Quelle und Foto: Stadtverwaltung Greiz
08 September 2020
Greiz: Das Mausoleum in Waldhaus ist für Besichtigungen geöffnet
Westsachsen/Ostthüringen/Greiz.- Am Sonntag, 13. September 2020, wird das Mausoleum in Waldhaus in der Zeit von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr für Besichtigungen geöffnet sein. Für den letzten regierenden Fürsten Heinrich XXII. Reuss Aelterer Linie war Waldhaus ein beliebter Ort. Aus diesem Grund ließ er sich im Jahr 1883 seine Ruhestätte, das Mausoleum, errichten. Vor über 15 Jahren wurde die Begräbnisstelle der letzten Greizer Reußen ä.L. durch die Stadt Greiz renoviert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Eine kleine Ausstellung zur Geschichte des Mausoleums, zu Heinrich XXII. und seiner Familie ist im Inneren der Kapelle zu besichtigen. Der Eintritt in das Mausoleum ist frei, Spenden zum Erhalt des Mausoleums sind willkommen.
Zu Schumanns Ehren: Festspielromanze für Clara in Bad Elster
Westsachsen/Bad Elster.- Am Donnerstag, den 17. September widmet sich das Chursächsische Klaviertrio anlässlich des 201. Geburtstages von Clara Schumann um 19.30 Uhr in der KunstWandelhalle Bad Elster einer „Festspielromanze“ zu Ehren der großen Komponistin. Neben ihrem Klaviertrio in g-Moll und ihrer Romanze Nr. 2 erklingen an diesem Abend mit dem für Klaviertrio arrangierten Duett »Liebesgarten« ihres geliebten Robert und dem Ungarischen Tanz Nr. 5 ihres verehrten Johannes Brahms weitere Werke, die das viel beachtete Freundes-Trio komplettieren. Abgerundet wird diese Soirée mit passender Musik von Claras Zeitgenossen Felix Mendelssohn Bartholdy und des böhmischen Romantikers Antonín Dvorák. Tickets: 037437/ 53 900 | www.kunstwandelhalle.de
Quelle und Foto: Chursächsische Verwaltungs GmbH
03 September 2020
Das Neuberinhaus empfiehlt den Workshop „Rolle und Persönlichkeit“
Westsachsen/Reichenbach.- So ein Theater… Die ganze Welt ein Spiel!? Haben Sie schon Ihre Rolle? Der Schauspieler und Regisseur Moritz Manuel Michel (Foto) sucht mit Ihnen gemeinsam die Schnittstelle von Rolle und Persönlichkeit im täglichen Leben. Er verabreicht Ihnen eine hochwirksame Mixtur aus schöpferischer Kraft, Kreativität und Humor, welche Sie für die Gesetzmäßigkeiten des Schauspiels und des Lebens sensibilisieren wird. Also ein Workshop nicht nur für Theaterinteressierte. „Ich kann es nicht, heißt oft nur, ich weiß nicht wie es geht. Aber erst dann, wenn ich das mache, was ich noch nicht kann, werde ich herausfinden, ob ich vielleicht gerade in dieser Sache ein bislang verborgenes Talent habe“, meint M.M.Michel.
Wann? 06.09. + 12.09.2020 9:00 bis 17:30 Uhr
Wo? Neuberinhaus Reichenbach
Wer? Für alle ab 14 Jahre
Anmeldung unter kontakt@annegret-thalwitzer.de (Leitung Neuberin-Ensemble)
Ein lang gehegter Wunsch erfüllt sich: Wasserspielanlage wird vergrößert
Westsachsen/Zwickau.- Mit dem Neubau der Spielanlage Schwanenstadt einschließlich des Wasserspielbereichs wurde der seit vielen Jahren an die Stadtverwaltung herangetragene Wunsch nach einer attraktiven Wasserspielanlage erfüllt. Die 2019 fertig gestellte Anlage im Schwanenteichpark wird seitdem durch die Zwickauer Kinder sehr intensiv genutzt.
Jetzt soll dieser Bereich erweitert werden. Damit verbunden sollen auch die entstandenen Vernässungen außerhalb der Matschflächen beseitigt werden - auch wenn diese in den Sommermonaten für so manchen zusätzlichen Matschspaß sorgten. Gemeinsam mit dem beteiligten Planungsbüro wurde bereits im zeitigen Frühjahr eine Lösung für eine bessere Wasserabführung erarbeitet. Vorgesehen ist ebenso, den Spielbereich mit Sitzmöglichkeiten und Einzelspielgeräten zu ergänzen. Bei den Spielgeräten handelt es sich um Ausstattungen, die zum Wasserspielbereich passen: ein Federwippgerät Frosch und eine Holzskulptur Fisch.
Aufgrund der bevorstehenden Arbeiten wurde die Wasserspielanlage bereits stillgelegt. Der Abschluss der Baumaßnahme ist voraussichtlich Anfang Oktober. Dann wird das Wasser allerdings nur noch mal für einen Probelauf fließen, bevor die Anlage in Winterpause geht. Bespielbar ist der Wasserspielplatz dann erst wieder im Frühjahr 2021 mit Beginn der Brunnen- und Wasserspielsaison.
Die Kosten der Baumaßnahme belaufen sich insgesamt sich auf ca. 40 TEUR. Das Garten- und Friedhofsamt bittet die Kinder und Eltern um Verständnis für die vorgesehenen Bauarbeiten und auch um Beachtung der notwendigen Absperrungen, um eine gefahrlose Abwicklung der Erweiterungsmaßnahme sicherzustellen.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau
02 September 2020
Peinlich: Hoch dotierter Jura-Professor versagt bei einer einfachen Frage
Westsachsen/Leipzig/Zwickau.- Wo war im Jahre 2012 das Rechtsmittel gegen einen Beschluss des Familiengerichts einzulegen? Antwort: „Die Beschwerde gegen den Beschluss muss zwingend an dem Gericht eingelegt werden, das den Beschluss erlassen hat (hier das Amtsgericht Zwickau A.d.R.)“. Nachzulesen in §64 FamFG. Rechtsanwalt Reinhard Schübel, der falsche Doktor aus Plauen, hat das drei Jahre nach inkraft treten des neuen Familienrechts nicht gewusst und deshalb fehlerhaft Berufung beim nicht zuständigen Oberlandesgericht in Dresden eingelegt. Bestätigt wurde dies bisher unter anderem durch das Sächsische Justizministerium (Sebastian Gemkow/CDU), die Rechtsanwaltskammer Sachsen (Rita Dreiblatt), durch den Petitionsausschuss im Sächsischen Landtag (Ulrike Zink) sowie rund einem Dutzend Rechtsanwälten und Familienrichtern, die wir befragt haben.
Jetzt kommt einer, der weiß es offensichtlich besser. Professor Dr. Dr. hc Thomas Rauscher (Foto/HP-Screenshot). Er ist Direktor des Instituts für ausländisches und europäisches Privat- und Verfahrensrecht an der Universität Leipzig. Er lehrt seine Studenten unter anderem das Familienrecht und erstellt Gutachten im Auftrag von Juristen, die dann vor Gericht für die Beweisführung herangezogen werden. Seine Antwort auf diese recht simple Frage lautet: „Ich weiß nicht, ob es so war, aber genau so ereignet es sich immer mal wieder in Geschäftsstellen und ist völlig rechtmäßig: Die Geschäftsstelle vermerkt einen Tag nach Fristablauf die Rechtskraft (am 2.5.2012), in der Annahme, es sei kein Rechtsmittel eingelegt. Vielleicht auch in der irrigen Annahme das Rechtsmittel müsse bei Amtsgericht eingelegt werden (da gab es Änderungen im FamFG).“
Wir konfrontierten Rauscher mit den Aussagen der oben genannten Juristen. Seine Reaktion darauf ist bemerkenswert: „Wenn ich mir Ihre Seite „Justiz-Alltag“ ansehe, dann gelange ich zu dem Schluss, dass Sie nicht Verschwörungstheorien aufsitzen, sondern sie selbst verbreiten.“
Wer ist dieser „Professor“, der sich hier so aufspielt? Im Netz finden wir einige kritische Stimmen von Studenten, die ihn am liebsten los werden wollen. Nachzulesen unter anderem hier: Adieu Rauscher. Dem können wir uns als RechereTeam der Westsächsischen Zeitung nur anschließen.
01 September 2020
Dubiose Forderung: Ordnungsamt hält an Geldstrafe für Kinder fest
Westsachsen/Zwickau.- In den vergangenen Wochen erhielten zahlreiche Eltern vom Ordnungsamt Zahlungsaufforderungen für angebliche Verstöße ihrer Kinder gegen die sogenannten Corona-Hygienebestimmungen (WSZ berichtete). Diese Forderungen sind sehr umstritten, da praktisch zeitgleich zu den festgestellten angeblichen Verstößen der Kinder zahlreiche Politiker die Eröffnung der BOOM-Ausstellung ohne Mundschutz und Mindestabstand feierten. Die Frage nach einer Zwei-Klassen-Gesellschaft wurde hier heiß diskutiert.
In einem Fall beantragte die Mutter eines betroffenen Kindes jetzt die Akteneinsicht. Von ihr fordert das Ordnungsamt eine dreistellige Summe wegen des angeblichen Verstoßes gegen Abstandsregelungen auf dem Weg zu einer Schulveranstaltung. Zunächst wurde die Mutter damit konfrontiert, sich einen Anwalt besorgen zu müssen, da es ohne einen solchen keine Einsicht in die Unterlagen gäbe. Nach kurzer Diskussion gab die Mitarbeiterin dann doch die Akte raus. Es wurde festgestellt, dass sich darin nur ein einziges Blatt befand, nämlich die Anzeige mit der Bußgeldforderung. Keine Beweise, keine Zeugen - nichts. Auch kann oder will man keine Auskunft darüber geben, auf welcher Rechtsgrundlage diese Forderungen erhoben werden und wie sich der geforderte Betrag eigentlich konkret zusammensetzt. Stattdessen verweist man - wie so oft - auf die Zuständigkeit von Kollegen, die leider gerade nicht zugegen sind.
Ob es sich hierbei um rechtmäßige Forderungen oder um die „Man kann's ja mal versuchen“-Masche der Behörde handelt, bleibt weiterhin unklar. Das Zwickauer Ordnungsamt ist hier offensichtlich nicht willens, Licht in diese Angelegenheit zu bringen. Es setzt lieber weiter auf Einschüchterung und Zermürbung.
Unser Tipp: Angesichts solcher dubiosen Praktiken sollte dringend davon Abstand genommen werden, derartige Geldforderungen ohne gründliche Prüfung des Sachverhalts zu bezahlen. Im Zweifel kann man sich an die Verbraucherzentrale in der Hauptstraße 23 wenden. Telefon: 0375 294279.
Live in Bad Elster: Titelsong der Kultserie „Zu Asche, Zu Staub“
Westsachsen/Bad Elster.- Am Sonntag, den 13. September präsentiert das König Albert Theater Bad Elster um 19.00 Uhr ein Festspielkonzert der Kultband aus »Babylon Berlin«: Vorhang auf für das Moka Efti Orchestra!
Die Original Bigband aus der ARD-Erfolgsserie „Babylon Berlin“ zelebriert ein Theaterkonzert der Extraklasse! Das 14-köpfige Ensemble bringt dabei wie kein zweites derzeit die Musik und das Lebensgefühl der 1920er Jahre zurück. Dabei beschränkt sich das Repertoire nicht streng auf die Twenties: Von Blues und Klavier-Ragtime über Chansons bis zur opulenten Big Band-Charleston-Nummer liefert die Band ein buntes Potpourri der Genres. Nicht fehlen darf natürlich der hypnotisch-einzigartige Titelsong der Kultserie „Zu Asche, Zu Staub“, gesungen von Severija, die auch live in Bad Elster dabei sein wird. Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de
Quelle und Foto: Chursächsische Verwaltungs GmbH
Sieben Brücken: Führung zur Geschichte der Greizer Flussübergänge
Westsachsen/Ostthüringen/Greiz.- Sie Überspannen Hindernisse, wie Flüsse, Bahngleise, Schluchten auf den Verkehrswegen und ermöglichen damit die Querung. Aufgrund der Tal- und Flusslage der Stadt Greiz entstanden im Laufe der Jahrhunderte im Stadtgebiet Greiz zahlreiche Brücken. Außergewöhnliche Geschichten rund um diese sieben Brückenbauwerke der Stadt Greiz erwarten die Teilnehmer. Überquert werden während der Tour sieben Brücken, welche die maßgeblichen Verbindungselemente der Infrastruktur der Stadt Greiz sind. Für Fragen rund um diese öffentliche und thematisch einmalige Führung stehen die Mitarbeiterinnen der Tourist-Information Greiz unter Tel. 03661 – 689815 zur Verfügung.
Termin: Samstag, 5. September 2020
Preise: Erwachsene 4 Euro, Kinder 2 Euro
Tickets: nur im Vorverkauf in der Tourist-Information im Unteren Schloss Greiz
Treffpunkt: Greiz, Unteres Schloss, Burgplatz 12, Tourist-Information
Zeit: 14.00 Uhr, Dauer rund.zwei Stunden
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Greiz
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