Quelle und Foto: Chursächsische Verwaltungs GmbH
14 Juli 2020
Der Klassik-Tipp der Woche: Sommer-Sonate für Cello und Klavier
Westsachsen/Bad Elster.- Am Sonntag, den 26. Juli laden die beiden Solistinnen Margreta Häfer und Yoko Kuwahara um 19.00 Uhr zu einer romantischen „Sommer-Sonate für Cello & Klavier“ in die Kunstwandelhalle Bad Elster ein. Die bereits mehrfach ausgezeichnete vogtländische Cellistin Margreta Häfer ist Bad Elster als Teilnehmerin der Chursächsischen Meisterkurse schon lange verbunden. Gemeinsam mit ihrer Klavierbegleitung schenkt sie dem Publikum an diesem Abend eine anspruchsvolle Variation virtuoser Meisterwerke zweier großen Komponisten: Neben Beethovens berühmter Sonate Nr. 5 in D-Dur und seinen „Sieben Variationen über das Duett Bei Männern, welche Liebe fühlen“ aus Mozarts „Zauberflöte“ erklingen dazu Mendelssohns romantische Sonate Nr. 2 in D-Dur und seine weltberühmte Komposition „Lied ohne Worte“ – ohne Worte: großartige Musik! Tickets: 037437/ 53 900 | www.kunstwandelhalle.de
Geschwindigkeitsbegrenzung: Auf dem Markt gilt Tempo 20
Westsachsen/Werdau.- Seit wenigen Wochen können die Gäste die neue Terrasse des Italienischen Restaurants „Romantica“ in Werdau endlich in vollen Zügen genießen. Und das tun sie auch. Einziger Wehrmutstropfen: Die Kellner der beliebten Gaststätte brauchen, vor allem in den Abendstunden, flinke Füße. Denn leider hält sich nicht jeder an die Geschwindigkeitsbegrenzung.
„Auf dem Werdauer Markt gilt 20 km/h. Das ist wichtig, um den Interessen der vielen verschiedenen Anlieger und Anwohner Rechnung zu tragen und die Sicherheit zu gewährleisten“, erklärt Florian Kieslich, Fachbereichsleiter öffentliche Sicherheit und Ordnung der Stadtverwaltung.
Restaurantinhaber Bujar Ismani weiß nur zu gut, dass das nicht jeden interessiert. Immer wieder kommt es vor, dass einzelne Fahrer den Marktplatz als Rennpiste nutzen. Zum Leitwesen von Gästen und Personal. „Gelegentlich missachten sogar einige Autobesitzer die Einbahnstraßenregelung. Das ist besonders ärgerlich“, berichtet der Unternehmer.
Um auf die Problematik hin zu weisen startete Ende letzter Woche die Verkehrswacht Zwickauer Land e.V. eine Aktion. Sie erfasste alle Autos und deren Geschwindigkeiten, kam mit den Bürgern ins Gespräch. „Wir haben ein herrliches Markt-Ensemble, das viele Einwohner und Gäste zu schätzen wissen. Wirklich genießen kann man es aber nur, wenn sich auch alle an die Regeln halten“, begründet die Vorsitzende Sally Moser ihre Motivation.
Während der Messungen am Freitagmittag konnten insgesamt 120 Werte am Messpunkt registriert werden. Die Durchschnittsgeschwindigkeit betrug vorbildliche 13,3 km/h. 85% aller PKW fuhren maximal 18 km/h oder weniger. So wünschen sich das Bujar Ismani und sein Team jeden Tag.
„Auf dem Werdauer Markt gilt 20 km/h. Das ist wichtig, um den Interessen der vielen verschiedenen Anlieger und Anwohner Rechnung zu tragen und die Sicherheit zu gewährleisten“, erklärt Florian Kieslich, Fachbereichsleiter öffentliche Sicherheit und Ordnung der Stadtverwaltung.
Restaurantinhaber Bujar Ismani weiß nur zu gut, dass das nicht jeden interessiert. Immer wieder kommt es vor, dass einzelne Fahrer den Marktplatz als Rennpiste nutzen. Zum Leitwesen von Gästen und Personal. „Gelegentlich missachten sogar einige Autobesitzer die Einbahnstraßenregelung. Das ist besonders ärgerlich“, berichtet der Unternehmer.
Um auf die Problematik hin zu weisen startete Ende letzter Woche die Verkehrswacht Zwickauer Land e.V. eine Aktion. Sie erfasste alle Autos und deren Geschwindigkeiten, kam mit den Bürgern ins Gespräch. „Wir haben ein herrliches Markt-Ensemble, das viele Einwohner und Gäste zu schätzen wissen. Wirklich genießen kann man es aber nur, wenn sich auch alle an die Regeln halten“, begründet die Vorsitzende Sally Moser ihre Motivation.
Während der Messungen am Freitagmittag konnten insgesamt 120 Werte am Messpunkt registriert werden. Die Durchschnittsgeschwindigkeit betrug vorbildliche 13,3 km/h. 85% aller PKW fuhren maximal 18 km/h oder weniger. So wünschen sich das Bujar Ismani und sein Team jeden Tag.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau
13 Juli 2020
Schlossführung für jedermann auf dem Oberen Schloss Greiz
Westsachsen/Ostthüringen/Greiz.- Das Obere Schloss ist ein weithin bekanntes, architektonisch wertvolles und markantes Kulturdenkmal, das jeden Betrachter in seinen Bann zieht. Als Wahrzeichen vergangener deutscher Geschichte gibt es dem reizvollen Greizer Landschaftsbild im Tal der Weißen Elster ein charakteristisches Gepräge. Als ehemaliges Residenzschloss wartet es mit einer interessanten und wechselvollen Geschichte auf (Foto Kassenhaus).
Im Rahmen einer öffentlichen Schlossführung über das Gelände des Oberen Schlosses Greiz können alle Interessierten am kommenden Samstag, 18. Juli, auf den Spuren der einstmals fürstlichen Bewohner des Oberen Schlosses wandeln und Episoden aus der Vergangenheit und Gegenwart des beeindruckenden Schlosses erfahren. Die Besichtigung des Fürstlichen Marstalls, des Brunnenraumes und des Gefängnisses sind Inhalt des Rundganges.
Für Fragen rund um die öffentliche Führung auf dem Oberen Schloss Greiz stehen die Mitarbeiterinnen der Tourist-Information Greiz unter Tel. 03661 – 689815 zur Verfügung.
Termin: Samstag, 18. Juli 2020
Preise: Erwachsene 4,- Euro / Kinder 2,- Euro
Tickets: nur im Vorverkauf in der Tourist-Information im Unteren Schloss Greiz
Startpunkt: Greiz, Oberes Schloss, am Torhaus
Zeit: 14.00 Uhr, Dauer rund 1 ½ Stunden
Teilnehmeranzahl: 15 Personen
Wichtige Hinweise:
Für die Schlossführung bitten wir um vorherige Anmeldung. Die Teilnahmetickets sind im Vorverkauf, bzw. bis max. 15 Minuten vor Beginn der Führung, in der Tourist-Information Greiz im Unteren Schloss, Burgplatz 12, erhältlich. Eine Teilnahme an dem Rundgang ist nur mit gültigem Ticket möglich. Aufgrund der aktuellen Situation können nur 15 Personen an der Führung teilnehmen. Die Bezahlung der Tickets bei dem Gästeführer ist nicht möglich. Die Hygiene- und Abstandsregeln sind während des Rundganges einzuhalten.
Im Rahmen einer öffentlichen Schlossführung über das Gelände des Oberen Schlosses Greiz können alle Interessierten am kommenden Samstag, 18. Juli, auf den Spuren der einstmals fürstlichen Bewohner des Oberen Schlosses wandeln und Episoden aus der Vergangenheit und Gegenwart des beeindruckenden Schlosses erfahren. Die Besichtigung des Fürstlichen Marstalls, des Brunnenraumes und des Gefängnisses sind Inhalt des Rundganges.
Für Fragen rund um die öffentliche Führung auf dem Oberen Schloss Greiz stehen die Mitarbeiterinnen der Tourist-Information Greiz unter Tel. 03661 – 689815 zur Verfügung.
Termin: Samstag, 18. Juli 2020
Preise: Erwachsene 4,- Euro / Kinder 2,- Euro
Tickets: nur im Vorverkauf in der Tourist-Information im Unteren Schloss Greiz
Startpunkt: Greiz, Oberes Schloss, am Torhaus
Zeit: 14.00 Uhr, Dauer rund 1 ½ Stunden
Teilnehmeranzahl: 15 Personen
Wichtige Hinweise:
Für die Schlossführung bitten wir um vorherige Anmeldung. Die Teilnahmetickets sind im Vorverkauf, bzw. bis max. 15 Minuten vor Beginn der Führung, in der Tourist-Information Greiz im Unteren Schloss, Burgplatz 12, erhältlich. Eine Teilnahme an dem Rundgang ist nur mit gültigem Ticket möglich. Aufgrund der aktuellen Situation können nur 15 Personen an der Führung teilnehmen. Die Bezahlung der Tickets bei dem Gästeführer ist nicht möglich. Die Hygiene- und Abstandsregeln sind während des Rundganges einzuhalten.
Quelle und Foto. Stadtverwaltung Greiz
12 Juli 2020
Energie-Experte klagt an: „Abrechnungsbetrug am Mieter durch die GGZ“
Westsachsen/Zwickau.- „Sie handeln wie Scientologen und fallen nun sicherlich bald auf die Nase.“ Damit meint Reiner Gelfort (Foto) die Verantwortlichen in der Zwickauer Stadtverwaltung. Und er erklärt auch, warum er so denkt: „Wir leben in einer Stadt, die sich ,Klimaschutzkommune' nennen darf. Hier agieren jedoch Politiker, die auf Fehlerhinweise nur mit Hausverboten und Strafanzeigen reagieren. Sie betrügen die Bürger, lassen sich von Bundespräsident Frank Walter Steinmeier im Rathaus Hinweise geben, wie sich gegen Bürgerhass gewehrt werden kann. Dabei begreifen sie nicht, dass die Unzufriedenheit durch Amtseidverletzungen hervorgerufen werden. Diese Leute haben nichts anderes verdient, als dass sie von ihren Posten entfernt werden!“
Der Klimaaktivist Reiner Gelfort kämpft seit Jahrzehnten für die Rechte von Mietern, die nach seinen Berechnungen regelmäßig zu viel Betriebskosten an die Gebäude- und Grundstücksgesellschaft Zwickau mbH (GGZ) bezahlen, ohne es zu merken. Bereits in den 90er Jahren hatte die Presse darüber berichtet (siehe Zeitungsausschnitte unten). Gelfort bat darum, dass ihn der damals amtierende Oberbürgermeister Rainer Eichhorn anzeigen möge, damit Licht ins Dunkel des Abrechnungsbetruges käme. „Bis heute hat sich jedoch am Geschäftsgebaren der GGZ nichts geändert“, beklagt der Energie-Experte. Dennoch bleibt die Hoffnung: „Was lange währt, kann auch noch gut werden. Diese Fehler lassen sich schwer tilgen, denn sie wurden mit Dummheit und Arroganz gemacht. Wer glaubt, sich mit Untätigkeit aus der Affäre ziehen zu können, hat die Rechnung ohne das Volk, die Mieter, gemacht“, so sein Resumé.
Der Klimaaktivist Reiner Gelfort kämpft seit Jahrzehnten für die Rechte von Mietern, die nach seinen Berechnungen regelmäßig zu viel Betriebskosten an die Gebäude- und Grundstücksgesellschaft Zwickau mbH (GGZ) bezahlen, ohne es zu merken. Bereits in den 90er Jahren hatte die Presse darüber berichtet (siehe Zeitungsausschnitte unten). Gelfort bat darum, dass ihn der damals amtierende Oberbürgermeister Rainer Eichhorn anzeigen möge, damit Licht ins Dunkel des Abrechnungsbetruges käme. „Bis heute hat sich jedoch am Geschäftsgebaren der GGZ nichts geändert“, beklagt der Energie-Experte. Dennoch bleibt die Hoffnung: „Was lange währt, kann auch noch gut werden. Diese Fehler lassen sich schwer tilgen, denn sie wurden mit Dummheit und Arroganz gemacht. Wer glaubt, sich mit Untätigkeit aus der Affäre ziehen zu können, hat die Rechnung ohne das Volk, die Mieter, gemacht“, so sein Resumé.
König Albert Theater Bad Elster: Wiederaufnahme des Spielbetriebs
Westsachsen/Bad Elster.- Im Zuge der sehr erfolgreich verlaufenden Sommer Classics Bad Ester 2020 mit zahlreichen ausverkauften Konzerten der insgesamt 100 Festival-Veranstaltungen öffnet sich ab 7. August nun auch wieder der Vorhang im König Albert Theater Bad Elster. „Es ist uns ein großes Bedürfnis, den Sommer nun wieder im König Albert Theater – quasi in Vorfreude auf die anstehende, neue Spielzeit 2020/2021 - ausklingen zu lassen“ erklärt Intendant GMD Florian Merz und führt aus: „Durch Anpassungen im Hygienekonzept, eine darauf basierende Spielplanabstimmung und unter Einhaltung der notwendigen Abstandregelungen ist es uns nun wieder möglich, das Theater für unser Publikum ab August in passender Servicequalität für besondere Live-Erlebnisse wieder zu öffnen.“
Los geht der „Theaterspätsommer“ in Bad Elster mit den Gastspielen der Publikumslieblinge Gunther Böhnke (07.08.) und Walter Plathe (08.08.), bevor dann am 13. August das Konzert des renommierten Moritzburg Festival Orchesters / Jan Vogler in Bad Elster über die Bühne gehen kann. Auch die Chursächsische Philharmonie freut sich wieder auf ihre „Heimspielstätte“: Bei einer heiteren Johann-Strauß-Gala (15.08.), Vivaldis Meisterwerk „Die vier Jahreszeiten“ als Elsteraner Bilderschau (22.08.) und der Musicalrevue „Best of Broadway“ (30.08.) kann sich das Publikum wieder auf authentische Theaterunterhaltung freuen. Abgerundet wird das August-Programm mit einem sommerlich-groovenden Jazzkonzert des Torsten-Zwingenberger-Quartetts (16.08.) und russischer Vokalmusik der Wolga Kosaken (23.08.) – Vorhang auf Bad Elster! Aufgrund der angepassten Platzkontingente wird empfohlen, die Theatertickets online oder im Vorverkauf zu erwerben. Alle Infos: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de
Los geht der „Theaterspätsommer“ in Bad Elster mit den Gastspielen der Publikumslieblinge Gunther Böhnke (07.08.) und Walter Plathe (08.08.), bevor dann am 13. August das Konzert des renommierten Moritzburg Festival Orchesters / Jan Vogler in Bad Elster über die Bühne gehen kann. Auch die Chursächsische Philharmonie freut sich wieder auf ihre „Heimspielstätte“: Bei einer heiteren Johann-Strauß-Gala (15.08.), Vivaldis Meisterwerk „Die vier Jahreszeiten“ als Elsteraner Bilderschau (22.08.) und der Musicalrevue „Best of Broadway“ (30.08.) kann sich das Publikum wieder auf authentische Theaterunterhaltung freuen. Abgerundet wird das August-Programm mit einem sommerlich-groovenden Jazzkonzert des Torsten-Zwingenberger-Quartetts (16.08.) und russischer Vokalmusik der Wolga Kosaken (23.08.) – Vorhang auf Bad Elster! Aufgrund der angepassten Platzkontingente wird empfohlen, die Theatertickets online oder im Vorverkauf zu erwerben. Alle Infos: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de
Quelle und Foto: Chursächsische Verwaltungs GmbH
11 Juli 2020
Kritik an Landesausstellung: „Sehr düster und wenig einladend“
Westsachsen/Zwickau.- Am gestrigen Freitag, einen Tag vor dem offiziellen Beginn der umstrittenen 4. Sächsischen Landesausstellung in Zwickau, hatten die Organisatoren zur „Zentralen Pressekonferenz“ geladen; eine Begriffswahl, die sich jedoch bereits zu Beginn als dreister Euphemismus entpuppte.
Tatsächlich bestand die Veranstaltung durchgehend aus einer Aneinanderreihung von kurzen Redebeiträgen, die voll des Lobes für die Organisatoren und die anwesenden Polit-Akteure waren. Einzig Sachsens Wirschaftsminister Martin Dulig (SPD) ließ vermelden, dass er drei (!) Fragen von ausgesuchten Medienvertretern zuließe, die er zudem dann noch in einem hermetisch abgeriegelten Bereich beantwortete. Kritische Fragen, wie zum Beispiel zu den Folgekosten der Ausstellung, dem Rückbau der monströsen Fundamente, die man eigens für den Besuchereingang (welcher nach der Ausstellung nicht mehr benötigt wird), in den Boden gestampft hatte und die massiven Beschädigungen der denkmalgeschützten Fassade des Ausstellungsgebäudes blieben auf diese Weise leider auf der Strecke. Schon am Eingang gab es Versuche, einzelne Medienvertreter „aus Platzgründen“ zu selektieren. Der Vertreter der Westsächsischen Zeitung, den man zunächst nicht zulassen wollte, konnte sich erst nach intensiver Diskussion Zugang zur vermeintlichen „Pressekonferenz“ verschaffen. Der Rundgang mit Noch-Oberbürgermeisterin Pia Findeiß (SPD), ihrer Nachfolge-Kandidatin Kathrin Köhler (CDU), Martin Dulig (SPD) und diversen Mitgliedern der Landesregierung fand hingegen ausschließlich mit handverlesenen Medienvertretern statt.
Der Auftritt von Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) um die Mittagszeit gestaltete sich ähnlich. Um „Dialog mit Jugendlichen“ zu simulieren, führte man Kretschmer drei offenkundig eigens zu diesem Zwecke gecastete Jugendliche zu, mit denen er sich dann bei vermeintlich „spontaner“ Plauderei ablichten ließ.
Insgesamt, so berichteten zahlreiche Medienvertreter und einige örtliche Politiker hinter vorgehaltener Hand, wirkt das Erscheinungsbild der Landesausstellung sehr düster und wenig einladend. Kritiker des Konzepts sehen in der Machart der Ausstellung eine gigantische Verschwendung von Steuergeldern ohne jeglichen bleibenden Mehrwert für die Stadt Zwickau und ihre Bürger. Zum trüben Erscheinungsbild der Ausstellung passen auch die Ankündigungen von Kurator Thomas Spring und seiner Kollegen, die Verbrechen der NS-Zeit im Kontext der regionalen Industriegeschichte als einen der Hauptschwerpunkte eingehend beleuchten, um ein Zeichen für ein „weltoffenes“ Sachsen setzen zu wollen.
Ob diese ideologische Einfärbung und die triste Optik der Ausstellung zu deren Erfolg beitragen werden, bleibt abzuwarten. Spring gibt sich jedenfalls betont optimistisch und rechnet nach wie vor mit 110.000 Besuchern. Bleibt zu hoffen, dass von der propagierten „Weltoffenheit“ im Laufe der Veranstaltung mehr zu spüren sein wird, als es die bisherige Informationspolitik der Veranstalter befürchten lässt.
Tatsächlich bestand die Veranstaltung durchgehend aus einer Aneinanderreihung von kurzen Redebeiträgen, die voll des Lobes für die Organisatoren und die anwesenden Polit-Akteure waren. Einzig Sachsens Wirschaftsminister Martin Dulig (SPD) ließ vermelden, dass er drei (!) Fragen von ausgesuchten Medienvertretern zuließe, die er zudem dann noch in einem hermetisch abgeriegelten Bereich beantwortete. Kritische Fragen, wie zum Beispiel zu den Folgekosten der Ausstellung, dem Rückbau der monströsen Fundamente, die man eigens für den Besuchereingang (welcher nach der Ausstellung nicht mehr benötigt wird), in den Boden gestampft hatte und die massiven Beschädigungen der denkmalgeschützten Fassade des Ausstellungsgebäudes blieben auf diese Weise leider auf der Strecke. Schon am Eingang gab es Versuche, einzelne Medienvertreter „aus Platzgründen“ zu selektieren. Der Vertreter der Westsächsischen Zeitung, den man zunächst nicht zulassen wollte, konnte sich erst nach intensiver Diskussion Zugang zur vermeintlichen „Pressekonferenz“ verschaffen. Der Rundgang mit Noch-Oberbürgermeisterin Pia Findeiß (SPD), ihrer Nachfolge-Kandidatin Kathrin Köhler (CDU), Martin Dulig (SPD) und diversen Mitgliedern der Landesregierung fand hingegen ausschließlich mit handverlesenen Medienvertretern statt.
Der Auftritt von Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) um die Mittagszeit gestaltete sich ähnlich. Um „Dialog mit Jugendlichen“ zu simulieren, führte man Kretschmer drei offenkundig eigens zu diesem Zwecke gecastete Jugendliche zu, mit denen er sich dann bei vermeintlich „spontaner“ Plauderei ablichten ließ.
Insgesamt, so berichteten zahlreiche Medienvertreter und einige örtliche Politiker hinter vorgehaltener Hand, wirkt das Erscheinungsbild der Landesausstellung sehr düster und wenig einladend. Kritiker des Konzepts sehen in der Machart der Ausstellung eine gigantische Verschwendung von Steuergeldern ohne jeglichen bleibenden Mehrwert für die Stadt Zwickau und ihre Bürger. Zum trüben Erscheinungsbild der Ausstellung passen auch die Ankündigungen von Kurator Thomas Spring und seiner Kollegen, die Verbrechen der NS-Zeit im Kontext der regionalen Industriegeschichte als einen der Hauptschwerpunkte eingehend beleuchten, um ein Zeichen für ein „weltoffenes“ Sachsen setzen zu wollen.
Ob diese ideologische Einfärbung und die triste Optik der Ausstellung zu deren Erfolg beitragen werden, bleibt abzuwarten. Spring gibt sich jedenfalls betont optimistisch und rechnet nach wie vor mit 110.000 Besuchern. Bleibt zu hoffen, dass von der propagierten „Weltoffenheit“ im Laufe der Veranstaltung mehr zu spüren sein wird, als es die bisherige Informationspolitik der Veranstalter befürchten lässt.
10 Juli 2020
Hilfegottesschachtstraße: Dritter Bauabschnitt beginnt
Westsachsen/Zwickau.- Die Bauarbeiten am Industrie- und Gewerbestandort Reichenbacher Straße sind seit März dieses Jahres wieder in vollem Gang. Nun ist der Bereich des 2. Bauabschnitts fast geschafft. In der kommenden Woche sind die Asphaltarbeiten vorgesehen. Ab 20. Juli werden die Nebenflächen hergestellt und Restarbeiten durchgeführt. Ab Montag, 27. Juli beginnt dann der Bau des letzten Abschnittes der Hilfegottesschachtstraße, der bis zur Reichenbacher Straße reicht.
Auch für diesen Abschnitt muss die Hilfegottesschachtstraße voll gesperrt werden. Das Anfahren der ansässigen Firmen erfolgt ab diesem Zeitpunkt rückwärtig übHilfegotteser die Flurstraße und Planstraße Süd. Entsprechende Wegweiser werden aufgestellt.
Die Erreichbarkeit der Firmen in der Hilfegottesschachtstraße 3, wie z. B. Nephrologisches Zentrum Zwickau (Dialyse), KS Autoglas oder Schankanlagen-Service Richter, erfolgt über die rückwertige Zuwegung. Die Stadt bittet bei der Benutzung dieser Zuwegung um angepasste Fahrweise und gegenseitige Rücksichtnahme.
Das Bauende der Gesamtbaumaßnahme ist für August 2021 vorgesehen. Die derzeit veranschlagten Baukosten für die Bauleistungen in Höhe von ca. 1.2 Mio Euro (Brutto) teilen sich Stadt, ZEV und WWZ. Dabei werden 85 Prozent des städtischen Anteiles hälftig durch den Bund bzw. den Freistaat über das Förderprogramm „Gemeinschaftsaufgabe - Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ getragen.
Auch für diesen Abschnitt muss die Hilfegottesschachtstraße voll gesperrt werden. Das Anfahren der ansässigen Firmen erfolgt ab diesem Zeitpunkt rückwärtig übHilfegotteser die Flurstraße und Planstraße Süd. Entsprechende Wegweiser werden aufgestellt.
Die Erreichbarkeit der Firmen in der Hilfegottesschachtstraße 3, wie z. B. Nephrologisches Zentrum Zwickau (Dialyse), KS Autoglas oder Schankanlagen-Service Richter, erfolgt über die rückwertige Zuwegung. Die Stadt bittet bei der Benutzung dieser Zuwegung um angepasste Fahrweise und gegenseitige Rücksichtnahme.
Das Bauende der Gesamtbaumaßnahme ist für August 2021 vorgesehen. Die derzeit veranschlagten Baukosten für die Bauleistungen in Höhe von ca. 1.2 Mio Euro (Brutto) teilen sich Stadt, ZEV und WWZ. Dabei werden 85 Prozent des städtischen Anteiles hälftig durch den Bund bzw. den Freistaat über das Förderprogramm „Gemeinschaftsaufgabe - Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ getragen.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau
09 Juli 2020
Temporäres Museum: Kein nachhaltiger Wert für die Stadt?
Westsachsen/Zwickau.- Derzeit laufen die letzten Vorbereitungen auf die umstrittene 4. Sächsische Landesausstellung BOOM, die am kommenden Wochenende auf dem Gelände des Zwickauer August-Horch-Museums erstmals ihre Pforten öffnen soll. Schon zu Beginn dieser Woche hatte Baubürgermeisterin Kathrin Köhler (CDU), die demnächst in die Fußstapfen von Noch-Oberbürgermeisterin Pia Findeiß (SPD) treten möchte, das Mobilitätskonzept für die Ausstellung vorgestellt. Köhler konnte vermelden, dass wenige Tage vor Ausstellungsbeginn bereits eine der beiden dafür neu eingerichteten Bushaltestellen fertiggestellt sei.
Auch Kurator Thomas Spring gab sich betont optimistisch. Trotz der von der Landesregierung nach wie vor verhängten Abstandsregelungen und Hygienevorschriften im Zuge der Corona-Panik rechnet Spring noch immer mit der stolzen Anzahl von 110.000 Gästen, die seiner Meinung nach die Ausstellung besuchen würden.
Die Landesausstellung gilt als umstritten, weil Kritiker in ihr eine gigantische Verschwendung zulasten des sächsischen Steuerzahlers sehen. Zudem bleibe aufgrund des von den Ausrichtern als „modern“ empfundenen, nicht nachhaltigen Konzeptes der Ausstellung nach deren Ende keinerlei Wert für die Stadt erhalten. Das ehemalige Montagegebäude der Auto Union AG und des VEB Sachsenring sei eigens für die 4. Sächsische Landesausstellung zu einem temporären Museum für Industriekultur ertüchtigt worden, heißt es von Veranstalter-Seite. Ein Angebot zur anschließenden Nutzung der Räumlichkeiten für die Unterbringung des Stadtarchivs wurde durch den Stadtrat mit knapper Mehrheit abgelehnt. Baubürgermeisterin Köhler und der Stadtverband ihrer Partei hatten eine sachliche und zielführende Diskussion zu diesen Fragen bereits im vergangenen Jahr konsequent abgelehnt. (red)
Auch Kurator Thomas Spring gab sich betont optimistisch. Trotz der von der Landesregierung nach wie vor verhängten Abstandsregelungen und Hygienevorschriften im Zuge der Corona-Panik rechnet Spring noch immer mit der stolzen Anzahl von 110.000 Gästen, die seiner Meinung nach die Ausstellung besuchen würden.
Die Landesausstellung gilt als umstritten, weil Kritiker in ihr eine gigantische Verschwendung zulasten des sächsischen Steuerzahlers sehen. Zudem bleibe aufgrund des von den Ausrichtern als „modern“ empfundenen, nicht nachhaltigen Konzeptes der Ausstellung nach deren Ende keinerlei Wert für die Stadt erhalten. Das ehemalige Montagegebäude der Auto Union AG und des VEB Sachsenring sei eigens für die 4. Sächsische Landesausstellung zu einem temporären Museum für Industriekultur ertüchtigt worden, heißt es von Veranstalter-Seite. Ein Angebot zur anschließenden Nutzung der Räumlichkeiten für die Unterbringung des Stadtarchivs wurde durch den Stadtrat mit knapper Mehrheit abgelehnt. Baubürgermeisterin Köhler und der Stadtverband ihrer Partei hatten eine sachliche und zielführende Diskussion zu diesen Fragen bereits im vergangenen Jahr konsequent abgelehnt. (red)
07 Juli 2020
Die Ferien stehen vor der Tür: Ein Gruß vom Lehrerkollektiv
Liebe Schüler und zukünftige Schulanfänger der Gerhart-Hauptmann Grundschule Werdau, in ein paar Tagen ist das aktuelle Schuljahr zu Ende und für euch beginnen die wohlverdienten Ferien. Das Lehrerkollektiv der GHS-Werdau freut sich schon auf die neuen Schulanfänger und die Übergabe der Zuckertüten am 29.08.2020. Um den Einstieg der Schulanfänger etwas zu erleichtern, werden die zukünftigen Viertklässler mithelfen. Sie haben schon eine Kleinigkeit vorbereitet, daher lasst euch überraschen. Wir wünschen allen schöne Ferien und gute Erholung und hoffen, dass nach den Ferien die Schule wieder in gewohnter Weise stattfinden kann. Von unseren Viertklässlern verabschieden wir uns wie immer mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Alles Gute auf eurem Weg!
Autor: GHS-Werdau, 03761-889318, E-Mail: ghs-werdau@t-online.de
Foto: Schüler und Schülerinnen der beiden zukünftigen vierten Klassen, der GHS-Werdau
Galerie am Domhof: Ausstellung „Zwei Malerinnen“ ab 19. Juli
Westsachsen/Zwickau.- „Zwei Malerinnen“ – in der Ausstellung in der Galerie am Domhof sind Werke von Mandy Friedrich und Ulrike Hahn zu sehen. Menschenbilder und Landschaften sind Sujets, die die Künstlerinnen auf großformatige Leinwand bannen. Pinselstrich für Pinselstrich entstehen farbstarke und stimmungsintensive Werke, die weniger Abbild der Wirklichkeit als vielmehr Sinnbild sind. Die Sonderausstellung wird vom 19. Juli bis 20.September gezeigt. Im Kabinett werden Werke von Heinz Fleischer präsentiert.
Mandy Friedrich und Ulrike Hahn trafen sich 2005 zu einer Ausstellungseröffnung in Berlin – am Anfang war die Farbe, eine unsichtbare Verbindung in Magenta und Rostrot. Von da aus zog sich der rote Faden zum gemeinsamen Pleinair in Domburg NL und zurück nach Berlin und Dresden. Ateliergespräche folgten, die Idee einer gemeinsamen Ausstellung wurde geboren und wird nun in der Galerie am Domhof in Zwickau Wirklichkeit.
Mandy Friedrich zeigt in der Ausstellung mit ihrer großformatigen Ölmalerei, die zwischen 2012 und 2020 entstand, hiesige Menschen und Landschaften, aber auch Impressionen aus Georgien, wohin die Malerin im Rahmen eines Stipendiums 2019 reiste. Alle Bilder eint der liebevolle Umgang zwischen Mensch, Tier und Natur. Die gegenwärtig gezeigten Bilder Ulrike Hahns sind vielseitig lesbar. Die Landschaften und figurativen Arbeiten ergänzen einander und zeugen von einer malerischen Auffassung mit sensitiver Farbgebung, die richtungsweisend ist und über das Formale hinausgeht. Allen Arbeiten gemein ist das atmosphärisch Aufgeladene und die Verdichtung des Gesehenen und Erlebten.
Gleichzeitig wird im sogenannten Kabinett der Galerie am Domhof die Ausstellung „da capo“ mit Werken von Heinz Fleischer gezeigt. Da die große Schau mit dem Titel „Retrospektive“, welche in Erinnerung an den Zwickauer Maler, Grafiker und Textilgestalter von der Galerie am Domhof zusammengestellt wurde, durch die Schließung der Museen wegen der Corona-Pandemie nur vier Tage für Besucher geöffnet war, zeigt die Galerie nun noch einmal ausgewählte Werke des Künstlers in einer Kabinettausstellung. Neben Malereien und farbig gestalteten Druckstöcken werden unter anderem auch von Heinz Fleischer bedruckte textile Wandbehänge gezeigt. In Anerkennung seiner Leistungen erhielt Heinz Fleischer 1950 den Max-Pechstein-Preis seiner Heimatstadt Zwickau, der er stets sehr verbunden war.
Mandy Friedrich und Ulrike Hahn trafen sich 2005 zu einer Ausstellungseröffnung in Berlin – am Anfang war die Farbe, eine unsichtbare Verbindung in Magenta und Rostrot. Von da aus zog sich der rote Faden zum gemeinsamen Pleinair in Domburg NL und zurück nach Berlin und Dresden. Ateliergespräche folgten, die Idee einer gemeinsamen Ausstellung wurde geboren und wird nun in der Galerie am Domhof in Zwickau Wirklichkeit.
Mandy Friedrich zeigt in der Ausstellung mit ihrer großformatigen Ölmalerei, die zwischen 2012 und 2020 entstand, hiesige Menschen und Landschaften, aber auch Impressionen aus Georgien, wohin die Malerin im Rahmen eines Stipendiums 2019 reiste. Alle Bilder eint der liebevolle Umgang zwischen Mensch, Tier und Natur. Die gegenwärtig gezeigten Bilder Ulrike Hahns sind vielseitig lesbar. Die Landschaften und figurativen Arbeiten ergänzen einander und zeugen von einer malerischen Auffassung mit sensitiver Farbgebung, die richtungsweisend ist und über das Formale hinausgeht. Allen Arbeiten gemein ist das atmosphärisch Aufgeladene und die Verdichtung des Gesehenen und Erlebten.
Gleichzeitig wird im sogenannten Kabinett der Galerie am Domhof die Ausstellung „da capo“ mit Werken von Heinz Fleischer gezeigt. Da die große Schau mit dem Titel „Retrospektive“, welche in Erinnerung an den Zwickauer Maler, Grafiker und Textilgestalter von der Galerie am Domhof zusammengestellt wurde, durch die Schließung der Museen wegen der Corona-Pandemie nur vier Tage für Besucher geöffnet war, zeigt die Galerie nun noch einmal ausgewählte Werke des Künstlers in einer Kabinettausstellung. Neben Malereien und farbig gestalteten Druckstöcken werden unter anderem auch von Heinz Fleischer bedruckte textile Wandbehänge gezeigt. In Anerkennung seiner Leistungen erhielt Heinz Fleischer 1950 den Max-Pechstein-Preis seiner Heimatstadt Zwickau, der er stets sehr verbunden war.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau
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