23 November 2022
Tipp der Woche: Feurige Tanz- und Musicalshow feiert Spanish Harlem
Westsachsen/Bad Elster.- Am Sonntag, den 4. Dezember präsentieren die Latin Devils um 19.00 Uhr die fulminante Bühnenshow »The Story of New York's Spanish Harlem« im König Albert Theater Bad Elster. Diese bunte und leidenschaftliche Show ist eine Zeitreise in den kulturellen Schmelztiegel des New Yorker Szene-Stadtteils, welcher vor allem durch seine Latino Subkultur weltberühmt wurde. Über 20 DarstellerInnen präsentieren in wechselnden Kostümen 100 Jahre Musikepoche, von den mondänen 1920er Jahren über die Flower-Power-Zeit der 60er bis zur Gegenwart, in der Hip Hop und Breakdance ihre Stilblüten treiben. Mit Tänzen von Mambo, Conga, Cha Cha Cha, Salsa oder La Pachanga und der Musik von Duke Ellington, Charlie Parker, Thelonious Monk, Dizzy Gillespie, Carlos Santana oder heutigen Superstars wie Marc Anthony fegen die Latin Devils über die Bühne - es wird heiß! Tipp: Aufgrund des Adventssonntages wird vor und nach der Veranstaltung die neue Lichterwelt in den Königlichen Anlagen Bad Elsters von Dämmerung bis 22.00 Uhr zu erleben sein. Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de
22 November 2022
Schöne Tradition: Kinderaugen zum Leuchten bringen
Westsachsen/Zwickau.- Wenn das Laub von den Bäumen fällt und es abends zeitiger dunkel wird, ist es höchste Zeit, die Laterne hervorzuholen und sich einem Lampionumzug anzuschließen. Vielerorts finden diese am St. Martins-Tag am 11. November statt. Das ist aber kein Muss. Auch an einem anderen Tag im November kann an den Heiligen Martin erinnert werden.
Im Zwickauer Stadtteil Eckersbach ist es zur schönen Tradition geworden, eine Woche nach dem Martinstag mit Lampions durch die Straßen zu ziehen und Kinderaugen zum Leuchten zu bringen. Hierzu eingeladen hatten am vergangenen Freitag, 18. November, die kommunalen Kitas „Sputnik“ und „Wassertröpfchen“. Rund 100 Kinder, Geschwister, Eltern und Großeltern folgten dem Aufruf und dem schönen Brauch, der nach pandemiebedingtem Ausfall jetzt endlich wieder möglich war. Treffpunkt war an „Mamas Eiscafè“ im Eckersbacher Lunikweg. Hier gabs zunächst eine kleine Stärkung, bevor sich der Lampionumzug gegen 18 Uhr in Bewegung setzte. Mit dem Fanfarenzug Crimmitschau e. V. an der Spitze und vielen schönen, meist selbstgebastelten, Lampions gings vom Lunikweg aus über den Weitblick, das Versorgungszentrum an der Scheffelstraße, die Kosmonautenstraße.
Nicht nur der Lampionumzug ließ am Freitag die Eckersbacher Kinderherzen höherschlagen. An diesem Tag war auch deutschlandweiter Vorlesetag. Deutschlands größtes Vorlesefest gibt’s schon seit 2004. Initiiert von DIE ZEIT, der Stiftung Lesen und der Deutsche Bahn Stiftung findet dieser alljährlich am dritten Freitag im November statt. Die Initiative möchte damit ein öffentliches Zeichen setzen und Kinder wie Erwachsene für die Bedeutung des Vorlesens begeistern. Denn: Vorlesen weckt Kreativität, erweitert den Wortschatz, bildet und hat einen sehr positiven Einfluss auf die Entwicklung der Kinder!
Neben dem Elternhaus ist eine Kita der zweite zentrale Vorleseort für Kinder! In vielen Zwickauer Kitas und Horten wurde deshalb der Tagesablauf entsprechend angepasst und ein-zwei-drei Mal mehr zum Buch gegriffen, so wie in der Kneipp®-Kita „Wassertröpfchen“. Den ganzen Vormittag konnten die Mädchen und Jungen spannenden Geschichten, interessanten Erzählungen und verschiedenen Märchenklassikern lauschen. Dafür durften alle auch extra ihre Lieblingsdecke oder einen Kuschelfreund von zu Hause mitbringen. Bei den 1- bis 3-Jährigen wurde direkt im Gruppenzimmer vorgelesen. Für die älteren Kinder (4 bis 6 Jahre) gabs im Haus verteilt vier verschiedene Stationen, die jeweils mit einem Vorlese-Paten besetzt waren. Außerdem konnten sich die Kinder im Schattentheater verzaubern lassen. Zum Abschluss erhielt jedes Kind noch einen Vorlese-Gutschein für zu Hause. Ein großes Dankeschön geht an die Lesepaten, welche zu einem kurzweiligen Lesevormittag beitrugen. Auch im kommenden Jahr wollen die Wassertröpfchen wieder Lesepaten zum Vorlesetag einladen.
Im Zwickauer Stadtteil Eckersbach ist es zur schönen Tradition geworden, eine Woche nach dem Martinstag mit Lampions durch die Straßen zu ziehen und Kinderaugen zum Leuchten zu bringen. Hierzu eingeladen hatten am vergangenen Freitag, 18. November, die kommunalen Kitas „Sputnik“ und „Wassertröpfchen“. Rund 100 Kinder, Geschwister, Eltern und Großeltern folgten dem Aufruf und dem schönen Brauch, der nach pandemiebedingtem Ausfall jetzt endlich wieder möglich war. Treffpunkt war an „Mamas Eiscafè“ im Eckersbacher Lunikweg. Hier gabs zunächst eine kleine Stärkung, bevor sich der Lampionumzug gegen 18 Uhr in Bewegung setzte. Mit dem Fanfarenzug Crimmitschau e. V. an der Spitze und vielen schönen, meist selbstgebastelten, Lampions gings vom Lunikweg aus über den Weitblick, das Versorgungszentrum an der Scheffelstraße, die Kosmonautenstraße.
Nicht nur der Lampionumzug ließ am Freitag die Eckersbacher Kinderherzen höherschlagen. An diesem Tag war auch deutschlandweiter Vorlesetag. Deutschlands größtes Vorlesefest gibt’s schon seit 2004. Initiiert von DIE ZEIT, der Stiftung Lesen und der Deutsche Bahn Stiftung findet dieser alljährlich am dritten Freitag im November statt. Die Initiative möchte damit ein öffentliches Zeichen setzen und Kinder wie Erwachsene für die Bedeutung des Vorlesens begeistern. Denn: Vorlesen weckt Kreativität, erweitert den Wortschatz, bildet und hat einen sehr positiven Einfluss auf die Entwicklung der Kinder!
Neben dem Elternhaus ist eine Kita der zweite zentrale Vorleseort für Kinder! In vielen Zwickauer Kitas und Horten wurde deshalb der Tagesablauf entsprechend angepasst und ein-zwei-drei Mal mehr zum Buch gegriffen, so wie in der Kneipp®-Kita „Wassertröpfchen“. Den ganzen Vormittag konnten die Mädchen und Jungen spannenden Geschichten, interessanten Erzählungen und verschiedenen Märchenklassikern lauschen. Dafür durften alle auch extra ihre Lieblingsdecke oder einen Kuschelfreund von zu Hause mitbringen. Bei den 1- bis 3-Jährigen wurde direkt im Gruppenzimmer vorgelesen. Für die älteren Kinder (4 bis 6 Jahre) gabs im Haus verteilt vier verschiedene Stationen, die jeweils mit einem Vorlese-Paten besetzt waren. Außerdem konnten sich die Kinder im Schattentheater verzaubern lassen. Zum Abschluss erhielt jedes Kind noch einen Vorlese-Gutschein für zu Hause. Ein großes Dankeschön geht an die Lesepaten, welche zu einem kurzweiligen Lesevormittag beitrugen. Auch im kommenden Jahr wollen die Wassertröpfchen wieder Lesepaten zum Vorlesetag einladen.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau
Kretschmer in Zwickau: Schreiben an Behörden werden weiter ignoriert
Westsachsen/Zwickau.- Beim Bürgergespräch mit dem Sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer (Foto von 2008 mit WSZ) gestern Abend im Rathaus konnten - entgegen bisheriger Erfahrungen zu solchen Veranstaltungen - einige kritische Punkte angesprochen werden. So kamen neben den üblichen Aufregerthemen wie Energiekrise, Ukrainekrieg und Gefängnisneubau in Marienthal auch Argumente von Bürgern zur Sprache, die sich um die Gesundheit ihrer Kinder sorgen. Labortestungen hätten ergeben, dass die eingesetzten Teststäbchen in den Einrichtungen mit Ethylenoxid belastet sind, so eine Bürgerin. Ethylenoxid ist giftig und krebserregend (siehe Wikipedia). Es schädige außerdem die Schleimhäute der Kinder. Dazu wollte sich der Ministerpräsident nicht klar äußern, sprach zunächst nur von Expertenmeinungen, von Pro und Contra, und übergab das Thema dann an Oberbürgermeisterin Constance Arndt. Diese hatte bereits bei anderer Gelegenheit deutlich gemacht, dass sie sich damit nicht beschäftigen will, so auch gestern Abend.
Der ebenfalls anwesende Landrat Carsten Michaelis (Foto links im Bürgergespräch während seines Wahlkampfes) wurde mit der Frage zur Finanzierung von Schulsozialarbeitern konfrontiert. Hier gab es in der Vergangenheit massive Probleme (WSZ berichtete). Seine Aussage dazu, es sei schwierig, die Situation zu verbessern: „Wir haben im neuen Doppelhaushalt zwischen 20 und 25 Millionen Defizit“. Dem gegenüber stehen 47 Millionen Euro, die unter seiner Verantwortung von der Sparkasse Zwickau an der Börse verspekuliert wurden (WSZ berichtete). Damit wäre der Sozialarbeiter-Notstand und einiges andere locker zu bezahlen gewesen.
Heike Pührer von der Bürgerinitiative „Bewegung Zwickau“ bemängelt, dass seitens der Behörden berechtigte Bürgeranliegen nicht beantwortet werden. Das betrifft mehrere offene Briefe zum Thema „Wie wollen wir in Zukunft miteinander leben“, die mit zahlreichen Unterstützerunterschriften an die Oberbürgermeisterin und mehrere Bürgermeister im Landkreis übergeben wurden (WSZ berichtete). Ihre Dienstaufsichtsbeschwerde über das Verhalten der Zwickauer Amtsgerichtsdirektorin Eva-Maria Ast blieb vom Sächsischen Justizministerium ebenfalls unbeantwortet (WSZ berichtete). Es habe trotz wiederholter Nachfrage keinerlei Reaktion gegeben, so Pührer. „Wie können Sie, Herr Ministerpräsident, auf die Bediensteten in öffentlichen Ämtern und Behörden einwirken, damit die Bürger wieder Antworten erhalten und damit auch wieder eine Debatte über schwierige Themen stattfinden kann?“ Eine direkte Antwort darauf gab es nicht. Kretschmer sprach sich lediglich allgemein für mehr direkte Bürgerbeteiligung aus. Wie das ohne Kommunikation seitens der Behörden funktionieren soll, ließ er offen.
Vor dem Rathaus sorgten rund 100 Polizisten dafür, dass die Veranstaltung nicht gestört wird. Bereits im Vorfeld wurde darauf geachtet, dass nicht jeder rein kommt. Eine Voranmeldung war zwingend erforderlich, auf die einige Bürger ebenfalls keine Antwort bekamen.
Der ebenfalls anwesende Landrat Carsten Michaelis (Foto links im Bürgergespräch während seines Wahlkampfes) wurde mit der Frage zur Finanzierung von Schulsozialarbeitern konfrontiert. Hier gab es in der Vergangenheit massive Probleme (WSZ berichtete). Seine Aussage dazu, es sei schwierig, die Situation zu verbessern: „Wir haben im neuen Doppelhaushalt zwischen 20 und 25 Millionen Defizit“. Dem gegenüber stehen 47 Millionen Euro, die unter seiner Verantwortung von der Sparkasse Zwickau an der Börse verspekuliert wurden (WSZ berichtete). Damit wäre der Sozialarbeiter-Notstand und einiges andere locker zu bezahlen gewesen.
Heike Pührer von der Bürgerinitiative „Bewegung Zwickau“ bemängelt, dass seitens der Behörden berechtigte Bürgeranliegen nicht beantwortet werden. Das betrifft mehrere offene Briefe zum Thema „Wie wollen wir in Zukunft miteinander leben“, die mit zahlreichen Unterstützerunterschriften an die Oberbürgermeisterin und mehrere Bürgermeister im Landkreis übergeben wurden (WSZ berichtete). Ihre Dienstaufsichtsbeschwerde über das Verhalten der Zwickauer Amtsgerichtsdirektorin Eva-Maria Ast blieb vom Sächsischen Justizministerium ebenfalls unbeantwortet (WSZ berichtete). Es habe trotz wiederholter Nachfrage keinerlei Reaktion gegeben, so Pührer. „Wie können Sie, Herr Ministerpräsident, auf die Bediensteten in öffentlichen Ämtern und Behörden einwirken, damit die Bürger wieder Antworten erhalten und damit auch wieder eine Debatte über schwierige Themen stattfinden kann?“ Eine direkte Antwort darauf gab es nicht. Kretschmer sprach sich lediglich allgemein für mehr direkte Bürgerbeteiligung aus. Wie das ohne Kommunikation seitens der Behörden funktionieren soll, ließ er offen.
Vor dem Rathaus sorgten rund 100 Polizisten dafür, dass die Veranstaltung nicht gestört wird. Bereits im Vorfeld wurde darauf geachtet, dass nicht jeder rein kommt. Eine Voranmeldung war zwingend erforderlich, auf die einige Bürger ebenfalls keine Antwort bekamen.
14 November 2022
Deutschland als Reiseziel: Bundes-FDP erringt Zuschlag für die DZT
Westsachsen/Berlin.- Die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT), im Auftrag des Bundes zuständig für die Bewerbung Deutschlands als Reiseziel in den internationalen Märkten, kann sich auf zusätzliche Mittel in Höhe von 1,5 Millionen Euro für ihre Arbeit im Jahr 2023 freuen.
In der letzten Runde der parlamentarischen Haushaltsverhandlungen, der so genannten Bereinigungssitzung am 10. November, gelang es den liberalen Tourismuspolitikern Nico Tippelt (Foto oben) und Reginald Hanke (Foto unten), einen Zuschlag für die so wichtige Arbeit der DZT zu erringen.
Die DZT macht im inner- und außereuropäischen Ausland Werbung für das Reiseland Deutschland. Für ihre weltweite Arbeit, inklusive mehrerer Auslandsvertretungen, hat sie ein jährliches Budget von etwa 34 Millionen Euro. Für 2023 wurde durch erfolgreiche Nachverhandlungen Ende September zwischen den Koalitionspartnern im Tourismusausschuss und den Haushältern bereits ein so genannter „Aufwuchs“ um 4,6 Millionen Euro erreicht.
In der letzten Runde der parlamentarischen Haushaltsverhandlungen, der so genannten Bereinigungssitzung am 10. November, gelang es den liberalen Tourismuspolitikern Nico Tippelt (Foto oben) und Reginald Hanke (Foto unten), einen Zuschlag für die so wichtige Arbeit der DZT zu erringen.
Die DZT macht im inner- und außereuropäischen Ausland Werbung für das Reiseland Deutschland. Für ihre weltweite Arbeit, inklusive mehrerer Auslandsvertretungen, hat sie ein jährliches Budget von etwa 34 Millionen Euro. Für 2023 wurde durch erfolgreiche Nachverhandlungen Ende September zwischen den Koalitionspartnern im Tourismusausschuss und den Haushältern bereits ein so genannter „Aufwuchs“ um 4,6 Millionen Euro erreicht.
Nun hat die AG-Tourismus der FDP-Fraktion noch einmal dringend benötigte, zusätzliche Gelder losgeeist. Deren Argumente haben die strengen Haushälter überzeugen können: „Deutschland steht als Reisedestination in einem starken europäischen Wettbewerb. Viele Nachbarländer haben deutlich mehr Mittel zur Verfügung um ihre Länder international zu vermarkten. In der derzeitigen Situation ist hier jeder zusätzlich investierte Euro dringend notwendig, z.B. um zahlungskräftige Gäste aus USA und Südostasien zu gewinnen, die viel Geld in deutschen Hotels, Gaststätten und touristischen Einrichtungen lassen“, erläutert Nico Tippelt, tourismuspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Bundestag.
Sein Kollege, Reginald Hanke, ergänzt: „Die DZT will jetzt besonders dafür werben, dass Gäste - vor allem aus Übersee – möglichst lange in Deutschland verweilen. Diese Umsätze benötigen unsere schwer von der aktuellen Krise gebeutelten Betriebe dringend. Neue Zielgruppen müssen erschlossen und nachhaltige Reiseangebote in Deutschland vermarktet werden. Dafür wollten wir die DZT finanziell noch besser ausstatten und freuen uns darüber, dass dies gelungen ist.“
Die beiden liberalen Mitglieder im Tourismusausschuss sind sich einig: „Wir von der FDP-Fraktion werden uns für eine Verstetigung von Budgetzuwächsen in den kommenden Jahren für die erfolgreiche Arbeit der DZT weiterhin kontinuierlich einsetzen.“
Sein Kollege, Reginald Hanke, ergänzt: „Die DZT will jetzt besonders dafür werben, dass Gäste - vor allem aus Übersee – möglichst lange in Deutschland verweilen. Diese Umsätze benötigen unsere schwer von der aktuellen Krise gebeutelten Betriebe dringend. Neue Zielgruppen müssen erschlossen und nachhaltige Reiseangebote in Deutschland vermarktet werden. Dafür wollten wir die DZT finanziell noch besser ausstatten und freuen uns darüber, dass dies gelungen ist.“
Die beiden liberalen Mitglieder im Tourismusausschuss sind sich einig: „Wir von der FDP-Fraktion werden uns für eine Verstetigung von Budgetzuwächsen in den kommenden Jahren für die erfolgreiche Arbeit der DZT weiterhin kontinuierlich einsetzen.“
Quelle und Fotos: Fraktion der Freien Demokraten im Deutschen Bundestag
08 November 2022
Mit dem Wissen von jetzt: Herman van Veen in Bad Elster
Westsachsen/Bad Elster.- Am Donnerstag, den 17. November öffnet sich um 19.30 Uhr der Vorhang für Weltstar Herman van Veen aus Utrecht, der mit seinem Ensemble das neue Bühnenprogramm „Mit dem Wissen von Jetzt“ im besonderen Ambiente Bad Elsters präsentieren wird. Komponist, Maler, Sänger, Clown, Violinist und - vor allem - melancholischer Chansonnier: Heute zählt Herman van Veen zu den beliebtesten und weltbekanntesten niederländischen Bühnenkünstlern. Van Veens Töne und Texte sind in der Summe ein konstantes Plädoyer für den aufrichtigen Menschen und deshalb wichtiger denn je! Genau dieses Plädoyer verpackt er in eine musikalische Welt voll Poesie, die mit Gedankenmelodien und Zwischentönen das Publikum erfüllt, um es zu berühren. Ein ganz großer Abend, versprochen! Herman kommt mit Begleitung: dabei sind die Geigenspielerin und Sängerin Jannemien Cnossen, der Bassist und Keyboarder Kees Dijkstra und die Komponistin und Gitarristin Edith Leerkes. Herman van Veen (geb. 1945) wuchs in Utrecht auf und besuchte auch dort das Konservatorium. Von seiner Hand erschienen bis heute einhundertachtzig CDs, mehr als achtzig Bücher, und um die fünfhundert Gemälde. Sowohl für sein künstlerisches Werk als auch für seinen Einsatz bei Projekten für Frieden, Sicherheit und Verbundenheit wurde er zahllose Male ausgezeichnet. Er ist unter anderem: Träger des Verdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, Ridder in de Orde van Oranje Nassau und Ridder in de Orde van de Nederlandse Leeuw. Herman ist Doktor h.c. der Freien Universität Brüssel, Vater von vier Kindern und der Waisenente Alfred Jodokus Kwak und Großvater dreier Enkel. Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de
Quelle und Foto: Chursächsische Veranstaltungs GmbH
02 November 2022
Wendezeiten - Zeitenwende: Ist der Rechtsstaat noch zu retten?
Westsachsen/Zwickau/Werdau.- Gestern Abend lief im MDR-Fernsehen die Sendung „Umgewendet“. Es wurden einige Protagonisten befragt, wie sie die Zeit der Wende in ihrem persönlichen Umfeld erlebt hätten. Eine der Befragten ist Antje Dietsch (Foto/MDR), damals Schülerin an der erweiterten Oberschule „Alexander von Humboldt“ in Werdau. Während der Dreharbeiten war sie noch Staatsanwältin in Zwickau. Heute fungiert sie als Richterin am Bundesgerichtshof. Außerdem engagiert sie sich, laut MDR-Bericht, seit ihrer Jugendzeit in der Kirchgemeinde Zwickau/Auerbach.
Einige ihrer Aussagen fand ich durchaus plausibel und auch ehrlich gemeint. Eine davon ist mir besonders im Gedächtnis geblieben. Vor die Alternative gestellt, ihr Kreuz vom Hals zu entfernen oder das FDJ-Hemd auszuziehen, entschied sie sich gegen das Kreuz, um nicht von der Schule zu fliegen. Heute bereut sie diesen Schritt: „Der kleinste Widerstand hat bei mir dazu geführt, dass ich verraten habe, was mir wichtig war“.
Interessant fand ich die Erkenntnis, dass man in bestimmten Situationen einfach machtlos ist. So wurde am 3. Oktober 1990 der Tag der Wiedervereinigung gefeiert. Zur Festveranstaltung an der Humboldt-EOS hielt der verhasste Direktor aus Vorwendezeiten die Laudatio, als sei alles ganz normal wie immer. Das brachte die Jugendlichen ordentlich auf die Palme. Nach der Veranstaltung machten sie ihrem Ärger vor den laufenden Kameras des Westfernsehens Luft. Antje Friedrich, heute Dietsch, beschwert sich darüber, dass sie keine Namen nennen darf. Der Direktor möchte das nicht. Noch heute ist sie darüber empört: „Es gab für uns keinen Weg, an die damals verantwortlichen Lehrer heranzukommen. Die haben es verweigert, sich unseren Fragen zu stellen.“
Diese Aussage finde ich besonders interessant, weil sie einen direkten Bezug zur Gegenwart hat, wenn auch auf einer etwas anderen Ebene. Jetzt ist es Antje Dietsch selbst, die keine Fragen zu ihrer Tätigkeit als Staatsanwältin in Zwickau beantwortet. Wir erinnern uns an die Zwickauer Sparkassenaffäre und die rund 11.000 Euro, die die Sparkasse Zwickau der Werdauerin Claudia Friedrich gestohlen hat. Dass die Vorstände Josef Salzhuber und Felix Angermann damit durchkommen konnten, lag unter anderem daran, dass die Zwickauer Staatsanwaltschaft in diesem Fall nicht ermittelte. Auch Antje Dietsch, geborene Friedrich, verheiratet mit dem Sparkassenanwalt Jörg Dietsch, hatte diesen Fall zur Bearbeitung auf ihrem Schreibtisch. Auf meine diesbezüglichen Anfragen bekomme ich keine Antwort. Frau Dietsch verweigert es, sich meinen Fragen zu stellen. Déjà-vu!
Axel Friedrich, der Onkel der Staatsanwältin Antje Dietsch, erhielt, während er in Scheidung lag und ohne festes Einkommen war, ein Darlehen von der Sparkasse Zwickau in Höhe von rund 190.000 Euro. Zeitgleich gab er bei Gericht an, unterhalb des Selbstbehaltes zu leben und konnte deshalb nur zum Mindestunterhalt für sein Kind verpflichtet werden. Dieser offensichtliche Betrug wurde bei der Staatsanwaltschaft Zwickau mehrfach angezeigt - ohne Ergebnis. Später offenbarte sich der Schulterschluss zwischen der Sparkasse Zwickau, der Zwickauer Justiz und der Stadtspitze, als Jörg Dietsch versuchte, die Berichterstattung darüber zu verbieten (WSZ berichtete). Die Verwaltungsräte, bestehend aus Oberbürgermeisterin, Landrat und mehreren Stadtratsmitgliedern wussten von den Machenschaften der Sparkassenvorstände und deckten diese gemeinschaftlich.
Ähnlich im Sande verläuft gerade die Zwickauer Überklebungs-Affäre (WSZ berichtete), von der die Staatsanwältin Antje Dietsch am 21.07.2016 Kenntnis erlangte (Eingangsstempel ihres Büros). Statt Aufklärungsbemühungen nur Schweigen im Walde...
Ich will mich nicht als Moralapostel aufspielen, aber eins ist Fakt: Mit derlei Verflechtungen, wie sie hier zutage treten, kann ein demokratischer Rechtsstaat nicht funktionieren. Das habe ich bereits der sächsischen Justizministerin und auch dem Ministerpräsidenten bei verschiedenen Gelegenheiten gesagt. Außer Lippenbekenntnissen, man werde sich darum kümmern, sehe ich bislang allerdings keinen Fortschritt.
Ich bin immer für lösungsorientierte Gespräche offen. Deshalb hinterlasse ich hier meine Telefonnummer: 01745123121
Ich bin immer für lösungsorientierte Gespräche offen. Deshalb hinterlasse ich hier meine Telefonnummer: 01745123121
Olaf Thalwitzer
28 Oktober 2022
Sachsen barrierefrei 2030: Ampel wird für Blinde ausgestattet
Westsachsen/Zwickau.- Von Dienstag, 1. bis Freitag, 4. November 2022 erfolgen an der Lichtsignalanlage (LSA/Foto) am Knoten Äußere Dresdner Straße / Kaufland (Bundesstraße 173) notwendige Umbauarbeiten.
Vorgesehen ist die Umstellung der technischen Ausstattung der LSA auf Niedrigvolt-Technik und die Überarbeitung der Steuerung der Anlage. Zudem wird die bestehende Querungsmöglichkeit, die durch Fußgänger und Radfahrer gemeinsam genutzt wird, mit Einrichtungen für Blinde und sehbehinderte Menschen ausgestattet. Dafür werden an den Masten entlang der Querung Blindentaster mit Vibrationsfeld und entsprechende Lautsprecher montiert. Das Auffinden der Taster wird den Blinden und sehbehinderten Menschen über einen gleichbleibenden Ton, der von den Lautsprechern ausgesandt wird, erleichtert. Die Freigabe erfolgt nach Betätigung der Blindentaster zusammen mit den sehenden Fußgängern und Radfahrern mittels eines schrilleren Freigabetons. Gleichzeitig vibriert eine verdeckt angebrachte, fühlbare Platte an der Unterseite der Taster. Ausgelegte Blindenleitplatten helfen Blindenstockbenutzern, zu den Masten mit den installierten Tastern zu gelangen. Im direkten Anschluss können diese über speziell ausgerichtete Felder die Richtung der Querungsstelle erfühlen.
Diese Maßnahme wird durch den Landkreis Zwickau im Rahmen des Sonderförderprogramms Investitionen Teilhabe „Sachsen barrierefrei 2030“ mit bis zu 90 % der zuwendungsfähigen Ausgaben gefördert. Die Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes. Die geplanten Ausgaben belaufen sich auf knapp 80 TEUR.
Die Arbeiten an der Lichtsignalanlage werden an den genannten Tagen durch eine Signalbaufirma aus Detmold mit Niederlassung in Gera erbracht. Es kann an diesem Knotenpunkt zu Verkehrsbehinderungen kommen. Das Tiefbauamt bittet die Fahrzeugführer bereits im Vorfeld um Verständnis.
Vorgesehen ist die Umstellung der technischen Ausstattung der LSA auf Niedrigvolt-Technik und die Überarbeitung der Steuerung der Anlage. Zudem wird die bestehende Querungsmöglichkeit, die durch Fußgänger und Radfahrer gemeinsam genutzt wird, mit Einrichtungen für Blinde und sehbehinderte Menschen ausgestattet. Dafür werden an den Masten entlang der Querung Blindentaster mit Vibrationsfeld und entsprechende Lautsprecher montiert. Das Auffinden der Taster wird den Blinden und sehbehinderten Menschen über einen gleichbleibenden Ton, der von den Lautsprechern ausgesandt wird, erleichtert. Die Freigabe erfolgt nach Betätigung der Blindentaster zusammen mit den sehenden Fußgängern und Radfahrern mittels eines schrilleren Freigabetons. Gleichzeitig vibriert eine verdeckt angebrachte, fühlbare Platte an der Unterseite der Taster. Ausgelegte Blindenleitplatten helfen Blindenstockbenutzern, zu den Masten mit den installierten Tastern zu gelangen. Im direkten Anschluss können diese über speziell ausgerichtete Felder die Richtung der Querungsstelle erfühlen.
Diese Maßnahme wird durch den Landkreis Zwickau im Rahmen des Sonderförderprogramms Investitionen Teilhabe „Sachsen barrierefrei 2030“ mit bis zu 90 % der zuwendungsfähigen Ausgaben gefördert. Die Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes. Die geplanten Ausgaben belaufen sich auf knapp 80 TEUR.
Die Arbeiten an der Lichtsignalanlage werden an den genannten Tagen durch eine Signalbaufirma aus Detmold mit Niederlassung in Gera erbracht. Es kann an diesem Knotenpunkt zu Verkehrsbehinderungen kommen. Das Tiefbauamt bittet die Fahrzeugführer bereits im Vorfeld um Verständnis.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau
27 Oktober 2022
Voller Veranstaltungsplan: Neuberinhaus beweist seine Flexibilität
Westsachsen/Reichenbach.- Die nächsten zwei Wochenenden und die kommende Woche zeigen, wie vielfältig das Neuberinhaus aufgestellt ist. Neben dem Alltagsgeschäft und den täglich wechselnden kulturellen und Sozio-Kulturellen Veranstaltungen im Haus finden in den nächsten Tagen zehn ganz verschiedene Veranstaltungen statt. „Wir haben ganz schön straffe Tage vor uns. Aber wir sind auch stolz, dass unser Haus so flexibel ist und wir dadurch genau das leisten können.“, so Severin Zähringer, Leiter des Neuberinhauses.
Am Samstag, den 29.10. bringt der Bergkeller Reichenbach die Band Lazuli ins Neuberinhaus. Ab 20 Uhr spielt die französische Prog-Rock-Band um Claude und Dominique Leonetti. Ihr Stil zeichnet sich durch die Vermischung von klassischem progressiv Rock und Elementen aus Weltmusik und Electro aus. Neben Instrumenten wie Gitarre, Keyboard und Schlagzeug kommen auch Léode, Vibraphon und Waldhorn zum Einsatz. Die Léode ist dabei ein Instrument, welches Claude Leonetti selbst erfand, da er seit einem Motoradunfall seinen linken Arm nicht mehr benutzen kann. Am Sonntag geht es dann mit Kabarett im Kultur Keller weiter. Ede Sachsenmeyer lädt zur „Ver(k)ehrten Welt“ ein. Das Besondere an der Veranstaltung ist, neben der humoristischen Aufarbeiteung der aktuellen Zeit, dass es in der Pause ein kleines Imbiss-Buffet für die Gäste gibt.
Am Samstag, den 29.10. bringt der Bergkeller Reichenbach die Band Lazuli ins Neuberinhaus. Ab 20 Uhr spielt die französische Prog-Rock-Band um Claude und Dominique Leonetti. Ihr Stil zeichnet sich durch die Vermischung von klassischem progressiv Rock und Elementen aus Weltmusik und Electro aus. Neben Instrumenten wie Gitarre, Keyboard und Schlagzeug kommen auch Léode, Vibraphon und Waldhorn zum Einsatz. Die Léode ist dabei ein Instrument, welches Claude Leonetti selbst erfand, da er seit einem Motoradunfall seinen linken Arm nicht mehr benutzen kann. Am Sonntag geht es dann mit Kabarett im Kultur Keller weiter. Ede Sachsenmeyer lädt zur „Ver(k)ehrten Welt“ ein. Das Besondere an der Veranstaltung ist, neben der humoristischen Aufarbeiteung der aktuellen Zeit, dass es in der Pause ein kleines Imbiss-Buffet für die Gäste gibt.
Zum Reformationstag kommt Pittiplatsch auf seiner 60-Jahre Jubiläumstour auf die Bühne des Großen Saals. Seinen ersten Fernsehauftritt hatte er 1962 im „Abendgruß“ des Sandmännchens. Zu aller Freude treibt er aber nach wie vor seinen Unfug – nicht nur auf dem Bildschirm, sondern auch auf Tournee. Sein Kopf ist voller verrückter Ideen, er wundert sich über alles, was er nicht kennt, mit „Ach du meine Nase“, er ist ein bisschen vorlaut, teils frech, aber nicht böse und am Ende doch einsichtig und dann wieder der liebe Pittiplatsch. Dabei sind die Originalfernsehfiguren auf der Bühne zu sehen. Am 3. November lädt der Energiekrisenstab der Stadt Reichenbach in den Saal des Hauses. Ab 17 Uhr präsentieren sich Wohnungs- und Energiewirtschaft im Foyer und ab 18 Uhr gibt es dann eine Präsentation mit anschließender Fragerunde im Großen Saal des Hauses. Am darauffolgenden Tag wird auf der Bühne „Das Haus ist leer“ vom Greizer Schauspieler Martin Heesch zu sehen sein. „Ich bin Martin Heesch. 2020 sind meine Eltern gestorben. Während ich gemeinsam mit meinen Geschwistern das Haus meiner Kindheit und Jugend ausräume, versuche ich mich zu erinnern. Wie war es jung zu sein? Welche Bilder, Gerüche, Gesprächsfetzen, Gefühle, Träume, aus dem Damals kommen da an die Oberfläche in diesem immer leerer werdendem Holzhaus in einem kleinen Dorf in Oberbayern.“, sagt der Schauspieler selbst zu seinem Stück. Das Theater ist ein theatraler Versuch über das Unsagbare.
Den Abschluss bildet am 6. November vormittags die Münzbörse des numismatischen Vereins. Die Händler bieten zahlreichen Münzen verschiedenster Epochen an. Aber man kann auch die eigenen Münzen vorbeibringen, sie schätzen lassen oder sich einfach austauschen. Abends spielt RPWL, präsentiert vom Bergkeller Reichenbach, ab 20 Uhr im Kleinen Saal des Hauses. Die Gruppe aus Freising kann man am ehesten dem Progressiv Rock oder Artrock zuordnen. Bekannt sind sie auch durch ihre Pink Floyd Interpretation.
Neben den öffentlichen Veranstaltungen finden auch noch ein Geburtstag, ein Symposium und die Probe des Jugendorchesters statt. „Für uns sind die kompletten Umbauten gerade im Großen Saal ein Kraftakt. Von Vollbestuhlung auf Symposiumsbestuhlung und zurück. Außerdem wird das Theaterstück wieder direkt auf der Bühne stattfinden, was einen besonderen Flair mit sich bringt. Auch dafür müssen Podeste mit Besucherrang an einem Tag hin und nach der Vorstellung direkt wieder zurückgebaut werden“, weiß Phillip Meister, Technischer Leiter der Vogtland Kultur GmbH und Techniker im Neuberinhaus. Die Flexibilität des Hauses zeigt aber auch den besonderen Stellenwert, den das Neuberinhaus in Reichenbach und im Vogtland hat.
Tickets für alle Veranstaltungen sind in der Reichenbacher Touristinformation, Markt 5, und online unter neuberinhaus.de erhältlich. Resttickets sind ab einer Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Theaterkasse im Neuberinhaus erhältlich. Für Fragen steht das Team des Hauses unter 03765 12188 zur Verfügung. Resttickets gibt es zusätzlich an der Abendkasse.
Den Abschluss bildet am 6. November vormittags die Münzbörse des numismatischen Vereins. Die Händler bieten zahlreichen Münzen verschiedenster Epochen an. Aber man kann auch die eigenen Münzen vorbeibringen, sie schätzen lassen oder sich einfach austauschen. Abends spielt RPWL, präsentiert vom Bergkeller Reichenbach, ab 20 Uhr im Kleinen Saal des Hauses. Die Gruppe aus Freising kann man am ehesten dem Progressiv Rock oder Artrock zuordnen. Bekannt sind sie auch durch ihre Pink Floyd Interpretation.
Neben den öffentlichen Veranstaltungen finden auch noch ein Geburtstag, ein Symposium und die Probe des Jugendorchesters statt. „Für uns sind die kompletten Umbauten gerade im Großen Saal ein Kraftakt. Von Vollbestuhlung auf Symposiumsbestuhlung und zurück. Außerdem wird das Theaterstück wieder direkt auf der Bühne stattfinden, was einen besonderen Flair mit sich bringt. Auch dafür müssen Podeste mit Besucherrang an einem Tag hin und nach der Vorstellung direkt wieder zurückgebaut werden“, weiß Phillip Meister, Technischer Leiter der Vogtland Kultur GmbH und Techniker im Neuberinhaus. Die Flexibilität des Hauses zeigt aber auch den besonderen Stellenwert, den das Neuberinhaus in Reichenbach und im Vogtland hat.
Tickets für alle Veranstaltungen sind in der Reichenbacher Touristinformation, Markt 5, und online unter neuberinhaus.de erhältlich. Resttickets sind ab einer Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Theaterkasse im Neuberinhaus erhältlich. Für Fragen steht das Team des Hauses unter 03765 12188 zur Verfügung. Resttickets gibt es zusätzlich an der Abendkasse.
Quelle und Foto: Neuberinhaus Reichenbach
9. Internationale Chursächsische Meisterkurse mit Stardozenten
Westsachsen/Leipzig/Bad Elster.- Seit dem Jahr 2014 werden in Bad Elster jährlich Chursächsische Meisterkurse mit dem Ziel durchgeführt, den nationalen und internationalen Profimusikernachwuchs im Herzen Europas zu fördern. Die künstlerische Leitung obliegt dabei dem Weltklassecellisten Prof. Peter Bruns (Leipzig) und dem Intendanten des König Albert Theater Bad Elster, GMD Florian Merz (Bad Elster/Düsseldorf). Für die 9. Int. Chursächsischen Meisterkurse im kommenden Jahr 2023 konnten wieder Prof. Heime Müller (Violine/Musikhochschule Lübeck), Prof. Pauline Sachse (Viola/Musikhochschule Lübeck) sowie natürlich Prof. Peter Bruns (Violoncello/Hochschule für Musik und Theater Leipzig) als Dozenten gewonnen werden. Prof. Heime Müller als ehemaliger Violinist des weltberühmten »Artemis Quartett« wird dabei 2023 das Angebot der Chursächsischen Meisterkurse auch wieder für Streichquartette öffnen. Die Anmeldungen für die mittlerweile heiß begehrten Plätze sind ab sofort möglich und auch online freigeschaltet.
Als Besonderheit wird die Kurswoche durch ein attraktives Rahmenprogramm ergänzt, welches den besonderen Charakter der Meisterkurse unterstreichen soll: Dabei wird für die Teilnehmer ein spezieller Musiker-Gesundheitskurs der Sächsischen Staatsbäder GmbH im Therapiezentrum des historischen Albert Bades angeboten, ein Besuch der vogtländischen Instrumentenbauer in der benachbarten Musikstadt Markneukirchen integriert und der Eintritt in die Badelandschaft Bad Elsters zur Entspannung spendiert. In dieser Kombination mit den begleitenden Gesundheitsangeboten und dem weltweit bekannten Musikinstrumentenbau in der benachbarten Musikstadt Markneukirchen sowie einer touristisch geprägten Infrastruktur gibt es in der Kultur- und Festspielstadt Bad Elster damit beste Vorrausetzungen, die Chursächsischen Meisterkurse auch zukünftig erfolgreich zu profilieren.
Ein schöner Bestandteil der Int. Chursächsischen Meisterkurse in Bad Elster sind auch die beliebten Publikumskonzerte: In der 9. Ausgabe der Meisterkurse 2023 schenken die beteiligten Dozenten Pauline Sachse & Peter Bruns dem Publikum Bad Elsters erneut eine virtuose »Meisterstunde Kammermusik« auf Weltklasseniveau (01.03.) und die TeilnehmerInnen präsentieren sich zum Abschluss musikalisch im Rahmen des Meisterschüler-Podiums (03.03.) bevor am Ende der 9. Chursächsischen Meisterkurse die Chursächsische Philharmonie unter der Leitung von GMD Florian Merz beim 7. Symphoniekonzert 2022/23 im König Albert Theater (03.03.) gemeinsam mit den besten Meisterschülerinnen und Meisterschülern der Kurswoche musiziert. Die Meisterkurse in Bad Elster werden vom Kulturraum-Vogtland gefördert.
Als Besonderheit wird die Kurswoche durch ein attraktives Rahmenprogramm ergänzt, welches den besonderen Charakter der Meisterkurse unterstreichen soll: Dabei wird für die Teilnehmer ein spezieller Musiker-Gesundheitskurs der Sächsischen Staatsbäder GmbH im Therapiezentrum des historischen Albert Bades angeboten, ein Besuch der vogtländischen Instrumentenbauer in der benachbarten Musikstadt Markneukirchen integriert und der Eintritt in die Badelandschaft Bad Elsters zur Entspannung spendiert. In dieser Kombination mit den begleitenden Gesundheitsangeboten und dem weltweit bekannten Musikinstrumentenbau in der benachbarten Musikstadt Markneukirchen sowie einer touristisch geprägten Infrastruktur gibt es in der Kultur- und Festspielstadt Bad Elster damit beste Vorrausetzungen, die Chursächsischen Meisterkurse auch zukünftig erfolgreich zu profilieren.
Ein schöner Bestandteil der Int. Chursächsischen Meisterkurse in Bad Elster sind auch die beliebten Publikumskonzerte: In der 9. Ausgabe der Meisterkurse 2023 schenken die beteiligten Dozenten Pauline Sachse & Peter Bruns dem Publikum Bad Elsters erneut eine virtuose »Meisterstunde Kammermusik« auf Weltklasseniveau (01.03.) und die TeilnehmerInnen präsentieren sich zum Abschluss musikalisch im Rahmen des Meisterschüler-Podiums (03.03.) bevor am Ende der 9. Chursächsischen Meisterkurse die Chursächsische Philharmonie unter der Leitung von GMD Florian Merz beim 7. Symphoniekonzert 2022/23 im König Albert Theater (03.03.) gemeinsam mit den besten Meisterschülerinnen und Meisterschülern der Kurswoche musiziert. Die Meisterkurse in Bad Elster werden vom Kulturraum-Vogtland gefördert.
Quelle und Foto: Chursächsische Veranstaltungs GmbH
24 Oktober 2022
Ermäßigter Eintritt: Robert-Schumann-Haus wird teilweise saniert
Westsachsen/Zwickau.- Vom 1. bis 30. November 2022 kann im Robert-Schumann-Haus Zwickau nur die Sonderausstellung mit Neuerwerbungen besichtigt werden; die Dauerausstellung im ersten Obergeschoss muss aufgrund einer umfassenden Sanierung der Parkettböden bis voraussichtlich 1. Dezember geschlossen bleiben. Daher gelten im gesamten November veränderte Öffnungszeiten für das Robert-Schumann-Haus: Montag bis Freitag: 13 bis 17 Uhr, Samstag/Sonntag: geschlossen. Am Buß- und Bettag, 16. November, ist das Haus von 13 bis 17 Uhr geöffnet.
Dafür bieten die Museumsmitarbeiter als tägliche Aktion montags bis freitags um 16.15 Uhr etwa halbstündige Veranstaltungen unter dem Motto „Schumann hautnah“. Museumsobjekte, die sonst nur hinter Glas oder mit Sicherheitsabstand betrachtet werden dürfen, können nun aus nächster Nähe besehen werden. In Verbindung mit einem kleinen Konzert bzw. Live-Musik erläutern die Museumsmitarbeiter die gezeigten Kostbarkeiten. Die Veranstaltungen finden wechselweise im Konzertsaal und auf dem Clara-Wieck-Flügel im Treppenhausfoyer im ersten Obergeschoss statt. Dienstags und donnerstags: Familientage (mit speziell auch für Kinder geeigneten Programmen).
Termine bis zum 8. November
1. 11. Robert schreibt an die Mama
2. 11. Kreisleriana-Skizzen
3. 11. 6 Kinder beim Fotografen
4. 11. Jean Paul und die Papillons
5./6.11. geschlossen
7. 11. Romantische Romanzen
8. 11. Ich packe meinen Koffer…
Konzert in der Reihe Schumann Plus findet statt
Auch, wenn das Museum an den Wochenenden ansonsten geschlossen bleibt, das Schumann-Plus-Konzert mit Natalia Ehwald am 20. November, 17 Uhr, findet regulär statt.
Für den Monat der Schließung der Dauerausstellung bietet das Robert-Schumann-Haus zudem für Schulen das Angebot „Museum im Koffer“ – Mitarbeiter kommen mit ausgewählten Exponaten und Arbeitsmaterialien in die Schulen um Robert und Clara Schumann und das Zwickauer Museum vorzustellen. Weitere Informationen und Terminbuchungen über Telefon 0375 834406 oder E-Mail an schumannhaus@zwickau.de
Aufgrund des eingeschränkten Ausstellungsbereichs ist die Eintrittsgebühr auf 2 Euro, ermäßigt 1 Euro abgesenkt; Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sowie Schüler an allgemeinbildenden Schulen haben wie üblich freien Eintritt. Für Schulklassen und Besuchergruppen sind – nach Absprache auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten (Montag bis Freitag 10 bis 17 Uhr) – besondere Programme arrangierbar.
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Dafür bieten die Museumsmitarbeiter als tägliche Aktion montags bis freitags um 16.15 Uhr etwa halbstündige Veranstaltungen unter dem Motto „Schumann hautnah“. Museumsobjekte, die sonst nur hinter Glas oder mit Sicherheitsabstand betrachtet werden dürfen, können nun aus nächster Nähe besehen werden. In Verbindung mit einem kleinen Konzert bzw. Live-Musik erläutern die Museumsmitarbeiter die gezeigten Kostbarkeiten. Die Veranstaltungen finden wechselweise im Konzertsaal und auf dem Clara-Wieck-Flügel im Treppenhausfoyer im ersten Obergeschoss statt. Dienstags und donnerstags: Familientage (mit speziell auch für Kinder geeigneten Programmen).
Termine bis zum 8. November
1. 11. Robert schreibt an die Mama
2. 11. Kreisleriana-Skizzen
3. 11. 6 Kinder beim Fotografen
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5./6.11. geschlossen
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8. 11. Ich packe meinen Koffer…
Konzert in der Reihe Schumann Plus findet statt
Auch, wenn das Museum an den Wochenenden ansonsten geschlossen bleibt, das Schumann-Plus-Konzert mit Natalia Ehwald am 20. November, 17 Uhr, findet regulär statt.
Für den Monat der Schließung der Dauerausstellung bietet das Robert-Schumann-Haus zudem für Schulen das Angebot „Museum im Koffer“ – Mitarbeiter kommen mit ausgewählten Exponaten und Arbeitsmaterialien in die Schulen um Robert und Clara Schumann und das Zwickauer Museum vorzustellen. Weitere Informationen und Terminbuchungen über Telefon 0375 834406 oder E-Mail an schumannhaus@zwickau.de
Aufgrund des eingeschränkten Ausstellungsbereichs ist die Eintrittsgebühr auf 2 Euro, ermäßigt 1 Euro abgesenkt; Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sowie Schüler an allgemeinbildenden Schulen haben wie üblich freien Eintritt. Für Schulklassen und Besuchergruppen sind – nach Absprache auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten (Montag bis Freitag 10 bis 17 Uhr) – besondere Programme arrangierbar.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau
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Doppel-CD „Clara in Nöten“ - aus dem Leben von Clara Schumann.
Erhältlich im Robert-Schumann-Haus Zwickau und direkt beim Hersteller
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