19 Juli 2020

Interaktive Karte gestartet: City-Management präsentiert neue Ansätze

Westsachsen/Reichenbach.- Nach zweimonatiger Umsetzungsphase ist sie startklar. Die neue Innenstadtkarte des Reichenbacher City-Managements ist nun online verfügbar. Die interaktive Karte, welche optimiert für Desktop, Tablets und Smartphone ist, zeigt alle Händler, Dienstleister und Betriebe in der Reichenbacher Innenstadt. Aber sie kann noch viel mehr, denn neben der bestehenden Struktur zeigt sie ebenso potentielle Gewerberäume auf. Durch diese übersichtliche Darstellung will das City-Management Reichenbach einerseits Bestand schützen, anderseits neues Interesse für die Stadt wecken.
Die Karte schließt eine weitere Lücke, weiß Oberbürgermeister Raphael Kürzinger: „Mit der Karte haben wir eine Plattform geschaffen, die all unsere Händler und Dienstleister digital sichtbar macht und das auf eine moderne und schicke Art und Weise.“ Der interaktive Stadtplan umfasst den Bereich von Bahnhofstraße/ Ecke Humboldtstraße bis zur Kreuzung Am Graben, Reichsstraße und Rosa-Luxemburg-Straße. „Wir haben in diesem Atemzug auch die gesamte Website des City-Managements überarbeitet und zahlreiche Informationen in der Karte hinterlegt.“, erklärt City-Manager Severin Zähringer (Foto).
Neben einer detaillierten Branchenübersicht finden sich auf der Seite ebenfalls alle Parkflächen mit entsprechenden Informationen, Sehenswertes, Gewerbeflächenbörse sowie aktuelle Informationen rund um die Arbeit des City-Managements. Die Daten der Einträge werden einerseits händisch eingetragen, anderseits werden wichtige Informationen wie Öffnungszeiten, Telefonnummer und Website direkt über eine Google-Schnittstelle abgerufen. Der Vorteil daran ist, dass diese Inhalte sich automatisch aktualisieren, sobald entsprechende Anpassungen durch die Händler an deren Google-Einträgen erfolgen. „Damit wollten wir den Pflegeaufwand für alle Seiten so gering wie möglich halten. Wer keinen eigenen Eintrag bei ,Google My Business' pflegt, kann sich ebenfalls gern mit uns in Verbindung setzen. Wir helfen bei der Einrichtung.“
Jetzt wirbt das City-Management um Mithilfe bei allen Gewerken, Vermietern und Eigentümern der Stadt. „Aktuell haben wir für alle bestehenden Betriebe eine einfache Verschlagwortung durchgeführt. Diese darf gern vertieft und um hilfreiche Informationen ergänzt werden.“ Hierfür sind alle Gewerbetreibenden aufgerufen, sich ihren Eintrag anzuschauen und Änderungswünsche und Anpassungen dem City-Management per E-Mail oder über das Kontaktformular der Website mitzuteilen. Ebenso sind Vermieter angehalten ihre aktuellen Informationen mitzuteilen. So können sich potentielle Mieter über Größe, Preis und Ausstattung der Räume informieren. „Wir haben auch die Möglichkeiten ,ein detailliertes Exposé im Eintrag zu hinterlegen.“, weiß Robert Seidel vom City-Management, der für die technische Umsetzung der Karte zuständig war. Im weiteren Verlauf will das Team der mit dem City-Management betrauten Agentur „realitätsverlust.“ die Karte um weitere hilfreiche Informationen bereichern, Detailoptimierungen vornehmen und für zukünftige Erweiterungen rüsten.
Mit einer umfangreichen crossmedialen Werbekampagne soll die Bekanntheit von dein-reichenbach.de gesteigert werden. „Jetzt haben wir ein gutes Produkt was wir bewerben können, um so Reichenbach als Handels- und Dienstleistungsstandort weiter zu stärken.“, freut sich Oberbürgermeister Raphael Kürzinger. Das City-Management prüft derzeit, inwieweit es möglich und gewünscht ist, das Portal zu einem Lokalen Online-Marktplatz auszubauen. Die interaktive Innenstadtkarte ist ab sofort auf www.dein-reichenbach.de abrufbar.

Quelle und Fotos: City Management Reichenbach

Konfliktlösung in der Schule: „Politiker könnten davon lernen“

Westsachsen/Zwickau.- Mit ihrer Idee einer Lehrer-Schüler-Konferenz hatten die Viertklässler der Schule am Scheffelberg im Zwickauer Stadtteil Eckersbach bereits vor Monaten für Aufmerksamkeit gesorgt und konnten somit den bundesweiten Wettbewerb „Demokratisch handeln“ für sich entscheiden. Als Preis stand dafür ursprünglich für die Jungen und Mädchen eine Reise nach Berlin inklusive einer Besichtigung des Reichstages auf dem Programm. Zum Leidwesen der Kleinen wurde daraus aber leider nichts. Der Grund für diese Absage war einmal mehr die allgegenwärtige Corona-Panik und die mit ihr verbundenen Einschränkungen.
Doch für die Jungen und Mädchen der Scheffelbergschule sollte es am Donnerstagvormittag zumindest ein Trostpflaster geben. Statt der Reise nach Berlin stand nun eine kindgerechte Stadtführung durch Zwickau auf dem Programm. Statt ein Besuch bei Kanzlerin Angela Merkel (CDU) immerhin ein Empfang bei Zwickaus Noch-Oberbürgermeisterin Pia Findeiß (SPD). Und so traf sich die kleine Gruppe gegen 10 Uhr vor dem Rathaus, wo Stadtführerin Angelika Michaelis mit viel Einfühlungsvermögen zu einer kleinen, kindgerechten Stadtführung lud, bei der es für die Kinder viel Wissenswertes zu erfahren gab. Mit etwas Verspätung fand um kurz nach elf schließlich der lang erwartete Beusch im Bürgersaal des Rathauses statt. Hier wurden die Kinder von der amtierende Oberbürgermeisterin empfangen. Findeiß, die in Kürze „aus persönlichen Gründen“ in den vorzeitigen Ruhestand wechseln möchte, verfügt bekanntlich über jahrzehntelange Erfahrung im Umgang mit Kindern und Jugendlichen. Schon zu DDR-Zeiten sammelte sie ihre ersten politischen Erfahrungen als FDJ-Funktionärin, bevor sie, wie viele ihrer damaligen Genossen, nach der politischen Wende von der SED in die SPD überwechselte.
Die cleveren Kinder aus Eckersbach brachten viele Fragen und Ideen mit ins Rathaus. Vor allem der Müll in der Stadt, zum Beispiel am Neumarkt und rund um das Eckersbacher Stadion, stört die Kinder. Wie man diesen Missstand abstellen könne, wollten sie von Findeiß wissen. Diese antwortete darauf mit ihrem fast schon legendären Satz, „der Müll trage sich schließlich nicht von allein auf die Straße“. Außerdem wolle sie sich nach diesem Hinweis mit dem Garten und-Friedhofsamt kurzschließen. Wie man Verantwortung an Andere delegiert, dürften die Scheffelbergschüler somit an diesem Tage gelernt haben.
Am Ende stellten die Kids noch ihr Projekt vor, mit dem sie für einen harmonischeren Schulalltag gesorgt hatten. So wird die Nutzung des Fußballplatzes, der früher für alle Schüler gleichermaßen zugänglich war und dadurch vor allem von den älteren Schülern in Beschlag genommen wurde, jetzt nach Zeiten eingeteilt. Die Idee ist gut. Schon die Kinder haben verstanden, dass die räumliche Trennung potentieller Konfliktparteien das beste Mittel für die Vermeidung von möglichen Konflikten ist. „Eine Idee, von der hiesige Politiker durchaus einiges lernen könnten“, meinte ein Beobachter.

16 Juli 2020

Stasi-Methoden bei Gericht: Schmutzige Deals und Korruption / Teil 1

Westsachsen/Dresden/Zwickau.- Wiegner, Rzehak, Ast und Kirst. Das sind die Namen der Leute, die immer wieder auftauchen, wenn es um strafrechtlich relevantes Verhalten in der Zwickauer Justiz geht. Angefangen von nachgewiesener Stasi-Tätigkeit seit DDR-Vorwendezeiten durchgängig in geheimdienstlicher Manier bis heute (Uwe Wiegner) über erpresste Zeugen(falsch)aussagen (Jörg Rzehak) bis hin zu gemeinschaftlich handelnden kriminellen Netzwerken (Dirk Eberhard Kirst und Eva-Maria Ast). Es gibt kaum einen Staats- oder Rechtsanwalt in Zwickau, der nicht in irgend einer Form darin verstrickt ist. Schlimmer noch: Die Strukturen sind organisiert und werden bewusst so geführt, dass die Akteure auch bei schwerwiegenden Vergehen nicht belangt werden können. Richter sind genauso darin involviert wie die Amtsgerichts-Direktorin und der Landgerichts-Präsident. Sie alle werden von der sächsischen Staatsregierung gedeckt.
Hier die Fakten an einem Beispiel erklärt: Man stelle sich vor, jemand hat ein juristisches Problem, geht deshalb zum Rechtsanwalt. Dieser rät ihm, vor Gericht zu ziehen, weil man ja schließlich im Recht sei und verlangt einen Vorschuss. In erster Instanz wird der Prozess vielleicht sogar noch gewonnen und der Mandant freut sich. Doch spätestens jetzt sprechen sich die gegnerischen Anwälte ab, vergleichen die Vermögensverhältnisse ihrer Mandanten. Je nachdem, wie viel zu holen ist, verständigt man sich darauf, dass die jeweils unterlegene Partei in Berufung geht. Ab der nächsten Instanz herrscht Anwaltszwang. Der Mandant ist zu Prozessbeginn da, der Anwalt kommt nicht. Der Richter zuckt mit den Schultern und erlässt ein Versäumnisurteil. Jetzt hat man nicht nur den Prozess verloren, sondern wird auch zur Zahlung aller angefallenen Kosten verdonnert. Fassungslos erfährt man auf Nachfrage: „Dann verklagen Sie doch Ihren Anwalt!“ Folgt man diesem Rat, gerät man in eine Spirale der Ruinierung, die erst endet, wenn alles Geld verbraucht ist. Recht haben und Recht bekommen sind also in Zwickau nicht nur zwei verschiedene Dinge, sondern sie schließen sich gegenseitig aus. Mit Duldung und Unterstützung von Richtern und Staatsanwälten, die auf Anweisung ihrer Führung in der Direktion handeln. Abgerundet wird dieses Geschäftsmodell damit, dass die Sächsische Staatsregierung das passende Personal dafür zur Verfügung stellt. Verantwortlich dafür zeichnen die jeweiligen Justizminister Sebastian Gemkow bis 2019 und jetzt Katja Meier. Mit sauberer Justizarbeit, die man als Normalbürger von den Gerichten eigentlich erwartet, hat all dies nichts mehr zu tun. Weitere Hintergründe und Fakten zum Thema gibt's hier: Justiz Alltag

Fortsetzung folgt...

15 Juli 2020

Eltern spenden - Kinder entscheiden über Investitionen

Westsachsen/Werdau.- Einer schönen Tradition entsprechend wurden im Februar dieses Jahres wieder die Schüler der Grundschule Leubnitz zum Fasching in die Diskothek „Linde“ eingeladen. Tim Brenner, Chef der "Linde" in Leubnitz, hat in seiner Location die Faschingsparty 2020 der Grundschule Leubnitz ausgerichtet. DJ Leo sorgte für Partystimmung, an der Bar herrschte Hochbetrieb und die Pfannkuchen schmeckten! Als Dankeschön für diesen tollen Vormittag spendeten die Eltern insgesamt 1097,50 Euro für das Freibad in Leubnitz. Das Geld, oder um genau zu sein ein passender Check, wurde Mitte Juli an den Förderverein der beliebten Freizeiteinrichtung übergeben.
Bei der Investition des Geldes werden auch die Vorschläge der Kinder berücksichtigt. So sollen unter anderem Sonnenschirme zum Ausleihen, Schwimmnudeln, Tauchringe und vieles mehr kauft werden, erklärt Michael Jacob, Vereinsvorsitzender des Fördervereins „Freibad Leubnitz“.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Brennende Ladung: Verkehrseinschränkung und Geruchsbelästigung

Westsachsen/Zwickau.- Zu einem ersten Einsatz wurden am Dienstagmorgen, 8.16 Uhr ein Löschzug der Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr Mitte gerufen. In der Franz-Mehring-Straße brannte ein Sperrmüllfahrzeug. Die Löscharbeiten gestalten sich recht schwierig, da beim Fahrzeug keine Notentriegelung vorhanden war. Somit konnte die hintere Ladeklappe nicht geöffnet werden, um an den brennenden gepressten Sperrmüll (Schaumstoffmatratzen und Sperrholzplatten) heranzukommen. „Es mussten zwei Bolzen am Laderaum weg geflext und dieser dann wie eine Fischbüchse aufgeschnitten werden“, berichtet Lutz Michel, Einsatzleiter der Berufsfeuerwehr, Abteilung vorbeugender Brandschutz. Unterstützend wurde hierfür auch noch ein Kran geordert.
Die Freiwillige Feuerwehr Auerbach wurde zur Wachbesetzung alarmiert. Im Bereich Franz-Mehring-Straße kam es während der Einsatzzeit kurzzeitig zu Verkehrseinschränkung und Geruchsbelästigung durch die brennende Ladung.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

14 Juli 2020

Der Klassik-Tipp der Woche: Sommer-Sonate für Cello und Klavier

Westsachsen/Bad Elster.- Am Sonntag, den 26. Juli laden die beiden Solistinnen Margreta Häfer und Yoko Kuwahara um 19.00 Uhr zu einer romantischen „Sommer-Sonate für Cello & Klavier“ in die Kunstwandelhalle Bad Elster ein. Die bereits mehrfach ausgezeichnete vogtländische Cellistin Margreta Häfer ist Bad Elster als Teilnehmerin der Chursächsischen Meisterkurse schon lange verbunden. Gemeinsam mit ihrer Klavierbegleitung schenkt sie dem Publikum an diesem Abend eine anspruchsvolle Variation virtuoser Meisterwerke zweier großen Komponisten: Neben Beethovens berühmter Sonate Nr. 5 in D-Dur und seinen „Sieben Variationen über das Duett Bei Männern, welche Liebe fühlen“ aus Mozarts „Zauberflöte“ erklingen dazu Mendelssohns romantische Sonate Nr. 2 in D-Dur und seine weltberühmte Komposition „Lied ohne Worte“ – ohne Worte: großartige Musik! Tickets: 037437/ 53 900 | www.kunstwandelhalle.de

Geschwindigkeitsbegrenzung: Auf dem Markt gilt Tempo 20

Westsachsen/Werdau.- Seit wenigen Wochen können die Gäste die neue Terrasse des Italienischen Restaurants „Romantica“ in Werdau endlich in vollen Zügen genießen. Und das tun sie auch. Einziger Wehrmutstropfen: Die Kellner der beliebten Gaststätte brauchen, vor allem in den Abendstunden, flinke Füße. Denn leider hält sich nicht jeder an die Geschwindigkeitsbegrenzung.
„Auf dem Werdauer Markt gilt 20 km/h. Das ist wichtig, um den Interessen der vielen verschiedenen Anlieger und Anwohner Rechnung zu tragen und die Sicherheit zu gewährleisten“, erklärt Florian Kieslich, Fachbereichsleiter öffentliche Sicherheit und Ordnung der Stadtverwaltung.
Restaurantinhaber Bujar Ismani weiß nur zu gut, dass das nicht jeden interessiert. Immer wieder kommt es vor, dass einzelne Fahrer den Marktplatz als Rennpiste nutzen. Zum Leitwesen von Gästen und Personal. „Gelegentlich missachten sogar einige Autobesitzer die Einbahnstraßenregelung. Das ist besonders ärgerlich“, berichtet der Unternehmer.
Um auf die Problematik hin zu weisen startete Ende letzter Woche die Verkehrswacht Zwickauer Land e.V. eine Aktion. Sie erfasste alle Autos und deren Geschwindigkeiten, kam mit den Bürgern ins Gespräch. „Wir haben ein herrliches Markt-Ensemble, das viele Einwohner und Gäste zu schätzen wissen. Wirklich genießen kann man es aber nur, wenn sich auch alle an die Regeln halten“, begründet die Vorsitzende Sally Moser ihre Motivation.
Während der Messungen am Freitagmittag konnten insgesamt 120 Werte am Messpunkt registriert werden. Die Durchschnittsgeschwindigkeit betrug vorbildliche 13,3 km/h. 85% aller PKW fuhren maximal 18 km/h oder weniger. So wünschen sich das Bujar Ismani und sein Team jeden Tag.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

13 Juli 2020

Schlossführung für jedermann auf dem Oberen Schloss Greiz

Westsachsen/Ostthüringen/Greiz.- Das Obere Schloss ist ein weithin bekanntes, architektonisch wertvolles und markantes Kulturdenkmal, das jeden Betrachter in seinen Bann zieht. Als Wahrzeichen vergangener deutscher Geschichte gibt es dem reizvollen Greizer Landschaftsbild im Tal der Weißen Elster ein charakteristisches Gepräge. Als ehemaliges Residenzschloss wartet es mit einer interessanten und wechselvollen Geschichte auf (Foto Kassenhaus).
Im Rahmen einer öffentlichen Schlossführung über das Gelände des Oberen Schlosses Greiz können alle Interessierten am kommenden Samstag, 18. Juli, auf den Spuren der einstmals fürstlichen Bewohner des Oberen Schlosses wandeln und Episoden aus der Vergangenheit und Gegenwart des beeindruckenden Schlosses erfahren. Die Besichtigung des Fürstlichen Marstalls, des Brunnenraumes und des Gefängnisses sind Inhalt des Rundganges.
Für Fragen rund um die öffentliche Führung auf dem Oberen Schloss Greiz stehen die Mitarbeiterinnen der Tourist-Information Greiz unter Tel. 03661 – 689815 zur Verfügung.
Termin: Samstag, 18. Juli 2020
Preise: Erwachsene 4,- Euro / Kinder 2,- Euro
Tickets: nur im Vorverkauf in der Tourist-Information im Unteren Schloss Greiz
Startpunkt: Greiz, Oberes Schloss, am Torhaus
Zeit: 14.00 Uhr, Dauer rund 1 ½  Stunden
Teilnehmeranzahl: 15 Personen
Wichtige Hinweise: 
Für die Schlossführung bitten wir um vorherige Anmeldung. Die Teilnahmetickets sind im Vorverkauf, bzw. bis max. 15 Minuten vor Beginn der Führung, in der Tourist-Information Greiz im Unteren Schloss, Burgplatz 12, erhältlich. Eine Teilnahme an dem Rundgang ist nur mit gültigem Ticket möglich. Aufgrund der aktuellen Situation können nur 15 Personen an der Führung teilnehmen. Die Bezahlung der Tickets bei dem Gästeführer ist nicht möglich. Die Hygiene- und Abstandsregeln sind während des Rundganges einzuhalten.

Quelle und Foto. Stadtverwaltung Greiz

12 Juli 2020

Energie-Experte klagt an: „Abrechnungsbetrug am Mieter durch die GGZ“

Westsachsen/Zwickau.- „Sie handeln wie Scientologen und fallen nun sicherlich bald auf die Nase.“ Damit meint Reiner Gelfort (Foto) die Verantwortlichen in der Zwickauer Stadtverwaltung. Und er erklärt auch, warum er so denkt: „Wir leben in einer Stadt, die sich ,Klimaschutzkommune' nennen darf. Hier agieren jedoch Politiker, die auf Fehlerhinweise nur mit Hausverboten und Strafanzeigen reagieren. Sie betrügen die Bürger, lassen sich von Bundespräsident Frank Walter Steinmeier im Rathaus Hinweise geben, wie sich gegen Bürgerhass gewehrt werden kann. Dabei begreifen sie nicht, dass die Unzufriedenheit durch Amtseidverletzungen  hervorgerufen werden. Diese Leute haben nichts anderes verdient, als dass sie von ihren Posten entfernt werden!“
Der Klimaaktivist Reiner Gelfort kämpft seit Jahrzehnten für die Rechte von Mietern, die nach seinen Berechnungen regelmäßig zu viel Betriebskosten an die Gebäude- und Grundstücksgesellschaft Zwickau mbH (GGZ) bezahlen, ohne es zu merken. Bereits in den 90er Jahren hatte die Presse darüber berichtet (siehe Zeitungsausschnitte unten). Gelfort bat darum, dass ihn der damals amtierende Oberbürgermeister Rainer Eichhorn anzeigen möge, damit Licht ins Dunkel des Abrechnungsbetruges käme. „Bis heute hat sich jedoch am Geschäftsgebaren der GGZ nichts geändert“, beklagt der Energie-Experte. Dennoch bleibt die Hoffnung: „Was lange währt, kann auch noch gut werden. Diese Fehler lassen sich schwer tilgen, denn sie wurden  mit Dummheit und Arroganz gemacht. Wer glaubt, sich mit Untätigkeit aus der Affäre ziehen zu können, hat die Rechnung ohne das Volk, die Mieter, gemacht“, so sein Resumé.


König Albert Theater Bad Elster: Wiederaufnahme des Spielbetriebs

Westsachsen/Bad Elster.- Im Zuge der sehr erfolgreich verlaufenden Sommer Classics Bad Ester 2020 mit zahlreichen ausverkauften Konzerten der insgesamt 100 Festival-Veranstaltungen öffnet sich ab 7. August nun auch wieder der Vorhang im König Albert Theater Bad Elster. „Es ist uns ein großes Bedürfnis, den Sommer nun wieder im König Albert Theater – quasi in Vorfreude auf die anstehende, neue Spielzeit 2020/2021 - ausklingen zu lassen“ erklärt Intendant GMD Florian Merz und führt aus: „Durch Anpassungen im Hygienekonzept, eine darauf basierende Spielplanabstimmung und unter Einhaltung der notwendigen Abstandregelungen ist es uns nun wieder möglich, das Theater für unser Publikum ab August in passender Servicequalität für besondere Live-Erlebnisse wieder zu öffnen.“
Los geht der „Theaterspätsommer“ in Bad Elster mit den Gastspielen der Publikumslieblinge Gunther Böhnke (07.08.) und Walter Plathe (08.08.), bevor dann am 13. August das Konzert des renommierten Moritzburg Festival Orchesters / Jan Vogler in Bad Elster über die Bühne gehen kann. Auch die Chursächsische Philharmonie freut sich wieder auf ihre „Heimspielstätte“: Bei einer heiteren Johann-Strauß-Gala (15.08.), Vivaldis Meisterwerk „Die vier Jahreszeiten“ als Elsteraner Bilderschau (22.08.) und der Musicalrevue „Best of Broadway“ (30.08.) kann sich das Publikum wieder auf authentische Theaterunterhaltung freuen. Abgerundet wird das August-Programm mit einem sommerlich-groovenden Jazzkonzert des Torsten-Zwingenberger-Quartetts (16.08.) und russischer Vokalmusik der Wolga Kosaken (23.08.) – Vorhang auf Bad Elster! Aufgrund der angepassten Platzkontingente wird empfohlen, die Theatertickets online oder im Vorverkauf zu erwerben. Alle Infos: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de