22 Juli 2022

Greiz und Quer: Zum 100. Geburtstag von Hansgeorg Stengel

Westsachsen/Ostthüringen/Greiz.- 
„So ein Struwwelpeter“, „Greizer Sonate“, „Die feine stenglische Art“ und „Stengelsextrakt“ sind nur eine kleine Titel- Auswahl aus dem Schaffen Hansgeorg Stengel`s. Der Journalist, Dichter, Satiriker, Kabarettist und Wortakrobat wurde am 30. Juli 1922 in Greiz geboren und blieb seiner Heimatstadt sein Leben lang verbunden.
Stengel wohnte im Haus in der Brauhausgasse/Am Schlossberg (Foto) und veröffentlichte schon als Vierzehnjähriger erste Gedichte in den Lokalzeitungen. Nach Kriegsdienst- und gefangenschaft studierte er Germanistik und später Journalistik. Anfang der 1950er Jahre zog er nach Ost-Berlin und arbeitete bis 1959 als Redakteur bei der Satirezeitschrift Frischer Wind, die später als Eulenspiegel erschien. Als freier Autor schrieb er satirische und humoristische Feuilletons und Gedichte. Bereits in den 1950er Jahren verfasste Stengel Texte für die Distel, das legendäre Kabarett in Ost- Berlin und startete ab 1971 seine Karriere als Solokabarettist. Stengels Markenzeichen war sein scharfer Wortwitz, mit dem er gegen Stilblüten und Sprachschludereien zu Felde zog, so auch regelmäßig in regionalen Zeitungen mit seinen glossenhaften Wortadella-Beiträgen. Stengel veröffentlichte zahlreiche Bücher, u.a. So ein Struwwelpeter, Schnurrpfeifland am Schnurrpfeifstrand, vor allem im Eulenspiegel-Verlag.
Mit seiner Greizer Sonate und Greiz und quer machte er die Stadt Greiz weit über die Landesgrenzen hinaus berühmt und verewigte somit zahlreiche Greizer Persönlichkeiten und Begebenheiten für die Nachwelt. Viele seiner Bücher für Kinder und Erwachsene sind Bestseller, welche u.a. über die Buchhandlung „Bücherwurm“ erhältlich sind. Die Stadt Greiz ehrte Hansgeorg Stengel am 2. August 1997 anlässlich seines 75. Geburtstages mit der Bürgermedaille der Stadt Greiz in Silber. Hansgeorg Stengel verstarb am 30. Juli 2003 in Berlin. Anlässlich seines 100. Geburtstags würdigen die Stadt Greiz und die Kultureinrichtungen den beliebten Greizer Dichter. Kommen Sie mit auf die Stengel´sche „Wortspielwiese“!
VERANSTALTUNGEN
14. Juni – 31. August 2022, täglich zu den Öffnungszeiten, Bibliothek Greiz, Kirchplatz 4, „Das Stengelsextrakt - Hansgeorg Stengel zum 100. Geburtstag“ – Buchpräsentation der in der Bibliothek Greiz vorhandenen und ausleihbaren Medien von Hansgeorg Stengel
Samstag, 30. Juli 2022
14.30 Uhr, Treffp.: Tourist-Information Greiz, Unteres Schloss, Burgplatz 12, Hansgeorg Stengel zum 100. Geburtstag. „Stengel, Greiz und die Wortspielereien – ein geführter Rundgang durch die Geburtsstadt von Hansgeorg Stengel“.
Ende gegen 16.30 Uhr im 10aRium, Friedrich-Naumann-Straße 10.
Samstag, 30. Juli 2022
16.30 Uhr bis 17.30 Uhr, Greiz, 10aRium, Friedrich-Naumann-Straße 10, Im Hof des 10aRium´s gibt es Getränke und Roster, denn Roster hat Hansgeorg Stengel über alles geliebt. In dieser Zeit besteht auch die Möglichkeit, verschiedene Bücher von Hansgeorg Stengel zu erwerben.
Samstag, 30. Juli 2022
17.30 Uhr, 10aRium, Greiz, Friedrich-Naumann-Straße 10, „Mit Stengel´s Zungen zum 100. Geburtstag des GROSSEN Greizer´s“. Lesung und Musik für Groß und Klein.
Freitag, 05. August 2022
19.30 Uhr, Tourist-Information Greiz, Unteres Schloss, Burgplatz 12, "Schießt den STENGEL auf den Mond!" Hansgeorg-Stengel-Abend. Eine Hommage zum 100. Geburtstag. Humoristin Bea Müller liest, spielt und gießt den STENGEL. Witzig, satirisch, ironisch.
Ticketvorverkauf in der Tourist-Information Greiz (5,00 €).
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Greiz


18 Juli 2022

Mini Zwickau startet Ende Juli: Das Spiel kann beginnen!

Westsachsen/Zwickau.- Ab heute können Kids im Alter von 7 bis 14 Jahren wieder das Leben und Arbeiten der Erwachsenen nachahmen, in verschiedene Berufe reinschnuppern und dabei jede Menge Spaß haben. Die Spielstadt Mini Zwickau macht´s möglich!
Punkt 9 Uhr fiel in der Nicolaischule, dem diesjährigen Austragungsort, der Startschuss für das großartige Ferienvergnügen. Nach der offiziellen Schlüsselübergabe an die Kids gab´s kein Halten mehr: Rund 200 Mädchen und Jungen stürmten ihre Stadt. 14 Tage lang übernehmen hier die Kinder wieder das Zepter, suchen sich einen Job, gehen arbeiten, verdienen Geld (Spielstadt-Zwicker), sparen oder geben es innerhalb der Spielstadt wieder aus. Dafür stehen den Kids mehr als 30 liebevoll ausgestattete Betriebe mit über 200 Arbeitsplätzen zur Verfügung, u. a. ein Bürgerservice und ein Fotostudio, eine Post, ein Kaufladen, die Kinderstadtpresse, eine Drogerie und eine Gärtnerei. Am schnellsten vergeben waren die Arbeitsplätze im Tattoo-Studio, in der Bäckerei Knusper, im Freizeitpark und in der Sparkasse.
Heute heißt es erst einmal ankommen, einarbeiten und zurechtfinden. Dabei helfen noch die Paten (Erwachsene). Die meisten Betriebe starteten mit einem Stadtrundgang, damit jeder weiß, wo sich was befindet.
Morgen geht’s dann schon mehr zur Sache, dann beginnt der Wahlkampf in Mini Zwickau. Wer möchte, kann sich um die Stelle des Stadtoberhauptes oder einen Bürgermeisterposten bewerben. Die Kandidaten werden ganztägig mit konkreten Ideen, Verbesserungsvorschlägen oder Spielstadt-Highlights für sich werden. In die heiße Phase geht’s am Mittwoch, dann können alle Spielstadtbürger ihre Stadtspitze wählen. Diese wird am Nachmittag zur Bürgerversammlung (13.30 Uhr) bekanntgegeben.
In der ersten Spielstadtwoche werden außerdem noch verschiedene Besucher erwartet, u. a. die Freiwillige Feuerwehr Mitte am Dienstagnachmittag, die Sponsoren der Spielstadt am Donnerstag und eine Rettungshunde-Staffel am Freitagnachmittag. Zudem sind am Donnerstag auch ein Filmnachmittag in der Turnhalle und – passend zum hochsommerlichen Wetter - verschiedene Wasserspiele auf dem Marktplatz (Schulhof) vorgesehen.
Wer Lust und Laune hat, mitzumachen, kann gern noch hinzukommen. Es gibt täglich noch Restplätze, da nicht jedes Kind für die kompletten zwei Wochen angemeldet ist. Einfach in die Spielstadt in der Nikolaischule kommen, im Einwohnermeldeamt anmelden und los geht´s. Der Teilnehmerbeitrag beläuft sich auf 2 Euro/Tag/Kind. Wer Inhaber eines Zwickau Passes oder eines Zwickauer Familienpasses ist, zahlt nur 1 Euro/Tag (Nachweis erforderlich). Das Mittagessen kostet 1 Euro/Tag/Kind.
Als kleine Entscheidungshilfe gibt’s unter www.minizwickau.de wieder sämtliche News von Kindern für Kinder, z. B. kleine redaktionelle Beiträge und die tägliche Spielstadtpresse.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

Ambulanter Pflegedienst feiert 20-jähriges Jubiläum

Westsachsen/Schöneck.-
Der ambulante Pflegedienst der Paracelsus Klinik Schöneck feiert im Juli sein 20-jähriges Jubiläum. Der im Jahr 2002 gegründete ambulante Pflegedienst startete damals mit fünf Mitarbeiter*innen. Gegründet wurde er vom damaligen Verwaltungsdirektor Peter Zeidler. Damals gab es in Schöneck noch keinen ortsansässigen Pflegedienst. Samit war die Versorgung von hilfs- bzw. pflegebedürftigen Patienten wohnortnah gewährleistet. Auch nach Entlassung aus dem Krankenhaus kann der ambulante Pflegdienst bei Bedarf in Anspruch genommen werden.
Heute kümmern sich rund 20 Mitarbeiter*innen um die pflegebedürftigen Menschen in Schöneck und Umgebung. Anlässlich des Jubiläums gab es für Mitarbeiter*innen und Bewohner*innen des Paracelsus Hofes ein kleines Grillfest. Susan Möller, Kaufmännische Leiterin des ambulanten Pflegedienstes überreichte an alle Mitarbeiter*Innen ein kleines Präsent und neue Dienstjacken. „Ich möchte mich bei allen für ihr tägliches Engagement und ihren Einsatz, auch über das Maß hinaus, bedanken“, fügte Frau Möller hinzu.
Die Mitarbeiter*innen versorgen aktuell ca. 100 Klient*innen sowohl im betreuten Wohnen als auch im eigenen Zuhause. Dabei ist es den Mitarbeiter*innen stehts wichtig, die Selbstständigkeit der Klient*innen zu fördern. Wenn ein Mensch aufgrund seines gesundheitlichen Zustandes vor der Entscheidung steht pflegerische Unterstützung in Anspruch zu nehmen, stellt sich die Frage: Ist die Pflege zu Hause ausreichend oder empfiehlt sich der Umzug in ein Pflegeheim? „Ich sehe die ambulante Pflege als sehr gute Option, weiterhin im häuslichen Umfeld bleiben zu können“, sagt Antje Petzold- Dietz, Pflegedienstleiterin des ambulanten Pflegedienstes. „Viele ältere Klienten betreuen wir über Jahre zu Hause und ermöglichen ihnen so einen schönen Lebensabend in der heimischen Umgebung.“
Die Mitarbeiter*innen beraten und informieren Klient*innen sowie deren Angehörige. Das fachlich kompetente Personal leistet eine auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmte Pflege in den Bereichen der Grundpflege, der medizinischen Behandlungspflege und der Hauswirtschaft. Auch Spaziergänge und kleine Besorgungen gehören zu den Aufgaben.
Der ambulante Pflegedienst der Paracelsus Klinik Schöneck ist anerkannter Partner aller Kranken- und Pflegekassen und für Pflegebedürftige die richtige Adresse um Hilfe und Unterstützung zu erhalten. „Rund 80 Prozent unserer Klienten erhalten die klassische Alterspflege“, erklärt Pflegedienstleiterin Antje Petzold- Dietz. „Darüber hinaus übernehmen wir beispielsweise die Nachsorge für aus dem Krankenhaus entlassene Patienten sowie die Behandlungspflege auf ärztliche Verordnung.“
Quelle und Foto: Paracelsus Kliniken

Informationsveranstaltung im Juli: Energie sparen, aber richtig!

Westsachsen/Zwickau.- Alles wird knapper, alles wird teurer. Hauptsächlich auch die Energie. Wie und wo kann man noch sparen? Die Antworten darauf weiß unser Energieexperte Reiner Gelfort. Er wird aus seiner langjährigen Erfahrung über den laschen Umgang der Kommunen mit Heiz- und Elektroenergie sprechen und über den Unwillen der Verantwortlichen, dies zu ändern. Außerdem gibt er Tipps, wie jeder einzelne für sich ganz praktisch dazu beitragen kann, sein Portmonee zu entlasten.
Am 29. Juli ist Reiner Gelfort zu Gast in der Redaktion der WSZ. Beginn ist 19 Uhr in der Max-Pechstein-Straße 7, 08056 Zwickau. Die Veranstaltung ist öffentlich.
Das Foto zeigt die Solaranlage am Reinsdorfer Heizraftwerk der Zwickauer Energieversorgung (ZEV) im Winter 2021. Die Energieausbeute dürfte hier unterhalb der 10 Prozentmarke gelegen haben. Für die Verantwortlichen der ZEV war dies kein Grund, zu handeln.
Voranmeldung erbeten unter wsz-rechercheteam@gmail.com.

Trotz Corona-Negativtest: Ausnahmen bei Besuchsregelung

Westsachsen/Adorf.-
Seit einigen Wochen dürfen Patienten der Paracelsus Kliniken Adorf/Schöneck während des Krankenhausaufenthaltes wieder Besuch empfangen. Sowohl für Patienten als auch für deren Angehörige ist dies eine enorme Erleichterung, nicht zuletzt auch im Hinblick auf die Genesung der Patienten.
Aus gegebenem Anlass und um Missverständnisse zu vermeiden, informieren wir hier zur Ausnahme der Besuchsregelung. Ein Besuch ist nicht möglich, wenn Patienten auf der Isolierstation untergebracht sind. In der Paracelsus Klinik Adorf sind das alle Patienten der Station vier. Ein Besuch ist aus Infektionsschutzgründen und zum Schutz der Angehörigen sowie der Klinikmitarbeiter leider nicht möglich. Bei Unsicherheiten, ob Patienten besucht werden dürfen, stehen unsere Mitarbeiter unter der Telefonnummer 037423 79-0 für Auskünfte zur Verfügung.
Allgemeine Besuchsregelungen: ein Besucher pro Patient täglich zwischen 15:00 und 17:00 Uhr für eine halbe Stunde, Kinder dürfen in Begleitung eines Erwachsenen die Angehörigen besuchen. Ein negativer Testnachweis, nicht älter als 24 Stunden ist für alle Besucher Pflicht und zudem am Empfang vorzuzeigen.
Quelle und Foto: Paracelsus Kliniken

15 Juli 2022

Vermehrt Leiterstürze: Vorsicht bei der Kirschenernte!

Westsachsen/Adorf/Schöneck.- Die Urlaubszeit hat begonnen und viele Menschen verbringen ihre Zeit im Garten. Hier fallen neben allerlei unliebsamen Tätigkeiten wie Unkraut jäten und Rasen mähen auch Tätigkeiten an, die das Gärtnerherz höher springen lassen-die Obsternte. Um an die leckeren Früchte zu gelangen, greifen viele zur Leiter um Kirschen, Äpfel und Co. zu ernten. Jedoch bringt dies ein hohes Risiko mit sich. So verletzen sich laut R+V Versicherung jährlich ca. 50.000 Menschen in ihrem Garten.
Auch in der Paracelsus Klinik Adorf/Schöneck kommt es vermehrt zur Aufnahme von Patienten, die von einer Leiter gestürzt sind. Verletzungen wie Verstauchungen und Prellungen aber auch nicht selten schwere Brüche sind Folgen der leichtsinnigen Kletterpartie. Vor allem Frakturen der unteren Extremitäten, der Handgelenke aber auch schwerwiegende Wirbelsäulenverletzungen gehören zum täglichen Bild der Mitarbeiter der Notaufnahme.
Oft ist das Abrutschen von der Leiter durch ungeeignetes Schuhwerk oder fehlende Konzentration, Grund für die Verletzungen. Viele überschätzen dabei ihr artistisches Talent und erklimmen auch die letzten Stufen der Leiter oder beugen sich zu weit hinaus.
Spielen Sie nicht den Helden - bei Anzeichen von Kopfschmerzen, Schwindel oder allgemeinem Unwohlsein verzichten sie darauf eine Leiter zu besteigen. Sonst endet die Obsternte im schlimmsten Fall im Krankenhaus.
In Hinblick auf die kommende Hitzewelle gilt ebenfalls Vorsicht. So sollte man die Gartenarbeit in die Morgen- bzw. Abendstunden legen. Meiden Sie die Mittags- und Nachmittagssonne.
Weitere Tipps für eine unfallfreie Obsternte:

  • Die Leiter stets auf einem festen und gleichmäßigen Untergrund positionieren
  • Gesicht immer in Richtung Leiter richten
  • Gegebenenfalls die Leiter mit Leiterspitzen im Boden verankern
  • ernten sie nur erreichbare Früchte, lassen sie den Vögeln ein paar Kirschen in der Baumkrone übrig
  • Geeignetes Schuhwerk und Bekleidung
  • Nutzung von Obstpflückgurten, Obstpflückern und weiteren Hilfsmitteln
  • Die Leiter regelmäßig überprüfen und säubern, v.a. bei Holzleitern besteht ein erhöhtes Durchbruchrisiko bei morschem Holz
  • Ablenkungen vermeiden
  • Immer zwei Hände und ein Fuß oder eine Hand und zwei Füße auf der Leiter
  • ggf. Leiter durch eine andere Person sichern

Die Notaufnahmen der Paracelsus Kliniken in Adorf und Schöneck sind rund um die Uhr für Notfälle da.

Quelle und Foto: Paracelsus Kliniken


Geänderte Öffnungszeiten: Mittags kein Besuchereinlass im Museum

Westsachsen/Zwickau.-
Aus personellen Gründen ist das Museum des Robert-Schumann-Hauses Zwickau ab sofort von Dienstag bis Freitag von 10 bis 12 und 13 bis 17 Uhr geöffnet. Das bedeutet, dass es bis auf Weiteres wochentags in der Zeit von 12 bis 13 Uhr keinen Besuchereinlass geben kann.
Unverändert bleiben die Öffnungszeiten am Wochenende sowie an Feiertagen, an denen das Schumann-Haus von 13 bis 17 Uhr zum Besuch einlädt.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

Schulung für Führungskräfte: Organisatorische Leiter werden fortgebildet

Westsachsen/Werdau.-
Es ist ein verheerendes Bild, das sich den ersten Führungs- und Rettungskräften bietet: Mehrere Autos sind auf der Brücke einer Bundesstraße verunglückt, eines auf die Schienen gestürzt. Ein herannahender Zug musste Notbremsen. Dutzende Menschen sind, zum Teil schwer, verletzt und müssen versorgt werden.
Doch zum Glück handelt es sich diesmal nur um eine Übung. Das fiktive Szenario dient zur Fortbildung von Organisatorischen Leitern Rettungsdienst. Sie koordinieren bei größeren Schadenslagen die eintreffenden Einsatzkräfte, deren Patientenversorgung und den Transport in umliegende Krankenhäuser.
Insgesamt rund 60 erfahrene Führungskräfte verschiedener Hilfsorganisationen aus dem Landkreis Zwickau und dem Vogtlandkreis wurden vom 11. bis 15. Juli in Lichtenstein jeweils in Eintagsseminaren durch den Rettungszweckverband „Südwestsachsen“ auf mögliche Einsätze vorbereitet. So erhielten sie die Möglichkeit, Wissen und Fertigkeiten aufzufrischen. Neben dem Planspiel wurde vor allem Wissen zu aktuellen Einsatzplänen, Vorgehensweisen und Taktiken in besonderen Schadenslagen vermittelt. Im Vordergrund stand zudem der Erfahrungsaustausch unter den Organisatorischen Leitern, die zum Beispiel bei Unfällen, Evakuierungen oder Großveranstaltungen zum Einsatz kommen.
Quelle und Foto: André Kleber

13 Juli 2022

Kooperationsbörse im September: Unternehmen können sich anmelden

Westsachsen/Zwickau.- Von der Herstellung bis zum Recycling von Energiespeichersystemen gibt es viele Unternehmen in der Region Zwickau, die exzellentes Know-How aufweisen und am Markt etabliert sind. Dementsprechend ist viel Potential vorhanden, um die Region als Standort dieser immer wichtiger werdenden Technologien weiterzuentwickeln.
Unter dem Titel „AkkumulatorenCampus Zwickau“ haben die Partner der Region Zwickau ein Netzwerk etabliert. Dieses richtet sich an regionale Hersteller ebenso wie an Anwender neuer Batterietechnologien sowie die dazugehörige Forschung und Entwicklung. Ganz bewusst geht es dabei nicht nur um Fahrzeugbatterien und E-Mobilität, sondern um die ganze Palette der Energiespeichersysteme. Das Netzwerk soll die regionalen Kompetenzen sichtbar machen und die Weiterentwicklung und Stärkung dieser Branche unterstützen. Bisher haben Netzwerktreffen für Austausch und Synergieeffekte gesorgt.
Nun laden die Region Zwickau und die städtische Wirtschaftsförderung zur 1. Kooperationsbörse „AkkumulatorenCampus“ ein. Die Messe findet am Donnerstag, 15. September von 13 bis 17 Uhr im Konzert- und Ballhaus Neue Welt in Zwickau statt und bringt regionale Unternehmen entlang des Batterielebenszyklus, industrienahe Dienstleister, Forschungseinrichtungen und überregionale Gäste zusammen.
Die Anmeldung als Aussteller ist bis zum 16. August unter www.zwickau.de/akkucampus möglich. Die Teilnahme ist kostenfrei, aber garantiert nicht umsonst: Es bietet sich die Gelegenheit, das eigene Unternehmen mit seinen Kompetenzen einem überregionalen Publikum zu präsentieren, mit Branchenpartnern und anderen Unternehmen zu netzwerken und geschäftliche Beziehungen zu beginnen oder zu vertiefen. Das Rahmenprogramm kann durch einen Vortrag mitgestaltet werden.
Für die Teilnahme als Besucher ist zum jetzigen Zeitpunkt keine Anmeldung erforderlich.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

11 Juli 2022

Im Auftrag von Mercedes: Werdauer Spedition ist Filmkulisse

Westsachsen/Werdau.-
„Truckerbabe“ möchte Julia Batzdorf nicht genannt werden. Doch als kamerascheu kann man sie auch nicht bezeichnen. Im Gegenteil: Die 28 -jährige LKW-Fahrerin gibt gern einen Einblick in die Berufswelt von sich, ihren Kolleginnen und Kollegen bei der Werdauer Spedition Vogtland GmbH. Denn auch wenn viele bei Fahrern von 40-Tonnern an eine reine, bedingt attraktive Männerdomäne denken, ist die Realität eine andere. „Ich bin sehr glücklich hier zu sein und genieße meine Arbeit in vollen Sattelzügen“, so die junge Mutter, die seit 2015 LKW fährt.
Grund genug für zwei Kamerateams von Kobalt Kreation aus Berlin, Julia Batzdorf einen Tag lang auf Arbeit zu begleiten. Im Auftrag von Mercedes Benz Trucks soll daraus ein neuer Imagefilm sowie ein Making-Off entstehen. Beide werden im Rahmen der Fahrerkampagne „Bock auf den Bock“ zum Einsatz kommen. Mit Kameras, Mikros und Drohne dokumentierte das fünfköpfige Team um Regisseurin Janina Rook dabei jeden Handgriff vom Arbeitsbeginn über das geschickte Beladen und die Ladungssicherung des Sattelzuges bis hin zur Auslieferung beim Kunden und der Rückfahrt zum Standort auf der Werdauer Bahnhofstraße. „Normalerweise drehen wir vor allem auf Messen und Events. Einer Frau vom Fach vor Ort über die Schultern zu schauen ist auch für uns etwas ganz Besonderes“, erklärt Janina Rook.
Geschäftsführer Uwe Heinke freut sich über das mediale Interesse, dass seiner Spedition aktuell begegnet. „Wir haben ein tolles Team und Julia Batzdorf ist gewissermaßen eine unserer „Geheimwaffen“ wenn es um Auslieferung geht. Ihr Beispiel zeigt, dass der Berufsstand der LKW-Fahrer und deren Arbeitsumfeld durchaus abwechslungsreich, nützlich und familienfreundlich zugleich sein kann“, so der Unternehmer.
Bei so viel Zuversicht ist es nicht verwunderlich, dass sich bereits ein weiteres Kamerateam angekündigt hat. Voraussichtlich im Herbst wird DMAX der Spedition einen längeren Besuch abstatten. „Zu verdanken haben wir das sicher auch dem Instagram-Profil unserer Kollegin. Durch ihn wurden beide Unternehmen auf uns aufmerksam.“
Quelle und Foto: André Kleber/Werbemanufaktur Werdau