11 Juni 2021

Schwanenteichgelände: Baumaßnahmen gehen voran

Westsachsen/Zwickau.- In den städtischen Parks ist immer etwas los – auch im Schwanenteichpark, derzeit auch im baulichen Sinn. Denn um die älteste gartengestalterische Anlage der Stadt noch attraktiver zu machen, laufen aktuell verschiedene Baumaßnahmen im Rahmen des EFRE-Projektes Integrierte Stadtentwicklung 2014-2020 Schwanenteichpark.
Lan
ger Teich
Aktuell fällt die Sanierung des Langen Teichs im östlichen Bereich der Parkanlage besonders ins Auge. Hier konnten nach der Entwässerung im März und dem anschließenden Abfischen rund ein halber Meter Schlamm beseitigt und der Teichboden neu modelliert werden. Im nördlichen Teich, nahe der Terrasse, ist er nun mit knapp zwei Metern am tiefsten. Damit hat er nicht nur an Volumen gewonnen, sondern sorgt zukünftig auch für eine optimale Gewässerkühlung. Südlich wurde er recht flach gehalten und bietet der Pflanzenwelt, den Amphibien und Insekten somit ideale Bedingungen. In der Mitte wurde der Teichboden im ursprünglichen Niveau belassen.
Die kleine Insel nördlich im Teich, bestehend aus homogenen Teichboden und einer Einfassung aus Wasserbausteinen, ist besonders markant. Da, wo sich jetzt gelegentlich noch Enten tummeln, sollen später einmal Seerosen blühen. Das Wasserniveau wird an dieser Stelle später rund 80 Zentimeter bis 1,20 Meter betragen. Maximal 15 Pflanzen sind vorgesehen. Die „Pflanzinsel“ ermöglicht ein kontrolliertes Wachstum und verhindert eine Ausbreitung der Pflanzen im Gewässer. Aktuell wird am nördlich gelegenen Übergabeschacht (Schachtbauwerk) gearbeitet, welches zukünftig das überschüssige Wasser bei Bedarf ableiten wird. Noch herzustellen ist der Überlauf in Form eines Möchbauwerks, das den Zu- und Ablauf regulieren und damit die ökologische Gewässerstruktur mit einer höheren CO2-Bindung verbessern wird. Mit Wasser versorgt wird der Lange Teich ausschließlich vom höher gelegenen Schwanenteich. Auch dieser erhält ein neues Mönchsbauwerk. Die Baumaßnahme ist bereits für Ende Juni vorgesehen und erfolgt unter kurzzeitiger Vollsperrung (eine Woche) des Dammweges zwischen Schwanenteich und Langer Teich (Crataegusdamm). Nach dessen Fertigstellung können der Lange Teich mit Wasser befüllt und neue Fische eingesetzt werden. Am westlichen Ufer des Langen Teichs ist jetzt schon ein neu angelegter schmaler Plateau-Streifen zu sehen. Die Fläche wird als Wiese hergestellt, soll Wartungsarbeiten am Teich erleichtern und u. a. auch Anglern zur Verfügung stehen. Vorgesehen ist, die Gesamtbaumaßnahme Langer Teich spätestens Ende November abzuschließen.
Radroute 5 von Marienthal nach Planitz

Diese liegt im Parkbereich nahe der Humboldtstraße und ist Bestandteil der Radwegverbindung Marienthaler Fußweg–Schwanenteichpark– Planitz/Schedewitz. Ein Teil davon, zwischen Am Schwanenteich und Saarstraße, konnte 2020 bereits grundhaft saniert und wieder freigegeben werden. Der Abschnitt in Richtung Amtsgericht steht noch aus. Sobald die (groben) Bauarbeiten am Langen Teich abgeschlossen sind, wird auch dieser eine neue Asphaltdeckschicht erhalten. Auch in diesem Bereich liegt der Schwerpunkt im regelkonformer Ausbau der Wegstrecke für eine Befahrung im Gegenverkehr. Im Anschluss der Arbeiten folgen noch die notwendigen landschaftsbaulichen Arbeiten, um die unmittelbaren Geländeanschlüsse zu den Parkflächen wiederherzustellen. Zudem werden an den Parkeingängen erforderliche Beschilderungen angebracht. Auf eine zusätzliche Wegebeleuchtung wird in den 3 Bauabschnitten verzichtet. Spätestens Ende Oktober/Anfang November wird der Weg wieder durchgängig begeh- und befahrbar sein und als attraktive Radverkehrsverbindung westlich der Innenstadt zur Verfügung stehen. Wieder nutzbar ist der Parkweg westlich der Ziegelwiese. Der Abschnitt der West-Ost-Verbindung durch den Schwanenteichpark von der Parkstraße aus in Richtung Innenstadt erhielt im März eine wassergebundene Deckschicht. Auch die Arbeiten im Bereich der anliegenden Ziegelwiese sind so gut wie abgeschlossen.
Zie
gelwiese
Nach erfolgtem Rückbau und Geländemodellierung wurden auf den Brachflächen und im Bereich des Biotops ausgedehnte Pflanzflächen eingeordnet. Der im Jahr 2019 im nördlichen Bereich angelegte Gedenkort für die Opfer des NSU erhielt einen neuen Erkundungsweg, an dem Bänke zum Verweilen einladen. Gut sichtbar ist eine kleine Anhöhe inmitten der Ziegelwiese, auf der neu gepflanzte Bäume und Sträucher „trockenen Fußes“ gedeihen können. Die Pflanzauswahl erfolgte ganz im Sinne des historischen Gestaltungskonzeptes Petzolds, dem gärtnerischen Schöpfer des Areals. Neu in die Ziegelwiese integriert wurden auch zwei Feuchtbiotope für Amphibien und Insekten. Noch führt eine etwas holprige Baustraße direkt in die Fläche hinein. Diese wurde eigens für die Herstellung der Pflanzfläche innerhalb des Biotops angelegt und bleibt als Pflegeweg bestehen. Der Weg wird im Sommer noch mit Schotterrasen begrünt und kann dann für die zukünftigen Pflegearbeiten im Bereich der Ziegelwiese genutzt werden. Ab Mitte Juli werden sich Parkbesucher auf eine weitere Einschränkung einstellen müssen. Dann wird der nächste Wegabschnitt, zwischen Ziegelwiese und Denkmal liegend, grundhaft erneuert. Ab spätestens Mitte September soll die beliebte Querverbindung durch den Park aber wieder nutzbar sein.
Areal Schwanenschloss
Fast fertig ist die Sanierung des Parkbereichs, auf dem einst das Schwanenschloss thronte. Die Fläche wurde zunächst vom Bewuchs befreit, die Schwanenteichquelle gesichert und die Kellerräume schrittweise abgerissen. Die Gewölbe im Bereich der Quelle wurden erhalten und notwendige Untersuchungen zum Erhalt der Quelle sowie zu den Gründungsverhältnissen des Standortes durchgeführt. Das Gelände wurde modelliert und durch den Neubau der Freitreppe und einer Terrasse mit wassergebundener Wegedeckschicht für die öffentliche Nutzung begehbar angelegt. Inmitten dieser kommt nun auch eine alte Kastanie perfekt zur Geltung. Ein Teilbereich der Terrassenfläche an der Parkstraße ist noch gesperrt. Hier wird noch im Bereich zweier Baugruben gearbeitet. In einer befindet sich ein alter Zugang zum Kellergewölbe. In diesem muss der Kellerfußboden noch so hergerichtet werden, dass anfallendes Sicker-/Quellwasser gesammelt und über einen Schacht zum Ablauf in Richtung Schwanenteich geleitet wird. Nach Abschluss dieser Arbeiten werden die Böschungen und die verbliebene derzeitige Baufläche in Form einer Blumenwiese entsprechend aufbereitet, so dass der gesamte Bereich spätestens Ende August freigegeben kann.

Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau

08 Juni 2021

Gewandhaus-Sanierung: Mehrkosten sollen im Oktober vorgelegt werden

Westsachsen/Zwickau.-
Der Abrechnungsbeschluss zur Sanierung und zum Umbau des Zwickauer Gewandhauses wird voraussichtlich in der Oktobersitzung des Stadtrats behandelt. Der Grund, dass diese Vorlage erst nach der Sommerpause eingebracht wird, sind bisher noch nicht vorliegende Schlussrechnungen.
Seit der Fertigstellung des Gewandhauses und der Übergabe an das Theater Plauen-Zwickau erfolgt fortlaufend die Abrechnung der jeweiligen Leistungen. Am Ende werden insgesamt 189 Schlussrechnungen zu 189 Verträgen stehen. Zum 31. Mai 2021 lagen dem Liegenschafts- und Hochbauamt 178 gestellt Schlussrechnungen vor. 170 davon sind geprüft und mit einer Summe von 20.619.272,83 Euro bezahlt. Die acht, die sich noch in Prüfung befinden, entsprechen einem noch nicht bestätigten Wert von 496.430,19 Euro. Die elf noch offenen Schlussrechnungen haben einen Umfang von 204.296,98 Euro. Prognostiziert ergibt sich daraus für den Umbau und die Sanierung des Gewandhauses eine Maximalsumme von 21.320.000 Euro.
Die dementsprechenden Mehrkosten konnten durch nicht verbrauchte Mittel im Finanzhaushalt des Hochbau- und Liegenschaftsamt im Doppelhaushalt 2019/2020 gedeckt werden. Entsprechende Abstimmungen zwischen Bau- und Finanzverwaltung erfolgten. Die im März 2019 gefasste Änderung zum Vorhabensbeschluss hatte 19,5 Mio. Euro beinhaltet. Abschließend und detailliert dargestellt wird die dann festgestellte Abrechnungssumme in einem Abrechnungsbeschluss zur Maßnahme. Dieser soll im Oktober 2021 dem Stadtrat vorgelegt werden

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

Der Kultur-Tipp des Monats: AIDA - das VERDI-OPERN-AIR

Westsachsen/Bad Elster.- Am Freitag, den 18. Juni, erklingt um 19.30 Uhr Verdis Meisteroper „Aida“ in Originalsprache mit dem Ensemble und Orchester des Nordböhmischen Opern- und Balletttheaters Usti nad Labem unter der Gesamtleitung von GMD Florian Merz im NaturTheater Bad Elster. Endlich wieder Oper: Die tragische Liebesgeschichte als episches Drama ist voll von spektakulären Massenszenen und emotionalen Momenten. Giuseppe Verdi paart hier exotische Melodien mit dem »con brio« italienischer Musik – Ein wirklich ganz besonderes Opernerlebnis in diesem Sommer! Schauplatz der Oper ist Ägypten zur Zeit der Pharaonen. Aida ist eine nubische Prinzessin, die nach Ägypten als Geisel verschleppt wurde. Der ägyptische Heerführer Radames muss sich entscheiden zwischen seiner Liebe zu Aida und seiner Loyalität dem Pharao gegenüber bzw. der Hochzeit mit Amneris, der Tochter des Pharaos. Verona-Feeling in Bad Elster! Tickets: 037437/ 53 900 | www.naturtheater-badelster.de
TÄNZERISCHES STRAUSS-POTPOURRI
Am Samstag, den 19. Juni, öffnet sich um 19.30 Uhr der Vorhang wieder für die »Große Johann-Strauß-Gala« im König Albert Theater. Die Produktion mit dem Chursächsischen Hofballverein und dem Chursächsischen Salonorchester präsentiert dabei im prachtvollen Ambiente des König Albert Theaters wieder ein unterhaltsames musikalisch-tänzerisches Potpourri im Glanze der großen Melodien von Johann Strauß. Auf dem Programm dieser musikalischen Reise im König Albert Theater stehen wieder zahlreiche Weltklassiker der Strauß-Dynastie: Neben dem berühmten Wiener »Donauwalzer« und einem Besuch »Im Krapfenwaldl« zeigen kontinentale Ausflüge mit dem »Egyptischen« und dem »Persischen Marsch«, der schwungvolle »Cachucha-Galopp«, eine lustige Fahrt im »Vergnügungszug« oder der weltberühmte »Radetzky Marsch« die große Vielfalt der Kompositionskunst in der Strauß-Familie. Die dazu hinreißend inszenierten Choreographien des Chursächsischen Hofballvereins geben dieser Gala in Bad Elster dabei eine besonders reizende Note, welche beim spritzigen »Can Can« oder dem feurigen »Säbeltanz« ihren Höhepunkt erreicht. Abgerundet wird das bunte Programm durch unterhaltende Orchesterwerke des Chursächsischen Salonorchesters. Ein Konzert für alle Freunde der leichten Muse! Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de
ARNULF RATING FEGT ÜBER DIE KABARETTBÜHNE
Am Sonntag, den 20. Juni, gastiert um 19.00 Uhr mit Arnulf Rating aus Wuppertal (Foto unten) einer der aktuell renommiertesten Politkabarettisten im König Albert Theater. Der Kabarettstar gewann bisher alle wichtigen deutschen Kabarettpreise und ist regelmäßig im TV zu erleben. Sein aktuelles Kabarettprogramm »Zirkus Berlin« ist eine Reise in die Manege der Abgründe, aber alles mit Netz und doppeltem Boden. Zirkus eben. Was kommt nach Corona? War da was? Wir reden über alles. In den Manegen der Talkshows. Arnulf Rating kennt sich aus: Er lebt in Berlin – und er gehört zur Risikogruppe. In seinem neuen Programm nimmt er uns mit auf den Parforceritt durch die Manege. Mit Tempo und hohem Unterhaltungswert brilliert hier eine der Dienstältesten scharfen Zungen des Landes. Unterhaltung mit Haltung. Gerade, wenn es stürmisch wird. Der Anspruch bleibt: die Menschen oben mit erweitertem Bewusstsein und unten mit nasser Hose aus dem Theater zu entlassen. Unbedingt hingehen! Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de
Abgerundet wird das Sommerprogramm in den Königlichen Anlagen Bad Elster mit verschiedenen Kammermusikprogrammen von Ensembles der Chursächsischen Philharmonie, einer sehenswerten Kunstaustellung in der KunstWandelhalle und der Dauerausstellung im Sächsischen Bademuseum.
Tickethinweis: Im Zuge der Veranstaltungen gibt es aufgrund der Hygienekonzepte spezielle Veranstaltungsregelungen. Tickets können derzeit über den Onlinevorverkauf oder über den telefonischen Vorverkauf erworben werden. Der Ticketservice in der Touristinformation Bad Elster ist jeweils von Montag bis Sonntag von 14.00 bis 18.00 Uhr für den Vorverkauf und sämtliche Programminfos geöffnet. Alle aktuellen Infos: 037437/ 53 900 | www.chursaechsische.de

Quelle und Fotos: Chursächsische Verwaltungs GmbH

30 Mai 2021

Neuer Spielplatz in der Fichtestraße kann ab sofort bespielt werden

Westsachsen/Zwickau.-
Im Dezember 2020 konnte auf dem städtischen Grundstück Fichtestraße/Ecke Ebersbrunner Straße eine öffentliche Spielanlage für Kinder der Altersgruppe ein bis zehn Jahre fertiggestellt werden. Nutzbar war die Anlage damals noch nicht, da sich erst noch der Boden setzen musste. Auch der frisch gesäte Rasen brauchte Zeit zum Anwachsen. Beides ist jetzt ausreichend erfolgt. Mitarbeiter des Garten- und Friedhofamtes prüften die Fläche nochmals und konnten ihn jetzt freigegeben.
Auf einer Fläche von 270 Quadratmetern laden eine Doppelschaukel mit Kleinkindersitz, ein Sandkasten, zwei Federwippen und eine Spielkombination mit Rutsche, Balanciersteg und Kleinkinderschaukel zu reichlich Spielspaß an der frischen Luft ein. Ausgestattet ist das Spielareal auch mit einer Bank und einem Papierkorb. Neu gepflanzt wurden außerdem ein Kirschbaum und eine Hainbuchenhecke.
Mit der Fertigstellung des Areals konnte den Vorgaben aus dem Stadtentwicklungs- und Fördergebietskonzept für das Stadtumbaugebiet „Nieder-/Oberplanitz 2012 - Fortschreibung 2018“ gefolgt werden. Der für diese Maßnahme genutzte Programmteil „Aufwertung“ innerhalb der Städtebauförderung hat es sich zur Aufgabe gemacht, städtebauliche Missstände und Funktionsverluste nachhaltig zu mildern und die städtebaulichen Strukturen der Ortsteilzentren als kompakte und soziale Stadtbereiche zu entwickeln. Das ist hervorragend gelungen. Bei insgesamt zuwendungsfähigen Ausgaben und Kosten in Höhe von 100.000 Euro werden 66 2/3 Prozent an Zuwendung ausgereicht. Der städtische Anteil beträgt demnach 33.333 Euro und 33 Cent.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

29 Mai 2021

PR-Beitrag aus dem Gericht: RTL hofiert mutmaßliche Straftäterin

Westsachsen/Zwickau.- „Diese Richterin sollten Sie sich merken“, wirbt die Moderatorin von RTL in einer Sendung der Reihe „Explosiv“ für die Zwickauer Amtsgerichtsdirektiorin Eva-Maria Ast. „Sie urteilt regelmäßig über Coronaverweigerer und lässt sich nicht über den Tisch ziehen“, lobt Ulla Vollmer ausgerechnet die Person, die wegen mehrerer Straftaten im Amt eigentlich selbst vor den Kadi gehört (WSZ berichtete).
Der Reporter, der vor Ort die „Recherche“ betreibt, heißt Frank Vacik. Er ist wegen seiner Hofberichterstattung in Gerichtskreisen hoch angesehen und genießt offenbar Privilegien, die sonst keinem anderen Journalisten zugestanden werden. So darf er mit seinem Kameramann nicht nur im gesamten Gerichtsgebäude, sondern auch während der Verhandlung im Gerichtssaal filmen. Hier hört und sieht der RTL-Zuschauer, dass der wegen des Verstoßes gegen Corona-Schutzmaßnahmen Beschuldigte sachliche Argumente anführt, warum er keine Maske tragen kann, während die Richterin ihn ständig unterbricht und ihm kein rechtliches Gehör zugesteht. Als es für sie unangenehm wird, weil der Angeklagte sie wegen Befangenheit ablehnen will, schließt sie die Öffentlichkeit kurzerhand aus. Die RTL-Moderatorin kommentiert die Szene mit „gegen diese Respektlosigkeit wird sie jetzt vorgehen“.
Das Resultat sind 710 Euro Strafe und Reporter Frank Vacik fragt den Abgeurteilten, ob es sich für ihn „lohnt“. Dieser kontert mit der Gegenfrage: „Was ist Ihnen die Freiheit wert?“. Moderatorin Ulla Vollmer relativiert mit „Na ja, aber Richterin Eva-Maria Ast lässt sich nicht irreführen“ und frohlockt: „Ihren Gerichtssal verlassen fast alle, die gegen Corona-Regeln verstoßen haben, mit einer Strafe“. Wer mit dieser Richterin ins Gespräch kommen will, bekommt zur Antwort: „Verlassen Sie das Gebäude, mit Ihnen diskutiere ich nicht!“ Diese Verhaltensweise ist typisch für Menschen, die Angst davor haben, dass etwas über ihr eigenes Fehlverhalten bekannt wird. Beispiele dafür gibt es, gerade in der Zwickauer Justiz, zu hauf.

Foto: Szene aus dem RTL-Bericht. Amtsgerichtsdirektorin Eva-Maria Ast straft Maskenverweigerer ab. Sie selbst trägt dabei keine Maske.

Weiterführende Links:
Rechtsstaat ad absurdum: Kirst und Ast gehören in den Knast
Wut auf Gerichtsdirektorin: „Die Ast gehört in den Knast!“

28 Mai 2021

Spielmobil FERDI geht wieder auf Tour: Ab 2. Juni regulärer Fahrplan

Westsachsen/Zwickau.-
Pünktlich zum Kindertag gibt’s grünes Licht für das Spielmobil Ferdi. Mit aktuellem Hygienekonzept und allerlei Spielgeräten im Gepäck kann er ab 1. Juni endlich wieder auf Tour gehen. Sein erster Einsatz wird an der Bebelschule in Oberhohndorf, Helmholzstraße 21 sein. Hier wird er bereits ab Vormittag stehen und (vorerst nur) die Schulkinder zu Sport, Spiel und Spaß unter freiem Himmel einladen.
Ab Mittwoch, 2. Juni, tourt Ferdi dann wieder nach dem regulären Fahrplan in die verschiedenen Stadtteile: Mo: Marienthal, Eschenweg, Gelände Rudolph-Weiß-Schule. Di: Neuplanitz, Erich-Mühsam-Straße, am Ballspielfeld. Mi: Pölbitz, Moseler Straße, Spielplatz hinter den Hochhäusern. Do: Oberhohndorf, Südplatz. Fr: Crossen, Grünfläche vor der Grundschule Crossen.
Vorgesehen sind Einsatzzeiten von Montag bis Freitag jeweils von 13.30 bis spätestens 18 Uhr. Sollte es jedoch Starkregen geben, muss der Einsatz witterungsbedingt abgebrochen werden bzw. geht das Spielmobil nicht auf Tour. Einfluss auf das Einsatzende können außerdem, mit Blick auf Einhaltung des Hygienekonzeptes, die Anzahl der Kinder nehmen. Um die Spiel-, Sport- und Bewegungsangebote nutzen zu können, bedarf es immer noch einiger pandemiebedingter Regelungen. Diese sind über einen Aushang vor Ort nachlesbar. Angebote im Inneren des Busses können aufgrund der aktuell geltenden Corona-Bestimmungen leider noch nicht stattfinden.
Alle anderen kommunalen Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen (Kinder- und Jugendcafé Atlantis, Jugendclub Airport, Jugendclub City Point/Spielhaus, Kinder- und Jugendfreizeitzentrum Marienthal) haben aktuell noch eingeschränkte Öffnungszeiten mit entsprechenden Hygienekonzepten. Nachzulesen unter www.zwickau.de/freizeiteinrichtungen.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

27 Mai 2021

Rund 100 Veranstaltungen in den historischen Veranstaltungsstätten

Westsachsen/Bad Elster.- Aufgrund der nächsten, möglichen Öffnungsschritte im Kultur- und Veranstaltungsbereich startet die Kultur- und Festspielstadt Bad Elster am 1. Juni wieder ein abwechslungsreiches Programm: Unter dem Titel „Sommer Classics Bad Elster 2021“ präsentiert die gesamtverantwortliche Chursächsische Veranstaltungs GmbH (CVG) dabei in den historischen Veranstaltungsstätten bis zum 30. August rund 100 Veranstaltungen als abwechslungsreiches Saisonprogramm in Harmonie aus Kultur und Natur. Hauptspielstätten auf der „Festspielmeile der kurzen Wege“ sind hier das NaturTheater, das König Albert Theater, das Königliche Kurhaus und die KunstWandelhalle.
„Nach der ersten Entscheidung zum Start der Sommersaison im NaturTheater freut es uns nun sehr, den Kulturbetrieb auch in weiteren Spielstätten beginnen zu können“, erklärt CVG-Intendant GMD Florian Merz und führt aus: „Umso glücklicher sind wir jetzt, unseren Gästen trotz der allgemeinen Umstände dieses besondere, rund dreimonatige Veranstaltungsprogramm auf unserer »Festspielmeile der kurzen Wege« anbieten zu können. Die Kultur prägt ja bekanntlich seit jeher den Wohlfühlort Bad Elster, genauso wie die natürlichen Heilmittel – deshalb wird Bad Elster auch im Sommer 2021 seine Gäste mit Kulturveranstaltungen begeistern, als Heilmittel für Geist und Seele.“
Eröffnet wird das neue chursächsische Saisonprogramm am Freitag, den 4. Juni mit dem Tanztheaterabend „Heimatbilder“ der Tanzcompagnie der Landesbühnen Sachsen im König Albert Theater. „Die genauen Besucherzahlmöglichkeiten passen wir dabei fortlaufend den behördlichen Vorgaben an“, verdeutlicht Merz und fügt hinzu: „Dies wird erst einmal immer sehr kurzfristig erfolgen und jeweils über unsere digitalen Kanäle bekannt gegeben.“
Neben Konzerten der Chursächsischen Philharmonie, Musiktheater, Kabarett und Konzerten von Jazz bis Rock locken ab Juni vor allem wieder berühmte Bühnenakteure in die sommerliche Atmosphäre Bad Elsters. Publikumslieblinge wie Vicente Patiz (08.06.), Arnulf Rating (20.06.) oder Rolf Miller (25.07.) und Ingo Oschmann (31.07.) freuen sich auf das Publikum. Bad Elster ist aber auch wieder erste Adresse für harmonische Sommerklassik. Neben dem festlichen Debüt-Symphoniekonzert der Staatskapelle Weimar unter der Leitung von GMD Florian Merz (25.06.) und dem Konzert des Moritzburg Festival Orchesters mit Jan Vogler (12.08.) begeistern die Operette „Im weißen Rössl“ (13.06.), die funkelnde Musicalrevue „Best of Broadway“ (27.06.) sowie zahlreiche virtuose Konzerte und Serenaden der Chursächsischen Philharmonie im Königlich-Sächsischen Sommerambiente. Von Mittwoch bis Sonntag - jeweils von 14.00 – 17.00 Uhr - lädt zudem das Sächsische Bademuseum zu einer historischen Zeitreise ein und die beeindruckende, neue Kunstausstellung „Hertz-Töne“ lockt mit Klangkunstskulpturen von Albrecht Fersch in die KunstWandelhalle.
Tickethinweis: Im Zuge der Sommer-Veranstaltungen werden selbstverständlich alle derzeit gebotenen Hygiene-Maßnahmen berücksichtigt, demzufolge gibt es Besucherbegrenzungen und spezielle Veranstaltungsregelungen in Abhängigkeit der aktuellen Inzidenzzahlen. Tickets können derzeit über den Onlinevorverkauf oder über den telefonischen Vorverkauf erworben werden. Ab Montag, dem 31. Mai ist der Ticketservice in der Touristinformation Bad Elster wieder von Montag bis Sonntag von 14.00 bis 18.00 Uhr für den Vorverkauf und sämtliche Programminfos geöffnet. Alle aktuellen Infos: 037437/ 53 900 | www.chursaechsische.de

Quelle und Foto: Chursächsische Verwaltungs GmbH

 

25 Mai 2021

Spezialitätenrestaurant: Mit Neuerungen Hoffnung auf Wiedereröffnung

Westsachsen/Zwickau/Steinpleis.-
Asad Qureshi (Foto rechts) sieht Licht am Ende des Tunnels. Wie viele andere Gastronomen in Sachsen blickt der Inhaber des pakistanisch-indischen Spezialitätenrestaurants optimistisch auf die Entwicklung der Inzidenzen im Landkreis und ganz Deutschland. „Ich bin zuversichtlich, dass wir alle schon bald wieder öffnen und gemeinsam mit unseren Kunden und Mitarbeitern zurück zur Normalität kehren können“, so der Wahl-Zwickauer, der vor fünf Jahren sein Restaurant im Pleissen-Center in Steinpleis eröffnete.
Die letzten Monate, in der ja nur Liefer- und Abholservice möglich war, nutzte der 35-jährige Pakistaner aber auch, um Teile seines Gastronomiebetriebes neu zu erfinden. Eine besondere Rolle dabei spielt das Thema Familienfreundlichkeit. Dafür wurde in dem barrierefrei zugänglichen Lokal unter anderem eine Spielecke eingerichtet. Familienfreundliche Tische mit Blick auf den spielenden Nachwuchs sind ausgeschildert. Für die kleinen Gäste gibt es zudem Malsachen. „Das alleine ist jedoch noch nicht ungewöhnlich. Aufgrund meiner eigenen Erfahrung weiß ich jedoch, dass auch Kleinigkeiten wie Hocker für die Nutzung von Toiletten und Waschbecken sowie Wickelmöglichkeiten das Leben von Eltern und Kindern einfacher machen“, erklärt Asad Qureshi, selbst dreifacher Familienvater, seine umgesetzten Intentionen.
In diesen Tagen wird nun noch ein weiterer Plan umgesetzt. Gemeinsam mit seinen Kollegen wird ein bislang wenig genutzter, großflächiger Nebenraum zum Konferenzzimmer umgebaut. Universell bestuhlt und mit verschiedenen Präsentations- und Moderationsmaterialien ausgerüstet, sollen sich hier künftig Firmen, Vereine oder auch Familien einmieten können. Bleibt nur noch zu hoffen, dass eine baldige Nutzung der neu geschaffenen Möglichkeiten realistisch ist.

Quelle und Foto: Werbemanufaktur Werdau/André Kleber

Marvin Siebdrath: Perfekter Start in die Saison 2021

Oschersleben/Westsachsen/Zwickau.-
Auftakt in die Saison 2021 der Internationalen Deutschen Motorrad Meisterschaft (IDM): Nach der Absage des ersten Rennens am Lausitzring ging es jetzt in Oschersleben nach langer Winterpause endlich los. Auch Marvin Siebdrath aus Wildenfels bei Zwickau (Foto oben) startete mit seinem Füsport RT Motosports by SKM Kawasaki Team in ein weiteres IDM Superport 300 Jahr. Das Team, zu dem er Mitte 2019 bereits gestoßen war und mit dem er 2020 schon erste größere Erfolge feiern konnte.
Das Wochenende begann wechselhaft zumindest vom Wetter her. Im Gegensatz dazu lief es direkt am Eröffnungstag schon konstant gut für den 17jährigen Sachsen. Drei freie Trainings standen auf dem Programm, in allen drei Sessions fuhr er die drittschnellste Zeit. Dazu kam eine kontinuierliche Steigerung der eigenen Bestzeiten.
So wechselhaft wie am Freitag ging es mit dem Wetter auch am Samstag weiter. Im ersten Qualifying waren die Bedingungen jedoch noch so gut, dass Siebdrath die schnellste Zeit im Feld herausfahren konnte. Wie wichtig diese Zeit war, zeigte sich im zweiten Qualifying. Dort nahm der Wind stark zu und auch einzelne Tropfen verbesserten nicht gerade die Bedingungen, so dass Siebdrath die erste IDM Pole Position seiner Karriere sicher war.
So ging es dann am Sonntag jeweils von Startplatz eins in beide Rennen. Im ersten Rennen gelang ein guter Start und Siebdrath war von Beginn bis zum Ende in der Spitzengruppe vorne mit dabei. Aus einem drei wurde zur Mitte des Rennens ein Zweikampf zwischen Vorjahresmeister Lennox Lehmann und ihm, den Siebdrath für sich entschied. Erster Sieg in der neuen Saison.
Mit diesem Schwung ging es dann auch in das zweite Rennen am Nachmittag. Bei wieder trockenen Bedingungen gab es fast eine Kopie des ersten Rennens. Jedoch wurde es bis zum Schluss ein Vierkampf, bei dem am Ende auch etwas Pech dabei war. Nach hartem Kampf wurde Siebdrath vierter und verpasste sein nächstes Podium nur hauchdünn.
„Ich war von Anfang an vorne mit dabei, auch wenn der Abstand am Freitag nach den freien Trainings noch recht groß aussah“, so der Wildenfelser. „Aber ich habe da einfach noch nicht diese eine schnelle Runde hinbekommen. Ich wusste aber, dass ich die fahren kann. Das hat sich am Samstag wie auch am Sonntag dann ja auch bewahrheitet. Über die Pole Position am Samstag war ich richtig happy. Zumal es die erste meiner Karriere war. Da lässt sich ein Rennen gleich deutlich entspannter angehen, wenn man nicht von Kurve eins im Aufholjagd Modus unterwegs sein muss. Beide Rennen liefen für mich echt extrem gut. Ich hatte einen super Start. Die KTM‘s neben mir sind am Start einfach etwas fixer unterwegs, trotzdem war ich direkt dabei, wenn es um die Podestplätze ging. Diese Position konnte ich jeweils bis zum Schluss halten. Es war klar, dass es bis zum Ende jeweils extrem eng bleiben würde. Das kennen wir in der Klasse nicht anders. Im ersten Rennen wusste ich, dass Lennox (Lehmann) in der letzten Runde an mir vorbei will. Deswegen bin ich komplette Kampflinie gefahren und konnte mir so den Sieg schnappen. Das war echt ein megamegagutes Gefühl. Mit entsprechendem Ehrgeiz und Antrieb war ich auch beim zweiten Rennstart unterwegs. Im Rennen selbst hatte ich mich einmal verschaltet und so ging eine kleine Lücke zu den ersten beiden Plätzen auf, die ich aber wieder zufahren konnte. In der letzten Runde hatte ich mir meinen Plan schon zurechtgelegt, doch auch hier gab es einen kleinen Verschalter, wegen dem ich den nötigen Schwung verlor und so leider hauchdünn einen erneuten Podestplatz verpasste. Trotzdem bin ich mit dem Saisonstart mehr als zufrieden. Erste Pole, erster Sieg und in der Meisterschaft in Schlagdistanz auf Platz zwei. Darauf lässt sich aufbauen“, freut sich der IDM-Pilot.

Quelle und Fotos: Markus Kahl

21 Mai 2021

Sieben Fälschungen: Für die Zwickauer Justiz kein Grund zur Aufregung

Westsachsen/Plauen/Zwickau.- Petra Eckert (Foto) ist verzweifelt. Seit Jahren leidet sie unter den Schikanen ihres Sohnes Jens Rzezak. 1996/97 hat sie in Plauen ein Haus gebaut. Sohn Jens ist mit eingezogen, hat mehrere Jahre bis 2018 darin gewohnt. Bereits vor dem Jahr 2000 hat ihm seine Mutter das komplette Erdgeschoss sowie zwei Räume im Obergeschoss kostenfrei überlassen. Der Notarvertrag dazu beinhaltet eine Rücküberlassung für sie und ein Verkaufsverbot für ihn. Das Eigenkapital wurde allein von ihr erbracht und darüber hinaus noch vieles mehr von ihr finanziert. Der Hauskredit wurde anteilig von Beiden bedient. Dieser lief von 1996 bis 2006 über die Sächsische Aufbaubank und nach der Umschuldung 2006 über die Allianz Baufinanzierung. Der Sohn selbst führt seit Ende 2001 eine Generalvertretung der Allianz-Versicherungen in Plauen. So weit, so gut.
Seit einigen Jahren hängt jedoch der Haussegen schief. Jens will immer mehr. Erst die Garage, dann die Terrasse, jetzt auch noch die Wohnung der Mutter. Sie pocht auf ein lebenslanges Wohnrecht, er verweigert es ihr. Um seinen Willen durchzusetzen lässt sich der Allianz-Vertreter allerlei perfide Tricks einfallen. „Er fälschte 7-fach meine Unterschrift. So kamen zwei Versicherunsverträge zustande und eine bestehende Unfallversicherung wurde mit einem von ihm gefälschten Schreiben und ebenfalls gefälschter Unterschrift ruhend gestellt“, sagt Petra Eckert. Nach erfolglosem familiären Einigungsversuch habe sie ihn angezeigt.
Die Behörden ermittelten zunächst, stellten das Verfahren später wieder ein. Angeblich könne man die Unterschriftenfälschungen nicht nachweisen, weil sie in der Allianz-Agentur mittels einem elektronischen Pad erstellt worden seien. Frau Eckert gibt an, zu keiner Zeit in der Agentur zu einer Antragstellung vorgesprochen zu haben. Ihr seien weder genannte Zeugen noch die Büroleiterin bekannt.
Seit 2016 dreht Sohn Jens völlig durch. Er zerstört auf der Dachterrasse der Mutter (Foto unten) die Einrichtung, dreht Heizung, Strom und Wasser ab. Mutter Petra sitzt tagelang im dunklen, friert und hat kein Wasser. Als sie sich selbst helfen und die Heizung wieder in Gang bringen will, kommt Jens wutentbrannt aus seiner Wohnung gestürmt. „Er hat mich gegen einen Schrank geworfen wie ein Stück Dreck, hat mich dann an meinen Kleidungsstücken hochgezogen und massiv gewürgt. Ich konnte mich zunächst losreißen, aber nicht fliehen, weil er die Haustür verschlossen hatte“, so die Betroffene. „Er bekam mich wieder zu fassen, würgte mich erneut und drohte, mich alle zu machen, wenn ich nicht endlich seinen Forderungen nachkäme. Ich krankes Drecksvieh solle endlich verblühen. Das waren seine Worte.“
Auf Anraten der Opferhilfsorganisation „Weißer Ring“ und einer kontaktierten Polizistin des Reviers Plauen begab sie sich in die Rettungsstelle des Plauener Krankenhauses. Dort wurde die Polizei hinzugezogen und eine Anzeige aufgenommen. Die Geschädigte legte den Ermittlungsorganen das ärztliche Gutachten vor. Die Annahme der zur Tatzeit getragenen Kleidungsstücke wurde von der Staatsanwaltschaft verweigert und das Verfahren kurze Zeit später wiederum eingestellt. Man teilte auf nochmalige Rückfrage mit, dass die Kleidungsstücke für das abgeschlossene Verfahren nicht mehr benötigt würden.
Jens Rzezak streitet bis heute alles ab. Er und seine Lebensgegährtin behaupteten in einer Zeugenvernehmung sogar, die Mutter sei psychisch krank und gehöre in ärztliche Behandlung. Auch von einem Polizeibeamten wurde bereits mit dem Hinzuziehen eines Amtsarztes gedroht, was dann eine Zwangseinweisung bedeutet hätte. „Diese und weitere Lügen habe ich nach der Einstellung des Verfahrens bei einer von mir erzwungenen Akteneinsicht bei der Staatsanwaltschaft Plauen erfahren. Mehrere Anträge auf Akteneinsicht vor Entscheidungsfindung wurden ignoriert“, so die Betroffene.
Unterdessen geht der Terror weiter: „Bei einem Wohnungseinbruch hat Jens meine Autoschlüssel in seinen Besitz gebracht, meinen Wagen aus unserer gemeinsamen Doppelgarage rausgefahren und die Schlösser zur Garage ausgetauscht. Seitdem ist mir der Zugang zur Garage und meinem gesamten darin befindlichen Eigentum nicht mehr möglich. Auch jetzt noch verwüstet er regelmäßig mein Eigentum. Zuletzt wieder die Dachterasse, weil er der Meinung ist, sie gehöre ihm.“
Petra Eckert lebt weiter in Angst. „Wer weiß, was als nächstes kommt?!“ Die zuständigen Ermittlungsbehörden in Plauen und Zwickau sehen tatenlos zu - wie so oft in ähnlichen Fällen. Möglicherweise hat die gesellschaftliche Stellung des Versicherungsvertreters etwas damit zu tun? Man könnte den Eindruck gewinnen, Geld regiert auch hier die Welt...

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