01 Februar 2022

Freiheitsspaziergang: Erneut tausende Menschen auf den Straßen

Westsachsen/Zwickau.-
Auch am vergangenen Montagabend füllte sich die Innenstadt rund um den Hauptmarkt erneut mit Menschen, die ihrem Unmut über die herrschenden Zustände im Zusammenhang mit Impfzwang und der Kahlschlag-Politik der sächsischen Landesregierung Luft machen wollten.
Im Verlauf der ersten Kundgebung, die um 18 Uhr startete, füllte sich der Hauptmarkt mehr und mehr, eine gute halbe Stunde später spazierten an die 3.000 (dreitausend) Menschen durch die Innenstadt, um sich nach diesem Spaziergang, bei dem man trotz des regnerischen Wetters die frische Luft und die Gemeinschaft so vieler freiheitsliebender Menschen sichtlich genoss, wieder auf dem Hauptmarkt zu treffen. Zeitgleich fanden erneut Spaziergänge in Werdau, Crimmitschau, Meerane, Glauchau und Wilkau-Haßlau, jeweils mit hunderten Teilnehmern, statt.
Die Zwickauer Stadtspitze um Oberbürgermeisterin Constance Arndt (BfZ) hatte erneut als Zeichen der Volksverachtung das Rathaus verdunkeln lassen. Dennoch scheint man sich brennend für das Geschehen auf dem Hauptmarkt zu interessieren, denn man hatte zwei Kameras hinter dunklen Fenstern versteckt, um die Veranstaltung beobachten zu können. Etliche Spaziergänger nutzten daher die Gelegenheit, um vom Marktplatz aus der Stadtchefin und ihren Helfershelfern freundlich zuzuwinken. Das Verhalten der Zwickauer Stadtspitze, vor allem während der letzten Stadtratssitzung (WSZ berichtete), sollte auch ein vielbeachtetes Thema der Kundgebung sein. Oberbürgermeisterin Constance Arndt scheint auch weiterhin jeglichen Dialog verweigern zu wollen. Stattdessen setzt man im Zwickauer Rathaus weiterhin konsequent auf Volksbeschimpfung, was nicht nur das montagabends verdunkelte Rathaus deutlich zeigt. So hatte eine Anfrage von Stadtrat Dr. Elsel (AfD) während der letzten Sitzung ergeben, dass Arndt örtlichen Linksextremisten staatliches Fördergeld zuschanzte, welches für Plakataktionen verwendet wird, in denen Kritiker der Corona-Zwangsmaßnahmen mit Tiervergleichen beleidigt werden und auf denen gebetsmühlenartig propagiert wird, es gebe „keine Diktatur“. Diese ständige Wiederholung, die man mittlerweile überall in Zwickau auf Plakaten lesen kann, scheint immer mehr Menschen allerdings vom genauen Gegenteil zu überzeugen.
So folgten auch an diesem Abend dem Protestzug schätzungsweise 3.000 Menschen. Die von offizieller Seite verbreitete Teilnehmerzahl liegt bei 900, da nach geltender Corona-Schutzverordnung immer noch Umzüge mit mehr als 1.000 Teilnehmern von der Polizei aufgelöst werden müssten, wofür dieser aufgrund der immer weiter anschwellenden Dimension des Straßenprotestes in Deutschland allerdings keine personellen Ressourcen mehr zur Verfügung stehen.
Die sächsischen Landesregierung ist daher dem wachsenden Druck des Volkes einen weiteren Schritt gewichen und erlaubt neuerdings auch offiziell wieder Umzüge mit mehr als 1.000 Teilnehmern. Dies wird nicht der letzte Erfolg der neuen Massenbewegung gewesen sein.

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