08 September 2021

Staatsbad Bad Elster: Buntes Markttreiben am 18. und 19. September

Westsachsen/Bad Elster.-
Anlässlich der 21. Chursächsischen Festspiele lädt Bad Elster am 18. und 19. September zu einem Herbstmarkt in die Königlichen Anlagen des Sächsischen Staatsbades ein. Dabei werden verschiedenste Attraktionen die Gäste zu besonderen Spezialitäten sowie Kultur & Kulinarium in das Herbstgold Bad Elsters einladen. Veranstalter des Herbstmarktes ist der Tourismus- und Gewerbeverein Bad Elster in enger Kooperation mit der Chursächsischen Veranstaltungsgesellschaft, der Stadt Bad Elster und der Sächsischen Staatsbäder GmbH. „Es freut uns sehr, dass wir trotz der besonderen Rahmenbedingungen in diesem Jahr diesen Herbstmarkt so durchführen können“ freut sich Thomas Röh, als Vorsitzender des Tourismus- und Gewerbevereins Bad Elster. „Für uns als Tourismusdestination ist es immens wichtig, im Rahmen aller Abwägungen des Gesundheitsschutzes auch weitere Schritte zurück in die Normalität zu gehen.“
Im Zuge des Herbstmarktes werden verschiedenste Attraktionen die Gäste zu besonderen Angeboten sowie Spezialitäten mit umrahmender Liveunterhaltung & Kulinarium einladen. Neben einem exzellenten Angeboten regionaler Freunde laden vogtländische Genussangebote und zahlreiche Herbststände aller Art zum bunten Marktreiben in die Königlichen Anlagen. Dazu grüßt die Brunnenkönigin die Gäste, die Chursächsische Philharmonie und Musikensembles laden zu unterhaltsamen Promenadenkonzerten und auf die kleinen Festbesucher wartet ein Kinderkarussell. Abgerundet wird das Festwochenende in der Kultur- und Festspielstadt Bad Elster wieder mit besonderen Erlebnissen im König Albert Theater: So begeistert am Samstag ein Festkonzert von Alexa Feser und am Sonntag eine Wagner-Lesung mit Weltstar Klaus Maria Brandauer in der historischen Theateratmosphäre. Alle Infos: 037437/ 53 900 | www.badelster.de

07 September 2021

Tipp der Woche: Großes Festspielkonzert in Erinnerung der Gründerzeit

Westsachsen/Bad Elster.-
Mit einem festlichen Symphoniekonzert werden am Freitag, den 17. September um 19.30 Uhr die 21. Chursächsischen Festspiele im König Albert Theater Bad Elster gefeiert. Die 21. Ausgabe widmet sich dabei thematisch den Kulturgeschichten der »Gründerzeit«, die vor 150 Jahren begann und später Architektur, Kunst und Gesellschaft – auch und besonders im Sächsischen Staatsbad Bad Elster - nachhaltig prägte. Das offizielle Festkonzert der diesjährigen Festspiele wird dabei vom Karlsbader Sinfonieorchester gemeinsam mit der Chursächsischen Philharmonie im EUCHESTRA EGRENSIS unter der Gesamtleitung von GMD Florian Merz gestaltet. Passend zum Festspielthema stehen dabei im Spiegel der Gründerzeit die auch freundschaftlich verbundenen Komponisten Brahms und Dvořák im Fokus, welche mit ihren musikalischen Meisterwerken neue, richtungsweisende Maßstäbe setzten. Dabei erklingen mit dem virtuosen Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 in B-Dur von Johannes Brahms und der berühmten Symphonie Nr. 3 in Es-Dur von Antonin Dvořák zwei wirklich beeindruckende Werke des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Als Solistin beim Brahms Klavierkonzert gastiert die Klassik-Preisträgerin Annika Treutler aus Berlin (Foto), die seit dem Jahr 2018 auch als Lehrbeauftragte an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin unterrichtet. Der Einführungsvortrag zum Konzert findet um 18.45 Uhr im König Albert Theater statt. Rest-Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de

06 September 2021

Bahn-Modernisierung: 50 Prozent sind wieder im Linieneinsatz

Westsachsen/Zwickau.-
Mit dem Abschluss der Modernisierung und Hauptuntersuchung der Niederflurstraßenbahn 903 des Typs GT6M kommt das sechste Fahrzeug wieder in den Linieneinsatz der SVZ GmbH zurück – die erste Halbzeit ist geschafft. Damit sind bereits 50 Prozent der Niederflurflotte der SVZ GmbH auf dem neusten Stand der Technik und für die nächsten 16 Jahre einsatzbereit. Die weiteren sechs Fahrzeuge sollen bis Ende 2022 fertiggestellt werden.
Das siebte Fahrzeug (910) befindet sich derzeit zur elektrischen Komplettierung und statischen Inbetriebsetzung in Liberec. An dem achten (906) und neunten (911) Fahrzeug arbeitet derzeit die Deutsche Bahn Fahrzeuginstandhaltung GmbH in Wittenberge. Die mechanische Instandsetzung des Wagenkastens einschließlich Farbgebung sowie Modernisierung einzelner Segmente im Fahrgastraum sind Teil ihrer Aufgabe. Dies beinhaltet u.a. die Auffrischung der Haltestangen, der Fahrgastsitze, des Fußbodens und der Haltewunschtaster. Weiterhin wird der Fahrerarbeitsplatz den Stand der Technik aktueller Niederflurstraßenbahnen angepasst. Dazu zählt zum Beispiel die Ausführung einer geschlossenen Fahrerkabine.
Quelle und Foto: SVZ

05 September 2021

Rechtsstaat außer Kontrolle: Die Diktatur des Justizministeriums

Westsachsen/Dresden/Zwickau.- „Sie haben völlig Recht. Unter der Überklebung ist der gültige Rechtskraftvermerk.“ Mit diesen Worten bestätigte einst Richterin Birgit Nagel die Urkundenfälschung am Amtsgericht Zwickau (Foto oben). In einem späteren Verfahren kann sie ein Urteil von einem Beschluss nicht unterscheiden, schwafelt kleinlaut von „Meistbegünstigung“, weswegen dieser Rechtskraftvermerk hätte gestrichen werden müssen (WSZ berichtete).
Was war passiert? Darüber kann an dieser Stelle nur spekuliert werden. Fakt ist, dass sich Amtsgerichtsdirektorin Eva-Maria Ast (Foto unten) mehrmals mit der Sache befasst hat. Möglicherweise wurde Richterin Nagel von ihr unter Druck gesetzt. Anders ist der plötzliche Sinneswandel kaum zu erklären.
Der Zwickauer Landgerichtspräsident Dirk Eberhard Kirst bestätigt schriftlich, dass Rechtsanwalt Reinhard Schübel (der falsche Doktor aus Plauen) in diesem Verfahren ein Rechtsmittel am letzten Tag der Frist fehlerhaft beim Oberlandesgericht Dresden (OLG), statt beim Amtsgericht Zwickau eingelegt hat. Daraufhin wurde ein Beschluss rechtskräftig und mit einem Rechtskraftvermerk versehen. Dieser wurde bekanntermaßen mit einem weißem Blatt Papier überklebt (WSZ berichtete mehrmals). Trotzdem hat das OLG entgegen der Gesetzeslage weitere Verhandlungen durchgeführt. Alle Bemühungen zur Klärung des Problems sind bis heute gescheitert. Die Gründe dafür liegen im Folgenden:
„Gegen die Richter des OLG müsste ermittelt werden. Allerdings nicht wegen Urkundenfälschung“, schreibt Rechtsanwalt Martin Braukmann (AfD) an seine Mandantin. Und weiter: „Das wird aber nicht passieren, oder gleich wieder eingestellt. Stichwort: Sachsensumpf.“ Dieser „Sachsensumpf“ konnte nur deshalb entstehen, weil es hier keine Gewaltenteilung gibt. Laut Definition eines „Rechtsstaates“ müssten
- Gesetzgebung (Legislative)
- Ausführende Gewalt (Exekutive)
- Rechtsprechung (Judikative)
strickt voneinander getrennt und auf mehrere Staatsorgane verteilt werden. In Sachsen ist dies nachweislich nicht der Fall. Alle Fäden laufen bei einer Person zusammen: der Justizministerin, Katja Meier (GRÜNE). Fazit: Sachsen steht unter der Diktatur des Justizministeriums.

Mehr dazu in diesem Video
Jetzt die WSZ kostenlos abonnieren und keine Story mehr verpassen: Hier anmelden

03 September 2021

Skrupellos und kriminell: Sparkassenvorstände in der Kritik

Westsachsen/Zwickau.-
Bereits zum zweiten Mal hat die Sparkasse Zwickau die Chance, den Negativpreis „Prellbock“ abzusahnen. Denn schon 2017 sorgte das Unternehmen gemeinsam mit der Erzgebirgssparkasse für Frust über gekündigte, lukrative Prämiensparverträge und fehlende Einigungsbereitschaft im Sinne der Sparer.
Jetzt ist es vor allem der langanhaltende Streit über die korrekte Anpassung von Zinsen in Prämiensparverträgen, der die Kunden in Zwickau auf die Palme treibt. Im Schnitt geht es dabei um 5800 Euro Zinsnachzahlung pro Vertrag, die aus Sicht der Verbraucherzentrale Sachsen den Sparenden zustehen. Ein erstes Urteil gibt Betroffenen Hoffnung, an ihre Nachzahlung zu gelangen. Dennoch zeigt sich die Sparkasse Zwickau nicht kooperativ. Die Musterfeststellungsklage wird deswegen schon bald vorm Bundesgerichtshof (BGH) verhandelt. Eine ganz besondere Konstellation, die es nur in Zwickau gibt, sind darüber hinaus Sparverträge, die für die Zeit von 99 Jahren geschlossen wurden. Auch diese Verträge hat die Sparkasse Zwickau gekündigt. Zu Unrecht, wie jüngst der BGH nun im Fall eines betroffenen Sparers urteilte. Dennoch müssen Betroffene erst individuell vor Gericht ziehen, um zu ihrem Recht und der Fortführung der Verträge zu kommen, denn die Sparkasse zeigt sich weiterhin uneinsichtig. In Summe: „mehr als unbefriedigend“, meint die Verbraucherzentrale Sachsen.
Ein ganz besonders krasses Beispiel an Skrupellosigkeit und krimineller Energie offenbart die Sparkasse Zwickau im Fall einer Werdauerin, der im Auftrag der Vorstände Felix Angermann und Josef Salzhuber rund 11.000 Euro gestohlen wurden. Mit Duldung des Verwaltungsrates, dessen Vorsitzende seinerzeit die Ex-Oberbürgermeisterin Pia Findeiß war. Die derzeitige Oberbürgermeisterin, Constance Arndt, setzt diese Tradition nun fort. Eine Klärung des Problems hält auch sie nicht für erforderlich.
Die Spatzen pfeifen es bereits von den Dächern: Die Sparkasse Zwickau verstößt im Schulterschluss mit der Zwickauer Rathausspitze und der Justiz wissentlich und regelmäßig gegen geltendes Recht. Dazu gibt es ein rechtskräftiges Landgerichtsurteil. Nicht desto trotz agieren die Verantwortlichen weiter, als sei nichts geschehen. Und dabei kann es jeden treffen, der mit der Sparkasse oder der Justiz irgendwie zu tun hat. Sei es wegen eines Sparkontos, eines Autokredits oder einer Baufinanzierung. Gern wird auch mal das Eigenheim zwangsversteigert, wenn die Sparkasse der Meinung ist, der Kunde verhält sich nicht willfährig genug. Die Gerichte helfen da nicht weiter, jedenfalls nicht in Zwickau. Denn, wie bereits erwähnt, agiert die Sparkasse Zwickau im Schulterschluss mit der Zwickauer Justiz und mit Einverständnis der Rathausspitze gegen ihre Kunden.

Folgt uns auf Telegram
Jetzt die WSZ kostenlos abonnieren und keine Story mehr verpassen: 
Hier anmelden

01 September 2021

Die Unfallkommission meldet: Mehr Sicherheit auf unseren Straßen

Westsachsen/Zwickau.-
Täglich kommt es im Straßenverkehr zu Unfällen. Gründe hierfür können menschliches Fehlverhalten, Witterungseinflüsse oder auch Straßenverhältnisse sein. Unfälle werden polizeilich erfasst, aufbereitet und später ausgewertet. Letzteres übernimmt eine Unfallkommission. Zur Bildung einer solchen sind die Straßenverkehrsbehörden der Landkreise, der kreisfreien Städte sowie der Großen Kreisstädte gemäß § 44 StVO i.V.m der Verwaltungsvorschrift Örtliche Unfalluntersuchung verpflichtet. In der Unfallkommission arbeiten die Polizei, das Tiefbauamt und die Straßenverkehrsbehörde eng zusammen. Die Verfahrensabläufe sind durch einschlägige Vorschriften standardisiert und bundesweit weitgehend einheitlich.
Verkehrsunfalldaten werden durch die Polizei im Rahmen der Verkehrsunfallaufnahme erfasst und entsprechend aufbereitet. Dazu legt die Polizei Unfalltypenkarten und -aufzeichnungen an. In den Karten wird jeder Verkehrsunfall genau markiert und mittels Farbigkeit jeweils einem Unfalltyp (Fahrunfall, Abbiege-Unfall, Einbiegen/Kreuzen-Unfall, Überschreiten-Unfall, Unfall durch ruhenden Verkehr, Unfall im Längsverkehr, Sonstiger Unfall) und -kategorie (Konfliktvorgang, getötete, Schwer- und Leichtverletzte sowie Sachschaden) zugeordnet. Damit wird ersichtlich, wo sich Unfälle häufen bzw. ggf. weitere Unfallursachen (Alkohol-, Wildunfall) und -arten (Aufprall auf Pfeiler, Fußgänger, Radfahrer) aufzeigen. Jeder Unfall wird zudem schriftlich erfasst. Diese Aufzeichnungen enthalten ausführliche Daten zum Unfallhergang, dem Straßenzustand, Angaben zur Witterung und den Sichtverhältnissen, um nur einige zu nennen.
Vorab genannte Unfalldaten bekommt die Unfallkommission zur Hand. Anhand der Unterlagen kann abgeleitet werden, worauf Unfallhäufungen zurückzuführen sind und geeignete Maßnahmen veranlasst werden, um Gefährdungen zu beseitigen. Dies können bauliche oder verkehrsregelnde Maßnahmen sein. Die Unfallkommission muss auch sicherstellen, dass die beschlossenen Maßnahmen umgesetzt werden und Wirkungskontrollen durchführen. Bei der Maßnahme-Findung wird nach dem Verhältnismäßigkeitsgrundsatz vorgegangen. Es werden zunächst Maßnahmen im Verkehrsraum vorgenommen, die mit wenig Aufwand umsetzbar sind, aber dennoch - im Sinne der Unfallbekämpfung - Wirksamkeit zeigen. Die umgesetzten Maßnahmen werden in definierten Zeiträumen kontrolliert und erneut durch die Unfallkommission bewertet. Stellt sich der erwünschte Erfolg nicht ein, werden weitere Maßnahmen eingeleitet. Im Extremfall muss durch die Unfallkommission der Umbau von Kreuzungen oder von einzelnen Fahrbahnabschnitten beschlossen werden, wie zum Beispiel in Zwickau, im Kreuzungsbereich Cainsdorfer / Äußere Zwickauer / Ebersbrunner Straße (Foto unten). Die Kreuzung galt seit 2006 als Unfallschwerpunkt und erhielt im Jahr 2011 - im Zuge der Deckenerneuerung auf der Äußeren Zwickauer Straße - einen Minikreisel (eine Maßnahme, für die es beim Sicherheitspreis des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft sogar Platz 2 für Zwickaus Unfallkommission gab). Häufig sind allerdings einfachere verkehrsorganisatorische Maßnahmen ausreichend, wie Warnhinweise, Markierungsarbeiten oder Geschwindigkeitsreduzierungen.
Die Unfallkommission der Stadt Zwickau konnte im Jahr 2020 verschiedene Maßnahmen für mehr Verkehrssicherheit im Stadtgebiet Zwickau umsetzen. Hierzu zählt eine Maßnahme auf der Werdauer Straße. Die stadtauswärtige Sperrfläche im Gleisbereich nach der Kreuzung Lutherstraße wurde verlängert und regelt nun ein rechtzeitigeres Einordnen des Straßenverkehrs in diesem Bereich. Ähnliches erfolgte auf der Kolpingstraße / B 93 Talstraße. Im Abschnitt Talstraße stadtauswärts nach Einmündung Kolpingstraße wurde eine Verlängerung der durchgehenden Mittelmarkierung notwendig. Diese verhindert nun einen zu voreiligen - und damit verkehrsgefährdenden - Spurenwechsel unmittelbar nach einem Abbiegevorgang. Vermehrt Unfälle ereigneten sich bisher auch auf der Gewerbestraße / Zwickauer Straße, Ortsausgang Schneppendorf. Dort wurde im vergangenen Jahr die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 70 km/h herabgesetzt und Warntafeln mit dem Hinweis auf Unfallhäufungsstelle installiert.
Verschiedene Maßnahmen zur Beseitigung von Unfallschwerpunkten wurden bereits in 2020/2021 angeschoben und umgesetzt, wie die neue Lichtsignalanlage am Knotenpunkt Reichenbacher Straße / Gutwasserstraße (Foto oben). Hier erfolgt bis Ende 2022 eine Nachuntersuchung. Auf der Crimmitschauer Straße außerhalb der Ortslage (Weißenborner Berg) wurden im Juni 2020 die maximale Höchstgeschwindigkeit auf 50 km/h reduziert und Kurvenleitmale installiert. Eine Nachuntersuchung ist bis Ende 2023 vorgesehen. Aufgrund mangelnder Griffigkeit ist hier mittelfristig auch eine Instandsetzung der Fahrbahndecke geplant. Im Stadtteil Marienthal ist voraussichtlich ab Ende September 2021 ein Verkehrsversuch vorgesehen, bei dem gleich mehrere Planungsgruppen zusammenarbeiten: die Unfallkommission, die AG Radverkehrsplanung und die AG Lärmaktionsplanung. Vorgesehen sind das Anlegen von Radverkehrsstreifen auf der Marienthaler Straße stadtauswärts zwischen Werdauer Straße und Fritzscheplatz sowie stadteinwärts zwischen Fritscheplatz und Werdauer Straße. Unterbrechungen wird es lediglich in Haltestellenbereichen und Bereichen mit Spuraufteilung und Zwangsführung zum Fahren in Fahrspuren geben. An einigen Stellen in den vorgenannten Abschnitten soll der Straßenverkehr auf den Gleisbereich verlagert werden. Die Dauer des Verkehrsversuchs ist mit mindestens einem Jahr angesetzt. Ähnliches ist für den Abschnitt zwischen Hausgrundstück 171 und Jacobstraße in Vorbereitung. Auch hier ist ein beidseitiger Radfahrstreifen unter Ausschluss der Bereiche mit Spuraufteilung und Zwangsführung zum Fahren in Fahrspuren geplant. Ob das Führen des Radverkehrs im Querungsbereich der Schienen möglich ist, wird noch untersucht.
Unfallkommissionen gibt es in allen Bundesländern seit den siebziger Jahren. Sie sind ein bedeutender Bestandteil im gesamten Spektrum der Verkehrssicherheitsarbeit und es ist nicht zuletzt ihrer Arbeit zu verdanken, dass die Zahl der Toten und Verletzten im Straßenverkehr stetig abnimmt.

Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau

Tipp der Woche: Liederpoetin Anna Depenbusch im KAT Bad Elster

Westsachsen/Bad Elster.-
Am Sonntag, den 12. September beehrt die großartige Liederpoetin Anna Depenbusch um 19 Uhr das König Albert Theater mit einem Festspielkonzert in Echt-Zeit.
Leidenschaft und Temperament, Kreativität und Poesie, Humor und Ironie: Diese Charaktereigenschaften zeichnen die Hamburger Liedermacherin aus. In ihrer Poesie verschmelzen Geschichten, Anekdoten, Träume, Wünsche und Sehnsüchte in einer Symbiose miteinander. Nicht von ungefähr kommt es, dass sie bereits mit dem Deutschen Chansonpreis und dem Fred-Jay-Preis ausgezeichnet wurde. Für ihr neues Programm »Echt-Zeit« hat sie sich ganz bewusst historisch bedeutsame Konzerthäuser ausgesucht, deren Wände ihre ganz eigenen Geschichten erzählen. Das König Albert Theater bietet somit das perfekte Ambiente für dieses Festspielkonzert! Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de

30 August 2021

Happy Birthday: Giora Feidman – Tour 85 kommt nach Zwickau

Westsachsen/Zwickau.-
Der 85. Ehrentag des großen „King of Klezmer“ Giora Feidman jährt sich gemeinsam mit 1700 Jahren jüdischen Lebens in Deutschland und dem 100. Geburtstag des berühmten argentinischen Komponisten Astor Piazzolla. Mit einzigartigen Interpretationen des Klezmers, Piazzollas Tango Nuevo sowie weltbekannten Melodien und Kompositionen nimmt Giora Feidman sein Publikum anlässlich dieser Feierlichkeiten am 2. Oktober um 20 Uhr in der Lutherkirche mit auf eine besondere musikalische Reise.
Von traurigen Weisen bis hin zu wilden Tänzen: Giora Feidman verzaubert seine Gäste im Rahmen dieser abwechslungsreichen Geburtstagstournee mit Klängen zwischen Träumen und Lachen, leidvoller Melancholie und halsbrecherischer Virtuosität. Begleitet wird der Maestro von dem Ensemble Klezmer Virtuos, das mit Konstantin Ischenko am Akkordeon, Nina Hacker am Kontrabass, Hila Ofek an der Harfe und Andre Tsirlin am Saxophon Feidmans Klarinette auf eindrucksvolle Weise ergänzt.
Musik ist für Giora Feidman nicht einfach nur Musik. Sie ist eine Art der Verständigung über alle Arten von Grenzen hinweg. Ob verschiedene Religionen, Kulturen, Hautfarben oder Traditionen – Giora, selbst als Sohn jüdischer Einwanderer aus Bessarabien am 25. März 1936 in Argentinien geboren, schafft es immer, mit seiner Klarinette Brücken zwischen Völkern und Kulturen zu bauen. Verschiedenste Musikstile schrecken ihn nicht ab, er vermischt sie kurzerhand und macht aus ihnen ein neues, einzigartiges Repertoire.
Im Jahr 1956 verließ Giora Feidman im Alter von 21 Jahren Buenos Aires und reiste nach Israel, wo er heute noch lebt. "Erst als ich in Israel war, wurde mir bewusst, wie wichtig jüdische Musik für mich sein würde. Damals konnte ich noch nicht wissen, wie sehr diese Musik eines Tages mein Leben und meine Karriere als Musiker verändern und bestimmen würde", sagt Giora Feidman. Der Erfolg ergibt sich bei Gioras Leidenschaft für Musik ganz von selbst - mittlerweile gilt er als der berühmteste Klezmer-Klarinettist der Welt. Mehrere Klassik-Echos und sein musikalischer Beitrag zu Steven Spielbergs oscarprämiertem Film „Schindlers Liste“ sprechen für sich. „Die Klarinette ist das Mikrofon meiner Seele, und ich wurde geboren, um Musik zu machen", so der Klarinettenvirtuose.
Der 1978 in Russland geborene Konstantin Ischenko ist 1. Preisträger aller wichtigen Wettbewerbe für Akkordeon. Seine intensive Ausbildung an mehreren Konservatorien zahlt sich aus: Auf der ganzen Welt hat der Musiker schon Auftritte gespielt. Seit 2012 beehrt er auch Giora Feidman mit seiner musikalischen Begleitung.
Die studierte Jazz- und Popularmusikerin Nina Hackerwurde musikalisch von zahlreichen talentierten Kollegen, Bands und Projekten geprägt. An verschiedenen Musikschulen unterrichtet sie sowohl E-Bass als auch Kontrabass, coacht Bands und erarbeitete außerdem diverse CD-Produktionen und Theatermusik.
Die Harfenistin und mehrfache Preisträgerin von verschiedenen internationalen Wettbewerben Hila Ofek wurde 1990 in Tel-Aviv, Israel, geboren. Als Solistin ist sie mit verschiedenen Orchestern wie dem Carlos Chaves Orchestra, den Jerusalem Symphony Orchestra und dem Raanana Symphonette Orchestra aufgetreten. Auch hat sie bereits bei Aufnahmen von Giora Feidman und dem Gershwin Quartett mitgewirkt.
Der Saxophonist Andre Tsirlin wurde 1988 in Irkutsk, Russland, geboren. Er immigrierte 1991 nach Israel, wo er im Alter von 13 Jahren am Jerusalemer Konservatorium für Musik & Tanz sein Saxophonstudium begann. Als Solist spielte er bereits mit zahlreichen Orchestern, darunter unter anderem das Jerusalem Symphony Orchester und das St. Petersburger Kammerorchester.

Quelle und Foto: MACC Management GmbH

Nacht der Schlösser: Programmvielfalt sorgt für gute Resonanz

Westsachsen/Glauchau.-
Die 21. Nacht der Schlösser in der Tourismusregion Zwickau – dem Zeitsprungland – war erneut sehr erfolgreich. Trotz der schlechten Wetterprognose, die eine Durchführung der Nacht der Schlösser Mitte der Woche in Frage stellte, konnte allerorts eine beschwingte Nacht der Schlösser gefeiert werden. Zahlreiche Gäste besuchten die elf Schlösser des Landkreises und der angrenzenden Nachbarregionen (Foto Glauchau). Die gute Resonanz ist unter anderem in der Vielfalt der Programme begründet. Ob Musik, Tanz, Feuershow und Feuerwerk oder beschaulicher mit Fotosafari oder Reisereportage, es war für jeden Besucher ein Highlight geboten. So mancher hatte somit die Qual der Wahl, ob er sein Lieblingsschloss besucht und verweilt oder sich aufmachte zu einer der anderen zahlreichen Veranstaltungen der teilnehmenden Schlösser. Für die kleinen Schlossprinzessinnen und -prinzen gab es bei Spiel und Spaß schon am Nachmittag jede Menge zu erleben.

Quelle und Foto: Zeitsprungland