07 Juli 2020

Miriam Spranger: Mit Witz, Charme oder purer Ehrlichkeit

Westsachsen/Bad Elster.- Am Dienstag, den 14. Juli entführt die Chemnitzer Singer- und Songwriterin Miriam Spranger ihre Gäste um 19.30 Uhr zu einem besonderen akustischen Abend in der KunstWandelhalle. Wie man es dreht und wendet – die Chemnitzer Musikerin Miriam Spranger ist ein echtes Multitalent. Nicht nur, dass sie ihre Musik selbst schreibt, sie produziert sie auch. Musikalisch angesiedelt irgendwo zwischen Pop, Folk und dem, was man hierzulande Singer/Songwriter nennt, bringt sie mal mit Loop Station, mal minimalistisch, facettenreiche Konzerte auf die Bühne, bei dem keines dem anderen gleicht. Sie versteht es, auf ihr Publikum einzugehen, sei es mit Witz, Charme oder purer Ehrlichkeit. Und genau das ist es, was sie so sympathisch macht: Authentizität! Intelligente Texte, mal laut, mal sprachlos, mal frech, mal nachdenklich und an den richtigen Stellen in Ironie verpackt – das sind die Zutaten für Geschichten, die jeder schon einmal erlebt hat & in denen man sich wiederfindet. Kleine, scheinbar unbedeutende Dinge genauso wie tief bewegende, ohne dabei dem Selbstmitleid zu verfallen, und doch ist nicht alles autobiografisch. Besonderes Augenmerk liegt dabei immer auf ihrer Muttersprache. Über 50 Konzerte allein bei der letzten Tour haben sie durch ganz Deutschland geführt. Sie spielte außerdem schon als Support vor Jennifer Rostock, stand mit Dirk Zöllner auf der Bühne und ist selbst für Annett Louisan ein bekanntes Gesicht. Tickets: 037437/ 53 900 | www.kunstwandelhalle.de

06 Juli 2020

Feigheit vor dem Feind: Schübel schleicht sich aus der Verantwortung

Westsachsen/Zwickau.- Nach der Verhandlung vom vergangenen Donnerstag am Amtsgericht Zwickau gegen einen aus Saalfeld stammenden Mann, der wegen der Weitergabe eines Internet-Links nach dem Wunsch des umstrittenen Rechtsanwaltes Reinhard Schübel aus Plauen zu zwei Jahren Haft verurteilt werden sollte (WSZ berichtete), haben sich die Wogen bis heute nicht geglättet. Besonders die Feigheit Schübels, der statt selbst zu erscheinen seine in der Sache unwissende Praktikantin vorschickte, brachte die Anwesenden auf die Palme: „Hat dieser Mann denn überhaupt kein Ehrgefühl im Leib?“, hieß es zum Beispiel von einer Prozessbeobachterin. „Die arme Frau scheint ja vollkommen überfordert.“
Tatsächlich musste sich die Mitarbeiterin aus der Schübel-Kanzlei, Jutta Kesselring, vom Prozessgegner, aber auch vom Publikum einiges gefallen lassen. So ließ eine am Prozess beteiligte Frau ausrichten, dass Herr Schübel ein „lügender, betrügender Lumpenhund“ sei und ihrer Meinung nach aufgrund seines strafrelevanten Verhaltens sofort in Untersuchungshaft gehört. Auf die Frage der Richterin an Schübels Mitarbeiterin, ob die Aussage ins Protokoll aufgenommen werden soll sagte diese, das sei nicht so wichtig. Worauf sofort der Vorwurf der Protokollmanipulation aus dem Publikum kam. Es könne nicht sein, dass schon wieder wichtige Informationen einfach weg gelassen werden, empörte sich einer der Anwesenden: „Es wird Zeit, dass sämtliche Gerichtsprozesse komplett mit Ton und Bild aufgezeichnet werden, um derartige Absprachen auszuschließen.“ Richterin Birgit Nagel, die sich während der gesamten Verhandlung hinter einem sogenannten „Spuckschutz“ aus transparenten Gummimatten verbarg, meinte dazu, dies sei technisch nur schwer zu realisieren, obgleich bei einigen Strafprozessen auch jetzt schon aufgezeichnet würde.
In der Sache selbst gab es auch in dieser zweiten Verhandlung zum gleichen Thema keine Entscheidung. Am 23. Juli findet um 15 Uhr ein weiterer Prozess in dieser Sache statt. Diesmal stehen sich Schübel und die Westsächsische Zeitung gegenüber. Letztere klagt auf Zurücknahme einer Einstweiligen Verfügung, in der Schübel unter Androhung von einer viertel Million Euro Geldstrafe verhindern will, dass weiterhin über seine Machenschaften berichtet werden darf.

Bootsfahrt auf dem Schwanenteich: Täglich außer montags

Westsachsen/Zwickau.- Seit dem 1. Juli ist der Bootsverleih am Schwanenteich wieder geöffnet. Täglich, außer montags, können jeweils von 13.30 bis 18.30 Uhr Rundfahrten mit den Booten und Wassertretern unternommen werden. Zur Verfügung stehen 14 Ruderboote, sechs Wassertreter und fünf Tretbootschwäne (drei Zweisitzer und zwei Viersitzer).
Während der Sommerferien vom 18. Juli bis 30. August ist auch wieder länger geöffnet. Der Wasserfahrspaß ist dann täglich schon ab 11.30 bis 18.30 Uhr möglich. Montags bleibt der Bootsverleih geschlossen.
Aufgrund der aktuellen Situation kann es unter Umständen zu längeren Wartezeiten kommen. Das Garten- und Friedhofsamt bittet dafür um Verständnis. Im Interesse der Sicherheit aller wird ebenso um Beachtung und Einhaltung der allgemeingültigen Hygieneregeln und der Weisungen des Personals gebeten. Die Entgelte für die Benutzung der Boote bleiben unverändert.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

03 Juli 2020

Link weiter gegeben: Schübel-Praktikantin klagt auf zwei Jahre Haft

Westsachsen/Zwickau.- „Das ist kein Beschluss sondern ein Urteil!“. Schon fast verzweifelt beschwörte gestern Nachmittag Richterin Birgit Nagel eine Lüge, an die sie offensichtlich selbst nicht mehr glaubt. Mit ausschweifenden Erklärungen versuchte sie immer wieder die Prozessbeobachter davon zu überzeugen. Weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Dabei konnte jeder der Anwesenden deutlich erkennen, dass sowohl auf dem Original wie auch auf der Ausfertigung das Wort BESCHLUSS steht (siehe Fotokopie). Das Wort URTEIL hingegen ist explizit gestrichen, was die Sache noch verdeutlicht und eigentlich unbestreitbar macht. Warum Richterin Nagel an dieser absurden Behauptung bis zum Ende der Verhandlung festhielt, in der es eigentlich um die Weitergabe eines Internet-Links ging, bleibt zunächst ihr Geheimnis.
Fakt ist, dass es zwei Varianten des Beschlusses gibt. Ein Original und eine Ausfertigung. Wobei der Rechtskraftvermerk auf dem Original mit einem weißen Blatt Papier überklebt wurde. Sachsens Ex-Justizminister Gemkow meinte seinerzeit, dies sei irrtümlich durch einen Unbekannten geschehen (WSZ berichtete). Es gibt weitere Abweichungen zwischen dem Original und der Ausfertigung. So fehlt zum Beispiel auf dem Original der Dienststempel, auf der Ausfertigung ist er jedoch zu sehen. Das wirft weitere Fragen auf, die auch Richterin Nagel gestern nicht beantworten wollte. Stattdessen behauptet sie weiterhin, dieser Beschluss sei ein Urteil.
Nun kann man mutmaßen, welche Beweggründe dahinter stehen. Ein Psychiater hätte da sicher eine andere Erklärung als zum Beispiel ein Kriminalist. Wenn man jedoch die Fakten und Zusammenhänge kennt, erscheint ein recht klares Bild.
Fakt 1: Die dem Beschluss zugrunde liegende Sache wurde von der damals zuständigen Richterin Marion Nitschke nach falschem, weil veraltetem Recht verhandelt. Fakt 2: Der damalige Rechtsanwalt der Klägerin, der umstrittene „Doktor“ Reinhard Schübel, legte gegen diesen Beschluss ein falsches Rechtsmittel beim nicht zuständigen Oberlandesgericht in Dresden ein. Fakt 3: Bis heute wird die Betroffene mit unsinnigen Gerichtsprozessen überzogen und damit finanziell sowie gesundheitlich ruiniert (Linksammlung).
Nach dieser Faktenlage ergibt sich folgendes Bild: Richterin Birgit Nagel will verhindern, dass die Fehler ihrer Berufskollegin Marion Nitschke offenbar werden. Dahinter steht die nahe liegende und mittlerweile auch bewiesene Vermutung, dass seitens der Justiz alle Hebel in Bewegung gesetzt werden, damit das so bleibt. Man versucht also, die Überklebung eines gültigen Rechtskraftvermerkes bis heute zu vertuschen. Daran sind Juristen aller Berufsstände bis hin ins Justizministerium beteiligt. Würde Frau Nagel also zugeben, was nicht mehr zu verleugnen ist, dann müssten nach geltendem Recht sämtliche am Fall beteiligten Juristen strafrechtlich belangt werden. Was das für den „Rechtsstaat“ Deutschland bedeutet, kann sich jeder selbst ausmalen.
Zurück zur gestrigen Verhandlung: Eine Praktikantin aus der Plauener Rechtsanwaltskanzlei Schübel hatte den Saalfelder Mediziner Wilfried Meißner auf 250.000 Euro, ersatzweise bei Wiederholung bis zu zwei Jahre Haft verklagt, weil dieser einen Link mit dem Artikel aus der Westsächsischen Zeitung in einem offenen Verteiler per Email an eine Reihe nicht näher benannter Empfänger weiter gegeben hatte. Meißner verglich diese Anschuldigung mit dem Verbot der Weitergabe einer Zeitung. „Ich soll hier von einem Mann mundtot gemacht werden, der sich über das Gesetz stellt. Um seine nicht vorhandene Doktorwürde nicht nachweisen zu müssen, versucht Schübel die Weitergabe eines öffentlich zugänglichen Artikels zu verhindern. Das ist absurd und völlig unlogisch.“ Meißner sieht Parallelen zu scientologischen Strukturen innerhalb der Zwickauer Justiz, die genau so agieren würden, wie Schübel es tut. „Weil er kein Argument gegen die Zeitung hat, zieht er unbeteiligte Dritte hinzu, um einzuschüchtern“. Das seien die Methoden der Scientology-Sekte, so Meißner.
Richterin Birgit Nagel vermochte auch in der zweiten Verhandlung zu diesem Thema, die wiederum über 130 Minuten lang dauerte, keine Entscheidung zu finden. Ein neuer Termin wurde auf September 2020 festgelegt.

Zeitkapsel und Grundsteinlegung für Neuplanitzer Mehrzweckhalle

Westsachsen/Zwickau.- Am Montagmorgen fand unter Führung von Baubürgermeisterin Kathrin Köhler (CDU/Foto oben) die Grunsteinlegung für die seit langem geplante Mehrzweckhalle neben der Adam-Ries-Schule in Neuplanitz statt. Der Neubau wird als eingeschossiges barrierefreies Mehrzweckgebäude zwischen der Adam-Ries-Schule und der Fucik-Oberschule errichtet und optisch an das Erscheinungsbild beider Schulen angepasst. Neben der schulischen Nutzung soll das Gebäude nach Fertigstellung unter anderem auch als Wahllokal und verschiedenste schulische Veranstaltungen im Klassenverband oder klassenübergreifend genutzt werden. Deshalb wird auch eine kleine Bühne eingebaut. Neben dem Landtagsabgeordneten Gerald Otto (CDU) nahmen auch die Stadträte Rene Hahn (Die Linke) und Sven Georgi (Zukunft Zwickau) an der Zermonie teil. Letzterer hatte als Kind selbst die benachbarte Schule besucht.
Wie üblich wurde auch hier während des Rahmenprogramms wieder eine Zeitkapsel im Fundament abgelegt, in die die Schulleitung neben etwas Münzgeld und einer bunten Liste, auf der Schüler ihre Namen geschrieben hatten, auch ein Warnschild und eine Liste der aktuell aufgrund der Corona-Panik geltenden Abstandsregeln stopfte. Ein Kinderchor rundete das kurze Rahmenprogramm ab. Am Ende des offiziellen Teils ließ sich Kathrin Köhler, die in wenigen Monaten bei der Zwickauer OB-Wahl antreten wird, im Kreise der Schulkinder mit der Mörtelkelle fotografieren. Im Anschluss widmete man sich dem vormittäglichen Sektempfang und den Leckereien der zu diesem Zweck angeheuerten Cateringfirma.
Die Kosten für das Mehrzweckgebäude belaufen sich auf rund 1.550.000 Euro. Der Bau der Mehrzweckhalle wird mit 85 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben über zwei Förderrichtlinien (Schulinfra-FöriSIF und VwV Invest Schule) in Höhe von rund 1.297.500 Euro gefördert.
Mit Beginn der Sommerferien 2020 startet dann auch die Sanierung der Adam-Ries-Schule, einschließlich dem Herrichten der Außenanlagen. Das in den 1970er Jahren erbaute Gebäude bildet mit der 2019 fertig sanierten Fucik-Oberschule einen gemeinsamen Schulstandort. Zum Areal gehören ebenso ein Sportplatz und zwei, durch einen Zwischenbau verbundene, Ein-Feld-Sporthallen. Die Sanierungsarbeiten werden bei laufendem Schulbetrieb ausgeführt, da kein Ausweichobjekt zur Verfügung steht. Gute Erfahrungen konnten diesbezüglich schon bei der Sanierung der Fucik-Oberschule gemacht werden, bei der es ähnlich ablief.
Der Abschluss der Baumaßnahme ist im September 2022 avisiert. Die Kosten für die Schulsanierung liegen bei insgesamt rund 4.752.000 Euro. Auch hier wurden ca. 85 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten in Höhe von ca. 3.999.000 Euro bewilligt (Förderung wie Mehrzweckgebäude ebenfalls über Schulinfra-FöriSIF und VwV Invest Schule).

Naschen erlaubt: „Essbare Stadt“ empfiehlt Giftpflanze des Jahres

Westsachsen/Zwickau.- Das ist ja gerade nochmal gut gegangen! Im Schlobigpark wurden giftige Pflanzen in einem Beet mit essbaren Kräutern entdeckt. Unter der Überschrift „Naschen erlaubt“ wuchs neben Kornblumen und anderen Gewächsen auch gelber kalifornischer Mohn (Goldmohn). Dieser ist in allen Teilen giftig und wurde 2016 vom Industrieverband Agrar (IVA) sogar zur Giftpflanze des Jahres gewählt. Eine Vergiftung zeigt sich durch Erbrechen, Magenbeschwerden und Durchfall. Besonders Kinder sind gefährdet, wenn sie mit diesen Pflanzen spielen oder sie sogar verschlucken.
Darauf angesprochen verwies die Stadt Zwickau zunächst auf die Naturschutzstation Gräfenmühle, die mit dem Projekt „Essbare Stadt“ in der Verantwortung stehe. Nachfolgend wird jedoch erklärt, dass es sich um eine öffentliche Fläche handelt, deren Bewirtschaftung auch vom Zutun der Bewohner Zwickaus lebt. Deshalb könne nicht ausgeschlossen werden, dass sich Arten einschleichen. „Da der Naturschutz-Aspekt im Projekt ,Essbare Stadt' ebenfalls eine Rolle spielt, kultivieren wir bewusst auch Beikräuter wie zum Beispiel Kornblumen und lassen sie in den Beeten stehen“, so ein Stadtsprecher. Und weiter: „Teilweise wurde mit Wildblumenmischungen gearbeitet.
Um bei Einnahme eine toxische Wirkung zu erzielen, reicht die Menge im Beet des Projekts ,Essbare Stadt' bei weitem nicht aus. Nichts desto trotz sollen keine falschen Signale gesendet werden. Daher wurden die Pflanzen umgehend aus dem Beet im Schlobigpark entfernt.“
In den umliegenden Krankenhäusern hat man während dessen kein erhöhtes Aufkommen an Patienten mit Vergiftungserscheinungen festgestellt. Es seien keine derartigen Fälle bekannt, heißt es unter anderem aus der Paracelsusklinik.

01 Juli 2020

Musikalisches Bad Elster: Ein Sommernachtstraum in Meisterwerken

Westsachsen/Bad Elster.- Am Samstag, den 11. Juli präsentieren die Chursächsischen Streichersolisten unter der Leitung von Almut Seidel um 19.30 Uhr im Königlichen Kurhaus einen musikalischen „Sommernachtstraum“ als Serenade im Kerzenschein mit besonderen Meisterwerken. Dabei kann das Publikum ganz träumerisch in der Suite „The Fairy Queen“ von Henry Purcell versinken, die auf der gleichnamigen Semi-Oper des englischen Barockkomponisten basiert, welche wiederum von Shakespeares „Sommernachtstraum“ inspiriert wurde. Dazu wird dieser musikalische Sommernachtstraum mit der berühmten Streichersinfonie Nr. 7 von Felix Mendelssohn Bartholdy und mit Benjamin Brittens „Simple Symphony“ bereichert, wobei letztere acht Kindheits-Themen des Komponisten musikalisch bebildert - Ein poetisch-träumerisches Sommerkonzert in Königlichen Anlagen. Tickets: 037437/ 53 900 | www.chursaechsische.de

30 Juni 2020

Hochwasserschutzmaßnahme am Planitzbach fertiggestellt

Westsachsen/Zwickau.- Der noch fehlende Hochwasserschutz am linksseitigen Ufer des Planitzbaches im Bereich Planitzer Straße/Ecke Saarstraße ist nach einer Bauzeit von knapp zwei Monaten fertiggestellt. Mit der rund einem Meter hohen Geländeverwallung und einer Hochwasserschutzwand wird der Hochwasserschutz bei einem nächsten Hochwasserereignis im Planitzbach in diesem Bereich gewährleistet.
Auch wenn die Schlussrechnung noch nicht vorliegt, ist davon auszugehen, dass die veranschlagten Baukosten in Höhe von rund 100.000 Euro eingehalten werden. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

Spannende Entdeckungstour durch die Residenzstadt Greiz

Westsachsen/Ostthüringen/Greiz.- Mit dem Gästeführer der Tourist-Information Greiz auf Entdeckungstour gehen und die ehemalige Residenzstadt Greiz während eines Rundganges kennen und lieben lernen. Das bietet die Stadtführung für Jedermann im fürstlich vogtländischen Greiz.
Haben Sie sich schon immer gefragt, wer im Unteren Schloss wohnte und welche Funktion die Alte Wache hatte? Dann kommen Sie mit auf die spannende Erkundungstour. Sie erfahren interessante Details zur Geschichte der Stadtkirche St. Marien, werden am Greizer Schlossgarten vorbei zum Röhrenbrunnen geführt und bestaunen die schönen Architekturdekors der im Jugendstil erbauten Straßenzüge. Das Rathaus mit dem Marktplatz und dem Marktbrunnen bilden den Abschluss des Ausfluges in die Geschichte und die Gegenwart der Stadt Greiz.
Termin: Samstag, 4. Juli 2020
Preise: Erwachsene 4,00 Euro, Kinder 2,00 Euro
Tickets: nur im Vorverkauf in der Tourist-Information im Unteren Schloss Greiz
Treffpunkt: Greiz, Unteres Schloss, Burgplatz 12, Tourist-Information
Zeit: 14 Uhr, Dauer rund 1,5 Stunden
Infos und Anmeldung unter www.greiz.de / tourismus@greiz.de 
Wichtige Hinweise: 
Für die Stadtführung bitten wir um vorherige Anmeldung. Die Teilnahmetickets sind im Vorverkauf, bzw. bis max. 15 Minuten vor Beginn der Führung, in der Tourist-Information Greiz im Unteren Schloss, Burgplatz 12, erhältlich. Eine Teilnahme an dem Rundgang ist nur mit gültigem Ticket möglich. Aufgrund der aktuellen Situation können nur 15 Personen an der Führung teilnehmen. Die Bezahlung der Tickets bei dem Gästeführer ist nicht möglich. Die Hygiene- und Abstandsregeln sind während des Rundganges einzuhalten.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Greiz

29 Juni 2020

Gehweg-Erneuerung bringt mehr Verkehrssicherheit für Fußgänger

Westsachsen/Zwickau.- Am 6. Juli beginnen die Arbeiten zur Erneuerung des südlichen Gehwegbereichs in der Schumannstraße. Der Abschnitt, in dem die Arbeiten erfolgen, erstreckt sich (von der Humboldtstraße kommend) ab Höhe Hausnummer 9 bis hin zum Dr.-Friedrichs-Ring.
Auf einer Länge von etwa 100 Metern werden die unterschiedlich vorhandenen und zum Teil beschädigten Befestigungen entfernt und neues Betonsteinpflaster verlegt. Im Zuge der Arbeiten wird auch der Bordanschlag auf eine einheitliche Höhe von drei Zentimetern gebracht und Parkmöglichkeiten durch einen Farbwechsel im Pflaster definiert. Zudem wird auf der gesamten Länge die Straßenbeleuchtung ergänzt. Ziel des Gehwegneubaus ist es, die Verkehrssicherheit für Fußgänger zu verbessern.
Während der Bauzeit erfolgt eine Einbahnstraßenregelung in Richtung Dr.-Friedrichs-Ring. Der Verkehr vom Dr.-Friedrichs-Ring in Richtung Kreuzungsbereich Moccabar wird gesperrt. Die Umleitung wird ausgeschildert. Während der Bauphase steht Fußgängern in der Schumannstraße nur die gegenüberliegende Gehwegseite zur Verfügung.
Die Baukosten belaufen sich auf ca. 61.000 Euro. Die Arbeiten werden durch eine Baufirma aus Frohburg ausgeführt und sollen voraussichtlich Mitte August abgeschlossen sein.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau