27 Mai 2024

Stadtverwaltung Zwickau: Geänderte Öffnungszeiten während der Wahl

Westsachsen/Zwickau.-
Bei der Organisation der Europa- und Kommunalwahlen am 9. Juni ist das gesamte Personal von Standesamt und Bürgerservice einbezogen. Rund um den Wahltag haben beide Bereiche daher veränderte Öffnungszeiten.
Das Standesamt bleibt am 11. und 13. Juni für den Bürgerverkehr geschlossen. Ab Dienstag, dem 18. Juni ist es wieder zu den üblichen Öffnungszeiten geöffnet (dienstags 9 – 12 Uhr und 13 – 18 Uhr sowie donnerstags 9 – 12 Uhr und 13 – 15 Uhr).
Der Bürgerservice im Rathaus bleibt vom Samstag (8. Juni) bis einschließlich Dienstag (11. Juni) geschlossen. Das Bürgertelefon ist jedoch am Dienstag, den 11. Juni, von 8 – 18 Uhr erreichbar. Ab 12. Juni ist der Bürgerservice wieder zu den gewohnten Sprechzeiten erreichbar:
Alle Informationen zu den Dienstleistungen des Bürgerservices im Rathaus sind unter www.zwickau.de/buergerservice zusammengefasst.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

25 Mai 2024

Mister „Da kann man nichts machen“: Zieht er im Hintergrund die Fäden?

Gerald Otto (MdL/CDU)
Gerald Otto (MdL/CDU)
Foto: Wikipedia
Westsachsen/Zwickau.- Kurz vor der Stadtratswahl in Zwickau äußert sich der Landtagsabgeordnete und Stadtratskandidat der CDU, Gerald Otto (Foto), zur Zwickauer Überklebungsaffäre. Als Mitglied im Ausschuss für Verfassung und Recht, Demokratie, Europa und Gleichstellung im Sächsischen Landtag hat er an der Seite von Justizministerin Katja Meier entscheidenden Einfluss darauf, ob und wie die Zwickauer Staatsanwaltschaft bestimmte Fälle ermittelt. In Bezug auf die Anwendung des falschen Familienrechts in der Akte 8 F 1059/07 am Amtsgericht Zwickau (AGZ) lautet sein Lieblingsspruch: „Das hat keinen Sinn, da kann man sowieso nichts machen.“ Mit diesem Totschlagargument konnte er bis jetzt jegliche Fragestellungen, die ihn mit den Vorgängen in der Zwickauer Justiz in Verbindung bringen, erfolgreich abschmettern.
Seine letzte Ausrede zum Zwickauer Lumpenhund-Prozess: „Ich bin da raus, auch weil es eine klare Trennung zwischen Legislative, Exekutive und Judikative gibt…“. Gemeint ist das Prinzip der Gewaltenteilung in Artikel 20 Absatz 2 Satz 2 des Grundgesetzes. Demnach müsste es so sein, dass der Gesetzgeber (Politik), die vollziehende Gewalt (Polizei) und die Justiz (Gerichte) unabhängig voneinander agieren. Das ist in Zwickau nachweislich nicht der Fall. Die Verletzung dieses Gewaltenteilungsprinzips tritt hier immer häufiger offensichtlich zu Tage. Gerald Otto weiß das, beharrt aber nach wie vor auf seiner Argumentation.
Politik, Justiz und Sparkasse im Schulterschluss gegen geltendes Recht.
Von links im Schulterschluss:
Zwickaus Oberbürgermeisterin Constanze Arndt (BfZ), Sachsens
Justizministerin Katja Meier (GRÜNE), Ex-Landgerichtspräsident
Dirk-Eberhard Kirst, Gerald Otto (MdL/CDU) und Jan Löffler
(MdL/CDU), Sparkasse Zwickau. Foto: TV Westsachsen
Spätestens jetzt sollte der aufmerksame Leser nach den Beweggründen fragen. Dazu muss man wissen, dass der CDU-Landtagsabgeordnete ein Parteifreund der Zwickauer Amtsgerichtsdirektorin Eva-Maria Ast (CDU) ist. Diese ist verantwortlich dafür, dass die Anwendung des falschen Rechts, wie oben beschrieben, nicht korrigiert wird. Trotz, dass diese Korrektur laut Gesetz zwingend von Amts wegen vorgeschrieben ist. Wenn also Gerald Otto sich für die Aufklärung der Verbrechen innerhalb der Zwickauer Justiz einsetzen würde, dann hätte er eine mächtige Gegnerin in den eigenen Reihen. Denn Eva-Maria Ast befehligt nicht nur die gesamte Zwickauer Justiz, sondern kommandiert auch bis ins Justizministerium hinein. Deshalb hat niemand in der Sächsischen Staatskanzlei oder im Justizministerium ein Interesse daran, dass im Zwickauer Lumpenhund-Prozess (WSZ berichtete) wirklich Recht gesprochen wird. Denn dann wäre einmal mehr bewiesen, dass die sächsische Justiz im Schulterschluss mit der Politik und eben auch der Sparkasse Zwickau wissentlich und regelmäßig gegen geltendes Recht verstößt.
In seiner Funktion als Mitglied im Sparkassen-Verwaltungsrat, die er bis 2019 inne hatte, wurde Gerald Otto von der Geschädigten umfangreich über die illegale Ablösung des Darlehens im Zwickauer Sparkassen-Skandal informiert (WSZ berichtete). Auch hier sollte es keine ordentliche Rechtsprechung geben. Der Verdacht liegt nahe, dass der CDU-Mann in Absprache mit dem damaligen Landgerichtspräsidenten Dirk-Eberhard Kirst und der Amtsgerichtsdirektorin Eva-Maria Ast (CDU) auch die Rechtsprechung im Prozess gegen die Sparkassenvorstände Felix Angermann und Josef Salzhuber am Landgericht Zwickau beeinflusste. Kirst beugte damals das Recht, indem er die Sparkassenbosse trotz gegenteiliger Beweise und der angebotenen Zeugenaussagen aller beteiligten Darlehensnehmer, die er nicht nutzte, gewinnen ließ (WSZ berichtete).
Diese Rechtsbeugung bestätigte jetzt mit Schreiben vom 16. Mai die Staatsanwaltschaft Zwickau, behauptet jedoch gleichzeitig, dass die Tat verjährt sei. Zitat: „...Hier liegt das Verfahrenshindernis der Verjährung vor. Gemäß § 78 Abs. 3 Nr. 4 StGB verjähren die Tatvorwürfe Rechtsbeugung und Betrug nach 5 Jahren...“. Die Verbrechen der Zwickauer Justiz - speziell auch die des Dirk-Eberhard Kirst - wurden regelmäßig immer wieder angezeigt, weil die Staatsanwaltschaft Zwickau sich weigerte, dagegen vorzugehen. Jetzt redet man sich damit heraus, dass „...die wiederholte Stellung von Strafanzeigen kein Unterbrechungstatbestand ist...“.
Wir haben Gerald Otto mit diesen Vorwürfen konfrontiert. Zur Überklebungsaffäre sagt er: „Ich halte das für ausreichend bewertet und somit abgeschlossen. Da müssen wir jetzt aufpassen, dass so etwas nicht noch einmal passiert“. Zum Sparkassen-Skandal: „Solche Streitigkeiten gehören nicht in den Verwaltungsrat der Sparkasse. Das ist das operative Geschäft der Vorstände“. Allerdings vergisst der CDU-Mann zu erwähnen, dass es Aufgabe des Verwaltungsrates ist, den Sparkassenvorstand zu kontrollieren. Dieser Kontrollpflicht sind weder er noch seine Stadtratskollegen, inklusive der Vorsitzenden des Verwaltungsrates, Oberbürgermeisterin Constanze Arndt (BfZ), und ihres Stellvertreters, Landrat Carsten Michaelis (CDU), nachgekommen.
Gerald Otto bewirbt sich am 9. Juni erneut als CDU-Stadtrat in Zwickau. Im September tritt er wieder als Abgeordneter zur Landtagswahl in Sachsen an.

Wie sich andere Kandidaten zu diesem Thema positionieren, lesen Sie hier:

22 Mai 2024

Eintritt frei: Robert-Schumann-Haus feiert Gewandhauskapellmeister

Westsachsen/Zwickau.-
Vor zweihundert Jahren, am 23. Juni 1824, wurde in Altona (Hamburg) der Komponist, Pianist, Dirigent und Musikschriftsteller Carl Reinecke geboren. Ihm widmet das Robert-Schumann-Haus Zwickau vom 26. Mai bis 4. August eine Sonderausstellung im Foyer des Erdgeschosses.
1843 kam er nach Leipzig und pflegte dort bald engere Kontakte zu Robert Schumann. 1851 folgte er ihm ins Rheinland, wo er eine Stelle am Kölner Konservatorium annahm. Ab 1860 wirkte er für 35 Jahre – länger als jeder andere dortige Dirigent – als Gewandhauskapellmeister in Leipzig. Von Schumann autorisiert erstellte Reinecke zahlreiche Arrangements von dessen Werken und gewann Inspiration durch Kompositionen Schumanns. Beide Komponisten widmeten sich gegenseitig einzelne Werke. 1901 wurde Reinecke als Gastdirigent zur Einweihung des Zwickauer Schumann-Denkmals eingeladen und komponierte speziell zu diesem Anlass eine Festhymne.
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Das Zwickauer Schumann-Museum besitzt zahlreiche Noten- und Briefautographen des Schumann-Freundes und konnte nach seinem Tod 1910 Teile seines Nachlasses erwerben. Die Stücke bilden die Basis für die neue Sonderausstellung. Die Schau dokumentiert die Beziehungen Robert und Clara Schumanns zu Carl Reinecke, seine Kontakte nach Zwickau sowie seine breitgefächerte musikalische Wirksamkeit. Zu sehen sind auch Portraits, Programmzettel und musikschriftstellerische Dokumente. Erst kürzlich konnte ein Brief Robert Schumanns an Carl Reinecke erworben werden, in dem es u. a. um Schumanns berühmtes Jugendalbum geht, bei dessen Drucklegung Carl Reinecke eine Schlüsselrolle übernahm.
Reinecke war neben Schumann im 19. Jahrhundert der wohl bedeutendste Komponist, der speziell Musik für Kinder und Jugendliche geschrieben hat. In hohem Alter von über 80 Jahren wurde durch das System der Künstlernotenrollen Reineckes Klavierspiel durch Produktionen an speziellen Aufnahmeflügeln in Leipzig dokumentiert. Ebenfalls Teil der Sonderausstellung ist ein Hupfeld-Phonola-Flügel, auf dem diese über hundert Jahre alten Papierrollen nun wieder abgespielt werden können, so dass Carl Reinecke mit Geisterhänden in die Tasten zu greifen scheint. Während der Ausstellungszeit sind mehrere Konzerte geplant, die zum normalem Museumseintrittspreis besucht werden können. Weitere Vorführungen sind nach Absprache im Zusammenhang von Gruppen-Führungen möglich. Das Robert-Schumann-Haus ist dienstags bis freitags, von 10 bis 17 Uhr geöffnet, samstags und sonntags von 13 bis 17 Uhr sowie während des Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerbs auch am Montag, 10. Juni von 10 bis 17 Uhr. Die Ausstellung wird am Sonntag, 26. Mai, 16.15 Uhr eröffnet – der Eintritt dazu ist frei.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

14 Mai 2024

Gerichtsvollzieher Stephan Delling: Anzeige wegen Unterschlagung

Westsachsen/Zwickau/
Dresden/Berlin.- Stephan Delling, Gerichtsvollzieher aus Leidenschaft, schuldet dem Verein für saubere Justizarbeit Geld. Am 16. März überwies ihm der Vorstand im Auftrag zur Weiterleitung an die Landesjustizkasse (LJK) Mainz eine Summe von 444,09 Euro. Diese Zahlung kam jedoch beim Gläubiger nicht an. Stattdessen schickte der dienstbeflissene Gerichtsvollzieher einen weiteren gelben Brief, in dem er mit Haftbefehl und Eintragung ins Schuldnerverzeichnis drohte, obwohl das Geld nachweislich bereits auf seinem Konto gutgeschrieben war. Eine Nachfrage ergab, dass Delling die Zahlung nicht weiterleitete, weil ihm der Verwendungszweck nicht gefiel. Dieser beinhaltete die Mitteilung, dass die Überweisung bis zur Ahndung der Rechtsverstöße innerhalb der Zwickauer Justiz im Aktenzeichen 8 F 1059/07 unter Vorbehalt steht. Diesen Vorbehalt nimmt Delling nun zum Anlass, das Geld für sich zu behalten.
Laut Auskunft der LJK Mainz, mit der inzwischen eine Vereinbarung getroffen wurde, hat der Gerichtsvollzieher die Zahlung unberechtigt einbehalten. Man versuche gerade, ihn auf dem Dienstweg zur Erfüllung seiner Rückzahlungspflicht zu bewegen, so die LJK. „Das reicht mir nicht“, sagt Olaf Thalwitzer (Foto) vom Verein für saubere Justizarbeit. Er will den Gerichtsvollzieher wegen Unterschlagung bei den Behörden anzeigen. „Ich weiß sehr wohl, dass es vermutlich nichts bringt. Trotzdem werde ich es tun, um ein Zeichen zu setzen. Macht muss kontrolliert werden, sonst ufert alles aus“.
Die Vorgesetzte des Stephan Delling ist die Amtsgerichtsdirektorin Eva-Maria Ast (CDU). Sie hat bereits eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen diesen Gerichtsvollzieher abgeschmettert (WSZ berichtete). Außerdem ist sie in die Zwickauer Überklebungsaffäre verstrickt, droht jedem mit Verhaftung, der sie daraufhin anspricht. So groß ist mittlerweile ihre Angst vor Konsequenzen. Es läuft ein Ermittlungsverfahren gegen sie und zwei Oberstaatsanwälte wegen Rechtsbeugung und Bildung einer kriminellen Vereinigung (WSZ berichtete). In Zwickau trauen sich Rechtsanwälte nicht mehr, zu bestimmten Verhandlungen zu gehen, lassen ihre Mandanten im Stich. „Ich lege mich doch nicht mit der Mafia und der Stasi an!“, ist noch die harmlosere Variante der Ausreden. Richter weigern sich, im Verfahren gegen den falschen Doktor aus Plauen Entscheidungen zu treffen. Reinhard Schübel gilt als Urheber der Zwickauer Überklebungsaffäre (WSZ berichtete).
Olaf Thalwitzer hat mehrere Petitionen auf den Weg gebracht. So beschäftigen sich der Sächsische Landtag und der Deutsche Bundestag derzeit mit der Frage, warum in der Zwickauer Justiz regelmäßig und wissentlich im Schulterschluss gegen geltendes Recht verstoßen wird. Sowohl die Sächsische Justizministerin Katja Meier (GRÜNE), wie auch der Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) sind informiert. Beide haben sich bereits dazu geäußert. „Ich stehe im regelmäßigen Kontakt mit den jeweiligen Ausschüssen im Bundes- und Landtag“, so Thalwitzer. Er geht davon aus, dass es hier in Kürze eine Entscheidung geben wird.

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Umweltpreis der Stadt Zwickau vergeben: Kitas und Hort gewinnen

Westsachsen/Zwickau.-
Zum „Tag der offenen Tür“ in der Stadtverwaltung Zwickau wurde am 27. April der Umweltpreis 2023 vergeben. Oberbürgermeisterin Constance Arndt und Michael Mühmel, Leiter des Umweltbüros, prämierten im Bürgersaal des Rathauses die drei Gewinner.
Über den 3. Platz und ein Preisgeld in Höhe von 300 Euro freut sich die integrative Kindertagesstätte „Marienhof“ in Marienthal. In der kommunalen Kita kümmern sich die Steppkes im Rahmen eines Langzeitprojektes zum Thema „Unsere Umwelt“ um die Baum- und Strauchpflege im Außengelände der Kita und gehen regelmäßig auf Entdeckertour in den Wald. Mit dem Preisgeld erfüllt sich die Einrichtung nun den Wunsch eines Weiden-Tipis für den Gartenbereich.
Platz 2 belegt die Kita „Spaßvogel“ der Arbeiterwohlfahrt KV Zwickau e.V. in Planitz. Die Steppkes pflanzten selbstgezüchtete Jungkastanien, befassten sich mit der Sonne, dem Schatten und der Baumpflege und erfuhren außerdem Wissenswertes über die Fledermaus. Das Preisgeld in Höhe von 500 Euro soll in die Umsetzung eines kleinen Verkehrsgartens mit einer Straße, verschiedenen Verkehrszeichen und Ampeln fließen.
Als Sieger ging der Kinderhort „Planitzer Rasselbande“, ebenfalls aus dem Stadtteil Planitz, hervor. Die Hortkinder und das Hort-Team freuen sich über eine Siegprämie in Höhe von 1.000 Euro. Im kommunalen Hort gehören gärtnerische Tätigkeiten schon seit über zehn Jahren zum Hortalltag. Im „Gartenlabor“ bauten die Kids bereits ein Insektenhotel, legten Hoch- bzw. Blumenbeete und eine Streuobstwiese an. Hergestellt wurden ebenso eine Sandlinse und gebohrte Holzabschnitte für Wildbienen. Damit ist der Hortgarten bestens ausgestattet, um möglichst vielen (Klein-)Tieren Nahrung, Unterschlupf und Nistmöglichkeiten zu bieten. Noch ist offen, wofür der Umweltpreis Verwendung finden soll. Der Kinderrat im Hort muss erst noch darüber abstimmen.
Der Umweltpreis Zwickau wurde zum 2. Mal vergeben und soll besondere Initiativen zum Schutz der Umwelt und für eine nachhaltige Stadtentwicklung in Zwickau würdigen. Die Auslobung 2023 stand unter dem Motto „Bäume im Fokus“. Gesucht wurden konkrete Maßnahmen oder Projekte, die freiwillig und ohne Verpflichtung nachhaltig den vorhandenen Baumbestand in der Stadt Zwickau sichern, verbessern oder erweitern.
Insgesamt wurden bis zum Ende der Bewerbungsfrist im September 2023 5 Wettbewerbsbeiträge eingereicht. Das Umweltbüro bedankt sich nochmals bei allen Teilnehmern und hofft auf eine noch größere Beteiligung beim nächsten Aufruf im Jahr 2025.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

Mehr als 1,7 Millionen Leser interessieren sich für Westsachsen

Westsachsen/Zwickau.- Die Aufrufzahlen der Westsächsischen Zeitung haben heute die 1,7 Millionenmarke überschritten (ScreenShot rechts). Seit dem Zusammenschluss der Portale www.wsz-online.de, wsz-online.blogspot.de und wsz-rechercheteam.blogspot.com im Sommer 2022 steigen die Leserzahlen kontinuierlich.
Die Gründe dafür sind vielfältig. So tragen viele Leser selbst dazu bei, indem sie eigene Themen liefern, sich wegen der Berichterstattung mit ihrem Anliegen ernst genommen fühlen und diese Erfahrungen dann durch Empfehlung an Freunde und Bekannte weitergeben. Auch trägt eine relativ gute Google-Platzierung unserer Artikel zu diesem Erfolg bei.
Außergewöhnlich großes Interesse erzielte die Westsächsische Zeitung mit den Beiträgen „Das blüht Ihnen in Zwickau bei Gericht: Spielball der Justiz“ (196.982 Aufrufe) und „Brennpunkt Neumarkt: Ich stech’ Dich ab, Du Hurensohn!“ (36.384 Aufrufe am ersten Tag). Während der Corona-Zeit war die Überbelastung im Bestattungswesen offenbar erfunden. Hier gab es bisher 100.208 Aufrufe.
Derzeit liegen die Interviews zur Zwickauer Stadtratswahl vorn. In der Summe erhielten die Kandidaten in den ersten sieben Tagen rund 10.000 Aufrufe.

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13 Mai 2024

Klassik trifft Swing: Konzert der großen Orchester des KON

Westsachsen/Zwickau.-
Auf ein sehr kurzweiliges Programm darf sich das Publikum am Freitag, den 31. Mai 2024 ab 19.00 Uhr im Konzert- und Ballhaus „Neue Welt“ freuen.
Das Jugendsinfonieorchester unter der Leitung von Prof. Georg Christoph Sandmann und die Big Band „swing it“ unter der Leitung von Jens Pflug gestalten gemeinsam das abwechslungsreiche Konzert. Vom Trompetenkonzert von Neruda über das bekannte „Andante“ von Mozart für Flöte und Orchester, Smetanas „Moldau“ bis hin zu „Pink Panther“, „Mission Impossible“ und einer Beatles-Ballade – in dem Konzert spielen rund 60 Musikerinnen und Musiker durch viele Jahrhunderte Musikgeschichte. In diesem Abschlusskonzert werden wie jedes Jahr die Zeugnisse der Mittel- und Oberstufenabschlüsse des aktuellen Schuljahres verliehen.
Die Karten für das Konzert (9 Euro/erm. 5 Euro) sind ab sofort im Vorverkauf im Sekretariat des Robert Schumann Konservatoriums, Stiftstraße 10, und später an der Abendkasse erhältlich.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

Berufe schnuppern für Kids: Die Spielstadt 2024 macht's möglich

Westsachsen/Zwickau.-
„Wenn ich groß bin, werde ich Feuerwehrmann.“ „Und ich Bäcker oder Sängerin.“ Auch Kinder im Grundschulalter beschäftigen sich schon mit ihrer Zukunft und haben zum Teil auch recht konkrete Vorstellungen, wenn es darum geht, was sie später einmal werden wollen. Ein Reinschnuppern in ihren Traumberuf bleibt den Kids allerdings noch verwehrt.
Nicht aber in Zwickau! Hier können sich schon die sieben bis 14-Jährigen (spielerisch) in verschiedenen Berufen versuchen. Die Spielstadt „Mini Zwickau“ macht´s möglich! Seit 2006 sorgt das zentrale Ferienprojekt des Verbundes der Zwickauer Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen in kommunaler und freier Trägerschaft alljährlich für einen perfekten Start in die Sommerferien – so auch in diesem Jahr!
Von Montag, 24. Juni bis Freitag, 5. Juli wird sich das Gelände der Pestalozzioberschule, Seminarstraße 3, wieder in ein zauberhaftes Spielareal verwandeln. Aus dem Schulhof wird ein Marktplatz, u.a. mit einer kleinen Gärtnerei, einem Tattoo Studio und einer Kreativwerkstatt. In unmittelbarer Nähe schlagen der Freizeitpark, das Jobcenter und die Sparkasse „Mini Zwickau“ ihre Zelte auf und ins Schulgebäude ziehen verschiedene Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe. Die Kids können in die Alltagsrollen der Erwachsenen schlüpfen und sich nach Herzenslust in über 30 verschiedenen Berufen ausprobieren. In „Mini Zwickau“ gibt es (fast) alles wie im echten Leben, auch einen Stadtrat, ein Einwohnermeldeamt, ein Jobcenter, eine Bäckerei und (seit langem auch mal wieder) ein Standesamt. Und ganz nebenbei lernen die Kinder so auch die verschiedenen Verfahrensweisen und Kreisläufe von Politik, Wirtschaft und Kultur kennen.
Die Vorbereitungen für die Spielstadt 2024 sind bereits in vollem Gange. Derzeit wird das notwendige Equipment besorgt, um die vielen Betriebe auszustatten, werden grobe Pläne für den Projektrahmen geschmiedet, Extra-Angebote organisiert und weitere Partner mit ins Boot geholt. Einige Angebote erhalten einen Feinschliff, Neue kommen hinzu. Bis spätestens Mitte Juni muss alles stehen, dann wird in einer weiteren Medieninfo ausführlich über das diesjährige Spielstadtangebot informiert.
Anmeldungen zur Spielstadt sind bereits im Mai möglich.
Vorgemerkt werden kann sich schon mal der 21. Mai 2024. Dann ist Anmeldestart. Folgende Einrichtungen werden diese wieder entgegennehmen:
- Kinder- und Jugendcafé „Atlantis“, Eckersbach, Komarowstraße 50
- Freizeitzentrum Marienthal, Marienthal, Marienthaler Straße 120
- Jugendcafé „City Point“/Spielhaus, Innenstadt, Hauptstraße 44
- Jugendclub "Airport", Neuplanitz, Reichenbacher Straße 125
- Alter Gasometer, Innenstadt, Kleine Biergasse 3
- „Spinnwebe“ vom SOS Kinderdorf, Oberplanitz, Lengenfelder Straße 46
Gestiegene Kosten machen leider auch vor sozialen Projekten wie „Mini Zwickau“ nicht Halt und einige Anpassungen notwendig. Das betrifft vor allem die Essenkosten, die einen großen Posten im Gesamtbudget der Spielstadt ausmachen. Damit das Angebot auch weiterhin Bestandteil des zentralen Ferienprojektes bleiben kann, werden die Essenkosten in diesem Jahr von einem auf zwei Euro pro Tag/Kind angehoben.
Betroffen ist ebenso die „Mini Media Group“. Das Angebot, das von professionellen Medienpädagogen mit eigener Technik betreut wird, ist eines der Lieblingsbetriebe der Kinder, die sich hier als Journalisten, Radio- und Fernsehmoderatoren versuchen und bisher auch die Internetseite www.minizwickau.de pflegten. Es zählt mit zu den höchsten Kostenpunkten im Spielstadt-Budget. Um das Angebot aufrecht erhalten zu können, müsste auf neue Angebote verzichtet und auch die Ehrenamtspauschale angepasst werden. Eine Unterstützung Dritter könnte das abfedern.
Erstmalig wurde nun für „Mini Zwickau“ die Möglichkeit geschaffen, mithilfe von Crowdfunding Geld zu sammeln. Der Verbund hofft, damit die anfallenden Mehrkosten stemmen und u.a. das bei ALLEN Spielstädtern so beliebte und ALLE Bereiche verbindende Medienangebot auch weiterhin anbieten zu können.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

11 Mai 2024

Zwickauer sind gespannt: Wann kommt das nächste Lumpenhund-Buch?

Westsachsen/Zwickau.-
Es geht um Urkundenfälschung, Rechtsbeugung und Strafvereitelung im Amt. Zwölf Jahre lang quälten Staats- und Rechtsanwälte sowie Richter eine Frau mit haarsträubenden Fehlentscheidungen im Schulterschluss. Die Folge waren Kontopfändungen, illegale Grundbucheintragungen und Besuche vom Gerichtsvollzieher, mit dem Ziel der vollständigen Ruinierung. In ihrer Verzweiflung bezeichnete die Betroffene einen Richter als „kriminellen, asozialen, strafvereitelnden, unverschämten Lumpenhund“. In erster Instanz wurde sie vom Vorwurf der Beleidigung frei gesprochen, in zweiter Instanz im Falle der Wiederholung mit 250 Euro Bußgeld bedroht.
Als 2020 das erste Lumpenhund-Buch mit dem Titel „Adolf L. - Richter am Amtsgericht“ herauskam, wollten die Anwälte der „Freien“ Presse die Veröffentlichung der Namenliste von Verantwortlichen und Mitwissern verbieten lassen, weil auch ein Redakteur der Reichenbacher Ausgabe darunter war (WSZ berichtete). Sie sind damit gescheitert. Das Buch ist nach wie vor mit vollständiger Namenliste bei Amazon, im Pechstein Zentrum und per Download erhältlich.
Inzwischen sind vier Jahre vergangen, in denen die Verbrechen der Justiz an dieser Frau Ausmaße angenommen haben, die unter keinen Umständen mehr tolerierbar sind. Deshalb erscheint in Kürze der zweite Teil des Lumpenhund-Buches mit dem Titel „Ein Lumpenhund kommt selten allein - das habt Ihr nicht umsonst gemacht!“. Schonungslos berichtet die Betroffene darin über ihre Erlebnisse und Erfahrungen, die sie als unschuldig Verfolgte mitten im sogenannten „demokratischen Rechtsstaat“ Deutschland mit einer korrupten und skrupellos agierenden sächsischen Justiz machen musste. Bis hinauf in höchste Kreise. Es werden auch wieder Namen genannt. Diesmal mit ausführlichen Beschreibungen der Täter und wie sie ihr Opfer quälten. Selbstverständlich mit allen verfügbaren Beweisen. Keiner soll hinterher sagen können, er sei nicht dabei gewesen oder habe nichts davon gewusst.
Die Veröffentlichung ist für Mitte des Jahres geplant. Vorbestellungen werden hier entgegen genommen: Pechstein Zentrum
Weiterführende Informationen auf YouTube und Facebook

09 Mai 2024

Nach Turmsanierung: Strandbad eröffnet am 25. Mai die Badesaison

Westsachsen/Zwickau.-
Das Strandbad Planitz hat in diesem Jahr ab Samstag, dem 25. Mai geöffnet. Neben dem bekannten Angebot aus verschiedenen Becken, Gastronomie sowie ausgedehnten Liegeflächen stehen in diesem Jahr erstmals zwei Beachvolleyballfelder zur Verfügung. Der Turm im Springerbecken wurde saniert und die Becken mit einem neuen Anstrich optisch aufgewertet. Außerdem ist in die Technik investiert worden, z.B. mit einer neuen Filteranlage.
Geöffnet hat das Strandbad täglich von 9 bis 20 Uhr. Einlassschluss ist jeweils um 19.15 Uhr. Die Eintrittspreise bleiben stabil. Weitere Informationen unter www.strandbad-planitz.de.
Der Sportstättenbetrieb und das Team vom Strandbad Planitz freuen sich auf viele Gäste und einen sonnigen Sommer.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau