06 Mai 2022

Friedenszeichen am Schwanenteich: Für Demokratie und Toleranz

Westsachsen/Zwickau.-
Der Verein „Zukunft Zwickau e.V.“ hat zum Wochenbeginn am Zwickauer Schwanenteich ein deutliches Friedenszeichen gesetzt. Im Auftrag des Vereins legten Torsten Graßlaub, Ronny Weber und Heiko Richter (Foto v.l.) am dortigen Gefallenendenkmal Blumen nieder. Man war sich einig, dass ein solches Zeichen in Zeiten, in denen überwunden geglaubte Kriegsrhetorik und Hetze zu immer weiteren Enthemmungen führen, bitter nötig sei. Gleichzeitig soll dieses Friedenszeichen auch andere Menschen ermutigen, öffentlich Position gegen den immer offensichtlicher werdenden Kriegskurs der Bundesregierung zu beziehen.
Heiko Richter, Vereinsvorsitzender von „Zukunft Zwickau e.V.“ äußerte sich bei dieser Gelegenheit wie folgt: „Der Konflikt in der Ukraine ist nicht unser Konflikt. Daher sollten wir dem seit Jahren gültigen Grundsatz ,Keine Waffenlieferungen in Krisengebiete!' treu bleiben. Dass hiesige transatlantisch orientierte Politiker und ihre zwangsfinanzierten Medien bei der Auseinandersetzung weiter Öl ins Feuer gießen und den Konflikt bis zur Eskalation anheizen, wundert uns wenig, wenn man die handelnden Akteure sieht, welche die Agenda der New World Order (NWO) weiter umsetzen wollen. Es ist für uns jedoch besonders erschreckend, dass Leute, die sich als Pazifisten bezeichnen, die ihre Wurzeln angeblich in der Friedensbewegung hatten und noch vor wenigen Wochen Demokratie und Toleranz predigten, sich jetzt als die größten Waffenlobbyisten und Kriegstreiber entlarven.“
Ronny Weber, Autor zahlreicher Bücher mit teils historischem Hintergrund, fügt hinzu: „Kriege werden von Regierungen und Machtapparaten geführt, nicht von Völkern. Die Völker leiden unter den Kriegen; sowohl die Zivilisten, die in ständiger Angst leben müssen, als auch die Soldaten, die auf den Schlachtfeldern verbluten. Wer durch Waffenlieferungen und finanzielle Unterstützung Kriege verlängert, macht sich mitschuldig am Sterben der Menschen. Wer das Volk zu einseitiger Parteinahme für eine Konfliktpartei nötigt, bringt es in Gefahr und beschwört einen Weltkrieg herauf. Lasst uns dies verhindern!“
Torsten Graßlaub, stellvertretender Vorsitzender von „Zukunft Zwickau e.V.“ findet ebenfalls deutliche Worte zur gegenwärtigen Situation: „Die politische Kaste der BRD ist nun offensichtlich vollständig übergeschnappt. Während man sich in den vergangenen Jahrzehnten mit stetig steigender Tendenz noch darauf konzentrierte, unser eigenes Land wirtschaftlich, kulturell und gesellschaftlich in Richtung Abgrund zu treiben, ist man nun wohl fest dazu entschlossen, uns außerdem in einen neuen, verheerenden Krieg zu führen. Unerträglich ist hierbei besonders die bis ins Groteske verzerrte Einseitigkeit der Berichterstattung hiesiger staatsnaher Medien. Jeder, der mit unseren Nachbarn weiterhin in Frieden leben will, muss sich entschlossen gegen diese neue Kriegstreiberei zur Wehr setzen. Die Feinde unserer Freiheit sitzen nicht in Moskau, sondern im Berliner Reichstag."
In diesem Zusammenhang stellte der Verein „Zukunft Zwickau e.V.“ auch einen aktuellen Forderungskatalog an die politischen Verantwortlichen in Deutschland zusammen. Dieser umfasst folgende Punkte: Keine militärische Einmischung im Ukraine Konflikt! Keine Waffenlieferungen in die Ukraine! Keine Aufnahme der Ukraine in NATO und EU! Ausweisung des Botschafters der Ukraine! Beendigung aller Sanktionen und Strafmaßnahmen gegen Russland und Weißrussland da sie nur Deutschland schaden! Sofortige Freigabe aller Vermögen und Wertgegenstände russischer Bürger! Deeskalation der Beziehungen zwischen Deutschland, Russland und Weißrussland! Wiederzulassung russischer Medien in Deutschland!  Zeitnahe Inbetriebnahme von Nordstream 2!  Ausbau positiver Beziehungen zu Russland Anerkennung der Republiken Luhansk und Donezk als selbstständige Staaten!  Kein deutsches Steuergeld für direkte oder indirekte Kriegsbeteiligung!

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