28 Oktober 2021

Patienten können Herzkatheterlabor von zu Hause erkunden

Westsachsen/Zwickau.-
Das neue Herzkatheterlabor der Paracelsus Klinik Zwickau ist jetzt auch per 360-Grad-Rundgang virtuell am PC, Tablet oder Smartphone erlebbar. Dank der hochwertigen Aufnahmen lässt sich das Herzkatheterlabor in einer ganz neuen Perspektive betrachten. Per Maus oder Finger kann man sich mühelos durch die Räume bewegen und Informationen zu den Untersuchungsmöglichkeiten erhalten.
Mit Unterstützung der Produktionsfirma omnia360 wurden die Räumlichkeiten des Herzkatheterlabors und die mit neuer Medizintechnik ausgestatteten Räume für die nichtinvasive kardiopulmonale Funktionsdiagnostik aufgenommen und anschließend zu einem Rundgang zusammengefügt. Über die Menüpunkte können sich Interessierte z.B. den Grundriss aufrufen, der dann verschiedene Infopunkte zeigt. Weiterhin ist die Ansicht als 3D-Modell möglich. Ein Klick in einen der Räume ermöglicht spektakuläre Rundumblicke, als stünde man direkt im Herzkatheterlabor der Paracelsus Klinik Zwickau. Mehr als 50 Standpunkte erlauben es, von einem Raum in den nächsten zu treten und diesen im Detail zu betrachten.
„Mit dem 360-Grad-Rundgang schaffen wir für Patientinnen und Patienten ein digitales Angebot, sich über die Möglichkeiten zur Diagnostik und Behandlung von kardiologischen Erkrankungen zu informieren. Dies betrifft auch die sogenannte „konservative Diagnostik“ wie zum Beispiel Ultraschall- und EKG-Technik", erklärt Klinikmanagerin Uta Ranke. „Der Bedarf an digitalen Informationen nimmt mehr und mehr zu, daher werden wir auch in Zukunft innovative Formen für die Information und den Austausch mit unseren Patienten der Paracelsus Klinik Zwickau nutzen", so die Klinikmanagerin weiter.
Der 360-Grad Rundgang ist auf der Internetseite der Paracelsus Klinik Zwickau www.paracelsus-kliniken.de/zwickau unter dem Fachbereich Innere Medizin verfügbar.
Quelle und Foto: Paracelsus Kliniken

Bußgeldverfahren: Neues Portal für die Online-Anhörung

Westsachsen/Zwickau.-
Im Bußgeldverfahren schreitet die Digitalisierung voran. Die Stadtverwaltung Zwickau setzt seit dem 21. Oktober ein neues Portal für die Online-Anhörung ein. Das Portal ist unter der URL https://owi.zwickau.de erreichbar.
In jeder Verwarnung, jedem Anhörungs- und jedem Zeugenfragebogen sind ab sofort die individuellen Zugangsdaten zum Portal abgedruckt. Alternativ kann man das Portal auch ganz einfach via Smartphone mit dem im Schreiben befindlichen QR-Code erreichen. Dort lassen sich ohne lange Wartezeiten Informationen zum Ordnungswidrigkeitenverfahren abrufen, Beweisbilder einsehen und - ohne jegliche Portokosten - Angaben im Rahmen der Anhörung oder der Zeugenbefragung machen.
Darüber hinaus wird bei zahlungspflichtigen Vorgängen ein entsprechender GiroCode abgedruckt, mit welchem unkompliziert über die verschiedenen Banking-Apps die Zahlung durchgeführt werden kann. Manuelle und oft mit Fehlern verbundene Eingaben von Bankverbindung, Zahlungsempfänger und Referenznummern entfallen damit.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

27 Oktober 2021

Sonderfahrt: Weihnachts-Dampf-Express von Leipzig nach Nürnberg

Westsachsen/Bayern.-
Am Samstag, den 4. Dezember bietet der Verein „IG Schienenverkehr Ostfriesland e.V.“ eine exklusive Sonderfahrt von Leipzig durch Sachsen und Oberfranken ins vorweihnachtliche Nürnberg an. Zustiege sind in Leipzig Hbf, Borsdorf, Wurzen, Oschatz, Riesa, Ostrau, Döbeln, Waldheim, Mittweida, Chemnitz, Hohenstein-Ernstthal, Glauchau, Zwickau, Reichenbach und Plauen möglich.
Der bewirtschaftete Sonderzug startet am Morgen in Leipzig Hbf mit einer historischen E-Lok, diese bringt den Zug bis Glauchau. Ab hier übernimmt König Dampf die Weiterfahrt des Zuges. Mit der Dampflok 35 1097 geht es weiter über das Vogtland und Oberfranken in die mittelfränkische Metropole Nürnberg. Vor allem zur Weihnachtszeit lockt der berühmte Christkindlmarkt viele Besucher an und in der geschmückten Altstadt duftet es nach Glühwein und Lebkuchen. Während des Aufenthalts kann man fränkische Spezialitäten genießen.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Stadt Nürnberg bereits im Jahr 1050, ihre erste Blüte erlebte sie als eigenständige Reichsstadt ab 1219. Einige Wahrzeichen und Baudenkmäler sind bis heute erhalten. Zu den wichtigsten gehören die Bauten entlang der historischen Meile, vor allem die Nürnberger Burg. In Nürnberg ist ein rund fünfstündiger Aufenthalt zur freien Verfügung eingeplant. Am frühen Abend geht es zurück nach Sachsen.
Diese Fahrt wird in Kooperation mit der „IG Traditionslok 58 3047 e.V.“ aus Glauchau veranstaltet. Fahrpreis ab Leipzig 89 Euro, ab Döbeln 84 Euro, ab Chemnitz 82 Euro und ab Zwickau 79 Euro pro Person in der 2. Klasse. 1. Klasse mit Aufpreis (Kinder 6-14 Jahre zahlen den halben Preis).
Die Fahrkarten sind nur im Vorverkauf unter www.igso-online.com buchbar. Informationen erhalten Sie unter der Telefonnummer: 04931 / 9731345 (Mo-Fr 18.00-20.00Uhr) oder per Mail an info@igso-online.com. Die genauen Fahrzeiten werden zwei Wochen vor der Fahrt auf der genannten Homepage bekannt gegeben.
Quelle und Foto: IG Schienenverkehr Ostfriesland e.V.

26 Oktober 2021

Oh Mama Mia: Die Dancing Queen im Königsbad

Westsachsen/Bad Elster.-
Am Samstag, den 6. November gastiert um 19.30 Uhr Europas erfolgreichste Abba-Revival-Show im König Albert Theater. In dieser Konzert-Show voll Power und Hits wird das Publikum zurück in die 70er entführt. Plateauschuhe, Schlaghosen und Glitzerschals sowie das Lebensgefühl dieses Jahrzehnts sind an diesen Abenden angesagt. Wer kennt sie nicht, die schwedischen Popidole der Kultband ABBA?
Diese neue begeisternde Liveshow garantiert eine spektakuläre Bühnenperformance, die den Originalhelden in nichts nach steht. Erleben Sie einen Abend mit allen bekannten Songperlen der schwedischen Supergroup: Unsterbliche Welthits wie »S.O.S.«, »Gimme Gimme Gimme«, »Waterloo«, »Super Trouper« oder »Dancing Queen« lassen so die Discokugel im Theaterambiente Bad Elsters unterhaltsam, bunt und farbenfroh durchdrehen. Dabei zünden Pyrotechnik und eine fantastische Lasershow aus Glitzer, Glamour und Popappeal ein Feuerwerk der Unterhaltung. Im Outfit der 70er Jahre wird dem Publikum an diesem Konzertabend ein bezauberndes Showerlebnis garantiert, dass die Herzen zum Tanzen bringt. Oh Mamma Mia - tanzen sie mit!
Rest-Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de

22 Oktober 2021

Nach einem Jahr Bauzeit: Kreuzung in Werdau wieder frei gegeben

Westsachsen/Werdau.-
Nach einem Jahr Bauzeit rollt der Verkehr wieder am Gedächtnisplatz. Am Freitagvormittag wurde die B 175 zwischen Theodor-Körner-Straße und Uhlandstraße für Autofahrer freigegeben. Wie das Landesamt für Straßenbau heute mitgeteilt hat, ist die Bundesstraße auf rund 170 Metern grundhaft ausgebaut worden. Gleichzeitig wurde die Kurve entschärft. Bislang mussten Autofahrer im Gegenverkehr anhalten, wenn ein LKW die Kurve passierte. Außerdem wurden Gehwege gebaut und Radfahrstreifen aufgezeichnet.
Auch an den Naturschutz haben die Planer gedacht. Für Turmfalken, Sperlinge und Fledermäuse, die in dem abgerissenen Eckhaus lebten, wurden in der Gerhard-Hauptmann-Schule Ersatzquartiere angebracht. Die Kosten für das Bauvorhaben belaufen sich laut Landesamt für Straßenbau auf 1,6 Millionen Euro.

Stark ohne Drogen: Initiative empfiehlt fünf Punkte zur Vorsorge

Westsachsen/Zwickau/Glauchau/Lichtenstein.-
Am 23. Juni startete das 2-jährige Modellprojekt „Trouble in the City – Stark ohne Drogen“, eine gemeinsame Initiative der Rotary Clubs Zwickau-Glauchau-Lichtenstein, der Stadtmission Zwickau, dem Landkreis und der Stadtverwaltung Zwickau. Seit dem Projektstart konnten bereits einige Aktionen umgesetzt und erste Erfahrungen gesammelt werden. Beispielsweise am 9. Oktober im Rahmen des Festes „Youth 4 Move“ im Areal der Lutherkirche. Hier konnten sich Jugendliche im Siebdruck, Graffitisprühen und Discgolf ausprobieren. Letzteres ist ein Frisbeesportspiel, das am gemeinsamen Stand der Stabsstelle Kommunale Prävention der Stadt und des Streetwork-Projektes der Stadtmission Zwickau angeboten wurde.
Die spielerisch-entspannte Atmosphäre am Stand ermöglichte es, mit den jungen Leuten ins Gespräch zu kommen, deren Lebensziele zu hinterfragen und über das Modellprojekt „Trouble in the City - Stark ohne Drogen!“ zu informieren. Dabei ging es nicht nur allgemein um Drogenaufklärung. Viel wichtiger war, zunächst eine Vertrauensbasis zu schaffen, individuelle (Drogen-)Erfahrungen der Jugendlichen zu sammeln, Motive für einen Drogenkonsum herauszufinden, gezielte Hilfsangebote zu unterbreiten und Chancen für positive Veränderungen zu bieten. Im Rahmen des Festes fand außerdem ein Spendenlauf für die Kinder- und Jugendarbeit der Stadtmission Zwickau statt. Mindestens 500 Parkrunden galt es zu schaffen, um ein Spendengeld in Höhe von 1.000 Euro für den Kinder- und Jugendtreff Lutherkeller zu erlaufen, welches vom Hauptsponsor der Veranstaltung, dem Bauunternehmen GOLDBECK, zur Verfügung gestellt wurde. Insgesamt 34 Läuferinnen und Läufer gingen an den Start und legten sich für den Kinder- und Jugendtreff Lutherkeller in der Bahnhofsvorstadt sich so richtig ins Zeug. Und es hat sich gelohnt: Am Ende konnten nicht nur stolze 701 Runden auf dem Konto verbucht werden.
Schon in den Sommermonaten gab es im Rahmen des Modellprojektes einen open-Air-Kinonachmittag und ein Skater-Angebot. Gezeigt wurde das Fantasy Abenteuer „Jumanji“, ein Streifen, in dem Mut und Stärke, aber auch Schwäche, eine Rolle spielen. Eine gute Grundlage, um im Nachgang mit den Jugendlichen darüber zu reden und sich zum Thema auszutauschen. Bei der Aktion „Push your limits - Skaten statt Drogen“ stand eher ein sportlich-versiertes und gesundes Körpergefühl im Focus.
Viele kleinere und größere Aktionen gemeinsam mit zahlreichen Partnern sollen im Rahmen des zweijährigen Modellprojekts noch folgen. Den Projekt-Initiatoren liegt besonders am Herzen herauszufinden, mit welchen Aktionen in der Suchtprävention junge Menschen am besten erreicht werden können. Die verschiedenen Angebote zielen alle darauf ab, Jugendliche vor allem zum Nachdenken anzuregen und sie zu animieren, Antworten auf die Frage „Was mach MICH stark im Leben?“ zu finden. Alle Aktionen, Eindrücke und Erfahrungen werden im Verlauf des Modellprojektes in einem Buch gesammelt und abschließend zusammengefasst. Dieses soll zukünftigen Präventionsschaffenden zur Verfügung gestellt werden.
Quelle und Foto (Walentina Hamidulla, Streetworkerin, und Nicola Niedernolte): Stadtverwaltung Zwickau

21 Oktober 2021

Neue Ausstellung: Träumerische Werke einer jungen Künstlerin

Westsachsen/Zwickau.-
Am Dienstag dem 19.10.2021 wurde in der Kleinen Galerie der Werdauer Stadthalle eine neue Ausstellung im Foyer vorbereitet. Ab heute und bis zum 23.01.2022 können die Werke der jungen Künstlerin Larissa Scholz aus Blankenhain bewundert werden.
Das Zeichnen begleitet die 18-jährige Auszubildende bereits seit der Kindheit: „früher habe ich während meiner Grundschulzeit zusammen mit meiner Schwester die Tiere aus dem riesigen Tierbuch meiner Mutter abgemalt.“ Mittlerweile ist Larissa mit der Schule fertig und lässt sich nun als Maßschneiderin ausbilden.
Dass sie ihre kreative Ader nicht verloren hat, lässt sich nicht nur am angestrebten Beruf ablesen, sondern auch an der Vielzahl ihrer bunten und träumerischen Kunstwerke aus Ölfarben, Blei- und Buntstiften. Die Werke entführen den Betrachter in eine andere, phantasievolle Welt und laden zum Träumen und Gedankenschweifen ein. Larissa Scholz möchte nach eigner Aussage die Betrachter berühren und Emotionen und Gedanken weitergeben. Dies gelingt ihr - ganz egal ob mit ihren romantisch gestalteten Weihnachtskugeln (auf A4), dem Blick in die Ferne oder den filigranen Frauenbildern, Larissa Scholz ist ein junger und leuchtender Stern am Künstlerhimmel.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

20 Oktober 2021

47 Millionen verzockt: Mehrere Stadträte in Sparkassenaffäre verstrickt

Westsachsen/Zwickau/Frankfurt.-
Der Hinweis kam überraschend aus einer Ecke, die man zunächst nicht vermutet, wenn es um die Sparkasse Zwickau geht. Prof. Dr. Ralf Jasny vom Fachbereich Wirtschaft und Recht an der University of Applied Sciences in Frankfurt am Main (Foto oben), der regelmäßig die Sparkassen bundesweit untersucht, meldet sich in der Wirtschaftsredaktion der Westsächsischen Zeitung mit der Frage, ob denn hier schon aufgefallen sei, dass die Sparkasse Zwickau entgegen ihrem öffentlichen Auftrag mit dem Geld ihrer Kunden an der Börse spekuliert. Mit Verweis auf den Jahresabschlussbericht von 2020 entlässt er uns in die Recherche.
Was hierbei bisher zutage gefördert wurde, ist bemerkenswert, zum Teil beängstigend, auf jeden Fall schädlich für die Allgemeinheit, insbesondere für die Sparkassenkunden. Wir erinnern uns: Die Sparkasse Zwickau verstößt im Schulterschluss mit der Zwickauer Justiz und der Rathausspitze wissentlich und regelmäßig gegen geltendes Recht (WSZ berichtete mehrmals). Diese Rechtsverstöße sind allen Beteiligten spätestens seit gestern bekannt. Eine Mail mit der Frage „Was werden Sie zu tun, diese ungeheuerlichen Vorwürfe aus der Welt zu schaffen, um das Ansehen Zwickaus nicht weiter zu schädigen?“ ging an die Stadtspitze (OB Arndt, Finanzbürgermeister Lasch), die Verwaltungsräte (Landrat Scheurer, die Stadträte Juraschka, Itzek, Otto, Luther, Reischl, Beierlein) und die Pressestelle der Sparkasse Zwickau raus.
Während wir auf die Antworten warten, beleuchten wir kurz die Hintergründe. Auf Seite 7 des Jahresabschlussberichtes 2020 befindet sich im unteren Drittel verklausuliert der entscheidende Hinweis: „... Aufgrund des im März 2020 eingetretenen massiven Kursverfalls an den Aktienmärkten durch die Corona-Pandemie hat die Sparkasse zur Risikoreduzierung Aktienpositionen verkauft sowie Absicherungsgeschäfte getätigt. Im Ergebnis haben wir nicht an der auf die Absicherung folgenden Kurserholung partizipiert. Bezogen auf den 31. Dezember 2020 ergibt sich somit im Masterfonds ein Bewertungsaufwand von 40,4 Mio. EUR. Der Verlust wird insbesondere durch das Fondssegment A-Horch-Euro-Aktien in Höhe von 47,4 Mio. EUR geprägt ...“. Das heißt im Klartext, die Sparkassenvorstände haben sich verzockt und dann kalte Füße bekommen. Sprich, zur Unzeit verkauft. So etwas kann passieren, selbstverständlich. Pech gehabt? Nein. Die Sparkasse Zwickau darf zwar ihre Kunden zu Aktiengeschäften beraten und Empfehlungen abgeben, als öffentlich rechtliches Kreditinstitut ist ihre Aufgabe laut Sparkassengesetz die Versorgung der Bevölkerung mit Geld- und Kreditleistungen – nicht die Spekulation mit Kundengeldern. Ein Verlust in dieser Größenordnung deutet nicht nur auf ein Versagen des Vorstands hin, sondern auch auf ein Versagen des Kontrollgremiums, des Verwaltungsrats.
Und der Verwaltungsrat? Nun ja, zur qualitativen Zusammensetzung der Mitglieder ist auch noch einiges zu sagen. Prof. Dr. Ralf Jasny gibt zu bedenken: „Jeder, der ein Auto fahren will, muss zuerst eine Führerscheinprüfung ablegen. Ein Arzt muss studieren, bevor er operieren darf. Zur Qualifikation als Verwaltungsratsmitglied genügt es, wenn man volljährig ist“.
In der Tat verwundert es bei genauer Betrachtung schon, wer sich von den Stadträten zum Sparkassenkontrollgremium hingezogen fühlt. Da ist zunächst der Vorsitzende, Landrat Christoph Scheurer. Ein enger Freund von Oberstaatsanwalt Jörg Rzehak. Dieser verhindert seit Jahren die Aufklärung im Fall der illegalen Ablösung eines Darlehens (WSZ berichtete). Die Sparkasse Zwickau hatte einer Kundin rund 11.000 Euro entwendet, indem sie behauptete, diese hätte die Ablösung gewollt. Die entsprechenden Unterlagen mit dem angeblichen Ablösungswunsch existieren jedoch nicht. Rzehak weiß das, ermittelt aber trotzdem nicht gegen die Sparkasse Zwickau. Denn dann würde er indirekt die Mittäterschaft seines Freundes Landrat Christoph Scheurer aufdecken, der als Verwaltungsrat eine Kontrollfunktion gegenüber der Sparkasse hat und damit in der Verantwortung steht. Originaltext im Sächsischen Sparkassengesetz (SächsSparkG) unter §8: „Der Verwaltungsrat bestimmt die Richtlinien der Geschäftspolitik und hat die Geschäftsführung und das operative Geschäft der Sparkasse Zwickau zu überwachen“. Dies wurde bisher von ALLEN Verwaltungsräten sträflich vernachlässigt.
Jens Juraschka, Vorsitzender des Vereins „Gemeinsam Ziele erreichen“, hat jedenfalls kein Interesse daran, unangenehm als Sparkassen-Kontrolleur aufzufallen. Bekommt sein Verein doch regelmäßig Spenden von dort zugeschanzt. Auch Sven Itzek ist als Immobilienmakler sicher auf gute Beziehungen zum Kreditinstitut angewiesen. Zur Rolle der restlichen Mitglieder wird von hier aus noch recherchiert und auf die Antwort aus dem Rathaus gewartet.
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Achtung, Hochspannung: 3.000 Passagiere und ein Mörder auf der Jagd

Westsachsen/Bad Elster.-
Am Sonntag, den 31. Oktober präsentiert das renommierte Berliner Kriminaltheater um 19.30 Uhr im König Albert Theater Bad Elster erstmalig eine fesselnde Bühnenadaption des Bestsellers »Passagier 23« von Deutschlands erfolgreichstem Thriller-Autor Sebastian Fitzek in der Regie von Thomas Wingrich: Achtung, Hochspannung!
23 sind es jedes Jahr weltweit, die während einer Reise mit einem Kreuzfahrtschiff verschwinden. 23, bei denen man nie erfährt, was passiert ist. Noch nie ist jemand zurückgekommen. Bis jetzt, bis auf Anouk, einem Mädchen, das vor einem halben Jahr mit seiner Mutter verschwand. Anouk, die wieder auftaucht. In ihrem Arm hält sie einen Teddybär. Und es ist nicht ihr eigener. Der mysteriöse Anruf kommt mitten während eines Einsatzes. Der Polizeipsychologe Martin Schwartz muss sofort nach England reisen und an Bord des Kreuzfahrtschiffs »Sultan of the Seas« kommen. Das Schiff legt ab, begibt sich auf den Weg nach New York. 3.000 Passagiere, ein traumatisiertes Mädchen, ein zutiefst verstörter Polizeipsychologe – und ein Mörder auf der Jagd...
Rest-Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de

Collegium Musicum: Orchester erhält Spende für mehr Durchblick

Westsachsen/Werdau.-
Notenblätter lesen in schlecht erhellten Sälen, das gehört für das Collegium Musicum mit Unterstützung der Stadtwerke Werdau GmbH und der Gebäude- und Grundstücksverwaltungs GmbH der Vergangenheit an. Die beiden kommunalen Unternehmen verstehen sich als verlässliche Partner für Kunst- und Kulturliebhaber in unserer Stadt und dies erst recht in den zurückliegenden schwierigen Zeiten.
Mit Hilfe einer Spende in Höhe von insgesamt 1.000 Euro konnten sich die rund 30 Musiker der Stammbesetzung des Ensembles aus Werdau eine dringend benötigte mobile Beleuchtung für ihr gemeinsames Instrumentenspiel anschaffen. „Das ist jetzt ein ganz anderes Proben. Gerade auch bei den älteren Musikern, die mit den vielen kleinen Noten bei schlechter Beleuchtung ein paar Probleme haben. Es ist absolut toll und für die Unterstützung sind wir sehr dankbar“, sagt Heike Angermann, die im Collegium Musicum den Kontrabass spielt. Jetzt freut sich das Ensemble auf die geplanten Aufführungen von „Die Geschöpfe des Prometheus“ und „Das Lied von der Glocke“ am 19. und 20. November und hofft auf zahlreiche Besucher. Einmal mehr zeigt sich, was man gemeinsam erreichen kann.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau