22 Februar 2022

Freiheitsspaziergang: Versprochene Lockerungen sind Mogelpackung

Westsachsen/Zwickau.-
Die Bundesregierung und die ihr treu ergebene Kretschmer-Administration setzen in Sachen Corona derzeit auf Lockerungen. So wird für Ende März ein sogenannter „Freedom Day“ in Aussicht gestellt. Bei der wöchentlichen Kundgebung gegen das Corona-Regime am vergangenen Montag wurde deutlich klargestellt, dass die Zwickauer nicht gewillt sind, sich mit derartigen Mogelpackungen weiter abspeisen zu lassen. Zu viele Versprechen und Ankündigungen vom vermeintlichen Ende der Zwangsmaßnahmen wurden in den letzten zwei Jahren gebrochen.
Mirko Rau vom Bürgerbündnis Volksstimme fand hierzu klare Worte: „Man darf sich von solchen Versprechungen nicht blenden lassen. Der Corona-Wahnsinn mit Impfpflicht und Freiheitsberaubung soll offensichtlich immer weiter betrieben werden. Wir müssen endlich Schluss damit machen.“
Dem Spaziergang durch die Zwickauer Innenstadt schlossen sich erneut zahllose Zwickauer an. Die Zwickauer Stadtspitze setzte derweil ein weiteres Mal auf Konfrontation. Oberbürgermeisterin Constance Arndt (BfZ), die während der Kundgebung im Rathaus anwesend war, öffnete zwar ihr Fenster, um mithören zu können, ließ allerdings außerhalb ihres Büros das Rathaus erneut als Zeichen der Missachtung verdunkeln. Darüber hinaus hat sich die Stadtchefin eine neue Schikane ausgedacht. So ließ sie diesmal während der Veranstaltung die öffentliche Webcam am Hauptmarkt deaktivieren, um zu verhindern, dass auf diesem Wege Bilder des Protests in die Öffentlichkeit dringen würden. Dies ist besonders deshalb bemerkenswert, da in den vergangenen Wochen jeweils am Montagabend mutmaßlich illegale Video-Überwachungen vom Rathaus aus angefertigt wurden. Zum Zweck und Nutzen des auf diesem Wege angefertigten Materials hüllt sich die sonst gegenüber der Systempresse so auskunftsfreudige Stadtchefin der WSZ gegenüber in Schweigen.

Folgt uns auf Telegram
Jetzt die WSZ kostenlos abonnieren und keine Story mehr verpassen: Hier anmelden