10 Januar 2022

Hilfe bei der Suche nach besonderen Erlebnissen im Zeitsprungland

Westsachsen/Waldenburg.-
Nach einer durch die Corona-Pandemie touristisch herausfordernden Zeit hofft der Tourismusverein auf ein erfolgreiches neues Jahr für die Tourismusbranche und versucht, dafür eigene Impulse zu setzen. Ein bewährtes Instrument hierfür ist die frisch gedruckte Freizeitkarte.
Viele Gäste und Einwohner der Region suchen nach Ausflugstipps, Freizeitaktivitäten und besonderen Erlebnissen. Diese hat der Tourismusverein erneut in seiner Freizeitkarte zusammengetragen und aktualisiert. Im handlichen Kartenformat mit 126 Einträgen inklusive Verortung gibt es Anregungen und Ideen für die ganze Familie. Das Highlight der neuen Printprodukte ist die Kinderbroschüre „Bunte Angebote für kleine und große Abenteurer“. Auf 39 Seiten gibt es Anregungen für die Nachmittags-Freizeit, das Wochenende und die Ferien. Bunt illustriert und mit Rätselaufgaben angereichert wird in leichter Sprache zum Lesen und Stöbern angeregt und es werden wertvolle Freizeittipps vermittelt. Der Zeitgeist Gismu führt durch die sehr anschaulich gestaltete Broschüre, welche sich auch an Erzieher und Lehrer richtet, die Anregungen für spannende Ausflugstipps suchen. Insgesamt präsentieren sich den kleinen Zeitspringern über 30 Museen und Einrichtungen mit verschiedensten Angeboten.
Auch der beliebte Highlightkalender mit den wichtigsten Veranstaltungen für das Jahr 2022 wurde, in der Hoffnung, dass es wieder schöne Veranstaltungen geben kann, neu aufgelegt. Hier erhalten Einwohner und Gäste, monatsweise unterteilt und ansprechend grafisch dargestellt, schöne Anregungen über die Wochenend- oder Urlaubsgestaltung.

Quelle und Foto: Zeitsprungland

Neustart in Bad Elster: Veranstaltungsbeginn ist am 15. Januar

Westsachsen/Bad Elster.-
Aufgrund der angekündigten Öffnungsschritte im Kultur- und Freizeitbereich des Freistaates Sachsen wird der Theater-, Konzert- und Veranstaltungsbetrieb der Chursächsischen Veranstaltungs GmbH (CVG) und der Chursächsischen Philharmonie in der Kultur- und Festspielstadt Bad Elster sowie im benachbarten Bad Brambach ab dem 15. Januar wieder aufgenommen. Dies gilt vorbehaltlich einer endgültigen Verfügung sowie der Klärung der Rahmenbedingungen, die ab Mitte der Woche bekanntgegeben werden. Hauptspielstätten auf der „Festspielmeile der kurzen Wege“ in Bad Elster sind das König Albert Theater, das Königliche Kurhaus und die KunstWandelhalle mit dem Sächsischen Bademuseum sowie die Festhalle in Bad Brambach.
„Nach den letzten 54 Tagen des kulturellen Lockdowns freut es uns sehr, den Kulturbetrieb in unseren Spielstätten für das Publikum nun endlich wieder hochfahren zu können“ freut sich CVG-Intendant GMD Florian Merz und führt aus: „Zwar konnten und können wir aus den bekannten Gründen unser Jubiläumsfestival der 20. Chursächsischen Winterträume als Kulturfestival der Musik- und Wintersportregion Oberes Vogtland nicht wie geplant umsetzen, aber ab jetzt erfüllen wir unserem Publikum zumindest wieder kulturelle Winter- und Theaterträume“. Eröffnet wird das Winterkulturprogramm Bad Elsters am kommenden Samstag, den 15. Januar um 19.30 Uhr mit einer „Großen Schlagerhitparade“ im König Albert Theater, passend zum „Tag des Deutschen Schlagers“. Dann erwartet das Publikum eine glitzernde Samstagabendshow der großen Unterhaltung mit Michael Hirte (Foto unten), Anni Perka und den Schlagerpiloten. Am darauffolgenden Sonntag, den 16. Januar erheben die Musikerinnen und Musiker der Chursächsischen Philharmonie um 15.00 Uhr im König Albert Theater ihre Instrumente für Vivaldis klassisches Meisterwerk »Die vier Jahreszeiten«. In einer passend inszenierten Bilderschau verschmelzen hier Musik und einzigartig visualisierte Bad-Elster-Impressionen zu einer harmonisch-unterhaltsamen Jahreszeiten-Collage, die alle Sinne berührt und das Aufleben der Kultur in Bad Elster somit wunderschön untermalt.
Weitere bestätigte Höhepunkte im aktuellen Spielplan des König Albert Theaters sind die Premiere zu dem Opern-Operetten-Doppelabend „Inselzauber“ (21.01.) mit Werken von Offenbach und Bernstein, das Symphoniekonzert der Chursächsischen Philharmonie „Karneval in Venedig“ (04.02.), die beliebte Operette „Im weißen Rössl“ (05.02.), eine intensive „Tannöd“-Lesung der Schauspielstars Johanna Bittenbinder & Heinz-Josef Braun (11.02.), ein energievolles Rod-Stewart-Tribute (12.02.) und eine Italienischen Operngala der Semperoper Dresden am Vorabend des Valentinstages (13.02.). Zudem glänzt das vielfältige Theaterangebot mit Auftritten zahlreicher „Winterstars“ wie Miroslav Nemec (22.01.), Günther Maria Halmer (28.01.), Jasmin Tabatabai (29.01.), Rüdiger Hoffmann (06.02.) sowie Jürgen Becker (18.02.) oder Herman van Veen am 27. Februar.
Tickets können derzeit über den Onlinevorverkauf oder über den telefonischen Vorverkauf erworben werden. Die Tickets werden personengebunden verkauft, um die eventuelle Kontaktnachverfolgung zu gewährleisten. Der Ticketservice in der Touristinformation im Königlichen Kurhaus Bad Elster ist in der aktuellen Woche von Montag bis Freitag von 10.00 bis 16.00 Uhr für den Vorverkauf und sämtliche Programminfos geöffnet. Es gilt hier die 2G-Regel. Alle aktuellen Infos: 037437/ 53 900 | www.chursaechsische.de

07 Januar 2022

Werdauer Traditionen: Nach dem Adventskranz ist vor dem Osterbrunnen

Westsachsen/Werdau.-
Gerade einmal eine Stunde hatten die drei Werdauer gebraucht, dann war der große Adventskranz im Herzen der Stadt Geschichte. Heute Nachmittag um 14:30 Uhr zeugten nur noch die Überreste der Tannenzweige von dem Projekt, das in der zurückliegenden Weihnachtszeit unzählige Einwohner und Gäste der Stadt erfreut hat. Sie werden am 10. Januar gemeinsam mit dem großen Weihnachtsbaum von Bauhof der Stadt entsorgt.
Kaum ist jedoch der Jahreswechsel vorüber, gilt es schon das nächste Projekt vorzubereiten. „In ziemlich genau drei Monaten soll der Werdauer Osterbrunnen wieder errichtet werden“, sagt André Kleber voraus. Genau wie der Adventskranz wurde auch die Dekoration des Brunnens zur Osterzeit von Anfang an von ihm begleitet und organisiert. Insbesondere für dieses Highlight werden jedoch neue Mitstreiter benötigt. „Das betrifft sowohl die Vorbereitung, die schon jetzt beginnt, als auch den Aufbau. Unsere bisherigen Helferinnen hinter den Kulissen haben sich altersbedingt mehr Unterstützung verdient“, so Kleber.
Interessenten können sich bei der Werbemanufaktur Werdau oder direkt beim Organisator unter (0174) 7275595 melden. Gleiches gilt für jeden, der gern Dekomaterial, Eier oder Weihnachtsbaumkugeln für eines der beiden Projekte abgeben möchte. Vor allem durch Witterungseinflüsse muss Jahr für Jahr Material ersetzt werden. Allein vom Adventskranz konnten aktuell rund 60 Kugeln nicht weiterverwendet werden. Vandalismus war glücklicherweise in den zurückliegenden Wochen kein Problem.
Quelle und Foto: André Kleber/Werbemanufaktur Werdau GmbH

06 Januar 2022

Schneewittchen-Musical: „Neue Welt“ verwandelt sich in Märchenland

Westsachsen/Zwickau.-
Am Sonntag, 6. Februar 2022, um 15 Uhr erleben Groß und Klein im Konzert- und Ballhaus "Neue Welt" in Zwickau ein märchenhaftes Abenteuer: Das Theater Liberi inszeniert die berühmte Geschichte als modernes Musical für die ganze Familie. Professionelle Musicaldarsteller sorgen mit rasanten Songs und Choreografien, viel Energie und jeder Menge Humor für ein unterhaltsames Live-Erlebnis für Kinder ab vier Jahren, Eltern und Großeltern.
Seit Jahrhunderten kennt jedes Kind die berühmte Frage: „Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land?“ Als die Antwort darauf plötzlich „Schneewittchen“ lautet, schmiedet die böse Königin, von Selbstsucht getrieben, einen Plan, um ihre Stieftochter loszuwerden. Doch die mutige Titelheldin schafft es zu entkommen und flüchtet tief in den Wald. Sie trifft auf die sieben Zwerge, die dort versteckt und zurückgezogen von den Menschen leben und ein altes Geheimnis hüten. Nur der draufgängerische Prinz scheint von den Zwergen eingeweiht zu sein. Schneewittchen will herausfinden, was es damit auf sich hat und schon ist sie mittendrin im Abenteuer rund um Freundschaft, Liebe, vergiftetes Obst und einen gestohlenen Zaubertrank…
Die energiegeladene Adaption des Liberi-Autors Helge Fedder setzt die Geschichte von Gut gegen Böse neu in Szene. „Schneewittchen kann mit der Eitelkeit der Königin wenig anfangen und sie beweist, dass Charaktereigenschaften wie Mut, Hilfsbereitschaft und Entschlossenheit viel wichtiger sind als bloße Äußerlichkeiten“, verrät Hauptdarstellerin Nicole Elisabeth Lehmann. Untermalt wird Schneewittchens Abenteuer von eigens komponierten Titeln der Musiker Christoph Kloppenburg und Hans Christian Becker. „Musikalisch bekommt das Publikum einiges geboten: opulente Big Band-Arrangements, rockige und soulige Popsongs in einer Symbiose aus Analogem und Elektronischem, aber auch ergreifende Balladen und genreübergreifende Ohrwürmer“, so Kloppenburg.
Infos und Tickets:
Das Musical dauert zwei Stunden inklusive 20 Minuten Pause und ist geeignet für Kinder ab vier Jahren. Die Tickets kosten im Vorverkauf 25,- / 22,- / 18,- Euro je nach Kategorie, Kinder bis 14 Jahre erhalten eine Ermäßigung in Höhe von 2,- Euro. Der Preis an der Tageskasse beträgt zuzüglich 2,- Euro. Erhältlich sind die Tickets online unter www.theater-liberi.de und bei allen bekannten Vorverkaufsstellen.
Quelle und Foto: Theater Liberi

23 Dezember 2021

Leserbrief zum Thema „Club der alten Seilschaften“

Westsachsen/Ostthüringen/Zwickau/Gera/Greiz.- „Es ist für jeden Normalbürger unvorstellbar, was seit der Wende hier abläuft. Die Seilschaften der ehemaligen Stasioffiziere agieren bundesweit. Es wird sogar schon für Nachwuchs gesorgt. Ich könnte Bücher darüber schreiben, insbesondere über Zwickau, Gera, Greiz und den dazugehörigen Landkreisen. Richter die nicht mitspielen, verschwinden plötzlich in der Versenkung. Staatsanwälte, die mitspielen werden befördert. Ehemaliger Stasioffizier ist ehrenamtlicher Richter beim Landgericht. Es geht soweit, dass Bürger gezwungen werden den Mund zu halten und mit zu spielen - sogar unter massiven Bedrohungen. Eine Vollzugsbeamtin wortwörtlich mir gegenüber vor ca. 10 Jahren: "Ich bin seit 30 Jahren in der Justiz beschäftigt, aber was jetzt abgeht ist wesentlich schlimmer als zu DDR-Zeiten!" Ein Bekannter hat mir erzählt, dass die Leute dieser Seilschaften sogar eigene Ausweise hätten. Anscheinend wird auch die Polizei unter Druck gesetzt.“
(Leserbrief von H.K.)

22 Dezember 2021

Club der alten Seilschaften: Die Strippenzieherin ist enttarnt

Westsachsen/Werdau/Zwickau.- Fast zehn Jahre ist es nun her, dass Reinhard Schübel, der falsche Doktor aus Plauen, im Namen seiner Mandantin ein falsches Rechtsmittel an einem dafür nicht zuständigen Gericht eingelegt hatte (WSZ berichtete). Das Amtsgericht Zwickau (AGZ) erteilte daraufhin Rechtskraft auf dem Beschluss mit dem bekannten Aktenzeichen 8 F 1059/07. Statt diesen Fehler zu korrigieren entschloss man sich, ein weißes Blatt Papier auf den bereits gültigen Rechtskraftvermerk (RKV) zu kleben. Wer diese unrechtmäßige Überklebung vornahm oder zu dieser anstiftete, konnte laut Aussage des damaligen sächsischen Justizministers Sebastian Gemkow „vom Gericht nicht ermittelt werden“ (WSZ berichtete). Im Verdacht stehen eine Zwickauer Justizsekretärin und mehrere Juristen am Oberlandesgericht Dresden (OLG). Die davon betroffene Mandantin wird bis heute von der sächsischen Justiz permanent mit Prozessen überzogen, die es nach dem 1. Mai 2012 nicht mehr hätte geben dürfen. Das letzte Schreiben vom AGZ in dieser Sache kam gestern. Erneut wird die Betroffene dazu aufgefordert, die im Amt begangene Urkundenfälschung auf eigene Kosten in einem Zivilprozess klären zu lassen.
Zwischenzeitlich kommen immer neue Erkenntnisse ans Licht. Mittlerweile gilt als gesichert, dass es sich bei den Akteuren um aktive Seilschaften des ehemaligen Staatssicherheitsdienstes der DDR (MfS) handelt. An einer Stelle laufen alle Fäden in diesem skurrilen Fall zusammen: bei Rechtsanwältin Claudia Dietrich in Werdau (Foto vor ihrer Kanzlei). Sie war es, die sich 2012 umgehend Rechtskraft auf den Beschluss im Aktenzeichen 8 F 1059/07 aufbringen ließ. Wohl wissend, dass damit alles beendet sein würde und sie den Fall gewonnen hätte. Doch es kam anders. Der beurkundete Beschluss landete auf mysteriöse Weise bei der Gegenpartei. Deren Anwalt wiederum empfahl, das Schreiben wegzuschmeißen. Es sei ohne Bedeutung. „Ohne Bedeutung? Ein mit Vermerk rechtskräftig gewordener Beschluss?“, die Betroffene ist fassungslos. „Damit sind Rechtssicherheit und Rechtsfrieden zerstört. Wenn so etwas geduldet wird, kann sich niemand mehr darauf verlassen, an einem sächsischen Gericht auf legalem Weg zu seinem Recht zu kommen“. Ihre Vermutung, die Anwälte treffen illegale Absprachen und arbeiten zusammen, dürfte sich damit bestätigt haben.
Rechtsanwältin Claudia Dietrich wurde 
von der Mutter einer Justizgeschädigten schon als familienfeindlichste Anwältin Nr. 1 bezeichnet. Diese Mutter* kannte die Dietrich noch recht gut aus ihrer Jugend. Bereits zu DDR-Zeiten soll sie „sehr zielstrebig, emsig und gnadenlos“ vorgegangen sein, um ihre Ziele zu erreichen. Der Fall 8 F 1059/07 ist ein gefundenes Fressen für sie und eine weitere damals tätige Rechtsanwältin. Diese arbeitete vor der Wende als Richterin in Zwickau*, wurde danach degradiert. Eine ihrer Mitteilungen an das AGZ ist bemerkenswert. „Mein Mandant lebt unter dem Selbstbehalt und musste mit Hilfe der Sparkasse Eigentum in Form von vermietbaren Immobilien erwerben, um seinen Lebensunterhalt wieder decken zu können.“ Das tat die Sparkasse Zwickau damals auch. Ein unter dem Selbstbehalt lebender Mann, in Scheidung liegend, bekam ein Darlehen von fast 200.000 Euro, um in Crimmitschau Immobilien erwerben zu können...? Das ist noch nicht alles. Der Club der alten Seilschaften im Politbüro des Zentralkomitees der Zwickauer Justiz hat noch mehr zu bieten. Im Schulterschluss mit der Sparkasse Zwickau plante man die eingangs genannte Urkundenfälschung, um durch unlautere Mittel an das Vermögen der später Geschädigten zu kommen. Obwohl sich Claudia Dietrich, die selbst Fachanwältin für Familienrecht ist und somit die Rechtslage zu 100 Prozent kannte, selbst schon einen RKV auf ihre Beschlussausfertigung hatte aufbringen lassen, einigte man sich hinter dem Rücken der Betroffenen während eines geheim gehaltenen Prozesses ohne Protokoll zur finanziellen Ruinierung derselben. All dies ist aktenkundig und bewiesen.
Die Direktorin des Amtsgerichtes Zwickau wurde heute erneut dazu aufgefordert, die Anwendung des falschen Rechts im Beschluss 8 F 1059/07 auf Seite 5 korrigieren zu lassen. Sie hat über den Jahreswechsel Bedenkzeit. Ob es ein 10-jähriges Jubiläum am 1. Mai 2022 geben wird und wie die anderen Beteiligten damit umgehen werden, liegt jetzt ganz bei ihr.
*Die Namen liegen dem RechercheTeam der WSZ vor.

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Schwere Entscheidung: Eiche an der Stadthalle muss gefällt werden

Westsachsen/Werdau.-
Reichlich zwei Meter neben der Stadthalle steht eine große Eiche, wahrscheinlich mindestens 100 Jahre alt. Aber ihr starkes und tiefes Wurzelwerk führt schon seit einiger Zeit zu Beschädigungen an der Struktur des Gebäudes. Das wird sich auch in Zukunft nicht ändern. Die Wurzeln beschädigen die Abwasserleitungen. Die Lüftungsanlage, die für einen Brandfall dafür da ist, Rauch ins Freie zu befördern und Besuchern ein gefahrloses Verlassen des Gebäudes zu ermöglichen, ist regelmäßig mit Fruchtfall, Laub und Zweigen verstopft.
Daher wurde nach Rücksprache mit der Naturschutzbehörde des Landkreises Zwickau durch die zuständigen Beschäftigten der Werdauer Stadtverwaltung die Fällung der Eiche beantragt und genehmigt. Eine Entscheidung, die niemandem leicht fällt. Als Ersatz für die zu fällende Eiche werden auf dem Grundstück der Stadthalle eine neue Eiche und eine Linde mit ausreichendem Abstand zum Gebäude gepflanzt. Im Stadtgebiet wurden in diesem Jahr bereits zehn Bäume an der B 175 am erneuerten Knoten „Gedächtnisplatz“ und acht Bäume sowie ein Erlenbruchwald aus 150 jungen Bäumen entlang der Teichkette im Kranzberggrund gepflanzt. Gegenwärtig erfolgt die Bepflanzung des früheren Fabrikstandorts Richardstraße mit weiteren Bäumen und Sträuchern.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

20 Dezember 2021

Eröffnet: Neue Praxis für Neurochirurgie in Plauen

Westsachsen/Zwickau/Plauen.-
Am 6. Januar 2022 eröffnet das Medizinische Versorgungszentrum der Paracelsus Klinik Zwickau eine weitere Praxis für Neurochirurgie in Plauen. Damit wird das medizinische Angebot des Paracelsus Klinikums Sachsens noch breiter aufgestellt. Termine können ab sofort während der Sprechstunde Donnerstag unter (03741) 133008 oder außerhalb der Sprechstunde vorrangig von 14 bis 15 Uhr unter (0375) 590-4000 telefonisch vereinbart werden. Die Sprechstunde findet zunächst regulär Donnerstag von 8 bis 12 Uhr und 13 bis 16.30 Uhr statt. Die Praxisräume befinden sich in der Marienstraße 21 in 08523 Plauen.
André Roth, Facharzt für Neurochirurgie, wird die Praxis führen. Er verfügt durch seine langjährige Tätigkeit in der Paracelsus Klinik Zwickau über eine ausgezeichnete Expertise im gesamten Spektrum der Neurochirurgie. „Wir behandeln Krankheiten des Gehirns, des Rückenmarks und der Wirbelsäule. Außerdem spielen die periphere Nervenchirurgie und die neurochirurgische Schmerzbehandlung eine wichtige Rolle. Unser Behandlungsspektrum in der neuen Praxis reicht von der Diagnostik, Beratung, ambulanten Therapie, Nachsorge bis hin zu Verlaufskontrollen von neurochirurgischen Erkrankungen.“ erklärt André Roth. „Durch die enge Zusammenarbeit mit der Paracelsus Klinik Zwickau ist eine umfassende ambulante und stationäre Betreuung der Patienten aus einer Hand möglich. Weiterhin arbeiten wir eng mit dem Fachbereich der Wirbelsäulenchirurgie der Paracelsus Klinik Schöneck zusammen. Durch die inhaltlich abgestimmten Konzepte beider Kliniken können wir eine optimale Patientenversorgung anbieten. Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe in der Praxis in Plauen.“ so der Mediziner weiter.
Neben seiner Tätigkeit in der Praxis ist der Facharzt für Neurochirurgie weiterhin als Oberarzt im Ärzteteam unter der Leitung von Chefarzt Prof. Dr. med. habil. Jan-Peter Warnke in der Paracelsus Klinik Zwickau tätig. Die neurochirurgische Abteilung am Standort Zwickau gehört deutschlandweit zu den führenden Kompetenzzentren für Neurochirurgie.
Quelle und Foto: Paracelsus Kliniken

18 Dezember 2021

Gerichts-Vorladungen kurz vor Weihnachten: „Das ist Justizterror“

Westsachsen/Zwickau.- Wer schon einmal mit der Zwickauer Justiz zu tun hatte weiß, dass Vorladungen zu Gerichtsverhandlungen und Prozessen so verschickt werden, dass sie beim Empfänger grundsätzlich zum Wochenende im Briefkasten landen. Das löst bei den Betroffenen jede Menge Unmut und Ärger aus, verschafft schlaflose Nächte, zehrt an den Nerven und bringt so manches Familienleben an den Rand des Zerbrechens. Hat man doch am Wochenende keine Möglichkeit, Ungereimtheiten kurzfristig direkt mit dem Absender zu klären. Den Tätern bei Gericht verschafft es hingegen Genugtuung und Schadenfreude, wenn sie sich ausmalen, welche Qual sie ihren Opfern damit antun.
Jüngstes Beispiel ist eine Vorladung  im Fall der illegalen Überklebung eines gültigen Rechtskraftvermerkes. Kurz vor Weihnachten kommt jetzt - natürlich an einem Freitag - eine Verfügung mit der Terminfestsetzung. Reinhard Schübel, der falsche Doktor aus Plauen, versucht gerade im Schulterschluss mit seinen Justizkollegen am Zwickauer Amtsgericht Honorar einzuklagen, das ihm nicht zusteht. Er ist verantwortlich für die Einlegung eines falschen Rechtsmittels am falschen Gericht. Dieser Fehler wurde bis heute nicht korrigiert und damit die Grundlage für die Zerstörung des Rechtsfriedens und der Rechtssicherheit in ganz Sachsen gelegt. Für seine Schlamperei kassiert der Winkeladvokat seine ehemalige Mandantin seit Jahren im Schulterschluss mit Richtern und Staatsanwälten ab. Diese bestreiten noch nicht einmal, dass sie einer kriminellen Vereinigung angehören, sondern bestätigen durch ihr Handeln genau das. „Diese Spielchen kenne ich aus der Vergangenheit zur Genüge“, meint die Betroffene. „Mit derlei Zersetzungsmethoden wird versucht, unliebsame Prozessbeteiligte psychisch unter Druck zu setzen. Man will erreichen, dass ich aufgebe. Ich nenne das mittlerweile Justizterror.“
So wie der zitierten Werdauerin geht es den meisten Menschen, die unverschuldet in die Mühlen der Zwickauer Justiz geraten. Während Straftäter aller Couleur mit Hilfe cleverer Rechtsanwälte praktisch jeder gerechten Strafe entgehen, wird die Verteidigung Unschuldiger oft abgelehnt. „Wir sind Strafverteidiger und nicht die Wohlfahrt“, heißt es dann. Staatsanwälte verweigern die Ermittlungen gegen die Verursacher des Unrechts und Richter urteilen im Schulterschluss zu Gunsten derer, mit denen sie die besten Absprachen getroffen haben. Das ist die bittere Wahrheit. Gerichtsalltag in Zwickau = Rechtsbankrott.

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16 Dezember 2021

Den Bogen überspannt: AfD-Vorstand protestiert gegen Polizeiwillkür

Westsachsen/Zwickau.- Die Demonstrationen von 1989 sind tief im kollektiven Gedächtnis der sächsischen Bürger verankert. Mutige Bürger sind damals für Freiheit und Demokratie auf die Straße gegangen. Heute, über 30 Jahre später, gehen sachsenweit wieder zehntausende Sachsen regelmäßig auf die Straße, um ihre Freiheit und ihre Grundrechte zurückzubekommen und setzen damit ein bundesweites Signal gegen willkürliche Corona-Maßnahmen.
In Sachsen werden derzeit rund 40 Prozent der Bevölkerung vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen und Demonstrationen sind auf zehn Personen begrenzt, was de facto einem Demonstrationsverbot gleichkommt. Wer sich nicht an diese Grundrechtseinschränkungen hält, wird medial geächtet und muss mit drakonischen finanziellen Strafen rechnen, die für einige Bürger existenzbedrohend sind. Trotz dieser Bedrohungslage sind gestern erneut rund 150 Bürger friedlich durch Zwickau spaziert, begleitet von einem massiven Polizeiaufgebot. Nach wenigen Metern wurden die Spaziergänger auseinandergetrieben, verfolgt und eingekesselt. Selbst kleinste Gruppen, unter zehn Personen, wurden festgesetzt, geschubst und im Anschluss abkassiert. Darunter waren auch zwei Mitglieder unseres Kreisverbands, die sich als politisch aktive Zwickauer selbst ein Bild von der Lage vor Ort machen wollten. 250 Euro Strafe pro Person. Danach rief ein Polizist hinterher: „Seht zu, dass ihr Land gewinnt, macht euch nach Hause!“
Frohe Weihnachten… So geht man im „besten Deutschland aller Zeiten“ mit Bürgern um, die einfach wieder normal leben wollen. Erinnern möchten wir in diesem Zusammenhang an einen Aufmarsch von 100 Linksextremisten in Leipzig, die am 13. Dezember durch die Stadt zogen, Mülltonen anzündeten, Autos beschädigten und eine Moschee angegriffen haben. Schaden: rund 30.000 Euro. Die Polizei kam zu spät (waren wohl mit dem Einkesseln der Bürger in Plauen beschäftigt) und konnte lediglich zwölf Personen kontrollieren. Während bei Spaziergängen mehrere Hundertschaften der Polizei aus dem ganzen Bundesgebiet anrücken, fehlt es dann an anderer Stelle, wo die innere Sicherheit wirklich in Gefahr ist, an Personal. So setzt die sächsische Regierung, bestehend aus CDU, Grüne und SPD scheinbar ihre Prioritäten.
Fazit: Statt Spaziergänger, die für ihre im Grundgesetz verankerten Grundrechte friedlich auf die Straße gehen, zu drangsalieren, sollte sich die sächsische Landesregierung lieber um solche Extremisten und Gewalttäter kümmern, die regelmäßig ganze Städte terrorisieren, Autos abfackeln und politisch Andersdenkende zusammenschlagen.
Quelle: Kreisvorstand der AfD Zwickau
Foto des Jahres: Jörg Reichenbach