23 März 2021

Kommentar zu Anti-Corona Demos: Fallen bald alle Hemmungen?

Westsachsen/Aue/Dresden.-
Am Wochenende kam es in vielen Städten Sachsens zu spontanen Protesten gegen die immer weiter um sich greifenden Freiheitsbeschneidungen, die die Landesregierung unter Michael Kretschner (CDU) mit dem angeblichen Seuchenschutz begründet. So zogen am Samstag in Aue rund eintausend Menschen durch die Straßen ihrer Stadt, um ein deutliches Zeichen für ihre unveräußerlichen Freiheitrechte zu setzen.
Das Verhalten der Polizei ist in diesen Tagen vor allem von sichtlicher Ratlosigkeit geprägt. Während die allermeisten Beamten kein Interesse daran haben, gewaltsam gegen friedliche Menschen - unter ihnen Alte und Kinder - vorzugehen, sind es vor allem Polit-Akteure der Grünen, SPD und Linken, die eben dieses gewaltsame Einschreiten gegen das eigene Volk einfordern.
Während sich in ganz Deutschland und in vielen anderen Ländern immer größerer Unmut über die desaströsen Folgen der angeblichen Seuchenbekämpfung Bahn bricht, ist aus der sächsischen Landeshauptstadt kein Signal des Einlenkens zu erkennen. War es zu Beginn der Corona-Panik noch Ministerpräsident Kretschmer selbst, der dazu mahnte, man müsse bei der Corona-Bekämpfung „Maß und Mittel wahren“, scheint seine Landesregierung mittlerweile vollständig auf den eingeforderten Kurs der Bundesregierung eingeschwenkt zu sein.
Viele Demonstranten sind besorgt, dass von staatlicher Seite aus bald alle Hemmungen fallen könnten. Die Möglichkeiten der Repression, die man mit dem Seuchenschutz nun immer begründen kann, könnten sich als zu verlockend für am Machterhalt interessierte Regierungen erweisen. Zu verlockend, um sie wieder zurückzunehmen. Die Landesregierung unter Michael Kretschmer scheint diesen Prozess im Gehorsam gegenüber ihrer Bundesregierung aussitzen zu wollen, auch um jetzt nicht ihr Gesicht zu verlieren. Da die immer wieder verlängerten und verschärften Lockdown-Maßnahmen die soziale Spannungslage weiter verschärfen, wird man früher oder später auch in der Landeshauptstadt nicht um eine Entscheidung herumkommen, ob man auf den Boden des Grundgesetzes zurückfinden will oder ihn vollends verlassen wird.

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19 März 2021

Die Luft ist raus bei „fridays for future“: Viel Platz für den Mindestabstand

Westsachsen/Zwickau.- Lange war von den „fridays for future“-Organisatoren die Werbetrommel gerührt worden, dass es am 19. März um 15 Uhr endlich wieder losgehen sollte. Auch das Regionalblatt „Freie“ Presse hatte sich mit großem Eifer an dieser Vorankündigung beteiligt. Tatsächlich erschienen zu der nachmittäglichen Veranstaltung auf dem Zwickauer Hauptmarkt jedoch lediglich etwa 30 bis 40 Personen, größtenteils wohlstandsverwöhnte Jugendliche, die von Erwachsenen im Auto zu der Inszenierung gefahren worden waren. Nach rund 30 Minuten trieb es die Demonstranten wegen einsetzendem Schneefall schon wieder nach Hause.
Die selbst ernannte „Protestbewegung“, die angetreten ist das Weltklima für uns zu retten, leidet zurzeit gleich unter mehreren Schwierigkeiten. Zunächst dürfte der Neuschnee kurz vor dem Frühlingsbeginn kaum die passende Kulisse für hysterische Mahnungen vor einer nahenden Klimakatastrophe bieten. Für professionell agierende Klima-Aktivisten ist dies kein neues Problem. Man spricht hierbei vom sogenannten Al Gore-Effekt. Auch die anfänglich gern benutzte Bezeichnung „Schulstreik“ verfängt aufgrund der Tatsache, dass Schule unter den derzeitigen Bedingungen im Zuge des Seuchenschutzes ohnehin nur noch sporadisch stattfindet, kaum noch. Wer nicht in die Schule gehen möchte, kann dies mittlerweile auch ohne die Teilnahme an „fridays for future“ unterlassen.
Die allzu plumpe Staatsnähe dieser „Protestbewegung“ macht sie für intelligente Jugendliche außerdem in zunehmendem Maße unattraktiv. Die Tatsache, dass sowohl die Bundeskanzlerin als auch ein Großteil ihrer Funktionseliten für derartige Protestaktionen schwärmen, verleiht „fridays for future“ den nur allzu markanten Geruch einer von linksextremen (erwachsenen!) Polit-Akteuren inszenierten Schülerbewegung, bei der man naive Jugendliche lediglich als Stichwortgeber für die eigene Agenda instrumentalisiert. Ein Manöver, mit dem immer weniger Jugendliche etwas zu tun haben wollen.
Das martialische Polizei-Aufgebot, wie es montags zur mutmaßlichen Einschüchterung der Kritiker der Corona-Maßnahmen eingesetzt wird, fehlte am Freitag freilich wie erwartet. Auch dies unterstreicht für den kritischen Betrachter die oft geleugnete Staatsnähe derartiger Inszenierungen. Schlussendlich ist es natürlich auch die allgegenwärtige Corona-Panik als solche, die das Interesse an den selbsternannten Klimarettern dahinschmelzen lässt.
Seit es in den Mainstream-Medien nur noch ein einziges Thema zu geben scheint, haben es die vormals medial verwöhnten Klima-Jünger immer schwerer, ihr Anliegen an den Mann zu bringen. Dies zeigte sich auch an diesem Freitagnachmittag vor Ort in Zwickau. Da die Innenstadt aufgrund der Lockdown-Maßnahmen und erneuter Geschäftsschließungen weitgehend einsam und verlassen ihrem Verfall entgegendümpelt, gibt es auch keinerlei Laufkundschaft für die Hiobsbotschaften pubertierender Klima-Aktivisten. Dennoch hatten die Organisatoren im Vorfeld dazu aufgerufen, während der Veranstaltung unbedingt Mund-Nase-Bedeckungen zu tragen und den vorgeschriebenen Mindestabstand zu wahren. Dieser fiel dann mangels Beteiligung sogar größer aus als eigentlich notwendig. Neben der Rettung des Weltklimas möchte man künftig auch noch bei der Senkung der Corona-Zahlen mitwirken.

Fotos: Webcam mit Zeitstempel / Stadtverwaltung Zwickau

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Ausstellung: Fernweh und regionale Impressionen auf Bildern

Westsachsen/Werdau.- Gerd Michael aus Steinpleis zeigt der Öffentlichkeit im Werdauer Rathaus Urlaubsimpressionen in Acryl. Zu sehen sind Landschaften am Gardasee, aus der Toskana und aus den Niederlanden. Auch besonders schöne regionale Sehenswürdigkeiten wie die Göltzschtal- und Elstertalbrücke, das Werdauer Rathaus, die Burg Schönfels sind in der Ausstellung zu finden. Eine Farbpalette, Pinsel, Stifte und persönliche Skizzen bzw. Vorlagen runden die Ausstellung ab. Seit 25 Jahren beschäftigt sich Gerd Michael mit diesem Hobby und stellt seine Werke auch regelmäßig in der Kleinen Galerie der Werdauer Stadthalle „Pleißental“ aus. Die Bilder können bei Anfrage käuflich erworben werden. Die aktuelle Ausstellung soll bis etwa Ende Mai gezeigt werden.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

18 März 2021

Kommende Woche startet die Frühjahrsbepflanzung

Westsachsen/Zwickau.- Am kommenden Dienstag starten die Mitarbeiter des Garten- und Friedhofsamtes mit der diesjährigen Frühjahrspflanzung. Bepflanzt werden zunächst die Blumenkübel und Hochbeete in der Innenstadt und am Bahnhofsvorplatz. Gleichzeitig erhalten die Balkonkästen und der Eingangsbereich am Rathaus eine farbenfrohe Frühjahrsbepflanzung. Zum Einsatz kommen Narzissen, Primeln, Schöterich und Stiefmütterchen. Sollte das wechselhafte nasskalte Wetter noch anhalten, stellt das für diese Pflanzen kein Problem dar, denn sie halten kurzzeitige Kältephasen schadlos aus.
Insofern es die Witterung zulässt, erfolgen dann auch die Frühjahrspflanzungen auf den städtischen Friedhöfen. Hier werden überwiegend Stiefmütterchen in verschiedenen Farben in die Erde gebracht. Im Park Neue Welt wird eine bunte Mischung aus Tausendschön den beginnenden Frühling einläuten. Auch der Wassergarten in Niederplanitz erhält frühlingsfrische Farbtupfer. In den hier befindlichen Pflanzflächen sind Stiefmütterchen und Tausendschön in den Farben Orange, Dunkelblau und Weiß/Rot vorgesehen. Mit der Bepflanzung der 4 Beete am Platz der Deutschen Einheit wird die Frühjahrspflanzung abschließen. Hier sollen Tausendschönchen und Stiefmütterchen in den Farben Rot, Weiß und orange/dunkelblau die Rabatten zieren.
Aufgrund der gegenwärtigen Witterung kann es möglicherweise zu Verschiebung einiger Pflanztermine kommen. Das betrifft insbesondere die Flächen Am Wassergarten in Planitz und am Platz der Deutschen Einheit im Stadtzentrum. Die großflächigen Beete sind besonders anfällig bei nasser Witterung und müssen erst gründlich abtrocknen. Bis spätestens Ende März – und somit pünktlich vor Ostern - sollten aber die über 26.000 Pflanzen im Boden sein und für ein frühlingshaftes Stadtbild sorgen. Zum Einsatz kommen 16.500 Viola (Stiefmütterchen), 8.400 Bellis (Tausendschön), 600 Myosotis (Vergissmeinnicht) und 600 Erysium (Schöterich). Die Kosten für die Frühjahrsbepflanzung betragen ca. 10.000 Euro.

Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau


Liste aufgetaucht: Stasi-Seilschaften geraten weiter unter Druck

Westsachsen/Dresden/Zwickau.- Nach jahrelangen Vertuschungsversuchen seitens der Zwickauer Justiz bezüglich ihrer ehemaligen Stasi-Mitarbeiter steht die endgültige Aufklärung offenbar kurz bevor. Unserer Zeitung wurde eine Liste mit Namen der infrage kommenden Personen zugespielt, deren Glaubwürdigkeit und Aktualität gerade geprüft wird. Demnach tauchen unter anderem die Namen mehrerer regional bekannter Staatsanwälte und Richter auf. Wie der Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (BStU) gegenüber dem Verein für saubere Justizarbeit mitteilt, ist für die Überprüfung des Personals der Rechtspflege das Sächsiche Justizministerium in Dresden zuständig. Dort hält man sich derzeit noch bedeckt. Unseren Recherchen zufolge, die auf Aussagen von in Zwickau aktiven Rechtsanwälten beruhen, wurde ein Richter mit Doppelnamen bereits auf unbestimmte Zeit beurlaubt.
Seit mehr als zwei Jahren berichtet die Westsächsische Zeitung in Abständen über Missstände in der Zwickauer Justiz. Zuletzt am 9. Februar unter der Überschrift „Polizei bestätigt: Staatsanwaltschaft von Stasi-Zuträgern durchsetzt“. Viele der aufgedeckten Ungereimtheiten sind aus heutiger Sicht auf das Agieren alter Stasi-Seilschaften zurück zu führen. So ist zum Beispiel auffällig, dass bei Ermittlungen der Zwickauer Staatsanwaltschaft Täter aus der linken Szene meist unbehelligt davon kommen. Bei Verdächtigen anderer politischer oder religiöser Einstellungen wird jedoch gnadenlos Anklage erhoben und die Maximalstrafe gefordert. Das hat natürlich einen Grund, der nunmehr klar ersichtlich wird. Beispiele dazu finden sich hier und hier.
Wer jetzt vielleicht meint, mit dem Eintritt der alten Kader ins Rentenalter erledigen sich viele Probleme von selbst, der irrt gewaltig. Damit die Zersetzungsmethoden des ehemaligen MfS weiterleben, wird der Nachwuchs in der Zwickauer Staatsanwaltschaft bereits auf Linie gebracht. Während einer Verhandlung am Landgericht beispielsweise saß ein junger Mann direkt neben einem unter Stasi-Verdacht stehenden Staatsanwalt, erhielt von ihm die Anklageschrift. Dann fachsimpelten sie gemeinsam über den Ausgang des Verfahrens. Auf seine Rolle hin angesprochen behauptete er, lediglich „Zuschauer“ zu sein. Später sah man ihn mehrfach nach Feierabend aus dem Gebäude der Staatsanwaltschaft kommen.
Diese offensichtlichen Lügen sind es, die es dem Bürger auch in Zukunft schwer machen werden, in seiner Sache Recht zu bekommen. Denn Konsequenzen brauchte ein Staatsanwalt für sein Handeln bisher nicht zu fürchten. Von wem auch...?

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Digitales Lernen: Schüler sollen es leichter haben

Westsachsen/Werdau.- Bereits zu Beginn des Schuljahres zeigten die Kinder der Klasse 1b ein großes Interesse am Lernen mit digitalen Medien. Arbeitsblätter, Erklärvideos und Übungen wurden über „LernSax“ bereitgestellt.
Während der pandemiebedingten Schulschließung hatten die Schüler der Klasse 1b und deren Eltern regelmäßigen Kontakt mit der Lehrkraft durch Videokonferenzen über „Schullogin“. Individuelle Beratungen und ein Elternabend fanden auch auf diese Weise statt.
Nach der Schulöffnung entschied sich eine Familie aus gesundheitlichen Gründen, ihr Kind im Homeschooling zu belassen. Stabiles und schnelles Internet in der Schule sowie der Einsatz vorhandener Geräte ermöglichen die Teilnahme des Kindes am Unterricht der Klasse per Videokonferenz.
Im Präsenzunterricht wird nun regelmäßig das Computerkabinett der Schule genutzt. Die Schüler der Klasse 1b arbeiten motivierter und selbstständiger. Digitalisierung ermöglicht (zum Beispiel durch Lernprogramme) einen aktuellen und flexiblen Unterricht, der dem individuellen Lernfortschritt der Kinder angepasst ist.

Quelle und Foto: Karla Weber (stellv. Schulleiterin GHS-Werdau)

12 März 2021

Feuerwehr im Großeinsatz: Falsche Zutaten für die Heizungsanlage?

Westsachsen/Werdau.-
Heute in den frühen Morgenstunden drangen dicke, schwarze Rauschschwaden aus dem Keller eines Gebäudes auf der St.-Florian-Straße in Werdau, direkt gegenüber des Beruflichen Schulzentrums. Aus diesem Grund wurden die Rettungskräfte der Stadt um 7:39 Uhr wegen des Verdachtes auf einen Gebäudebrand alarmiert. Vor allem für die herbeigerufene Feuerwehr der Stadt, deren Gerätehaus nur wenige Meter weiter ist, war das ein Heimspiel.
Als die Kameraden wenige Minuten später an der Einsatzstelle eintrafen stellte es sich heraus, dass es sich um die Fehlbefeuerung einer Heizungsanlage handelte. Dadurch kam es – nicht zum ersten Mal – zu einer starken Rauchentwicklung, die in der Nachbarschaft zu spüren war. Die Feuerwehr, die mit insgesamt 38 Kameraden der Ortswehren Werdau, Königswalde und Langenhessen angerückt war, konnte die Lage schnell unter Kontrolle bringen. Verletzte gab es zum Glück keine. Dennoch waren ein Rettungswagen der DRK-Rettungswache Werdau sowie der Organisatorische Leiter Rettungsdienst und die Polizei vorsorglich zum Ort des Geschehens alarmiert worden.

Winkeladvokat zeigt willkürlich Opfer an: Wie anonym ist anonym?

Westsachsen/Plauen/Werdau/Zwickau/Bayern/Hof.- Dreht er jetzt völlig durch? Rechtsanwalt Reinhardt Schübel, der falsche Doktor aus Plauen (WSZ berichtete), hat eine weitere Anzeige am Hals. Diesmal anonym verfasst. Die Polizei in Hof (Bayern) hat ihn deshalb zur Vernehmung geladen. Hier behauptet der Advokat zu wissen, wer diese anonyme Anzeige verfasst hat: „Claudia Friedrich aus Werdau! Wer sonst?“ Der Vorgang wurde zur weiteren Bearbeitung an die Polizeidirektion nach Zwickau übergeben. Von hier bekam Frau Friedrich einen Fragebogen zugesandt. Die erste Frage lautet: Haben Sie eine anonyme Anzeige gegen „Dr.“ Reinhardt Schübel verfasst? Weitere folgen...(siehe Foto).
Mal ganz abgesehen davon, dass ein anonymer Anzeigenerstatter wahrscheinlich aus gutem Grund seinen Namen nicht nennen will, hat gerade die jetzt von Schübel angezeigte Frau überhaupt keine Veranlassung, anonym zu bleiben. Im Gegenteil. Bereits seit Jahren zeigt sie regelmäßig den nach ihren Worten „kriminellen, betrügerischen, faulen und verlogenen Anwalt“ bei den Behörden in Zwickau wegen Prozessbetrug, Mandantenverrat und einiger anderer Delikte an. Bisher ohne nennenswerten Erfolg. Jetzt liegt die Sache in Bayern und es kommt ein Fragebogen.
Bis zum 19. März hat Frau Friedrich Zeit, darauf zu antworten. Erste Gespräche mit dem bearbeitenden Polizeikommisariat lassen auf eine umfangreiche Ermittlung schließen. Die bisher in Zwickau liegen gebliebenen Strafanzeigen gegen Schübel werden um den Punkt falsche Verdächtigung nach § 164 StGB erweitert und in Hof bearbeitet. Die Betroffene hofft, dass der seit Jahren an ihr begangene schwerwiegende Betrugsfall dadurch endlich richtig aufgeklärt wird.

Das Übel- Schübel Lied bei YouTube

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09 März 2021

Erste Hoffnungsschimmer: Nachwuchs darf wieder trainieren

Westsachsen/Werdau.- Es ist der erste Lichtblick für die Werdauer Judoka seit ihrem letzten Training vor rund fünf Monaten: Am 8. März trafen sich 20 Kinder und Jugendliche im Alter von 5 bis 12 Jahren, um ihrem Sport wieder Leben einzuhauchen. In zwei Leistungsgruppen und unter Fachkundiger Anleitung ihrer Trainer vom Judosportverein Werdau e.V. absolvierten sie im Fred-Oettel-Bürgerpark erste Konditions- und Technikübungen.
Möglich machte das die neue sächsische Corona-Schutz-Verordnung, die nun ausdrücklich Kinder- und Jugendsport mit entsprechenden Hygienekonzepten im Freien erlaubt. Dem kurzfristigen Aufruf des Vereinsvorstands waren zahlreiche junge Mitglieder gefolgt.
Judosport hat in Werdau seit 1952 Tradition. 60 Kinder und Jugendliche sowie 20 Erwachsene trainieren im Verein, bestreiten Wettkämpfe und richten unter normalen Bedingungen mehrere Meisterschaften im Jahr selbst aus.

Quelle und Foto: André Kleber, Werbemanufaktur Werdau

05 März 2021

Die Alten sollen Leben retten: Abgabe von Verbandsmaterial erwünscht

Westsachsen/Werdau.- Sie liegen in Garagen, im Küchenschrank, dem Kofferraum oder hängen manchmal sogar seit Jahren unbemerkt an der Wand: Kisten mit abgelaufenem Verbandmaterial. Was für die einen eine eiserne Reserve, für viele jedoch nur ein vergessenes Relikt oder schlicht „Müll“ ist, kann tatsächlich Leben retten. Darauf macht Thomas Schreiber (Foto), Ausbildungsleiter des DRK-Kreisverbandes Zwickauer Land e.V. noch einmal aufmerksam. Denn das Material eignet sich perfekt für Schulungen in Erster Hilfe. „Jahr für Jahr bilden wir zwischen 2.000 und 3.000 Menschen im Kreisverband in lebensrettenden Maßnahmen aus. Die Lehrgänge werden so praxisnah wie möglich durchgeführt. Das bedeutetet natürlich einen großen Bedarf an entsprechenden Übungsmaterialien“, erklärt der 63-jährige Rot-Kreuzler. Was liegt da näher, als auf alte, jedoch verschlossene und noch gut nutzbare Materialien zurück zu greifen? Abgegeben werden können sie zum Beispiel in den Sozialmärkten Crimmitschau und Werdau oder an der Stadtinformation im Werdauer Rathaus. Das DRK kann so, unterstützt durch Bevölkerung und Unternehmen, aus Abfall einen wichtigen und nützlichen Rohstoff machen – ein nachhaltiger Nutzen für die Gesellschaft als Ganzes. 2020 bildete der DRK-Kreisverband Zwickauer Land e.V. in 36 Erste-Hilfe-Ausbildungen 562 Personen aus. Hinzu kamen 88 Auffrischungslehrgänge mit 1.451 Teilnehmern. Außerdem gab es 6 Seminare „Erste Hilfe am Kind“, 11 Kurse „Erste Hilfe in der Pflege“ und zwei Veranstaltungen „Erste Hilfe am Kind“. 45 Grundlehrgänge mussten Corona-bedingt abgesagt werden. Sobald die derzeitigen Auflagen gelockert werden, rechnet das DRK mit einem deutlichen Anstieg der Lehrgänge. Aktuell bereits gut nachgefragt ist die Schulung zum Covid-19-Schnelltester, die im Werdauer Ausbildungszentrum „Altes Schützenhaus“ in Kooperation mit dem DRK-Bildungswerk Sachsen in Dresden angeboten wird. Interessenten für alle Lehrgänge können sich an Thomas Schreiber, Mobil 0174 3375521 oder t.schreiber@drk-zwickauer-land.de wenden.

 Quelle und Foto: André Kleber, Werbemanufaktur Werdau GmbH