03 September 2022

Melnyk muss weg: CDU-Politiker übernimmt Forderung von ZUKUNFT ZWICKAU

Westsachsen/Leipzig/Zwickau.- Am vergangenen Montag empfahl der Leipziger Bundestagsabgeordnete Jens Lehmann (CDU) dem derzeit noch amtierenden und umstrittenen ukrainischen Botschafter Andrij Melnyk (Foto) via Instagram die Ausreise aus Deutschland. „Das Fass ist übergelaufen“, so Lehmann über den ukrainischen (Un-)Diplomaten, der in den vergangenen Monaten permanent mit Beleidigungen und Drohungen ausfällig geworden war. Besonders in Kombination mit dem ihm offensichtlich hörigen Grünen-Politiker Anton Hofreiter stellt Melnyk ständig neue Forderungen von seinem Gastgeberland Deutschland nach immer neuen Waffenlieferungen an das Selenskyj-Regime.
Lehmann greift damit eine Forderung auf, die der Verein ZUKUNFT ZWICKAU e.V. bereits im vergangenen Mai gestellt hatte (WSZ berichtete). Heiko Richter, Vereinsvorsitzender von ZUKUNFT ZWICKAU e.V., bewertet diesen Umdenkprozess in der sächsischen CDU positiv: „Es freut uns sehr, wenn unsere Ideen und Forderungen Anklang finden, auch bei der sächsichen CDU, selbst wenn es einige Monate dauerte bis zu dieser Erkenntnis. Wir gratulieren Herrn Lehmann daher zu diesem mutigen Schritt und wünschen uns, dass sein Beispiel Schule machen möge“.
Der Schriftsteller Ronny Weber, der sich ebenfalls bei ZUKUNFT ZWICKAU e.V. engagiert, sieht das Ganze ein wenig differenzierter: „Jens Lehmann ist ein ehemaliger Radsportler und unterscheidet sich sehr vom üblichen Typus des sächsischen CDU-Parteisoldaten. Aus den Reihen seiner Partei und ihrer Funktionäre sollte er eher nicht allzu viel Unterstützung erwarten“, so Weber. Auch das derzeitige Herumlavieren des sächsischen Ministerpräsidenten Kretschmer (CDU) bewertet Weber als eher taktisches Manöver. Kretschmer wisse eben, was ihm blühen dürfte, wenn die Eskalationspolitik der Bundesregierung, die von der CDU weitgehend mitgetragen wird, auch den Freistaat Sachsen vollends ins wirtschaftliche und energiepolitische Chaos stürzen wird.
Torsten Graßlaub, stellvertretender Vereinsvorsitzender von ZUKUNFT ZWICKAU e.V.,  äußert sich zu der Angelegenheit wie folgt: „Spätestens nach der feigen Ermordung von Darja Dugina muss endlich Schluss sein mit der verbalen Brandstiftung, die die politische Kaste der BRD seit Monaten betreibt. Figuren wie Melnyk muss konsequent der Ausgang aus unserem Land gezeigt werden. Schön, dass sich diese Erkenntnis jetzt sogar in den Reihen der CDU durchsetzt. Nicht vergessen werden sollten allerdings unsere übrigen Forderungen.“
Der Forderungskatalog, den der Verein ZUKUNFT ZWICKAU e.V. im Mai vorlegte, umfasst unter anderem folgende Punkte:
- Keine militärische Einmischung im Ukraine-Konflikt!
- Keine Waffenlieferungen in die Ukraine!
- Keine Aufnahme der Ukraine in NATO und EU!
- Ausweisung des Botschafters der Ukraine!
- Beendigung aller Sanktionen und Strafmaßnahmen gegen Russland und Weißrussland!
- Sofortige Freigabe aller Vermögen und Wertgegenstände russischer Bürger!
- Deeskalation der Beziehungen zwischen Deutschland, Russland und Weißrussland!
- Wiederzulassung russischer Medien in Deutschland!
- Zeitnahe Inbetriebnahme von Nordstream 2!
- Ausbau positiver Beziehungen zu Russland!
- Anerkennung der Republiken Luhansk und Donezk als selbstständige Staaten!
- Kein deutsches Steuergeld für direkte oder indirekte Kriegsbeteiligung!

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