Quelle und Foto: Chursächsische Verwaltungs GmbH
22 Februar 2022
Schubert und Cave: Ensemble Resonanz mit Charly Hübner in Bad Elster
Westsachsen/Bad Elster.- Am Sonntag, den 6. März gastieren der Erfolgsschauspieler Charly Hübner und das Ensemble Resonanz um 19.00 Uhr mit dem Bühnenprogramm »Mercy Seat – Winterreise« als einer Séance zwischen Franz Schubert und Nick Cave. Der Publikumsliebling und ehemalige Rostocker Polizeiruf-Kommissar Charly Hübner gastiert erstmal in Bad Elster und präsentiert hier eine spannende Klangcollage zweier Ikonen der Liedkunst! Ein Mann auf dem Gnadenstuhl bekennt sich schuldig – schließlich. Zunächst aber wandert er, Franz Schubert und Nick Cave beschwörend, in die Einsamkeit, auf der Suche nach Freiheit. Aber was, wenn die Schuld schwerer wiegt? Und was hat er überhaupt getan? Der Geist Franz Schuberts trifft auf die Songs des australischen Rockpoeten Nick Cave. Ausgangspunkt für den Tauchgang in menschliche Abgründe ist Caves gleichnamiges Stück, das den Gedankenstrom eines Mannes kurz vor seiner Hinrichtung verarbeitet. Gepaart mit dem lyrischen Ich Wilhelm Müllers, dessen Gedichte Schubert in der »Winterreise« zu einem Seelenkosmos vertont, formt Charly Hübner eine neue Figur. Etwas Schlimmes hat sie getan. Und bekennt sich schließlich schuldig. Star-Schauspieler Charly Hübner findet klanglich einen eigenen Zugang zu Schuberts Musik: Im Ausdruck ganz direkt, fast ungeschliffen, vermittelt er Eindringlichkeit und Verzweiflung. Dazu sucht das Ensemble Resonanz nach neuen Wegen, die Musik von Schubert und Cave ineinanderfließen zu lassen. Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de
Bauchaortenaneurysma bei Frauen seltener, aber gefährlicher
Westsachsen/Adorf/Schöneck.- Eine Ausbuchtung der Bauchschlagader auch Bauchaortenaneurysma genannt, zeigt häufig keine Symptome und macht meist auch keine Beschwerden, sollte die Schlagader jedoch an dieser Stelle reißen, besteht akute Lebensgefahr!
Aufgrund der Seltenheit und geringen Aufklärung bleiben Bauchaortenaneurysmen bei Frauen häufig unentdeckt, obwohl es für sie gefährlicher werden kann als für Männer. Die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin e. V. (DGG) und auch der leitende Oberarzt für Gefäßchirurgie an der Paracelsus Klinik Adorf, Thomas Keller (Foto), rät Frauen ab 65 Jahren mit einer Risikoprognose, sich einmalig von einem Gefäßspezialisten mittels Ultraschalls untersuchen zu lassen. „Wir erleben häufig, dass ein Bauchaortenaneurysma als Zufallsbefund, bei der Ultraschalluntersuchung oder Computertomographie anderer möglicher Krankheitsbilder des Bauchraums, entdeckt wird. Wir empfehlen allen Risikopatienten und Patientinnen ab einem Alter von 65 Jahren zu der Untersuchung. Bereits ab einem Durchmesser von fünf Zentimeter steigt das Risiko einer Ruptur erheblich an. Um einen lebensbedrohlichen Riss abzuwenden, sollte ein operativer Eingriff in Erwägung gezogen werden, häufig kann dieser minimalinvasiv erfolgen“, erläutert Thomas Keller, Facharzt für Allgemein- und Gefäßchirurgie.
Zur Risikogruppe zählen Raucherinnen und Frauen, die unter hohem Blutdruck oder bereits an Gefäßerkrankungen leiden. Zu hohe Blutfettwerte oder die erbliche Veranlagung können ebenfalls eine Rolle spielen. Sollte ein oder mehrere Risikofaktoren vorliegen und empfiehlt der Arzt die Untersuchung, werden die Kosten in der Regel von den Kassen übernommen.
Laut DGG entwickeln zwei Prozent aller Männer und nur 0,5 Prozent aller Frauen zwischen 65 und 75 Jahren eine krankhafte Ausweitung der Aorta. Gefährlicher für Frauen ist es, weil die Gefäßwandstruktur der Schlagader, anders als bei Männern beschaffen ist. Vorhandene Aussackungen können schneller reißen.Die richtige Therapie hängt vor allem von der Größe ab. Kleinere, symptomlose Aortenaneurysmen werden durch Ultraschalluntersuchung einmal pro Jahr kontrolliert, größere zweimal pro Jahr. Erreicht das Aneurysma in der Bauchaorta einen Durchmesser 5,0 Zentimetern bei Frauen bzw. 5,5 Zentimetern bei Männern, ist eine Operation ratsam. Grundsätzlich gibt es zwei Methoden der Behandlung. Dies hängt von der Lage und vom Zustand der Gefäße ab. Beim endovaskulären Verfahren wird über die Leistenarterie ein Stent bis zur Aussackung geschoben. Dieser stabilisiert das Gefäß und überbrückt das Aortenaneurysma. Die zweite Möglichkeit ist eine Operation, bei der der Chirurg über einen Bauchschnitt den erweiterten Teil der Arterienwand entfernt und ihn durch eine Gefäßprothese ersetzt.
Informationen und Beratung erhalten Sie in der Gefäßchirurgischen Sprechstunde von Oberarzt Thomas Keller an der Paracelsus Klinik Adorf, Sorger Straße 51, in 08626 Adorf. Sie können sich unter der Telefonnummer 037423 79-2552 für einen Termin anmelden. Die Sprechstunden sind Dienstag 10.00 – 12.00 Uhr und Do 8.00 – 11.00 Uhr sowie nach Vereinbarung. Sie erreichen das MVZ über einen separaten Eingang links vom Haupteingang.
Gut zu wissen: Männer ab 65 Jahren haben einmalig die Möglichkeit der Ultraschalluntersuchung zur Früherkennung von Aneurysmen der Bauchschlagader.
Aufgrund der Seltenheit und geringen Aufklärung bleiben Bauchaortenaneurysmen bei Frauen häufig unentdeckt, obwohl es für sie gefährlicher werden kann als für Männer. Die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin e. V. (DGG) und auch der leitende Oberarzt für Gefäßchirurgie an der Paracelsus Klinik Adorf, Thomas Keller (Foto), rät Frauen ab 65 Jahren mit einer Risikoprognose, sich einmalig von einem Gefäßspezialisten mittels Ultraschalls untersuchen zu lassen. „Wir erleben häufig, dass ein Bauchaortenaneurysma als Zufallsbefund, bei der Ultraschalluntersuchung oder Computertomographie anderer möglicher Krankheitsbilder des Bauchraums, entdeckt wird. Wir empfehlen allen Risikopatienten und Patientinnen ab einem Alter von 65 Jahren zu der Untersuchung. Bereits ab einem Durchmesser von fünf Zentimeter steigt das Risiko einer Ruptur erheblich an. Um einen lebensbedrohlichen Riss abzuwenden, sollte ein operativer Eingriff in Erwägung gezogen werden, häufig kann dieser minimalinvasiv erfolgen“, erläutert Thomas Keller, Facharzt für Allgemein- und Gefäßchirurgie.
Zur Risikogruppe zählen Raucherinnen und Frauen, die unter hohem Blutdruck oder bereits an Gefäßerkrankungen leiden. Zu hohe Blutfettwerte oder die erbliche Veranlagung können ebenfalls eine Rolle spielen. Sollte ein oder mehrere Risikofaktoren vorliegen und empfiehlt der Arzt die Untersuchung, werden die Kosten in der Regel von den Kassen übernommen.
Laut DGG entwickeln zwei Prozent aller Männer und nur 0,5 Prozent aller Frauen zwischen 65 und 75 Jahren eine krankhafte Ausweitung der Aorta. Gefährlicher für Frauen ist es, weil die Gefäßwandstruktur der Schlagader, anders als bei Männern beschaffen ist. Vorhandene Aussackungen können schneller reißen.Die richtige Therapie hängt vor allem von der Größe ab. Kleinere, symptomlose Aortenaneurysmen werden durch Ultraschalluntersuchung einmal pro Jahr kontrolliert, größere zweimal pro Jahr. Erreicht das Aneurysma in der Bauchaorta einen Durchmesser 5,0 Zentimetern bei Frauen bzw. 5,5 Zentimetern bei Männern, ist eine Operation ratsam. Grundsätzlich gibt es zwei Methoden der Behandlung. Dies hängt von der Lage und vom Zustand der Gefäße ab. Beim endovaskulären Verfahren wird über die Leistenarterie ein Stent bis zur Aussackung geschoben. Dieser stabilisiert das Gefäß und überbrückt das Aortenaneurysma. Die zweite Möglichkeit ist eine Operation, bei der der Chirurg über einen Bauchschnitt den erweiterten Teil der Arterienwand entfernt und ihn durch eine Gefäßprothese ersetzt.
Informationen und Beratung erhalten Sie in der Gefäßchirurgischen Sprechstunde von Oberarzt Thomas Keller an der Paracelsus Klinik Adorf, Sorger Straße 51, in 08626 Adorf. Sie können sich unter der Telefonnummer 037423 79-2552 für einen Termin anmelden. Die Sprechstunden sind Dienstag 10.00 – 12.00 Uhr und Do 8.00 – 11.00 Uhr sowie nach Vereinbarung. Sie erreichen das MVZ über einen separaten Eingang links vom Haupteingang.
Gut zu wissen: Männer ab 65 Jahren haben einmalig die Möglichkeit der Ultraschalluntersuchung zur Früherkennung von Aneurysmen der Bauchschlagader.
Quelle und Fotos: Paracelsus Klinikum Sachsen
18 Februar 2022
Neu aufgelegt: Zwickau-Pass und Zwickauer Familienpass
Westsachsen/Zwickau.- Seit vielen Jahren sind der Zwickau-Pass (Einführung 1993) und der Zwickauer Familienpass (Einführung 2001) feste Bestandteile des freiwilligen Leistungsangebotes der Stadtverwaltung Zwickau. Beide Pässe sollen anspruchsberechtigte Eltern und Kinder dazu anregen, die Freizeit gemeinsam zu gestalten und ihnen den Zugang zu den bestehenden Angeboten erleichtern.
Die Pässe wurden im vergangenen Jahr inhaltlich und optisch überarbeitet und dem äußeren Erscheinungsbild der Stadt Zwickau angepasst. Das praktische „Hosentaschen- oder Portemonnaie-Format“ wurde beibehalten, allerdings sind die Pässe jetzt, aufgrund der Anpassung (und auch zum Schutz des Passbildes im Zwickau-Pass), aufklappbar. Vereinheitlicht bzw. vereinfacht wurden auch die Rechtsgrundlagen (Richtlinien) beider Pässe hinsichtlich der Inhalte, des Aufbaus und der Verfahrensabläufe.Leistungsumfang
Die bisherigen Leistungen konnten gesichert und auch neue Partner bzw. Leistungen hinzugewonnen werden. Damit erhalten Anspruchsberechtigte etwas mehr kostenfreie oder preisreduzierte Freizeitangebote als bisher. Neben einem ermäßigten Eintritt in die Schwimmbäder, ins Theater und das Puppentheater gibt es jetzt u. a. auch Rabatte auf Kursentgelte der Volkshochschule (bei Mindestgebühr von 30 Euro), für das Unterrichtsentgelt im Robert-Schumann-Konservatorium (außer Kursangebote und Ergänzungsfächer) und das Gondeln auf dem Schwanenteich. Völlig kostenlos können anspruchsberechtigte Familien u. a. städtische Museen und Ausstellungen besuchen und die beiden Rotkreuz-Shops des DRK in der Max-Pechstein-Straße 15/17 und Neuplanitzer Straße 94 in Zwickau zum Einkaufen nutzen. Vorgesehen ist, mit den vorhandenen Kooperationspartnern weiter zu verhandeln und auch neue Partner und Angebote zu gewinnen. Eine aktuelle Übersicht des Leistungsangebotes wird bei Antragstellung der Pässe jeweils mit ausgehändigt und kann ebenso auf den entsprechenden Internetseiten eingesehen werden.
Änderungen
Grundsätzlich geändert hat sich die Gültigkeitsdauer des Zwickauer Familienpasses. Diese wurde dem Sächsischen Familienpass angepasst. Der Zwickauer Familienpass ist nun ab Ausstellungstag bis zum Ablauf des übernächsten Kalenderjahres gültig. Voraussetzung ist allerdings, dass im Genehmigungszeitraum alle im Pass eingetragenen Kinder unter 18 Jahre alt bleiben. Wird eines der Kinder im laufenden Jahr volljährig, gilt der Pass nur bis Jahresende und muss danach neu beantragt werden. Die Gültigkeitsdauer des Zwickau-Passes richtet sich nach dem Bewilligungszeitraum einer Sozialleistung. Wichtig für alle bereits ausgestellten Zwickau-Pässe und Zwickauer Familienpässe für das Jahr 2022: Diese müssen nicht neu beantragt werden. Bereits ausgestellte Pässe behalten übergangsweise bis zum Jahresende ihre Gültigkeit. Bei der nächsten Antragstellung wird dann das neue Dokument ausgehändigt, auch wenn noch Verlängerungsvermerke im alten Dokument frei sind. Beim Zwickau-Pass ist außerdem ein neues Lichtbild erforderlich. Eine weitere Änderung kommt Familien oder Alleinerziehenden mit mehreren Kindern entgegen: Im bisherigen Familienpass stand nur eingeschränkt Platz zum Eintragen mehrerer Sprösslinge zur Verfügung. Das machte sich vor allem bei längeren Vor- oder Doppelnamen negativ bemerkbar. Das Amt hat diesen Erfahrungswert im neuen Dokument berücksichtigt. Hier stehen nun insgesamt 5 Zeilen zur Verfügung. Damit können bei Eltern oder Alleinerziehenden mit mehr als 5 Kindern diese jetzt bequem fortlaufend eingetragen werden, da auf einer Zeile auch mehr als ein Kind stehen darf.
Voraussetzungen
Die Voraussetzungen für den Erhalt der beiden Pässe bleiben unverändert. Der Zwickauer Familienpass wird kinderreichen Familien grundlegend einkommens- und vermögensunabhängig gewährt. Der Zwickau-Pass ermöglicht einkommensschwachen Einwohnerinnen und Einwohnern die Inanspruchnahme finanzieller und anderer Vergünstigungen. Die Beantragung und Ausstellung beider Pässe erfolgt im Bürgerservice der Stadtverwaltung Zwickau, Rathaus, Hauptmarkt 1.
Alle wichtigen Informationen zu den Pässen (konkrete Voraussetzungen, Antrag, benötigte Unterlagen, Fristen, Hinweise) sind im Internet auf den Seiten der Stadt Zwickau unter Dienstleistungen (Zwickau-Pass, Zwickauer Familienpass) nachlesbar. Die überarbeiteten Richtlinien und Pässe wurden im Januar-Stadtrat 2022 einstimmig beschlossen und treten (beide) am 1. März 2022 in Kraft.
Die bisherigen Leistungen konnten gesichert und auch neue Partner bzw. Leistungen hinzugewonnen werden. Damit erhalten Anspruchsberechtigte etwas mehr kostenfreie oder preisreduzierte Freizeitangebote als bisher. Neben einem ermäßigten Eintritt in die Schwimmbäder, ins Theater und das Puppentheater gibt es jetzt u. a. auch Rabatte auf Kursentgelte der Volkshochschule (bei Mindestgebühr von 30 Euro), für das Unterrichtsentgelt im Robert-Schumann-Konservatorium (außer Kursangebote und Ergänzungsfächer) und das Gondeln auf dem Schwanenteich. Völlig kostenlos können anspruchsberechtigte Familien u. a. städtische Museen und Ausstellungen besuchen und die beiden Rotkreuz-Shops des DRK in der Max-Pechstein-Straße 15/17 und Neuplanitzer Straße 94 in Zwickau zum Einkaufen nutzen. Vorgesehen ist, mit den vorhandenen Kooperationspartnern weiter zu verhandeln und auch neue Partner und Angebote zu gewinnen. Eine aktuelle Übersicht des Leistungsangebotes wird bei Antragstellung der Pässe jeweils mit ausgehändigt und kann ebenso auf den entsprechenden Internetseiten eingesehen werden.
Änderungen
Grundsätzlich geändert hat sich die Gültigkeitsdauer des Zwickauer Familienpasses. Diese wurde dem Sächsischen Familienpass angepasst. Der Zwickauer Familienpass ist nun ab Ausstellungstag bis zum Ablauf des übernächsten Kalenderjahres gültig. Voraussetzung ist allerdings, dass im Genehmigungszeitraum alle im Pass eingetragenen Kinder unter 18 Jahre alt bleiben. Wird eines der Kinder im laufenden Jahr volljährig, gilt der Pass nur bis Jahresende und muss danach neu beantragt werden. Die Gültigkeitsdauer des Zwickau-Passes richtet sich nach dem Bewilligungszeitraum einer Sozialleistung. Wichtig für alle bereits ausgestellten Zwickau-Pässe und Zwickauer Familienpässe für das Jahr 2022: Diese müssen nicht neu beantragt werden. Bereits ausgestellte Pässe behalten übergangsweise bis zum Jahresende ihre Gültigkeit. Bei der nächsten Antragstellung wird dann das neue Dokument ausgehändigt, auch wenn noch Verlängerungsvermerke im alten Dokument frei sind. Beim Zwickau-Pass ist außerdem ein neues Lichtbild erforderlich. Eine weitere Änderung kommt Familien oder Alleinerziehenden mit mehreren Kindern entgegen: Im bisherigen Familienpass stand nur eingeschränkt Platz zum Eintragen mehrerer Sprösslinge zur Verfügung. Das machte sich vor allem bei längeren Vor- oder Doppelnamen negativ bemerkbar. Das Amt hat diesen Erfahrungswert im neuen Dokument berücksichtigt. Hier stehen nun insgesamt 5 Zeilen zur Verfügung. Damit können bei Eltern oder Alleinerziehenden mit mehr als 5 Kindern diese jetzt bequem fortlaufend eingetragen werden, da auf einer Zeile auch mehr als ein Kind stehen darf.
Voraussetzungen
Die Voraussetzungen für den Erhalt der beiden Pässe bleiben unverändert. Der Zwickauer Familienpass wird kinderreichen Familien grundlegend einkommens- und vermögensunabhängig gewährt. Der Zwickau-Pass ermöglicht einkommensschwachen Einwohnerinnen und Einwohnern die Inanspruchnahme finanzieller und anderer Vergünstigungen. Die Beantragung und Ausstellung beider Pässe erfolgt im Bürgerservice der Stadtverwaltung Zwickau, Rathaus, Hauptmarkt 1.
Alle wichtigen Informationen zu den Pässen (konkrete Voraussetzungen, Antrag, benötigte Unterlagen, Fristen, Hinweise) sind im Internet auf den Seiten der Stadt Zwickau unter Dienstleistungen (Zwickau-Pass, Zwickauer Familienpass) nachlesbar. Die überarbeiteten Richtlinien und Pässe wurden im Januar-Stadtrat 2022 einstimmig beschlossen und treten (beide) am 1. März 2022 in Kraft.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau
17 Februar 2022
Sturm-Update der Berufsfeuerwehr: Vorsicht ist weiterhin geboten
Westsachsen/Zwickau.- Aktuell zieht Sturmtief „Ylenia“, zum Teil mit Orkanböen und Regenschauern, über Deutschland. Auch in Zwickau ist es ungemütlich und stürmisch geworden. Die Zwickauer Berufsfeuerwehr gab jetzt ein erstes Update zum heutigen Einsatzgeschehen. Allem voran sei die Lage derzeit „relativ entspannt“, es gab glücklicherweise bisher nur 9 kleinere sturmbedingte Einsätze.
Zu zwei ersten parallellaufenden Einsätzen mussten heute Morgen um 5.50 Uhr die Feuerwehren Auerbach und Mosel ausrücken. Ein weiterer Einsatz mit Drehleiter erfolgte in Wilkau-Haßlau. Genau in dieser Zeit schlugen auch die Brandmeldeanlagen der Westsächsische Hochschule Zwickau, des Heinrich-Braun-Klinikums und im Schloss Osterstein Alarm. Zum Glück handelte es sich in allen drei Objekten nur um Fehlalarme.
Aufgrund der aktuellen Wettermeldungen und der Entwicklung ist weiterhin Vorsicht geboten. Die Berufsfeuerwehr empfiehlt deshalb, sich während des Sturms möglichst in Gebäuden aufzuhalten, lose Gegenstände in den Außenbereichen zu sichern und Fahrzeuge möglichst nicht in der Nähe von Bäumen zu parken. Wälder und Parkanlagen sollten in den kommenden Tagen zur eigenen Sicherheit nicht betreten werden. Aufgrund des Sturms besteht ein erhöhtes Risiko von Astabbrüchen und Umstürzen ganzer Gehölze, warnt das Garten- und Friedhofsamt. Letzteres wird vor allem durch den Regen und aufweichenden Erdboden begünstigt. Eine Gefahr bleibt auch nach Abflauen des Sturms bestehen, da nicht alle Wald- und Parkbereiche sofort kontrolliert und gesichert werden können. Um Vorsicht wird ebenso im Bereich von Baumbeständen im Stadtgebiet gebeten.
Zu zwei ersten parallellaufenden Einsätzen mussten heute Morgen um 5.50 Uhr die Feuerwehren Auerbach und Mosel ausrücken. Ein weiterer Einsatz mit Drehleiter erfolgte in Wilkau-Haßlau. Genau in dieser Zeit schlugen auch die Brandmeldeanlagen der Westsächsische Hochschule Zwickau, des Heinrich-Braun-Klinikums und im Schloss Osterstein Alarm. Zum Glück handelte es sich in allen drei Objekten nur um Fehlalarme.
Aufgrund der aktuellen Wettermeldungen und der Entwicklung ist weiterhin Vorsicht geboten. Die Berufsfeuerwehr empfiehlt deshalb, sich während des Sturms möglichst in Gebäuden aufzuhalten, lose Gegenstände in den Außenbereichen zu sichern und Fahrzeuge möglichst nicht in der Nähe von Bäumen zu parken. Wälder und Parkanlagen sollten in den kommenden Tagen zur eigenen Sicherheit nicht betreten werden. Aufgrund des Sturms besteht ein erhöhtes Risiko von Astabbrüchen und Umstürzen ganzer Gehölze, warnt das Garten- und Friedhofsamt. Letzteres wird vor allem durch den Regen und aufweichenden Erdboden begünstigt. Eine Gefahr bleibt auch nach Abflauen des Sturms bestehen, da nicht alle Wald- und Parkbereiche sofort kontrolliert und gesichert werden können. Um Vorsicht wird ebenso im Bereich von Baumbeständen im Stadtgebiet gebeten.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau
16 Februar 2022
Kostenlose Werbung: Wir danken der „Freien“ Presse und gratulieren
Westsachsen/Zwickau.- Unter der Überschrift „Fatales Signal“ veröffentlichte die „Freie“ Presse heute einen Kommentar von Johannes Pöhlandt (Foto). Mal abgesehen davon, dass der Autor die Westsächsische Zeitung als „rechten Block“ bezeichnet, war die Veröffentlichung dennoch hilfreich. Die Abrufzahlen stiegen um rund 5 Prozent im Vergleich zu gestern. Man kann also davon ausgehen, dass sich jetzt auch Leute für dieses Medium interessieren, die sonst nicht auf den Gedanken gekommen wären, WSZ zu lesen.
Dennoch ist auch etwas Kritik an den Ausführungen anzumerken: Wenn man eingangs schreibt, dass der Bericht über Verfehlungen von Juristen hanebüchene Schlussfolgerung sei, sich am Ende des Kommentars jedoch selber über deren Handlungsweise beschwert, ist das wenig glaubwürdig. Wir gratulieren deshalb der „Freien“ Presse herzlich zu diesem Eigentor.
Dennoch ist auch etwas Kritik an den Ausführungen anzumerken: Wenn man eingangs schreibt, dass der Bericht über Verfehlungen von Juristen hanebüchene Schlussfolgerung sei, sich am Ende des Kommentars jedoch selber über deren Handlungsweise beschwert, ist das wenig glaubwürdig. Wir gratulieren deshalb der „Freien“ Presse herzlich zu diesem Eigentor.
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15 Februar 2022
Zwischenziel erreicht: Sanierung des Schmelzbachgewölbes geht voran
Westsachsen/Zwickau.- Das Sächsische Oberbergamt hat im Projekt „Sanierung des Schmelzbachgewölbes innerhalb der Bockwaer Senke in Zwickau“ mit dem Abschluss der Beräumung und Sicherung und dem Beginn der Verfüllung des Gewölbes ein wichtiges Zwischenziel erreicht.
Dieses Sanierungsprojekt ist eine Maßnahme im Operationellen Programm des Freistaates Sachsen für den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung in der Förderperiode 2014 – 2020 (EFRE). Für die Projekte der Europäischen Union und des Europäische Fonds für regionale Entwicklung im Vorhaben „Prävention von Risiken des Altbergbaus“ stehen dem Sächsischen Oberbergamt als Projektträger insgesamt 56,7 Mio. Euro im Zeitraum von 2014 bis 2023 zur Verfügung. Es werden damit zahlreiche Projekte vor allem im Erzgebirge und in den ehemaligen Steinkohlerevieren in Sachsen finanziert. Die Projekte werden mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts.
Der Schmelzbach entwässerte früher die Bockwaer Senke und diente zugleich der Ableitung von Grubenwasser der im südlichen Teil von Zwickau befindlichen Steinkohlengruben. Seit dem Erreichen des Flutungswasserspiegels im Steinkohlenrevier wird das in dem Poldergebiet „Bockwaer Senke“ anfallende Wasser dauerhaft über eine Pumpanlage gehoben und der Zwickauer Mulde zugeführt.
Das Schmelzbachgewölbe ist ein 310 m langes Bauwerk, welches einen Ab-schnitt des ehemaligen Schmelzbaches darstellt. Es wurde wahrscheinlich um ca. 1800 als offenes Gerinne errichtet, mehrfach umgestaltet sowie letztendlich vollständig überwölbt und überbaut. Heute verläuft das Schmelzbachgewölbe mit einer Überdeckung von rund einem bis vier Meter größtenteils unter der Bundesstraße B 93 (Muldestraße). Die bergbaubedingten Deformationen beeinflussten das Schmelzbachgewölbe nachhaltig. Infolge zunehmender Absenkungen und Sedimentablagerungen verlor das Schmelzbachgewölbe sein Gefälle und seine Funktion. Die Bauwerksschäden in Form von Rissen und Ausbrüchen wurden durch zunehmende Verkehrsbelastung und Wurzeleinwuchs verstärkt, wodurch ein erhebliches Risiko für die Tagesoberfläche und insbesondere die Bundesstraße B 93 abzuleiten war.
Die bautechnischen Sanierungsarbeiten begannen im Oktober 2020 mit dem Neubau eines Fledermausquartiers als naturschutzrechtliche Ersatzmaßnahme in unmittelbarer Nähe des alten Gewölbes. Im Anschluss konnte mit der Öffnung und Beräumung des Schmelzbachgewölbes an der Unteren Kohlenstraße begonnen werden. Die angetroffenen Verhältnisse machten eine aufwändige Beräumung der abgelagerten und belasteten Sedimente sowie eine bauzeitige Sicherung durch einen massiven Stahlverbau erforderlich. Zugleich wurde zur Verringerung der Verkehrsbelastung eine Fahrbahneinengung auf der Bundesstraße B 93 an der Bockwaer Kirche veranlasst. Durch diese Maßnahmen war eine Vollsperrung der Straße im betroffenen Bereich zu umgehen. Nach über einjähriger Bauzeit wurde die Sedimentberäumung im Dezember 2021 abgeschlossen. Auch konnte in diesem Zeitraum der nördliche Abschnitt des Gewölbes über eine Teufe in Höhe der Bockwaer Brücke bereits auf einer Länge von 25 Meter verfüllt werden.
Die Arbeiten werden in 2022 mit der Anbindung der Straßen- und Grundstücksentwässerung sowie der vollständigen Verfüllung des Gewölbehohlraumes mit einem Verfüllmörtel fortgesetzt. Ziel ist es, die Verwahrungsarbeiten am Gewölbebauwerk bis Mitte 2022 abzuschließen und dadurch die Standsicherheit dauerhaft zu gewährleisten. Für die Umsetzung der bau- und ingenieurtechnischen Leistungen stehen im Projekt 3,2 Mio. Euro zur Verfügung. Die Bauleistungen werden durch die BTOe - Bergbau und Tief-bau GmbH Oelsnitz (Erzgeb.) und die ingenieurtechnischen Leistungen einschließlich der Bauüberwachung durch die CWH Ingenieurgesellschaft mbH realisiert.
Dieses Sanierungsprojekt ist eine Maßnahme im Operationellen Programm des Freistaates Sachsen für den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung in der Förderperiode 2014 – 2020 (EFRE). Für die Projekte der Europäischen Union und des Europäische Fonds für regionale Entwicklung im Vorhaben „Prävention von Risiken des Altbergbaus“ stehen dem Sächsischen Oberbergamt als Projektträger insgesamt 56,7 Mio. Euro im Zeitraum von 2014 bis 2023 zur Verfügung. Es werden damit zahlreiche Projekte vor allem im Erzgebirge und in den ehemaligen Steinkohlerevieren in Sachsen finanziert. Die Projekte werden mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts.
Der Schmelzbach entwässerte früher die Bockwaer Senke und diente zugleich der Ableitung von Grubenwasser der im südlichen Teil von Zwickau befindlichen Steinkohlengruben. Seit dem Erreichen des Flutungswasserspiegels im Steinkohlenrevier wird das in dem Poldergebiet „Bockwaer Senke“ anfallende Wasser dauerhaft über eine Pumpanlage gehoben und der Zwickauer Mulde zugeführt.
Das Schmelzbachgewölbe ist ein 310 m langes Bauwerk, welches einen Ab-schnitt des ehemaligen Schmelzbaches darstellt. Es wurde wahrscheinlich um ca. 1800 als offenes Gerinne errichtet, mehrfach umgestaltet sowie letztendlich vollständig überwölbt und überbaut. Heute verläuft das Schmelzbachgewölbe mit einer Überdeckung von rund einem bis vier Meter größtenteils unter der Bundesstraße B 93 (Muldestraße). Die bergbaubedingten Deformationen beeinflussten das Schmelzbachgewölbe nachhaltig. Infolge zunehmender Absenkungen und Sedimentablagerungen verlor das Schmelzbachgewölbe sein Gefälle und seine Funktion. Die Bauwerksschäden in Form von Rissen und Ausbrüchen wurden durch zunehmende Verkehrsbelastung und Wurzeleinwuchs verstärkt, wodurch ein erhebliches Risiko für die Tagesoberfläche und insbesondere die Bundesstraße B 93 abzuleiten war.
Die bautechnischen Sanierungsarbeiten begannen im Oktober 2020 mit dem Neubau eines Fledermausquartiers als naturschutzrechtliche Ersatzmaßnahme in unmittelbarer Nähe des alten Gewölbes. Im Anschluss konnte mit der Öffnung und Beräumung des Schmelzbachgewölbes an der Unteren Kohlenstraße begonnen werden. Die angetroffenen Verhältnisse machten eine aufwändige Beräumung der abgelagerten und belasteten Sedimente sowie eine bauzeitige Sicherung durch einen massiven Stahlverbau erforderlich. Zugleich wurde zur Verringerung der Verkehrsbelastung eine Fahrbahneinengung auf der Bundesstraße B 93 an der Bockwaer Kirche veranlasst. Durch diese Maßnahmen war eine Vollsperrung der Straße im betroffenen Bereich zu umgehen. Nach über einjähriger Bauzeit wurde die Sedimentberäumung im Dezember 2021 abgeschlossen. Auch konnte in diesem Zeitraum der nördliche Abschnitt des Gewölbes über eine Teufe in Höhe der Bockwaer Brücke bereits auf einer Länge von 25 Meter verfüllt werden.
Die Arbeiten werden in 2022 mit der Anbindung der Straßen- und Grundstücksentwässerung sowie der vollständigen Verfüllung des Gewölbehohlraumes mit einem Verfüllmörtel fortgesetzt. Ziel ist es, die Verwahrungsarbeiten am Gewölbebauwerk bis Mitte 2022 abzuschließen und dadurch die Standsicherheit dauerhaft zu gewährleisten. Für die Umsetzung der bau- und ingenieurtechnischen Leistungen stehen im Projekt 3,2 Mio. Euro zur Verfügung. Die Bauleistungen werden durch die BTOe - Bergbau und Tief-bau GmbH Oelsnitz (Erzgeb.) und die ingenieurtechnischen Leistungen einschließlich der Bauüberwachung durch die CWH Ingenieurgesellschaft mbH realisiert.
Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau
Unterhaltungstipp der Woche: Brass-Party im König Albert Theater
Westsachsen/Bad Elster.- Am Freitag, den 25. Februar präsentieren Thomas Hoffmann und seine Brass Band Berlin um 19.30 Uhr eine Musikshow mit Witz, Charme und Frack im König Albert Theater Bad Elster. Dieses pfiffige Ensemble um den Bandleader Thomas Hoffmann öffnet den Theatervorhang Bad Elsters für eine virtuose Mischung aus Musik, Show und Slapstick. Von Bach bis zu den Beatles sorgen die adretten Bläsersolisten beim Publikum für gute Laune und bringen seit Jahren eine angenehme Heiterkeit in die Konzertsäle. Dabei wirkt das abwechslungsreiche Programm frisch und originell. Der Perkussionist, Sänger, Erzkomödiant und Bandleader Thomas Hoffmann führt dazu gekonnt durch das Programm, als Concierge der guten Unterhaltung und einem unerschöpflich scheinenden Arsenal an Instrumenten und Einlagen. Vorhang auf für die perfekte Unterhaltungskunst dieser 11 Top-Musiker! Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de
Quelle und Foto: Chursächsische Verwaltungs GmbH
Zwickau blüht auf: Engagierte Mitstreiter und Ideen sind gefragt
Westsachsen/Zwickau.- Erste Frühblüher in den Blumengeschäften, eine durch die Wolken blinzelnde Sonne – die beliebte Frühjahrsaktion „Zwickau blüht auf“ steht zwar noch nicht vor der Tür, wird aber hinter den Kulissen bereits vorbereitet. Um den Frühling in die Zwickauer Innenstadt zu locken, sollen vom 9. April bis zum 1. Mai 2022 wieder Blumen, Pflanzen und Dekoratives die Straßen und Plätze verschönern.
Seitdem die Aktion 2017 zum ersten Mal stattfand, beteiligen sich jedes Jahr viele Händler und Anlieger. Sie stellen hübsch dekorierte Blumenkübel vor ihre Geschäfte oder ziehen mit kreativen Pflanzobjekten die Aufmerksamkeit der Passanten auf sich. Zur Unterstützung der Einzelhändler haben sich in den vergangenen beiden Jahren auch andere Zwickauer Firmen in die Aktion eingebracht, die zwar nicht in der Innenstadt ansässig sind, diese aber wertschätzen und aufwerten möchten. So gab es teils spektakuläre große Beete in der Fußgängerzone und charmant bepflanzte Objekte wie Fässer, Kabeltrommeln oder auch ein Klavier.
Auch für dieses Jahr besteht die Möglichkeit, dass Unternehmen ihre blühende Seite in der Innenstadt präsentieren. Das Büro für Wirtschaftsförderung koordiniert die Standorte und kümmert sich um die erforderlichen Genehmigungen. Wer daran Interesse hat, setzt sich bitte mit Stadtmanagerin Ariane Spiekermann in Verbindung: stadtmanagement@zwickau.de
Seitdem die Aktion 2017 zum ersten Mal stattfand, beteiligen sich jedes Jahr viele Händler und Anlieger. Sie stellen hübsch dekorierte Blumenkübel vor ihre Geschäfte oder ziehen mit kreativen Pflanzobjekten die Aufmerksamkeit der Passanten auf sich. Zur Unterstützung der Einzelhändler haben sich in den vergangenen beiden Jahren auch andere Zwickauer Firmen in die Aktion eingebracht, die zwar nicht in der Innenstadt ansässig sind, diese aber wertschätzen und aufwerten möchten. So gab es teils spektakuläre große Beete in der Fußgängerzone und charmant bepflanzte Objekte wie Fässer, Kabeltrommeln oder auch ein Klavier.
Auch für dieses Jahr besteht die Möglichkeit, dass Unternehmen ihre blühende Seite in der Innenstadt präsentieren. Das Büro für Wirtschaftsförderung koordiniert die Standorte und kümmert sich um die erforderlichen Genehmigungen. Wer daran Interesse hat, setzt sich bitte mit Stadtmanagerin Ariane Spiekermann in Verbindung: stadtmanagement@zwickau.de
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau
11 Februar 2022
Deals auf dem Golfplatz: ...und es geht munter weiter...
Westsachsen/Zwickau/Werdau/ Crimmitschau.- Bereits seit sieben Jahren organisieren die Lions-Clubs Crimmitschau-Werdau, Zwickau und Zwickau-Robert-Schumann mit Unterstützung
einer Privatbank ein jährlich stattfindendes Benefizgolfturnier zugunsten der Theaterpädagogik des Theaters Plauen-Zwickau.
Veranstaltet werden die Turniere vom Lions Hilfswerk Zwickau e.V. Dabei konnte bisher schon eine stolze Spendensumme von knapp 47.000 Euro für die kulturelle Kinder- und Jugendarbeit erlöst werden. „Dank dieser finanziellen Unterstützung wurden und werden seit vielen Jahren zahlreiche theaterpädagogische Projekte auf die Beine gestellt“, freut sich Sandra Kaiser, Geschäftsführerin der Theater Plauen-Zwickau gGmbH. Dazu zählen neben dem jährlich stattfindenden Theaterfestival „Schüler machen Theater“ auch Ferienprojekte wie das Winterferienlabor und das Musical-Sommercamp, inszenierte Schulkonzerte, die Begleitung schulischer Theaterprojekte und die Unterstützung von Projekten in Kinder- und Jugendeinrichtungen der Region. Zudem werden Werkstätten zu lehrplanrelevanten Themen für Lehrer- und Erzieherfortbildungen sowie Theaterclubs für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sowie einiges mehr gefördert.
„Unsere Theaterpädagogen arbeiten stetig an neuen Ideen und Konzepten, wie möglichst vielen Kindern und Jugendlichen ein kultureller Zugang zum Theater ermöglicht werden kann. Gerade in den schnelllebigen medialen Zeiten ist das Theater nicht nur ein Ort der Bildung, sondern auch ein Raum der Entschleunigung, des Experimentierens, des Reflektierens und des Entdeckens. Theater ermöglicht sich vielfältig zu erproben, unterstützt die Persönlichkeitsentwicklung und das Erlernen sozialer Kompetenzen“, so Kaiser weiter.„Das Turnier auf dem Golfplatz in Zwickau kitzelt natürlich auch den sportlichen Ehrgeiz“, meint Claudia Czingon, Mitglied im Lions-Club Crimmitschau-Werdau, die seit vielen Jahren als Organisatorin dieses Projektes gemeinsam mit den umliegenden Klubs die berühmten „weißen Bälle“ für den guten Zweck über den Platz spielt. So wird auch jedes Jahr aufs Neue der Benefizwanderpokal für die „Profis“ ausgelobt, während sich die „Anfänger“ beim Schnuppergolfen ausprobieren können. Damit die „zahlenden“ Gäste und Spender aber auch wissen, wofür sie zwei bis drei Stunden auf dem Platz unterwegs waren, ist natürlich für das leibliche Wohl gesorgt und die Theaterjugendclubs und Mitglieder des Theaterensembles unterhalten die Gäste mit einem kleinen künstlerischen Programm. Die Lose der Tombola, deren Erlös maßgeblich zur finanziellen Unterstützung des Events beiträgt, verkaufen sich danach fast jedes Mal fast von selbst.
Auch wenn die Planung dieser Veranstaltung laut Aussage von Czingon in jedem Jahr sehr aufwändig ist und die Nerven bei allen schon vorab blank liegen, so sind die Organisatoren am Ende stets froh über die zahlreichen Spender, Sponsoren, die zufriedenen Gäste und nicht zuletzt über die Vielzahl der davon profitierenden Kinder und Jugendlichen. Und es geht munter weiter, das nächste Turnier ist bereits in Planung und wird am 18. Juni 2022 auf dem Golfplatz in Zwickau stattfinden.
Veranstaltet werden die Turniere vom Lions Hilfswerk Zwickau e.V. Dabei konnte bisher schon eine stolze Spendensumme von knapp 47.000 Euro für die kulturelle Kinder- und Jugendarbeit erlöst werden. „Dank dieser finanziellen Unterstützung wurden und werden seit vielen Jahren zahlreiche theaterpädagogische Projekte auf die Beine gestellt“, freut sich Sandra Kaiser, Geschäftsführerin der Theater Plauen-Zwickau gGmbH. Dazu zählen neben dem jährlich stattfindenden Theaterfestival „Schüler machen Theater“ auch Ferienprojekte wie das Winterferienlabor und das Musical-Sommercamp, inszenierte Schulkonzerte, die Begleitung schulischer Theaterprojekte und die Unterstützung von Projekten in Kinder- und Jugendeinrichtungen der Region. Zudem werden Werkstätten zu lehrplanrelevanten Themen für Lehrer- und Erzieherfortbildungen sowie Theaterclubs für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sowie einiges mehr gefördert.
„Unsere Theaterpädagogen arbeiten stetig an neuen Ideen und Konzepten, wie möglichst vielen Kindern und Jugendlichen ein kultureller Zugang zum Theater ermöglicht werden kann. Gerade in den schnelllebigen medialen Zeiten ist das Theater nicht nur ein Ort der Bildung, sondern auch ein Raum der Entschleunigung, des Experimentierens, des Reflektierens und des Entdeckens. Theater ermöglicht sich vielfältig zu erproben, unterstützt die Persönlichkeitsentwicklung und das Erlernen sozialer Kompetenzen“, so Kaiser weiter.„Das Turnier auf dem Golfplatz in Zwickau kitzelt natürlich auch den sportlichen Ehrgeiz“, meint Claudia Czingon, Mitglied im Lions-Club Crimmitschau-Werdau, die seit vielen Jahren als Organisatorin dieses Projektes gemeinsam mit den umliegenden Klubs die berühmten „weißen Bälle“ für den guten Zweck über den Platz spielt. So wird auch jedes Jahr aufs Neue der Benefizwanderpokal für die „Profis“ ausgelobt, während sich die „Anfänger“ beim Schnuppergolfen ausprobieren können. Damit die „zahlenden“ Gäste und Spender aber auch wissen, wofür sie zwei bis drei Stunden auf dem Platz unterwegs waren, ist natürlich für das leibliche Wohl gesorgt und die Theaterjugendclubs und Mitglieder des Theaterensembles unterhalten die Gäste mit einem kleinen künstlerischen Programm. Die Lose der Tombola, deren Erlös maßgeblich zur finanziellen Unterstützung des Events beiträgt, verkaufen sich danach fast jedes Mal fast von selbst.
Auch wenn die Planung dieser Veranstaltung laut Aussage von Czingon in jedem Jahr sehr aufwändig ist und die Nerven bei allen schon vorab blank liegen, so sind die Organisatoren am Ende stets froh über die zahlreichen Spender, Sponsoren, die zufriedenen Gäste und nicht zuletzt über die Vielzahl der davon profitierenden Kinder und Jugendlichen. Und es geht munter weiter, das nächste Turnier ist bereits in Planung und wird am 18. Juni 2022 auf dem Golfplatz in Zwickau stattfinden.
Quelle und Fotos: Lions-Club Sachsen
10 Februar 2022
Dauerbetrieb: Ausleihe und Rückgabe 24 Stunden am Tag möglich
Westsachsen/Zwickau.- An der Mobilstation Marienthal sind durch eine neue „Mobilbox“ nun Ausleihe und Rückgabe 24 Stunden am Tag möglich. Registrierte Nutzer können jetzt bei Bedarf eigenständig einen E-Scooter ausleihen, um auch kurzfristige Arztbesuche oder Erledigungen nach Feierabend machen zu können.
Die Mobilstation Marienthal ist im Rahmen des Projekts ZED (Zwickauer Energiewende demonstrieren) seit Sommer 2020 am Eschenweg/Pappelweg in Betrieb. In der ersten Phase konnten E-Lastenfahrräder und E-Scooter nur während der Öffnungszeiten ausgeliehen und zurückgegeben werden. Aufgrund der großen Nachfrage wurden die Öffnungszeiten erweitert und ab sofort ist die Station dank der „Mobilbox“ im Dauerbetrieb.
Mit dieser Eigenentwicklung möchten die beteiligten Projektpartner Alippi GmbH, Westsächsische Hochschule Zwickau (WHZ) und Stadt Zwickau dem Wunsch nach flexibleren Ausleihzeiten nachkommen. Im Testbetrieb werden nun die Erfahrungen der Nutzer gesammelt und ausgewertet, um so das Angebot weiter zu verbessern. Bei entsprechender Nachfrage sollen zudem weitere Mobilboxen aufgestellt werden. Dank der ortsungebunden innovativen Technik können diese flexibel platziert werden – beispielsweise an einem wohnungsnahen Ort oder an Haltestellen von Bus und Bahn. Dazu soll mit weiteren Akteuren in der Stadt zusammengearbeitet werden.
Im Projekt ZED möchte die Stadtverwaltung Zwickau zusammen mit 12 Projektpartnern zukunftsfähige Technologien im Bereich der Energieversorgung und Mobilität erproben und daraus alltagspraktische Maßnahmen entwickeln. Nach ausführlichen Analysen durch die Projektpartner und der gemeinsam mit den Bewohnern entwickelten Idee konnte im Sommer 2020 die Mobilstation Marienthal eröffnen. Das Angebot der Station wurde seitdem stetig ergänzt und weiterentwickelt.
Von Montag bis Freitag (8 bis 12 Uhr, 13 Uhr bis 17 Uhr) ist an der Station auch ein Quartierslotse vor Ort, der über das ZED-Projekt informiert und bei dem man die E-Mobile oder Lastenfahrräder persönlich ausleihen kann. Weitere Informationen finden Sie unter www.energiewende-zwickau.de oder Tel.: 0375/28219770 im ubineum Zwickau.
Die Mobilstation Marienthal ist im Rahmen des Projekts ZED (Zwickauer Energiewende demonstrieren) seit Sommer 2020 am Eschenweg/Pappelweg in Betrieb. In der ersten Phase konnten E-Lastenfahrräder und E-Scooter nur während der Öffnungszeiten ausgeliehen und zurückgegeben werden. Aufgrund der großen Nachfrage wurden die Öffnungszeiten erweitert und ab sofort ist die Station dank der „Mobilbox“ im Dauerbetrieb.
Mit dieser Eigenentwicklung möchten die beteiligten Projektpartner Alippi GmbH, Westsächsische Hochschule Zwickau (WHZ) und Stadt Zwickau dem Wunsch nach flexibleren Ausleihzeiten nachkommen. Im Testbetrieb werden nun die Erfahrungen der Nutzer gesammelt und ausgewertet, um so das Angebot weiter zu verbessern. Bei entsprechender Nachfrage sollen zudem weitere Mobilboxen aufgestellt werden. Dank der ortsungebunden innovativen Technik können diese flexibel platziert werden – beispielsweise an einem wohnungsnahen Ort oder an Haltestellen von Bus und Bahn. Dazu soll mit weiteren Akteuren in der Stadt zusammengearbeitet werden.
Im Projekt ZED möchte die Stadtverwaltung Zwickau zusammen mit 12 Projektpartnern zukunftsfähige Technologien im Bereich der Energieversorgung und Mobilität erproben und daraus alltagspraktische Maßnahmen entwickeln. Nach ausführlichen Analysen durch die Projektpartner und der gemeinsam mit den Bewohnern entwickelten Idee konnte im Sommer 2020 die Mobilstation Marienthal eröffnen. Das Angebot der Station wurde seitdem stetig ergänzt und weiterentwickelt.
Von Montag bis Freitag (8 bis 12 Uhr, 13 Uhr bis 17 Uhr) ist an der Station auch ein Quartierslotse vor Ort, der über das ZED-Projekt informiert und bei dem man die E-Mobile oder Lastenfahrräder persönlich ausleihen kann. Weitere Informationen finden Sie unter www.energiewende-zwickau.de oder Tel.: 0375/28219770 im ubineum Zwickau.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau
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