11 August 2022

Neue Google-Rezension bestätigt Schübels Betrugsmasche

Westsachsen/Zwickau/Plauen.-
 Bereits seit Jahren steht Rechtsanwalt Reinhard Schübel aus Plauen (Foto) in der öffentlichen Kritik. Eine Werdauerin wirft ihm vor, dass er eine wichtige Frist versäumt, und das Rechtsmittel beim falschen Gericht eingereicht hat. „Dafür verlangt dieser Rechtsanwalt noch Honorar und duldet die Anwendung eines nicht geltenden Familienrechtes. Schlimmer geht kaum noch.“, so die Geschädigte. Hinzu kommt, dass sich Schübel als Doktor bezeichnet, obwohl er nie studiert hat (WSZ berichtete).
Trotz aller Bemühungen um Aufklärung, zahlreicher Betrugsanzeigen bei Polizei und Staatsanwaltschaft sowie mehrerer Veröffentlichungen in der Westsächsischen Zeitung schien dieser Mann bisher unantastbar zu sein. Jetzt beschwert sich das nächste Opfer in den Google-Rezensionen der Kanzlei über genau den selben Sachverhalt: „Rechtsanwalt Schübel hat in meiner Angelegenheit auch eine Frist versäumt, gelogen und mich danach noch mit falschen Honorarforderungen in Höhe von 1731,00 Euro verfolgt. UNTRAGBAR !!!“
Lange sah es danach aus, als könnte dem falschen Doktor aus Plauen nichts passieren. Wurde er doch immer von der Zwickauer Staatsanwaltschaft schadlos gehalten. Oberstaatsanwalt Uwe Wiegner und Staatsanwalt Jörg Rzehak vereitelten regelmäßig die Strafverfolgung. Wohl mit dem Hintergrund, dass Schübel sämtliche Richter und Staatsanwälte an den Zwickauer Gerichten mehr oder weniger in der Hand hatte. Sei es durch pikante Insiderinformationen oder einfach nur mittels dubioser Geldflüsse.
Derzeit ermitteln gleich mehrere Behörden innerhalb der Justiz gegen die Gerichtsdirektorin Eva-Maria Ast, Oberstaatsanwalt Uwe Wiegner und gegen Staatsanwalt Jörg Rzehak wegen unterschiedlicher Delikte. Unter anderem auch wegen deren Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung. Dass auch Reinhard Schübel dieser Vereinigung angehört, dürfte inzwischen kein Geheimnis mehr sein.

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