02 Juli 2022

Heute bestellt, morgen da.

   

Im Schulterschluss: Wie fälscht man digitale Akten?

Westsachsen/Zwickau.- Seit dieser Woche wird am Arbeitsgericht Zwickau sukzessive die elektronische Verfahrensakte eingeführt. Sachsens Justizministerin Katja Meier (Foto 2.v.l.) kam deshalb extra nach Zwickau. Sie sagte: „Der Pakt für den Rechtsstaat muss um einen Digitalpakt erweitert werden. Dies habe ich bereits gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen auf der Konferenz der Justizministerinnen und Justizminister der Länder an Bundesjustizminister Buschmann herangetragen.“
Jetzt stellt sich die Frage, wer denn hier den „Packt“ bildet. Betrachtet man das Foto, das wir mit freundlicher Genehmigung von TV-Westsachsen übernommen haben, so sieht man folgendes von links: Oberbürgermeisterin Constance Arndt (FW), Justizministerin Katja Meier (GRÜNE), Ex-Landgerichtspräsident Dirk Eberhard Kirst, die Landtagsabgeordneten Gerald Otto (CDU) und Jan Löffler (Sparkasse Zwickau/CDU). Klickt man auf die Links zu den Namen, erfährt man die Hintergründe und Funktionen der jeweiligen Personen.
Im Saal weiter hinten sitzt, wie auch in fast jeder Gerichtsverhandlung, scheinbar unsichtbar der Spion Martin Böttger (GRÜNE). Er meinte im Anschluss an die Veranstaltung: „Nein, die Überklebungen habe ich dort nicht angesprochen. Wäre immerhin interessant, zu erfahren, wie man solche Taten elektronisch gestaltet. Das wäre wohl etwas für Hacker. Fragen Sie am besten selbst nach.“

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29 Juni 2022

Landratswahl die Zweite: Macht nichts oder macht vielleicht nichts...

Westsachsen/Zwickau/Zwickauer Land.- Im Vorfeld des 2. Wahlganges zur Landratswahl haben wir die verbliebenen fünf Kandidaten gefragt, wie sie sich zur Zwickauer Sparkassenaffäre positionieren. Zur Erinnerung: Im letzten Jahr hatte Prof. Dr. Ralf Jasny vom Fachbereich Wirtschaft und Recht an der University of Applied Sciences in Frankfurt am Main aufgedeckt, dass die Sparkasse Zwickau im Jahr 2020 rund 47 Millionen Euro unerlaubter Weise an der Börse verspekuliert hat. Rein rechnerisch sind damit jedem Zwickauer Bürger rund 500 Euro Schaden entstanden. Auch konnte die Sparkasse Zwickau wegen dieser Verluste der Stadt Zwickau keine Unterstützung für den Haushalt zukommen lassen, weshalb die Verwaltung an den Rand der Haushaltssperre geriet. Nachzulesen hier: Zwickauer Sparkassenaffäre
Der derzeit noch amtierende Landrat Christoph Scheurer (CDU) hüllte sich zunächst lange in Schweigen, bevor er der „Freien“ Presse (FP) ein Interview unter dem Titel „Landrat verteidigt Aktiengeschäft der Sparkasse“ gab. Damit unterstützte er offen das Fehlverhalten der beiden Vorstände Felix Angermann und Josef Salzhuber, das außerdem noch strafrechtlich relevant ist, wie mehrere Wirtschaftsanwälte seinerzeit bestätigten. Sein Stellvertreter, der in Halle/Saale geborene und aufgewachsene 48-jährige Voll- und Wirtschaftsjurist Carsten Michaelis (CDU) ist seit über fünf Jahren Beigeordneter im Landratsamt, führt die Behörde gemeinsam mit Landrat Christoph Scheurer und hat jetzt vor, ihn zu beerben. Was die Frage aufwirft: Wieso hat der „Wirtschaftsjurist“ nicht bei seinem Chef interveniert, als dieser zur Sparkassenaffäre befragt wurde? Hat er keinen Durchblick oder ist es ihm egal, wenn seine potenziellen Wähler betrogen werden? Dazu äußerte sich der Landratskandidat Carsten Michaelis in diesem Video: Westsächsisches Fernsehen
Ähnlich verhält es sich mit Jens Juraschka (SPD). Der Vorsitzende des Vereins „Gemeinsam Ziele erreichen e.V.“ sitzt im Verwaltungsrat der Sparkasse Zwickau und weiß von den illegalen Machenschaften des Sparkassenvorstands. Trotzdem unterlässt er es geflissentlich, sich davon zu distanzieren. Zu groß scheint die Abhängigkeit von den Zuwendungen des Kreditinstituts an seinen Verein.
Andreas Gerold (AfD) liest nach eigener Aussage die Westsächsische Zeitung regelmäßig, wollte auch schon mal spenden, weil die WSZ so schön kritisch berichten würde. Seine Chefin, die Bundesvorsitzende Alice Weidel, war kürzlich extra in Zwickau, um ihn zu unterstützen. Nach ihrem Auftritt vor rund 3.000 interessierten Zuschauern übergab ihr Olaf Thalwitzer vom Verein für saubere Justizarbeit einen Beweisordner zum Thema Sachsensumpf (Foto unten). Darin enthalten auch umfangreiches Material zur Sparkassenaffäre. Weidel versprach, sich damit zu befassen und den Fall ihrer Fraktion im Sächsischen Landtag zu übergeben. Von dort hört man bis heute, wie auch vom Zwickauer Ableger Andreas Gerold, nichts. Die Hoffnung auf Veränderung, die einige seiner Wähler vielleicht hegten, löst sich damit in Luft auf.
Dorothee Obst (Freie Wähler) ist Bürgermeisterin von Kirchberg. Sie äußerte sich zur Sparkassenaffäre kritisch. Anlässlich des sogenannten „Kandidatengrillens“ am 7. Mai, einer Veranstaltung des Vereins „Fortschritt-Vision-Diskurs e.V.“ aus dem Umfeld des Demokratiebündnisses im „Alten Gasometer“, sprach sie sich für eine Aufarbeitung der Vorgänge aus. Konkrete Auswirkungen hatte dies bisher jedoch keine.
Jens Haustein (dieBasis) fordert die vollständige Unabhängigkeit der Justiz und die demokratische Kontrolle aller gewählten Strukturen - somit wäre dann eine echte Aufklärung der sogenannten „Sparkassenaffäre“ denkbar und zudem die Möglichkeit geschaffen, durch die veränderten Strukturen derartige Vorkommnisse in Zukunft zu verhindern.
Fazit: Am Sonntag haben die aufgerufenen Wähler dann wieder ihre liebe Not. Sie können wählen zwischen macht nichts oder macht vielleicht nichts. Fakt ist: Mit einem CDU-Landrat Carsten Michaelis bleibt alles, wie es ist. SPD-Mann Jens Juraschka hat mit Sicherheit auch kein Interesse daran, etwas am Status Quo zu ändern. AfD und Freie Wähler tun zumindest so, als würden sie etwas ändern wollen. Die einzig konkrete Aussage kommt von dieBasis-Kandidat Jens Haustein. Bleibt zu hoffen, dass Wort und Tat hier nicht auch wieder meilenweit auseinander klaffen.

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28 Juni 2022

Fotowettbewerb: Gewinner gekürt und vom Lichte geküsst

Westsachsen/Bad Elster.-
Heute wurden die drei Gewinnermotive des ersten offiziellen Fotowettbewerbs in der Lichterwelt der Königlichen Anlagen Bad Elsters bekanntgegeben. Zum Start des 1. Chursächsischen Frühlingszaubers hatten die Sächsische Staatsbäder GmbH (SSB) und die Chursächsische Veranstaltungs GmbH (CVG) bis Ende Mai 2022 alle Gäste und Besucher aufgerufen, Ihr Lieblingsmotiv der Lichterwelt Bad Elsters in den sozialen Netzwerken zu posten.
Insgesamt 40 Fotografinnen und Fotografen haben sich daran mit genau 178 Fotomotiven beteiligt, welche weiterhin unter dem Hashtag #MeineLichterweltBadElster auf den Social-Media-Plattformen Facebook oder Instagram einsehbar sind. „Mit großer Freunde haben wir die rege Beteiligung wahrgenommen und gesehen, wie inspirierend die leuchtenden Königlichen Anlagen des Sächsischen Staatsbades Bad Elster für viele Motivsuchende gewesen sind“, erklärt SSB-Pressesprecherin Steffi Schlosser und ihr CVG-Marketingkollege Stephan Seitz ergänzt: „Am meisten hat uns dabei begeistert, wie sehr sich hier die Aufenthaltsgründe in Bad Elster aus Natur, Kultur und Gesundheit in den Fotomotiven spielerisch widerspiegeln.“
Eine qualifiziert besetzte Foto-Jury aus CVG, SSB, Dirk Heinze vom Tourismusverband Vogtland, Perry Wunderlich aus Markneukirchen vom Fotoclub Vogtland sowie dem Pressefotografen Christian Schubert aus Plauen hat nun alle eingereichten Fotomotive gesichtet und sich in gemeinsamer Diskussion und Abstimmung auf drei Gewinnermotive geeinigt: Das erstplatzierte Foto stammt von Ronny Schwabe aus dem sächsischen Oberwiera und wurde von der Jury auf den Titel „Vom Lichte geküsst“ getauft und vor allem wegen seines besonderen Motivcharakters gewürdigt. Der Fotograf gewinnt drei Übernachtungen für zwei Personen im 4-Sterne-Superior-Hotel König Albert, inklusive schwebendem Glück in der Soletherme und kulturellem Genuss im König Albert Theater im Wert von über 500 Euro.
Der zweite Platz von Sebastian Schneider aus Plauen wurde auf „Lichterwelt pur-pur“ getauft und aufgrund der gelungenen, kompositorischen Farbharmonie gewählt. Sebastian erhält einen Gutschein für einen puren „Verwöhntag für Zwei“ im Therapie- und Wohlfühlzentrum des historischen Albert Bades. Das 3. Gewinnerfoto wurde von Timo Klingelhöfer aus Karlsruhe eingereicht, der die Jury mit einem nicht alltäglichen und mutigen „Waldkuppelblick“ überzeugt hat und damit Tickets für zwei Personen für eine Veranstaltung im König Albert Theater oder NaturTheater Bad Elster 2022 gewinnen konnte.

27 Juni 2022

Sinfoniekonzert in der „Neuen Welt“: Ein abwechslungsreiches Programm

Westsachsen/Zwickau.-
Nach zweijähriger Pause spielt das Jugendsinfonieorchester unter der Leitung von Prof. Georg Christoph Sandmann endlich wieder das Sinfoniekonzert im Konzert- und Ballhaus „Neue Welt“ in der Leipziger Straße 182. Am Mittwoch, dem 6. Juli 2022, erklingt ab 19 Uhr ein buntes und abwechslungsreiches Programm, unter anderem mit Werken von Georges Bizet, Charles Gounod und auch mit Werken des Dirigenten Georg Christoph Sandmann.
In diesem Jahr treten außerdem fünf junge Solisten mit dem Orchester auf: Friederike Irmer (Violine), Ferdinand Schmoldt am Klavier, Wiebke Mehnert mit dem Violoncello, Claudine Kloos mit der Viola und Jonathan Häber am Marimbaphon. Sie spielen Konzerte von Wieniawski, Grieg, Tschaikowski, Hummel und Rosauro.
Einigen Schülerinnen und Schüler des Konservatoriums werden zum Sinfoniekonzert die diesjährigen Mittel- und Oberstufenabschlüsse verliehen.
Karten für das Sinfoniekonzert (9 Euro/ermäßigt 7 Euro, freie Platzwahl) sind ab sofort im Vorverkauf im Sekretariat des Konservatoriums, Stiftstraße 10, und an der Abendkasse erhältlich.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

26 Juni 2022

Gudrun Rödel: Halbwahrheiten und merkwürdige Schlussfolgerungen

Westsachsen/Zwickau/Plauen.-
Gudrun Rödel (Archivfoto), Autorin des Buches „Weggesperrt“, fühlte sich von ihrem Verlag ungerecht behandelt. Sie war der Meinung, nicht genug Geld für den Verkauf ihrer Bücher bekommen zu haben. Deshalb wandte sie sich zunächst an Rechtsanwalt Reinhard Schübel, den falschen Doktor aus Plauen. Dieser schrieb einen Brief mit der Forderung, alle Abrechnungen sehen zu wollen. Auf die Gegenforderung, er möge doch zunächst seine (nicht vorhandene) Doktorarbeit vorzeigen, reagierte er nicht mehr. Daraufhin versuchte es Rödel mit einer Strafanzeige bei der Zwickauer Staatsanwaltschaft. Am 5. Mai kam es am Amtsgericht Zwickau zum Prozess.
Gudrun Rödel war als Zeugin geladen. Gleichzeitig war es ihr gestattet, als Nebenklägerin aufzutreten. Das bedeutet, dass sie trotz Zeugenstand während der gesamten Verhandlung im Gerichtssaal verbleiben durfte. Als der vorsitzende Richter den Angeklagten nach seinen persönlichen Daten befragen wollte, forderte dieser von ihm, er möge zuvor versichern, der „kriminellen Vereinigung“ um Amtsgerichtsdirektorin Eva-Maria Ast, Oberstaatsanwalt Uwe Wiegner und Staatsanwalt Jörg Rzehak nicht anzugehören. Außerdem sollte ihm der Richter zusichern, dass er im Vorfeld keinerlei Absprachen mit der Staatsanwaltschaft Zwickau bezüglich des Vorgehens gegen den Angeklagten getroffen habe. Letzteres bestätigte der Richter zunächst, lehnte jedoch eine unterschriftliche Erklärung und die Protokollierung ab. Auch bestritt er nicht die Existenz dieser kriminellen Vereinigung, von der er sich ebenfalls nicht schriftlich distanzierte. Demzufolge war er nach objektiver Betrachtung nicht in der Lage, ein wertneutrales Urteil zu fällen. Der Angeklagte lehnte deshalb die Weiterführung des Prozesses ab.
Der noch recht junge Richter verließ den Saal, um sich zu beraten. In der Zwischenzeit wurde der im Raum verbliebene Staatsanwalt von einer Zuschauerin mit dem Zwickauer Überklebungsskandal konfrontiert. Wie weit er denn mit den Ermittlungen sei und ob nun seine strafvereitelnden Kollegen endlich zur Rechenschaft gezogen würden, wurde er gefragt. Ein ebenfalls unter den Zuschauern sitzender Zwickauer Stadtrat warf der Fragestellerin vor, sie hätte den Staatsanwalt beleidigt. Dieser zeigte sich äußerlich recht unbeeindruckt, hoffte wohl insgeheim, der Richter möge bald zurück sein. Nachdem dieser den Raum wieder betreten hatte, ging der Prozess weiter. Die Zeugin Gudrun Rödel durfte ihre Wahrnehmung der Geschehnisse ausführlich darlegen. Danach beantragte der Staatsanwalt die Einstellung des Verfahrens mit den Worten: „Das scheint hier eher ein zivilrechtlich zu klärendes Problem zu sein“.
Seit einiger Zeit ist ein Video im Umlauf, in dem Gudrun Rödel allerlei Halbwahrheiten über diesen Prozess unters Volk streut  (Link auf Facebook). Ab Minute 41:45 kann der verwunderte Zuschauer unter anderem vernehmen, ein Anwalt hätte ihr verraten, dass inzwischen auch Reichsbürger in die Justiz involviert seien. Einige Minuten zuvor fordert die Autorin die digitale Prozessbeobachtung, damit die Lügerei vor Gericht endlich aufhört. Eine möglicherweise angefertigte Audioaufnahme würde jedoch den tatsächlichen Ablauf dieses Prozesses komplett anders darstellen, als Gudrun Rödel es der Öffentlichkeit glauben machen will.

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24 Juni 2022

Bürgerservice: Längere Wartezeiten wegen Ansturm auf Dokumente

Westsachsen/Zwickau.-
Wer in diesen Tagen etwas im Bürgerservice der Stadtverwaltung Zwickau erledigen möchte, sei es den Wohnsitz ummelden oder einen neuen Personalausweis beantragen, findet sich häufig in einer langen Warteschlange im Rathausfoyer wieder.
Ursache ist vor allem, dass derzeit sehr viele Personen einen neuen Personalausweis und/oder Reisepass beantragen. Dies hat verschiedene Gründe: Zum einen werden Reisepässe, welche in den vergangenen beiden Jahren abgelaufen waren, aber pandemiebedingt nicht benötigt wurden, jetzt beantragt. Zum anderen werden in diesem Jahr turnusmäßig - wie alle zehn Jahre – deutlich mehr Dokumente ungültig als in den Vorjahren. Die anstehende Urlaubs- und Ferienzeit veranlasst viele Familien dazu, die jährlich ablaufenden Kinderreisepässe zu verlängern.
Um den gebotenen Mindestabstand zu ermöglichen, wird nur eine begrenzte Personenanzahl in den Bürgerservice eingelassen, was eine Warteschlange im Erdgeschoss des Rathauses zur Folge hat. Das Bürgeramt bittet hierfür um Verständnis.
Wer lange Wartezeiten und das Anstellen im Foyer vermeiden möchte, kann telefonisch (0375-830) oder per Mail (buergerservice@zwickau.de) einen Termin vereinbaren. Gleichzeitig wird über die vorzulegenden Unterlagen informiert. Der Bürgerservice hat derzeit wie folgt geöffnet:
Montag: 8 bis 15 Uhr
Dienstag: 9 bis 18 Uhr
Mittwoch: 8 bis 13 Uhr
Donnerstag: 8 bis 15 Uhr
Freitag: 8 bis 13 Uhr
Samstag: 8 bis 13 Uhr

Die Lieferzeit für Reisepässe beträgt derzeit fünf bis sechs Wochen, für Personalausweise zwei bis drei Wochen. Kinderreisepässe und vorläufige Personalausweise werden sofort ausgehändigt.
Für Fragen rund um die Beantragung von Reisedokumenten und zu den sonstigen Dienstleistungen des Bürgerservice steht das Team des Bürgertelefons unter 0375 830 zu den genannten Sprechzeiten gern zur Verfügung. Eine Übersicht über das Dienstleistungsangebot ist unter www.zwickau.de/buergerservice zu finden.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

23 Juni 2022

Hygiene, Speisenversorgung und Transparenz auf höchstem Niveau

Westsachsen/Adorf/Schöneck.-
Das Thema „Ernährung und Gesundheit“ hat eine große Bedeutung, die stetig steigt und der es gilt, tagtäglich gerecht zu werden. Die RAL Gütegemeinschaft Ernährungs-Kompetenz e. V. (GEK) bestätigt hervorragende Leistungen im Bereich der Verpflegung mit dem Gütezeichen „Kompetenz richtig Essen“. Bei der Auditierung, durchgeführt von der GEK-Sachverständigen Iris Rochau, erreichten die Ernährungs- und Küchenteams aus Adorf und Schöneck je 122 Punkte von möglichen 125 Punkten.
In beiden Kliniken ist ein Umschwung, auch getragen von verjüngten engagierten Küchenteams, spürbar. Der Anspruch an ein gesundes und vor allem leckeres Essen spiegelt sich in den steigenden Essenszahlen (nach Lockerungen der Einschränkungen während der Corona-Pandemie) wider. Gerade unsere Gäste aus den umliegenden Ortschaften können endlich wieder zum Mittagessen sowie Kaffee & Kuchen in die Cafeterien der Häuser kommen und das reichhaltige Angebot genießen.
Gekocht wird täglich frisch für Patienten, Mitarbeiter und Gäste. Gesundheit, Regionalität und Nachhaltigkeit sind ergänzend zu Geschmack, Optik und Service für unsere Essensgäste wichtige Bestandteile einer qualitativ hochwertigen Lebensweise, erklärt Tobias Bauer, Betriebsküchenleiter in der Paracelsus Klinik in Adorf. Dorfner Catering orientiert sich genau an diesen Bedürfnissen und überzeugte damit die GEK-Auditorin.
Das Gütezeichen steht für die höchsten Qualitätsstandards und wird nur Betrieben verliehen, die sich in den geprüften Kriterien auf eben diesem Niveau bewegen. Kontrolliert werden die Kompetenz in Sachen Ernährung und Diäten, die Transparenz auf allen Ebenen der Lebensmittelproduktion, die Lebensmittelqualität und -sicherheit, das Speisenangebot sowie die Hygienestandards. Auch die Auswahl der Lieferanten, die gesetzeskonforme Deklaration der Speisen und die Einhaltung der empfohlenen Nährwerte zählen zu den Anforderungen der GEK.
Das erhaltene Gütezeichen sei deshalb Ausdruck des eigenen Qualitätsanspruchs „Essen ist ein Stück Lebensqualität“, so Diana Roßbach, Betriebsküchenleiterin der Paracelsus Klinik in Schöneck.
Quelle und Foto: Paracelsus Kliniken

Klassizismus, Gründerzeit, Jugendstil: Architektur in Greiz erleben

Westsachsen/Ostthüringen/Greiz.-
Entdecken Sie architektonische Besonderheiten und lernen Sie die wechselvolle Geschichte von ausgewählten Villen, Wohn- und Geschäftshäusern kennen. Prunk und Reichtum aus vergangenen Tagen sind weiterhin sichtbar und zu spüren. Die Kunst am Haus ist alles Andere als langweilig und trocken. Und vor allem lässt sie allerhand Interpretationsspielraum offen und lädt ein, dekorative Schmuckstücke immer wieder neu zu entdecken.
Wir zeigen Ihnen die herausragendsten Beispiele unterschiedlichster Formensprache aus verschiedenen Epochen. Besonderes Augenmerk wird dabei auch auf den Greizer Jugendstil, einem Teilstück der EUROPEAN ROUTE NOUVEAU gelegt. Warum Greiz eine kleine Schwester namhafter Metropolen wie Barcelona, Wien, Brüssel oder Riga ist, erfahren Sie ebenfalls bei diesem Rundgang.
Termin: Samstag, 25. Juni 2022
Preise: Erwachsene 5 Euro, ermäßigt 3 Euro
Tickets: nur im Vorverkauf in der Tourist-Information im Unteren Schloss Greiz
Startpunkt: Tourist-Information Greiz, Unteres Schloss, Burgplatz 12
Zeit: 14 Uhr, Dauer rund zwei Stunden
Wichtige Hinweise: Die Teilnahmetickets sind im Vorverkauf in der Tourist-Information Greiz im Unteren Schloss, Burgplatz 12, erhältlich. Eine Teilnahme an dem Rundgang ist nur mit gültigem Ticket möglich.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Greiz

Lange Nacht der Technik findet morgen statt: Mehr als 50 Sonderaktionen

Westsachsen/Zwickau.- Die Westsächsische Hochschule Zwickau (WHZ) und das August Horch Museum laden zur „Langen Nacht der Technik“ am morgigen Freitag ein. Von 18 bis 1 Uhr gibt es im Museum und auf dem Campus Scheffelstraße zahlreiche (Mitmach-) Angebote für Technikfans jeden Alters. Ausführliche Informationen sind unter www.techniknacht-zwickau.de zu finden.
Die WHZ präsentiert ihre Angebote wieder auf dem Campus Scheffelstraße. Neben geöffneten Laborgebäuden erwarten Besucher mehr als 50 Sonderaktionen. So präsentiert die Fakultät Kraftfahrzeugtechnik unter dem Titel „Mythos Porsche“ verschiedenste Fahrzeuge und klärt über die Technik der Kultmarke auf. Zweiradfans können ihre Mopeds auf dem Rollenprüfstand der Fakultät einem kostenfreien Leistungstest unterziehen. Auch die anderen Fakultäten der WHZ, wie Physik, Wirtschaftswissenschaften, Sprachen und Maschinenbau, sind mit zahlreichen Mitmach-Angeboten und Experimenten vor Ort. Das Hochschulsportzentrum bietet auf der Campus-Wiese Sportspiele für Jung und Alt an. Auf der Bühne ist ab 20 Uhr die Band „Borderlight“ aus Zwickau zu hören. Das Catering übernehmen die Zwickauer Studentenclubs. Im Hörsaal 2 gibt es den ganzen Abend historische Filme von und über die Zwickauer Hochschule zu sehen.
Zu den Sonderaktionen des August Horch Museums gehört zum Beispiel der aktuelle Arbeitsstand des originalen Nachbaus des ältesten je in Zwickau gebauten Automobils: des Horch 14-17 PS. WANKELmütig wird es beim befreundeten Verein Intertrab e. V., der einen seltenen wie originalen Trabant-Prototyp mit Kreiskolbenmotor aus dem Depot holt, wie er in den 1960er-Jahren tatsächlich kurz zugelassen war. Die Audi AG schickt das Showcar L18 – E-tron GT RS Concept car, das einst auf der LA Auto Show in den USA vorgestellt wurde. Diginetmedia lässt durch die 360°-Brille Berufe hautnah erleben, während das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Textil seine Mixed-Reality-Technologie an der Interaktion von realen und virtuellen Maschinenteilen vorstellt. Besucher können auch den 30 cm großen Avatar „AV1“ kennenlernen. Dank dieses Telepräsenzroboters können langzeitkranke Kinder am Unterricht teilnehmen und die Isolation überwinden. Ein Abgesandter der ZeitWerkStadt Frankenberg bringt alle 45 Minuten in einem kurzen Workshop besonders jungen Leuten das Thema „Antriebssysteme“ näher, und auch die ZEV, IndiKar, die Trabantwelt Hofmann und das Zeitsprungland präsentieren coole Ideen. Auf der Bühne wechseln sich die Zwickauer Bands „Sisters.Agree“ und „Simple Reunion“ ab und machen die Überdosis Technik gut verdaulich.
Die Angebote der Hochschule auf dem Campus Scheffelstraße können kostenfrei genutzt werden. Das August Horch Museum kann zur Langen Nacht der Technik zum reduzierten Eintrittspreis von 6 Euro betreten werden.
Um zwischen dem Hochschulcampus und dem August Horch Museum pendeln zu können, stehen kostenfreie Shuttle-Busse bereit. Diese fahren etwa alle 20 Minuten direkt vor den Einrichtungen ab. Aufgrund des begrenzten Parkplatzangebots empfehlen die Veranstalter generell die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln empfohlen. Das August Horch Museum und die Westsächsische Hochschule Zwickau organisieren die Lange Nacht der Technik seit 2012. Die Veranstaltung lockt immer mehrere tausend Besucher jeden Alters an. Gerade für Familien mit Kindern bietet die Veranstaltung zahlreiche (Mitmach-)Angebote. Letztmalig stattgefunden hat die Techniknacht im Jahr 2018. 2019 pausierte das August Horch Museum aufgrund der Vorbereitungen zur Sächsischen Landesausstellung, danach musste die Veranstaltung in Folge der Corona-Pandemie zweimal abgesagt werden.
Quelle und Fotos: August Horch Museum/ WHZ