13 Mai 2022

Rettungsschwimmer gehen „fremd“: Lehrgang im Waldbad Fraureuth

Westsachsen/Werdau.-
Sie sind da, um Unfällen vorzubeugen und um im Ernstfall schnell und professionell Hilfe am und im Wasser zu leisten: Rettungsschwimmer. Einen Lehrgang, um sich dafür zu qualifizieren, bietet die DRK- Wasserwacht Koberbachtalsperre ab Ende Mai wieder an.
Vom 27.05. bis 12.06.2022, immer Freitagabend, Samstag und Sonntag, findet der Kurs, der von erfahrenen Ausbildern geleitet wird, statt. Ort des Geschehens ist diesmal das Waldbad in Fraureuth. Dorthin werden die ehrenamtlichen Mitglieder, die zum DRK Kreisverband Zwickauer Land e.V. gehören, in diesem Jahr auch ihr Schwimmtraining verlegen. Grund sind die geringen Niederschläge und der damit deutlich zu niedrige Wasserstand an der Kober.
Am Lehrgang Rettungsschwimmen können alle Interessenten ab 12 Jahren teilnehmen, egal ob Schüler, Studenten, Erzieher, Jugendgruppenleiter, Lehrer oder Feuerwehrleute. Eine spätere aktive Mitwirkung in der Wasserwacht ist steht den Absolventen ebenso offen wie Verantwortung in anderen Tätigkeitsbereichen.
Zur Ausbildung gehören zahlreiche Inhalte rund um die Selbst- und Fremdrettung in unterschiedlichsten Gefahrensituationen an stehenden, fließenden und gefrorenen Gewässern oder auch der Küste. Außerdem ist ein Erste-Hilfe-Kurs inbegriffen.
Details finden Interessenten auf der Internetseite der DRK-Wasserwacht, www.wasserwacht-kober.de. Eine Anmeldung ist bis zum Sonntag, den 22. Mai bei Ausbildungsleiterin Elke Mehner, Mobil 0172 7032867, E- Mail elke.mehner@wasserwacht-kober.de möglich.
Quelle und Foto: André Kleber, Werbemanufaktur Werdau GmbH

12 Mai 2022

Saisonstart im Naturtheater: Top-Stars in einzigartiger Atmosphäre

Westsachsen/Bad Elster.-
Das wunderschön gelegene NaturTheater Bad Elster als hochmoderne Open-Air-Arena präsentiert in der Sommersaison 2022 wieder einen abwechslungsreichen Saisonspielplan voller Star-Höhepunkte. Die je nach Bedarf fahrbare Zuschauerüberdachung garantiert in der einzigartigen Atmosphäre des historischen Waldparks größtmögliche Wetterunabhängigkeit für die zahlreichen Erlebnisabende als Höhepunkt jedes sommerlichen Wohlfühlaufenthalts. Mit 1.500 Sitzplätzen und dem passenden Umfeld wie dem historischem Ausflugslokal Restaurant-Café „Waldquelle“ und dem frisch eröffneten Waldspielplatz „Elsterweltchen“ ist das gesamte Areal ein prägender Teil des Erlebniswertes in den Königlichen Anlagen der Kultur- und Festspielstadt Bad Elster.
Nach einem stimmungsvollen Saison-Opening mit der Synthie-Poplegende Alphaville (27.05.) bietet das NaturTheater mit den Konzerten der Münchener Freiheit (04.06.) und einer exklusiven Soloshow von Schiller (05.06./Foto unten) glanzvolle Konzerte im Zuge der Königlichen Pfingstfeiertage. „Meine ganz persönlichen Highlights in diesem Jahr sind der spektakuläre »Opern-Air-Abend« mit Verdis Meisteroper »La Traviata« (01.07.), unser Comedy-Event mit Atze Schröder (30.07.), das Weltstar-Konzert mit Chris Norman (28.08.) und die Jazznacht mit Publikumsliebling Till Brönner zum Saisonabschluss am 10. September“ freut sich GMD Florian Merz als Geschäftsführender Intendant der gesamtverantwortlichen Chursächsischen Veranstaltungsgesellschaft.
Weitere Höhepunkte sind begeisternde Auftritte des legendären Zwinger Trios (09.06.), dem Rübezahl der Rock-Romantik Joachim Witt (09.07.), Chansonette Annett Louisan (05.08.), Deutschpopsänger Laith Al-Deen (12.08.) oder den Kultcomedians Jürgen von der Lippe (27.08.) und Serdar Somuncu (03.09). Aber auch große Sommerevents wie eine Filmmusikgala von Katrin Weber & Gunther Emmerlich (02.07.), das Familienkonzert von Angelo Kelly & Family (31.07.) und ein großes Ost-Hitparaden-Musical (16.07.) garantieren leuchtende Erlebnisabende. Abgerundet wird diese Höhepunkt-Saison mit sommerlicher Unterhaltung von Starentertainer Giovanni Zarella (15.07), dem Kultrocker Matthias Reim (23.07.), Schlagerqueen Vanessa Mai (10.08.) und den Volksmusiklegenden der Kastelruther Spatzen (26.08.). Aber was wäre ein Märchenwald ohne die Welt der Phantasie: Mit dem „Froschkönig“ (03.07.) und dem Drachen Tabaluga (07.08.) laden zwei berühmte Märchenhelden zum Familienausflug in den Waldpark Bad Elsters ein.
Eine ganz besondere Attraktion erwartet die Gäste ab dieser Saison erstmalig beim Verlassen des NaturTheaters: Bis Mitternacht flaniert man durch inszenierte Skulpturen und Lichtbereiche des Waldparks und gelangt über magisch-erleuchtete Promenadenwege in die neue Lichterwelt Königlicher Anlagen. Zahlreiche kunstvolle Illuminationen visualisieren hier kreativ die historische Gesamtanlage in einer ganz neuen Aufenthaltsdimension. Das Publikum wird eingeladen, seine Sinne berühren zu lassen und zum Ausklang des Abends durch die kunstvolle Architekturlandschaft zu wandeln. Dabei werden die Architekturschönheiten Bad Elsters an atmosphärischen Orten, durch schimmernde Wasserspiele und in glühender Naturkulisse ganz neu erlebbar: Ein Aftershow-Spaziergang im funkelnden Lichterspiel.

Ensemble Amadeus und Ludwig Sémerjian zu Gast in Zwickau

Westsachsen/Zwickau.-
Ein Konzert der besonderen Art unter dem Motto „Wiederentdeckung“ bietet das Robert-Schumann-Haus Zwickau am Samstag, 21. Mai 2022, um 17 Uhr. Ein ganzes Orchester, das Ensemble Amadeus unter Leitung von Normann Kästner, ist zu erleben; zusammen mit dem Pianisten Ludwig Sémerjian, der aus Kanada anreist.
Im Zusammenhang einer Neuausgabe der Kadenzen Clara Schumanns zu Klavierkonzerten von Mozart und Beethoven, entdeckte Ludwig Sémerjian in Washington eine Alternativfassung zu der von Clara Schumann 1891 veröffentlichten Kadenz zu Wolfgang Amadeus Mozarts Klavierkonzert d-Moll KV 466. In dieser Fassung wird nun Mozarts berühmtes Konzert im Robert-Schumann-Haus erstmals erklingen. Im zweiten Teil spielt das Ensemble Amadeus unter Leitung von Normann Kaestner Mozarts letzte Sinfonie, die berühmte Jupiter-Sinfonie C-Dur KV 551.
Der kanadische Pianist Ludwig Sémerjian erhielt seine pianistische Ausbildung an der McGill-Universität in Montréal. Besonders die Musik des 18. und 19. Jahrhunderts, gespielt auf historischen Instrumenten, haben es ihm seit frühester Jugend angetan. Als Solist und Kammermusiker tritt er regelmäßig bei größeren internationalen Musikfestspielen auf. Auf Originalinstrumenten aus dem Germanischen Nationalmuseum Nürnberg hat er eine Gesamteinspielung der Klaviersonaten Mozarts auf CD vorgelegt.
Das 1997 von Normann Kästner gegründete Ensemble Amadeus feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen. Mit über 20 Konzerten jährlich liegt das musikalische Profil des Ensembles auf der Musik des 18. Jahrhunderts und dort auf dem Schaffen Mozarts. Aber auch mit Musik unbekannter Komponisten überrascht das Ensemble regelmäßig sein Publikum. 2018 veröffentlichte das Orchester als Weltersteinspielung zehn Sinfonien von Carl Stamitz auf CD.
Vor dem Konzert, um 16 Uhr, hält Dr. Anja Morgenstern, Musikwissenschaftlerin am Mozarteum in Salzburg einen einführenden Vortrag zu Clara Schumanns Beziehungen zum Mozarteum. Ludwig Sémerjian spielt auf dem originalen Clara-Wieck-Flügel, den André Stein, der Sohn des Mozart-Freundes Johann Andreas Stein, 1827 in Wien für die damals achtjährige Pianistin baute.
Karten zu dem Konzert der Robert-Schumann-Gesellschaft Zwickau in Verbindung mit dem Sächsischen Mozartfest zum Preis von 15 Euro (erm. 10 Euro) – der Einführungsvortrag ist inklusiv – sind online erhältlich oder an der Museumskasse im Robert-Schumann-Haus zu reservieren.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

Im Maskenwahn: Gerichtsdirektorin Ast überschreitet ihre Kompetenzen

Westsachsen/Dresden/Zwickau.-
Seit dem August 2018 berichtet die WSZ über allerlei Merkwürdigkeiten und Vergehen von Amtspersonen an den beiden Zwickauer Gerichten und der Zwickauer Staatsanwaltschaft. Weit über 80 Artikel wurden bis heute darüber veröffentlicht. Nachdem sich in der Vergangenheit auch Juristen zum Teil heftig über die Machenschaften beschwerten (WSZ berichtete), platzt jetzt erneut einem Rechtsanwalt der Kragen. Frank Hannig aus Dresden (Foto) machte seinem Ärger vor dem Zwickauer Amtsgericht in einer Videobotschaft Luft, nachdem die Gerichtsdirektorin Eva-Maria Ast ihn und seinen Mandanten sowie weitere anwesende Rechtsanwälte und deren Mandanten wegen der in „ihrem Gericht“ geltenden Maskenpflicht massiv unter Druck setzte.
Hannig ist empört: „Wenn das Vertrauen in den Rechtsstaat auf so billige Art und Weise verspielt wird, wie hier, dann braucht man sich nicht wundern, das der Widerstand in der Bevölkerung gegenüber staatlichen Maßnahmen immer mehr wächst“. Seine Kritik richtet sich auch dagegen, dass die Richterin allen anderen befiehlt, eine Maske aufzusetzen, sie selber jedoch keine trägt (Foto unten).
Innerhalb der Zwickauer Justiz gärt es schon lange. Vor allem die Überklebungs-Affäre macht den Richtern und Staatsanwälten heftig zu schaffen. Zumal sie alles andere als frei in ihren Entscheidungen sind. Eva-Maria Ast will über alles informiert werden. Mischt sich in jeden Fall ein, gängelt Rechtspfleger, Staatsanwälte und Richter. Ihr Wahn geht sogar so weit, dass sie das Ordnungsamt in der Zwickauer Stadtverwaltung anweist, eine angemeldete Demonstration vor dem Amtsgericht zu verbieten (WSZ berichtete). Sie bildet mit den beiden umstrittenen und unter massivem Stasi-Verdacht stehenden Staatsanwälten Jörg Rzehak und Uwe Wiegner eine kriminelle Vereinigung und bestreitet dies noch nicht einmal. Manch ein Richter distanziert sich inzwischen öffentlich während der Gerichtsverhandlung, indem er den Prozessbeteiligten versichert, keine Absprachen mit dieser Vereinigung getroffen zu haben.
Die Liste der Vorwürfe ist lang. Hier ein kleiner Ausschnitt davon, was Rechtsanwälte sagen:
„Wenn ich Sie vertrete, dann kann ich gleich meine Koffer packen und 500 Kilometer weit weg ziehen. Ich lege mich doch hier nicht mit der Stasi und der Mafia an!“
„Dass Sie Opfer von Straftaten der Zwickauer Justiz sind, weiß ich. Sie werden aber in diesem System kein Recht bekommen.“
„Ich erkenne anhand Ihrer Akte sittenwidriges Verhalten am Familiengericht in Zwickau. Ihr ganzer Fall ist deshalb null und nichtig.“
„An der Richtigkeit meiner Auskunft halte ich fest. Ich werde jedoch nicht weiter Wasser auf die Mühlen gießen und Richtern strafrechtlich relevantes Verhalten nachweisen.“
Fazit: So lange diese Gerichtsdirektorin das Zepter schwingt, wird es keinen Rechtsfrieden und keine Rechtssicherheit mehr geben. Das Vertrauen der Bevölkerung in den Rechtsstaat ist zumindest hier in Zwickau restlos zerstört.
Video Rechtsanwalt Frank Hannig (klick hier).

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11 Mai 2022

Ausgezeichnet: Paracelsus Ärzte gehören zu den besten in der Region

Westsachsen/Adorf/Reichenbach/ Schöneck.-
Dr. Hermina Zbrás, Simone Leucht und Dr. med. Kai-Uwe Walther (Foto v.l.) gehören zu den empfohlenen Medizinern der Region Vogtlandkreis. Das ist das Ergebnis einer umfangreichen Studie, die das Magazin Focus-Gesundheit gemeinsam mit dem Recherche-Institut FactField und der Hamburger Stiftung Gesundheit durchgeführt hat.
Im aktuellen Heft veröffentlichte Focus-Gesundheit unter dem Motto „Empfohlene Ärzte in der Region“ eine Bestenliste der Ärztinnen und Ärzte in Deutschland in ihrem jeweiligen Fachbereich. Im Bereich der Anästhesiologie / Schmerzmedizin wurde Dr. med. Hermina Zbrás in Plauen ausgezeichnet. Simone Leucht in Oelsnitz erhielt die Auszeichnung im Fachgebiet der Allgemeinmedizin und im Bereich Innere Medizin / Pulmologie steht Dr. med. Kai-Uwe Walther aus dem MVZ Auerbach auf der Bestenliste.
Alle drei Ärzte arbeiten in den Medizinischen Versorgungszentren des Paracelsus Klinikums Sachsen und stehen zum ersten Mal auf der Empfehlungsliste von Focus-Gesundheit. „Wir freuen uns sehr über die Nominierungen, zeigen diese doch, dass wir auch im ambulanten Bereich exzellente medizinische Versorgung anbieten. Wir arbeiten jeden Tag aufs Neue daran, unser Bestes zu geben, um unsere Patienten gut zu behandeln und zu versorgen. Und zwar gleichermaßen fachlich exzellent und menschlich engagiert“, so Jan Müller, Geschäftsleiter Paracelsus Klinikum Sachsen.
Die Focus-Auswahl basiert auf dem Strukturverzeichnis der Stiftung Gesundheit, ergänzt durch Selbstauskünfte und Kollegenempfehlungen. Die großangelegte Studie wertet verfügbare Daten von mehr als 240.000 Medizinern in Deutschland aus. Dabei wurden alle Ärzte, Zahnärzte und Psychologischen Psychotherapeuten, die ambulant in eigener Praxis oder in einem Medizinischen Versorgungszentrum tätig sind, einbezogen.
Quelle und Foto: Paracelsus Kliniken

10 Mai 2022

Verzaubert: Geführter Rundgang durch den Fürstlich Greizer Park

Westsachsen/Ostthüringen/Greiz.-
„In den kleinsten Dingen zeigt die Natur ihre allergrößten Wunder“ (Carl von Linné).
Begleiten Sie uns ein Stück zu den Wundern des Fürstlich Greizer Parks. Machen Sie sich doch selbst mal ein Geschenk. Schenken Sie sich Zeit, Zeit um Kraft und Energie zu tanken. Zeit für kostbare Augenblicke und gute Gedanken. In einem der schönsten europäischen Landschaftsparks im englischen Stil verzaubert Sie die wundervolle Parkanlage mit See und atemberaubender Pflanzenvielfalt. Ob bei Regen, Schnee oder Sonnenschein, die knapp zwei-stündige Tour entlang malerischer Plätze setzt bei jedem Besucher Endorphine frei. Und ganz nebenbei lernen Sie die Geschichte des einstigen höfischen Lustgartens kennen.
Termin: Donnerstag, 12. Mai 2022
Preise: Erwachsene 5 Euro, Kinder 3 Euro
Zeit: 14.00 Uhr, Dauer rund zwei Stunden
Ticketverkauf: in der Tourist-Information im Unteren Schloss Greiz
Treffpunkt: Tourist-Information im Unteren Schloss Greiz, Burgplatz 12
Wichtige Hinweise: Die Teilnahmetickets sind im Vorverkauf, bzw. bis max. 15 Minuten vor Beginn der Führung, in der Tourist-Information Greiz im Unteren Schloss, Burgplatz 12, erhältlich. Eine Teilnahme an dem Rundgang ist nur mit gültigem Ticket möglich. Die Hygiene- und Abstandsregeln sind während des Rundganges einzuhalten.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Greiz

09 Mai 2022

Azubis bekommen Einblicke in den Funktionsbereich Endoskopie

Westsachsen/Reichenbach.-
Im Funktionsbereich Endoskopie der Paracelsus Klinik Reichenbach werden verschiedene Untersuchungen, wie zum Beispiel Magenspiegelungen, Darmspiegelungen, Endosonografien, Punktionen, EKGs (Elektrokardiogramm) und Echokardiografien durchgeführt. Die Auszubildenden des 2. Lehrjahres bekamen in einem Praxistag erste Einblicke in die Aufgabenbereiche und Arbeitsabläufe des medizinischen Personals und in die Untersuchungsmöglichkeiten.
Zu Beginn stellte Melanie Dorst, Fachschwester für Endoskopie und Praxisanleiterin, den Auszubildenden in einem kleinen Rundgang die Räumlichkeiten der Abteilung und die zuständigen Schwestern vor. Sie lernten den Aufbereitungsraum, den Sonografieraum, den Endoskopieraum und die weiteren Zimmer für Ultraschall, Herzechokardiographie und EKG kennen. Danach folgte eine theoretische Einführung, bei der verschiedene Aufgabenbereiche des Personals und die Untersuchungsmöglichkeiten besprochen wurden. Sie zeigte den Auszubildenden mögliche Krankheitsbilder für eine Magenspiegelung und Darmspiegelung (Foto). Auch Erkrankungen der Gallenwege und Bauchspeicheldrüse und Lungenkrankheiten waren ein Thema. Weiterhin stellte sie eine PEG, ein endoskopisch angelegter künstlicher Zugang von außen durch die Bauchdecke in den Magen oder eine PEJ, ein künstlicher Zugang in den Dünndarm, vor.
Anschließend konnten die Auszubildenden bei einer Magenspiegelung und einer Darmspiegelung zuschauen. Für die Azubis war es sehr interessant und sie verfolgten an zwei großen Monitoren die spannenden Untersuchungen. Nach einer kurzen Pause lernten die Azubis einen weiteren Bereich kennen. Sie durften im EKG-Zimmer selbst ein Elektrokardiogramm erstellen und erfuhren von der zuständigen Schwester Sandra Knorn viel über die Auswertung von EKG-Kurven.
Praxistage in den verschiedenen Funktionsbereichen finden regelmäßig für die Auszubildenden statt und gehören zum Ausbildungsumfang in der Paracelsus Klinik Reichenbach. Während der gesamten Ausbildungszeit werden die Auszubildenden durch erfahrene Praxisanleiterinnen individuell betreut und unterstützt. Gern können sich Interessierte schon jetzt für den Ausbildungsjahrgang 2023 per Mail an karriere@sachsen.pkd.de bewerben. Informationen zu allen Ausbildungsrichtungen sind ausführlich im Internet unter https://jobs.pkd.de/ausbildung/ veröffentlicht.
Quelle und Foto: Paracelsus Kliniken

Bunte Blumenvielfalt bei Werdauer Balkonpflanzaktion

Westsachsen/Werdau.-
Bereits zum 15. Mal hatte die Gebäude- und Grundstücksverwaltungsgesellschaft Werdau am vergangenen Freitag zu ihrer alljährlichen Balkonpflanzaktion auf den Kranzberg eingeladen. Bei perfektem Wetter waren zahlreiche Werdauer gekommen, um den Service zu nutzen. Die Besucher hatten die Auswahl aus über 35 verschiedenen Blumen- und Kräuterarten.
Mitarbeiter der ortsansässigen Gärtnerei Nemeth brachte mehr als 2.500 Pflanzen zur Veranstaltung mit. Vor Ort wurden sie von fachkundigem Personal in mitgebrachte oder frisch erworbene Balkon- und Blumenkästen eingesetzt. Weniger mobile Gäste konnten zudem einen Transportservice für sich und ihre Pflanzen nutzen. Auch für eine kulinarische und musikalische Untermalung war gesorgt.
Quelle und Foto: André Kleber/Werbemanufaktur Werdau GmbH

08 Mai 2022

Netzwerk Bürgerbeteiligung: Erste Veranstaltung am 13. Mai in Zwickau

Westsachsen/Dresden/Zwickau.-
Der Wunsch nach Bürgerbeteiligung im Freistaat ist groß: Rund 150 Interessierte nahmen am ersten »Netzwerktreffen Bürgerbeteiligung« teil, das in Form einer virtuellen Konferenz stattfand. Das Sächsische Ministerium der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung (SMJusDEG) hatte alle interessierten sächsischen Kommunen sowie die im Bereich Bürgerbeteiligung tätigen zivilgesellschaftlichen Akteure im Freistaat dazu eingeladen. Staatssekretärin Dr. Gesine Märtens sagte anschließend: „Das rege Interesse an der 1. Netzwerkveranstaltung Bürgerbeteiligung zeigt, welchen Stellenwert das Thema Bürgerbeteiligung in den kommunalen Verwaltungen aber auch bei den zivilgesellschaftlichen Akteurinnen und Akteuren in Sachsen mittlerweile genießt. Es macht aber auch deutlich, wieviel Arbeit noch vor uns liegt, um die breite Öffentlichkeit strukturell an politischen Entscheidungsprozessen zu beteiligen.“
Aus Zwickau war der Verein „Heimat Region Zwickau e.V.“ mit seinem Projekt »Netzwerk zur Integration von Amtspersonen in die Zivilgesellschaft« zugeschaltet. Der Verein ist seit Beginn seines Bestehens fest in der Region Zwickau verankert. Seine bisherigen Aktivitäten reichen von öffentlichen Fachvorträgen zur politischen Bildung über Vorträge zur Geschichte der Region Zwickau bis hin zu Diskussionsforen bei Wahlveranstaltungen. Einige der Vereinsmitglieder traten bereits als Kandidaten zu Gemeinderats-, Kreistags- und Bundestagswahlen an. Im November 2018 erhielt der Verein von der Sächsischen Staatsregierung ein Herzblut-Paket als Auszeichnung für das ehrenamtliche Engagement in der Region Zwickau.
Am 13. Mai findet die erste Veranstaltung des Netzwerkes unter der Überschrift »Die Seilschaften sitzen überall!« in Zwickau statt. Den Vortrag hält Sven Trautmann aus Königsbrück (Foto). Er ist Betroffener im Stasi-Sumpf und hat umfangreiches Material dazu gesammelt.
Beginn ist 19 Uhr. Um Anmeldung per Email wird gebeten: wszrechercheteam@gmail.com
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07 Mai 2022

Integrationsnetzwerk: Der Förderantrag im Wortlaut

Westsachsen/Zwickau.-
 Vor kurzem wurde in Zwickau das „Netzwerk zur Integration von Amtspersonen in die Zivilgesellschaft“ gegründet (WSZ berichtete). Das Vorhaben soll vom Ministerium der Justiz und für Demokratie und Gleichstellung gefördert werden. Dazu hat der Verein Heimat Region Zwickau e.V. einen Förderantrag gestellt, den wir hier im Wortlaut veröffentlichen. Die Oberbürgermeisterin der Stadt Zwickau, Constance Arndt (Foto), muss dem Vorhaben noch zustimmen.

Vorhabenbeschreibung zum Antrag:
„In der Region Zwickau besteht in der Bevölkerung seit langem eine latente Unzufriedenheit mit den agierenden Verantwortlichen in Politik, Wirtschaft und Justiz. Zahlreiche Gespräche mit Betroffenen, aber auch Protestveranstaltungen wie zum Beispiel die sogenannten „Montagsspaziergänge“ und ähnliches fördern dies zutage. Beispielhaft sei hier ein Fall genannt, der die Situation recht treffend beschreibt: Die Vorstände der Sparkasse Zwickau spekulierten in 2020 mit den Spareinlagen ihrer Kunden an der Börse. Laut Sächsischem Sparkassengesetz ist ihnen dies nicht erlaubt. Der durch das Missmanagement der Agierenden entstandene Verlust beläuft sich auf 47 Millionen Euro. Rein rechnerisch wären das rund 500 Euro pro Einwohner der Stadt Zwickau. Dagegen hätte der Verwaltungsrat, dem unter anderen Landrat Christoph Scheuerer und Oberbürgermeisterin Constance Arndt angehören, einschreiten müssen. Stattdessen stimmten sie dem unerlaubten Handeln zu. So steht es im Lagebericht der Sparkasse Zwickau von 2020. Darüber gibt es reichlich Unmut in der Bevölkerung. Eine Klärung oder gar Aufarbeitung dieser Vorgänge wird bis heute verweigert.
In diesem Zusammenhang gab es mehrere Strafanzeigen gegen die Vorstände der Sparkasse Zwickau sowie einzelner Verwaltungsratsmitglieder. Obwohl die Rechtslage hier eindeutig ist, nahm die Staatsanwaltschaft Zwickau keine Ermittlungen gegen die Verantwortlichen auf. In einem Fall wurden begonnene Ermittlungen gegen einen Stadtrat kurze Zeit später mit sachfremder Begründung wieder eingestellt. Der Verdacht der Vetternwirtschaft drängt sich hier regelrecht auf. Es ist offensichtlich, dass die Sparkasse Zwickau im Schulterschluss mit der Stadtverwaltung und der Justiz regelmäßig und wissentlich gegen geltendes Recht verstößt. Diesen Zustand gilt es zu beenden. Der Bedarf unseres Vorhabens ist damit begründet.
Leitziel des Projektes ist es, die Mitarbeiter in der Zwickauer Staatsanwaltschaft, der Stadtverwaltung, den öffentlich-rechtlichen Institutionen (z.B. Sparkasse) und an den beiden Gerichten dahin zu bringen, dass sie ihre Arbeit nach rechtsstaatlichen Prinzipien nachvollziehbar ordentlich erledigen. Dazu ist es notwendig, die hier Agierenden (wieder) in die Gesellschaft zu integrieren. Einige von ihnen haben sich allerdings so weit von Recht und Gesetz entfernt, dass eine Wiedereingliederung fast unmöglich erscheint. In diesen Fällen muss es zwingend Konsequenzen geben. Auch darüber werden wir in breiter Front mit der Bevölkerung diskutieren.
Zu den geplanten Aktivitäten gehören Fachvorträge vor interessiertem Publikum, Veröffentlichungen zum Thema in den Medien sowie Gesprächsangebote an die Betroffenen. Letzteres betrifft sowohl die Anhörung von Argumenten der durch die Justiz und Politik Geschädigten, wie auch der an den Unrechtstaten beteiligten Juristen und Politikern. Diese wiederum sollten sich auf die Wiedergewinnung von Kritikfähigkeit konzentrieren. Zu den Methoden und Formaten: Wir planen die Durchführung von Workshops, offenen Diskussionsrunden, praxisorientierten Prozessbeobachtungen bei Gericht und Besuchen von Stadtratssitzungen sowie deren anschließende Auswertung. Dazu wollen wir die Erfahrungen aus soziokulturellen Projekten nutzen, bei denen es um Integration und Inklusion bestimmter Gesellschaftsgruppen geht.
Das Projekt ist grundsätzlich offen für alle Interessierten. Recht und Unrecht machen keinen Unterschied zwischen arm und reich, schwarz oder weiß, alt oder jung, behindert oder nicht behindert usw.. Unsere Räumlichkeiten sind behindertengerecht, auch für Rollstuhlfahrer zugänglich. Wir haben die Möglichkeit der Tonverstärkung für z.B. hörbehinderte Menschen. In unserem Verein gibt es Mitglieder, die sich in der Opferhilfe engagieren und auch Erfahrungen im Umgang mit geistig behinderten Menschen haben. Wir bieten die Möglichkeit, anlassbezogene Formate der Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern oder von Kindern und Jugendlichen zur politischen Willensbildung, zum Aufbau von Kompetenzen bei Beteiligungsprozessen sowie zum Erfahrungsaustausch mit anderen Akteurinnen und Akteuren im Bereich Bürgerbeteiligung durchzuführen.
Soweit das aus heutiger Sicht absehbar ist, warten bereits sehr viele Bürger aus der Region Zwickau darauf, sich effektiver und direkter an der demokratischen Entwicklung zu beteiligen. Unser Angebot kommt also zum richtigen Zeitpunkt. Der Wille zur Beteiligung der Bürger an der politischen Gestaltung in ihrer Heimat ist hier extrem hoch. Die Aussicht auf mehr Mitgestaltungsrecht an behördlichen Entscheidungen wird die Zukunft des gesellschaftlichen Lebens und Miteinanders positiv beeinflussen.
Unsere Zielgruppe sind politisch interessierte Bürger jeden Alters ab 12 Jahren. Hauptthema ist die Aufarbeitung derzeitiger Behördenwillkür und später die Verhinderung derselben. Dabei geht es auch um die dringende Notwendigkeit der Zerschlagung von nach wie vor aktiven Stasi-Seilschaften und Scientology-Bestrebungen in Zwickau. An unserem Beteiligungsprojekt sollen sowohl betroffene Bürger, wie auch verantwortliche Akteure mitwirken können. Wir wollen bewusst den Dialog zwischen den einzelnen Gruppen fördern. Am Ende des Projekts muss es möglich sein, dass sich Täter bei ihren Opfern entschuldigen und Geschädigte ihren Peinigern vergeben können.
Wir unterhalten ein Bürgerbüro in Zwickau, das schon jetzt stakt frequentiert ist. Zusätzlich ergreifen wir Werbemaßnahmen wie Flyer drucken und verteilen, Anzeigenschaltung in Tages- und Wochenzeitungen sowie die Verbreitung von Pressemitteilungen an örtliche Medien. Sachstand und Ergebnisse werden über die Presse und über soziale Netzwerke kommuniziert.
Für weitere Kooperation steht der „Verein für saubere Justizarbeit“ zur Verfügung. Optimal wäre, wenn die Kooperation mit der Kommune so gestaltet werden könnte, dass man sich während der Laufzeit des Projekts regelmäßig zum Erfahrungsaustausch trifft. Das setzt jedoch die Bereitschaft der Zwickauer Oberbürgermeisterin voraus, die in die meisten der hier angesprochenen Probleme selbst verstrickt ist. Ob das gelingen wird, ist wohl die spannendste Frage, die sich hier stellt.
Für die Qualitätssicherung des Projekts werden kompetente Fachleute aus den relevanten Bereichen Politik, Wirtschaft und Justiz zur Verfügung stehen. Nachhaltigkeit kann nur dann erreicht werden, wenn sich in den Einstellungen aller Beteiligten grundlegend etwas ändert. Das bedeutet zum einen, dass die Bürger ihre Rechte konsequenter als bisher einfordern. Andererseits müssen Politiker, Juristen und Wirtschaftsmanager verstehen, dass sie nicht willkürlich ausschließlich Eigeninteressen vertreten dürfen, wie dies bisher der Fall ist. Das Projekt läuft am 31.12.2022 aus. Bis dahin muss es gelungen sein, fehlerhaft arbeitende Strukturen in Justiz und Verwaltung nach rechtsstaatlichen Prinzipien wieder herzustellen. Gelänge dies nicht, wäre das Projekt gescheitert. Wir gehen jedoch davon aus, dass sich bereits in den ersten Tagen und Wochen nach bekannt werden unseres Vorhabens einiges in den Köpfen der Verantwortlichen in die richtige Richtung verändern wird.
Der Verein „Heimat Region Zwickau e.V.“ ist – wie der Name schon sagt – seit Beginn seines Bestehens fest in der Region Zwickau verankert. Unsere bisherigen Aktivitäten reichen von öffentlichen Fachvorträgen zur politischen Bildung über Vorträge zur Geschichte der Region Zwickau bis hin zu Diskussionsforen bei Wahlveranstaltungen. Einige unserer Vereinsmitglieder traten bereits als Kandidaten zu Gemeinderats-, Kreistags- und Bundestagswahlen an. Im November 2018 erhielt unser Verein von der Sächsischen Staatsregierung ein Herzblut-Paket als Auszeichnung für das ehrenamtliche Engagement in der Region Zwickau. Unsere Erfahrungen und Kompetenzen im Bereich Bürgerbeteiligung dürften damit klar sein. In der Umsetzung von Förderprojekten fehlt es noch an Erfahrung, da dies unser erster Antrag in dieser Größenordnung ist. Dennoch sind wir aufgrund der Kompetenzen unserer Mitglieder sicher, den Anforderungen dieses Projekts zu 100 Prozent gewachsen zu sein.“
Eine Initiative des Vereins Heimat Region Zwickau e.V.