13 Oktober 2021

Feuerwehreinsatz: 25 Kameraden bekämpfen PKW-Brand

Westsachsen/Werdau.-
Am Dienstag Abend gegen 22:30 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren aus Werdau und Langenhessen zu einem PKW-Brand alarmiert. Auf einem Parkplatz an der Gneisenaustraße standen beim Eintreffen der Kameraden zwei PKW im Vollbrand. Durch richtiges taktisches Vorgehen konnte ein Übergreifen auf einen weiteren PKW verhindert werden.
Da aus den Fahrzeugen auch Betriebsstoffe ausgelaufen sind, wurde zur Aufnahme dieser und zur Reinigung der Parkflächen eine Fachfirma angefordert. Nach über zwei Stunden war der Einsatz für die 25 angerückten Kameraden beendet.
Ebenfalls am Einsatzort war ein Rettungswagen der DRK-Rettungswache Werdau und die Polizei. Verletzt wurde niemand, die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Quelle und Foto: Feuerwehr Werdau

12 Oktober 2021

Stadtführung für Jedermann : Greiz - fürstlich vogtländisch

Westsachsen/Ostthüringen/Greiz.-
Gehen Sie mit dem Gästeführer der Tourist-Information Greiz auf Entdeckungstour und lernen Sie die ehemalige Residenzstadt Greiz während des Rundganges kennen und lieben. Haben Sie sich schon immer gefragt, wer im Unteren Schloss wohnte und welche Funktion die Alte Wache hatte? Dann kommen Sie mit auf die spannende Erkundungstour. Sie erfahren interessante Details zur Geschichte der Stadtkirche St. Marien, werden am Greizer Schlossgarten vorbei zum Röhrenbrunnen geführt und bestaunen die schönen Architekturdekors der im Jugendstil erbauten Straßenzüge. Das Rathaus mit dem Marktplatz und dem Marktbrunnen bilden den Abschluss Ihres Ausfluges in die Geschichte und die Gegenwart unserer Stadt. Infos und Anmeldung unter www.greiz.de / tourismus@greiz.de
Termin: Samstag, 16. Oktober 2021
Preise: Erwachsene 5,00 Euro / Kinder 3,00 Euro
Tickets: nur im Vorverkauf in der Tourist-Information im Unteren Schloss Greiz
Treffpunkt: Greiz, Unteres Schloss, Burgplatz 12, Tourist-Information
Zeit: 14.00 Uhr  Dauer rund 90 Minuten
Wichtige Hinweise: Für die Stadtführung bitten wir um vorherige Anmeldung. Die Teilnahmetickets sind im Vorverkauf, bzw. bis max. 15 Minuten vor Beginn der Führung, in der Tourist-Information Greiz im Unteren Schloss, Burgplatz 12, erhältlich. Eine Teilnahme an dem Rundgang ist nur mit gültigem Ticket möglich. Die Hygiene- und Abstandsregeln sind während des Rundganges einzuhalten.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Greiz

08 Oktober 2021

Große Modellbahnschau sorgt für abwechslungsreichen Fahrbetrieb

Westsachsen/Langenhessen.-
Da im letzten Jahr die Ausstellung „Große Modellbahnschau“ kurzfristig ausfallen musste, freuen sich die Mitglieder des Modellbahnclub Langenhessen e.V. nun umso mehr auf die diesjährige Präsentation der Anlagen. Am 13./14./17./20. und 21. November ist die Schau in der Zeit von 10 bis 17 Uhr im Koberbachcentrum Werdau/ OT Langenhessen zu sehen.
Unter schwierigen und ungewissen Bedingungen ließen die Mitglieder ihrer Kreativität freien Lauf und arbeiteten, teils viele Stunden zuhause, an der weiteren Gestaltung der Clubanlagen. Besonders stolz sind die Modellbahner auf ihre transportablen Großanlagen. Neben den am Bahnhof Werdau angegliederten Bahnbetriebswerk Werdau in H0, welches elektronisch weiter ausgerüstet sowie die Gestaltung der Umgebung vervollständigt wurde, zeigen die Mitglieder auch in diesem Jahr ihre Gartenbahn. Diese ist vor allem bei unseren kleinsten Gästen sehr beliebt und lädt dabei zum Staunen und Verweilen ein.
Eine weitere ausgestellte Clubanlage ist die große Spur 1 Modellbahn nach erzgebirgischem Vorbild. Diese wird durch ein privat gebautes Modul mit dem Modell einer Brücke der Brückenbergkohlenbahn aus Zwickau/Pöhlau vervollständigt. Immer wieder ein Highlight der Ausstellung ist die große Gleiswendel der Modulanlage in Spur N. Zudem ermöglicht der bereits 2019 präsentierte Abzweig einen interessanten und abwechslungsreichen Fahrbetrieb.
Eine Abwechslung zu den großen Vereinsanlagen bieten auch in diesem Jahr wie gewohnt, kleinere Heimanlagen von mehreren Modellbahnfreunden. Dazu zählen neben dem Modell eines Bahnbetriebswerks in Spur TT die eher weniger bekannte britische Spurweite 00 im Maßstab 1:76. Anlage und Fahrzeuge sind nach britischem Vorbild gebaut. Es wird aber auch etwas historisch in diesem Jahr. Aufgebaut wird eine Heimanlage aus Langenhessen, welche in unzähligen Stunden bereits ab 1960 in der Spurweite H0 entstanden ist.
Wie gewohnt können Modellbahnartikel, Puppenstuben und Geschenkartikel gekauft werden. Die bei den Kindern beliebte Bastelstraße wird ein weiteres Mal von der Firma Auhagen unterstützt und bietet Raum zum Basteln und zum kreativen Gestalten.
Natürlich soll auch dazu angeregt werden, selbst aktiv zu werden. Die Mitglieder freuen sich stets über „Modelleisenbahnerzuwachs“. Egal ob groß oder klein, jung oder alt, jeder ist herzlich willkommen. Gegenwärtig umfasst die Mitgliederzahl des Modellbahnclubs Langenhessen e.V. 19 Mitglieder. Vereinsvorsitzender ist Markus Pecher. Getroffen wird sich freitags ab 16 Uhr in den vereinseigenen Clubräumen in Werdau.
Aus aktuellem Anlass bitten wir unsere Besucher die aktuellen Corona-Bestimmungen zu beachten. Mit dem Einhalten dieser Regeln kann die Ausstellung von jedermann in Ruhe genossen werden. Die Mitglieder des Modellbahnclub Langenhessen e.V. freuen sich auf Ihren Besuch und auf interessante und ereignisreiche Tage für die ganze Familie rund um das Thema „Eisenbahn“.
Quelle und Foto: Modellbahnclub Langenhessen e.V.

Herbstfest im Zwergenland: Ein Duft von Waffeln zog durch's Haus

Westsachsen/Werdau.-
Am 1. Oktober fand in der Kita „Zwergenland“ das diesjährige Herbstfest statt. Schon früh am Morgen waren die Vorbereitungen in vollem Gange. Es wurden mit Hilfe einiger Muttis fleißig Waffeln gebacken. Der wunderbare Duft der Waffeln zog sich durch das ganze Haus.
Bei super sonnigem Herbstwetter ging es nach dem Frühstück für alle Kinder gleich in den Garten. Die Kleinen waren total aufgeregt, weil sie nicht wussten, was sie dort erwartete. Im herbstlich geschmückten Pavillon, der im Vorfeld vom Elternrat aufgestellt wurde, trafen sich alle Kinder und Erzieherinnen. Um 9 Uhr eröffneten wir gemeinsam das Fest. Im Anschluss gab es dann für alle Zwerge die leckeren Waffeln und dazu Kinderbowle.
In der Zeit in der sich die Kinder die Leckereien schmecken ließen, wurde am Eingang der Kita eine Bühne mit verschiedenen Requisiten aufgebaut. Die Spannung bei den Kindern wurde immer größer. Nun endlich war es soweit und die Kleinen wurden von Fridolin dem Zauberer begrüßt. Mit seiner tollen Show begeisterte er klein und groß. Es durften sogar einige Kinder mit Fridolin zusammen zaubern. Das war natürlich für die Kinder das Größte. Die 50-minütige Show brachte die Kinder oft zum Lachen, aber auch bei manchen Tricks zum Staunen. Mit einem riesen Applaus wurde Fridolin von allen herzlichst verabschiedet und vielleicht kommt er mal wieder in unsere Kita. Alle würden sich sehr darüber freuen.
Mit Wiener Würstchen und Apfelsaft, was ebenfalls draußen im Garten serviert wurde, ging das Herbstfest dann langsam zu Ende. Es war für alle Kinder und Erzieherinnen ein gelungenes Fest und ein unvergessener Tag.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

06 Oktober 2021

Ehrung für die Stasi: Wer bekommt als nächstes ein Bäumchen?

Westsachsen/Zwickau.- Nachdem zu Ehren von Bernd Meyer ein Bäumchen gepflanzt wurde, schlugen die Wellen in der Bevölkerung hoch (WSZ berichtete). Jetzt wurde die Gedenktafel für den Ex-Finanzbürgermeister und ehemaligen SED-Kreissekretär (SED/PDS/Linkspartei/DIE LINKE) am Fuße des Baumes entfernt. Die Stadtverwaltung will Anzeige erstatten, weiß aber nicht gegen wen. Wer sollte ein Interesse daran haben, die Erinnerung an den so hoch gelobten 70-jährigen auszulöschen?
Da wäre zunächst der Geehrte selbst. Wie man hört, ist es ihm Ende der 1980er Jahre recht gut gelungen, seine SED/MfS-Vergangenheit unter den Teppich zu kehren. Vielleicht war ihm der Nachruf auf sein Bürgermeisterleben ebenfalls peinlich. Andererseits hätte auch die Oberbürgermeisterin allen Grund, die Ehrentafel in einer Nacht- und Nebelaktion verschwinden zu lassen. Damit erspart sie sich die Antwort auf die von mehreren Stadträten gestellte Frage nach Entfernung derselben.
Unterdessen witzelt man hinter vorgehaltener Hand, wer wohl als nächstes ein Bäumchen gepflanzt bekommt. Die Auswahl an infrage kommenden Ex-Stasileuten ist in Zwickau groß, nicht nur in der Stadtverwaltung. Inzwischen ist allgemein bekannt, dass auch die Zwickauer Justiz mit ehemaligen MfS-Mitarbeitern durchsetzt ist. Zwei Namen tauchen in diesem Zusammenhang immer wieder auf: Oberstaatsanwalt Uwe Wiegner und Staatsanwalt Jörg Rzehak. Der Gedanke ist gruselig, drängt sich jedoch geradezu auf: Auch bei der Rechtsprechung wirken die alten Kräfte weiterhin reibungslos zusammen. So könnte man vermuten, dass der ehemalige Stasi-Befehlshaber Bernd Meyer in der Zwickauer Sparkassenaffäre als Finanzbürgermeister kräftig mitgemischt hat. Verbindungen zur DDR-Staatsanwaltschaft sind sehr wahrscheinlich.
Zur Erinnerung: Im vergangenen Jahr wurde bestätigt, dass die Sparkasse Zwickau im Schulterschluss mit der Zwickauer Justiz und der Rathausspitze wissentlich und regelmäßig gegen geltendes Recht verstößt (WSZ berichtete). Wie sollte dies unbehelligt möglich sein, wenn nicht durch weiterhin gut funktionierende Stasi-Seilschaften? Die Personalie Bernd Meyer als oberster Stasi-Chef in Zwickau und Staatsanwälte, die bereits zu DDR-Zeiten auf dem Posten waren und heute noch sind. Selbstverständlich werden die nicht gegen eine kriminell agierende Sparkasse vorgehen, mit der Finanzbürgermeister und GGZ-Aufsichtsrat Bernd Meyer gute Geschäfte macht. Das wäre kontraproduktiv und widerspricht dem Ehrenkodex der (SED-)Funktionäre.
Jetzt liegt es an den Stadträten und den Zwickauern selbst, zu entscheiden, wie sie mit diesem Wissen umgehen wollen.

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05 Oktober 2021

Traditionelle Dampftage: Museumsteam hofft auf zahlreiche Besucher

Westsachsen/Werdau.-
Die Pilzsaison 2021 ist noch nicht zu Ende. Viele Pilzsucher hoffen noch auf den letzten Metern des Jahres ihre Körbe mit den schmackhaften Pilzen der Region füllen zu können. Im Werdauer Stadt- und Dampfmaschinenmuseum hatten mehrere Pilzberater der Region am Sonntag, dem Tag der deutschen Einheit, viel zu tun. Etwa 130 Besucher schauten sich die zahlreichen Exemplare an und brachten eigene Funde zur Beratung vor Ort mit.
Die erste Pilzausstellung gab es 1987 im Museum Werdau. Seitdem ist es zur Tradition geworden einmal jährlich diese Ausstellung den „Pilzfreunden“ zu zeigen. Dafür einen herzlichen Dank an Frank Schuster und seine Kollegen der Pilzberater Südwestsachsen e.V.
Bei dem schönen Wetter drehten die Gartenbahnen ihre Runden und die Besucher konnten die Werke der Künstlergruppe Viertel in der diesjährigen Kunstausstellung betrachten. Am kommenden Wochenende, dem 9. und 10. Oktober, finden die traditionellen Dampftage statt.“ Auch hier hofft das Team des Stadt- und Dampfmaschinenmuseum Werdau auf zahlreiche Besucher.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Dirk Steffens in Bad Elster: Liebeserklärung an die Erde

Westsachsen/Bad Elster.-
Am Samstag, den 16. Oktober, gastiert Abenteurer und TV-Star Dirk Steffens um 19.30 Uhr mit einem höchst interessanten Vortrag zum aktuellen »Living Planet – Report« im König Albert Theater Bad Elster. Deutschlands bekanntester Reise-, Natur- und Wissenschaftsmoderator („Terra X“) bereist seit fast einem Vierteljahrhundert die Erde. Sein aktueller Vortrag nimmt die Zuhörer mit zu seinen Lieblingsorten, erzählt von der Schönheit, aber auch von der Verletzlichkeit des blauen Planeten. Der Living Planet Report ist eine Liebeserklärung an die Erde - und zugleich seine Krankenakte. Auf der Basis aktueller naturwissenschaftlicher Erkenntnisse und als Augenzeuge des globalen Wandels vermittelt der Globetrotter und Wissenschaftsjournalist seinen Zuhörern einen umfassenden Eindruck davon, wie sehr die menschliche Zivilisation das Gesicht der Erde bereits verändert hat - und wie die Natur darauf reagiert. Sind Klimawandel, Artensterben und schwindende Ressourcen eine von Menschen verursachte Natur-Katastrohe? Warum ist Nachhaltigkeit für uns überlebenswichtig? Steffens präsentiert Umweltfakten ohne erhobenen Zeigefinger, dafür mit Begeisterung und Humor. Eine Erkenntnisreise rund um die Erde, von der Arktis bis in die Südsee, zu den Maori in Neuseeland, den San in der Kalahari und den Bewohnern der Osterinsel. Ein einmaliger Reisebericht vom Planeten Erde, spannend, informativ, unterhaltsam. Wissenschaftliche Grundlage des Vortrages ist der alle zwei Jahre erscheinende Living Planet Report des WWF. Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de

03 Oktober 2021

Neue Stasi-Säuberungswelle: Bernd Meyer war erst der Anfang

Westsachsen/Zwickau.-
Die Empörung war groß, als zur Stadtratssitzung am vergangenen Donnerstag das Thema Stasi in der Stadtverwaltung zur Sprache kam. Zuvor war bekannt geworden, dass dem ehemaligen SED Kreissekretär und späteren Finanzbürgermeister Bernd Meyer (Foto oben | SED/PDS/Linkspartei/DIE LINKE) zu Ehren ein Bäumchen mit Widmung am Schwanenteich gepflanzt wurde (WSZ berichtete). Diese Ehrung empfanden etliche Stadträte und auch viele Zwickauer Bürger als empörend und unerträglich.
Die Stadträte Dr. Michael Luther und Karl-Ernst Müller stellten in ihren Anfragen die Sinnhaftigkeit dieser Aktion infrage. Luther meinte, wenn das jeder machen würde, dann könnte auch die NPD auf die Idee kommen, ihren Funktionären Bäume zu pflanzen, um ihnen zu huldigen. Das sei so nicht hinnehmbar. Müller ging noch einen Schritt weiter und sprach von sich als jemand, der aus einer Opfer-Familie stammt: „Es sind in den letzten Wochen ein paar Dinge passiert, die ich nicht akzeptieren kann. Das ist zum Ersten, dass die FDJ durch unsere Stadt zieht und dieses Haus schändet.“ Damit spielte er auf die Erstürmung des Rathausbalkons im März 2020 durch Mitglieder der ehemaligen SED-Jugendorganisation an (WSZ berichtete). „Zum Zweiten ist noch immer eine Broschüre zu tausenden Exemplaren in Umlauf und liegt im Rathaus aus, auf der das Konterfei von Bernd Göpfert, verkleidet als August Horch, zu sehen ist.“ Göpfert wurde 1989 als Nachfolger für den damaligen Oberbürgermeister Heiner Fischer (beide SED) gehandelt. Schlussendlich machte Rainer Eichhorn (CDU) das Rennen. „Zum Dritten finde ich es unverschämt“, so Müller weiter, „dass ein Mann wie Bernd Meyer, der diesem Unrechtssystem in hohem Range gedient hat, und ich kenne die Aussprüche dieses Herrn, als er noch als FDJ-Sekretär gedient hat...“ Hier fährt ihm die Oberbürgermeisterin in die Parade und mahnt zur Fragestellung. Karl-Ernst Müller will wissen, ob man seitens der Stadtverwaltung vor hat, weiterhin ohne eine gesetzliche Grundlage solche Aktionen durchzuführen. Er fragt außerdem, ob es vorstellbar sei, dass dieses Schild entfernt wird. Die Antwort erfolgt laut Oberbürgermeisterin Constance Arndt schriftlich.
Seit der politischen Wende stellt sich die Frage nach dem Umgang mit ehemaligen SED- und Stasikadern regelmäßig. Im Jahre 2008 veröffentlichte die Zwickauer CDU einen Brandbrief mit der Überschrift: „Die Stasi macht wieder mobil - wehret den Anfängen!“. Damals ging es um die Frage, ob ein ehemaliger Stasi-Spitzel in einer Ausstellung von Dr. Edmund Käbisch mit Klarnamen genannt werden darf. Käbisch bekam damals Recht, durfte den Namen nennen. Die Probleme bleiben jedoch bis heute dieselben: Stasikader in so ziemlich allen öffentlichen Bereichen. Bernd Meyer hat es geschafft, sich 30 Jahre lang auf dem Posten zu halten. Wie viele weitere ehemalige Genossen noch immer in leitenden Positionen ihr Unwesen treiben, wird man sehen. Die Empörung darüber sollte jedoch erst der Anfang einer neuen Säuberungswelle sein.
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30 September 2021

Werdauer Gaststättengeschichte: Historische Stücke veröffentlicht

Westsachsen/Werdau.-
In den beiden Glasvitrinen des Werdauer Rathauses gibt es zur Werdauer Gaststättengeschichte einiges zu sehen. Ulrich Puchelt aus Steinpleis hat einen Bruchteil seiner jahrelangen Sammlung jetzt den Besucherinnen und Besuchern des Werdauer Rathaus zur Ansicht ausgestellt. Der Sammelfundus zeigt alte Fotos und Zeichnungen, Bierkrüge, Bierdeckel und eine einzigartige Flasche mit Kugelverschluss. Speise- und Getränkekarten, Notizzettel und viele weitere interessante Stücke zur Stadtgeschichte runden die Ausstellung ab. Bei der Gelegenheit hat der Werdauer Ortschronist Ulrich Puchelt, gleich seinen neuen Kalender mit historischen Ansichten der Pleißestadt (Beginn des 20. Jahrhunderts) wieder im Angebot. Der Kalender wird von vielen Bewohnern und Freunden der Gastronomiegeschichte bereits erwartet. Als Geschenk oder als Küchenkalender erfreut er sich großer Beliebtheit unter den Kennern. Die Bandbreite der ausgewählten Motive für das kommende Jahr ist ein abwechslungsreicher Querschnitt aus Stadtparkansichten, Markttreiben, Gasthöfen und von historischen Gebäuden. Für die Städte Crimmitschau und Zwickau sind ebenfalls derartige Kalender angefertigt wurden. Der Kalender im Format DIN A4 quer ist zum Preis von 10,00 Euro unter anderem an der Werdauer Stadtinformation, dem Museum Werdau, Bastelladen Rohleder, den Postfilialen auf der Leipziger Straße und in der August-Bebel-Straße (LSV-Reisen), beim Bäcker Kindel, bei Kalitzkis Puppenhaus, in der Crimmitschauer Buchhandlung am Rathaus sowie bei Thalia Zwickau erhältlich.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau