19 September 2025

Fördermittel für Schloss Wechselburg: „Bedeutendes barockes Bauwerk“

Westsachsen/Wechselburg.-
Der Sächsische Landeskonservator Alf Furkert hat heute an Landrat Sven Krüger einen Fördermittelbescheid in Höhe von 561.362,00 EUR für Schloss Wechselburg übergeben.
Dazu Landeskonservator Alf Furkert: »Schloss Wechselburg ist eines der bedeutendsten barocken Bauwerke Sachsens und von großer landesgeschichtlicher, künstlerischer und landschaftsprägender Bedeutung. Dank der Förderung des Freistaats Sachsen und fachlicher Betreuung durch das Landesamt für Denkmalpflege Sachsen kann mit dem 4. Bauabschnitt die Sicherung des Daches nun fortgesetzt und somit das Schloss weiter gesichert werden.«
Im mittelsächsischen Raum gilt es neben Schloss Neusorge als das eindrucksvollste Baudenkmal herrschaftlicher Architektur aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Für die Grafen von Schönburg ist Schloss Wechselburg ihr bedeutendster Profanbau der Barockzeit. Nach der Enteignung im Zuge der Bodenreform war zunächst eine Kinder-Tuberkuloseheilstätte, später eine Kinderklinik für Psychiatrie und Neurologie im Gebäude untergebracht. Seit 2005 steht das Schloss leer. Trotz großer Bemühungen in der Vergangenheit, ist die künftige Nutzung bisher offen.
»Wir wissen um seinen Wert und werden uns auch künftig intensiv um eine Lösung für die Zukunft bemühen«, so Landrat Sven Krüger. Mit Bedauern hat er die Nachricht aufgenommen, dass sich das Kloster zurückziehen wird. Der Standort hat einen hohen spirituellen Wert, daher werde der Landkreis das Gespräch zur weiteren Entwicklung suchen. Der Erste Beigeordnete, Dr. Christoph Trumpp, steht in Verbindung mit dem Bistum Dresden-Meißen, um die weiteren Optionen zu erörtern. »Ein Abschied ist auch immer eine Chance für einen Neuanfang. Ich hoffe, dass wir gemeinsam mit den beteiligten Akteuren ein tragfähiges Zukunftskonzept entwickeln können, das diesem besonderen Ort eine Perspektive ermöglicht.«
»Bis es soweit ist, wird der Landkreis seiner Verantwortung als Eigentümer nachkommen. Die Arbeiten zur Notsicherung des Daches sind dabei unverzichtbar, um die Substanz zu erhalten«, sagt Landrat Sven Krüger.
Aktuell wird der 4. Bauabschnitt Notsicherung Dach geplant. Es werden 17 Meter auf der Westseite und 13 Meter auf der Südseite repariert. Konkret beinhaltet der Abschnitt Reparaturarbeiten an der Holzkonstruktion, die Neueindeckung mit Biberschwanzziegeln, die Sanierung der Dachgauben, den Einbau neuer Fenster, neue Dachrinnen und den Einbau von Schornsteinattrappen. Die Kosten für diesen Bauabschnitt belaufen sich auf 855.000 EUR. Die Fördermittel in Höhe von 561.362,00 EUR stammen aus dem Sonderprogramm Denkmalpflege des Freistaates Sachsen. Die bisherigen Baumaßnahmen wurden auch durch Denkmalfördermittel des Freistaats Sachsen unterstützt. Im Herbst 2025 sollen alle vorbereitenden Arbeiten, beispielsweise die Entkernung innen beginnen. Voraussichtlich im Frühjahr 2026 folgen dann die Arbeiten an der Dacheindeckung. Die Fertigstellung ist für Ende 2026 eingeplant.
Quelle und Foto: Landesamt für Denkmalpflege Sachsen

16 September 2025

Bad Elster: Neuer Besucherrekord im Naturtheater

Westsachsen/Bad Elster.-
Am 13. September endete mit dem Festspielkonzert von Marianne Rosenberg die Saison 2025 im NaturTheater Bad Elster. Die beliebte Open-Air-Arena der Kultur- und Festspielstadt kann damit auf die erfolgreichste Sommerspielzeit seit Wiedereröffnung im Jahr 2007 zurückblicken: Mit 32.000 Besuchern bei 27 verschiedenen Veranstaltungen ist es dabei wieder gelungen, abwechslungsreiche Live-Eventkultur für breite Publikumsschichten anzubieten. Höhepunkte 2025 waren sicherlich u.a. die Aufführung „Eine Alpensinfonie“ als größtes Orchesterkonzert im Vogtland und die „Carmina Burana“ als spätsommerliches und atmosphärisches Klassik-Event. Aber auch Publikumshighlights wie das brillante Konzert der legendären Hooters als großer Sommerparty, die energetische Show von Rockstar Suzi Quatro und der herzliche Konzertabend von Heinz Rudolf Kunze leuchten noch nach. „Wir als gesamtverantwortliche Veranstaltungsgesellschaft empfinden diesen Erfolg erneut als ein riesengroßes Dankeschön des Publikums aller Generationen für unser Engagement hier in der gesamten vogtländischen Musikregion im Herzen Europas!“ freut sich GMD Florian Merz als Geschäftsführender Intendant der Chursächsischen Veranstaltungsgesellschaft und fügt hinzu: „Diese großen erfolgreichen Liveevents als Teil unserer breitgefächerten Spielplanprogrammatik besitzen eine nachweislich hohe Multiplikatorenfunktion für das touristische Gesamtangebot in den Königlichen Anlagen Bad Elsters. In dieser einzigartigen Aufenthaltskombination aus Natur, Kultur und Erholung setzten wir damit nachhaltig kulturelle und auch wirtschaftliche Impulse, was wiederum die gesamte Tourismusregion hier im Oberen Vogtland stärkt und vor allem immer wieder überregional wahrnehmbar werden lässt.“
Doch nach der Saison ist vor der Saison: Die kommende NaturTheater-Spielzeit beginnt am 14. Mai 2026 mit einem Himmelfahrtskonzert der Goldenen Egerländer. Weitere Höhepunkte der aktuell 28 geplanten Veranstaltungen sind dann u.a. ein Verdi-Opern-Air mit „Il Trovatore“ (19.06.) sowie begeisternde Klassik-Freiluft-Events bei „Klangbildern der Klassik“ mit dem tschechischen Stargeiger Pavel ©porcl (26.06.), der „Carmina Burana & einer Großen Operngala“ (28.08.) sowie einem Musiksommer-Konzert des MDR Sinfonieorchesters am 15. August. Mit der großen Gala „Musical Moments“ (12.06.) und dem Welthit „Titanic“ (01.08.) gibt es in der neuen Saison außerdem funkelnde Musicalerlebnisse im NaturTheater Bad Elster. Dazu begeistern 2026 Starkonzerte internationaler Couleur von Herbert Pixner (23.05.), einem „Queen Classical“ (03.07.), Nazareth (04.07.), Lou Bega & der Hermes House Band (11.07.) und einer „Schottischen Musikparade“ (30.08.) über Popstars wie Max Giesinger (30.05.), Tim Bendzko (10.07.) und Elektroklangkünstler Schiller (25.07.) bis hin zu den Prinzen (30.06.), den Partykönigen LaBrassBanda (07.08.) und Ostrocklegende Karat (05.09.). Pure Freiluft-Unterhaltung versprechen dazu die Sommerabende mit Publikumsliebling Katrin Weber (07.06.), den Schlagerstars Nik P. (24.05.), Melissa Naschenweng (18.07.) oder Andy Borg (29.08.) sowie der Comedy-Ikonen Olaf Schubert (20.06.), Zärtlichkeiten mit Freunden (17.07.) und Paul Panzer am 4. September. Für Kinder gibt es mit „Feuerwehrmann Sam“ zum Sommeranfang (21.06.), der Kultkomödie „Die Hexe Baba Jaga“ (09.08.) sowie mit dem Kindermusical „Anouk“ (06.09.) wieder tolle Angebote für einen Familienausflug in den Waldpark Bad Elsters. Die Kombination der Angebote macht dabei den besonderen Reiz einer Auszeit in den Königlichen Anlagen Bad Elsters aus: Heute ein Waldspaziergang in einer der reizvollsten Naturgegenden Sachsens, morgen ein Live-Event im NaturTheater und danach Entspannung pur mit den hervorragenden Wohlfühlangeboten im Albert Bad mit Soletherme & Saunawelt - so schweben Körper und Geist auf anspruchsvolle Weise.
Infos & Tickets: 037437 / 53 900 | www.naturtheater-badelster.de

14 September 2025

Gelungene Premiere für die Zwickauer Innenhof-Momente

Westsachsen/Zwickau.-
„Hier sitzen Menschen, die essen, plaudern, denken, zuhören, rätseln, trinken, basteln, lachen, genießen. Willkommen!“, steht auf dem Schild am Eingang zum Hof der Ev.-Luth. Stadtkirchgemeinde. Und kaum etwas könnte die Atmosphäre am gestrigen Samstag in Zwickau besser beschreiben. Gemütlichkeit und ein fröhliches Miteinander standen buchstäblich und augenscheinlich im Mittelpunkt der ersten Innenhof-Momente.
Bei angenehmem Wetter hatten acht Gebäudekomplexe die Hoftore geöffnet und alle zu einem Stadtspaziergang der besonderen Art eingeladen. Bezugnehmend auf das Zwickauer Motto zum Kulturhauptstadtjahr, ungeahnt sehenswert, standen an diesem Samstag vor allem die sonst unbeachteten Teile der Innenstadt im Fokus, die mit Programm, liebevoller Dekoration und jeder Menge Musik so einiges zu bieten hatten. Einziger Wehmutstropfen: Modedesignerin Sara Linke musste aus persönlichen Gründen ihre Teilnahme samt eigenem Hof in der Peter-Breuer-Straße kurzfristig absagen.
Das Konzept war von Beginn an so ausgelegt, dass das Kulturamt der Stadt Zwickau nicht als alleiniger Veranstalter agierte, sondern die Programmgestaltung auf mehrere Schultern verteilt wurde. So waren die Besitzer und Anrainer der Höfe aufgerufen, selbst aktiv und kreativ zu werden. Das Ergebnis war eine Veranstaltung, die zeigt, dass man zusammen Wunderbares erschaffen kann. Neben dem Kulturamt, das die Höfe der Priesterhäuser, der Ev.-Luth. Stadtkirchgemeinde und u. a. den Nico-Kiez sowie den Hof hinter dem Schüler-Lab betreute, waren die Senioren- und Seniorenpflegeheim gGmbH, die Agentur Polar 1, das Hotel FIRSTinn, die GGZ, ZWG, Lichthaus Zwickau e.V. und das Puppentheater sowie besonders das Theater Plauen-Zwickau unter den Kooperationspartnern. Letzteres zeichnete nicht nur verantwortlich für das bunte Programm im eigenen Hof, sondern war darüber hinaus in Zusammenarbeit mit dem Robert Schumann Konservatorium der Stadt auch noch federführend in der musikalischen Ausgestaltung der anderen Höfe, die jeweils mit musikalischen Überraschungen bedacht wurden.
Dreh- und Angelpunkt der Innenhof-Momente war, den Blick auf das sonst Verschlossene preiszugeben. So standen die Führungen durch die Posthalterei, das Schloss Osterstein und in die Werkstätten des Theaters bei den Besuchern hoch im Kurs. Auch das, was man bei einer Theateraufführung nicht sieht – was nämlich so hinter dem Vorhang schon vorher passiert - konnte man an diesem Samstag ein stückweit erleben. „Wir sind total überrascht, wie viele Leute heute den Weg zu dieser Veranstaltung gefunden haben. Unsere offenen Werkstätten waren ohne Pause besucht, die Führungen alle ausgebucht und die Kollegen aus der Maske kommen vom Kinderschminken nicht weg. Unser Highlight heut war aber mit Sicherheit die Kostümversteigerung durch unseren Intendanten. Das Primaballerina-Kleid war das begehrteste Stück“, freut sich Anne Sandmann vom Theater Plauen-Zwickau über die große Resonanz.
Die Posthalterei war ein besonderer Besuchermagnet, konnte man das einst beliebte Lokal doch die letzten Jahre nicht besuchen. Jetzt erwacht das Gebäude samt romantischem Innenhof so langsam aus dem Dornröschenschlaf. Passend dazu gab es am Nachmittag bekannte und unbekannte Märchen, erzählt von Heinrich Schulze.
Kunst und Musik waren die Leitthemen im Hof des Hotels FIRSTinn. Hier gestaltete der Kunstverein Zwickau e.V. gemeinsam mit der Jugendkunstschule sogar eine kleine Ausstellung mit Grafiken und Skulpturen samt Vernissage und Kinderprogramm. Das Modehaus KANZ aus der Magazinstraße präsentierte Mode für die kleinen Gäste, später am Nachmittag gab es auch noch Einblicke in die Kollektionen für Erwachsene von Brautmoden Kempe, van den Bosch und Mode Meyer. Darüber hinaus gab es Konzerte mit der Schüler-Band des Clara-Wieck-Gymnasiums und der Jazzcombo Yellowtune aus Chemnitz. Eine tolle Mischung, die den Hof des Hotels mit jeder Menge Leben füllte. Michelle Keil, Verkaufsleiterin im Hotel FIRSTinn fasst den Tag so zusammen: „Wir freuen uns sehr, dass den ganzen Tag so viele Leute hergefunden haben. Es ist ein stetiges kommen und gehen aller Generationen. Es ist genau so, wie wir uns das gewünscht haben. Die Leute sind gut drauf, es wird gut gegessen und getrunken und einige fragen uns auch schon, ob es die Veranstaltung auch im nächsten Jahr gibt.“
Die Westsächsische Hochschule war hinter dem Schüler-Lab am Dr.-Friedrichs-Ring u.a. mit dem Hochschulsport zu Gast. Außerdem ging es um die Frage wie und in welchem Umfang Robotik in der Pflege eingesetzt werden kann. Ebenfalls in diesem Hof war die Geschichtswerkstatt des Alten Gasometer e.V. mit ihrer Ausstellung Die tapferen Frauen in ihren knatternden Kisten zu erleben.
Für die kleinsten Besucher und ihre Familien hatte diese Veranstaltung ebenfalls Einiges zu bieten. In jedem Hof gab es Programm und Aktionen für kleine Stadtentdecker. Neben Kinderschminken und diversen Bastelangeboten, konnte man beim Puppentheater Ausschnitte aus dem Stück Tausche Baby gegen Hamster erleben und die kleine Vicky auf ihrem Weg zur großen Schwester ein Stück begleitet, auch wenn sie überhaupt nicht versteht, wozu die Familie noch ein weiteres Kind braucht. Wer das nicht wollte, konnte im Hof aber auch mit dem Grüffelo kuscheln.
Spannend und experimentell wurde es beim Zwickauer Kinderhaus-Verein e.V. im Hof hinter dem Schüler-Lab am Dr.-Friedrichs-Ring. Magnetismus war nur eines der vielen Themen, die besonders für kleine Kinder gut aufgearbeitet waren. Für kleine und große Fans der Zauberei hielt der Nico-Kiez ein Programm parat.
Ein ganz bezaubernder Programmpunkt fand im Hof des Schlosses Osterstein statt: die Kinder des Hortes der benachbarten katholischen Kita St. Johann Nepomuk hatten gemeinsam mit der Sitztanzgruppe des Senioren- und Pflegeheims im Schloss ein musikalisches Programm erarbeitet und unter Applaus dem Publikum präsentiert.
Die drei innerstädtischen Museen (Robert-Schumann-Haus Zwickau, KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum im Zwischen RAUM, Priesterhäuser Zwickau) lockten an diesem Tag nicht nur mit Sonderöffnungszeiten, sondern auch mit freiem Eintritt. Darüber hinaus gab es im Robert-Schumann-Haus noch ein Geburtstagskind: Clara Schumann. Ihr zu Ehren gestaltete Thomas Synofzik ein Geburtstagskonzert auf historischen Instrumenten.
In den Priesterhäusern ging es im Innenhof aromatisch zu. Der eigene Kräutergarten lud zu allerlei Angeboten rund um die heilende und wohltuende Wirkung der Kräutlein ein. Schräg gegenüber – im Areal der Ev.-Luth. Stadtkirchgemeinde – ging es mit viel Kunsthandwerk im weiten Sinne zu. Hier trafen ein echtes Zwickauer Original – der Spaßvogel der Drechslerei Baumann – auf Geigenbaumeisterin Romy Rode oder aber auf hochwertige gastronomische Handwerkskunst. Selbstgemachte Nudeln, die auch gleich im Anschluss probiert werden konnten oder aber französische Küche auf die Hand – beides sehr lecker!
Beim Kneipenquiz des Alten Gasometers rauchten bei so manchem am Abend die Köpfe, galt es doch zum Thema Europäische Kulturhauptstadt möglichst viele Punkte für das eigene Team zu ergattern. In entspannter Atmosphäre mit Lichterketten und gemütlichen Sitzmöbeln wurde hier den ganzen Tag gelacht, gegessen, aus Legosteinen so manches Kunstwerk kreiert und den tollen Darbietungen des Mondstaubtheaters oder der Sisters in Action gelauscht.
Um 22 Uhr war Schluss und alle Beteiligten glücklich und zufrieden. Ein großes Dankeschön gilt allen Beteiligten vor und hinter den Kulissen für ihr unglaubliches Engagement und die Bereitschaft, diese Veranstaltung zu etwas ganz Besonderem zu machen. Außerdem auch ein großes Dankeschön, an alle Besucher, die die Höfe mit Leben füllten und für eine stimmungsvolle und fröhliche Atmosphäre sorgten.
Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau

13 September 2025

Bad Elster: Die neue Theater-Spielzeit 2025/2026 ist eröffnet

Westsachsen/Bad Elster.-
Mit einem fantastischen, höchst klangvollen »Oboen-Fest-Spiel« der Chursächsischen Philharmonie und Weltstar-Oboist Albrecht Mayer wurden gestern die 25. Chursächsischen Festspiele „Vereint im Herzen Europas“ feierlich eröffnet! Vor ausverkauftem Haus und im Beisein zahlreicher Gäste aus Region, Kultur und Gesellschaft sowie dem Präsidenten des Sächsischen Landtags hob sich dabei auch der Vorhang für die neue Spielzeit 2025/2026 in der Kultur- und Festspielstadt Bad Elster. Die nunmehr 112. Theaterspielzeit bietet dabei mit rund 200 verschiedenen Produktionen aller Genre im glanzvollen König Albert Theater – bzw. ab 14. Mai 2026 zudem wieder im wunderschön gelegenen NaturTheater - das wohl abwechslungsreichste Bühnenprogramm in Südwestsachsen mit herausragenden Künstlern und Ensembles aus rund 40 Nationen aller Kontinente an. In einer großen Auswahl typisch „chursächsischer“ Qualität begeistern neben großer Oper, prachtvoller Operette, Ballett, Tanztheater, Musical, Symphoniekonzerten und Kammermusik sowie Schauspiel und Kabarett, zahlreiche Konzerte aller Art, Lesungen, Kleinkunst und Kindertheater in einem umfangreichen Spielplan für alle Alters- und Interessensgruppen.
„Unser vielschichtiges Kulturprogramm wird auch in der neuen Spielzeit grenzenlos begeistern, denn als programmatischer Impulsgeber unserer Region ist es unsere Aufgabe, unserem tollen Publikum aller Generationen aus nah und fern durch herausragende Kulturangebote sowohl inspirierende als auch entspannende Alltagsinseln zu schaffen“ erklärt Intendant und Generalmusikdirektor Florian Merz von der für den Spielbetrieb verantwortlichen Chursächsischen Veranstaltungsgesellschaft und bekräftigt: „Denn wir glauben weiter fest daran, dass gemeinsames Kulturerleben diese Inspiration geben kann. Und wenn in der Rezeption eines Theaterabends gemeinsame Kommunikation entsteht, dann hat Kultur genau das getan, was sie tun soll: Sie hat etwas verbindend in Bewegung gesetzt.“
Vor diesem Hintergrund bieten die Bühnen Bad Elsters mit rund 1.000 Veranstaltungen pro Jahr eine immense kulturelle Vielfalt und Breite, die Gäste und Bewohner der Region begeistert, unterhält und zu ganz besonderen Bühnenerlebnissen in einzigartiger Kulisse und Atmosphäre einlädt. Mit 20 verschiedenen Musiktheaterproduktionen wie Wagners „Walküre“, Donizettis „Liebestrank“, der Oper „Silvana“ zum Weber-Jubiläum oder Verdis „Il Trovatore“, den Operettenproduktionen „Die Fledermaus“, „Im weißen Rössl“ oder „Madame Pompadour“, glitzernden Musicalabenden wie bei „Anatevka“ und „Titanic“ sowie klassischen Ballettabenden wie bei „Der Nussknacker“ und „Macbeth“ gibt es ein vielschichtiges Repertoire aus Kammer-, Chor- und Klavierkonzerten, u.a. mit dem Chor der Frauenkirche Dresden, Avi Avital, Simone Kermes, dem MDR-Kinderchor, Martin Stadtfeld, dem Jungen Ensemble der Semperoper Dresden und dem Moritzburg Festival Orchester. Dazu unterstreichen Schauspielhöhepunkte wie der Rio-Reiser-Abend von Peter Schneider, das „Todesduell“ von Ben Becker, Umberto Ecos „Der Namen der Rose“, Ann-Kathrin Kramer & Harald Krassnitzer in „Chocolat“ oder Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ das exklusive Theaterangebot. „Diese Vielfalt inszenieren wir dazu in passenden Festivals, Theaterreihen und besonderen Themenschwerpunkten und kreieren damit für unser Publikum aller Generationen aus nah und fern stimmige Aufenthaltskompositionen auf unserer »Festspielmeile der kurzen Wege« inmitten der einzigartigen Königlichen Anlagen“ verdeutlicht Merz und fügt hinzu: „Egal ob Festspiele, Winterträume, Meisterkurse, Frühlingszauber, Sommerkulturfestival, Open-Air-Saison oder Jazztage: Bad Elster bietet somit wieder ganzjährig Kulturerlebnisse mit der besonderen Note!“
Neben klassischem Schauspiel von Drama bis Komödie, einem zauberhaften Kinder- und Familienprogramm, mitteldeutschem Ensemblekabarett und Auftritten nationaler Comedygrößen wie Mathias Richling, Matthias Egersdörfer, Anna Mateur, Mirja Boes, Vince Ebert, Matze Knop, Olaf Schubert oder Paul Panzer wird das Repertoire auch durch die Reihe „Gedanken & Gespräche“ im Dialog berühmter Bühnenakteure ergänzt: Dabei beehren u.a. Stars wie Karl Markovics, Charly Hübner, Devid Striesow, Axel Milberg, Fritz Karl, Ulrich Noethen oder Benjamin von Stuckrad-Barre die historische Theaterbühne. Außerdem werden in Bad Elster über 60 Theaterkonzerte von Jazz, Soul über Rock & Pop, Schlager bis hin zu Weltmusik Live-Entertainment vom Feinsten garantieren: Johannes Strate, Julia Neigel, Robby Lakatos, Inka Bause, Ulrich Tukur, Wolfgang Niedecken, Dieter „Maschine“ Birr, Stefan Gwildis, Dirk Zöllner, Die Seilschaft, Uschi Brüning, Meret Becker, Quadro Nuevo sowie Max Giesinger, Herbert Pixner, Nazareth, Tim Bendzko, Melissa Naschenweng, die Prinzen, Schiller, LaBrassBanda, Andy Borg, Karat und viele mehr beweisen: Die Königlichen Anlagen in der Kultur- und Festspielstadt Bad Elster sind ein Erlebnis-Hot-Spot für alle Generationen.
Tickets, Infos & Abonnements: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de

09 September 2025

Festspieltipp der Woche: Pop-Klassik-Liaison mit einem Revolverheld

Westsachsen/Bad Elster.-
Am Herbstfest-Sonntag, den 21. September öffnet sich um 19 Uhr der Vorhang für eine ganz besondere Pop-Klassik-Liaison im König Albert Theater: Johannes Strate trifft auf Sebastian Knauer! Zwei Stars, zwei Welten, eine Vision: Sebastian Knauer, einer der erfolgreichsten Klassik-Pianisten, und Johannes Strate, Leadsänger von Revolverheld, gastieren exklusiv zu den Chursächsischen Festspielen im König Albert Theater! Beide haben in ihren jeweiligen Genres Musikgeschichte geschrieben, füllen die größten Konzertsäle und Arenen und werden von ihrem Publikum umjubelt. Befreundet sind Johannes Strate und Sebastian Knauer schon lange, jetzt stehen sie auch gemeinsam auf der Bühne. Sie verbinden ihre unterschiedlichen musikalischen Heimaten Klassik und Pop zu einem unvergleichlichen Sound, der unter die Haut geht und die Fans aus beiden Universen begeistert.
Auf dem Programm stehen virtuos interpretierte Stücke wie George Gershwins »Rhapsody in Blue«, sowie Klavierwerke von Eric Satie und Maurice Ravel unmittelbar neben den Revolverheld-Top-10-Hits wie »Lass uns gehen«, »Ich lass für Dich das Licht an« oder Songs von Strates Soloalbum »Die Zeichen stehen auf Sturm«. Die Faszination dieses besonderen Duos liegt in seinen fließenden Konturen: Hier beginnt nicht einfach Klassik da, wo Pop aufhört, oder umgekehrt, sondern es ist die musikalische Verschmelzung beider Welten, die das Publikum überwältigt und verzaubert – Festspielzauber in Bad Elster.
Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de

07 September 2025

Neue Sonderausstellung: Die Schumanns als Patienten

Westsachsen/Zwickau.-
Eine neue Sonderausstellung im Robert-Schumann-Haus widmet sich ab Sonntag, dem 7. September erstmals den Krankheiten Robert und Clara Schumanns. Um 16 Uhr – direkt vor dem Schumann Plus Konzert – wird sie eröffnet.
Heutzutage ist die Medizin weit entwickelt und macht stetig Fortschritte. Vor 200 Jahren steckte diese Entwicklung noch in den Kinderschuhen. Teils fragwürdige Methoden zur Behandlung diverser Leiden fanden ihren Einsatz. Wer dann mit sieben Jahren miterleben muss, wie die große Schwester unter Zwang in eine sogenannte „Irrenanstalt“ gebracht wird, erfährt eine traumatische Situation. Genau das erlitt Robert Schumann im Kindesalter. Aus diesem Erleben heraus resultierte eine lebenslange Angst, selbst psychisch zu erkranken. Doch damit nicht genug: Eine Handerkrankung machte die angestrebte Pianistenkarriere für ihn unmöglich.
Die Hörspiel Doppel-CD „Clara in Nöten“ ist ab sofort
im Schumannhaus und im Pechstein Zentrum erhältlich
.
Seine Frau Clara stand zwar über 60 Jahre lang als überaus erfolgreiche Pianistin auf den Bühnen Europas, musste aber ihre Karriere ebenfalls wegen einer Handerkrankung 1873/74 mehr als ein Jahr unterbrechen. Erst durch neuere Forschungen traten die Gehörprobleme bei Robert Schumann (Menière-Syndrom) und – bereits seit jungen Jahren – auch bei Clara Schumann in den Blick.
Die Ausstellung widmet sich diesen Krankheiten Robert und Clara Schumanns und ihren Behandlungen. Ausgestellt werden Originalhandschriften – darunter Berichte von Schumanns Ärzten – und Bilder, darüber hinaus aber zum Beispiel auch Abgüsse von Robert Schumanns Totenschädel und von Clara Schumanns Hand. Durch Kooperation mit dem Dental Museum in Zschadraß, das über die weltweit größte Sammlung zur Geschichte der Zahnmedizin verfügt, können Clara Schumanns dokumentierte Zahnbehandlungen bei berühmten damaligen Pionieren der Zahnheilkunde – wie dem Wiener Georg Carabelli – mit deren Behandlungswerkzeugen und den sich zu dieser Zeit entwickelnden Modellen der Zahnprothetik anschaulich gemacht werden. Zudem gibt es als Leihgabe sogar einen Zahnarzt-Behandlungsstuhl aus dem Jahr 1861 zu sehen. Auch ein Originalmanuskript zu Robert Schumanns Chorlied „Zahnweh“ ist Teil der Ausstellung. Die Dokumente werden ergänzt durch zwei in Zusammenarbeit mit der Fakultät Physikalische Technik/Informatik an der Westsächsischen Hochschule Zwickau entwickelte interaktive Stationen.
Der Eintritt zur Ausstellungseröffnung ist frei. Zu besichtigen ist die Ausstellung bis Ende des Jahres von Dienstag bis Freitag von 10 bis 17 Uhr und an den Wochenenden von 13 bis 17 Uhr. Der Eintritt beträgt dann 6 Euro (ermäßigt 4 Euro).
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

Parkplatzüberdachung: Kultur und Klimaschutz unter einem Dach

Westsachsen/Zwickau.- Die Kultur, Tourismus und Messebetriebe Zwickau GmbH (Kultour Z.) und die Zwickauer Energieversorgung GmbH (ZEV) setzen ein sichtbares Zeichen für nachhaltige Stadt-entwicklung. Mit der Fertigstellung der Photovoltaik-Überdachung auf dem Parkplatz der Stadthalle Zwickau wird ein Projekt abgeschlossen, das Kultur und Klimaschutz auf innovative Weise miteinander verbindet. Die Präsentation der Anlage fand im Rahmen der Feierlichkeiten zum 25-jährigen Jubiläum der Stadthalle am 4. September 2025 statt.
Die neue PV-Anlage umfasst eine Fläche von 5.352 m2 und bietet eine Durchfahrtshöhe von mindestens 4,50 m. Mit einer installierten Leistung von 998 kWp können jährlich rund eine Million Kilowattstunden Strom erzeugt werden. Damit deckt die Stadthalle einen wesentlichen Teil ihres eigenen Energiebedarfs und erfüllt zugleich die Anforderungen eines modernen Veranstaltungsbetriebs.
„Nachhaltigkeit ist längst kein Randthema mehr – auch nicht im Veranstaltungsbereich. Immer mehr Künstlerinnen und Künstler legen Wert auf eine umweltbewusste Infrastruktur. Ebenfalls für die ca. 200.000 Gäste im Jahr ist dies natürlich ein wichtiges und zukunftsweisendes Zeichen. Mit der neuen PV-Anlage schaffen wir die Voraussetzungen, um diesem Anspruch gerecht zu werden und setzen mit der ZEV zugleich ein starkes Statement für unsere Region“, so Jürgen Flemming, Geschäftsführer der Kultour Z.
Die ersten konzeptionellen Überlegungen zur Anlage begannen bereits im Jahr 2023. Die bauliche Umsetzung erfolgte anschließend in zwei Bauabschnitten. Von Frühjahr bis Herbst 2024 wurde die Unterkonstruktion vorbereitet, ab Mai 2025 folgte der Oberbau. Die technische Umsetzung brachte verschiedene Herausforderungen mit sich, unter anderem beim Blendschutz, der Entwässerung und der Bodenverbesserung.
Auch André Hentschel, Technischer Geschäftsführer der ZEV, zieht ein positives Fazit: „Dieses Projekt ist ein starkes Signal für die Energiewende auf kommunaler Ebene. Dank der hervorragenden Zusammenarbeit mit allen Beteiligten konnte der Bauabschluss pünktlich zum Jubiläum der Stadthalle gefeiert werden – ein schöner Anlass, um gemeinsam in eine nachhaltige Zukunft zu blicken.“
Ein weiterer Schritt ist bereits geplant: Im Jahr 2026 soll ein Batteriespeicher mit einer Kapazität von rund 400 kWh installiert werden. Damit soll der Autarkiegrad der Stadthalle von derzeit prognostizierten 46 Prozent (nur PV) auf bis zu 78 Prozent (PV und Speicher) gesteigert werden. Derzeit befindet sich das Vorhaben in der Angebotsphase, in der auch technische Details abgestimmt werden. Die Inbetriebnahme ist für das erste Quartal 2026 vorgesehen.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

04 September 2025

Böser Kommentar: Verdacht der versuchten Nötigung und Bedrohung

Westsachsen/Riesa/Dresden.-
Die Staatsanwaltschaft Dresden hat beim Amtsgericht Meißen –Strafrichter– beantragt, gegen einen 59-jährigen Deutschen im beschleunigten Verfahren zu verhandeln. Dem Beschuldigten liegt versuchte Nötigung und Bedrohung zum Nachteil des Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen zur Last.
Ihm wird vorgeworfen, am Abend des 21. August 2025 unter seinem Account in einem Kommunikationsnetzwerk einen Kommentar veröffentlicht und dabei dem Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen, Michael Kretschmer (CDU/Foto) mit physischer Gewalt gedroht zu haben, um zu verhindern, dass dieser das Oldtimer-Rennen am 23. und 24. August 2025 in Riesa besucht. Dies gelang dem Beschuldigten entgegen seiner Erwartung nicht.
Der Beschuldigte ist geständig und nicht vorbestraft. Das Amtsgericht Meißen hat dem Antrag der Staatsanwaltschaft Dresden bereits entsprochen und Termin zur Verhandlung im beschleunigten Verfahren auf den 10. September 2025 bestimmt.
Quelle: Staatsanwaltschaft Dresden
Foto: Facebook/Michael Kretschmer

Von Stasi durchsetzte Justiz: Werden in Zwickau wieder Akten vernichtet?

Westsachsen/Zwickau/Dresden.- Urkundenfälschung, Strafvereitelung im Amt, Rechtsbeugung, Unterschlagung von Unterlagen, Betrug... Die Liste der Vergehen innerhalb der Zwickauer Justiz reißt nicht ab. Das meiste davon ist in Gerichtsakten dokumentiert, den jeweiligen Bearbeitern zugeordnet und mit Aktenzeichen versehen. Leicht nachzuprüfen also, wer wann was verbockt hat. Doch damit soll nun offensichtlich Schluss sein. Zumindest, wenn es nach dem Willen der Zwickauer Staatsanwaltschaft geht. Hier hat man begonnen, brisante Akten zu vernichten. Dabei geht es auch um nicht abgeschlossene Mordermittlungen.
Dem RechercheTeam der Westsächsischen Zeitung (WSZ) ist es gelungen, Teile dieser Akten zu sichern. Einiges lag aus vorangegangener Recherche und Veröffentlichung bereits vor. Jetzt kommen neue Details ans Licht, die von ungeheurer krimineller Energie innerhalb der Zwickauer Justiz zeugen. Da ist die Rede von verschwundenen Tatortfotos, von einem unter staatlicher Aufsicht stehenden Verdächtigen, der drei Monate lang angeblich unbemerkt tot in seiner Wohnung lag und von Zeugen, die trotz ihrer Bereitschaft zu den Umständen mehrerer Morde auszusagen, nicht ordnungsgemäß angehört werden. Mitteilungen wie diese lassen aufhorchen: „...Der (Name Geschädigter) wurde am (Datum) in (Ort) tot aufgefunden. ...Unterlagen zu den damaligen Ermittlungen sind nicht vorhanden, nur noch die Sterbeurkunde...“
Dagegen scheint die Überklebung des gültigen Rechtskraftvermerkes in der Akte 8 F 1059/07 kalter Kaffee zu sein. Doch auch das darf nicht geduldet werden! Wehret den Anfängen, heißt es nicht umsonst.
Im „Lumpenhund-Buch“ bekommt der Leser den
Zustand der 
Zwickauer Justiz ausführlich beschrieben.
Selbstverständlich wurden nach Kenntnisnahme durch das WSZ-Team sofort die zuständigen Behörden informiert. Allerdings ist es in Sachsen so, dass zum Beispiel die Generalstaatsanwaltschaft Dresden wenig Interesse daran hat, dienstrechtliche Maßnahmen gegen die leitenden Oberstaatsanwälte in Zwickau einzuleiten. Das mag in Teilen mit der prekären Personalsituation zusammenhängen. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass man sich aus der Vergangenheit gegenseitig gewisse „Gefallen schuldet“. So hat wohl im Prinzip jeder gegen jeden irgend etwas in der Hand, was davon abhält, gegen den jeweils anderen rechtliche Konsequenzen durchzusetzen. Deshalb gehört die Sache raus aus Sachsen, wie es bereits eine Richterin empfohlen hat. Ob die Vorfälle, die bis in die 1980er Jahre zurück reichen, alle lückenlos aufgeklärt werden können, ist eher unwahrscheinlich. Die damals wie heute damit befassten Staatsanwälte gehen bald in den Ruhestand. Bis dahin sollte die Aktenvernichtung abgeschlossen sein. Die übergeordneten Behörden werden sicher so lange warten, um nicht noch mehr Staub aufzuwirbeln.

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Herbst- und Weinfest in Bad Elster mit Hannah Heart und Kraizdaquer

Westsachsen/Bad Elster.-
Anlässlich der 25. Chursächsischen Festspiele feiert Bad Elster am 20. und 21. September wieder ein buntes Herbst- und Weinfest in den Königlichen Anlagen des Sächsischen Staatsbades. Dabei werden verschiedenste Attraktionen die Gäste zu einem Wochenende aus Kultur, Natur und Kulinarium in das Herbstgold der Kultur- und Festspielstadt einladen.
Die Organisatoren des Herbst- und Weinfestes sind die Chursächsischen Veranstaltungsgesellschaft (CVG), die Sächsische Staatsbäder GmbH, der Tourismus- und Gewerbeverein und die Stadt Bad Elster. „Unsere Chursächsischen Festspiele geben unserem Herbst- und Weinfest im Festspiel-Jubiläumsjahr wieder einen glänzenden Rahmen“ freut sich Ute Gallert als CVG-Festverantwortliche. Neben einem Weingarten mit regionalen Winzergrüßen laden so vogtländische Genussangebote zum Herbstmarkt auf den zentral gelegenen Badeplatz. Dazu werden obervogtländische Musikensembles u.a. aus Kottengrün, Bad Brambach und Klingenthal unterhaltsame Promenadenkonzerte geben, die Liedermacherin Hannah Heart und das Ensemble Kraizdaquer muszieren als Tagesausklang mit Bade-Platz-Konzerten, die Brunnenkönigin Mirjam I. flaniert in Brunnenmädchen-Begleitung über das Festgelände und auf die kleinen Festbesucher wartet ein Karussell mit Mal- und Bastelstraße. Außerdem ermöglicht das Sächsische Bademuseum bei freiem Eintritt allen Gästen Einblicke in die Historie der Staatsbad-Geschichte und die Marienquelle lädt zur Verkostung der berühmten Heilquellen Bad Elsters ein.
Abgerundet wird das Festwochenende in der Kultur- und Festspielstadt Bad Elster mit besonderen Erlebnissen im König Albert Theater: So begeistert am Samstag Klezmer-Weltstar Giora Feidman und am Sonntag lädt Revolverheld-Frontmann Johannes Strate mit einem besonderen Festspielkonzert aus klassischen Versionen seiner Revolverheld-Hits in die historische Theateratmosphäre Bad Elsters ein. Alle Infos: 037437/ 53 900 | www.badelster.de