Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau
20 Juli 2020
Dritter Bauabschnitt des Werdauer „Dreiflügel“ freigegeben
Westsachsen/Werdau.- Knapp drei Monate nach Baustart am 20. April, und damit rund 6 Wochen eher als geplant, wurde der dritte Bauabschnitt der Straße „Dreiflügel“ in Werdau durch Oberbürgermeister Sören Kristensen freigegeben. Offizielle Übergabe des rund 900 Meter langen Abschnittes, der grundhaft ausgebaut wurde, war am Freitag, den 17. Juli. Der Umfang der Maßnahme betrug ca. 870.000 Euro, davon ca. 559.000 EUR Zuwendungen aus der LEADER-Entwicklungsstrategie (Förderrichtlinie LEADER-RL LEADER/2014). Dafür entstand eine mit nun 6,50 Meter deutlich breitere Gemeindeverbindungsstraße, die PKW, Bus und Fahrradfahrern gleichsam gerecht wird. Mit dem dritten geht nun auch der vorerst letzte Bauabschnitt der Verbindung von Werdau-West über die Waldsiedlung nach Leubnitz-Forst zu Ende. In den letzten Jahren flossen rund 1,5 Millionen Euro Fördermittel in die Gesamtmaßnahme.
Sagenhaftes Greiz: Eine Stadtführung für Kinder
Westsachsen/Ostthüringen/Greiz.- Viele interessante Geschichten und Sagen gibt es über die Stadt Greiz zu berichten. Und für alle kleinen Historiker und Neugierige gibt es diese im Rahmen der Kinderstadtführung „Sagenhaftes Greiz“ zu erfahren. Wie ging es wohl in der Stadt Greiz vor vielen, vielen Jahren zu? Warum gab es in der Stadt so viele Brände? Wie lebte man damals? Wo ist der Hund auf dem Kirchturm? Wer ist das Tunnelwappen? Und warum gibt es in Greiz gleich drei Schlösser? Dies und weitere interessante Dinge sind Inhalt der Kinderstadtführung.
Für Fragen rund um die öffentliche Führung durch die Stadt Greiz stehen die Mitarbeiterinnen der Tourist-Information Greiz unter Tel. 03661 – 689815 zur Verfügung. Internet: www.greiz.de
Termin: Mittwoch, 22. Juli 2020
Preise: Erwachsene 4,- Euro, Kinder 2,- Euro
Treffpunkt: Greiz, Unteres Schloss, Burgplatz 12, Tourist-Information
Zeit: 10.00 Uhr Dauer: ca. 1 ½ Stunden
Wichtige Hinweise: Für diese Kinderstadtführung bitten wir um vorherige Anmeldung. Die Teilnahmetickets sind im Vorverkauf, bzw. bis max. 15 Minuten vor Beginn der Führung, in der Tourist-Information Greiz im Unteren Schloss, Burgplatz 12, erhältlich. Eine Teilnahme an dem Rundgang ist nur mit gültigem Ticket möglich. Aufgrund der aktuellen Situation können nur 15 Personen an der Führung teilnehmen. Die Hygiene- und Abstandsregeln sind während des Rundganges einzuhalten.
Für Fragen rund um die öffentliche Führung durch die Stadt Greiz stehen die Mitarbeiterinnen der Tourist-Information Greiz unter Tel. 03661 – 689815 zur Verfügung. Internet: www.greiz.de
Termin: Mittwoch, 22. Juli 2020
Preise: Erwachsene 4,- Euro, Kinder 2,- Euro
Treffpunkt: Greiz, Unteres Schloss, Burgplatz 12, Tourist-Information
Zeit: 10.00 Uhr Dauer: ca. 1 ½ Stunden
Wichtige Hinweise: Für diese Kinderstadtführung bitten wir um vorherige Anmeldung. Die Teilnahmetickets sind im Vorverkauf, bzw. bis max. 15 Minuten vor Beginn der Führung, in der Tourist-Information Greiz im Unteren Schloss, Burgplatz 12, erhältlich. Eine Teilnahme an dem Rundgang ist nur mit gültigem Ticket möglich. Aufgrund der aktuellen Situation können nur 15 Personen an der Führung teilnehmen. Die Hygiene- und Abstandsregeln sind während des Rundganges einzuhalten.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Greiz
Thermoanstrich: SVZ sammelt praktische Erfahrungen
Westsachsen/Zwickau.- Die Städtische Verkehrsbetriebe Zwickau GmbH (SVZ GmbH) optimiert ihr Schienennetz insbesondere in den Bögen. In den letzten Wochen wurden verschiedene Maßnahmen durchgeführt, um den Fahrkomfort für die Fahrgäste – insbesondere die Geräuschemission – weiterhin zu verbessern.
Zur Reduktion des Bogenquietschens wurden oberhalb der Haltestelle Brander Weg und nahe der Haltestelle Himmelfürststraße Schienenschmieranlagen installiert. Diese konditionieren den Übergang zwischen Spurkranz und Schienenkopfflanke und sorgen somit für ein ruhigeres Fahren. Insgesamt betreibt die SVZ GmbH heute sieben solcher Anlagen und plant für die nächsten Jahre weitere.
Zuletzt rüsteten die SVZ GmbH einige Gleisabschnitte entlang der Stadtbahnlinie 3 mit einem weißen Thermoanstrich aus (Foto). Dr. Steffen Schranil, Abteilungsleiter Technik, erklärte dazu: „Die weiße Farbgebung reflektiert einen Teil der sommerlichen Sonneneinstrahlung und verringert somit das Aufheizen der Schienen im Hochsommer. Dadurch wird die Gleislagestabilität auch bei hohen Außentemperaturen hochgehalten. Somit reduziert sich das Risiko von temporären Langsamfahrstellen.“
Die SVZ GmbH muss nun praktische Erfahrungen sammeln und diese bewerten. Danach wird entschieden, ob weitere Gleisabschnitte mit offener Bettung in den nächsten Jahren einen Thermoanstrich der Schienenstege erhalten.
Zur Reduktion des Bogenquietschens wurden oberhalb der Haltestelle Brander Weg und nahe der Haltestelle Himmelfürststraße Schienenschmieranlagen installiert. Diese konditionieren den Übergang zwischen Spurkranz und Schienenkopfflanke und sorgen somit für ein ruhigeres Fahren. Insgesamt betreibt die SVZ GmbH heute sieben solcher Anlagen und plant für die nächsten Jahre weitere.
Zuletzt rüsteten die SVZ GmbH einige Gleisabschnitte entlang der Stadtbahnlinie 3 mit einem weißen Thermoanstrich aus (Foto). Dr. Steffen Schranil, Abteilungsleiter Technik, erklärte dazu: „Die weiße Farbgebung reflektiert einen Teil der sommerlichen Sonneneinstrahlung und verringert somit das Aufheizen der Schienen im Hochsommer. Dadurch wird die Gleislagestabilität auch bei hohen Außentemperaturen hochgehalten. Somit reduziert sich das Risiko von temporären Langsamfahrstellen.“
Die SVZ GmbH muss nun praktische Erfahrungen sammeln und diese bewerten. Danach wird entschieden, ob weitere Gleisabschnitte mit offener Bettung in den nächsten Jahren einen Thermoanstrich der Schienenstege erhalten.
Quelle und Foto: SVZ
19 Juli 2020
Zukunft Zwickau und Stadtrat Sven Georgi beenden Zusammenarbeit
Westsachsen/Zwickau.- „Mit sofortiger Wirkung beendet die Wählerinitiative Zukunft Zwickau, die Zusammenarbeit mit Stadtrat Georgi.“ Die Pressemitteilung vom 17. Juli war ein Paukenschlag und wohl auch ein Schlag gegen Sven Georgi (Foto). Die Begründungen wies Georgi von sich. Es gab keinen Ausschluss, sondern eine Trennung im beiderseitigen Interesse. Es habe „gewaltaffine Äußerungen gegenüber anderen Personen“ gegeben, so hieß es. Dazu äußerte sich Sven Georgi: „Beim feiern zum Männertag, sollte man das Handy weit weglegen.“ Die Ausfälligkeiten gegen das Zukunft-Zwickau Mitglied Heiko Richter damals, würde er bereuen. Diese verbreiteten sich wie ein Lauffeuer. „Doch es gab schon länger Reibereien und Unstimmigkeiten in der Zukunft Zwickau Gruppe“, so der Stadtrat. Ihm wurden Alleingänge vorgeworfen. An Veranstaltungen nahm er ohne Absprache mit „allen“ Mitgliedern teil. Bei den Montags-Anticorona-Demos, der 1. Mai-Demo, der Anti Black Live Matter Begegnung und ähnliches war er selbst Veranstalter. Was an Veränderungen bewirkt wurde, geriet in den Hintergrund. So sei durch Anfragen von Zukunft Zwickaus Stadtrat Sven Georgi und weiterem Drängen von Bürgern, der Gedenkstein von vertriebenen Opfern am Schumannplatz erneuert worden. Weiterhin gehen die Beräumung der Flurstraße und die 30er Zone in der Windbergstraße Nähe der Schule auf sein Konto. Für Anfragen der Bürger zu Corona-Maßnahmen stand Sven Georgi immer zur Verfügung. Rasen mähen auf Bolzplätzen war auch einer seiner Anliegen auf Bürgernachfrage. Aktuell steht eine Anfrage wegen der baulichen Bedingungen und Sicherheitsvorkehrungen im sogenannten Club „Barrikade“ in der Flurstraße an (WSZ berichtete). Die Stadtverwaltung ist gerade dabei, den Sachverhalt näher zu prüfen. Den Zustand öffentlicher Toiletten und die Parkmöglichkeiten für Paketdienste bei der Zustellung, will Sven Georgi als nächstes überprüfen lassen. „Ich werde mit anderen Bürgern, als Unterstützer Gruppe, weiter aktiv als „freier“ Stadtrat bleiben. Das Programm von Zukunft Zwickau bleibt bestehen und wir werden selbstverständlich auch weiterhin kritischen Fragen nachgehen. Ich danke Zukunft Zwickau dennoch für die Zusammenarbeit. Doch wir haben keine Zeit als Tastaturhelden zu arbeiten. Wir gehören auf die Straße zu unseren Bürgern. Und genau dort wird man mich weiterhin sehen. Nur so kann man die Bedürfnisse der Bürger ins Rathaus tragen“ ,sagt er. Und noch: „Ich bin eben ein Macher und kein Schwätzer.“
Quelle und Foto: Stadtrat Sven Georgi
Quelle und Foto: Stadtrat Sven Georgi
Neuer Lebensabschnitt beginnt: Grundschüler werfen Doktorhüte
Westsachsen/Werdau.- Der letzte Schultag wurde an der Werdauer Grundschule „Gerhart Hauptmann“ mit viel Musik, Tanz, Blumen und guten Wünschen beendet. Bei schönstem Wetter hatten sich die 181 Erst- bis Viertklässler auf dem großen Hof versammelt, um gemeinsam die beiden großen Klassen zu verabschieden. Gleichzeitig wurden auch zwei Lehrerinnen in den wohl verdienten Ruhestand und ein FSJ-ler ins Pädagogikstudium entlassen. Für die 46 Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen beginnt nach den Sommerferien ein neuer Lebensabschnitt an Oberschulen oder Gymnasien. Als Motivation und Anerkennung des bisher geleisteten erhielten die sichtlich gerührten Mädchen und Jungen neben ihren Zeugnissen auch noch kleine Doktorhüte, die sie voller Stolz trugen und standesgemäß in den Himmel warfen.
Das neue Schuljahr beginnt am Montag, den 31. August. Dann werden an der Gerhart-Hauptmann-Grundschule 34 Schüler neu aufgenommen.
Das neue Schuljahr beginnt am Montag, den 31. August. Dann werden an der Gerhart-Hauptmann-Grundschule 34 Schüler neu aufgenommen.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau
Interaktive Karte gestartet: City-Management präsentiert neue Ansätze
Westsachsen/Reichenbach.- Nach zweimonatiger Umsetzungsphase ist sie startklar. Die neue Innenstadtkarte des Reichenbacher City-Managements ist nun online verfügbar. Die interaktive Karte, welche optimiert für Desktop, Tablets und Smartphone ist, zeigt alle Händler, Dienstleister und Betriebe in der Reichenbacher Innenstadt. Aber sie kann noch viel mehr, denn neben der bestehenden Struktur zeigt sie ebenso potentielle Gewerberäume auf. Durch diese übersichtliche Darstellung will das City-Management Reichenbach einerseits Bestand schützen, anderseits neues Interesse für die Stadt wecken.
Die Karte schließt eine weitere Lücke, weiß Oberbürgermeister Raphael Kürzinger: „Mit der Karte haben wir eine Plattform geschaffen, die all unsere Händler und Dienstleister digital sichtbar macht und das auf eine moderne und schicke Art und Weise.“ Der interaktive Stadtplan umfasst den Bereich von Bahnhofstraße/ Ecke Humboldtstraße bis zur Kreuzung Am Graben, Reichsstraße und Rosa-Luxemburg-Straße. „Wir haben in diesem Atemzug auch die gesamte Website des City-Managements überarbeitet und zahlreiche Informationen in der Karte hinterlegt.“, erklärt City-Manager Severin Zähringer (Foto).
Neben einer detaillierten Branchenübersicht finden sich auf der Seite ebenfalls alle Parkflächen mit entsprechenden Informationen, Sehenswertes, Gewerbeflächenbörse sowie aktuelle Informationen rund um die Arbeit des City-Managements. Die Daten der Einträge werden einerseits händisch eingetragen, anderseits werden wichtige Informationen wie Öffnungszeiten, Telefonnummer und Website direkt über eine Google-Schnittstelle abgerufen. Der Vorteil daran ist, dass diese Inhalte sich automatisch aktualisieren, sobald entsprechende Anpassungen durch die Händler an deren Google-Einträgen erfolgen. „Damit wollten wir den Pflegeaufwand für alle Seiten so gering wie möglich halten. Wer keinen eigenen Eintrag bei ,Google My Business' pflegt, kann sich ebenfalls gern mit uns in Verbindung setzen. Wir helfen bei der Einrichtung.“
Jetzt wirbt das City-Management um Mithilfe bei allen Gewerken, Vermietern und Eigentümern der Stadt. „Aktuell haben wir für alle bestehenden Betriebe eine einfache Verschlagwortung durchgeführt. Diese darf gern vertieft und um hilfreiche Informationen ergänzt werden.“ Hierfür sind alle Gewerbetreibenden aufgerufen, sich ihren Eintrag anzuschauen und Änderungswünsche und Anpassungen dem City-Management per E-Mail oder über das Kontaktformular der Website mitzuteilen. Ebenso sind Vermieter angehalten ihre aktuellen Informationen mitzuteilen. So können sich potentielle Mieter über Größe, Preis und Ausstattung der Räume informieren. „Wir haben auch die Möglichkeiten ,ein detailliertes Exposé im Eintrag zu hinterlegen.“, weiß Robert Seidel vom City-Management, der für die technische Umsetzung der Karte zuständig war. Im weiteren Verlauf will das Team der mit dem City-Management betrauten Agentur „realitätsverlust.“ die Karte um weitere hilfreiche Informationen bereichern, Detailoptimierungen vornehmen und für zukünftige Erweiterungen rüsten.
Mit einer umfangreichen crossmedialen Werbekampagne soll die Bekanntheit von dein-reichenbach.de gesteigert werden. „Jetzt haben wir ein gutes Produkt was wir bewerben können, um so Reichenbach als Handels- und Dienstleistungsstandort weiter zu stärken.“, freut sich Oberbürgermeister Raphael Kürzinger. Das City-Management prüft derzeit, inwieweit es möglich und gewünscht ist, das Portal zu einem Lokalen Online-Marktplatz auszubauen. Die interaktive Innenstadtkarte ist ab sofort auf www.dein-reichenbach.de abrufbar.
Die Karte schließt eine weitere Lücke, weiß Oberbürgermeister Raphael Kürzinger: „Mit der Karte haben wir eine Plattform geschaffen, die all unsere Händler und Dienstleister digital sichtbar macht und das auf eine moderne und schicke Art und Weise.“ Der interaktive Stadtplan umfasst den Bereich von Bahnhofstraße/ Ecke Humboldtstraße bis zur Kreuzung Am Graben, Reichsstraße und Rosa-Luxemburg-Straße. „Wir haben in diesem Atemzug auch die gesamte Website des City-Managements überarbeitet und zahlreiche Informationen in der Karte hinterlegt.“, erklärt City-Manager Severin Zähringer (Foto).
Neben einer detaillierten Branchenübersicht finden sich auf der Seite ebenfalls alle Parkflächen mit entsprechenden Informationen, Sehenswertes, Gewerbeflächenbörse sowie aktuelle Informationen rund um die Arbeit des City-Managements. Die Daten der Einträge werden einerseits händisch eingetragen, anderseits werden wichtige Informationen wie Öffnungszeiten, Telefonnummer und Website direkt über eine Google-Schnittstelle abgerufen. Der Vorteil daran ist, dass diese Inhalte sich automatisch aktualisieren, sobald entsprechende Anpassungen durch die Händler an deren Google-Einträgen erfolgen. „Damit wollten wir den Pflegeaufwand für alle Seiten so gering wie möglich halten. Wer keinen eigenen Eintrag bei ,Google My Business' pflegt, kann sich ebenfalls gern mit uns in Verbindung setzen. Wir helfen bei der Einrichtung.“
Jetzt wirbt das City-Management um Mithilfe bei allen Gewerken, Vermietern und Eigentümern der Stadt. „Aktuell haben wir für alle bestehenden Betriebe eine einfache Verschlagwortung durchgeführt. Diese darf gern vertieft und um hilfreiche Informationen ergänzt werden.“ Hierfür sind alle Gewerbetreibenden aufgerufen, sich ihren Eintrag anzuschauen und Änderungswünsche und Anpassungen dem City-Management per E-Mail oder über das Kontaktformular der Website mitzuteilen. Ebenso sind Vermieter angehalten ihre aktuellen Informationen mitzuteilen. So können sich potentielle Mieter über Größe, Preis und Ausstattung der Räume informieren. „Wir haben auch die Möglichkeiten ,ein detailliertes Exposé im Eintrag zu hinterlegen.“, weiß Robert Seidel vom City-Management, der für die technische Umsetzung der Karte zuständig war. Im weiteren Verlauf will das Team der mit dem City-Management betrauten Agentur „realitätsverlust.“ die Karte um weitere hilfreiche Informationen bereichern, Detailoptimierungen vornehmen und für zukünftige Erweiterungen rüsten.
Mit einer umfangreichen crossmedialen Werbekampagne soll die Bekanntheit von dein-reichenbach.de gesteigert werden. „Jetzt haben wir ein gutes Produkt was wir bewerben können, um so Reichenbach als Handels- und Dienstleistungsstandort weiter zu stärken.“, freut sich Oberbürgermeister Raphael Kürzinger. Das City-Management prüft derzeit, inwieweit es möglich und gewünscht ist, das Portal zu einem Lokalen Online-Marktplatz auszubauen. Die interaktive Innenstadtkarte ist ab sofort auf www.dein-reichenbach.de abrufbar.
Quelle und Fotos: City Management Reichenbach
Konfliktlösung in der Schule: „Politiker könnten davon lernen“
Westsachsen/Zwickau.- Mit ihrer Idee einer Lehrer-Schüler-Konferenz hatten die Viertklässler der Schule am Scheffelberg im Zwickauer Stadtteil Eckersbach bereits vor Monaten für Aufmerksamkeit gesorgt und konnten somit den bundesweiten Wettbewerb „Demokratisch handeln“ für sich entscheiden. Als Preis stand dafür ursprünglich für die Jungen und Mädchen eine Reise nach Berlin inklusive einer Besichtigung des Reichstages auf dem Programm. Zum Leidwesen der Kleinen wurde daraus aber leider nichts. Der Grund für diese Absage war einmal mehr die allgegenwärtige Corona-Panik und die mit ihr verbundenen Einschränkungen.
Doch für die Jungen und Mädchen der Scheffelbergschule sollte es am Donnerstagvormittag zumindest ein Trostpflaster geben. Statt der Reise nach Berlin stand nun eine kindgerechte Stadtführung durch Zwickau auf dem Programm. Statt ein Besuch bei Kanzlerin Angela Merkel (CDU) immerhin ein Empfang bei Zwickaus Noch-Oberbürgermeisterin Pia Findeiß (SPD). Und so traf sich die kleine Gruppe gegen 10 Uhr vor dem Rathaus, wo Stadtführerin Angelika Michaelis mit viel Einfühlungsvermögen zu einer kleinen, kindgerechten Stadtführung lud, bei der es für die Kinder viel Wissenswertes zu erfahren gab. Mit etwas Verspätung fand um kurz nach elf schließlich der lang erwartete Beusch im Bürgersaal des Rathauses statt. Hier wurden die Kinder von der amtierende Oberbürgermeisterin empfangen. Findeiß, die in Kürze „aus persönlichen Gründen“ in den vorzeitigen Ruhestand wechseln möchte, verfügt bekanntlich über jahrzehntelange Erfahrung im Umgang mit Kindern und Jugendlichen. Schon zu DDR-Zeiten sammelte sie ihre ersten politischen Erfahrungen als FDJ-Funktionärin, bevor sie, wie viele ihrer damaligen Genossen, nach der politischen Wende von der SED in die SPD überwechselte.
Die cleveren Kinder aus Eckersbach brachten viele Fragen und Ideen mit ins Rathaus. Vor allem der Müll in der Stadt, zum Beispiel am Neumarkt und rund um das Eckersbacher Stadion, stört die Kinder. Wie man diesen Missstand abstellen könne, wollten sie von Findeiß wissen. Diese antwortete darauf mit ihrem fast schon legendären Satz, „der Müll trage sich schließlich nicht von allein auf die Straße“. Außerdem wolle sie sich nach diesem Hinweis mit dem Garten und-Friedhofsamt kurzschließen. Wie man Verantwortung an Andere delegiert, dürften die Scheffelbergschüler somit an diesem Tage gelernt haben.
Am Ende stellten die Kids noch ihr Projekt vor, mit dem sie für einen harmonischeren Schulalltag gesorgt hatten. So wird die Nutzung des Fußballplatzes, der früher für alle Schüler gleichermaßen zugänglich war und dadurch vor allem von den älteren Schülern in Beschlag genommen wurde, jetzt nach Zeiten eingeteilt. Die Idee ist gut. Schon die Kinder haben verstanden, dass die räumliche Trennung potentieller Konfliktparteien das beste Mittel für die Vermeidung von möglichen Konflikten ist. „Eine Idee, von der hiesige Politiker durchaus einiges lernen könnten“, meinte ein Beobachter.
Doch für die Jungen und Mädchen der Scheffelbergschule sollte es am Donnerstagvormittag zumindest ein Trostpflaster geben. Statt der Reise nach Berlin stand nun eine kindgerechte Stadtführung durch Zwickau auf dem Programm. Statt ein Besuch bei Kanzlerin Angela Merkel (CDU) immerhin ein Empfang bei Zwickaus Noch-Oberbürgermeisterin Pia Findeiß (SPD). Und so traf sich die kleine Gruppe gegen 10 Uhr vor dem Rathaus, wo Stadtführerin Angelika Michaelis mit viel Einfühlungsvermögen zu einer kleinen, kindgerechten Stadtführung lud, bei der es für die Kinder viel Wissenswertes zu erfahren gab. Mit etwas Verspätung fand um kurz nach elf schließlich der lang erwartete Beusch im Bürgersaal des Rathauses statt. Hier wurden die Kinder von der amtierende Oberbürgermeisterin empfangen. Findeiß, die in Kürze „aus persönlichen Gründen“ in den vorzeitigen Ruhestand wechseln möchte, verfügt bekanntlich über jahrzehntelange Erfahrung im Umgang mit Kindern und Jugendlichen. Schon zu DDR-Zeiten sammelte sie ihre ersten politischen Erfahrungen als FDJ-Funktionärin, bevor sie, wie viele ihrer damaligen Genossen, nach der politischen Wende von der SED in die SPD überwechselte.
Die cleveren Kinder aus Eckersbach brachten viele Fragen und Ideen mit ins Rathaus. Vor allem der Müll in der Stadt, zum Beispiel am Neumarkt und rund um das Eckersbacher Stadion, stört die Kinder. Wie man diesen Missstand abstellen könne, wollten sie von Findeiß wissen. Diese antwortete darauf mit ihrem fast schon legendären Satz, „der Müll trage sich schließlich nicht von allein auf die Straße“. Außerdem wolle sie sich nach diesem Hinweis mit dem Garten und-Friedhofsamt kurzschließen. Wie man Verantwortung an Andere delegiert, dürften die Scheffelbergschüler somit an diesem Tage gelernt haben.
Am Ende stellten die Kids noch ihr Projekt vor, mit dem sie für einen harmonischeren Schulalltag gesorgt hatten. So wird die Nutzung des Fußballplatzes, der früher für alle Schüler gleichermaßen zugänglich war und dadurch vor allem von den älteren Schülern in Beschlag genommen wurde, jetzt nach Zeiten eingeteilt. Die Idee ist gut. Schon die Kinder haben verstanden, dass die räumliche Trennung potentieller Konfliktparteien das beste Mittel für die Vermeidung von möglichen Konflikten ist. „Eine Idee, von der hiesige Politiker durchaus einiges lernen könnten“, meinte ein Beobachter.
16 Juli 2020
Stasi-Methoden bei Gericht: Schmutzige Deals und Korruption / Teil 1
Westsachsen/Dresden/Zwickau.- Wiegner, Rzehak, Ast und Kirst. Das sind die Namen der Leute, die immer wieder auftauchen, wenn es um strafrechtlich relevantes Verhalten in der Zwickauer Justiz geht. Angefangen von nachgewiesener Stasi-Tätigkeit seit DDR-Vorwendezeiten durchgängig in geheimdienstlicher Manier bis heute (Uwe Wiegner) über erpresste Zeugen(falsch)aussagen (Jörg Rzehak) bis hin zu gemeinschaftlich handelnden kriminellen Netzwerken (Dirk Eberhard Kirst und Eva-Maria Ast). Es gibt kaum einen Staats- oder Rechtsanwalt in Zwickau, der nicht in irgend einer Form darin verstrickt ist. Schlimmer noch: Die Strukturen sind organisiert und werden bewusst so geführt, dass die Akteure auch bei schwerwiegenden Vergehen nicht belangt werden können. Richter sind genauso darin involviert wie die Amtsgerichts-Direktorin und der Landgerichts-Präsident. Sie alle werden von der sächsischen Staatsregierung gedeckt.
Hier die Fakten an einem Beispiel erklärt: Man stelle sich vor, jemand hat ein juristisches Problem, geht deshalb zum Rechtsanwalt. Dieser rät ihm, vor Gericht zu ziehen, weil man ja schließlich im Recht sei und verlangt einen Vorschuss. In erster Instanz wird der Prozess vielleicht sogar noch gewonnen und der Mandant freut sich. Doch spätestens jetzt sprechen sich die gegnerischen Anwälte ab, vergleichen die Vermögensverhältnisse ihrer Mandanten. Je nachdem, wie viel zu holen ist, verständigt man sich darauf, dass die jeweils unterlegene Partei in Berufung geht. Ab der nächsten Instanz herrscht Anwaltszwang. Der Mandant ist zu Prozessbeginn da, der Anwalt kommt nicht. Der Richter zuckt mit den Schultern und erlässt ein Versäumnisurteil. Jetzt hat man nicht nur den Prozess verloren, sondern wird auch zur Zahlung aller angefallenen Kosten verdonnert. Fassungslos erfährt man auf Nachfrage: „Dann verklagen Sie doch Ihren Anwalt!“ Folgt man diesem Rat, gerät man in eine Spirale der Ruinierung, die erst endet, wenn alles Geld verbraucht ist. Recht haben und Recht bekommen sind also in Zwickau nicht nur zwei verschiedene Dinge, sondern sie schließen sich gegenseitig aus. Mit Duldung und Unterstützung von Richtern und Staatsanwälten, die auf Anweisung ihrer Führung in der Direktion handeln. Abgerundet wird dieses Geschäftsmodell damit, dass die Sächsische Staatsregierung das passende Personal dafür zur Verfügung stellt. Verantwortlich dafür zeichnen die jeweiligen Justizminister Sebastian Gemkow bis 2019 und jetzt Katja Meier. Mit sauberer Justizarbeit, die man als Normalbürger von den Gerichten eigentlich erwartet, hat all dies nichts mehr zu tun. Weitere Hintergründe und Fakten zum Thema gibt's hier: Justiz Alltag
Hier die Fakten an einem Beispiel erklärt: Man stelle sich vor, jemand hat ein juristisches Problem, geht deshalb zum Rechtsanwalt. Dieser rät ihm, vor Gericht zu ziehen, weil man ja schließlich im Recht sei und verlangt einen Vorschuss. In erster Instanz wird der Prozess vielleicht sogar noch gewonnen und der Mandant freut sich. Doch spätestens jetzt sprechen sich die gegnerischen Anwälte ab, vergleichen die Vermögensverhältnisse ihrer Mandanten. Je nachdem, wie viel zu holen ist, verständigt man sich darauf, dass die jeweils unterlegene Partei in Berufung geht. Ab der nächsten Instanz herrscht Anwaltszwang. Der Mandant ist zu Prozessbeginn da, der Anwalt kommt nicht. Der Richter zuckt mit den Schultern und erlässt ein Versäumnisurteil. Jetzt hat man nicht nur den Prozess verloren, sondern wird auch zur Zahlung aller angefallenen Kosten verdonnert. Fassungslos erfährt man auf Nachfrage: „Dann verklagen Sie doch Ihren Anwalt!“ Folgt man diesem Rat, gerät man in eine Spirale der Ruinierung, die erst endet, wenn alles Geld verbraucht ist. Recht haben und Recht bekommen sind also in Zwickau nicht nur zwei verschiedene Dinge, sondern sie schließen sich gegenseitig aus. Mit Duldung und Unterstützung von Richtern und Staatsanwälten, die auf Anweisung ihrer Führung in der Direktion handeln. Abgerundet wird dieses Geschäftsmodell damit, dass die Sächsische Staatsregierung das passende Personal dafür zur Verfügung stellt. Verantwortlich dafür zeichnen die jeweiligen Justizminister Sebastian Gemkow bis 2019 und jetzt Katja Meier. Mit sauberer Justizarbeit, die man als Normalbürger von den Gerichten eigentlich erwartet, hat all dies nichts mehr zu tun. Weitere Hintergründe und Fakten zum Thema gibt's hier: Justiz Alltag
Fortsetzung folgt...
15 Juli 2020
Eltern spenden - Kinder entscheiden über Investitionen
Westsachsen/Werdau.- Einer schönen Tradition entsprechend wurden im Februar dieses Jahres wieder die Schüler der Grundschule Leubnitz zum Fasching in die Diskothek „Linde“ eingeladen. Tim Brenner, Chef der "Linde" in Leubnitz, hat in seiner Location die Faschingsparty 2020 der Grundschule Leubnitz ausgerichtet. DJ Leo sorgte für Partystimmung, an der Bar herrschte Hochbetrieb und die Pfannkuchen schmeckten! Als Dankeschön für diesen tollen Vormittag spendeten die Eltern insgesamt 1097,50 Euro für das Freibad in Leubnitz. Das Geld, oder um genau zu sein ein passender Check, wurde Mitte Juli an den Förderverein der beliebten Freizeiteinrichtung übergeben.
Bei der Investition des Geldes werden auch die Vorschläge der Kinder berücksichtigt. So sollen unter anderem Sonnenschirme zum Ausleihen, Schwimmnudeln, Tauchringe und vieles mehr kauft werden, erklärt Michael Jacob, Vereinsvorsitzender des Fördervereins „Freibad Leubnitz“.
Bei der Investition des Geldes werden auch die Vorschläge der Kinder berücksichtigt. So sollen unter anderem Sonnenschirme zum Ausleihen, Schwimmnudeln, Tauchringe und vieles mehr kauft werden, erklärt Michael Jacob, Vereinsvorsitzender des Fördervereins „Freibad Leubnitz“.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau
Brennende Ladung: Verkehrseinschränkung und Geruchsbelästigung
Westsachsen/Zwickau.- Zu einem ersten Einsatz wurden am Dienstagmorgen, 8.16 Uhr ein Löschzug der Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr Mitte gerufen. In der Franz-Mehring-Straße brannte ein Sperrmüllfahrzeug. Die Löscharbeiten gestalten sich recht schwierig, da beim Fahrzeug keine Notentriegelung vorhanden war. Somit konnte die hintere Ladeklappe nicht geöffnet werden, um an den brennenden gepressten Sperrmüll (Schaumstoffmatratzen und Sperrholzplatten) heranzukommen. „Es mussten zwei Bolzen am Laderaum weg geflext und dieser dann wie eine Fischbüchse aufgeschnitten werden“, berichtet Lutz Michel, Einsatzleiter der Berufsfeuerwehr, Abteilung vorbeugender Brandschutz. Unterstützend wurde hierfür auch noch ein Kran geordert.
Die Freiwillige Feuerwehr Auerbach wurde zur Wachbesetzung alarmiert. Im Bereich Franz-Mehring-Straße kam es während der Einsatzzeit kurzzeitig zu Verkehrseinschränkung und Geruchsbelästigung durch die brennende Ladung.
Die Freiwillige Feuerwehr Auerbach wurde zur Wachbesetzung alarmiert. Im Bereich Franz-Mehring-Straße kam es während der Einsatzzeit kurzzeitig zu Verkehrseinschränkung und Geruchsbelästigung durch die brennende Ladung.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau
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