16 Juni 2020

Wettbewerb gewonnen: „Demokratisch handeln“ ist gefragt

Westsachsen/Zwickau.- In der Schule am Scheffelberg dürfen Schülerinnen und Schüler jetzt ein Wörtchen mitreden. Und das eigentlich schon seit 2019, denn im vergangenen Jahr wurde an der Grundschule in Eckersbach eine „Lehrer-Kinder-Konferenz“ ins Leben gerufen. Über diese haben die Kinder die Möglichkeit, sich aktiv an der Gestaltung schulinterner Prozesse zu beteiligen – und das bereits recht erfolgreich. Denn alle bisher gemeinsam getroffenen Entscheidungen bzw. Maßnahmen konnten im Schuljahr 2019/2020 schon umgesetzt werden. Und mehr noch: Jetzt hat die Grundschule mit ihrer „Lehrer-Kinder-Konferenz“ sogar beim bundesweit ausgeschriebenen Wettbewerb „Demokratisch handeln“ gewonnen.
Gesucht wurden Projekte, in denen sich Kinder und Jugendliche mit eigenen Ideen für demokratische Prozesse in der Gemeinde, in der Schule, in Jugendeinrichtungen oder an anderen Orten einsetzen, kurz: in denen sie demokratisch handeln. Und genau das ermöglicht die Kinderkonferenz. Sie motiviert und befähigt Kinder, an der Gestaltung ihrer „Schule zum Wohlfühlen“ mitzuwirken, eigene Ideen einzubringen und sich auch für Interessen anderer einzusetzen. Zudem werden die Kommunikation, das Verantwortungs- und Gemeinschaftsgefühl der Kinder und die eigene Identifikation mit der Schule gestärkt.
Für die im Oktober 2019 eingereichte Projektidee erhielt die Schule am Scheffelberg vergangene Woche die Information zur Auszeichnung und ist sogar sachsenweit die einzige Grundschule, die einen Zuschlag erhielt. Eine Jury wählte aus insgesamt 330 eingereichten Projektideen aus ganz Deutschland (15 davon aus Sachsen) die 50 besten aus.
Normalerweise werden die Gewinner jeweils im Frühsommer eines Jahres zu einer 3-tägigen Lernstatt Demokratie in jährlich wechselnde Städte Deutschlands eingeladen. Leider fällt diese aufgrund der Corona-Panik aus und wird nun ins Netz verlegt. Heute ab 17 Uhr können dann unter www.demokratisch-handeln.de/lernstatt-digital die feierliche Eröffnung, die digitale Ausstellung der Preisträger und die Kulturangebote online angeschaut werden.
Mit Engagement, Freude und Stolz über bisher erreichtes geht es in der Schule am Scheffelberg weiter, der Prozess der Partizipation wird fortgesetzt. Die „Kinderkonferenz“ soll sich zum festen Bestandteil des pädagogischen Konzeptes der Eckersbacher Grundschule etablieren – und darf auch gern Schule machen.

Foto: Schule am Scheffelberg

15 Juni 2020

Von der Quelle bis ins Meer: Tag der kleinen Forscher in Zwickau

Westsachsen/Zwickau.- Pandemiebedingt mussten in diesem Jahr bereits viele Veranstaltungen ausfallen oder auf später verschoben werden. Nicht aber diese: „Tag der kleinen Forscher“, der am Dienstag, 16. Juni 2020 bundesweit stattfinden wird. Auch wenn der Aktionstag in diesem Jahr nicht ganz so ausgelassen wie sonst gefeiert werden kann, wird der kindliche Entdeckergeist und forschendes Lernen in vielen Kitas, Horten und Grundschulen dennoch im Mittelpunkt stehen.
Auch in vielen Zwickauer Kitas und Horten wird an diesem Tag - oder gleich eine ganze Woche lang - geforscht. Dafür steht seitens der Stiftung wieder jede Menge kostenfreies Aktions- und Infomaterial zur Verfügung. Auch für Familien, denn die Forscherideen lassen sich auch zu Hause ganz einfach ausprobieren und erfordern keine pädagogischen Vorkenntnisse. Anregungen dafür gibt’s hier: https://www.tag-der-kleinen-forscher.de/mitforschen/aktionsmaterial
Die kommunalen Kitas und Horte haben sich zu diesem fast unerschöpflichen Thema bereits mächtig ins Zeug gelegt und unzählige spannende Experimente einfallen lassen! In den Kitas „Schatzinsel“ in Mosel, „Wassertröpfchen“ in Eckersbach und im Kinderhort „Rasselbande“ in Oberplanitz erkunden die Steppkes u. a., was schwimmt und was sinkt, bauen eine Minikläranlage, machen Wassermusik mit Gläsern und untersuchen mittels Blattbooten die Wasserströmungen.
Eine ganze Woche experimentieren z. B. die Kitas „Marienhof“ und „Anne Frank“ in Marienthal und die „Muldenstrolche“ in Crossen. Neben „Kneipp“-Anwendungen gehen die kleinen Wissenschaftler auch den Fragen nach, wie jeder Wasser sparen und ob man es hören kann, wie es in den Wasserhahn kommt und wem es eigentlich gehört.
Die Mädchen und Jungen der „Krümelkiste“ in Pölbitz experimentieren sogar zum Thema Corona. Mit einem Pfeffer-im-Wasser-Experiment möchten sie beobachten, wie sich ein Virus verbreiten kann.
Es gibt so viele spielerisch-experimentelle Möglichkeiten, diese lebenswichtige Ressource schätzen zu lernen und interessanten Fragen nachzugehen, sei es in der direkten Umgebung, bei Streifzügen durch die Natur oder auch zu Hause. Die Kids können den Regen beobachten, Wetter-“Konzerten“ lauschen oder Pfützen genauer unter die Lupe nehmen. Der Kreativität der kleinen Forscher-Teams in den Einrichtungen und Familien sind fast keine Grenzen gesetzt!
Forscher-Fest in diesem Jahr DIGITAL erlebbar
Stattfinden wird auch das Forscherfest mit dem diesjährigen Partner experimenta. Die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ verlegt es pandemiebedingt kurzerhand ins Netz und lädt alle kleinen und großen Entdecker dazu ein. Veröffentlicht wird die „Kleine Forscher“-Show direkt am „Tag der Kleinen Forscher“, Dienstag, 16. Juni 2020, ab 10 Uhr unter folgendem Link: https://www.tag-der-kleinen-forscher.de/aktionstag/kleine-forscher-show Einfach mal reinschauen, staunen und nachmachen!
Der „Tag der kleinen Forscher“ ist eine Aktion der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ und findet seit 2009 statt. Jedes Jahr widmet er sich einem neuen Thema und zeigt, dass Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik lebendig, spannend und allgegenwärtig sind. Jedes Jahr unterstützen auch zahlreiche Politikerinnen und Politiker den Aktionstag. Sie zeigen damit, dass sie die pädagogische Arbeit in den Kitas, Horten und Grundschulen in ihrer Region wertschätzen.

Quelle und Foto/Grafik: Stadtverwaltung Zwickau

Tipp der Woche: Eine Bilderreise nach Sibirien

Westsachsen/Bad Elster.- Am Dienstag, den 16. Juni laden Nina und Thomas W. Mücke um 19.30 Uhr im Königlichen Kurhaus Bad Elster zu einer bildgewaltigen Reise nach »Sibirien« ein. In acht Wochen mit Familie, Wohnmobil, Abenteuerschlauchboot und Geländemaschine ein halbes Mal um die Erde oder noch viel besser: 20.000 km durch Sibirien. Hauptziele dieser Reise waren der Baikalsee sowie die Altairegion. Diese bildgewaltige Dia-Ton-Show gibt dabei sehenswerte Einblicke in die unvergleichliche Schönheit, ja Mystik dieser Orte. Aber auch Städte wie etwa Jekatarienburg, Omsk, Novosibirsk oder Irkutsk bestechen nicht nur mit futurischen Neubauten, sondern ebenso mit gepflegtem Stadtgrün. Die Bilderreise zeigt dabei auf imposante Weise, dass man sich in Russland und allemal in Sibirien sehr wohlfühlen kann. Ein hinreisender Abend! Tickets: 037437/ 53 900 | www.chursaechsische.de
Weltwunder im Forellenquintett
Am Donnerstag, den 18. Juni präsentieren die Chursächsischen Streichersolisten um 19.30 Uhr gemeinsam mit dem Pianisten Radim Vojír in der KunstWandelhalle ein „Forellenquintett“ als Konzertabend musikalischer Weltwunder: Das Ensemble der Chursächsischen Philharmonie präsentiert an diesem Abend zwei äußerst populäre Werke der Wiener Klassik: Mozarts Klavierkonzert in Es-Dur ist 1777 noch in Salzburg entstanden und gehört heute nach wie vor zu seinen meistgespielten Kompositionen. Der berühmte Pianist und Mozartinterpret Alfred Brendel bezeichnete das auch unter dem Namen „Jeunehomme-Konzert“ bekannte Stück sogar als „eines der größten Weltwunder“, was die Bekanntheit des Werkes eindrucksvoll unterstreicht. Dem gegenüber erklingt mit Schuberts 1819 komponierten einzigem Klavierquintett ein nicht minder bekanntes Werk, welches auf wunderbare Weise eine musikalische Brücke zwischen Volksmusik, Salon und Romantik schlägt. Den Beinamen erhielt dieses weltberühmte Quintett, weil Schubert dem Variationensatz sein Lied „Die Forelle“ als Thema zugrunde legte. Tickets: 037437/ 53 900 | www.kunstwandelhalle.de
Ein Sommernachtstraum in Meisterwerken
Am Samstag den 20. Juni präsentieren die Chursächsischen Streichersolisten unter der Leitung von Almut Seidel um 19.30 Uhr im Königlichen Kurhaus einen musikalischen „Sommernachtstraum“ als Serenade im Kerzenschein mit besonderen Meisterwerken. Dabei kann das Publikum ganz träumerisch in der Suite „The Fairy Queen“ von Henry Purcell versinken, die auf der gleichnamigen Semi-Oper des englischen Barockkomponisten basiert, welche wiederum von Shakespeares „Sommernachtstraum“ inspiriert wurde. Dazu wird dieser musikalische Sommernachtstraum mit der berühmten Streichersinfonie Nr. 7 von Felix Mendelssohn Bartholdy und mit Benjamin Brittens „Simple Symphony“ bereichert, wobei letztere acht Kindheits-Themen des Komponisten musikalisch bebildert - Ein poetisch-träumerisches Sommerkonzert in Königlichen Anlagen. Tickets: 037437/ 53 900 | www.chursaechsische.de
Gut gelaunt in den längsten Tag des Jahres
Am Sonntag, 21. Juni, lädt die Chursächsische Cafémusik um 10.00 Uhr zu einer heiter-vergnügten Morgenmatinee in die KunstWandelhalle Bad Elster ein. Dabei lädt das Ensemble der Chursächsischen Philharmonie „Gut gelaunt“ zu einem musikalischen Start in den längsten Tag des Jahres: Das Publikum kann sich dann auf ein Konzert mit bekannten und beliebten Melodien wie „Frühling am Boulevard“, „Serenade d’Amalfi“, „Mein Liebeslied muss ein Walzer sein“, „Vilja-Lied“, „Frohe Fahrt“ und viele andere mehr freuen - Diese Freude darf an diesem Tag ganz lange andauern. Tickets: 037437/ 53 900 | www.kunstwandelhalle.de
Abgerundet wird das sommerliche Programm in den Königlichen Anlagen Bad Elster mit verschiedensten Promenadenkonzerten, der Kunstausstellung „Familien-Bande“ in der KunstWandelhalle und der Dauerausstellung im Sächsischen Bademuseum. Im Zuge der Sommer-Veranstaltungen werden selbstverständlich alle derzeit gebotenen Hygiene-Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie berücksichtigt, demzufolge gibt es auch Besucherbegrenzungen und spezielle Gästeleitsysteme. Tickethinweis: Es wird darum gebeten, die Veranstaltungstickets online oder im Vorverkauf zu erwerben. Der weitläufige Empfangsbereich der KunstWandelhalle steht dabei allen Gästen von Montag bis Freitag von 10.00 – 12.30 Uhr und 14.00 - 17.00 Uhr sowie an Samstag und Sonntag von 14.00 - 17.00 Uhr als saisonales Ticket- und Servicezentrum für den Vorverkauf und sämtliche Programminfos zur Verfügung. Alle Infos: 037437/ 53 900 | www.chursaechsische.de

Fotos: Thomas W. Mücke / Jan Bräuer

Parkanlage mit Schwanenbrunnen wieder frei gegeben

Westsachsen/Zwickau.- Seit einigen Tagen sprudelt eine der schönsten und ältesten Brunnenanlagen der Stadt wieder: der imposante und wertvolle Schwanenbrunnen im nördlichsten Teilbereich der historischen Parkanlage Schwanenteich. Im ursprünglich aufwändig gestalteten Eingangsbereich der denkmalgeschützten Parkanlage wurden auf einer rund 2.500 Quadratmeter großen Gesamtfläche auch der Bereich um die Brunnenanlage, die Treppe nebst unterer Platzfläche, die Pergola-Konstruktion aus Naturstein und der angrenzende Rad- und Gehweg saniert.
Mit der Baumaßnahme konnte die Aufenthaltsqualität der früher schon intensiv genutzten Grünfläche nahe der Zentralhaltestelle und der Bahnhofstraße deutlich verbessert werden. Zudem stellt diese nun auch eine attraktive Verbindung zwischen Bahnhofsvorstadt und Stadtzentrum dar und kann wieder als Naherholungsraum und sozialer Treffpunkt für die Einwohner der Bahnhofsvorstadt fungieren.
Schwanenbrunnen
Die Entstehung des Schwanenteichparks und auch des Ensembles um den Schwanenbrunnen ist eng mit Zwickaus Geschichte verbunden. Der sagenumwobene Teich wurde einst nicht nur zur Fischzucht genutzt, sondern spielte als „Wehrteich“ eine wichtige Rolle bei der Stadtverteidigung. Mit dem Wachsen der Stadt während der Industrialisierung entstand seitens der Zwickauer der Wunsch nach einem „Ausflugsziel“. Diesem wurde auch durch Erweiterung des Schwanenteichgeländes in nördliche Richtung Rechnung getragen. Er beherbergt den Schwanenbrunnen und liegt heute zwischen der Reichenbacher- und der Alten Reichenbacher Straße.
Die Gestaltungsidee geht auf den Gartengestalter/Garteninspektor Carl Eduard Petzold zurück, dessen Entwurf aus dem Jahr 1866 in den Folgejahren umgesetzt wurde. Den Zwickauern ist Petzold unter anderem durch die Umgestaltung der Parkanlage des Schlosses Planitz bekannt, dem heutigen Sitz des Clara-Wieck-Gymnasiums.
Erst mehrere Jahrzehnte nach der Entstehung des nördlichen Parkteils wurde der uns heute bekannte Brunnen geschaffen. Der Verkehrs- und Verschönerungsverein und die Eisen-Barth-Stiftung finanzierten damals das Bauvorhaben und schufen so nach 6-jähriger Bauzeit (1929-1935) einen der schönsten Zwickauer Brunnen.
Eine Zäsur erfolgte am Brunnen mit Ausbruch des 2. Weltkriegs. Die Schwanengruppe wurde abgebaut und eingeschmolzen. Seit 1945 ziert ein Neuabguss den Brunnen aus Naturstein.
Nach 85 Jahren Betriebszeit und zahlreichen baulichen und technischen Mängeln findet nun eine Sanierung seinen Abschluss, die im April 2019 begann. Mit Hilfe des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) im Rahmen der integrierten Stadtentwicklung konnten für die Maßnahme Fördermittel generiert werden.
Die finanziellen Mittel wurden u. a. dafür verwendet, rund 1.800 Quadratmeter Wege- und Platzflächen grundhaft zu sanieren. Gut sichtbar für Fußgänger und Radfahrer sind auch die 44 überarbeiteten Pergola-Pfosten einschl. der Metallkonstruktion, die in neuem Glanz erstrahlen. 12 LED-Elemente tauchen bei einbrechender Dunkelheit die Eingangsbereiche unter der Pergola in dezentes Licht. Über eine Freitreppe, die aus Bestandsmaterial gefertigt wurde, gelangt man auf die untere Platzfläche, die von Sitzmauern umsäumt ist.
Der Öffentlichkeit weitestgehend verborgen sind jedoch die unterirdischen Bauwerke. Bis in knapp 6 Meter Tiefe waren Tiefbauarbeiten notwendig, um Schachtanlagen, Pumpenstube und Wasserhaltungsschacht zu installieren. Von der Pumpenstube gelangt man über einen Verbindungsgang direkt unter den Brunnen. Hier befindet sich ein Teil der neu verlegten Trink- und Abwassertechnik. Auch die elektrischen Anlagen mussten im Zuge der Sanierung erneuert werden.
Ausbau Abschnitt Radroute 4
Der asphaltierte Weg entlang der Humboldtstraße zwischen der Alten Reichenbacher Straße und der Reichenbacher Straße ist Bestandteil der Radwegverbindung zwischen dem Marienthaler Bachweg und dem Stadtteil Planitz.
Der schrittweise Ausbau begann mit dem Abschnitt Radroute 4 unmittelbar vor dem Beginn der Bauarbeiten am Schwanenbrunnenareal. Ein weiterer bereits im Ausbau befindlicher Abschnitt innerhalb des Schwanenteichparks stellt die sogenannte Radroute 5 zwischen der Reichenbacher Straße und der Saarstraße dar.
Mit dem Aufbringen einer gelben Einstreudecke wird der Rad-/Gehweg im Bereich der Pergola in den Eingangsbereich um den Schwanenbrunnen eingebunden. Zugleich wird mit dem optischen Belagswechsel auf die besondere Führung der Wegstrecke durch das Bauwerk aufmerksam gemacht.
Auch dieses Projekt ist Teil des EFRE-Förderprogramms für eine nachhaltige attraktive Stadtentwicklung.
Kosten
Die Gesamtsumme beider Baumaßnahmen beläuft sich auf rund 865 TEUR, die sich aus 80 Prozent Fördermittel über den "Europäischen Fonds für regionale Entwicklung im Programm der Integrierten Stadtentwicklung (EFRE)" und 20 Prozent Eigenanteil der Stadt Zwickau zusammensetzen.

Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau

09 Juni 2020

Angst vor Ansteckung: Geburtstagsfeier mit Abstand und Maske

Westsachsen/Zwickau.- Anlässlich der Ehrung zum Geburtstag Robert Schumanns legten am 8. Juni Oberbürgermeisterin Pia Findeiß sowie Alt-OB Rainer Eichhorn, Vorsitzender der Robert-Schumann-Gesellschaft Zwickau (Foto unten), und Dr. Thomas Synofzik, Leiter des Robert-Schumann-Hauses (Foto oben), Blumengrüße zur Feier seines 210. Geburtstags am Robert-Schumann-Denkmal auf dem Zwickauer Hauptmarkt nieder.
Noch-Oberbürgermeisterin Pia Findeiß (SPD) nutzte die Gelegenheit, auch einige Worte an die Anwesenden zu richten. In ihrem Gefolge befand sich diesmal auch Baubürgermeisterin Kathrin Köhler (CDU), die sich derzeit auf ihre Teilnahme an der örtlichen OB-Wahl vorbereitet und danach in die Fußstapfen ihrer Vorgängerin treten möchte. Für Köhler war es nach dem Besuch im Zwickauer Dom schon der zweite öffentliche Termin, den die Noch-Baubürgermeisterin an diesem Nachmittag wahrnahm. Offensichtlich ist sie bestrebt, sich in der Vorwahlkampfzeit möglichst oft in der Öffentlichkeit zu präsentieren.
Schon im Vorfeld hatte die Stadtspitze angekündigt, dass die Zeremonie in diesem Jahr aufgrund der derzeit alles beherrschenden Corona-Panik deutlich kleiner und kürzer ausfallen würde. Und so löste sich die Veranstaltung nach dem vorgetragenen „Wiegenliedchen“ auch recht zügig im zwanglosen Geplauder der wenigen anwesenden Gäste auf.
Genau einhundert Jahre zuvor wurde am 8. Juni die Robert-Schumann-Gesellschaft Zwickau mit einer öffentlichen Gründungsfeier ins Leben gerufen. Zum Jubiläum präsentiert das Robert-Schumann-Haus Zwickau eine Sonderausstellung, die dienstags bis freitags von 10 bis 17 Uhr sowie an Wochenenden von 13 bis 17 Uhr noch bis zum 5. Juli zu besichtigen ist. Im Museum ist unter anderem auch die Hörspiel-CD „Clara in Nöten“ zu erwerben.

08 Juni 2020

FDJ kapert den Georgenplatz: Viele Zwickauer sind entsetzt

Westsachsen/Zwickau.- Ein knapp 100 Personen starker Demonstrationszug läuft am späten Mittag des 6. Juni ein. Die Freie Deutsche Jugend rief im Rahmen ihrer Kampagne „30 Jahre sind genug! Revolution und Sozialismus“ zum „Arbeiterjugend Open-Air“. Die schnell bereitete Bühne vor dem recht mächtigen und jedem DDR´ler noch bekannten W50 ist eingenommen. Stahlfasstrommler eröffnen das Programm, nachdem eine 12jährige Aktivistin den spektakulär sich im Sturzflug befindenden und durch eine Hyäne - alias deutscher Imperialismus - bestiegenen Trabi mit einer FDJ-Fahne erklimmt und ihre Rede mit der Ankündigung enden lässt, „die Bestie“ zu schlagen. Zehn zum Spieß verwandelte Rote Fahnen kreisen die Szene ein. Das etwa 30 Mann starke FDJ-Ensemble aus Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen greift nun in die Vollen.
„Unsere Feinde sagen: Der Kampf ist zu Ende. Aber wir sagen: Er hat angefangen. Man ist nicht bescheiden, nein!“, heißt es von einer Aktivisten aus Dresden im Anschluss. Derweil schmückt die Bühne ein Zitat Che Guevaras: „Seien wir realistisch, versuchen wir das Unmögliche!“ Auch Fidel Castro wird zitiert, wie schon am Vortag vor dem Zwickauer Rathaus durch das breit verteilte Programmheft angekündigt wurde. „Der Mensch kann doch nicht so blöd sein, dass er nur unter dem Joch des Kapitalismus zu arbeiten imstande ist.“ „Doch, Genosse Fidel, und er kann noch viel blöder sein“, hieß es in einer Rede. Man habe sich mit der DDR schließlich von diesem Joch befreit, wollte aber zu wenig revolutionären Elan aufbringen, auch den Kopf davon zu befreien, nicht wieder zum alten Lohnbewusstsein zurückzukehren. „Jetzt haben wir den Salat!“, so ein Redner. „Aber wir lernen aus unseren Fehlern!“
Der ehemalige CDU-Stadtrat Karl-Ernst Müller ist entsetzt: „Weil wir nicht in die FDJ eintreten wollten, waren meine Geschwister und ich zu DDR-Zeiten in Größenordnungen benachteiligt. Wer diese SED-parteitreue Organisation so hochhält, hat beim Lesen der Geschichtsbücher irgendwie ein paar Kapitel ausgelassen“, sagte er und wünscht sich die Krawallmacher zurück nach Bayern, wo sie hergekommen sind. Auch einige Mitglieder anderer Parteien und Organisationen protestierten am Rande der Veranstaltung gegen den Aufzug der FDJ-Truppe.

Quelle: FDJ-Kampagnenbüro
Fotos: FDJ (oben) / FB K.-E. Müller (unten)

06 Juni 2020

Fake-News sorgen für Fehlurteil: Hardy G. nach 22 Monaten bald frei?

Westsachsen/Zwickau.- „Er soll seiner Ex-Freundin nachgestellt und vorgehabt haben, sie und ihre Kinder zu töten.“ So berichtete der Privat-Sender RTL damals in einer „Explosiv“-Sendung. Weitere Fake-Nachrichten wurden als Bewegtbild-Beiträge bei VOX und im MDR gezeigt. Der so wörtlich „liebeskranke Ex-Soldat“ sei acht Wochen vor der Polizei auf der Flucht gewesen und hätte angeblich ein Gewehr dabei, das er zuvor aus dem Waffenschrank seines Vaters gestohlen hätte. Dies sei ausgeschlossen, so der Vater. „Hardy kannte den Code zum Waffenschrank nicht.“ Das Gericht folgte dennoch größtenteils den Spekulationen der Medien, die von der Familie der Ex-Freundin noch befeuert wurden, und verurteilte den damals 30-Jährigen Hardy G. in erster Instanz am Amtsgericht Zwickau zu drei Jahren Haft. Hardy G. ging in Berufung und wurde trotz Wegfall mehrerer Taten, die ihm zuvor angelastet wurden, vom Landgericht Zwickau zu drei Jahren und sechs Monaten Haft verurteil. Seit 22 Monaten sitzt der so gescholtene bereits in Untersuchungshaft, obwohl das Urteil noch gar nicht rechtskräftig ist. Jetzt kommt die überraschende Wende: Das Verfahren soll neu aufgerollt werden.
„Es wurden immer nur die Anschuldigungen der Gegenseite gegen unseren Sohn von der Staatsanwaltschaft verfolgt“, so die Eltern des Hardy G. und sagen weiter: „Dabei hatte Hardy Todesangst vor der Familie, insbesondere dem Bruder von Silke K., deren Vater ihn mit einer Rohrzange auf den Kopf geschlagen und damit schwer verletzt hat.“ (Foto nach sieben Monaten Heilungsprozess) Tatsächlich wurde diese Körperverletzung trotz einer Anzeige des Geschädigten  sowie auch von Amtswegen nicht weiter verfolgt. Die Staatsanwaltschaft Zwickau begründet dies damit, dass „... der Beschuldigte aufgrund der  Anwesenheit des Anzeigeerstatters in seinem Haus und dessen Verhalten von einer gegenwärtigen Gefahr für Leib und Leben nach § 34 StGB ausgehen musste, die nicht anders abwendbar war.“ Dem widerspricht die Mutter Andrea G. entschieden: „Hardy hatte sich Zutritt zu dem Haus verschafft. Die Staatsanwaltschaft spricht deshalb von Hausfriedensbruch. Es sollte ein Streitschlichtungsgespräch mit Silke aufgrund der Bedrohung durch deren Bruder geben. Hardy setzte sich ins Wohnzimmer auf einen Stuhl und wartete. Ein Gespräch fand jedoch nicht statt, weil Silke K. sich in die untere Etage begab. Als Hardy G. schon gehen wollte, schlug ihm Silkes Vater Martin K. unvermittelt mit einer Rohrzange auf den Kopf .“
Laut Aussage von Hardy G. wurden insgesamt 25 Strafanzeigen gegen die Familie K. eingereicht, die ihn zwar hätten entlasten können, seitens der Staatsanwaltschaft jedoch nicht verfolgt wurden. Auch nach Einlegen von Beschwerden an die Gerneralstaatsanwaltschaft Dresden wurden diese Anzeigen nicht verfolgt und abgelehnt.  Das sei eine einseitige Ermittlung gegen seinen Mandanten, meint auch sein Verteidiger, Rechtsanwalt Uwe Sabel von der Kanzlei Wetzig, der weitere Merkwürdigkeiten während des Prozesses feststellte: „Mein Mandant erhielt nicht die Möglichkeit des ,letzten Wortes'. Außerdem enthielt das Protokoll Fehler, die trotz Antrag nicht korrigiert wurden, weil die Protokollantin sich angeblich nicht mehr an den Wortlaut erinnern konnte.“
Hier kommt erneut die Forderung nach einer digitalen Aufzeichnungspflicht ins Spiel. Wenn die komplette Verhandlung per Video aufgezeichnet wird, gibt es im Nachhinein keine unnötigen Diskussionen über deren Verlauf mehr. Warum sich gerade das Zwickauer Gericht so vehement dagegen sträubt, ist hier ausführlich nachzulesen: Justiz-Alltag

Foto: Privat

Von Dresden bis Zwickau: Ganz Sachsen leidet weiter unter Corona

Westsachsen/Dresden/Zwickau.- 1.000 leere Stühle symbolisierten gestern vor der Semperoper in Dresden den Protest mehrerer hundert Künstler. Unter dem Motto „Ohne uns ist Stille“ wollten die von der Corona-Panik Betroffenen der gebeutelten Sparte auf ihre prekäre Lage aufmerksam machen. Sie fordern unter anderem eine Absicherung der Unternehmen und Soloselbstständigen, rückzahlungsfreie Zuschüsse für Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern, damit Fixkosten und Löhne beglichen werden können, und Hilfe zum Lebensunterhalt für Solo-Selbstständige. Die Branche verlangt außerdem eine Anhebung des Kurzarbeitergeldes auf 90 Prozent.
Steffen Schmidt, Mitinitiator der Aktion „Leere Stühle“ der Gastronomen, bezeichnete das Konjunkturprogramm der Bundesregierung als „keinen großen Wurf“. Er kritisierte unter anderem, dass die finanziellen Hilfen zeitlich nur bis August gewährt würden. Anträge zur Grundsicherung könnten nicht rückwirkend gestellt werden. Außerdem forderte Schmidt, dass sich Sachsen, wie schon andere Bundesländer, für einen Sockelbetrag bei den Lebenshaltungskosten stark machen solle.
Alain Schröter vom „Schnitzelparadies“ in Zwickau zeichnet derweil ein sehr düsteres Bild: „Wir haben während der Corona-Krise zwar etwas mehr Umsatz mit unserem Lieferservice erzielt, jedoch sind unser gesamtes Veranstaltungskonzept und der Gaststättenbetrieb komplett zusammengebrochen.“ Unterstützung vom Land Sachsen gab es für das Unternehmen in Zwickau nicht. Jetzt bangt man hier jeden Tag um die Existenz. „Wir haben zwar wieder geöffnet, aber wegen der strengen Vorschriften (Abstandsregeln, Desinfektionsschutzmaßnahmen, Barriereaufsteller und so weiter) bleiben viele Gäste aus. Es macht einfach keinen Spaß mehr“, so der Gastronom.
Kulturministerin Barbara Klepsch (Foto) kündigte derweil an, dass das sächsische Kabinett in der nächsten Woche einen eigenen Beschluss zu weiterer finanzieller Hilfe in Corona-Zeiten fassen werde, der „reichlich 50 Millionen Euro für Tourismus und Kultur“ beinhalten soll. Ob diese Hilfe für die gebeutelten Branchen noch rechtzeitig kommt, wird sich zeigen.

Foto oben: Regina Schwittay
Foto unten: Sächsisches Staatsministerium

04 Juni 2020

Angst vor der Wahrheit? Gericht verschleppt Prozess

Westsachsen/Zwickau.- Nach dem Angriff auf die WSZ mit einer Einstweiligen Verfügung der Rechtsanwaltskanzlei PÜHN und dem darauf folgenden Widerspruch unserer Zeitung gegen den Beschluss des Richter Bielefeld (WSZ berichtete) spielt das Gericht jetzt offensichtlich auf Zeit. Mehrere Ermahnungen und eine Dienstaufsichtsbeschwerde bei der Gerichtsdirektorin Eva-Maria Ast (CDU/Portrait) blieben bislang unbeantwortet. Jetzt ging erneut eine Beschwerde deswegen an den Landgerichtspräsidenten Dirk Eberhard Kirst als zuständigen Dienstherren (Schreiben zum Download hier).
Das Problem: So lange zur Sache nicht entschieden wurde, dürfte die WSZ nach Lesart der Juristen nicht über die Rechercheergebnisse in Bezug auf Korruptionsvorwürfe gegen die Zwickauer Stadtspitze, die Sparkasse Zwickau und das Amtsgericht Zwickau berichten. Bei Zuwiderhandlung droht man mit einer saftigen Geldstrafe von bis zu einer viertel Million Euro oder ersatzweise sechs Monate Gefängnis für die beteiligten Journalisten (Einstweilige Verfügung zum Download hier). Dies ist weder für uns, noch im Sinne der Allgemeinheit hinnehmbar!
Deshalb fordern wir das Gericht nun auch öffentlich dazu auf, endlich eine Verhandlung anzusetzen, in der wir die von Seiten des Rechtsanwalts Dietsch/Kanzlei PÜHN verleugneten Verbindungen anhand der Akte 4 C 1177/17 sowie der Aussagen von beantragten Zeugen nachweisen können. Alternativ dazu wäre die sofortige Aufhebung des Beschlusses denkbar. Alles andere käme einem Maulkorb für Journalisten und der Aushebelung von Pressefreiheit gleich.

Eine Zusammenfassung der Ereignisse bisher gibt es hier

03 Juni 2020

Veranstaltungen in Bad Elster vom 9. bis 14. Juni 2020

Der Konzert-Tipp der Woche: 
FLOTTE BOOGIE-HECHTE
Am Dienstag, den 9. Juni laden die zwei famosen Boogie-Hechte um 19.30 Uhr zu einem heiter-schwungvollen Konzertvergnügen in die KunstWandelhalle Bad Elster ein. Die zwei flotten Hechte laden dann das Publikum mit Piano, Orgel, Gitarre, Bass und Minimal-Schlagzeug auf eine Reise durch die Wurzeln der heutigen Rockmusik ein: Fetziger Boogie, erdiger Blues und viel guter alter Rock'n'Roll der 50er und 60er Jahre á la Jerry Lee Lewis & Chuck Berry. Es gibt keine geplante „Bühnenshow”, der Spaß entsteht bei diesen Konzerten vor allem in der ungezwungenen Liveatmosphäre. Tickets: 037437/ 53 900 | www.kunstwandelhalle.de
Der Klassik-Tipp der Woche: KLASSIK, KOSTÜME, KERZENSCHEIN
Am Mittwoch, den 10. Juni erheben die Musikerinnen und Musiker der Chursächsischen Streichersolisten um 19.30 Uhr ihre Instrumente für »Eine kleine Nachtmusik« im Königlichen Kurhaus Bad Elster. Dieses besondere Serenadenkonzert im Kerzenschein präsentiert dem Publikum eine Auswahl musikalischer Perlen der Klassik, welche von den Chursächsischen Streichersolisten in prachtvollen historischen Kostümen aufgeführt werden. Neben der weltberühmten Serenade »Eine kleine Nachtmusik« von Wolfgang Amadeus Mozart verbreiten an diesem stimmungsvollen Abend Kompositionen wie das virtuose Streichkonzert in e-Moll von Antonio Vivaldi oder die himmlische Orchestersuite Nr. 3 in D-Dur von Johann Sebastian Bach eine einzigartig-festliche Atmosphäre. Abgerundet wird dieser unterhaltsame Serenade der Klassik u.a. mit berühmten Kompositionen wie dem »Triumphmarsch« (Verdi) oder dem stürmischen »La Tempesta« (Rossini) sowie dem stimmungsvollen Nachtwachen-Quintett »La musica notturna di Madrid« als passende Abendmusik von Luigi Boccherini. Tickets: 037437/ 53 900 | www.chursaechsische.de
CHOPIN PUR IN DER KUNSTWANDELHALLE
Am Donnerstag, den 11. Juni lädt der Pianist der Chursächsischen Philharmonie, Radim Vojír um 19.30 Uhr zu einer romantischen Klavierfantasie in die KunstWandelhalle Bad Elster ein. Mit „Chopin pur“ widmet sich der Pianist an diesem Abend ganz der „puren“ Klaviermusik Frédéric Chopins: In einer klangvollen Auswahl von Polonaise, über Prelude und Etude bis hin zu Walzer, Barcarolle oder Scherzo spiegelt der Pianist die großartige Fantasie dieser genialen Klaviermusik und öffnet damit für Sie den Flügeldeckel in den Tastenhimmel eines großen europäischen Komponisten! Tickets: 037437/ 53 900 | www.kunstwandelhalle.de
WIENER MELODIEN ALS WALZERTRÄUME
Am Samstag den 13. Juni präsentieren die Chursächsischen Streichersolisten um 19.30 Uhr sommerliche Walzerträume in der KunstWandelhalle Bad Elster. Dabei lädt das Ensemble unter der Leitung von Almut Seidel das Publikum ein, charmant in „Wiener Melodien" zu schwelgen. Erleben Sie eine abwechslungsreiche Auswahl heiterer Werke aus der glanzvollen Musikmetropole Österreichs, die den berühmten Wiener „Schmäh'" musikalisch wiedergeben: Unterhaltung immer charmant, immer zuvorkommend und immer klangvoll... Wir wünschen viel Vergnügen bei diesen sommerlichen Walzerträumen! Tickets: 037437/ 53 900 | www.chursaechsische.de
MATINEE INS LAND WO DIE ZITRONEN BLÜHEN
Am Sonntag, den 14. Juni lädt das Trio Vivace der Chursächsischen Philharmonie um 10.00 Uhr bei einer heiteren italienischen Sommermatinee zu einer musikalischen Reise in das Land „Wo die Zitronen blühen“ ein. Neben Triokompositionen von Felice Giardini und Luigi Boccherini wird das berühmte „Italienische Konzert“ von Johann Sebastian Bach oder Tschaikowskys „Neapolitanisches Lied“ musikalische Urlaubsgefühle wecken und den Sonntagmorgen mehr als versüßen! Tickets: 037437/ 53 900 | www.kunstwandelhalle.de
Abgerundet wird das sommerliche Programm in den Königlichen Anlagen Bad Elster mit verschiedensten Promenadenkonzerten, der Kunstausstellung „Familien-Bande“ in der KunstWandelhalle und der Dauerausstellung im Sächsischen Bademuseum. Im Zuge der Sommer-Veranstaltungen werden selbstverständlich alle derzeit gebotenen Hygiene-Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie berücksichtigt, demzufolge gibt es auch Besucherbegrenzungen und spezielle Gästeleitsysteme. Tickethinweis: Es wird darum gebeten, die Veranstaltungstickets online oder im Vorverkauf zu erwerben. Der weitläufige Empfangsbereich der KunstWandelhalle steht dabei allen Gästen von Montag bis Freitag von 10.00 – 12.30 Uhr und 14.00 - 17.00 Uhr sowie an Samstag und Sonntag von 14.00 - 17.00 Uhr als saisonales Ticket- und Servicezentrum für den Vorverkauf und sämtliche Programminfos zur Verfügung. Alle Infos: 037437/ 53 900 | www.chursaechsische.de

Fotos: Bodo Martin/Jan Bräuer