02 April 2021

Kommentar: Kindersorgen sind rechtextrem? „Freie“ Presse - es reicht!

Westsachsen/Zwickau.-
Kinder stellen in diesen Tagen viele Fragen. Es sind die typischen Fragen von Kindern, die ihr Leid und ihre Sorgen mit ihren Worten mitteilen. Sie wollen wissen, wann sie wieder in die Schule gehen oder wieder mit ihren Freunden spielen dürfen. Und ob sie noch einmal Oma oder Opa werden besuchen können, die im Krankenhaus gerade in Isolation und Einsamkeit im Sterben liegen.
Erwachsene sind in diesen Tagen oft ratlos. Ratlos deshalb, weil sie nicht wissen, was sie auf diese Fragen antworten sollen. Denn es gibt keine befriedigenden Antworten. Umso mehr sollten sich vernünftige Menschen (unabhängig davon, welche Sichtweise der Einzelne zu den verordneten Corona-Maßnahmen haben mag) darüber einig sein, dass die Fragen von Kindern ernst genommen werden müssen. Man sollte vor allem in deren Interesse alle Hebel in Bewegung setzen, um ihnen baldigst wieder Zuversicht und eine lebenswerte Kindheit unter normalen menschlichen Bedingungen zurückgeben zu können.
Dass dieses einfache Gebot des gesunden Menschenverstandes beim Lokalbatt „Freie“ Presse offensichtlich keinen nennenswerten Stellenwert besitzt, befremdet in diesen Tagen sehr viele Menschen. Die propagandaartige Berichterstattung mit ihrer stetig zunehmenden Diffamierung und Entmenschung von Kritikern der Corona-Maßnahmen reicht den Verantwortlichen dieser Tageszeitung offensichtlich nicht mehr aus. Mittlerweile sieht man sich in deren Redaktionsstuben wohl sogar veranlasst, selbst die Sorgen von Kindern in den Kontext von Rechtsextremismus und angeblichen Angriffen auf Polizisten setzen zu müssen. Dies ist auf den Social Media-Kanälen des Lokalblattes nachzulesen (siehe Foto oben). Nach dem Weglassen der bei den systemtreuen Medien sonst üblichen Autorennennung, scheint man dort nun auch die letzten verbliebenen Hemmungen über Bord geworfen zu haben.

Was sind das für Menschen, die so etwas tun? Diese Frage stellten auch die Teilnehmer der Montagsdemo in der vergangenen Woche auf dem Zwickauer Hauptmarkt und forderten den Medienvertreter der „Freien“ Presse auf, sich zu erkennen zu geben. Niemand meldete sich zu Wort, was nur zwei mögliche Schlussfolgerungen zulässt: Entweder betreibt man gar keine eigene Recherche mehr vor Ort, oder als anwesender Medienvertreter der „Freien“ Presse ist man sich durchaus über die beschämende Qualität der eigenen Berichterstattung im klaren. Dies wäre angesichts der jüngsten Fehlleistungen durchaus nachvollziehbar. An ihn gerichtete Fragen zur Einseitigkeit seiner Berichterstattung lässt der für den Zwickauer Lokalteil verantwortliche Redakteur Michael Stellner (Foto unten Mitte, mit Grünen-MdB Wolfgang Wetzel, links und Kunstbanause Klaus Fischer, rechts) nach wie vor konsequent offen.

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31 März 2021

Sonderausstellung: Zwickauer Exponate gehen nach Chemnitz

Westsachsen/Zwickau/Chemnitz.-
Fünf wertvolle Exponate aus dem Zwickauer Stadtarchiv, den KUNSTSAMMLUNGEN und den Priesterhäusern ergänzen eine Sonderausstellung im SMAC Chemnitz. Wenn am Donnerstag, dem 1. April 2021 um 18 Uhr im Staatlichen Museum für Archäologie Chemnitz – kurz: SMAC – die neue Sonderausstellung unter dem Titel „DIE STADT. Zwischen Skyline und Latrine“ digital eröffnet wird, sind auch fünf wichtige Exponate aus den Zwickauer Kultureinrichtungen zu sehen.
So zeigen die Priesterhäuser einen Schwurblock („Eidstöckchen“), der farbig gefasst und auf das Jahr 1547 datiert ist. Er hat die Gestalt eines Reliquienschreins und trägt – wahrscheinlich als Warnung vor Meineiden – die Aufschrift „DV SOLT NIT SCHWEREN BEDENCK DAS ENDE“. Auf einer Seite ist der Schwurblock mit einer Kreuzigungsszene bemalt, auf der anderen Seite ist Christus als Weltenrichter dargestellt. Es stammt aus der ehemaligen Gerichtsstube in Zwickau.
Die KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum stellen ein Ölgemälde eines unbekannten Malers mit der Bezeichnung „Zwickau – Das Obere Tor“, angefertigt nach einer Lithografie der Herzog Chronik von Zwickau (dort datiert 1882), als Leihgabe zur Verfügung. Zu sehen ist darauf das Stadttor mit der dazugehörigen Stadtmauer, der Grabenbrücke und dem Schlagbaum. Im Turm befindet sich eine Tafel mit einem eingelassenen Schwan, dem Wappentier der Stadt Zwickau. Rechts des Turmes erkennt man ein Haus mit einem Staffelgiebel. („Dünnebierhaus“). Das Bild wurde in Vorbereitung der Ausstellung konservatorisch behandelt, d.h. die Oberflächen wurden gereinigt und die losen Malschichtpartien wieder gefestigt und planiert sowie der Firnis abgenommen. So erstrahlt es wieder in einem freundlichen Licht.
Das Stadtarchiv Zwickau steuert eines seiner wertvollsten Exponate und gleichzeitig einen der Höhepunkte in der Ausstellung bei: Den Codex Statutorum Zviccaviensium, das Zwickauer Stadtrechtsbuch, aus dem Jahr 1348. Er fixiert erstmals das Gewohnheitsrecht für unsere Stadt und zählt zu den ältesten schriftlichen Überlieferungen im Stadtarchiv. Als eigenständige Quelle zur Sozial-, Wirtschafts- und Politikgeschichte mit überregionaler Ausstrahlkraft steht er auf einer Stufe mit dem Freiberger Stadtrecht von 1300 und gilt als Vorlage für weitere Stadtrechtskodifizierungen. Angelegt von „Heinrich dem Schreiber“ hat er aufgrund seiner Rechtsbedeutung und seiner verwaltungsleitenden Funktion einen besonderen Schutz genossen, weshalb er viele Brände, v.a. den großen Stadtbrand von 1403, unbeschadet überstanden hat. Neben der in Deutsch verfassten Beschreibung der Bürgerrechte und -pflichten enthält er die ersten Handwerks-ordnungen: in diesem Zusammenhang auch die Ersterwähnung des Gebrauchs von Steinkohle durch die Schmiede. Von besonderem Wert sind die farbigen Miniatur-zeichnungen mittelalterlicher Strafen, da Zwickau zu dieser Zeit Inhaber der hohen Gerichtsbarkeit war – ein Recht, was nur wenigen anderen Städten zustand. Der Codex befindet sich in einem hervorragenden Zustand, lediglich der Einband wurde 2019 restauriert. Mittlerweile liegt er in digitaler Form vor, so dass das Original nicht mehr in die Hand genommen werden muss. Eine große Ausnahme stellt nun die Ausstellung in Chemnitz dar, in der das Original aus konservatorischen Gründen vier Wochen zu Beginn und zwei Wochen vor Ende der Ausstellung den Besuchern präsentiert wird. Darüber hinaus gehen noch der älteste bekannte Siegelstempel der Stadt aus dem Jahr 1290 und ein Stadtsiegel aus rotem Wachs aus dem Jahr 1473 auf die Reise nach Chemnitz.
Die Ausstellung ist vom 1. April bis zum 26. September 2021 bis zu einer Öffnung der Museen vorerst online zu sehen. In der Schau geht es um die Stadt als kulturübergreifendes Phänomen und zentraler Ort in komplexen Gesellschaften. Ausgangspunkt ist die sächsische Stadtarchäologie, die Schichten und Spuren freilegt, welche unsere Städte oft bis heute prägen. Exponate kommen aus Städten des Zweistromlandes, der klassischen Antike, des Mittelalters, der Neuzeit und vielleicht sogar der „Zukunft“.

Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau

30 März 2021

Wegen Hetze im Netz: „Volksstimme“ empfiehlt Wetzel die Ausreise

Westsachsen/Zwickau.-
Nachdem sich schon am vergangenen Wochenende in Zwickau hunderte Menschen zum spontanen Protest gegen die immer empfindlicheren Freiheitsbeschneidungen unter dem Vorwand des „Seuchenschutzes“ versammelt hatten, wurde der Zwickauer Hauptmarkt auch am Montagabend wieder zum Ort der freien Meinungsäußerung. Erneut konnte man hier miterleben, wie die immer wieder verlängerten Lockdown-Maßnahmen der Bundes- und Landesregierung und die dadurch hervorgerufenen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Schäden den Menschen unter den Nägeln brennen. Im Unterschied zum Wochenende verzichteten die anwesenden Polizeikräfte am Montag auf Provokationen. Es scheint, dass sich auf dieser Seite die Einsicht durchsetzt, dass eine weitere Eskalation der gespannten Lage niemandem dienlich ist.
Dass derartige Einsichten auch in den Kreisen der politisch Verantwortlichen angekommen sein könnten, wird von den Demonstranten allerdings stark bezweifelt. Deutliche Worte wurden auch diesmal in Richtung Landes- und Bundeshauptstadt geschickt. Auch die staatsnahen Medien, vor allem der MDR und das Regionalblatt „Freie“ Presse bekamen ihr Fett weg. Deren Berichterstattung wird in immer größerem Maße als plumpe Propaganda und betreutes Denken für eine als unmündig eingestufte Leserschaft, nicht selten gespickt mit persönlichen Diffamierungen, empfunden.
Vom Offenen Mikrofon wurde auch diesmal wieder reichlich Gebrauch gemacht. Es ist die breite Palette verschiedenster Sichtweisen und Weltanschauungen, die diese Veranstaltungen für viele Besucher immer wieder zu etwas Besonderem machen. Vor allem Max (21), Trainer einer Faustball-Jugendmannschaft, traf diesmal den Nerv der anwesenden Gäste. Es tut ihm in der Seele weh, wie die Kinder, die er einst trainiert hat, unter ihrer sozialen Isolation leiden.
Der Vertreter des Zwickauer Bürgerbündnisses „Volksstimme“ widmete sich gegen Ende der Veranstaltung in einer äußerst stimmungs- und humorvollen Rede der anhaltenden Hetze des Zwickauer Bundestagsabgeordneten Wolfgang Wetzel (Grüne) und empfahl diesem (auch wegen des gestörten Verhältnisses der Grünen zur Heimat) die Ausreise. Dieser Ratschlag stieß auf ausgiebigen Zuspruch.
Die nächste Veranstaltung dieser Art findet am Ostermontag um 19 Uhr wie gewohnt auf dem Zwickauer Hauptmarkt statt.

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Saisonbeginn: Erste Brunnen und Wasserspiele sprudeln wieder

Westsachsen/Zwickau.-
In diesem Jahr konnte aufgrund der wechselhaften und zum Teil ungünstigen Witterungsbedingungen erst Mitte März mit der Überprüfung, Reinigung und Komplettierung der Brunnenanlagen begonnen werden. Diese Arbeiten sind nun weitestgehend abgeschlossen. Somit konnten heute die ersten Brunnenanlagen in Betrieb gehen. Hierzu zählen der Kinderreigen vorm frisch sanierten Gewandhaus, das Wasserlichtspiel auf dem Westspiegel des Hauptmarktes und die Brunnen auf dem Domhof und dem Kornmarkt. Auch die neu angelegte Brunnenanlage am Vereinsheim in Schlunzig läuft bereits.
Bis Ostern folgen noch das Brunnenensemble an der Katharinenstraße und der Schwanenbrunnen im Schwanenteichpark. Nach Ostern werden dann noch der Amorbrunnen im Park „Neue Welt“ und der Fischbrunnen in Planitz zugeschaltet. Die Inbetriebnahme des Freundschaftsbrunnens am Schumannplatz verzögert sich leider noch ein wenig. Hier wurden während der Überprüfung kleinere Risse an der Anlage gesichtet, die erst noch abgedichtet werden müssen. Den Abschluss bildet die Fontaine auf dem Schwanenteich. Diese wird – wie jedes Jahr – erst Anfang Mai in Betrieb gehen.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

Ein Zeichen der Zuversicht: Kunstwerk aus bunten Eiern lockt

Westsachsen/Werdau.-
Nach einer Zwangspause im vergangenen Jahr darf er nun wieder bestaunt werden: Der Werdauer Osterbrunnen. Am Freitagnachmittag, dem 26. März, wurde er von gut zehn freiwilligen Helfern unterschiedlichsten Alters im Herzen der Stadt errichtet.
Vorbereitet wurde er von Brigitte Tittmann und Helga Kleber. Dazu wurden unter anderem überdimensionalen Eier, die einst vom Bildungswerk der Sächsischen Wirtschaft aus alten Fahrradfelgen gefertigt wurden, neu dekoriert. Eine Woche vor Karfreitag erfolgte dann mit Unterstützung vom Garten- und Landschaftsbau Volkmar Gutsche der Aufbau und die Dekoration vor Ort am Marktbrunnen. Das nötige Strauchmaterial lieferten der Werdauer Waldfriedhof und der Friedhof Leubnitz an.
Voraussichtlich bis zum dritten Aprilwochenende wird der Brunnen nun als kleines aber feines Ausflugs- und Fotoziel zu bewundern sein. Wer die private Initiative zukünftig unterstützen möchte, kann sich an André Kleber, einen der Initiatoren, unter Telefon 0174 7275595 wenden.

Quelle und Foto: André Kleber, Werbemanufaktur Werdau GmbH

29 März 2021

Staatsanwaltschaft ermittelt wieder gegen die Sparkasse Zwickau

Westsachsen/Zwickau.-
Nachdem die Westsächsische Zeitung bereits mehrfach darüber berichtet hatte, nimmt die Staatsanwaltschaft Zwickau jetzt die Ermittlungen gegen die Vorstände der Zwickauer Sparkasse, Felix Angermann und Josef Salzhuber, wieder auf. Wie Staatsanwalt Jörg Rzehak (Foto) mitteilt, wird die Strafanzeige der WSZ vom 2. Dezember 2020 derzeit unter dem Aktenzeichen 100 Js 26095/20 bearbeitet.
Bereits seit 2016 gehen bei den Ermittlungsbehörden regelmäßig Betrugsanzeigen gegen die vorbezeichneten Personen ein. Bisher wurden alle Verfahren eingestellt. Hintergrund dürften die mutmaßlichen Verquickungen zwischen Sparkasse, Stadtverwaltung und Justiz sein. So wurde bereits vor Jahren bekannt, dass der Haus- und Hofanwalt der Sparkasse Zwickau, Jörg Dietsch, mit der bis vor kurzem noch in der Zwickauer Staatsanwaltschaft tätigen Antje Dietsch verheiratet ist. Letztere hatte Einfluss auf die Ermittlungen gegen die Sparkasse, was sie vermutlich auch ausnutzte (WSZ berichtete). Ende des vergangenen Jahres wurde sie an den Bundegerichtshof berufen. Damit dürfte in Zwickau erstmals der Weg für neutrale Ermittlungen frei sein. Dies liegt nun in Rzehaks Händen.
Da sowohl die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), die Staatsanwaltschaft Dresden, wie auch das Sächsische Justizministerium darüber in Kenntnis sind, dürfte es diesmal schwer werden, eine Einstellung des Verfahrens zu erklären. Insider rechnen deshalb mit der Erhebung einer öffentlichen Klage.

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26 März 2021

Neuer Partner: GGV Werdau unterstützt Baby-Begrüßungsaktion

Westsachsen/Werdau.-
Am 1. September 2013 startete die Stadtverwaltung Werdau mit der Übergabe von Baby-Begrüßungs-Paketen an Eltern und Kinder aus dem Standesamtsbezirk des Rathauses. Mittlerweile wurden bereits knapp 1.750 Pakete von den Standesbeamten überreicht. Allein 2020 waren es 126 Stück, weitere 31 in den ersten Wochen des Jahres 2021.
Die Idee selbst stammt vom ehemaligen Oberbürgermeister Stefan Czarnecki (kleines Foto) und war im Rahmen der Diskussionen über ein Begrüßungsgeld für Neugeborene entstanden. „Das Problem mit Bargeld ist, dass es binnen weniger Tage aufgebraucht wird. Wir wollen Kind und Eltern aber einen größeren, zielgruppengerechten Nutzen geben“, so der Familienvater im Jahr 2013. Aufbauend auf den vielen guten Erfahrungen der Vergangenheit basiert das Werdauer Begrüßungspaket auf einer engen Zusammenarbeit mit den Händlern und Unternehmen.
Derzeit unterstützen insgesamt zehn Partner das Konzept, an dem auch Sören Kristensen (großes Foto rechts) weiter festhält. „Die Baby-Begrüßungs-Pakete sind eine kleine aber feine Erfolgsgeschichte, die bislang von ausnahmslos allen Eltern positiv angenommen wurde. Umso mehr freue ich mich, dass wir nun och einen zusätzlichen Partner mit im Boot haben“, erklärt das Werdauer Stadtoberhaupt.
Gemeint ist die Gebäude- und Grundstücksverwaltungs- GmbH Werdau mit Sitz auf der Turnhallenstraße. Das Unternehmen vermietet insgesamt 1.545 Wohnungen und Gewerbeeinheiten in 160 eigenen Objekten. Außerdem werden 450 Einheiten anderer Eigentümer betreut. „Der Slogan ‚Willkommen daheim‘ ist für uns weit mehr als ein Spruch. Er ist die Kernaussage einer Philosophie, mir der wir nun auch die Baby-Begrüßungs-Pakete unserer Heimat bereichern wollen“, erklärt Geschäftsführerin Ines von Müller (großes Foto links). Und so befindet sich im Päckchen künftig auch ein Willkommens-Lätzchen, für das sich Ines von Müller auch aus eigener Erfahrung entschieden hat. „Es gibt einige wenige, nützliche Dinge, von denen man als Eltern nie genug haben kann. Lätzchen gehören da definitiv dazu“, ergänzt die Unternehmerin mit einem Augenzwinkern.
Bislang erfolgte die Anschaffung von insgesamt 2.000 dekorativen und hochwertigen Pappkartons im Werdau-Layout, die durch die Eltern für das Kind individualisiert und später mit Zeichnungen, Fotos und anderen Erinnerungen gefüllt werden können. Das Layout und die Produktion organisierte die Werdauer Firma Werbung und Druck Dahmen auf der Mühlenstraße. Die Sparkasse Zwickau beteiligt sich von Anfang an als Premiumpartner maßgeblich an der Finanzierung der Baby-Begrüßungs-Pakete.
Die Füllung, bestehend aus Gutscheinen und kleinen Geschenken, stammt von verschiedenen Einzelhändlern und Unternehmen aus dem Werdauer Stadtgebiet und Fraureuth. Damit sind die Kartons gut gefüllt. Die Geschenke von Facheinzelhändler und Unternehmen stoßen auf ein meist gutes Echo. Viele Gutscheine werden jedoch oft erst im Laufe der Jahre in Geschäften eingelöst.


Quelle und Foto: André Kleber, Werbemanufaktur Werdau GmbH

25 März 2021

Zwickauer MdB übernimmt Vorsitz im Rechnungsprüfungsausschuss

Berlin/Westsachsen/Zwickau.- Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat den Zwickauer Bundestagsabgeordneten Carsten Körber (CDU/Foto) in seiner gestrigen Sitzung einstimmig zum neuen Vorsitzenden des Rechnungsprüfungsausschusses gewählt. Der 41-jährige übernimmt damit den Vorsitz von seinem Kollegen Axel E. Fischer. Körber dankte Fischer für die bisherige, gute Zusammenarbeit und den Mitgliedern des Haushaltsausschusses für das in seine Person gelegte Vertrauen.
Der Rechnungsprüfungsausschuss ist ein Unterausschuss des Haushaltsauschusses. Während der Haushaltsausschuss für den Bundesetat und die Bewilligung der Haushaltsmittel für die Bundesregierung zuständig ist, prüft der Rechnungsprüfungsausschuss die Haushalts- und Wirtschaftsführung des Bundes und bereitet die Entlastung der Bundesregierung durch den Bundestag vor. Grundlage der Arbeit des Rechnungsprüfungsausschusses sind die jährlichen Bemerkungen des Bundesrechnungshofes.
Weitere Informationen finden sich auf der Internetseite der Badischen Neuesten Nachrichten: https://bnn.de/nachrichten/politik/wechsel-im-bundestag-carsten-koerber-folgt-auf-axel-e-fischer-bei-ausschussvorsitz.

Quelle und Foto: CDU/Carsten Körber

24 März 2021

Ausstellung digital: Spannende Infos zu Künstlern und Werken via App

Westsachsen/Zwickau.- Groß ist das Fernweh und die Sehnsucht - nach Sommer, Sonne, Italien oder dem Dolce Vita. Die Ausstellung „Italiensehnsucht! Auf den Spuren deutschsprachiger Künstlerinnen und Künstler 1905-1933“ (geplante Ausstellungsdauer: 27. März bis 30. Mai) in den KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum nimmt mit auf die Reise in „das Land, wo die Zitronen blüh’n“. Man entdeckt nicht nur die Orte Italiens – die Fischerorte an der ligurischen Küste oder am Golf von Salerno, die großen Städte wie Florenz, Venedig und Rom – sondern auch ganz viele verschiedene künstlerische Temperamente und die Art, wie sie Italien für sich wahrgenommen haben. Die Ausstellung vereint rund 80 Gemälde, Fotografien, Papierarbeiten und Skulpturen von Künstlerinnen und Künstlern zwischen 1905 und 1933 – u. a. von Ernst Barlach, Adolf Erbslöh, Erich Heckel, Carlo Mense, Gabriele Münter, Walter Ophey, Max Pechstein, Hans Purrmann, Anita Rée und Karl Schmidt-Rottluff.
Da das Museum derzeit geschlossen ist, wird die Ausstellung mit digitalen Aktionen begleitet. Dazu zählen ein 360-Grad-Rundgang, Videos zu „Lieblingsbildern“, eine App mit Quiz und natürlich: ausgewählte Werke.
Mit Italien verbinden sich seit Goethes berühmter Reise südliche Sehnsuchtsbilder, die viele Künstlergenerationen magisch anzogen. Es galt, antike Schätze, geschichtsträchtige Städte und eine sonnendurchflutete Mittelmeerlandschaft zu erkunden. Vielfältig waren die kulturellen Anregungen, überwältigend das südliche Lebensgefühl. Unzählige Kunstwerke in den Kirchen, Palazzi und Museen lockten in das Land jenseits der Alpen: In Florenz ließ sich die Kunst der Renaissance studieren, die Zauberstadt Venedig faszinierte durch seine Lage in der Lagune und Rom beeindruckte als macht- und prachtvolles Zentrum der katholischen Weltkirche. Die Mittelmeerlandschaft, das glitzernde Wasser, das gleißende Licht, die exotische Vegetation faszinierten gleichermaßen. Neben Paris, das zu Beginn des 20. Jahrhunderts zur maßgeblichen Inspirationsquelle für die junge Künstlergeneration avancierte, blieb Italien begehrtes Reiseziel, etwa für August Macke und Max Pechstein. Künstler wie Ernst Barlach oder Karl Schmidt-Rottluff kamen als Stipendiaten an die deutschen Künstlerhäuser, die Villa Romana in Florenz und die Villa Massimo in Rom, und konnten das Land auf diese Weise für sich und ihr Schaffen entdecken.
Derzeit müssen die KUNSTSAMMLUNGEN leider geschlossen bleiben. Das Haus hat daher digitale Angebote entwickelt, die ab Samstag, dem 27. März unter www.kunstsammlungen-zwickau.de genutzt werden können. Dazu zählen ein 360-Grad-Rundgang, Videos der Kuratorinnen und Mitarbeiterinnen des Museums zu ihren „Lieblingsbildern“, eine App mit Quiz und ausgewählten Werke, versehen mit Hörtexten. Mit Ausstellungsbeginn fließen jede Woche neue Bilder und Kreativangebote ein. Der 360-Grad-Rundgang durch die Ausstellung ersetzt zwar nicht die persönliche Begegnung mit den Kunstwerken, bietet aber einen anschaulichen Einblick in die Ausstellungsräume. Ergänzt wird der virtuelle Rundgang durch Zoom-Effekte, Videos, Hör- und Textstationen. Verschiedene Malvorlagen, Suchbilder sowie weitere spielerische Angebote laden zum kreativen Entdecken der Italien-Bilder ein. Die neue Challenge in der App MuseumStars „ITALIENSEHNSUCHT?“ bietet eine abwechslungsreiche Entdeckungsreise nach Bella Italia, mit spannenden Infos zu Künstlern und Werken sowie kniffligen Quiz- und Schätzfragen. Die App MuseumStars steht zum Download in allen App-Stores zur Verfügung. 

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

23 März 2021

Eltern empört: Protest gegen Freiheitsbeschränkungen wächst stetig

Westsachsen/Zwickau.-
Wie in vielen anderen Städten kam es auch in Zwickau am Montagabend erneut zum friedlichen Protest gegen die immer weiter ausufernden Freiheitsbeschneidungen unter dem Deckmantel der Corona-Bekämpfung. Neben den Organisatoren der immer montags stattfindenden Kundgebung machten auch zahlreiche Gäste Gebrauch vom Offenen Mikrofon: Unternehmer, deren Existenzen durch die Maßnahmen immer weiter ruiniert werden, Eltern, deren Kinder unter Schulschließungen, Angstmacherei und Testzwang leiden und Mitmenschen, die nicht weiter tatenlos dabei zusehen wollen, wie ihre unveräußerlichen Grundrechte mehr und mehr mit Füßen getreten werden. Mit deutlichen Worten kritisiert wurde die Salamitaktik (Foto) der Bundes- und Landesregierungen, mit der den Menschen der Entzug ihrer Grundrechte scheibchenweise schmackhaft gemacht werden soll. Als ob man diese Einschätzung bestätigen wollte, hatte die Sächsische Landesregierung unter Michael Kretschmer (CDU) gestern fast zeitgleich noch einmal nachgelegt, die desaströsen Lockdown-Maßnahmen ein weiteres Mal verlängert und verschärft. Sprach man im vergangenen November noch von einem harten Lockdown, der angeblich dafür sorgen sollte, dass man Weihnachten wieder unbeschwert würde feiern können, ist es nun mittlerweile das kommende Osterfest, welches den von oben diktierten Lockdown-Maßnahmen zum Opfer fallen soll. Die forcierten Massentests, welche allein durch ihre Fehlerquote die angeblichen Ansteckungszahlen auch in den nächsten Wochen absehbar in die Höhe treiben werden, stoßen ebenfalls auf immer größeren Unmut, was im Laufe der Veranstaltung in ebenso deutlichen wie sachlichen Worten angeprangert wurde. Unbestrittener Höhepunkt des Abends war eine Kunstaktion eines Aktivistenteams in Seuchenschutzanzügen mit passender musikalischer Untermalung. Einig war man sich, dass trotz ungebrochener positiver Resonanz die Teilnehmerzahl von mehreren hundert Menschen, die sich auf und um den Zwickauer Hauptmarkt versammelt hatten, noch eindeutig zu wenig ist. Für kommenden Montag ist die nächste Veranstaltung angesetzt. Diese wird aufgrund der Umstellung auf die Sommerzeit um 19 Uhr auf dem Zwickauer Hauptmarkt beginnen. Den ungekürzten Video-Mitschnitt der Veranstaltung kann man in Kürze auf diesem Kanal anschauen: Westsächsisches Fernsehen

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