zum Thema gibt es von Dr. Edmund Käbisch: „Lange Schatten meiner Stasibearbeiter“ und „Der letzte SED-Kreissekretär wird zum Phönix – Bernd Meyer“ unter www.dr-kaebisch.de und von Reiner Rucks: „Wer vorwärts will, sollte rückwärts schauen“ bei Amazon

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18 September 2021

Ein Bild, das Bände spricht: Zwickau bedankt sich bei der Kanzlerin


Originalgetreue Klassiker: The Johnny Cash Show kommt nach Werdau

Westsachsen/Werdau.-
Es ist unglaublich, aber wahr: Johnny Cash ist wieder da! Die Legende des „Man in Black“ lebt in den CASHBAGS weiter, dem wahrhaftigsten Johnny Cash Revival der Welt um US-Sänger Robert Tyson.
Nichts wird hier 1:1 kopiert und trotzdem ist alles echt, live und wie damals. Fans dieser Musik und dieser Epoche müssen das erlebt haben! Die von dem Dresdner Musiker und Cash-Spezialisten Stephan Ckoehler mit viel Liebe zum Detail konzipierte „HELLO, WE'RE THE CASHBAGS * THE JOHNNY CASH SHOW“ orientiert sich in Klang, Erscheinungs- und Bühnenbild an den weltberühmten Auftritten im kalifornischen San Quentin-Gefängnis, aus denen 1969 mit „At San Quentin“ das vielleicht beste Live-Album aller Zeiten hervorging, und liefert originalgetreu alle Klassiker von „I Walk the Line“, über „Ring of Fire“ und „Jackson“ bis hin zu „Hurt“ im Rahmen einer mitreißenden zweistündigen Live-Show, angelehnt an die historischen Konzerte mit musikalischen Gästen wie „June Carter Cash“ und „Carl Perkins“. Songs der Spätphase „American Recordings“ werden in einem speziellen Akustikteil zelebriert.
Die Rolle des Johnny Cash wird von dem gebürtigen US-Amerikaner Robert Tyson verkörpert, der seinem Vorbild stimmlich und äußerlich so verblüffend Nahe kommt, dass man glaubt, das Original vor sich zu haben. Neben Robert Tyson brilliert die aus Coburg stammende Sängerin Valeska Kunath als June Carter Cash und der Australier Josh Angus als Rockabilly-Pionier Carl Perkins („Blue Suede Shoes“).

16 September 2021

Neue Ausstellung: Zander, Likörelle & Ottifanten in der Kunstwandelhalle

Westsachsen/Bad Elster.-
Am vergangenen Sonntag wurde anlässlich der 21. Chursächsischen Festspiele in Bad Elster unter großem Interesse und in Anwesenheit von Publikumsliebling Frank Zander die neue Ausstellung „Zander, Likörelle & Ottifanten“ mit ausgewählten Arbeiten großer Künstlerpersönlichkeiten eröffnet. Die Ausstellung als Kooperation der Chursächsischen Veranstaltungs GmbH (CVG) und der Walentowski Galerien zeigt in der KunstWandelhalle Bad Elster neben den „echten Zandern“ auch „panische Likörelle“ des großen Udo Lindenberg oder Szenen aus dem „Ottifanten“-Universum des Kultkomödianten Otto Waalkes sowie Malerei von Schauspiellegende Armin Mueller-Stahl.
Ein großer Anteil der Werkschau gilt dabei den Arbeiten von Frank Zander. Er ist studierter Grafiker und meistert die Malerei mit einem Feingefühl der Farben und Formen. Mit scheinbarer Leichtigkeit und Hingabe fertigt er bereits seit vielen Jahren Acryl- und Ölbilder und bringt seine Zander-typischen, verrückten und skurrilen Fische auf die Leinwand. „Die Bilder sind fröhlich bunt, frech und mit viel Humor beflügelt und zeugen auch von persönlichen Blickwinkeln und Sichtweisen des Künstlers“, erklärt Ute Gallert als Projektkoordinatorin der gesamtverantwortlichen CVG und ergänzt: „Unsere Ausstellung zeigt jedoch nicht nur seine Zander, sondern auch seine besonderen Portraitmalereien, die Weltstars wie Prince, Freddie Mercury oder Paul McCartney abbilden.“
Das bildgewaltige Arrangement der Gesamtausstellung zeugt so in seiner Fülle von der Kreativität verschiedenster Künstlerpersönlichkeiten. Diese wirklich sehenswerte und farbenfrohe Ausstellung kann nun bis zum 28. November jeweils von Mittwoch bis Sonntag von 14.00 bis 17.30 Uhr sowie an den Wochenenden und an den Feiertagen zusätzlich von 09.30 Uhr bis 12.00 Uhr sowie zu den Veranstaltungen in der KunstWandelhalle Bad Elster inmitten der Königlichen Anlagen besichtigt werden. Der Eintritt ist frei. Infos: 037437/ 53 900 | www.kunstwandelhalle.de

14 September 2021

Eltern wehren sich: Kinder-Impflager stößt auf wenig Resonanz

Westsachsen/Zwickau.-
Bis vor kurzem galt die Zwickauer Stadthalle als Ort für Kunst und Kultur. Nähert man sich in diesen Tagen jedoch dem Schedewitzer Zweckbau, erinnert wenig an die ursprüngliche Bestimmung des Gebäudes. Bauzäune umgrenzen das Areal rund um die Stadthalle, an den Eingängen patrouillieren schwarz uniformierte Sicherheitskräfte, großflächige Banner teilen dem Besucher mit, dass er sich hier im sogenannten „Impfzentrum“ befindet. Eine sehr umfangreiche Hausordnung weist darauf hin, welches Verhalten und welche Gegenstände hier genehmigt und was alles verboten ist.
Seitdem nach Protesten von Eltern beschlossen wurde, die äußerst umstrittene „Corona-Schutzimpfung“ für Kinder ab zwölf Jahren doch nicht an Zwickauer Schulen durchzuführen, hat man das Geschehen hierher verlegt. Die Zwickauer Stadthalle dient nun als Impflager, in dem unerforschte Substanzen, über deren mögliche Langzeitwirkung nur spekuliert werden kann, Kindern ab zwölf Jahren gespritzt werden sollen.
Am vergangenen Montag, dem sogenannten „Kinder-Impfstart“, wurde dieses Angebot jedoch kaum wahrgenommen. Trotz massiver Werbung sind bis dato nur wenige Eltern bereit, ihre Kinder diesem Experiment auszuliefern. Zwar wird man von offizieller Seite her nicht müde, die „Freiwilligkeit“ immer wieder zu betonen, die angekündigten Repressionen gegen Ungeimpfte sprechen hingegen eine gänzlich andere Sprache. Zeitgleich zu den geplanten staatlichen Repressalien (Gewalt und Machtmissbrauch), die Kritiker als Erpressung bezeichnen, haben die beteiligten Pharma-Giganten bereits „Corona-Impfstoffe“ für Kinder ab fünf Jahren in Aussicht gestellt. Doch auch bei dieser Untergrenze soll es nicht bleiben.
Die Initiative „Eltern stehen auf“ äußerte sich gegenüber der Westsächsischen Zeitung wie folgt zum Impfstart in der Zwickauer Stadthalle: „Wir sind heilfroh zu sehen, dass das sogenannte Impfangebot für Kinder bisher gottseidank auf nur geringe Resonanz stößt. Den meisten Eltern dürfte wohl klar sein, dass es vollkommen unverantwortlich ist, ihren Kindern Stoffe zu verabreichen, über deren Langzeitwirkungen keiner seriös Auskunft geben kann. Die nur per Notfallzulassung auf den Markt geworfen wurden, zumal die Zielgruppe der Kinder auch zu keinem Zeitpunkt von der sogenannten Pandemie betroffen war.“
Die Zwickauer Oberbürgermeisterin Constanze Arndt (parteilos) verweigert indes die Beantwortung jeglicher Fragen zur Mitwirkung und Mitverantwortung an den geplanten „Kinder-Impfungen“. Während Rathaussprecher Mathias Merz sich kürzlich darüber empörte, die Proteste von Eltern würden zu „Verunsicherung“ führen und Finanzbürgermeister Sebastian Lasch (SPD) dem Sender Westsachen TV gegenüber ohne jegliche Begründung die Behauptung aufstellte, „es gehe nur mit Impfen“, scheint Constanze Arndt die Angelegenheit aussitzen zu wollen. Bei der sich weiter verschärfenden Diskussion um Zwangsimpfungen und Zwangsmaßnahmen dürfte es allerdings sehr fraglich sein, ob diese Vogel-Strauß-Politik von Erfolg gekrönt sein wird.

Für unsere tägliche Sicherheit: Grundsteinlegung in Marienthal

Westsachsen/Zwickau.-
Am vergangenen Montag war es so weit. Nach 18jähriger Planung konnte endlich der Grundstein für das neue Feuerwehr-Gebäude im Zwickauer Stadtteil Marienthal gelegt werden. Es wird in der Hoferstraße, in Nähe des Kaufland-Areals, entstehen. Die Freude über dieses längst überfällige Ereignis war den anwesenden Kameraden der örtlichen Feuerwehr, die für die feierliche Zeremonie Aufstellung genommen hatten (Foto), deutlich ins Gesicht geschrieben. Vor allem für Stadtrat Lutz Reinhold (Bürger für Zwickau) war der gestrige Tag ein lang ersehnter Erfolg, für den der langjährige Feuerwehrmann viele Jahre hat kämpfen müssen.
Trotz einiger budgetbedingter Einschränkungen soll der neue Feuerwehrstützpunkt in Zukunft für ein größeres Maß an Sicherheit in Zwickau sorgen. Auch wegen des Neubaus des Großgefängnisses, welches schon bald wenige hundert Meter entfernt in Betrieb gehen soll, sei dies notwendig, betonte Oberbürgermeisterin Constanze Arndt (parteilos), die bei der Zeremonie neben einigen anderen Regionalpolitikern anwesend war, während ihrer kurzen Ansprache. Die Oberbürgermeisterin vermied dabei den Begriff „Groß-Gefängnis“. Sie sprach von einer „Einrichtung der Justiz“.
Die jungen und alten Kameraden der Feuerwehr blicken jetzt wieder mit großer Zuversicht in die Zukunft. Hoffnung versprühte auch die Anwesenheit des örtlichen Nachwuchses, der sich an der Versenkung einer Zeitkapsel mit aktuellen Utensilien beteiligte (Foto unten), die im Anschluss im Fundament einbetoniert wurde. Auf den feierlichen Akt folgte ein kleiner Sektempfang, den die Kameraden in Eigenregie für die anwesenden Gäste organisiert hatten. Für Zwickau, und speziell für den Stadtteil Marienthal, bedeutet das neue Objekt einen großen Zugewinn an Sicherheit und Lebensqualität. Es bleibt zu hoffen, dass unseren örtlichen Feuerwehrleuten auch weiterhin Respekt und Dankbarkeit entgegengebracht werden möge für ihren täglichen Einsatz zu unser aller Wohl.

Max-Pechstein-Förderpreis 2021: Sonderausstellung ab 2. Oktober

Westsachsen/Zwickau.- Seit 2014 betreibt die Stadt Zwickau für ihren berühmten Expressionisten Max Pechstein (1881-1955) in den KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU ein eigenes Museum. Aber nicht nur ein eigener Ausstellungsbereich ist dem Künstler gewidmet, sondern auch der nach ihm benannte Kunstpreis der Stadt Zwickau, welcher in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal vergeben wird. Der Förderpreis ist mit einer Summe von 5.000 Euro dotiert, wobei zusätzlich ein Stipendium von 3.000 Euro an einen zweiten Kandidaten ausgelobt wird. Viele der früheren Förderpreisträger und Kandidaten haben sich heute im internationalen Kunstgeschehen etabliert (Tilo Schulz, Manfred Pernice, Jens Haaning, Laura Horelli, Florian Hecker, Jonathan Meese, Luka Fineisen, Jaqueline Jurt, Annika Kahrs, Henrike Naumann).
1947 hat bereits Max Pechstein dafür plädiert, Künstler am Anfang ihrer Laufbahn zu fördern, indem er dem ersten Zwickauer Kunstpreis seinen Namen gab. Der Max-Pechstein-Preis konnte so bis 1962 vergeben werden. Erst nach der politischen Wende wurde an die ursprüngliche Intention des Förderpreises angeknüpft. Seither hat er sich im Wechsel mit dem Ehrenpreis immer mehr in der deutschen Kunstlandschaft etabliert und ist für die bisherigen Preisträger ein wichtiges Ereignis ihrer künstlerischen Karriere geworden.
Zum zehnten Mal seit 1995 stellen junge Künstlerinnen und Künstler in den KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum aktuelle Positionen der Gegenwartskunst zur Diskussion. Mit dem Förderpreis und dem zusätzlich seit 2003 ausgelobten Stipendium setzt die Stadt Zwickau die von Max Pechstein begründete Tradition fort und bietet der jungen zeitgenössischen Kunst ein aktuelles Forum, ganz im Sinne des großen Expressionisten.
Von anerkannten, mit zeitgenössischer Kunst vertrauten Kuratoren wurden für den Preis fünf Künstler nominiert, die ihre Arbeiten in einer Ausstellung vom 2. Oktober 2021 bis 9. Januar 2022 in den KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum präsentieren: Maja Behrmann, lebt und arbeitet in Leipzig; Anna Ehrenstein, lebt und arbeitet in Berlin; Wolfgang Günther, lebt und arbeitet in Berlin; Jumana Manna, lebt und arbeitet in Berlin; Irène Mélix, lebt und arbeitet in Dresden.
Vorgeschlagene Künstler und ihre Nominatoren:
• Maja Behrmann, Prof. Jana Gunstheimer, Bauhaus-Universität Weimar
• Anna Ehrenstein, Daniel Niggemann, Freier Kurator, Leipzig
• Wolfgang Günther, Dr. Jörg Daur, Museum Wiesbaden
• Jumana Manna, Lisa Marei Schmidt, Brücke-Museum, Berlin
• Irène Mélix, Silke Wagler, Kunstfonds, Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Die Jury, die in ihrer Sitzung am 28. September 2021 anhand der eingereichten Arbeiten den Kandidaten für den Förderpreis auswählt, besteht aus:
• Dr. Jenny Graser, Kupferstichkabinett Berlin, Staatliche Museen zu Berlin, Preußischer Kulturbesitz
• Erik Stephan, Kunstsammlungen Jena
• Dr. Jeannette Stoschek, Museum der bildenden Künste Leipzig
• Constance Arndt, Oberbürgermeisterin der Stadt Zwickau
• Christian Siegel, Stadtrat der Stadt Zwickau
• Dr. Michael Löffler, Kulturamtsleiter der Stadt Zwickau
• Dr. Petra Lewey, Leiterin KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum
Die Ausstellung ist vom 2. Oktober 2021 bis zum 9. Januar 2022 zu sehen. Die Preisverleihung selbst findet bereits am Freitag, 1. Oktober um 18 Uhr statt.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

Theater-Tipp der Woche: Festspiel-Feuerfest mit Harlekin

Westsachsen/Bad Elster.-
Am Bundeswahlsonntag, den 26. September präsentiert das Chursächsische Salonorchester als Konzertpremiere im König Albert Theater um 19.00 Uhr »Die große Gala der Salonmusik«. Freuen kann sich das Publikum auf eine illustre Auswahl von Salonmusik der Gründerzeit: Neben Klassikern wie der Ouvertüre zu »Die schöne Helena« (Offenbach) oder Emile Waldteufels »Schlittschuhläufer« überraschen Sie dabei auch Strauß-Kompositionen wie die »Feuerfest-Polka« oder der den Wiener Technikstudenten gewidmete »Accelerationen-Walzer«. Die Romanze des in den Gründerjahren in Leipzig wirkenden Kapellmeisters Johan Svendsen oder die Serenade aus dem Ballett »Die Millionen des Harlekin« als Evergreen jener Zeit werden den Esprit dieser Epoche an diesem Abend salonfähig machen! Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de

12 September 2021

Direktorin Ast unter Beobachtung: Kontrollzwang oder politisches Kalkül?

Westsachsen/Zwickau.-
„Wehe, ich lese darüber etwas im Internet!“, faucht die Amtsgerichtsdirektorin Eva-Maria Ast (Foto) vor einer öffentlichen Verhandlung die beiden anwesenden Journalisten der Westsächsischen Zeitung (WSZ) an. „Ich dulde keine Tonaufnahmen und mitgeschrieben wird hier auch nichts!“. Wütend fügt sie noch hinzu, dass sie ein Ordnungs-widrigkeitsverfahren einleiten würde, weil sie in der Online-Ausgabe mit Namen im Impressum stünde. Neben einigen anderen Richtern und sogar dem ehemaligen Justizminister wäre sie in mehreren Artikeln veröffentlicht. Zuvor hatte die WSZ beantragt, die Verhandlung im Wortlaut aufzeichnen zu können. Ast lehnte dies kategorisch ab, nachdem sie den schriftlichen Antrag auf digitale Prozessbeob-achtung laut vorgelesen hatte.
Dabei hat die Forderung nach wort-wörtlicher Aufnahme von Gerichtsprozessen einen ernsten Hintergrund. Weil in der Vergangenheit, gerade am Zwickauer Amtsgericht, immer wieder Protokolle unvollständig waren, ganz fehlten oder falsch wieder gegeben wurden, drängt nicht nur unsere Zeitung seit geraumer Zeit auf dieses probate Mittel zur Manipulationsverhinderung. Selbst die Bundesjustiz-ministerin, Christine Lambrecht, spricht sich inzwischen für die digitale Aufzeichnung im Gerichtssaal aus. Nur in Zwickau wehrt man sich nach wie vor vehement dagegen, und das aus gutem Grund.
Zu Beginn der Verhandlung, bei der es um den Vorwurf gegen einen Zwickauer Arzt ging, er habe gegen Corona-Schutzbestimmungen verstoßen, erlaubte die Verhandlungsführerin zunächst dem Rechtsanwalt des Angeklagten, seine Corona-Maske abzusetzen. Sie selbst trug ebenfalls keinen „Mund-Nasenschutz“, wie der Maulkorb im Fachjargon heißt, ihre Protokollführerin ebenfalls nicht. Den anwesenden Prozessbeobachtern blieb die Abnahme desselben hingegen strengstens untersagt. Eine Machtdemonstration, die durchschaubarer kaum sein konnte. Dass die unter dem Verdacht der Urkundenfälschung und Anstiftung zur Rechtsbeugung stehende Frau unter Kontrollzwängen leidet, war auch an diesem Tag wieder deutlich zu erkennen. So wies sie Ihre Protokollantin an, einen Stuhl für die erste Zeugin bereit zu stellen. Mehrmals ließ sie das Sitzmöbel hin- und herrücken, bis es nach ihren Vorstellungen perfekt im Saal stand. Eine Aktion, die bei den Zuschauern für Verwunderung sorgte.
Nach der Beweisaufnahme und Zeugenbefragung stellte sich heraus, dass sich die beiden Mitarbeiterinnen des Ordnungsamtes, die aufgrund einer anonymen Anzeige im März 2021 unangemeldet in der Praxis des Arztes auftauchten, geirrt hatten. Angeblich hätte es keine Abstandsmarkierung am Boden und keine Plexiglasscheibe am Tresen gegeben. Mehrere Fotos und die Aussage der Sprechstundenhilfe bewiesen das Gegenteil. Schlussendlich konnte dem Arzt nur nachgewiesen werden, dass er während des Aufenthaltes innerhalb seiner Praxisräume keine Corona-Maske trug. Patienten waren zu diesem Zeitpunkt nicht anwesend. Es bestand also keinerlei Ansteckungsgefahr.
Über den Grund der anonymen Anzeige kann nur spekuliert werden. Ein politisches Motiv wird nicht ausgeschlossen, da es sich bei dem Beschuldigten um Dr. Christoph Heinritz-Bechtel (Foto) handelt, der zur Bundestagswahl als Kandidat für dieBasis antritt. Möglicherweise ist er den etablierten Parteien ein Dorn im Auge und soll deshalb diskreditiert werden. Naheliegend wäre auch ein Interesse der Gerichtsdirektorin selbst, die eine Parteifreundin des ebenfalls an der Bundestagswahl teilnehmenden CDU-Kandidaten Carsten Körber ist.
Wie darüber hinaus aus gut unterrichteten Kreisen zu erfahren ist, hat Eva-Maria Ast die Eigenart, sämtliche Rechtsanwälte der Region regelmäßig telefonisch zu kontaktieren. Dabei interessiert sie sich vordergründig für das Wohlergehen der jeweils Angerufenen. Im Laufe der Gespräche wird jedoch oft klar, was sie eigentlich will: Informationen abgreifen, die ihr bei dem einen oder anderen Prozess von Nutzen sein könnten. So etwas nennt man nicht nur in Fachkreisen „illegale Absprachen“.
Zu guter Letzt noch ein Wort zur Pressefreiheit: Da Frau Ast nach wie vor der Meinung ist, sie könne nach Gutdünken bestimmen, wer anlässlich einer öffentlichen Verhandlung in „ihrem“ Gerichtssaal mitschreiben darf, sei an dieser Stelle gesagt, dass die Journalisten des RechercheTeams der Westsächsischen Zeitung sich nicht bevormunden lassen. Auch nicht von einer vermeintlich allmächtigen Gerichtsdirektorin. Wir werden das Verhalten aller Juristen, gerade hier in Zwickau, weiterhin sehr aufmerksam beobachten.

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10 September 2021

Tage der Industriekultur: Tiefe Einbicke in die Sächsische Geschichte

Westsachsen/Chemnitz/Zwickau.-
Am 17. und 18. September steht in der Region Chemnitz-Zwickau erneut alles im Zeichen der Tage der Industriekultur, von gestern, heute und morgen. Nach der Spätschicht am Freitag bündelt der 2. Zeitsprungtag 2021 am Samstag, den 18. September das Erbe Westsachsens in einer Vielzahl von Aktionen.
19 kulturelle Einrichtungen und Museen bieten Zeitsprünge in Vergangenes, zeigen derzeitigen Industriestandard oder Ausblicke in die Zukunft. Bei zwei besonderen Stadtführungen erfährt man Interessantes über die in der Tourismusregion Zwickau gelegenen Orte.
Sportlich startet die Stadt Zwickau mit den Priesterhäusern in den Zeitsprungtag. Eine Ausstellung zeigt die Wiege des Wildwasserslaloms in Zwickau. Im Rahmen des Sommersalons stellen in der Galerie am Domhof KünstlerInnen des Kunstverein Zwickau e.V. ihre neuesten Werke aus. Ein Besuch in den KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU ist immer ein besonderes Erlebnis.
Bei TextilSprüngen mit den Sommer- und Bademoden im Textil- und Rennsportmuseum Hohenstein-Ernstthal (Foto) oder mit Fingerspitzengefühl bei Maschinenpower im Esche-Museum Limbach-Oberfrohna wird das textile Erbe der Region anschaulich gezeigt.
Quer durch alle Zeitzonen führt die kleine Weltreise in der Miniwelt Lichtenstein. Die Paläste der Industriekultur – die Schlösser des Zeitsprunglandes – laden zu verschiedenen Zeitreisen in die Geschichte der Adelshäuser ein.
Im Schloss Wolkenburg fühlt man sich wie zu Gast beim Grafen von Einsiedel, im Motorradmuseum Schloss Augustusburg gibt es Kurzführungen durch eine der bedeutendsten Motorradsammlungen Europas.
Das August Horch Museum in Zwickau lädt zum „Tag der offenen AutoTür“ und lässt sich bei den Autos unter die Motorhauben schauen. Ebenfalls glänzende Oldtimer können Besucher im Oldtimermuseum Culitzsch bestaunen und mit dem URAL LKW im Gelände selbst fahren. Das Stellwerk Wechselburg zeigt die Funktionsweise der 1902 errichteten Anlage. Kleiner, doch nicht weniger spannend, wartet die Modellbahnwelt Waldenburg mit einer Zeitreise durch die Welten auf. Die Stadt Lichtenstein lädt im Daetz-Centrum zu einer Reise in die Zeit ein, in der unsere heutige Mobilität noch ein Zukunftstraum und jedes neue Fahrzeug ein Experiment war. „Vom Feuerzeug zum Radio“ – 50 Jahre Industriegeschichte“ – unter diesem Titel zeigt Stern-Radio Rochlitz wieder seine Schätzchen. Kleine Gäste können im Haus der Entdecker in Reinsdorf wieder staunen, forschen und Brettspiele aus Oma´s Zeiten ausprobieren. Wer anschließend noch weiter in Reinsdorf bleiben möchte, ist herzlich ins Heimat- und Bergbaumuseum Reinsdorf eingeladen, um die Sonderausstellung zur Zwickauer Bergbaugeschichte „Das schwarz Gold“ zu erleben. Die einst schönste Dorfkirche Sachsens, die Matthäuskirche Bockwa, ein Kleinod sakraler Baukunst öffnet ihre Türen.
Lecker wird es in der Brauerei Vielau, die an diesem Tag einen Einblick in die Bierherstellung von vor 100 Jahren gibt und zum gemeinsamen Anstoßen einlädt. Die Tourist Information Zwickau lädt zu einer Schnuppertour durch die Zwickauer Altstadt ein und in Crimmitschau lädt der Nachtwächter auf den Spuren dunkler Geheimnisse zu einem Spaziergang durch die Innenstadt ein.
Bereits vorfristig am Freitag, den 17. September starten die Schlösser Glauchau mit einer Podiumsdiskussion in den Zeitsprungtag. Bei der Tagung des Instituts für Sächsische Geschichte und Volkskunde startet Diskussion zum Interesse der Öffentlichkeit an Schlössern und Burgen, umrahmt von historischer Musik des 18. Jahrhunderts.
Quelle und Foto: Zeitsprungland

09 September 2021

Bienenpopulation: Paracelsus Klinik will dem Rückgang entgegen wirken

Westsachsen/Bad Elster.- Seit diesem Jahr stellt die Außenanlage der Paracelsus Klinik am Schillergarten das neue Zuhause für 50.000 kleine, geflügelte und fleißige Mitarbeiter. Die Paracelsus Klinik ist neue Heimat eines Bienenvolkes mit rund 50.000 Bienen. In Zusammenarbeit mit der Jens Ebert AG aus Hirschfeld trägt die Klinik nun im Rahmen der Kampagne „Die Firmenbiene“ mit einem neuen Bienenvolk ihren ganz besonderen Anteil zum Naturschutz bei und übernimmt ökologische Verantwortung für zukünftige Generationen. „Fleiß, Ordnung, perfektes Zeitmanagement, Kommunikationsstärke und ein hoher Sinn für Wirtschaftlichkeit zeichnen Ihre neuen Mitarbeiter aus“, gibt Jens Ebert den Klinikverantwortlichen mit auf den Weg.
Der Erhalt der Bienenpopulation ist nicht nur in Deutschland ein äußerst wichtiges Thema. Weltweit geht der Bestand an Bienen in den letzten Jahren zurück. Gründe dafür sind vielfältig. Moderne Landwirtschaft mit Monokulturen und der Einsatz von Pestiziden in der Agrarwirtschaft, der zunehmende Klimawandel sowie Viren und Krankheitserreger wie die Varroamilbe führen vermehrt zum Bienensterben. Auch zu gepflegte grüne Gärten ohne Blumen oder nur mit Zierpflanzen bestückt bieten unseren Bienen keine Nahrung.
Dabei nehmen gerade die Wild- und Honigbienen eine entscheidende Rolle in unseren Ökosystemen und unserem täglichen Leben ein. Sie beeinflussen durch ihre Schlüsselrolle nicht nur die Artenvielfalt in der Natur, sondern bilden auch die Voraussetzung für einen großen Teil unserer Nahrung, denn die Bestäubung heimischer Kultur- und Wildpflanzen erfolgt zu 80 % durch die fleißige Biene. Deshalb sieht auch der Weltbiodiversitätsrat im Rückgang der Bienenpopulation eine erhebliche Bedrohung für die Ernährungssicherheit der Menschen.
Um diesem Problem entgegenzuwirken und sich gleichzeitig für mehr Nachhaltigkeit und Naturnähe einzusetzen, entschied sich die Paracelsus Klinik am Schillergarten Bad Elster für die Aufstellung eines Bienenstocks. Zu finden ist die sogenannte „Beute“, die aus drei gestapelten Holz-Zargen besteht, auf der Grünfläche unterhalb des Besucherparkplatzes. Jährlich bis zu 15 Betreuungstermine der Jens Ebert AG laden sowohl die Patienten und Besucher als auch die Mitarbeiter der Paracelsus Klinik am Schillergarten auf ein ganz besonderes und informatives Erlebnis ein. Doch das Bienenvolk bietet noch viel mehr. Pro Saison werden rund 20 kg Honig in der Beute produziert.
Es ist so einfach dem Rückgang der Bienenpopulation entgegen zu wirken. Mit dieser Kampagne „Die Firmenbiene“ wird ein Bienenvolk gemietet. Die Firma stellt den Lebensraum für die Bienen und die Imker der Jens Ebert AG kümmern sich das ganze Jahr komplett um die Betreuung. Egal ob das Aufstellen der Beute, die regelmäßige Pflege, Klärungen und Beantragung von rechtlichen Angelegenheiten wie die Anmeldung beim Veterinäramt, die Honigernte und die Abfüllung des Honigs. Professionell geerntet und abgefüllt, versüßt der regionale, naturbelassene Honig der fleißigen Bienen den Klinikalltag. „Ein Engagement für Bienenschutz kommt der Natur und Gesellschaft zugute", erklärt Jens Ebert.
Was kann jeder von uns für die Bienen tun?
Wer einen Garten hat, kann bienenfreundliche Blumen säen, so wird der Rasen durch Wildblumen zu einer bunten Bienenweide. Auch auf dem Balkon bieten bienenfreundliche Pflanzen den kleinen fleißigen Insekten Nahrung. Der Kauf von regionalem Honig beim Imker, entlastet die Umwelt, indem lange Transportwege vermieden werden. Auch wer im heimischen Garten auf die Verwendung von Pestiziden, Herbiziden und Bioziden verzichtet und stattdessen Nistmöglichkeiten für Wildbienen schafft, schont die Umwelt. Und wer bienenfreundliche saisonale Lebensmittel aus regionaler ökologischer Landwirtschaft bevorzugt, trägt durch solch bewusstes Einkaufen zum Naturschutz bei.
Quelle und Foto: Paracelsus Klinikum Sachsen

30 Jahre später: Erzieherinnen betreuen Nachwuchs ihrer Schützlinge

Westsachsen/Werdau.-
Die Kita „Kinderland“ feierte am vergangenen Freitag ihren runden Geburtstag und lud neben den Vertretern der Trägerschaft der Johanniter-Unfall-Hilfe und weiteren auch Oberbürgermeister Sören Kristensen zum Fest ein. Selbst für die Kids war dieses Ereignis eine Überraschung. Es wurde gesungen, gespielt, genascht und gelacht. Zum Jubiläum wurden auch Eltern eingeladen, die diesen Kindergarten selbst in ihrer Kindheit besuchten und nun den eigenen Nachwuchs auch dort tagsüber in Obhut geben.
Welche Mutter kann schon von sich behaupten, dass das eigene Kind dreißig Jahre später in den selben Kindergarten gehen würde, wie man selber? Aber nicht nur das – welches Kind kann denn schon von sich behaupten, von der selben Erzieherin umsorgt und betreut zu werden wie einst die Mutter oder der Vater? Nun Karolin Sobe, Sabrina Kloss und ihre beiden Töchter Clara und Amelie können das. Dass zwischen beiden „Besuchen“ dreißig Jahre liegen, ist für die Mütter und auch die Erzieherinnen einfach unbegreiflich und doch spürte man vor Ort die Verbundenheit von allen Beteiligten. Wen wundert es da, dass beide Mütter beflügelt von ihren eigenen Erinnerungen keinen Zweifel daran hatten, in welche Kindertagesstätte die Kinder einmal gehen werden.
So war es zum dreißigsten Geburtstag des „Kinderlandes“ für alle eingeladenen Gäste, Erzieher und auch Kinder etwas ganz besonders, dass die „erwachsenen Kinder“ auch zum Jubiläum eingeladen wurden. Auch die langjährigen Erzieherinnen Anke Wendler, Heike Albert und Anke Puschner, die ihr berufliches Leben zur Herzensangelegenheit gemacht haben, wurden für ihre vertrauens- und liebevolle Arbeit geehrt.
Neben den herzlichen Gratulationen von der Trägerschaft der Johanniter-Unfall-Hilfe, den Eltern und den Erziehern, hat auch Oberbürgermeister Sören Kristensen seine besten Wünsche ausgedrückt. Mit einer kleinen Kindheitserinnerung zum Kindergarten „Kinderland“ berichtete er, wie er selbst als kleiner Bub - dank der Tätigkeit seiner Mutter - hin und wieder seine Zeit in dieser Einrichtung verbrachte. Zur großen Überraschung aller beschenkte er den Kindergarten mit vielen tollen Überraschungen und wünschte im Namen der Stadt alles erdenklich Gute für den Fortbestand der Einrichtung.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

08 September 2021

Staatsbad Bad Elster: Buntes Markttreiben am 18. und 19. September

Westsachsen/Bad Elster.-
Anlässlich der 21. Chursächsischen Festspiele lädt Bad Elster am 18. und 19. September zu einem Herbstmarkt in die Königlichen Anlagen des Sächsischen Staatsbades ein. Dabei werden verschiedenste Attraktionen die Gäste zu besonderen Spezialitäten sowie Kultur & Kulinarium in das Herbstgold Bad Elsters einladen. Veranstalter des Herbstmarktes ist der Tourismus- und Gewerbeverein Bad Elster in enger Kooperation mit der Chursächsischen Veranstaltungsgesellschaft, der Stadt Bad Elster und der Sächsischen Staatsbäder GmbH. „Es freut uns sehr, dass wir trotz der besonderen Rahmenbedingungen in diesem Jahr diesen Herbstmarkt so durchführen können“ freut sich Thomas Röh, als Vorsitzender des Tourismus- und Gewerbevereins Bad Elster. „Für uns als Tourismusdestination ist es immens wichtig, im Rahmen aller Abwägungen des Gesundheitsschutzes auch weitere Schritte zurück in die Normalität zu gehen.“
Im Zuge des Herbstmarktes werden verschiedenste Attraktionen die Gäste zu besonderen Angeboten sowie Spezialitäten mit umrahmender Liveunterhaltung & Kulinarium einladen. Neben einem exzellenten Angeboten regionaler Freunde laden vogtländische Genussangebote und zahlreiche Herbststände aller Art zum bunten Marktreiben in die Königlichen Anlagen. Dazu grüßt die Brunnenkönigin die Gäste, die Chursächsische Philharmonie und Musikensembles laden zu unterhaltsamen Promenadenkonzerten und auf die kleinen Festbesucher wartet ein Kinderkarussell. Abgerundet wird das Festwochenende in der Kultur- und Festspielstadt Bad Elster wieder mit besonderen Erlebnissen im König Albert Theater: So begeistert am Samstag ein Festkonzert von Alexa Feser und am Sonntag eine Wagner-Lesung mit Weltstar Klaus Maria Brandauer in der historischen Theateratmosphäre. Alle Infos: 037437/ 53 900 | www.badelster.de

07 September 2021

Tipp der Woche: Großes Festspielkonzert in Erinnerung der Gründerzeit

Westsachsen/Bad Elster.-
Mit einem festlichen Symphoniekonzert werden am Freitag, den 17. September um 19.30 Uhr die 21. Chursächsischen Festspiele im König Albert Theater Bad Elster gefeiert. Die 21. Ausgabe widmet sich dabei thematisch den Kulturgeschichten der »Gründerzeit«, die vor 150 Jahren begann und später Architektur, Kunst und Gesellschaft – auch und besonders im Sächsischen Staatsbad Bad Elster - nachhaltig prägte. Das offizielle Festkonzert der diesjährigen Festspiele wird dabei vom Karlsbader Sinfonieorchester gemeinsam mit der Chursächsischen Philharmonie im EUCHESTRA EGRENSIS unter der Gesamtleitung von GMD Florian Merz gestaltet. Passend zum Festspielthema stehen dabei im Spiegel der Gründerzeit die auch freundschaftlich verbundenen Komponisten Brahms und Dvořák im Fokus, welche mit ihren musikalischen Meisterwerken neue, richtungsweisende Maßstäbe setzten. Dabei erklingen mit dem virtuosen Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 in B-Dur von Johannes Brahms und der berühmten Symphonie Nr. 3 in Es-Dur von Antonin Dvořák zwei wirklich beeindruckende Werke des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Als Solistin beim Brahms Klavierkonzert gastiert die Klassik-Preisträgerin Annika Treutler aus Berlin (Foto), die seit dem Jahr 2018 auch als Lehrbeauftragte an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin unterrichtet. Der Einführungsvortrag zum Konzert findet um 18.45 Uhr im König Albert Theater statt. Rest-Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de

06 September 2021

Widerstand: Kreideaktion zum Schulstart in Zwickau Stadt und Land

Westsachsen/Zwickau/Werdau/Crimmitschau.-
Vor vielen Schulen in Sachsen protestierten heute Bürger in unterschiedlichsten Formen gegen den Test-, Impf- und Maskenwahnsinn gegen unsere Kinder. Offensichtlich regt sich Widerstand der Eltern gegen staatliche Gewalt an den Schulen. Auf den Straßen vor den Schulgebäuden waren mit Kreide aufgemalte Forderungen zu lesen wie: „Keine Maske, nicht Impfen, kein Test!“.
Wie hier am Zwickauer Clara-Wieck-Gymnasium (Foto oben) unterstützten die Eltern auch in den Ortsteilen Wilkau-Haßlau, Leubnitz, Neukirchen, Stenn und Lichtentanne ihre Kinder bei der Forderung nach körperlicher Unversehrtheit.



Bahn-Modernisierung: 50 Prozent sind wieder im Linieneinsatz

Westsachsen/Zwickau.-
Mit dem Abschluss der Modernisierung und Hauptuntersuchung der Niederflurstraßenbahn 903 des Typs GT6M kommt das sechste Fahrzeug wieder in den Linieneinsatz der SVZ GmbH zurück – die erste Halbzeit ist geschafft. Damit sind bereits 50 Prozent der Niederflurflotte der SVZ GmbH auf dem neusten Stand der Technik und für die nächsten 16 Jahre einsatzbereit. Die weiteren sechs Fahrzeuge sollen bis Ende 2022 fertiggestellt werden.
Das siebte Fahrzeug (910) befindet sich derzeit zur elektrischen Komplettierung und statischen Inbetriebsetzung in Liberec. An dem achten (906) und neunten (911) Fahrzeug arbeitet derzeit die Deutsche Bahn Fahrzeuginstandhaltung GmbH in Wittenberge. Die mechanische Instandsetzung des Wagenkastens einschließlich Farbgebung sowie Modernisierung einzelner Segmente im Fahrgastraum sind Teil ihrer Aufgabe. Dies beinhaltet u.a. die Auffrischung der Haltestangen, der Fahrgastsitze, des Fußbodens und der Haltewunschtaster. Weiterhin wird der Fahrerarbeitsplatz den Stand der Technik aktueller Niederflurstraßenbahnen angepasst. Dazu zählt zum Beispiel die Ausführung einer geschlossenen Fahrerkabine.
Quelle und Foto: SVZ

05 September 2021

Rechtsstaat außer Kontrolle: Die Diktatur des Justizministeriums

Westsachsen/Dresden/Zwickau.- „Sie haben völlig Recht. Unter der Überklebung ist der gültige Rechtskraftvermerk.“ Mit diesen Worten bestätigte einst Richterin Birgit Nagel die Urkundenfälschung am Amtsgericht Zwickau (Foto oben). In einem späteren Verfahren kann sie ein Urteil von einem Beschluss nicht unterscheiden, schwafelt kleinlaut von „Meistbegünstigung“, weswegen dieser Rechtskraftvermerk hätte gestrichen werden müssen (WSZ berichtete).
Was war passiert? Darüber kann an dieser Stelle nur spekuliert werden. Fakt ist, dass sich Amtsgerichtsdirektorin Eva-Maria Ast (Foto unten) mehrmals mit der Sache befasst hat. Möglicherweise wurde Richterin Nagel von ihr unter Druck gesetzt. Anders ist der plötzliche Sinneswandel kaum zu erklären.
Der Zwickauer Landgerichtspräsident Dirk Eberhard Kirst bestätigt schriftlich, dass Rechtsanwalt Reinhard Schübel (der falsche Doktor aus Plauen) in diesem Verfahren ein Rechtsmittel am letzten Tag der Frist fehlerhaft beim Oberlandesgericht Dresden (OLG), statt beim Amtsgericht Zwickau eingelegt hat. Daraufhin wurde ein Beschluss rechtskräftig und mit einem Rechtskraftvermerk versehen. Dieser wurde bekanntermaßen mit einem weißem Blatt Papier überklebt (WSZ berichtete mehrmals). Trotzdem hat das OLG entgegen der Gesetzeslage weitere Verhandlungen durchgeführt. Alle Bemühungen zur Klärung des Problems sind bis heute gescheitert. Die Gründe dafür liegen im Folgenden:
„Gegen die Richter des OLG müsste ermittelt werden. Allerdings nicht wegen Urkundenfälschung“, schreibt Rechtsanwalt Martin Braukmann (AfD) an seine Mandantin. Und weiter: „Das wird aber nicht passieren, oder gleich wieder eingestellt. Stichwort: Sachsensumpf.“ Dieser „Sachsensumpf“ konnte nur deshalb entstehen, weil es hier keine Gewaltenteilung gibt. Laut Definition eines „Rechtsstaates“ müssten
- Gesetzgebung (Legislative)
- Ausführende Gewalt (Exekutive)
- Rechtsprechung (Judikative)
strickt voneinander getrennt und auf mehrere Staatsorgane verteilt werden. In Sachsen ist dies nachweislich nicht der Fall. Alle Fäden laufen bei einer Person zusammen, der Punkrockerin („Advent, Advent – ein Bulle brennt“) und Justizministerin, Katja Meier (Grüne). Fazit: Sachsen steht unter der Diktatur des Justizministeriums.

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03 September 2021

Skrupellos und kriminell: Sparkassenvorstände in der Kritik

Westsachsen/Zwickau.-
Bereits zum zweiten Mal hat die Sparkasse Zwickau die Chance, den Negativpreis „Prellbock“ abzusahnen. Denn schon 2017 sorgte das Unternehmen gemeinsam mit der Erzgebirgssparkasse für Frust über gekündigte, lukrative Prämiensparverträge und fehlende Einigungsbereitschaft im Sinne der Sparer.
Jetzt ist es vor allem der langanhaltende Streit über die korrekte Anpassung von Zinsen in Prämiensparverträgen, der die Kunden in Zwickau auf die Palme treibt. Im Schnitt geht es dabei um 5800 Euro Zinsnachzahlung pro Vertrag, die aus Sicht der Verbraucherzentrale Sachsen den Sparenden zustehen. Ein erstes Urteil gibt Betroffenen Hoffnung, an ihre Nachzahlung zu gelangen. Dennoch zeigt sich die Sparkasse Zwickau nicht kooperativ. Die Musterfeststellungsklage wird deswegen schon bald vorm Bundesgerichtshof (BGH) verhandelt. Eine ganz besondere Konstellation, die es nur in Zwickau gibt, sind darüber hinaus Sparverträge, die für die Zeit von 99 Jahren geschlossen wurden. Auch diese Verträge hat die Sparkasse Zwickau gekündigt. Zu Unrecht, wie jüngst der BGH nun im Fall eines betroffenen Sparers urteilte. Dennoch müssen Betroffene erst individuell vor Gericht ziehen, um zu ihrem Recht und der Fortführung der Verträge zu kommen, denn die Sparkasse zeigt sich weiterhin uneinsichtig. In Summe: „mehr als unbefriedigend“, meint die Verbraucherzentrale Sachsen.
Ein ganz besonders krasses Beispiel an Skrupellosigkeit und krimineller Energie offenbart die Sparkasse Zwickau im Fall einer Werdauerin, der im Auftrag der Vorstände Felix Angermann und Josef Salzhuber rund 11.000 Euro gestohlen wurden. Mit Duldung des Verwaltungsrates, dessen Vorsitzende seinerzeit die Ex-Oberbürgermeisterin Pia Findeiß war. Die derzeitige Oberbürgermeisterin, Constance Arndt, setzt diese Tradition nun fort. Eine Klärung des Problems hält auch sie nicht für erforderlich.
Die Spatzen pfeifen es bereits von den Dächern: Die Sparkasse Zwickau verstößt im Schulterschluss mit der Zwickauer Rathausspitze und der Justiz wissentlich und regelmäßig gegen geltendes Recht. Dazu gibt es ein rechtskräftiges Landgerichtsurteil. Nicht desto trotz agieren die Verantwortlichen weiter, als sei nichts geschehen. Und dabei kann es jeden treffen, der mit der Sparkasse oder der Justiz irgendwie zu tun hat. Sei es wegen eines Sparkontos, eines Autokredits oder einer Baufinanzierung. Gern wird auch mal das Eigenheim zwangsversteigert, wenn die Sparkasse der Meinung ist, der Kunde verhält sich nicht willfährig genug. Die Gerichte helfen da nicht weiter, jedenfalls nicht in Zwickau. Denn, wie bereits erwähnt, agiert die Sparkasse Zwickau im Schulterschluss mit der Zwickauer Justiz und mit Einverständnis der Rathausspitze gegen ihre Kunden.

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01 September 2021

Die Unfallkommission meldet: Mehr Sicherheit auf unseren Straßen

Westsachsen/Zwickau.-
Täglich kommt es im Straßenverkehr zu Unfällen. Gründe hierfür können menschliches Fehlverhalten, Witterungseinflüsse oder auch Straßenverhältnisse sein. Unfälle werden polizeilich erfasst, aufbereitet und später ausgewertet. Letzteres übernimmt eine Unfallkommission. Zur Bildung einer solchen sind die Straßenverkehrsbehörden der Landkreise, der kreisfreien Städte sowie der Großen Kreisstädte gemäß § 44 StVO i.V.m der Verwaltungsvorschrift Örtliche Unfalluntersuchung verpflichtet. In der Unfallkommission arbeiten die Polizei, das Tiefbauamt und die Straßenverkehrsbehörde eng zusammen. Die Verfahrensabläufe sind durch einschlägige Vorschriften standardisiert und bundesweit weitgehend einheitlich.
Verkehrsunfalldaten werden durch die Polizei im Rahmen der Verkehrsunfallaufnahme erfasst und entsprechend aufbereitet. Dazu legt die Polizei Unfalltypenkarten und -aufzeichnungen an. In den Karten wird jeder Verkehrsunfall genau markiert und mittels Farbigkeit jeweils einem Unfalltyp (Fahrunfall, Abbiege-Unfall, Einbiegen/Kreuzen-Unfall, Überschreiten-Unfall, Unfall durch ruhenden Verkehr, Unfall im Längsverkehr, Sonstiger Unfall) und -kategorie (Konfliktvorgang, getötete, Schwer- und Leichtverletzte sowie Sachschaden) zugeordnet. Damit wird ersichtlich, wo sich Unfälle häufen bzw. ggf. weitere Unfallursachen (Alkohol-, Wildunfall) und -arten (Aufprall auf Pfeiler, Fußgänger, Radfahrer) aufzeigen. Jeder Unfall wird zudem schriftlich erfasst. Diese Aufzeichnungen enthalten ausführliche Daten zum Unfallhergang, dem Straßenzustand, Angaben zur Witterung und den Sichtverhältnissen, um nur einige zu nennen.
Vorab genannte Unfalldaten bekommt die Unfallkommission zur Hand. Anhand der Unterlagen kann abgeleitet werden, worauf Unfallhäufungen zurückzuführen sind und geeignete Maßnahmen veranlasst werden, um Gefährdungen zu beseitigen. Dies können bauliche oder verkehrsregelnde Maßnahmen sein. Die Unfallkommission muss auch sicherstellen, dass die beschlossenen Maßnahmen umgesetzt werden und Wirkungskontrollen durchführen. Bei der Maßnahme-Findung wird nach dem Verhältnismäßigkeitsgrundsatz vorgegangen. Es werden zunächst Maßnahmen im Verkehrsraum vorgenommen, die mit wenig Aufwand umsetzbar sind, aber dennoch - im Sinne der Unfallbekämpfung - Wirksamkeit zeigen. Die umgesetzten Maßnahmen werden in definierten Zeiträumen kontrolliert und erneut durch die Unfallkommission bewertet. Stellt sich der erwünschte Erfolg nicht ein, werden weitere Maßnahmen eingeleitet. Im Extremfall muss durch die Unfallkommission der Umbau von Kreuzungen oder von einzelnen Fahrbahnabschnitten beschlossen werden, wie zum Beispiel in Zwickau, im Kreuzungsbereich Cainsdorfer / Äußere Zwickauer / Ebersbrunner Straße (Foto unten). Die Kreuzung galt seit 2006 als Unfallschwerpunkt und erhielt im Jahr 2011 - im Zuge der Deckenerneuerung auf der Äußeren Zwickauer Straße - einen Minikreisel (eine Maßnahme, für die es beim Sicherheitspreis des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft sogar Platz 2 für Zwickaus Unfallkommission gab). Häufig sind allerdings einfachere verkehrsorganisatorische Maßnahmen ausreichend, wie Warnhinweise, Markierungsarbeiten oder Geschwindigkeitsreduzierungen.
Die Unfallkommission der Stadt Zwickau konnte im Jahr 2020 verschiedene Maßnahmen für mehr Verkehrssicherheit im Stadtgebiet Zwickau umsetzen. Hierzu zählt eine Maßnahme auf der Werdauer Straße. Die stadtauswärtige Sperrfläche im Gleisbereich nach der Kreuzung Lutherstraße wurde verlängert und regelt nun ein rechtzeitigeres Einordnen des Straßenverkehrs in diesem Bereich. Ähnliches erfolgte auf der Kolpingstraße / B 93 Talstraße. Im Abschnitt Talstraße stadtauswärts nach Einmündung Kolpingstraße wurde eine Verlängerung der durchgehenden Mittelmarkierung notwendig. Diese verhindert nun einen zu voreiligen - und damit verkehrsgefährdenden - Spurenwechsel unmittelbar nach einem Abbiegevorgang. Vermehrt Unfälle ereigneten sich bisher auch auf der Gewerbestraße / Zwickauer Straße, Ortsausgang Schneppendorf. Dort wurde im vergangenen Jahr die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 70 km/h herabgesetzt und Warntafeln mit dem Hinweis auf Unfallhäufungsstelle installiert.
Verschiedene Maßnahmen zur Beseitigung von Unfallschwerpunkten wurden bereits in 2020/2021 angeschoben und umgesetzt, wie die neue Lichtsignalanlage am Knotenpunkt Reichenbacher Straße / Gutwasserstraße (Foto oben). Hier erfolgt bis Ende 2022 eine Nachuntersuchung. Auf der Crimmitschauer Straße außerhalb der Ortslage (Weißenborner Berg) wurden im Juni 2020 die maximale Höchstgeschwindigkeit auf 50 km/h reduziert und Kurvenleitmale installiert. Eine Nachuntersuchung ist bis Ende 2023 vorgesehen. Aufgrund mangelnder Griffigkeit ist hier mittelfristig auch eine Instandsetzung der Fahrbahndecke geplant. Im Stadtteil Marienthal ist voraussichtlich ab Ende September 2021 ein Verkehrsversuch vorgesehen, bei dem gleich mehrere Planungsgruppen zusammenarbeiten: die Unfallkommission, die AG Radverkehrsplanung und die AG Lärmaktionsplanung. Vorgesehen sind das Anlegen von Radverkehrsstreifen auf der Marienthaler Straße stadtauswärts zwischen Werdauer Straße und Fritzscheplatz sowie stadteinwärts zwischen Fritscheplatz und Werdauer Straße. Unterbrechungen wird es lediglich in Haltestellenbereichen und Bereichen mit Spuraufteilung und Zwangsführung zum Fahren in Fahrspuren geben. An einigen Stellen in den vorgenannten Abschnitten soll der Straßenverkehr auf den Gleisbereich verlagert werden. Die Dauer des Verkehrsversuchs ist mit mindestens einem Jahr angesetzt. Ähnliches ist für den Abschnitt zwischen Hausgrundstück 171 und Jacobstraße in Vorbereitung. Auch hier ist ein beidseitiger Radfahrstreifen unter Ausschluss der Bereiche mit Spuraufteilung und Zwangsführung zum Fahren in Fahrspuren geplant. Ob das Führen des Radverkehrs im Querungsbereich der Schienen möglich ist, wird noch untersucht.
Unfallkommissionen gibt es in allen Bundesländern seit den siebziger Jahren. Sie sind ein bedeutender Bestandteil im gesamten Spektrum der Verkehrssicherheitsarbeit und es ist nicht zuletzt ihrer Arbeit zu verdanken, dass die Zahl der Toten und Verletzten im Straßenverkehr stetig abnimmt.

Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau

Ein Wandertag ins Impfzentrum: Eltern tragen die Verantwortung

Westsachsen/Zwickau/Werdau.- Die Corona-Impfung für Kinder ab zwölf Jahre soll stärker vermarktet werden. Deshalb haben jetzt zwei Schulen in der Region sogenannte „Impfstützpunkte“ eingerichtet. Wie die Sprecherin der Initiative „Eltern stehen auf“ mitteilt, handelt es sich in Zwickau um das Pestalozzi-Gymnasium und in Werdau das Berufliche Schulzentrum für Technik Wirtschaft und Gesundheit. Dorthin soll es Exkursionen der Schüler aller Schulen im Umkreis geben, um sich „freiwillig“ impfen zu lassen. Die Verantwortung für die Unversehrtheit der Kinder nach Verabreichung der nicht erprobten, lediglich mit einer Notfallzulassung versehenen Impfung, zu der es nach wie vor keine verlässlichen Studien gibt, tragen die Eltern. Dafür müssen sie unterschreiben.
Welche Möglichkeiten Eltern haben, dem zu widersprechen, zeigt dieses Interview: Westsächsisches Fernsehen

Frau und Kind getötet: 30-jähriger Familienvater unter Verdacht

Westsachsen/Zwickau/Werdau.-
In der vergangenen Nacht wurde die Polizei in ein Klinikum nach Zwickau gerufen. Ein Patient war in der Notaufnahme und verhielt sich aggressiv. Als sich die Situation beruhigt hatte, äußerte er gegenüber den Beamten, dass er seiner Frau und seinem Kind etwas angetan habe. Sofort leiteten die Polizisten entsprechende Maßnahmen ein. Der 30-Jährige wurde vorläufig festgenommen und befindet sich aktuell in polizeilichem Gewahrsam.
Beamte des Reviers Werdau fuhren gemeinsam mit Rettungskräften zu seiner Wohnung an der Turnhallenstraße. Dort fanden die Polizisten sowohl die 43-jährige Ehefrau als auch das dreijährige Kind des 30-Jährigen leblos vor. Nach derzeitigem Kenntnisstand wurden beide gewaltsam getötet. Zur Todesursache, dem genauen Todeszeitpunkt und zum Motiv können derzeit noch keine Aussagen getroffen werden. Die Ermittlungen dazu werden durch die Kriminalpolizei der Polizeidirektion Zwickau geführt. Zur Untersuchung des Tatortes wurden zudem Spezialisten des Landeskriminalamtes Sachsen angefordert.

Quelle: PD Zwickau

Kommentar: PHM Tschimmel und seine niedrige Hemmschwelle

Berlin/Westsachsen/Zwickau.-
Ältere Leser werden sich an die Zeit erinnern, als Polizisten noch bestrebt waren, ihrem Image als „Freunde und Helfer“ in der Öffentlichkeit einigermaßen gerecht zu werden. Spätestens seit der sogenannten Corona-Krise gehört diese Wahrnehmung jedoch endgültig der Vergangenheit an. So wurden am vergangenen Wochenende vor allem in Berlin wieder zahllose Menschen Opfer polizeilicher Schikanen und gewalttätiger Übergriffe. Die früher unter kultivierten Menschen als selbstverständlich geltenden Hemmungen, brutal auch auf Kinder und alte Menschen einzuschlagen, scheinen mittlerweile beim Vorgehen der hiesigen Staatsmacht keine nennenswerte Rolle mehr zu spielen. Selbst die dubiosen Todesumstände eines 49jährigen, der vor einigen Wochen im Berliner Polizeigewahrsam angeblich an Herzversagen starb, nachdem er von Polizisten malträtiert worden war, scheinen kein Umdenken in den Reihen der Uniformträger bewirkt zu haben.
Diese Negativentwicklung macht auch vor Zwickau nicht Halt. Die schikanösen Corona-Maßnahmen und ihre ständigen, kaum überschaubaren Veränderungen, bieten hierfür den passenden Aufhänger. Als besonders anfällig für die Verlockungen, Menschen drangsalieren zu können, gelten vor allem Beamte mit niedrigem Selbstbewusstsein und offensichtlich geringer Intelligenz. Ein solches Negativbeispiel ist der in Zwickau tätige Polizeihauptmeister Tschimmel (Foto), der am vergangenen Freitag gegen 18 Uhr mehrere Passanten massiv belästigte und ihnen das Tragen von FFP2-Masken in der Fußgängerzone verordnen wollte. Dass es dafür keine rechtliche Grundlage gab, interessierte den uniformierten Heißsporn nicht. Er kündigte an, dass bei „fehlender Höflichkeit“ seine „Hemmschwelle heute sehr niedrig“ sei. Auf die Frage, ob man diese merkwürdige Ankündigung als Drohung auffassen müsse, konnte Tschimmel aufgrund seiner offensichtlich sehr geringen rhetorischen und intellektuellen Fähigkeiten keine sinnvolle Antwort erteilen. Stattdessen drohte er mit Anzeigen wegen Beleidigung, falls man seinen Namen falsch ausspräche (Schimmel statt Tschimmel). Tschimmels Kollege, der sich während des Einsatzes im Hintergrund hielt, war das asoziale Verhalten seines Partners sichtlich unangenehm. Allerdings soll es keineswegs das erste Mal gewesen sein, dass Tschimmel durch Übereifer und fehlende Manieren auffällig wurde, wie mehrere Zeugen der seltsamen Szene bestätigten.
Am vergangenen Samstagabend, sah die Zwickauer Polizei ihre Hauptaufgabe darin, das Konzert eines bekannten Liedermachers im Landkreis zu unterbinden und dafür ein massives Aufgebot in Bewegung zu setzen. So observierten nach Zeugenberichten dreizehn Einsatzwagen ein Zwickauer Vereinsheim, in dem man zu Unrecht den Veranstaltungsort vermutete. Kraftfahrer, die in den Abendstunden die Leipziger Straße entlang fuhren, wurden wahllos herausgewunken, durch langwierige Fahrzeugkontrollen belästigt und mit Anzeigen bedroht, falls sie sich an diesem Abend noch weiter in der Nähe aufhalten würden. Auf die Frage, was eigentlich genau der Vorwurf sei, erhielt ein Kraftfahrer im Beisein anderer verwunderter Passanten die Antwort: „Wegen Abnutzung der Straße.“
Was ebenfalls zum immer weiter sinkenden Ansehen der Polizei führt, ist ihr vollständiges Versagen bei der Kriminalitätsbekämpfung. Während viele Parkanlagen in Zwickau mittlerweile von unbehelligten Drogendealern beherrscht werden (WSZ berichtete), Teile der Stadt nach Beginn der Dunkelheit vor allem von Frauen und Mädchen nicht mehr gefahrlos frequentiert werden und messerschwingende Afrikaner durch die Stadt marodieren können, konzentriert sich die Zwickauer Polizei in zunehmendem Maße darauf, mit großem Eifer deutsche Kraftfahrer und Maskenverweigerer zu drangsalieren. Ob sich dies auf Dauer positiv auf das gesellschaftliche Miteinander auswirken wird, darf stark bezweifelt werden.