14 November 2021

Aus „Angst vor der Mafia“: Rechtsanwälte meiden Zwickauer Gerichte

Westsachsen/Dresden/Zwickau.-
Es klingt wie die Schlüsselszene aus dem Drehbuch eines schlechten Mafiosi-Films. Ein potenzieller Mandant ruft einen Anwalt an und bittet um Beistand bei einem Prozess. Als Antwort erhält er dann: „Wenn ich Sie vertrete, dann kann ich gleich meine Koffer packen und 500 Kilometer weit weg ziehen. Ich lege mich doch hier nicht mit der Stasi und der Mafia an!“. Der Rechtsanwalt aus Crimmitschau meint das ernst, wiederholte diese Aussage auch gegenüber dem Zwickauer Bundestagsabgeordneten Carsten Körber (CDU/Foto). Dieser zeigte sich zunächst erschüttert, konnte oder wollte es nicht glauben: „In der Justiz muss sauber gearbeitet werden“, war damals seine Reaktion darauf. Inzwischen ist klar: Körber weiß schon lange, mit welchen Methoden hier in Zwickau hantiert wird. Bereits seit Jahren erreichen ihn  und seine Politikerkollegen in der Dresdener Staatskanzlei Berichte über merkwürdige Vorgänge an den Zwickauer und auch Dresdner Gerichten. Die Akten, die ihnen vorliegen, sind voll mit deutlichen Hinweisen, wie diesen:
Rechtsanwältin Grit Lehmann (Leipzig): „Ich erkenne anhand Ihrer Akte sittenwidriges Verhalten am Familiengericht in Zwickau. Ihr ganzer Fall ist deshalb null und nichtig“. Rechtsanwalt Kay Estel (Chemnitz/DIE LINKE): „An der Richtigkeit meiner Auskunft halte ich fest. Ich werde jedoch nicht weiter Wasser auf die Mühlen gießen und Richtern strafrechtlich relevantes Verhalten nachweisen“. Rechtsanwalt Martin Kohlmann (Chemnitz/Freie Sachsen): „Da können wir nichts machen. Wir haben es in Zwickau und Dresden mit zwei hochkriminellen Gerichten zu tun“. Rechtsanwalt Carsten Dittrich (Leipzig): „Meine Mandantin wurde Spielball der Justiz und der sie bisher vertretenden Rechtsanwälte mit dem Ergebnis ihrer Ruinierung“. Rechtsanwalt Martin Braukmann (Pirna/AfD): „Gegen die Richter des Oberlandesgericht Dresden müsste eigentlich ermittelt werden. Aber das wird nicht passieren - Stichwort Sachsensumpf“. Rechtsanwalt Ulrich Magerl (Potsdam/CDU): „Dass Sie Opfer von Straftaten der Justiz sind, weiß ich. Sie werden aber in diesem System kein Recht bekommen“.
Bemerkenswert ist, dass fast alle Anwälte die Leute mit diesem Wissen alleine lassen. Nicht eine bzw. einer hatte bisher den Mut, die Sache durchzuziehen. Das Stasi-Netzwerk, seit der Wende gepaart mit den Methoden der Scientology-Sekte, scheint undurchdringbar. Es regieren Angst und Korruption. Das sagen unabhängig voneinander involvierte Juristen. Auch Richter und Justizsekretäre, die wir bisher nicht namentlich benannt haben. Die Sächsische Staatsregierung spricht dagegen weiter gern vom „funktionierenden Rechtsstaat“.

12 November 2021

Leipziger Arzt verweigert Zwangsimpfung: „Das ist Körperverletzung“

Westsachsen/Leipzig/Zwickau.-
Die Durchführung der von staatsnahen Medien propagierten „Booster-Impfung“ (gemeint ist damit die Drittimpfung mit einer experimentellen Substanz) wird im Zwickauer Raum von immer mehr Ärzten abgelehnt. Nachdem in den vergangenen Wochen immer weitere Impfdurchbrüche zu beklagen waren, führen zunehmende ethische Bedenken und die Furcht, künftig in Mitverantwortung genommen zu werden dazu, dass immer mehr Mediziner trotz der sehr lukrativen Verdienstmöglichkeiten davon Abstand nehmen. Sie wollen ihren Patienten keine weiteren Corona-Impfstoffe injizieren, für die es nach wie vor nur eine Notfallzulassung gibt und über deren Langzeitwirkungen nichts bekannt ist.
Aus diesen Gründen verlagert sich das Impfgeschehen nun in zunehmendem Maße an Orte ohne jeglichen medizinischen Bezug. „Gehen Sie bitte ins Autohaus LUEG“, lautet der Ratschlag, den zahlreiche Impflinge in den vergangenen Tagen erhielten. Gemeint ist damit das neue Impfzentrum in der Leipziger Straße in direkter Nachbarschaft zum Mercedes-Händler (Foto).
Es weigern sich immer mehr Ärzte, diese Art der - wie sie sagen - „Körperverletzung“ mit zu tragen. Ein Beispiel ist der Leipziger Hausarzt Torsten Mahn. Er sagt: „In letzter Zeit kamen vorwiegend Patienten zu mir, die als Grund für die Impfung den Druck der Gesellschaft, Druck durch Arbeitgeber und allgemeine Einschränkungen im öffentlichem Leben angaben... . ...Da die freie Entscheidung aktuell nicht mehr gegeben ist, kann die Aufklärung nicht mehr nach medizinisch - ethischen Aspekten erfolgen und die Impfung würde ohne Aufklärung und Einverständnis erfolgen. Dies entspricht aber einer Körperverletzung, zu der ich nicht berechtigt und willens bin.“ Quelle: Website Hausarztpraxis Mahn
Dass man von der Arztpraxis in ein Autohaus geschickt wird, um dort einen medizinischen Eingriff vornehmen zu lassen, hätten wohl die meisten von uns bis vor kurzem noch für einen schlechten Witz gehalten. Auch über einen generellen Impfzwang soll nun nachgedacht werden. Etwas, das Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) bis vor kurzem noch als „böswillige Unterstellung“ der Regierung gegenüber bezeichnete. Dieser permanente Kriterienwechsel seit Beginn der sogenannten Pandemie lässt die sächsische Landesregierung in den Augen kritischer Menschen immer unglaubwürdiger erscheinen. Auch der Ratschlag von Ärzten, für eine Corona-Impfung künftig nicht mehr in der Arztpraxis, sondern in einem Autohaus vorstellig zu werden, dürfte kaum dazu beitragen, das erschütterte Vertrauen in die Impfempfehlungen der Landesregierung zurück zu erlangen.

11 November 2021

Farbe im Rathaus: Werk von Melanie Lengowski für Vorzimmer erstanden

Westsachsen/Werdau.-
Seit vielen Jahren hängt im Vorzimmer des Werdauer Oberbürgermeisters eine Auswahl an verschiedenen Kunstwerken. Ob von Jürgen Szajny, Klaus Deuse, Gerhardt Schleicher, Franz Sägeschmidt oder Anderen, an den Bildern hat man sich lange erfreut und doch schließlich sattgesehen. Nun wird es endlich Zeit für etwas Frisches und Neues. Was liegt da näher auf der Hand, als sich die Werke der Künstlergruppe „Viertel“, die zuletzt im Stadt- und Dampfmaschinenmuseum ausgestellt hatten, genauer zu betrachten. Die vier Frauen der Künstlergruppe lernten sich bei einem Künstlerseminar kennen und schätzen und erkannten bald die Harmonie untereinander und innerhalb ihrer Kunst. „In den Möglichkeiten der kreativen Gestaltung wollte ich mich doch stets weiterentwickeln. So begann ich 2016 regelmäßige Fortbildungen in `Techniken der Acrylmalerei´ und habe damit meine eigene `freie Kunst´ gefunden.“ Seit einigen Jahren ist die Künstlerin Melanie Lengowski (Foto) Teil der Künstlergruppe „Viertel“ und ergänzt das Repertoire der Frauen um einen abstrakten Part. Eines der „Assemblagen“ der jungen Künstlerin hat es dem Stadtoberhaupt Sören Kristensen besonders angetan. Das Objekt der Begierde mit dem Titel: „Phoenix“ zeigt in abstrakter Art und Weise den mythischen Vogel „Phoenix“ in einer harmonisch gewählten Farbkomposition. Das Besondere neben der Farbwahl, die auch fluoreszierende Farben beinhaltet, ist die zusätzliche Nutzung von Stoffen, wie etwa Jute. „Meine Intension ist es, die Menschen mit meinen Bildern zu erreichen, um vom Stress des Alltags zu befreien und in Formen und Farben auf nachhaltige Weise neue Perspektiven zu entdecken“, so die Pinselakrobatin. Innerhalb von drei Wochen erschuf sie das Kunstwerk im Gemeinschaftsatelier der Künstlergruppe und hat damit nicht nur den Geschmack des Oberbürgermeisters, sondern auch den des Museumsleiters Markus Döscher getroffen. Finanziert wurde der Kauf schlussendlich mit Mitteln des Kulturraumes und wird in einigen Jahren seinen Platz im Werdauer Stadt- und Dampfmaschinenmuseum finden.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

10 November 2021

Versorgungssicherheit: Preise für Strom und Gas bleiben in Werdau stabil

Westsachsen/Werdau.-
Im Hinblick auf das was noch kommt, verbreitet die mittlerweile überall kommunizierte Preisentwicklung der großen Strom- und Gasanbieter bei einem Großteil der Bevölkerung Verunsicherung und Sorgen. Auch in Werdau treten vermehrt Bürger an den Oberbürgermeister Sören Kristensen (Foto links) heran und klagen ihm ihr Leid und ihre Bedenken zur Strompreisentwicklung. „Die Angst vor der Bedrohung des eigenen Wohlstandes und die Sorgen ob Wohnraum und damit verbundene Nebenkosten bezahlbar bleiben, ist eines der Themen, mit denen die Bürger und Bürgerinnen zu mir kommen“, so das Stadtoberhaupt. Weiterhin meint Kristensen: „Die meisten Verbraucher nutzen für den reinen Preisvergleich unterschiedliche Vergleichsportale im Internet. Mit den dort angebotenen Preisen können kommunale Versorgungsunternehmen natürlich nicht mithalten, aber dafür schaffen sie, wie die Stadtwerke oder die GGV, Planungs- und Versorgungssicherheiten.“
Auch der Geschäftsführer der Stadtwerke Werdau, Elmar Burgard (Foto rechts), äußerte sich optimistisch: „Die treuen Kunden der Stadtwerke Werdau können sich entspannt zurücklehnen, denn die gute Nachricht lautet: Die Stadtwerke werden für ihre Bestandskunden die Strom- und Gaspreise für Wahltarife im kommenden Jahr stabil halten.“ Ausgenommen hiervon seien die Grundversorgung und neu abgeschlossene Verträge für Erdgas. Möglich sei dies, entgegen dem aktuellen Trend, durch eine frühzeitige und vorausschauende Beschaffung der Energiemengen. Der daraus gewonnene Vorteil soll in Form von konstanten Lieferbedingungen an die Bestandskunden in den Wahltarifen weitergeben werden. „Also egal wie kalt der Winter wird oder wie hoch die Energiemärkte steigen, Wahltarifkunden der Stadtwerke Werdau können sich auch für die kommenden Monate auf beständige Preise für Strom und Gas verlassen“, erklärt Elmar Burgard.
Nähere Informationen zu den Tarifen der Stadtwerke Werdau gibt es im KUNDENCENTER der Stadtwerke in der Zwickauer Straße 39 in Werdau.

05 November 2021

Viel Geld, wenig Arbeit: Umstrittener Sozialarbeiter bekommt Chefposten

Westsachsen/Dresden/Zwickau.-
Die Planung eines sogenannten NSU-Dokumentationszentrums in Zwickau war bereits Thema der Zwickauer Stadtratssitzung in der vergangenen Woche. Oberbürgermeisterin Constance Arndt (BfZ) hatte zu diesem Zeitpunkt angekündigt, die Errichtung eines solchen Zentrums würde ihre Unterstützung finden, der Stadtrat müsste aber noch in die Entscheidung eingebunden werden. Dessen ungeachtet war die Sache zu diesem Zeitpunkt bereits in trockenen Tüchern, denn nur eine Woche später, am gestrigen Donnerstag, übergab die Sächsische Justizministerin Katja Meier (Foto oben/Grüne) der Stadtchefin zu Mittag den üppigen Scheck für dieses umstrittene Vorhaben. „Ein lebendiger Ort, an dem Bildungsarbeit stattfinden soll“ solle es werden, schwärmt die in der linksextremen Szene sozialisierte Ministerin, die noch vor wenigen Jahren Mordanschläge auf Polizisten propagierte.
Die Art und Weise dieser „Bildungsarbeit“ dürfte schon jetzt kein großes Geheimnis sein. Darunter versteht man in solchen Kreisen erfahrungsgemäß die politische Indoktrination für Kinder und Jugendliche. Die Summe, die dem sächsischen Steuerzahler diesmal zu diesem Zweck abgeknöpft wird, bewegt sich im oberen fünfstelligen Bereich. 95.000 Euro werden an den Verein „Regionale Arbeitsstellen für Bildung, Integration und Demokratie“ (RAA Sachsen) gezahlt, der damit erstmal nur ein Konzept erarbeiten will. Besonders in Zeiten der wirtschaftlichen Rezession ist dies eine äußerst großzügige Zuwendung für eine sehr fragwürdige Beschäftigung mit Geschichte. Oder anders ausgedrückt: viel Geld für wenig Arbeit.
Das „Dokumentationszentrum“ wird aus heutiger Sicht die These vom sogenannten NSU politisch einseitig instrumentalisieren und weitere Planstellen für linksideologische Demagogen schaffen. In Insiderkreisen wird vermutet, dass für den Chefposten dieses neuen Linksaußen-Betriebs ein grüner Parteifreund der Justizministerin vorgesehen ist. Es soll sich um den ehemaligen Schulsozialarbeiter Jörg Banitz handeln, der von der Pestalozzischule weggelobt, und danach vorübergehend im Soziokulturellen Zentrum „Alter Gasometer“ untergekommen ist.
In den nächsten Wochen wird es sicher notwendig sein, den geplanten Aufbau samt des teuren Konzeptes dieser umstrittenen Einrichtung etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Einen Vorgeschmack darauf lässt das Foto unten erahnen.

04 November 2021

„Ausfahrt Kultur“ stellt Sehenswürdigkeiten in unserem Land vor

Westsachsen/Leipzig/Zwickau/Dresden.-
Ein Millionenpublikum wird Sachsen ab 6. November weltweit über die Deutsche Welle (DW) erreichen: Über die verschiedenen TV-Programme des deutschen Auslandssenders wird an diesem Tag erstmals die neue, zweisprachige Sendereihe „Ausfahrt Kultur / Destination Culture“ ausgestrahlt. In Staffel 1 mit dem Untertitel „Entdeckungen in Sachsen“ mit insgesamt sieben Episoden stehen Kulturziele im Freistaat im Mittelpunkt: Vom Fürst Pückler Park in Bad Muskau über das August Horch Museum in Zwickau, Uhrenmanufakturen in Glashütte, das Porzellanmuseum in Meißen oder das Haus Schminke in Löbau bis zur Baumwollspinnerei in Leipzig. Am heutigen Donnerstag hatten DW und die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) zur Vor-Premiere nach Radebeul, einem der Drehorte, eingeladen. Die Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus Barbara Klepsch nahm ebenfalls an der Vor-Premiere der neuen Sendereihe teil.
„Die Sendereihe ‚Ausfahrt Kultur‘ verbindet die Themen Reisen und Kultur und stellt wunderbar viele Orte und Sehenswürdigkeiten in unserem Land vor, die vor allem in kultureller Hinsicht einmalig und sehenswert sind. Dabei bietet das Multimedia-Format Information und Inspiration, schöne Bilderwelten und unterhaltsame Inhalte. Diese Ausstrahlung hilft uns dabei, das reiche kulturelle Erbe Sachsens einem weltweiten Publikum vor Augen zu führen und als Reiseanlass ans Herz zu legen“, erklärte Tourismusministerin Barbara Klepsch am Abend.
Bis in den September hinein wurden landesweit die Kameras und Mikrophone geschwenkt sowie Orten, Sehenswürdigkeiten und Persönlichkeiten mit leidenschaftlicher journalistischer Art ihre USPs entlockt. „Herausgekommen ist eine wunderbare Hommage an Sachsens Kultur- und Naturlandschaft sowie seine Gastgeber. Wir danken allen Partnern in unseren Tourismusregionen für die tatkräftige Unterstützung des Filmprojektes mit dieser einladenden Botschaft“, sagte Veronika Hiebl, Geschäftsführerin der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen.
Die TMGS unterstützte den Sender inhaltlich und organisatorisch bei der Planung der Drehs vor Ort. „Dieses TV-Projekt ist eine wertvolle Ergänzung zu den in diesem Herbst verstärkt für die internationalen Märkte unternommenen Vermarktungsaktivitäten der TMGS, die von Studienreisen für Veranstalter aus den USA, dem ebenfalls noch im November startenden digitalen englischsprachigen Magazin SIGHTGEIST 2.0 über Plakatkampagnen bin hin zu Presse- und Bloggerreisen reichen“, so die TMGS-Chefin.
Die deutsch-schottische Moderatorin Hannah Hummel unternimmt ihre Ausfahrten Richtung Kultur in einem ungewöhnlichen aber gleichzeitig typisch deutschen Fahrzeug: Sie fährt ein klassisches VW Käfer Cabriolet. Die Besonderheit: Der über 40 Jahre alte Wagen wurde umgebaut – und rollt mit elektrischem Antrieb. Solche Verbindungen zwischen Tradition und Moderne ziehen sich auch inhaltlich wie ein roter Faden durch die Folgen der Serie. Jeder Stopp ist ein kulturelles Highlight. Gleichzeitig kommen viele Protagonisten zu Wort, erzählen junge Instagramer von der Faszination dieser Orte bis heute und zeigen den Zuschauern die schönsten Fotomotive.
„Das Bundesland Sachsen ist eine der reichsten und vielfältigsten deutschen Kulturlandschaften und somit der perfekte Einstieg in unser Format. Kultur ist zentraler Programmauftrag der Deutsche Welle, unsere Redaktion produziert mit viel Herzblut innovative Multimedia-Magazine und -Reportagen“, so DW-Intendant Peter Limbourg. DW-Kulturchef Rolf Rische, der die Idee zu dem Format hatte, erwartet international viel Interesse: „Dass der weltweit wohl wichtigste Reiseführerverlag ‚lonley planet‘ kürzlich Leipzig zum Top-Ziel in Deutschland gewählt hat, ist für uns nur ein weiterer Beleg dafür, dass wir mit dem Fokus auf Sachsen in der ersten Staffel von ‚Ausfahrt Kultur‘ goldrichtig liegen.“
Zu sehen ist die siebenteilige Serie mit den 26-Minuten-Filmen ab dem kommenden Samstag bei der Deutschen Welle in den TV-Programmen „DW Deutsch“, „DW Deutsch+“ und „DW English“, auf YouTube (u.a. „DW Travel“) sowie im DW Mediacenter auf dw.com. Ausgewählte Orte werden auf den Social-Media-Kanälen der DW formatgerecht präsentiert. Von YouTube-Fassungen, über kurze Storys für Facebook und Instagram-Reels bis zu TikTok-Geschichten werden zahlreiche Ausspielwege bedient.
Quelle und Foto: TMGS

Zum Gruseln: Hexen, Gespenster und Monster treiben ihr Unwesen

Westsachsen/Werdau.-
Am vergangenen Halloween-Sonntag hieß es wieder „Süßes sonst gibt´s Saures“ in Werdau und seinen Ortsteilen. Vampiroberhaupt Alexander Moser organisierte für das schaurig schöne Gruselspektakel einen Lampionumzug durch die Friedenssiedlung und lockte mit seinen Rufen nicht nur kleine und große Monster, Kobolde und Hexen aus ihren Verstecken, sondern bot mit etwas Verpflegung wie etwa „Riesenwürmern“ (Roster) und andere Leckereien an.
Der Umzug bei dem etwa 100 Personen teilnahmen, umfasste etwa 60 Erwachsene und 40 Kinder, von denen ein Großteil ihrer Leidenschaft für Halloween nachgingen. Auch die Einwohner, die nicht am Umzug teilnahmen, fügten sich mit grausiger Dekoration an Haus und Vorgarten in das Geschehen ein. Von Gespenstern die einem entgegenflogen, Händen, die aus der Erde ragten bis hin zu vielen weiteren Ungeheuern gab es hier einiges zum Fürchten zu bestaunen. Lautes Schreien, Zombiegeräusche und Blitzlichter wurden effektvoll in Szene gesetzt und lehrten den Großen und Kleinen das Fürchten.
Auch in Langenhessen sorgte der Dorfclub um René Riemer für eine gruselige Veranstaltung mit Gänsehautpotenzial. Treffpunkt war hier auf dem Kirchschulplatz. Bei Leichenfingern (Bratwurst) und Blutsgebräu (Glühwein) begann der Umzug auf dem Weg des Schreckens. Auch hier kamen die Wesen der Unterwelt zusammen - ob Hexen, Zauberer und Skelette, alle Teilnehmer versammelten sich vor der Kirche in Langenhessen und beschritten gemeinsam den haaresträubenden Weg bis zum Traumzauberbaum.
Doch bis dorthin gab es einige furchterregende Highlights zu überstehen. Ob Riesenspinne am eigenen Haus, Hexenparkplatz oder unheimliche Vorgärten mit Grabsteinen und Totenköpfen - die Langenhessener haben in detailverliebter Kleinstarbeit alles gegeben, um die Kleinen und Großen Halloweenfans in Angst und Schrecken zu versetzen. Einige warteten auch in angsteinflößender Kostümierung auf die herannahenden Teilnehmer.
Auch für das nächste Jahr ist wieder ein Halloweenspektakel geplant, dann kann der Spuk von vorn losgehen. Wir freuen uns drauf.
Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Werdau

03 November 2021

Stadtführung für Jedermann: Greiz - fürstlich vogtländisch

Westsachsen/Ostthüringen/Greiz.-
Gehen Sie mit dem Gästeführer der Tourist-Information Greiz auf Entdeckungstour und lernen Sie die ehemalige Residenzstadt Greiz während des Rundganges kennen und lieben! Haben Sie sich schon immer gefragt, wer im Unteren Schloss wohnte und welche Funktion die Alte Wache hatte? Dann kommen Sie mit auf die spannende Erkundungstour. Sie erfahren interessante Details zur Geschichte der Stadtkirche St. Marien, werden am Greizer Schlossgarten vorbei zum Röhrenbrunnen geführt und bestaunen die schönen Architekturdekors der im Jugendstil erbauten Straßenzüge. Das Rathaus mit dem Marktplatz und dem Marktbrunnen bilden den Abschluss Ihres Ausfluges in die Geschichte und die Gegenwart unserer Stadt.
Infos und Anmeldung unter tourismus@greiz.de
Termin: Sonntag, 07. November 2021
Preise:
Erwachsene 5 Euro, Kinder 3 Euro
Tickets: nur im Vorverkauf in der Tourist-Information im Unteren Schloss Greiz
Treffpunkt: Greiz, Unteres Schloss, Burgplatz 12, Tourist-Information
Zeit: 14:00 Uhr, Dauer: rund 90 Minuten
Wichtige Hinweise: Für die Stadtführung bitten wir um vorherige Anmeldung. Die Teilnahmetickets sind im Vorverkauf oder bis spätestens 15 Minuten vor Beginn der Führung in der Tourist-Information Greiz im Unteren Schloss, Burgplatz 12, erhältlich. Eine Teilnahme an dem Rundgang ist nur mit gültigem Ticket möglich. Die Hygiene- und Abstandsregeln sind während des Rundganges einzuhalten.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Greiz

02 November 2021

Peter Orloff in Bad Elster: Der Klang des Schwarzen Meeres

Westsachsen/Bad Elster.-
Am Sonntag, den 14. November gastiert um 15.00 Uhr der berühmte Schwarzmeer Kosaken-Chor unter der Leitung des Publikumslieblings Peter Orloff im König Albert Theater Bad Elster. Mit seinem Schwarzmeer Kosaken-Chor bereist der legendäre Peter Orloff die großen Konzerthäuser der Welt und Bad Elster freut sich, Teil dieser Welt zu sein! Das Konzert ist eine musikalische Reise durch die märchenhafte Welt des alten Russlands mit Romanzen, Geschichten und Balladen von grandioser Ausdruckskraft, tiefer Melancholie und überschäumendem Temperament. Der berühmte Schwarzmeer Kosaken-Chor unter der musikalischen Gesamtleitung und persönlicher Mitwirkung von Peter Orloff, der einst vor über 50 Jahren als jüngster Sänger aller Kosakenchöre der Welt seine legendäre Karriere begründete, wird auch das Publikum in Bad Elster mit großen Melodien, packenden Klanglandschaften und einem Feuerwerk der Gefühle begeistern! Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de

01 November 2021

Falscher Doktor aus Plauen: War es vollendeter Prozessbetrug?

Zweibrücken/Westsachsen/Zwickau.-
Der Krimi um den falschen Doktor aus Plauen geht in die nächste Runde. Die Generalstaatsanwaltschaft Rheinland-Pfalz spricht im Zusammenhang mit einem am Landgericht Zwickau anhängigen Verfahren von „vollendetem Prozessbetrug“ und empfiehlt der geschädigten Mandantin, erneut Strafanzeige zu stellen. Sie könne „selbstverständlich - sofern noch nicht geschehen - Rechtsanwalt (Dr.) Schübel wegen (Prozess)betruges beanzeigen. Zuständig wäre insofern die Staatsanwaltschaft Zwickau“.
Seit Jahren täuscht Rechtsanwalt Reinhardt Schübel (SreenShot) den Mandanten, die bei ihm um juristischen Rat nachfragen, vor, er sei ein promovierter Doktor. Tatsächlich hat er sich jedoch lediglich eine sogenannte „Witz-Promotion“ im Tschechischen Bratislava gekauft. Diese berechtigt ihn, den Titel JUDr. PhD. in Sachsen zu tragen. Aus eben diesem Grund schreibt die Generalstaatsanwaltschaft Rheinland-Pfalz seinen behaupteten Doktortitel in Klammern. Schübel will davon nichts wissen. Unsere Redaktion hat mehrmals, zuletzt im August, um die Glaubhaftmachung unter Vorlage einer Doktorarbeit gebeten. Bisher erfolglos. Demnach wird davon ausgegangen, dass es diese in Deutschland zwingend vorgeschriebene Dissertation nicht gibt.
Der Rat aus Zweibrücken, Schübel ausgerechnet in Zwickau zu beanzeigen, ist nicht besonders hilfreich. Eine solche Anzeige landete vermutlich erneut auf dem Tisch von Staatsanwalt Jörg Rzehak (Foto links), der Ermittlungen in diesem Fall bereits mehrfach abgelehnt hat. Er sei nicht zuständig, außerdem kein hinreichender Straftatbestand gegeben und öffentliches Interesse bestünde auch nicht, heißt es. Und so schiebt eine Behörde die Probleme zur anderen, ohne jemals ein brauchbares Ergebnis hervor zu bringen. Den Schaden tragen die Mandanten, die auf die leeren Versprechungen des falschen Doktors reinfallen, der offenbar von Staatsanwalt Jörg Rzehak nach Kräften in seinem kriminellen Handeln unterstützt wird.
Passend dazu ist dieses Lied.