10 Juni 2022

Neue Parkanlage: Fitnesspark am Vogelturm wird attraktiver

Westsachsen/Zwickau.-
In der Muldestadt gibt’s seit gestern eine weitere attraktive Parkanlage – den „Fitnesspark am Vogelturm“ in Niederplanitz. Ein rund 6000 Quadratmeter großes Grundstück an der Ricarda-Huch-Straße erfuhr von April 2021 bis Juni 2022 eine regelrechte Verjüngungskur. Auf der einst aufgefüllten Abrissfläche (alte Schule) und den Grün- und Gehölzflächen laden ab sofort verschiedene Sportgeräte zu allerlei Kurzweil ein. Es kann gehangelt, balanciert, geschaukelt oder auf einem Trampolin gesprungen werden. Eine Calisthenics-Anlage, ein 3-er Reck und eine Tampenschaukel ergänzen die sportlichen Herausforderungen, die für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren vorgesehen sind. Moderat und sicher aktiv werden können aber auch alle betagteren Parkbesucher, denn auch an sie wurde gedacht. Spezielle Outdoor-Bewegungstrainer machen den Fitnesspark zu einem Generationenspielplatz und bringen Bewegung in den Alltag älterer Menschen. Ähnliche Fitnessgeräte gibt es bereits in anderen Stadtgebieten, wie beispielsweise im Lutherpark, im Weißenborn Wald oder am Mulderadwanderweg.
Freuen können sich die Parkbesucher auch über sechs, mit Erdbeeren und Kräutern bepflanzte Hochbeete, 20 Obststräucher und zehn Obstbäume (Apfel, Birne, Pflaume, Kirsche), von denen auch genascht werden darf. Damit soll den Kindern und Jugendlichen ein Stück Natur nähergebracht werden. Eine entsprechende Lehrtafel informiert ausführlich dazu.
Im Rahmen der Baumaßnahme erfolgten ebenso 20 Meter Randeinfassung (Granitgroßpflaster) für das Naschobstrondell. Für den sicheren Stand der Spielgeräte sorgen rund 25 Quadratmeter Betonfundamente und für frisches Grün eine neue Rasenansaat auf rund 500 Quadratmetern.
Ergänzend wurde die neue Parkanlage außerdem mit 2 normalen und zwei Jungendbänken und einem Papierkorb.
Bis auf die Asphaltarbeiten erfolgten alle Arbeiten im Garten- und Landschaftsbau unter Regie des Garten- und Friedhofsamtes, Sachgebiet Stadtgrün. Gut zupacken durften die Auszubildenden im Amt, denn die Gestaltung der Parkanlage diente gleichermaßen als Lehrprojekt im Rahmen ihrer Ausbildung zum Gärtner für den Garten- und Landschaftsbau. Somit konnten sich die Azubis - unter Anleitung des Ausbilders - u. a. in Pflaster- und Fundamentarbeiten beweisen, praxisnahe Handhabungen hinzulernen und Wissen bzw. Fähig- und Fertigkeiten festigen.
Für die Umsetzung der Maßnahme standen insgesamt 62 TEUR zur Verfügung (50 TEUR ZBI Zentral Boden Immobilien Gruppe, 2020+2021 je 25 TEUR und 12 TEUR über den Bürgerhaushalt 2022). Der Kostenrahmen wurde eingehalten. Der Verein Lichthaus e.V. wird sich in Zukunft um die Pflege der Hochbeete und des Naschobstrondells kümmern.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

ibug 2022: Festival für urbane Kunst kehrt zurück nach Flöha

Westsachsen/Flöha/Leipzig.- Die Industriebrachenumgestaltung – kurz ibug – geht in diesem Jahr in eine neue Runde. Ab dem 6. August soll die ehemalige Buntpapierfabrik in Flöha wieder Austragungsort des Festivals für urbane Kunst und zur Leinwand für regionale, nationale und internationale Künstler:innen werden. Nach einer zweiwöchigen Kreativphase und der Digitalisierung aller Exponate können Neugierige und Kunstliebhaber:innen an zwei Festivalwochenenden – vom 26. bis 28. August und vom 2. bis 4. September – eine Ausstellung auf Zeit erleben. Dazu ist in diesem Jahr wieder ein buntes Festivalprogramm, u. a. mit Führungen und Filmen, Diskussionen und Künstler:innengesprächen und Musik geplant. Nach den Festivalwochenenden soll es außerdem Angebote für Schulklassen geben. Ein Novum in diesem Jahr: 2022 findet die ibug erstmals in der gleichen Industriebrache wie im Vorjahr statt. „Aufgrund der geltenden Corona-Regeln konnten wir 2021 nur eine begrenzte Anzahl von Künstler:innen für das Festival zulassen. Auch der Zugang für das Publikum war streng reguliert. Die alte Buntpapierfabrik hat aber weit mehr Potential, das wir in diesem Jahr nutzen wollen“, erklärt Rahel Pötschke aus dem Vorstand des ibug e.V.. Dabei sollen eine weitere Auseinandersetzung mit der Brache und ihrer Geschichte ebenso wie ein weiterer Ausbau des Geländes erfolgen und punktuell neu erlebbare Räume geschaffen werden. Inwieweit die bereits vorhandene Kunst erhalten bleibt oder weiterentwickelt wird, ist offen. „Die gute Zusammenarbeit mit der Stadt und den örtlichen Behörden und die tolle Unterstützung ortsansässiger Unternehmen waren auch ausschlaggebend für unsere Rückkehr nach Flöha“, so Pötschke weiter.
Knapp 300 Kreative aus insgesamt 41 Ländern hatten sich für die ibug 2022 beworben. Rund 75 Künstler:innen, Duos und Kollektive sind nun eingeladen, sich auf dem Areal zu entfalten und Innenräume wie Außengelände mit einem Mix der Genres zwischen Malerei und Graffiti, Installationen, Skulpturen und Textilkunst, Fotografie und Multimedia zu gestalten. Ohne coronabedingte Reisebeschränkungen werden neben ibug-Alumni und neuen Gesichtern aus ganz Deutschland auch wieder mehr internationale Gäste dabei sein, von Schweden bis Italien, von Großbritannien bis Israel, von Portugal bis Russland. Die weiteste Anreise nach Flöha haben wohl Barbara Daros aus Brasilien, Sergio Stuff aus Puerto Rico, das Mz. Icar Collective aus den USA und Wartin Pantois aus Kanada. Letzterer war schon 2017 bei der ibug in Chemnitz zu Gast.
Seit der ersten Industriebrachenumgestaltung im Jahr 2006 hat sich die ibug zu einem weltweit bekannten Festival für urbane Kunst entwickelt. Immer zum letzten Augustwochenende wird dafür eine Brache in Sachsen als temporäre Ausstellung geöffnet. Im Fokus der internationalen Künstler:innen steht das Experiment mit Genres, Materialien und Techniken ebenso wie die Vergangenheit der Brache und ihre Architektur. Das Team der ibug wurde vielfach für sein Engagement ausgezeichnet, u. a. 2010 mit dem „PlusPunkt Kultur“ der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung, 2019 beim „So geht Sächsisch“ Ideenwettbewerb für Tourismus in Sachsen sowie 2020 beim Wettbewerb „Denkzeit Event“ des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Kultur und Tourismus für kreative Ideen und innovative Konzepte bei der Umsetzung bestehender oder neuer Veranstaltungen unter Corona-Bedingungen.
Mehr Infos zur ibug 2022 gibt es online unter www.ibug-art.de.

07 Juni 2022

Verleumdungsvorwurf: Polizei ermittelt auch gegen GRÜNEN-Stadtrat

Westsachsen/Zwickau.-
 In der vergangenen Woche veröffentlichte die „Freie“ Presse (FP) einen Artikel mit der Überschrift „Ordnungsgeld gegen rechtes Bloggerportal verhängt“. Darin wird Bezug auf die zensierte Passage in der Westsächsischen Zeitung >>Mit derartigen Gesprächsangeboten hat Böttger reichhaltige Erfahrungen. Schon zu DDR-Zeiten horchte er auf diese Weise Oppositionelle bei sogenannten „Beratungsgesprächen“ im Umfeld der damaligen Zwickauer Friedensbibliothek aus. Viele seiner Gesprächspartner wanderten in der Folge in den Knast. Böttger selbst blieb davon stets auf wundersame Weise verschont, was ihn allerdings nicht daran hindert, sich bis heute als „Bürgerrechtler“ und „DDR-Oppositioneller“ zu inszenieren.<< genommen.
Im weiteren Verlauf des FP-Einspalters ist dann zu lesen: „Für den Fall, dass das Geld nicht gezahlt wird, droht Olaf Th., einem der Macher des Portals, aber keine Ordnungshaft. Böttger hatte diese beantragt“.
„Martin Böttger (Foto) weiß nach eigener Aussage genau, dass ich diesen Artikel nicht geschrieben habe, setzt aber laut FP-Recherche alle Hebel in Bewegung, mich in den Knast zu bringen“, wundert sich der vom angeblichen Bürgerrechtler angegriffene Journalist. „Jetzt wäre eigentlich der journalistische Ehrgeiz der FP-Macher gefragt, der Sache nachzugehen.“
Aus Sicht des Betroffenen ist Martin Böttger ein Lügner (Major des Chinesischen Geheimdienstes a,D.), ein Zyniker, der die Frage, ob es denn sein könne, dass es Leute gibt, die wegen ihm in den Knast kamen, so beantwortet: „Kann sein, kann vielleicht nicht sein. Es kann auch sein, dass der Mond morgen auf die Erde fällt“ und ein Heuchler, der bei ihm hilfesuchende Menschen mit den Worten abspeist: „Ich könnte Ihnen helfen, mache es aber nicht“.
Derzeit ermittelt die Kriminalpolizei in diesem Fall auch gegen Martin Böttger. „Ich habe diesen Mann selbstverständlich wegen falscher Verdächtigung angezeigt, weil er mich trotz besseren Wissens mit all seinen persönlichen Beziehungen zur Zwickauer Staatsanwaltschaft unschuldig verfolgt“, so der Angegriffene. Im Mai hatte die Polizei wegen einer Anzeige des GRÜNEN-Stadtrats mehrere Privatwohnungen und ein Büro in Zwickau auf Hinweise durchsucht, die denjenigen Journalisten verraten könnten, der den Skandal ins Rollen brachte. Derzeit laufen die Ermittlungen noch in alle Richtungen.

Die Wahrheit ist nicht zu stoppen: Folgt uns auf Telegram
Jetzt die WSZ kostenlos abonnieren und keine Story mehr verpassen: Hier anmelden

Kultur-Tipp der Woche: Felix Reuter und der verflixte Beethoven

Westsachsen/Bad Elster.-
Am Sonntag, den 19. Juni präsentiert Musikkabarettist Felix Reuther um 19 Uhr sein neues Programm »Der verflixte Beethoven« im König Albert Theater Bad Elster. Der Weimarer Pianist und Musikkomödiant Felix Reuter ist ein verflixt großer Entertainer und widmet sich im neuen Programm dem verflixten Beethoven mit viel Humor und den Hintergründen der Musik und des Lebens des nur 1,60 Meter großen Weltkomponisten. Schimpfen konnte er vorzüglich: Über seine Haushaltshilfen, welche daher ständig wechselten, über schlechtes Essen, über andere Menschen. Er änderte insgesamt 68 Mal seinen Wohnort – seltsam. Vielleicht bekam er daher wenig Besuch? Wer war nun Elise wirklich? Was hat es mit der »Mondscheinsonate« auf sich? Felix Reuter klärt auf! Erleben Sie außerdem, wie er seine Lieblingsmusik Beethovens modernisiert hat. Klassik ist verstaubt? Kein bisschen! Felix Reuter beweist es. Ein Abend mit besonderer Note! Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de

Ab Freitag wieder in der Innenstadt: Das Klavier für Jedermann

Westsachsen/Zwickau.-
Das „Klavier für Jedermann“ feiert in diesem Jahr seinen 5. Geburtstag in Zwickaus Innenstadt. Am Freitag, 10. Juni wird es um 11 Uhr ganz in der Nähe des Robert-Schumann-Denkmals am Hauptmarkt angeliefert. Das überholte und frisch gestimmte Instrument wird von einigen Zwickauer Musikern bereits sehnsüchtig erwartet und kann für eine weitere Sommersaison das Stadtzentrum mit Klavierklängen bereichern.
Das Klavier wird zunächst und bis zum 15. Juli immer dienstags und donnerstags von 11 bis 18 Uhr zum öffentlichen Spielen im Außenbereich des Galerie-Cafés am Hauptmarkt 21 bereitstehen. Musikerinnen und Musiker sowie Interessierte - ob Profi oder Amateur, ob jung oder alt – können dann auf dem kostenfrei bereitgestellten Instrument in die Tasten greifen.
Das Klavier wurde wie in den Vorjahren vom Pianohaus Bayer/Piano Ritter für die Aktion zur Verfügung gestellt. Betreut wird das Projekt vom Stadtmanagement. Unternehmen, Händler, Gastronomen oder Institutionen, die Interesse haben, das Klavier einige Wochen vor ihrem Laden zu betreuen, können gern unter stadtmanagement@zwickau.de Kontakt aufnehmen.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

01 Juni 2022

Schumann und Brahms: Morgen beginnt das Schumannfest 2022

Westsachsen/Zwickau.- Morgen beginnt in Zwickau das Schumann-Fest, das anlässlich des 125. Todestages von Johannes Brahms unter dem Titel „Schumann und Brahms“ steht. Die insgesamt 23 Veranstaltungen werden unter anderem von neun Künstlern und Ensembles gestaltet, die bei den Internationalen Schumann-Wettbewerben ausgezeichnet oder die mit dem Robert-Schumann-Preis der Stadt Zwickau gewürdigt wurden. Neben Konzerten gibt es das Lichterfest rund um den Schwanenteich (Archivfoto), einen Kinoabend, einen Kindernachmittag und – erstmals – Fahrradkonzerte zu erleben. Damit wollen die Veranstalter von Kulturamt und Robert-Schumann-Haus erneut dem Anspruch gerecht werden, ein „Fest für alle“ zu sein. Dazu trägt ebenfalls bei, dass bei mehr als der Hälfte der Veranstaltungen der Eintritt frei ist.
Mit Hyun Seon Kang und Soyeon Lee sind gleich zum Eröffnungskonzert am Donnerstag, 2. Juni, zwei Preisträger des Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerbs für Klavier und Gesang zu erleben, der im vergangenen Jahr coronabedingt als Videowettbewerb ausgetragen wurde. Gemeinsam mit vier anderen Künstlern geben sie die Spanischen Liebeslieder von Robert Schumann und die Liebesliederwalzer von Johannes Brahms.
Bei weiteren Konzerten ist unter anderem der schwedische Geiger und Schumann-Preisträger Ulf Wallin zu erleben, der am 4. Juni im Robert-Schumann-Haus ein Kammerkonzert gestaltet. Vor fast 50 Jahren gewann die japanische Mezzosopranistin Mitsuko Shirai den Internationalen Schumann-Wettbewerb. Sie gibt vom 2. bis 6 Juni öffentliche Meisterkurse. Das Abschlusskonzert findet am Pfingstmontag um 17 Uhr auf dem Barockschloss Planitz statt. Bereits am Nachmittag können sich Besucher bei Kuchen aus Brahms Kochbuch und begleitet von Wiener Kaffeehausmusik mit Cornelia Birke-Wölker, der Leiterin der Zwickauer Salonmusikanten, stärken.
Am Donnerstag, dem 9. Juni führen um 19.30 Uhr die Clara-Schumann-Philharmoniker mit Tiffany Poon als Solistin Schumanns Rheinische Sinfonie und das Klavierkonzert d-Moll op. 15 von Brahms auf. Vor dem Konzert geben GMD Leo Siberski und Dr. Thomas Synofzik, Leiter des Robert-Schumann-Hauses, eine Einführung. Den konzertanten Abschluss des Schumann-Festes bildet der Auftritt des Egmont Trios im Robert-Schumann-Haus. Es spielen am Sonntag, dem 12. Juni um 17 Uhr Klaviertrios u. a. von Robert Schumann und Johannes Brahms auf Originalinstrumenten.
Der publikumsträchtigste Event findet mit dem Romantischen Lichterfest bereits am Freitag (3. Juni) ab 18 Uhr statt. Im einmaligen Ambiente des Schwanenteichparkes ist an verschiedenen Stationen Musik zu erleben. Besonderer Höhepunkt ist dabei in diesem Jahr STERN MEISSEN. Zu den eher ungewöhnlichen Angeboten gehören außerdem die Filmnacht am 5. Juni im Filmpalast Astoria – u. a. mit dem Hollywood-Klassiker „Song of Love“ mit Katharine Hepburn (1947), speziell zum Zwickauer Schumann-Fest in Original-Version mit deutschen Untertiteln zu erleben, der Kindernachmittag am 9. Juni im Schumann-Haus oder die Fahrradkonzerte am 11. Juni. Auf der Strecke gibt es in Reinsdorf, Hartenstein, in Silberstraße, im Zwickauer Ortsteil Bockwa und schließlich auf dem Hauptmarkt Konzerte zu erleben, die sowohl von den aktiven Teilnehmern als auch von weiteren Interessierten besucht werden können.
Fehlen dürfen nicht die Geburtstagsgrüße für Robert, welche am 8. Juni, der Komponist würde 212 Jahr alt, von Oberbürgermeisterin Constance Arndt am Schumann-Denkmal überbracht werden. Die musikalische Gestaltung übernehmen Gesangs- und Instrumental-Solisten des Theaters Plauen-Zwickau, darunter eine unbekannte Brahms’sche Schumann-Bearbeitung auf einen Text aus Schillers Glocke. Einen thematischen Rahmen für das Schumann-Fest bildet die Sonderausstellung „Brahms und die Schumanns“, die im Foyer des Robert-Schumann-Hauses zu sehen ist.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

31 Mai 2022

Nächste Antragsfrist für Demokratieprojekte ist der 15. Juni

Westsachsen/Zwickau.-
Im Rahmen der Zwickauer Partnerschaft für Demokratie besteht weiterhin die Möglichkeit, bei der Koordinierungsstelle im Alten Gasometer Fördergelder zu beantragen. Wie die Stelle mitteilt, stehen dafür der Aktions-, der Kleinstprojekte und der Jugendfonds zur Verfügung.
Im Aktionsfonds, für den nur Vereine antragsberechtigt sind, stehen noch etwa 4.000 Euro zur Verfügung. Die nächste Antragsfrist ist hier der 15. Juni. Projekte sollen der Verbesserung der demokratischen Kultur in Zwickau gewidmet sein und im Jahr 2022 umgesetzt werden.
Im Kleinstprojektefonds für Vorhaben, die eine Förderung von 500 Euro nicht überschreiten, gibt es keine Antragsfrist. Hier haben auch Privatpersonen die Möglichkeit auf Förderung. Im Jugendfonds stehen 16.000 Euro für Projekte zur Verfügung, die sich der Verbesserung der Jugendbeteiligung oder dem Ausdruck von Jugendkultur in der Stadt Zwickau widmen. Hier sind ebenfalls nur Vereine antragsberechtigt. Es gibt keine Antragsfristen.
Gefördert werden beispielsweise Stadtteilbegegnungen oder interkulturelle Feste, Programme für die Demokratie- und Novembertage, innovative Formate der Bürgerbeteiligung, Bildungsfahrten und internationale Jugendbegegnungen oder Weiterbildungen. Informationen, wie beispielsweise Fristen und Ziele, an denen sich Projekte orientieren müssen, sich ihr Projekt orientieren muss, sind auf der entsprechenden Internetseite des Demokratiebündnisses zu finden.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

Fürstlich vogtländisch: Öffentliche Stadtführung zum Pfingstsonntag

Westsachsen/Ostthüringen/Greiz.-
Der etwa eineinhalbstündige Rundgang führt Sie durch die historische Altstadt der ehemaligen Residenzstadt Greiz. Erfahren Sie wie das Haus „Reuß Aelterer Linie“ die Geschichte nachhaltig geprägt hat und lernen Sie die wichtigsten Bauwerke kennen. Flanieren Sie wie einst Fürst Heinrich XXII. und Fürstin Ida entlang der Stadtkirche St. Marien, vorbei an der Alten Wache zum Greizer Schlossgarten. Beachtenswerte Architekturdekors des Jugendstil- Ensembles sowie weitere Greizer Besonderheiten werden dabei ihren Weg kreuzen.
Tipp: Die öffentliche Tour können Sie auch ganz privat oder kleinen Gruppe nach ihren Wünschen in der Tourist-Information buchen. Infos und Anmeldung unter www.greiz.de / tourismus@greiz.de
Termin: Sonntag, 05.06. 2022
Preise: Erwachsene  5,- Euro, Kinder 3,- Euro
Tickets: nur im Vorverkauf in der Tourist-Information im Unteren Schloss Greiz
Treffpunkt: Greiz, Unteres Schloss, Burgplatz 12, Tourist-Information
Zeit: 14 Uhr, Dauer rund 1 ½ Stunden
Wichtige Hinweise: Für die Stadtführung bitten wir um vorherige Anmeldung. Die Teilnahmetickets sind im Vorverkauf, bzw. bis max. 15 Minuten vor Beginn der Führung, in der Tourist-Information Greiz im Unteren Schloss, Burgplatz 12, erhältlich. Eine Teilnahme an dem Rundgang ist nur mit gültigem Ticket möglich.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Greiz

30 Mai 2022

Schleichende Vergiftung durch Rauchen fordert täglich Opfer

Westsachsen/Bad Elster.-
Das Ärzteteam der Paracelsus Klinik am Schillergarten Bad Elster warnt anlässlich des Weltnichtrauchertags am 31. Mai vor den Folgen des Tabakkonsums. Rauchen gehört zu den größten vermeidbaren Gesundheitsrisiken in Deutschland. Es verursacht Krebs, Herz-Kreislauferkrankungen, macht abhängig und schädigt massiv vor allem Lunge, Atemwege und Gefäße. Allein in Deutschland erkranken jährlich 85.000 Menschen als Folge des Rauchens an Krebs, 127.000 Menschen sterben an den Folgen des Tabakkonsums. In den Reha-Kliniken von Paracelsus geben Ärzte, Therapeuten und Pflegefachkräfte jeden Tag ihr Bestes, um Patienten, die unter den Folgen des Rauchens leiden, wieder ein Leben in der Gesellschaft, in Familie und Beruf zu ermöglichen. „Die Erkenntnis, dass man sich die Schäden am eigenen Körper durch den Tabakkonsum selbst zugefügt hat und diese hätte, vermeiden können, ist bitter und kommt leider oft viel zu spät“, erklärt Chefärztin Dr. Junghans aus der Paracelsus Klinik Bad Elster. „Es ist oft erschreckend zu sehen, welche gesundheitlichen Schäden das jahrelange Rauchen nach sich zieht.“ Die Fachärztin für Innere Medizin/Hämatologie und Internistische Onkologie kennt die Folgen des Tabakmissbrauchs nur zu genau: „Unsere Klinik ist auf die Behandlung von Krebspatienten, so auch Patienten mit Lungenkrebs spezialisiert. Immer wieder müssen wir feststellen, dass der jahrelange Tabakkonsum massive körperliche, psychische und soziale Schäden hinterlassen hat.”
In der Paracelsus Klinik am Schillergarten Bad Elster werden Patienten mit Lungenkrebs multiprofessionell und ganzheitlich behandelt, um ihnen trotz ihrer Erkrankung den Weg zurück ins Leben zu ermöglichen. Ein Team aus Ärzten, Therapeuten, Psychologen, Pflegefachkräften, Diätassistenten und Sozialarbeitern steht bereit, um gemeinsam mit den Patienten gegen die Folgen des Rauchens und ihrer Erkrankung anzukämpfen. „Trotz einer hochqualitativen Behandlung, die auf modernsten Behandlungsmethoden basiert, können wir beim Rauchen nichts ohne die Mithilfe der Patienten erreichen”, erklärt Dr. Junghans „Unsere Aufgabe ist es darum, sie in unserer Klinik zu Experten ihrer eigenen Gesundheit zu machen, um sie zum Ausstieg aus dem Rauchen zu bewegen.“ Aufhören, das weiß man an der Paracelsus Klinik Bad Elster auch, ist keine Kleinigkeit. Das Nikotin in herkömmlichen Zigaretten, Tabakerhitzern und E-Zigaretten schafft eine starke körperliche Abhängigkeit. Der Ausstieg ist aufgrund des hohen Abhängigkeitspotenzials von Nikotin schwer und gelingt nicht unbedingt beim ersten Versuch. Angebote, die Rauchende beim Aufhören nachweislich unterstützen können, sind beispielsweise eine Beratung in der medizinischen und psychosozialen Gesundheitsversorgung, verhaltenstherapeutische Einzel- und Gruppeninterventionen sowie medikamentöse Therapien.
Umso erfreulicher ist, dass die Zahl der Raucher, insbesondere unter jungen Menschen, in den vergangenen Jahren deutlich zurückgegangen ist. Der Konsum von Fertigzigaretten sank 2021 auf 71,8 Mrd. Stück (minus 2,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr). Damit liegt der Pro-Kopf-Verbrauch bei 863 Zigaretten (2020: 888 Zigaretten). Das ist der niedrigste Wert seit der Wiedervereinigung. Aktuell registrieren die Experten der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) in ihrem Jahrbuch Sucht 2022, das im April erschienen ist, in Deutschland eine Quote von 24 Prozent der Frauen und 34 Prozent der Männer ab 18 Jahren, die rauchen (Zahlen aus 2020). „Wir müssen den Tabakkonsum nachhaltig weiter verringern, um unsere Gesellschaft und unser Gesundheitssystem vor den langfristigen Folgen zu schützen“, schließt Dr. Junghans „Mein Appell zum Weltnichtrauchertag ist darum: Stoppen Sie das Rauchen so früh wie es nur geht oder fangen Sie gar nicht erst damit an.“ Die gesamtwirtschaftlichen Kosten, die auf das Rauchen zurückgehen, belaufen sich aktuellen Schätzungen zufolge in Deutschland auf 97,24 Mrd. Euro jährlich. Die direkten Kosten (z.B. für die Behandlung tabakbedingter Krankheiten) betrugen 30,32 Mrd. Euro; die indirekten Kosten (z.B. Produktivitätsausfälle) beliefen sich auf 66,92 Mrd. Euro (in 2018).
Quelle und Foto: Paracelsus Kliniken

Stadt verweigert Zustimmung: Projekt geht trotzdem weiter

Westsachsen/Dresden/Zwickau.- Das Projekt „Netzwerk zur Integration von Amtspersonen in die Zivilgesellschaft“ das vom Zwickauer Verein „Heimat Region Zwickau e.V.“ auf Initiative des Sächsischen Justizministeriums ins Leben gerufen wurde, wird wohl auf die Unterstützung durch die Kommune verzichten müssen. Trotz mehrerer Anfragen und einer Aufforderung zur Stellungnahme durch das Ministerium selbst hält es die zuständige Oberbürgermeisterin Constance Arndt (Archivfoto oben) nicht für notwendig, darauf zu antworten.
Unterdessen laufen die Vorbereitungen zur nächsten Veranstaltung, die am 24. Juni unter dem Titel „Sparkasse Zwickau - eine (un-)endliche Geschichte“ stattfinden wird, auf Hochtouren. Der Verein ist bemüht, den Wirtschaftsprofessor Ralf Jasny (Foto unten) aus Frankfurt am Main als Gastdozenten für ein Seminar zu gewinnen.
Jasny hatte aufgedeckt, dass die Sparkasse Zwickau im Jahr 2020 rund 45 Millionen Euro unerlaubter Weise an der Börse verzockt hat. Den Zwickauer Bürgern ist damit rein rechnerisch ein Schaden von rund 500 Euro pro Kopf entstanden. Die Sparkassenvorstände sowie der verantwortliche Verwaltungsrat unter Beteiligung der Zwickauer Oberbürgermeisterin Constance Arndt und des Landrates Christoph Scheurer hüllen sich bisher in betretenes Schweigen. Professor Ralf Jasny signalisierte seine Bereitschaft für eine Schulung der Verwaltungsräte, um diese zukünftig für derartige Fälle zu sensibilisieren und damit weiteren Schaden zu verhindern.
Die Auftaktveranstaltung zum Thema „Netzwerk zur Integration von Amtspersonen in die Zivilgesellschaft“ lief bereits am 13. Mai sehr erfolgreich. Damals ging es um Stasi-Seilschaften, die nach wie vor in allen Verwaltungs- und Regierungsbereichen aktiv sind (WSZ berichtete). Ein erstes Vorschauvideo ist unter diesem Link abrufbar: Westsächsisches Fernsehen

Folgt uns auf Telegram
Jetzt die WSZ kostenlos abonnieren und keine Story mehr verpassen: Hier anmelden