15 August 2024

Sachsens Ministerpräsident: Unhaltbare Zustände lassen ihn kalt

Westsachsen/Zwickau.- Es sollte ein geschmeidiger Wahlkampfauftritt in der Innenstadt von Zwickau werden. Der CDU-Landtagsabgeordnete Gerald Otto hat sich dafür Verstärkung aus Dresden geholt. CDU-Ministerpräsident Michael Kretschmer höchstpersönlich begab sich in die Niederungen der von Justizskandalen geschüttelten Provinzstadt.
Gleich zu Beginn des propagierten Bürgerdialogs wurde er mit unangenehmen Fragen konfrontiert. So nutzte die von der Zwickauer Überklebungs-Affäre Betroffene, Claudia Friedrich, die Gelegenheit zur Abrechnung mit dem Ministerpräsidenten. Seit 2017 ist Michael Kretschmer über die unhaltbaren Zustände in der Zwickauer Justiz umfassend informiert, weiß von der Überklebung des gültigen Rechtskraftvermerks und der Anwendung falschen Familienrechts am Zwickauer Amtsgericht. Zuständig für die Aufklärung dieser Straftaten ist die Zwickauer Staatsanwaltschaft. Doch hier verhindert man im Schulterschluss seit Jahren, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.
Kretschmer lässt das kalt. Während seines letzten Wahlkampfauftritts 2019 behauptete er an gleicher Stelle wahrheitswidrig, dass das Justizministerium in Dresden keinen Einfluss auf die Ermittlungsarbeit der Zwickauer Staatsanwaltschaft hätte. Jetzt erklärt eben dieses Ministerium schriftlich, man habe sich im nachfolgenden Koalitionsvertrag darüber geeinigt, dass von dem externen Weisungsrecht gegenüber den Staatsanwaltschaften im Einzelfall kein Gebrauch mehr gemacht werden soll.
Zu den Hintergründen:

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12 August 2024

Immer einsatzbereit: Jugendfeuerwehr auch während der Ferien aktiv

Westsachsen/Zwickau.-
Während viele Kinder und Jugendlichen in städtischen Badeeinrichtungen oder Badeseen in der Umgebung waren, gemütlich ein Eis schleckten oder vielleicht zusammen mit ihren Eltern auf dem Weg in einen fernen Urlaubsort waren, bildeten sich 17 Jugendfeuerwehrmitglieder aus der Stadt Zwickau an der Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule in Nardt bei Hoyerswerda weiter.
Am Montag, dem Anreisetag, war noch keinem Jugendlichen so wirklich klar, was genau sie in dieser Ausbildungswoche erwarten wird. Ziel war es die Leistungsspange zu erlangen, die höchste Auszeichnung der Deutschen Jugendfeuerwehr.
Die anschließenden drei Trainingstage sollten sie auf den Tag der Abnahme vorbereiten. Die verschiedenen Aufgaben bestanden aus sportlichen Disziplinen, wie einem Staffellauf und Kugelstoßen, und dem feuerwehrtechnischen Teil mit einer Schnelligkeitsübung, einem Wissenstest sowie dem fehlerfreien Aufbau eines Löschangriffs.
Ganz im Sinne „Zusammen sind wir stark“ mussten sie sich selbst nach ihren Stärken und Fähigkeiten einteilen und immer auf korrekte Antrete- sowie Kleiderordnung achten. „Am Freitag, dem Prüfungstag, war ich als Betreuer wahrscheinlich aufgeregter als die Teilnehmer und Teilnehmerinnen selbst, aber ich war mir sicher, dass sie die gestellten Aufgaben mit der notwendigen Konzentration bewältigen.“, so Louis Höfer, Betreuer der Jugendlichen während der Ausbildungswoche. „Umso begeisterter war ich, als ich von dem Bestehen aller Jugendfeuerwehrmitglieder gehört habe.“ führt er fort.
Die Leistungsspange ist die einzige Auszeichnung aus dem Jugendbereich, welche später auch an der Feuerwehruniform getragen werden darf. Die 14 Jungen und 3 Mädchen, die vom 15. bis 20. Juli in Nardt waren, kamen von den Jugendfeuerwehren Marienthal, Zwickau-Mitte, Oberrothenbach, Rottmannsdorf und Planitz.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

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11 August 2024

Wussten Sie, dass Clara Wieck ein Geschenk von Goethe erhielt?

Westsachsen/Zwickau.- Am 28. August jährt sich der Geburtstag Johann Wolfgang von Goethes zum 275. Mal. Der Weimarer Dichter gehört zu den von Robert Schumann meistvertonten Dichtern: 20 Sololieder und zahlreiche Chorwerke bis hin zu den großangelegten Szenen aus dem Faust entstanden auf Texte Goethes. Zudem ließ sich Schumann durch Gedichte zu mehreren Klavierwerken inspirieren und erwog fünf seiner Werke als Opernstoffe, wovon zum Epos Hermann und Dorothea immerhin eine von Schumann publizierte Orchesterouvertüre zeugt. Clara Schumann lernte den 82-jährigen Dichter als junges Mädchen noch persönlich kennen und vertonte später Goethes Veilchen. Eine enge Freundschaft verband Robert Schumann mit dem Dichter-Enkel Walther von Goethe, dem er die Davidsbündlertänze op. 6 widmete.
Die Sonderausstellung im Robert-Schumann-Haus dokumentiert diese vielfältigen Beziehungen. Dabei können aus den reichhaltigen Handschriftenbeständen der Zwickauer Sammlung nicht nur zahlreiche Autographe Robert und Clara Schumanns, sondern auch zwei Originalhandschriften Johann Wolfgang von Goethes gezeigt werden. Clara Wiecks Jugendtagebücher dokumentieren ihren Weimar-Aufenthalt 1831. Im, gemeinsam mit Robert Schumann, geführten Gedichtabschriftenbuch notierte sie sich den Text von Goethes Veilchen für ihre Vertonung. Von Robert Schumann können Originalhandschriften zum berühmten Liebeslied op. 51/5, dem Heidenröslein, den Wilhelm-Meister-Liedern (darunter eine Neuerwerbung aus dem Jahr 2019) sowie dem durch die Figur Mignon inspirierten Klavierstück, zur Hermann und Dorothea (eigenhändige Orchesterpartitur), zu den Faust-Szenen sowie zu Opernprojekten auf Goethe-Texte gezeigt werden. Aus dem Nachlass Robert Schumanns kamen die Sämtlichen Werke Goethes in 50 Bänden nach Zwickau wie auch sein Handexemplar zu Goethes Faust mit Anstreichungen und handschriftlichen Zusätzen. Robert Schumanns umfassende Goethe-Lektüre belegen nicht nur sein Lektürebüchlein, sondern auch seine Mottosammlung und seine Anthologie Dichtergarten, deren Originalmanuskripte im Robert-Schumann-Haus erhalten sind.
Die Sonderausstellung ist vom 11. August bis 13. Oktober zu den regulären Öffnungszeiten (Dienstag bis Freitag: 10 bis 17 Uhr, Samstag/Sonntag/feiertags: 13 bis 17 Uhr) zu besichtigen.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

Wussten Sie, dass Clara Wieck ein Geschenk von Goethe erhielt?

Clara schwärmt von ihrer Zeit in Lichtental:

„Die Komponisten Chopin, Mendelssohn-Bartholdy und Marschner erlebte ich hier, die Verleger Hofmeister und Härtel, dazu den so vielseitigen Arzt Ernst August Carus. Und ich befand mich mitten unter ihnen, schon als Kind…Vater bereitete mich sorgfältig auf die große Karriere vor. Kleine Auftritte in Salons der Dresdner Residenz und anderswo machten mich sicherer und bekannter. Ach, ich erhielt viel Beifall und Geschenke, kostbare Stücke – hier einen Ring von Gräfin Einsiedel, dort ein Tüchlein von Gräfin Bohl, zum Vorspiel in Weimar 1831 auf dem Weg nach Paris sogar eine Medaille des Dichterfürsten Goethe von ihm selbst mit seinem Porträt und der Inschrift „Der kunstreichen Clara Wieck“…“
Goethe meinte schon damals, das Mädchen habe mehr Kraft als sechs Knaben zusammen.

Diese und noch viele weitere Geschichten aus dem Leben von Clara Schumann gibt es auf der Hörspiel-CD „Clara in Nöten“, die im Robert-Schumann-Haus oder hier erhältlich ist: Hörspiel-CD

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09 August 2024

Nacht der Schlösser im Schloss Waldenburg: „Goldene Jahre“

Westsachsen/Waldenburg.-
Die diesjährige Nacht der Schlösser steht unter dem bezaubernden Thema „Goldene Jahre“ und bietet ein vielfältiges Programm für die ganze Familie, das sowohl im Innen- als auch im Außenbereich stattfindet. Die Veranstaltung beginnt um 16:00 Uhr und verspricht Unterhaltung für Jung und Alt.
Programm im Schlossvorhof:
Eröffnung mit DJ Effi ab 16:00 Uhr
Kinderschminken und Kinderspiele ab 16:00 Uhr
Meta Girls 16:30 – 16:45 Uhr und 17:00 – 17:15 Uhr
Trio Belcantissimo 18:00 – 19:30 Uhr mit Filmschlagern der 30er und 40er Jahre unter dem Motto "Für eine Nacht voller Seligkeit"
Schorsch und sein Tanzschulteam, Tänze aus vergangenen Zeiten
Swing'n Sax Bigband 20:30 – 22:00 Uhr mit Swing und Jazz
Discoclub Neukirchen – Lasershow vorm Schloss 22:30 – 23:00 Uhr Programm im Schloss
Belebtes Schloss, Protagonisten in historischer Kleidung
Historische Küche, Frisch gebrühter Kaffee und selbst gebackene Kekse
Blasorchester JBO-Harmonists
LindyHop Zwickau – Tänze aus vergangenen Zeiten
Gäste können sich auf eine unvergessliche Nacht voller Musik, Tanz und nostalgischer Momente im wunderschönen Ambiente von Schloss Waldenburg freuen und eine einzigartige Atmosphäre genießen. Eintritt:
Programm im Schlossvorhof freier Eintritt
Programm im Schloss Erwachsene 2,00 € / Kinder in Begleitung eines Erwachsenen frei
Über Schloss Waldenburg:
Das Schloss Waldenburg ist ein historisches Wahrzeichen und bietet den idealen Rahmen für kulturelle Veranstaltungen und Events. Mit einer Vielzahl an Programmen und Aktivitäten zieht das Schloss jährlich Besucher aller Altersgruppen an und bietet ein abwechslungsreiches Erlebnis für die ganze Familie. Das gesamte Veranstaltungsprogramm finden Sie unter www.schloss-waldenburg.de/veranstaltungskalender.
Quelle und Foto: Schloss Waldenburg

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31 Juli 2024

Forscherferien: Gefiederter Nachwuchs in der Kita Hegelstraße

Westsachsen/Zwickau.- Es gibt Nachwuchs in der Kita „Kinderinsel Hegelstraße“: 12 süße flauschige Küken, die kürzlich aus ihren Eierschalen in die Freiheit schlüpften. Die ungewöhnliche Aktion ist Teil der Forscher-Ferien, für die sich die kommunale Kita im Rahmen des deutschlandweiten MINTMACHTAGS 2024 im Juni entschieden hatte. Das Motto lautete in diesem Jahr „Freiheit – Entdecken, Forschen, Freisein!“ und knüpft an das Wissenschaftsjahr 2024 und 75 Jahre Grundgesetz an.
Ein wenig um die Ecke gedacht hat auch das Schlüpfen eines Kükens mit dem Thema zu tun und bringt den Kids vor allem die spannende Entstehung eines Lebewesens näher, denn Küken fallen ja nicht einfach so vom Himmel.
Eine Erzieherin, die zu Hause Hühner und einen Hahn hält, brachte kurzerhand 14 befruchtete Eier und einen Brutautomaten mit in die Kita und stellte den Kindern das Küken-Projekt vor. Anschließend durfte sich jede Gruppe zwei Eier aus dem Körbchen nehmen, diese für einen „Schlüpf-Countdown“ mit der Gruppen-Nummer versehen und vorsichtig in den Brutautomaten legen. Danach war ein wenig Geduld gefragt…
Täglich schauten die Kids gespannt nach den Eiern, wendeten sie regelmäßig und füllten Wasser nach, um die Luftfeuchtigkeit zu regulieren. Außerdem durften sie die Eier jeden Tag durchleuchten und konnten so den Wachstumsvorgang verfolgen. Bald schon entdeckten die Steppkes die Blutgefäße und die Augen der Küken. Nach zwei Wochen waren diese dann schon so groß und das Gewebe so dicht, dass beim Durchleuchten nichts mehr zu sehen war, nur noch die kleine Luftkammer am stumpfen Pol des Eies.
Nach 21 Tagen war es dann endlich soweit, das erste Küken schlüpfte aus einem der beiden Eier der Vorschulgruppe, die überglücklich jubelte, den „Küken-Schlüpf-Wettbewerb“ gewonnen zu haben. Letztendlich erblickten 12 Küken das Licht der Welt. Von den insgesamt 14 Eiern war ein Ei leider doch nicht befruchtet und ein Küken wollte nicht richtig wachsen. Einen Tag lang durften die Kids den „gefiederten Kindergarten“ noch bestaunen, dann nahm die Kollegin die Küken nebst Brutkasten wieder mit nach Hause.
Neben dem tierisch-spannenden Forscherprojekt standen natürlich auch weitere Experimente mit viel Spaßgarantie und Erkenntnisgewinn im Programm, u.a. das Basteln einer fetzigen Konfettikanone, eines coolen Windspiels und einer optischen Täuschung. Besonders viel Vergnügen hatten die Kids im Garten mit ihrer schwingenden „Mal-Maschine“. Dafür spannten sie eine Schnur zwischen zwei Bäume und hängten verschiedene Pinsel, einen gelöcherten Becher und eine Blüte vom Holunderbusch daran. Die mit Farben versehenen Gegenstände durften anschließend frei schwingen und hinterließen phantasievolle Kunstwerke auf dem darunterliegenden Papier. Die Kids hatten damit so viel Spaß, dass sie sich am Ende sogar selbst unter die Farbpendel legen wollten.
Die Stiftung „Kinder forschen“ engagiert sich für gute frühe Bildung und lädt jedes Jahr im Juni alle Kitas, Horte und Grundschulen in ganz Deutschland zu einem zentralen MINTMACHTAG mit wechselndem Motto ein. An diesem beteiligen sich auch regelmäßig alle 16 Kitas und Horte der Stadt Zwickau. Einige von ihnen führen auch Forscherwochen durch oder nutzen die kompletten Sommerferien zum Experimentieren, so wie die Kita „Kinderinsel Hegelstraße“.
Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau

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Hardys Eltern klagen an: „An den Händen der Justiz klebt Blut!“

Westsachsen/Zwickau.- „Das Gericht sieht es als erwiesen an, dass Sie das Gewehr versteckt haben“, behauptete Richter Rupert Geußer vom Landgericht Zwickau und verurteilte deshalb Hardy Georgi zu drei Jahren und sechs Monaten Haft (WSZ berichtete). Ende April 2021 kam Hardy, der bis zuletzt beteuerte, das Gewehr nicht zu haben, als gebrochener Mann endlich frei. Jetzt wurde er bei einem SEK-Einsatz (Foto) tot in seiner Wohnung aufgefunden. Auf dem Totenschein steht nicht natürliche Todesursache. Eine Obduktion sei jedoch nicht erforderlich, meint der Arzt. Die Staatsanwaltschaft ordnete sie trotzdem an.
Dieser Fall wirft Fragen auf, mit denen man sich lieber nicht befassen möchte. Vor allem dann nicht, wenn man zum Kreis derer gehört, die diesen Ausgang zu verantworten haben. Doch genau das ist Aufgabe der Presse: Fragen zu stellen, die für die Mächtigen unangenehm sind.
Da wäre zuerst die Frage nach dem Gewehr. Hatte der Angeklagte damals gegenüber den Ermittlungsbehörden bestätigt, dass er im Besitz des Gewehres ist oder das Versteck kennt? Die Antwort ist einfach: NEIN.
Gab es, außer der Vermutung des Gerichts (Richter Rupert Geußer, Stephan Zantke, Torsten Sommer), einen Beweis dafür, dass Hardy Georgi im Besitz des Gewehres war oder das Versteck gekannt hat? Die Antwort lautet ebenfalls NEIN. Bis heute weiß niemand, wer diese Langwaffe (Foto) aus dem verschlossenen Waffenschrank genommen hat und zu welchem Zweck. Auch der Verbleib der Waffe ist bisher nicht bekannt. Trotzdem verurteilte man Hardy dafür zu mehr als drei ein halb Jahren Gefängnis.
Nach der Haftentlassung ordnete das Gericht (Richter Rupert Geußer) die Überwachung mit einer elektronischen Fußfessel an. Außerdem wurde Hardy von Zivilfahndern des Landekriminalamtes (LKA), die mit mehreren Fahrzeugen vor seiner Wohnung postiert waren, rund um die Uhr überwacht (WSZ berichtete). Hier schließt sich gleich die nächste Frage an: Wann und warum wurde diese Überwachung eingestellt? Wenn Hardy Georgi angeblich so gefährlich war, hätte man ihn doch so lange überwachen müssen, bis das Gewehr gefunden wird. Entweder bei ihm oder vielleicht auch ganz wo anders.
Das Gericht hatte statt dessen am 21. Juli 2022 per Beschluss die Betreuung durch die Chemnitzer Betreuungskanzlei Fiedler, Schumann und Kollegen angeordnet. Wie konnte es passieren, dass der zuständige Betreuer, Olaf Schumann, der normalerweise regelmäßig die Post kontrollieren und Hardy gegenüber Ämtern und Behörden vertreten sollte, nicht bemerkte, dass sein Klient bereits mehrere MONATE tot in seiner Wohnung lag? Torsten Schmidt, vom Sozialen Dienst am Landgericht Chemnitz, hat als Führungsaufsicht ebenfalls vollends versagt. Im Briefkasten befanden sich am Tag des Auffindens der Leiche mehrere Schreiben von Gerichtsvollziehern, die per Haftbefehl aufgelaufene Gerichtskosten in Höhe von insgesamt mehr als vierzig Tausend Euro eintreiben sollten. Auch das fällt in den Verantwortungsbereich der Betreuungskanzlei Fiedler, Schumann und Kollegen, die sich offensichtlich nicht um das Wohlergehen ihrer Klienten, sondern nur um ihre Gewinnmaximierung kümmert.
Hardys Eltern geben nicht auf. Sie wollen wissen, was genau passiert ist und wer dafür die Verantwortung trägt. „An den Händen der Justiz klebt Blut. Das darf nicht ungesühnt bleiben!“, so ihre Forderung.
Wir haben im Vorfeld um Stellungnahmen bei Gericht und der Betreuungskanzlei gebeten, die unbeantwortet blieben. Einzig der zuständige Betreuer, Olaf Schumann, meldete sich und behauptete, nicht befugt zu sein, Auskünfte zu erteilen. Außerdem untersagte er ausdrücklich die Nennung seines Namens.


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30 Juli 2024

Open-Air-Tipp der Woche: Jazztage mit Yvonne Catterfeld und Band

Westsachsen/Bad Elster.- Anlässlich der 20. Internationalen Jazztage lädt Publikumsliebling Yvonne Catterfeld mit ihrer Band am Samstag, den 10. August um 20.00 Uhr zu einem Konzertevent in die spätsommerliche Atmosphäre des NaturTheaters Bad Elster. Sie ist ein wahres Multitalent und seit Jahren ein fester Bestandteil der deutschen Medien- und Musiklandschaft: Egal ob als Schauspielerin im Krimi aus Görlitz, als Coach bei »The Voice of Germany«, erfolgreiche Sängerin oder als mutige Songwriterin – sie begeistert mit ihrem Facettenreichtum und ihrer sympathischen Art ein ganz großes Publikum. Nun ist sie das erste Mal in Bad Elster – Herzlich willkommen Yvonne Catterfeld! Mit ihrem letzten Album schlug sie ein neues musikalisches Kapitel auf. Erstmals singt sie komplett auf Englisch und hat an jedem der Lieder mitgeschrieben, manche stammen sogar gänzlich aus ihrer Feder. Die Songs mit internationalem Sound pendeln zwischen Gospel, R&B und Soul, voller mitreißender Melodien und berührender Texte. Gerade deshalb ist die große Bühne der Jazztage in Bad Elster der perfekte Ort, um ihre neuen Songs und die vielen anderen Best-Of-Hits aus ihrer nun bereits über 20-jährigen Musik- und Filmkarriere live zu performen. Wir öffnen den Himmel für Yvonne Catterfeld! Tickets: 037437/ 53 900 | www.naturtheater-badelster.de

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26 Juli 2024

Wahlkampf unterste Schublade: Wer hasst wen am meisten?

Westsachsen/Dresden/Zwickau.- Ganz Sachsen fiebert der Landtagswahl am 1. September entgegen. An jeder Ecke hängen mittlerweile Wahlplakate aller Parteien mit mehr oder weniger sinnvollem Inhalt. Eins davon sticht besonders hervor. Nicht etwa, weil der transportierte Inhalt besonders intelligent erscheint, sondern weil er eher missverständlich rüber kommt.
Was ist gemeint mit „KRIMINELLE HASSEN DIE CDU.“? Bedeutet es, dass alle Kriminellen - wer immer sich davon angesprochen fühlt - aufgerufen sind, die CDU zu hassen und dass sie lieber eine andere Partei wählen sollen? Oder werden damit potenzielle CDU-Wähler aufgefordert, Kriminelle zu hassen? Wer sind eigentlich diese Kriminellen? Bedient sich die CDU an den Ideen der rechten Parteien, die kriminelle Ausländer loswerden wollen? Oder meint sie ihre eigenen Parteimitglieder, wie zum Beispiel die Zwickauer Amtsgerichtsdirektorin Eva-Maria Ast (CDU), die wegen ihrer Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung eigentlich in den Knast gehört? Fragen über Fragen...
Auffällig ist zum einen, dass sich die CDU während ihrer gesamten Regierungsperiode in Sachsen bisher noch nie dazu herab gelassen hat, negativ besetzte Wahlwerbung zu veröffentlichen. Das ist neu. Alt bewährt ist für die CDU allerdings, dass sie die Themen anderer Parteien kopiert, um Wählerstimmen zu erhaschen. Angela Merkel hat das mit den Ideen der GRÜNEN getan, jetzt versucht es Michael Kretschmer mit den Themen der AfD. Ob man sich damit einen Gefallen tut, bleibt abzuwarten. Am Ende entscheiden sich die Wähler dann doch lieber für das Original und wählen erst recht rechts. Vielleicht auch nur deshalb, weil sie die Werbebotschaft „KRIMINELLE HASSEN DIE CDU.“ nicht verstanden haben.
Kommentar: WSZ RechercheTeam

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25 Juli 2024

Der Tipp der Woche: Das Wirtshaus im Spessart spielt in Bad Elster

Westsachsen/Bad Elster.-
Am kommenden Samstag wird in Bad Elster um 20.00 Uhr erstmalig der zeitlose Klassiker „Das Wirtshaus im Spessart“ als Open-Air-Musical im NaturTheater aufgeführt. Es musiziert und spielt das Ensemble und der Chor des Freien Landestheaters Bayern gemeinsam mit dem Freien Landesorchester Bayern unter der Leitung von Rudolf Maier-Kleeblatt.
Frei nach Motiven des Dichters Wilhelm Hauff entstand 1958 die hocherfolgreiche Kino-Komödie mit Lilo Pulver in der frechen Hosenrolle der Comtesse Franzi. Basierend auf diesem Drehbuch entstand 1976 das Musical zum Film mit den Melodien von Franz Grothe und den Texten von Willy Dehmel, welches nun in der Regie von Julia Dippel aufgeführt wird. Eingängige Ohrwürmer wie »Ach, das könnte schön sein« oder »Man kann die Liebe nicht erklären« und heitere Unterhaltung prägen dabei bis heute dieses wundervoll nostalgische Musical. Franziska Comtesse von und zu Sandau ist mit ihrem Verlobten unterwegs zum Schloss ihres Vaters, als ihrer Kutsche im nächtlichen Spessart ein Rad bricht. Nicht ahnend, dass es sich um eine Falle handelt, weist man ihr den Weg zum nahegelegenen Wirtshaus im Spessart. In selbigem Wirtshaus sind zwischenzeitlich auch die Handwerksgesellen Felix und Peter untergekommen. Schnell wird den neuen Gästen klar, dass sie in das Nest einer berüchtigten Räuberbande geraten sind, die planen, die Comtesse als Geisel zu nehmen und von ihrem Vater ein Lösegeld zu erpressen. Um den Banditen zu entkommen, tauscht Franziska mit dem Handwerksburschen Felix die Kleider. So getarnt gelingt ihr die Flucht, während die Räuber noch immer glauben, die Comtesse in ihrer Gewalt zu haben…
Tickets: 037437/ 53 900 | www.naturtheater-badelster.de

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Offener Brief zur Kenntnisnahme aller: Hardys Tod sollte aufrütteln!

Sehr geehrte Damen und Herren Richter/innen und Staatsanwälte/innen,

heute ist es mir ein dringendes Bedürfnis einen sehr außergewöhnlichen, ehrlichen und korrekten jungen Mann zu zitieren, welcher leider nicht mehr unter uns weilt und dessen Leid und Elend mir Tag und Nacht nicht mehr aus dem Kopf geht.

Hardy Georgi: „Der Rechtsstaat darf keine Fehler machen! Er muss absolut fehlerfrei sein in der Ausübung seiner Rechte und seiner Gewalt. Wenn Fehler passiert sind, dann müssen die korrigiert werden. Und wenn durch die Fehler Schaden entstanden ist, dann muss der ausgeglichen werden!“

Dass weder das Amtsgericht Zwickau, noch das Oberlandesgericht Dresden, auch nicht die dazu verpflichteten Staatsanwaltschaften die Zerstörung von Rechtsfrieden und Rechtssicherheit heilen oder korrigieren, noch Schaden ausgleichen, ist mehrfach bewiesen.

Ich trauere um diesen jungen Mann, der schwer gegen Unrecht und Lügen kämpfen musste. Ich fühle mit seinen trauernden Eltern. Nichts darf vergessen werden!

Ich fordere, wie Hardy, eine saubere Klärung aller Rechtswidrigkeiten und Gesetzesbrüche an den Zwickauer Gerichten sowie eine Entschädigung für seine Eltern und, im Überklebungsfall, auch für mich!

Ich fordere die zuständigen Staatsanwälte Jörg Rzehak, Markus Colli, Uwe Wiegner und alle, die davon Kenntnis haben, dazu auf, endlich Ihren Pflichten nachzukommen, Ermittlungen ohne Ansehen der Personen einzuleiten und öffentliche Klagen zu erheben.

Von den involvierten Richtern, bespielhaft Rupert Geußer, Stephan Zantke, Torsten Sommer und weiteren erwarte ich, dass sie in sich gehen und darüber nachdenken, wie derart menschliches Unrecht in ihrem Verantwortungsbereich passieren kann.

Wir werden Dich nicht vergessen Hardy!
Claudia Friedrich und Freunde der Familie

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Hintergründe zum Thema: Sonderseite Sächsische Justiz

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