20 Januar 2026

Knapp eine viertel Million Aufrufe: Ist Urkundenfälschung Kunst?


Westsachsen/Deutschland.- Die Westsächsische Zeitung gewinnt immer mehr interessierte Leser. Ein Beitrag vom Wochenende erzielte bis heute knapp eine viertel Million Aufrufe. Tendenz steigend.
Im Artikel geht es um die immer weiter ausufernde Dreistigkeit, mit der heutzutage Dokumente gefälscht werden. Sei es in privater Korrespondenz, in der Wirtschaft oder bei Behörden, wie zum Beispiel im Zwickauer Amtsgericht. Konsequenzen? Oft Fehlanzeige!
Dass die meisten Menschen damit nicht einverstanden sind, zeigen mehrere Hundert Kommentare unter dem Beitrag bei Facebook (Grafik). Den ausführlichen Bericht, der aus rechtlichen Gründen als „Satire“ gekennzeichnet ist, finden Sie hier: Kunstwerk Urkundenfälschung

Konzert-Tipp der Woche: Das Verdi-Requiem zum 125. Todestag

Westsachsen/Bad Elster.-
Am Freitag, den 30. Januar öffnet sich um 19. 30 Uhr im König Albert Theater Bad Elster der Vorhang für ein symphonisches Gedenkkonzert zum 125. Todestag von Giuseppe Verdi. Es musizieren die Staatskapelle Halle gemeinsam mit der Chursächsischen Philharmonie, Gesangssolisten und der Chor der Robert-Franz-Singakademie Halle (Einstudierung: Andreas Reuter) unter der Gesamtleitung von GMD Florian Merz. Das Publikum erwartet ein musikalisches Ereignis von ergreifender Tiefe und internationalem Geist: Zum 125. Todestag Giuseppe Verdis (1813–1901) erklingt im Rahmen des 6. Symphoniekonzerts ein besonderes Gedenkprogramm im König Albert Theater Bad Elster – getragen von klanglicher Größe und menschlicher Botschaft. Im Zentrum steht Verdis weltberühmte »Messa da Requiem«, ein Werk von monumentaler Kraft und spiritueller Tiefe – komponiert nicht für den liturgischen Gebrauch, sondern als bewegendes musikalisches Zeugnis der Hoffnung, des Trostes und des Gedenkens. Verdis Requiem berührt in seiner dramatischen Anlage ebenso wie in seinen leisen Momenten – eine musikalische Brücke zwischen Weltgeschehen und Ewigkeit. Eröffnet wird der Abend mit Verdis seltener aufgeführter, völkerverbindender »Inno delle nazioni – Hymne der Nationen«, ein Plädoyer für musikalische Verständigung im Zeichen europäischer Vielfalt. Ein eindrucksvolles Konzertereignis zu Ehren eines der größten Opernkomponisten – und ein musikalisches Zeichen für Frieden, Erinnerung und Zusammenhalt. Der Einführungsvortrag zum Konzert findet um 18.45 Uhr im König Albert Theater statt.
Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de

Schätze des Stadtarchivs: Der Nachlass von Hans Sachs

Westsachsen/Zwickau.-
Vor 450 Jahren, am 19. Januar 1576, verstarb der Schuhmacher, Dichter und Meistersinger Hans Sachs. Obwohl er den größten Teil seines Lebens in seiner Geburtsstadt Nürnberg verbrachte, befindet sich der überwiegende Teil seines Nachlasses in Zwickau. Die Bände gehören zu den wertvollsten Beständen des Stadtarchivs, das selbst auf eine über 500-jährige Geschichte zurückblicken kann.
Der Nürnberger Schuhmacher Hans Sachs (1494–1576) war ein bedeutender deutscher Dichter und Meistersinger. Frühzeitig mit dem Gedankengut Martin Luthers vertraut, trat er ab 1523 als engagierter Befürworter der Reformation hervor. Dies offenbarte sich in seinem poetischen Schaffen, sowohl in den Meistergesängen als auch in der Spruchdichtung.
Die Meistergesänge machen einen Großteil des Gesamtwerkes aus. Mehr als 2000 geistliche und 2300 Lieder weltlichen Inhalts sind erhalten geblieben. Hans Sachs war es, der die Meistergesänge in den Dienst der Reformation stellte und zur Aufklärung und Vermittlung nutzte. Die geistlichen Lieder setzten Abschnitte der Lutherischen Bibelübersetzung in Meistersinger-Töne um. Die weltlichen Lieder kannten hingegen kaum Einschränkungen. Hier finden sich beispielsweise Schwänke, Fabeln und Historien.
In seiner Gesamtheit weist das literarische Werk Hans Sachs autobiographische Züge auf. Es gibt zudem Einblicke in seine politischen und religiösen Anschauungen und seine Stellung zu aktuellen Ereignissen. Hans Sachs, der weiterhin Schuhmacher blieb, schrieb etwa 1900 Spruchgedichte, 61 Tragödien, 64 Komödien und 85 Fastnachtsspiele. Zu den wohl bekanntesten seiner Spruchgedichte gehört das 1523 als Flugschrift veröffentlichte Spruchgedicht „Die Wittembergisch nachtigall“, in dem er sich zur Lutherischen Lehre bekennt. Im Zuge der Nachlassregelung Johann Pregels – ein Urenkel des Dichters – gelangte im Jahre 1634 ein Großteil der Bände mit seinen Originalhandschriften durch Ankauf in den Besitz der Stadt Zwickau.
Der Nachlass von Sachs gehört wegen seiner internationalen Bedeutung heute zu den wertvollsten Archivalien des Zwickauer Stadtarchivs, das aufgrund seiner umfangreichen Bestände zu den bedeutendsten Kommunalarchiven in Sachsen zählt. Per Gesetz ist es für alle Fragen des kommunalen Archivwesens zuständig und verwahrt insbesondere das Archivgut des Stadtrates, der Stadtverwaltung oder der zur Stadt gehörenden Betriebe und Einrichtungen. In seinen Beständen befinden sich auch Nachlässe aus Privatbesitz Zwickauer Persönlichkeiten sowie Vereins-, Verbands- und vereinzelt Firmenunterlagen.
Die besondere Bedeutung des Stadtarchivs Zwickau ist schließlich in den umfangreichen historischen Beständen begründet. Die älteste verwahrte Urkunde stammt aus dem Jahr 1273. Hier finden sich Originalhandschriften, beispielsweise von Martin Luther, Thomas Müntzer, Philipp Melanchthon, Adam Ries oder Johann Sebastian Bach, ebenso wie Kaiser-, Königs- oder Papsturkunden. Das Stadtrechtsbuch von 1348 oder die bis 1510 zurückreichenden Ratsprotokolle belegen beispielhaft, dass das Archiv das „Gedächtnis“ der Automobil- und Robert-Schumann-Stadt ist. Hinzukommen etwa Fotos und Dias, Karten und Pläne oder die Zwickauer Zeitungen seit 1802. 1487 erstmals urkundlich erwähnt verfügt das Stadtarchiv heute über mehr als 6 km Archivgut.
Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau

17 Januar 2026

Kunstwerk Urkundenfälschung: Dürfen TÜV-Plaketten überklebt werden?

Westsachsen/Zwickau/Berlin.- Das Amtsgericht Tiergarten hatte sich neulich mit einem Fall zu befassen, in dem ein Angeklagter der Urkundenfälschung beschuldigt wurde. Dieser hatte auf mehreren Briefen mit erfundenem Inhalt die Unterschriften dreier Politiker gefälscht und die Briefe an deren Parteimitglieder versandt. Das Gericht sah den Tatbestand der Urkundenfälschung zwar als erfüllt an. Es betonte aber, dass die Kunstfreiheit nach Artikel 5 des Grundgesetzes überwiege.
Im Fall der Überklebung des gültigen Rechtskraftvermerks auf dem Beschluss in der Akte 8 F 1059/07 am Amtsgericht Zwickau ist zwar bisher noch niemand auf die Idee gekommen, diese Straftat als Kunst zu deklarieren - aber wer weiß...? Als nächstes ist es ganz selbstverständlich und legitim, nach Ablauf von zwei Jahren die TÜV-Plakette am Auto selbst mit nachgemachtem Aufkleber zu überkleben. Solange man das Wort „Kunst“ einigermaßen fehlerfrei schreiben und aussprechen kann, müsste das nach gängiger Rechtsprechung also erlaubt sein.
Fotos: Polizei MK / privat

Auch wenn dieses Szenario auf tatsächlichen Begebenheiten beruht, ist der Artikel vorsichtshalber als Satire gekennzeichnet.

13 Januar 2026

Operetten-Premiere: Madame Pompadour in Bad Elster

Westsachsen/Bad Elster.-
Am Freitag, den 23. Januar öffnet sich im König Albert Theater um 19.30 Uhr der Vorhang für Leo Falls komisches Operetten-Meisterwerk »Madame Pompadour«. Es musizieren die Solisten, der Chor und das Orchester des Harztheaters Halberstadt in einer Inszenierung von Nick Westbrock unter der Gesamtleitung von GMD Florian Merz. Bienvenue à Versailles! Leo Falls komisches Meisterwerk entführt im Wintertraum Bad Elsters im Operettenflair in eine Welt aus Glanz, Geist und galanter Gesellschaft! Die weltweit gefeierte Operette sprüht vor Esprit, Charme und Pariser Lebenslust – eine musikalische Komödie mit Witz, Herz und einem Hauch Staatsaffäre. Frankreich im Rokoko: Die kluge und schillernde Madame Pompadour, Favoritin des Königs, ist nicht nur Modeikone, sondern auch Meisterin der Manipulation. Als sie einem galanten Dichter und einem tollpatschigen Polizisten begegnet, verstrickt sich alles in amouröse und politische Turbulenzen. Doch Pompadour bleibt stets die Dame der Lage – mit einem Augenzwinkern, einem Walzer und einem Champagnerlächeln. Wie kaum in einem anderen Werk der Gattung verzahnt sich hier eine ebenso einfallsreiche wie geistvolle Musik mit Dialogen und Versstrophen voll Esprit. Schmissige Melodien wie „Heut könnt einer sein Glück bei mir machen“ oder „Joseph, ach Joseph, was bist du so keusch?“, französische Eleganz und erotisches Feingefühl verschmelzen zu einer Einheit und begeistern das Publikum bis heute. Rest-Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de

12 Januar 2026

Polizeieinsatz am Amtsgericht: Prügel-Schübel muss Handy abgeben

Westsachsen/Plauen/Zwickau.- Eskalation am Amtsgericht in der Pölbitzer Straße 9. Es ging mal wieder um die Zwickauer Überklebungs-Affäre. Kurz nach Verhandlungsbeginn betrat ein ehemaliger Mandant des Rechtsanwalts Reinhard Schübel den Gerichtssaal. Er hatte sich als Zeuge in dem Verfahren gegen den falschen Doktor aus Plauen angeboten. Seine ersten Worte waren: „Ich bin der Hauptgeschädigte von diesem Mann. Der hat mich um 50.000 Euro betrogen!“. Dabei zeigte er auf den Advokaten, der ihn wie zum Hohn angrinste. In seiner Aussage schilderte der Zeuge außerdem, wie ihn der 2-Meter-Mann bei seinem letzten Besuch in dessen Plauener Kanzlei verprügelt hat. „Ich wollte endlich mein Geld zurück haben, das er mir seit 2011 schuldet“. Weil Schübel es nicht rausrücken wollte, eskalierte der Streit und endete für seinen ehemaligen Mandanten beim Arzt.
Während der heutigen Verhandlung gab es immer wieder hitzige Wortgefechte zwischen den Parteien und dem Richter. Zwischenzeitlich bemerkte eine Zuschauerin, dass Schübel die anwesenden Prozessbeobachter mit dem Smartphone filmte. Als sie den Richter darauf aufmerksam machte, beschlagnahmte dieser das Handy und rief die Polizei. Schübel drohen jetzt wegen unerlaubter Bild- und Tonaufnahme im Gerichtssaal ernsthafte Probleme. Denn § 169 des Gerichtsverfassungsgesetzes (GVG) verbietet Bild- und Tonaufnahmen während einer Gerichtsverhandlung. Dieses Verbot richtet sich an alle Verfahrensbeteiligten und Zuhörer. Ein Zuwiderhandeln kann strafrechtliche Konsequenzen haben.
Darauf hoffen auch die vom falschen Doktor „Prügel-Schübel“ geschädigten Mandanten: „Dass endlich einmal durchgegriffen wird und dieser Mann seine gerechte Strafe erhält“, ist ihr Wunsch.
Unterdessen geht die Überklebungs-Affäre in die nächste Runde. Weil auch dieser Richter nicht konkret festgestellt hat, auf welcher Rechtsgrundlage der gültige Rechtskraftvermerk auf dem Beschluss in der Akte 8 F 1059/07 überklebt wurde, muss sich die Geschädigte weiterhin mit kriminellen Juristen am Amtsgericht Zwickau herumplagen.

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07 Januar 2026

Im KON: Pflug singt Krug mit den „Swing Serenaders“

Westsachsen/Zwickau.- Am Sonntag, dem 18. Januar 2026, lädt Jens Pflug zusammen mit den „Swing Serenaders“ in den Robert-Schumann-Saal des Konservatoriums, Stiftstraße 10, ein. Einlass (Foyer) ist ab 16 Uhr, das Konzert beginnt um 17 Uhr.
Die Berliner Band interpretiert ausgewählte Titel aus dem Repertoire des unvergessenen Entertainers, Schauspielers und Sängers Manfred Krug – mit viel Respekt, Leidenschaft und eigener Note. Jens Pflug, Bandleader und Lehrer am Robert Schumann Konservatorium Zwickau, ist Sänger und Pianist der Band und verleiht den Liedern mit seiner warmen Stimme und charismatischen Präsenz eine ganz persönliche Note. Besucher erwartet ein Konzert zwischen Jazz, Swing und Liedkunst – es ist nicht zuletzt für diejenigen, die Manfred Krug lieben oder ihn neu entdecken wollen.
Karten zum Preis von 21 Euro sind im Vorverkauf erhältlich in der Buchhandlung Marx (Dr.-Friedrich-Ring 23, 08056 Zwickau) und im Weinhof Marienthal (Marienthaler Str. 171, 08060 Zwickau) oder an der Abendkasse, dann zum Preis von 23 Euro.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau


Im Robert-Schumann-Haus erhältlich
Clara in Nöten - Aus dem Leben von Clara Schumann
(Doppel-Hörspiel-CD). Zur Website:
 www.clara-wieck.de




06 Januar 2026

Begehung von Gewaltdelikten: Beschuldigter in Untersuchungshaft

Westsachsen/Dresden.-
Die Staatsanwaltschaft Dresden ermittelt gegen einen 16-jährigen, syrischen Staatsangehörigen wegen des Verdachts der versuchten schweren räuberischen Erpressung, des Raubes und der Körperverletzung.
Am 24. Dezember 2025 soll der Beschuldigte nachts am Strehlener Platz in Dresden gemeinsam mit zwei Mittätern einer ihnen unbekannten Person ein Messer vorgehalten und zur Übergabe von Wertgegenständen aufgefordert haben. Dem Opfer gelang durch das Eintreffen eines Taxis die Flucht.
Gemeinsam mit vier weiteren Tätern soll der Beschuldigte am 28. Dezember 2025 eine ihnen bis dahin unbekannte, männliche Person auf dem Vorplatz einer Sparkasse in der Dresdner Johannstadt umzingelt und nach einer Zigarette gefragt haben. Diese gab die Person aus Angst vor den Tätern heraus. Daraufhin soll einer der Täter seine Faust erhoben und die Herausgabe des Geldbeutels gefordert haben, was der Geschädigte verweigerte. Schließlich sollen die Täter auf den Geschädigten zugegangen sein und dessen Handy aus seiner Brusttatsche entwendet haben.
Darüber hinaus wird dem Beschuldigten vorgeworfen, am 28. November 2025 am Dresdner Hauptbahnhof zwei Personen angesprochen und geschlagen zu haben, obwohl diese ihn zuvor gebeten hatten, sie in Ruhe zu lassen.
Der Beschuldigte wurde am 30. Dezember 2025 festgenommen und befindet sich seitdem in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen dauern an und werden voraussichtlich noch einige Zeit in Anspruch nehmen.
Quelle: Staatsanwaltschaft Dresden
Symbolbild: Bundespolizei

01 Januar 2026

Sparkassenraub: Die Parallelen in Gelsenkirchen und Zwickau

Westsachsen/Zwickau/ Gelsenkirchen.-
Nach dem Einbruch in den Tresorraum der Sparkasse Gelsenkirchen zeigen viele Betroffene ihren Unmut. Sie sind fassungslos, verzweifelt, wütend. „Ich bin fix und fertig, fühle mich von der Sparkasse hängen gelassen“, beklagt sich eine Kundin gegenüber dem Westdeutschen Rundfunk (WDR). „Wir fühlen uns gerade verarscht“. Eine andere Kundin befürchtet, dass ihr 91-jähriger Schwiegervater einen Herzinfarkt kriegt und stirbt, wenn er vom Verlust seiner Wertsachen erfährt.
Das Mitleid anderer Sparkassenkunden, die bereits in der Vergangenheit Opfer des Geldvernichtungsinstituts geworden sind, hält sich allerdings in Grenzen. Denn all die Jahre, in denen zum Beispiel über den Zwickauer Sparkassenskandal berichtet wurde, war das Interesse gering. Hier herrschte offenbar das Motto „was geht mich fremdes Ehlend an?“. Jetzt auf einmal schreien alle ach und weh, weil es sie selbst betrifft, weil es ans eigene Ersparte geht.

Zur Erinnerung: Die Sparkasse Zwickau...
...verstößt im Schulterschluss mit der Zwickauer Rathausspitze und der Justiz wissentlich und regelmäßig gegen geltendes Recht. Dazu gibt es ein rechtskräftiges Landgerichtsurteil. Nicht desto trotz agieren die Verantwortlichen weiter, als sei nichts geschehen. Und dabei kann es jeden treffen, der mit der Sparkasse oder der Justiz irgendwie zu tun hat. Sei es wegen eines Sparkontos, eines Autokredits, einer Baufinanzierung oder, wie jetzt offenbar wird, wegen einer Einlage im Sparkassenschließfach.
Fazit: Wer über das Unglück anderer hinwegsieht muss sich nicht wundern, wenn er in seinem Unglück dann auch allein gelassen wird.
Fotos: WDR / WSZ

29 Dezember 2025

Zwickau: Dom St. Marien lässt das Jahr mit Orgelkonzerten ausklingen

Westsachsen/Zwickau.-
Mit zwei festlichen Orgelkonzerten verabschiedet sich der Dom St. Marien am Silvestertag, 31. Dezember, musikalisch vom alten Jahr. Um 15 und um 20 Uhr erklingen Werke aus verschiedenen Epochen. Dabei soll, wie Domkantor Karl-Joseph Eckel (Foto) betont, die Orgel „noch einmal ihr ganzes Können zeigen“.
Im stimmungsvoll erleuchteten Dom setzt die Ouvertüre aus Rossinis Oper Der Barbier von Sevilla in einer Bearbeitung für Orgel einen besonderen Akzent. Als eines der zentralen Werke erklingt traditionell die Toccata und Fuge d-Moll von Johann Sebastian Bach. Außerdem stehen Kompositionen von Wermann und Lefébure-Wély auf dem Programm, deren Musik den Angaben zufolge für ihre Eleganz, Spielfreude und ihren festlichen Charakter bekannt ist.
Der Eintritt ist frei! Am Ausgang wird um eine Spende zur Unterstützung der kirchenmusikalischen Arbeit am Dom St. Marien gebeten.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau