01 Juni 2022

Zwei Festnahmen wegen bandenmäßigem Einschleusen von Ausländern

Westsachsen/Mitteldeutschland.-
Die Staatsanwaltschaft Dresden und die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Halle (Saale) ermitteln gegen zwei Syrer (33 und 35 Jahre) wegen des Verdachts des gewerbs- und bandenmäßigen Einschleusens von Ausländern in mindestens 10 Fällen.
Den Beschuldigten wird vorgeworfen, zwischen dem 20.01.2020 und dem 16.10.2020 als Mitglieder einer größeren Bande insgesamt mindestens 200 Staatsangehörige überwiegend irakischer und syrischer Nationalität in das Bundesgebiet verbracht zu haben, obwohl sie wussten, dass diese nicht über die Erlaubnis zur Einreise verfügten.
Im Ergebnis umfangreicher Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Dresden und der Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Halle (Saale) hatte der Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Pirna Haftbefehle gegen die beiden Beschuldigten erlassen. Diese konnten heute Vormittag in Straßburg und Fürstenfeldbruck realisiert werden. Umfangreiche Durchsuchungsmaßnahmen (u. a. in Frankreich und in Bayern) dauern noch an.
Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Dresden und der Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Halle (Saale) - auch zu möglichen weiteren Hintermännern der Taten - dauern an und werden noch erhebliche Zeit in Anspruch nehmen.
Quelle: Medienservice Sachsen
Foto: Bundespolizei