01 Januar 2026

Sparkassenraub: Die Parallelen in Gelsenkirchen und Zwickau

Westsachsen/Zwickau/ Gelsenkirchen.-
Nach dem Einbruch in den Tresorraum der Sparkasse Gelsenkirchen zeigen viele Betroffene ihren Unmut. Sie sind fassungslos, verzweifelt, wütend. „Ich bin fix und fertig, fühle mich von der Sparkasse hängen gelassen“, beklagt sich eine Kundin gegenüber dem Westdeutschen Rundfunk (WDR). „Wir fühlen uns gerade verarscht“. Eine andere Kundin befürchtet, dass ihr 91-jähriger Schwiegervater einen Herzinfarkt kriegt und stirbt, wenn er vom Verlust seiner Wertsachen erfährt.
Das Mitleid anderer Sparkassenkunden, die bereits in der Vergangenheit Opfer des Geldvernichtungsinstituts geworden sind, hält sich allerdings in Grenzen. Denn all die Jahre, in denen zum Beispiel über den Zwickauer Sparkassenskandal berichtet wurde, war das Interesse gering. Hier herrschte offenbar das Motto „was geht mich fremdes Ehlend an?“. Jetzt auf einmal schreien alle ach und weh, weil es sie selbst betrifft, weil es ans eigene Ersparte geht.

Zur Erinnerung: Die Sparkasse Zwickau...
...verstößt im Schulterschluss mit der Zwickauer Rathausspitze und der Justiz wissentlich und regelmäßig gegen geltendes Recht. Dazu gibt es ein rechtskräftiges Landgerichtsurteil. Nicht desto trotz agieren die Verantwortlichen weiter, als sei nichts geschehen. Und dabei kann es jeden treffen, der mit der Sparkasse oder der Justiz irgendwie zu tun hat. Sei es wegen eines Sparkontos, eines Autokredits, einer Baufinanzierung oder, wie jetzt offenbar wird, wegen einer Einlage im Sparkassenschließfach.
Fazit: Wer über das Unglück anderer hinwegsieht muss sich nicht wundern, wenn er in seinem Unglück dann auch allein gelassen wird.
Fotos: WDR / WSZ

29 Dezember 2025

Zwickau: Dom St. Marien lässt das Jahr mit Orgelkonzerten ausklingen

Westsachsen/Zwickau.-
Mit zwei festlichen Orgelkonzerten verabschiedet sich der Dom St. Marien am Silvestertag, 31. Dezember, musikalisch vom alten Jahr. Um 15 und um 20 Uhr erklingen Werke aus verschiedenen Epochen. Dabei soll, wie Domkantor Karl-Joseph Eckel (Foto) betont, die Orgel „noch einmal ihr ganzes Können zeigen“.
Im stimmungsvoll erleuchteten Dom setzt die Ouvertüre aus Rossinis Oper Der Barbier von Sevilla in einer Bearbeitung für Orgel einen besonderen Akzent. Als eines der zentralen Werke erklingt traditionell die Toccata und Fuge d-Moll von Johann Sebastian Bach. Außerdem stehen Kompositionen von Wermann und Lefébure-Wély auf dem Programm, deren Musik den Angaben zufolge für ihre Eleganz, Spielfreude und ihren festlichen Charakter bekannt ist.
Der Eintritt ist frei! Am Ausgang wird um eine Spende zur Unterstützung der kirchenmusikalischen Arbeit am Dom St. Marien gebeten.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

28 Dezember 2025

Rotzlöffelprozess: Klärt eine Richterbeleidigung die Überklebungsaffäre?

Westsachsen/Dresden/Zwickau.-
 Seit mehr als einem Jahrzehnt quält eine Clique krimineller Juristen (Beispielfoto) unter den Augen der Rechtsanwaltskammer Sachsen, der Zwickauer Staatsanwaltschaft und des Sächsischen Justizministeriums eine Frau mit immer neuen Prozessen, die es seit dem 1. Mai 2015 gar nicht mehr hätte geben dürfen. Damals überklebte ein „Unbekannter“ den gültigen Rechtskraftvermerk auf dem Beschluss in der Akte 8 F 1059/07 am Amtsgericht Zwickau mit zwei weißen Papierschnipsel (Foto unten).
Jetzt platzte dem Lebensgefährten der Geschädigten deswegen der Kragen. Er bezeichnete einen Richter, der dem falschen Doktor aus Plauen durch ein Fehlurteil zu noch mehr Geld verhalf, als einen unwissenden, schlecht erzogenen Rotzlöffel. Der Prozess im Dezember 2025 vor dem Landgericht Zwickau hatte diesmal nicht nur für den Angeklagten Konsequenzen.
Erstmalig in der Geschichte der Sächsischen Justiz hat ein Richter öffentlich sein Bedauern ausgedrückt. Es täte ihm sehr leid, was die Betroffene an Unrecht durch die Fehlleistungen der Zwickauer Justiz, insbesondere durch den Rechtsanwalt Reinhard Schübel, bisher erleiden musste. Auch könne er nicht nachvollziehen, warum der beleidigte Richter in seinem damaligen Verfahren dem Schübel Recht gegeben hat. Eher widerwillig verurteilte er den Angeklagten zu einer Geldstrafe, obwohl die Gründe, die der Beleidigung voraus gegangen waren, durchaus gravierend sind. Nachzulesen hier: Email an Rotzlöffel

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Clara-Schumann-Philharmoniker laden zu Neujahrskonzerten ein

Westsachsen/Zwickau.-
Große Gefühle, feine Melodien und augenzwinkernde Eleganz versprechen die Clara-Schumann-Philharmoniker zu ihren Neujahrskonzerten am 2. und 4. Januar im Konzert- und Ballhaus „Neue Welt“. Diese finden unter dem Titel „Ein Spaziergang durch Wien“ statt.
Unter der Leitung von Generalmusikdirektor Leo Siberski bringt das Orchester die Eleganz und Lebensfreude zum Klingen, für die Wien weit über seine Grenzen hinaus berühmt ist. Wie das Theater weiter informiert, können sich die Konzertbesucher auch auf ein Wiedersehen mit Sonja Maria Westermann freuen, die bis 2016 Ensemblemitglied war.
Die Neujahrskonzerte in der Zwickauer „Neuen Welt“ finden am Freitag, 2. Januar, um 19.30 Uhr und am Sonntag, 4. Januar um 11 Uhr statt. Eine Aufführung gibt es außerdem am 3. Januar um 16 Uhr in der Stadthalle Limbach-Oberfrohna. Karten gibt es online oder an den Theaterkassen.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau


Im Robert-Schumann-Haus erhältlich
Clara in Nöten - Aus dem Leben von Clara Schumann
(Doppel-Hörspiel-CD). Zur Website:
 www.clara-wieck.de


23 Dezember 2025

Zwickau: Seit Montag gilt der „Weihnachtsfrieden“ - außer bei Gericht

Westsachsen/Zwickau.-
Ab 22. und bis einschließlich 31. Dezember hält die Stadtverwaltung Zwickau den sogenannten Weihnachtsfrieden ein. Wie in den vergangenen Jahren wird in diesem Zeitraum grundsätzlich auf Vollstreckungsmaßnahmen bei offenen Forderungen von Privatpersonen verzichtet. Eine Ausnahme bilden Zahlungsansprüche der Stadt, bei denen die Verjährung und damit der endgültige Forderungsausfall drohen.
Während sich die Stadt an die gebotene Weihnachtsruhe hält, sieht sich die Justiz nicht daran gebunden. Erst heute - einen Tag vor Weihnachten - erhielt ein junger Mann von der Staatsanwaltschaft Zwickau ein Schreiben, wonach eine Staatsanwältin Anklage gegen ihn wegen eines umstrittenen „me too - Deliktes“ erhebt. Seine Vorfreude auf besinnliche Feiertage hat sie damit sicher zerstört. Ob der Zeitpunkt absichtlich so gewählt wurde, bleibt Spekulation. Allerdings zeichnet sich deutlich ein Muster ab.
Zur Erinnerung: Am 23. Dezember 2016 veranstaltete der „Lumpenhund-Richter“ Adolf Lindenberger (Foto Mitte) eine Verhandlung mit dem falschen Doktor aus Plauen, Reinhard Schübel (Foto unten), am Amtsgericht Zwickau. Damals verweigerte Lindenberger, wie einige seiner Kollegen zum Teil bis heute, die Aufklärung der sogenannten Überklebungsaffäre. Trotzdem musste die Geschädigte am Weihnachtsvortag antreten und sich gefallen lassen, dass er sie mit den Worten verabschiedete: „Gehen Sie mal zum Arzt!“. Nachzulesen hier: Krimineller, asozialer, strafvereitelnder, unverschämter Lumpenhund

Wir wünschen unserer Leserschaft dennoch ein besinnliches Weihnachtsfest, frohe Feiertage und einen angenehmen Jahreswechsel. Das RechercheTeam der Westsächsischen Zeitung.

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Konzertreihe Schumann Plus erneut mit international tätigen Künstlern

Westsachsen/Zwickau.-
Schnell sein lohnt sich erneut, wenn das Robert-Schumann-Haus Zwickau 2026 zu seiner Abo-Reihe Schumann Plus einlädt: acht Konzerte, immer sonntags, immer um 17 Uhr, immer mit international tätigen Künstlerinnen und Künstlern.
Mit Bariton Jakob Ewert (Foto oben) und Pianist Diego Mallén kehren am 1. Februar zwei Preisträger des letzten Schumann-Wettbewerbs u. a. mit Schumanns Heine-Liederkreis op. 24 nach Zwickau zurück. Das österreichische Trio Artaria präsentiert im März neben Musik von Robert Schumann auch das selten zu hörende Klaviertrio seines literarischen Idols E.T.A. Hoffmann. Der aus Zwickau gebürtige Gambist Thomas Fritzsch und der Pianist Michael Schönheit widmen sich am 12. April dem Originalklang des 18. und 19. Jahrhunderts. Am 3. Mai sind die Musiker des Mendelssohn-Quartetts zu Gast im Robert-Schumann-Haus, dieses Jahr mit einem eher selten zu hörenden Werk: Viktor Ullmann, österreichischer Komponist, Dirigent und Pianist, komponierte sein Streichquartett Nr. 3 1943 im Konzentrationslager Theresienstadt.
Nach der Sommerpause kehrt am 27. September ein weiterer Preisträger des Schumann-Wettbewerbs nach Zwickau zurück: Der italienische Pianist Luca Buratto (Foto unten) war 2012 mit 19 Jahren jüngster Teilnehmer, inzwischen hat er fünf CDs eingespielt, eine widmete er der Klaviermusik Schumanns. Das Brüsseler Erämaa Trio stellt im Oktober Schumanns Märchenerzählungen op. 132 zwei Kompositionen an die Seite, die aus moderner Sicht Schumanns Einfluss auf Kompositionen und Komponisten widerspiegeln: György Kurtágs „Hommage à R. Sch.“ und Jörg Widmanns „Es war einmal…“.
Während das ungarisch-schweizerische Klavierduo Soós-Haag am 8. November die Aboreihe beschließt, macht mit der Hornistin Isabel Hunter, der Pianistin Mirjam Hinrichs und dem Geiger Josef Vlček ein für Zwickau neu formiertes Trio bereits am 11. Januar den Auftakt von Schumann Plus. Sie haben das wohl bekannteste Trio für diese Besetzung aus der Feder von Johannes Brahms im Gepäck.
Abokarten zu 66 Euro (ermäßigt 55 Euro), Einzelkarten zu 12 Euro (ermäßigt 9 Euro) sind zu den gewohnten Öffnungszeiten an der Museumskasse erhältlich. Für Schüler gibt es die Möglichkeit, ein Schüler-Abo für 20 Euro für vier frei wählbare Konzerte zu erwerben.
Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau

Außerdem im Schumann-Haus erhältlich
Clara in Nöten - Aus dem Leben von Clara Schumann
(Doppel-Hörspiel-CD). Zur Website:
 www.clara-wieck.de


Neujahrskonzert im Schumann-Haus erinnert an Schumannianerin

Westsachsen/Zwickau.-
Zu einem besonderen Neujahrskonzert lädt das Robert-Schumann-Haus Zwickau am Sonntag, dem 4. Januar, um 17 Uhr ein. Zu Gast sind der niederländische Pianist Joost van der Meent und die japanische Pianistin Yuka Kobayashi, die polnische Sängerin Kamila Dziadko, die australische Geigerin Kana Ohashi und der Schweizer Cellist Christian Giger. Auf dem Programm stehen Klaviersonaten von Joseph Haydn und Sergej Rachmaninow sowie ein Choralvorspiel von Johann Sebastian Bach, drei Stücke für Violoncello und Klavier von Peter Tschaikowski sowie als krönender Abschluss die Sieben Romanzen nach Gedichten von Alexander Blok für Sopran, Violine, Violoncello und Klavier op. 121 von Dmitri Schostakowitsch.
Das von der Robert-Schumann-Gesellschaft Zwickau e. V. veranstaltete Konzert findet im Gedenken an die vor einem Jahr gestorbene russische Sopranistin Kapitolina Stengel (*4. Juni 1938, †30. Dezember 2024 / Foto) statt. Ab 2002 war sie zehn Jahre lang künstlerische Leiterin des Vereins Freunde der Musik in Zwickau, der viele Konzerte zunächst im Robert-Schumann-Konservatorium, dann im Robert-Schumann-Haus veranstaltete. Seit 1976 war Kapitolina Stengel Mitglied der Robert-Schumann-Gesellschaft Zwickau e. V. und unterstützte die Aktivitäten des Robert-Schumann-Hauses u. a. durch Künstlervermittlung und Publikumswerbung. Das für das Programm zusammengestellte Repertoire entsprach ihren besonderen Vorlieben und viele der auftretenden Künstler waren ihr jahrzehntelang verbunden.
Joost van der Meent studierte Klavier am Sweelinck Conservatorium in Amsterdam. Er arbeitete 18 Jahre beim Niederländischen Philharmonischen Orchester im Concertgebouw Amsterdam. Zahlreiche solistische Auftritte führten ihn in verschiedene europäische Länder. Christian Giger studierte bei Boris Pergamenschikow und beim Amadeus Quartett an der Musikhochschule Köln. Seit 1992 wirkt er als Erster Solocellist im Leipziger Gewandhausorchester. Daneben ist er als Kammermusiker aktiv und trat als Solist mit Orchestern wie dem Boston Symphony Orchestra, dem Bachorchester des Gewandhauses, der Sinfonietta Leipzig und verschiedenen Schweizer Sinfonieorchestern auf. 2019 wurde ihm der Ehrenpreis des Oberbürgermeisters der Stadt Markkleeberg verliehen.
Die japanische Pianistin Yuka Kobayashi studierte in Tokio sowie an den Musikhochschulen in Frankfurt/Main und Köln bei Joachim Volkmann, Günther Ludwig, Hartmut Höll und dem Amadeus Quartett. Sie verfolgt eine ausgedehnte Konzerttätigkeit als Kammermusikerin und konzertierte bei Festivals wie dem MDR Musiksommer, dem Schleswig-Holstein Musikfestival, dem Rachmaninoff Festival Paris und dem Festival der Kronberg Academy. Die Sopranistin Kamila Dziadko erhielt ihre Gesangsausbildung zunächst in ihrer Heimatstadt Stettin. Es folgten Studien in Deutschland, u. a. bei Tom Krause in Hamburg und in Italien bei Vincenzo Manno. Ihre Karriere als Opernsolistin begann 2005. Seit 2012 lebt und wirkt sie in Deutschland. Die in Schottland geborene Kana Ohashi erhielt ihre erste musikalische Ausbildung auf der Geige zunächst in Australien. Später wurde sie u. a. von Yair Kless unterrichtet. Sie ist stellvertretende Erste Konzertmeisterin im Leipziger Gewandhausorchester.
Karten für das Konzert sind zum Preis von 12 Euro (ermäßigt 9 Euro) an der Museumskasse des Robert-Schumann-Hauses erhältlich (Tel. 0375 83 44 06). Der Erlös aus den Konzerteinnahmen soll der Familie Kapitolina Stengels zugutekommen.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

Außerdem im Schumann-Haus erhältlich
Clara in Nöten - Aus dem Leben von Clara Schumann
(Doppel-Hörspiel-CD). Zur Website:
 www.clara-wieck.de


Glamouröse Winter-Revue aus Swing, Burlesque & Akrobatik

Westsachsen/Bad Elster.-
Am Samstag, den 3. Januar präsentiert das König Albert Theater Bad Elster um 19.30 Uhr die Tournee-Premiere der brandneuen Live-Show »Vintage Wonderland« als glamouröse Burlesque-Show zur Winterzeit mit internationalen Acts, Akrobatik und Live-Musik. Bad Elster wird zur Bühne eines schillernden Wintertraums: Mit der neuen Live-Show »Vintage Wonderland« erwartet das Publikum ein Abend voller Eleganz, Humor und Extravaganz – eine glamouröse Hommage an die goldene Ära des Entertainments. Im Zentrum des Geschehens stehen die extravagante Conférencieuse und Drag Queen Gisela Kloppke sowie die charismatische Sängerin Anna Margolina, die gemeinsam mit ihrer Jazz-Band den Ton vorgibt. Durch eine charmant inszenierte »Doppelbuchung« teilen sich die beiden die Bühne – und liefern sich ein ebenso witziges wie gefühlvolles musikalisches Duell um das perfekte Winterfeeling. Begleitet von mitreißender Live-Musik aus dem Great American Songbook, erblühen auf der Bühne verführerische Burlesque-Acts, spektakuläre Akrobatik und kunstvolle Schönheitstänze – dargeboten von einer hochkarätigen internationalen Besetzung: Xarah von den Vielenregen als majestätische Schneekönigin, Anja Pavlova als funkelnde Winterschönheit und Majestic Luxor als geheimnisvolles Fabelwesen verwandeln das Theater in eine funkelnde Welt zwischen Vintage-Glamour und frostigem Zauber. »Vintage Wonderland« ist eine stilvolle Show zwischen Swing, Sinnlichkeit und Seidenrausch – ein prickelndes Erlebnis, das Licht in die dunklen Wintertage bringt und das Publikum mit einem Lächeln nach Hause entlässt. Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de

18 Dezember 2025

Max-Planck-Straße in Eckersbach steht vor der Verkehrsfreigabe

Westsachsen/Zwickau.-
Ein weiteres Straßenbauvorhaben steht vor der Fertigstellung: Morgen wird in den Mittagsstunden die Max-Planck-Straße wieder für den Verkehr freigegeben. Seit 1. September wurde im Auftrag des städtischen Tiefbauamtes im Abschnitt zwischen Sternen- und Ernst-Thälmann-Straße auf einer Länge von rund 550 Metern der Asphaltbelag erneuert. An zwei Bushaltestellen wurden die insgesamt vier Haltekanten barrierefrei ausgebaut und Standorte für die Aufstellung von zwei Fahrgastunterständen vorbereitet.
Die Bauleistungen wurden durch die ATS Chemnitz Asphalt-, Tief- und Straßenbau GmbH aus Chemnitz ausgeführt. Der geplante Kostenrahmen in Höhe von 540.000 Euro wurde eingehalten. Die Herstellung der barrierefreien Bushaltestellen wurde mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

Album für die Jugend: Weihnachten bei Schumanns

Westsachsen/Zwickau.-
Am Samstag, 27. Dezember lädt das Robert-Schumann-Haus Zwickau zu „Weihnachten bei Schumanns“ ein. Um 15 Uhr präsentiert Thomas Synofzik im Konzertsaal ein knapp einstündiges Programm mit weihnachtlicher Klaviermusik, Gedichten und Liedern zum Mitsingen.
Zu hören sind unter anderem Stücke aus Robert Schumanns 1848 in Dresden komponierten „Album für die Jugend“, das ursprünglich „Weihnachtsalbum“ heißen und der Tochter Marie gewidmet werden sollte. Darin enthalten sind beispielsweise „Knecht Ruprecht“, „Winterszeit“ oder „Silvesterlied“. Außerdem erklingt Musik aus den etwa gleichzeitig erschienenen Klavierstücken op. 72 von Felix Mendelssohn Bartholdy, die erst nach dessen Tod von seiner Witwe herausgegeben wurden und ebenfalls „als eine Art Weihnachtsgabe für Kinder“ gedacht waren. Mendelssohn ist der Komponist eines der heute bekanntesten englischen Weihnachtslieder „Hark the herald angels come“, zu dem der walisische Komponist Brinley Richards (1817–1885) eine selten zu hörende Fantasie komponierte, die im Robert-Schumann-Haus zur Aufführung kommt. Auch Mendelssohns Schwester Fanny Hensel ist im Programm vertreten mit ihrem Klavierstück „Dezember“, in dem sie Martin Luthers für die eigenen Kinder geschriebenes Weihnachtslied „Vom Himmel hoch da komm ich her“ verarbeitet. Es gibt weihnachtliche Gedichte und beim Gesang von zahlreichen anderen Weihnachtsliedern der Schumann-Zeit kann jeder nach Belieben mit einstimmen – die Texte werden ausgeteilt.
Der Besuch der für Jung und Alt gedachten Veranstaltung am „dritten Weihnachtsfeiertag“ setzt die Entrichtung des üblichen Museumseintritts voraus (6 Euro, ermäßigt 4 Euro, Kinder und Schüler frei).
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau