08 Februar 2022

Freiheitsspaziergang: Ende der desaströsen Kahlschlagpolitik gefordert

Westsachsen/Glauchau/Werdau/ Crimmitschau/Meerane/Zwickau.-
Der vergangene Montagabend stand in Sachsen erneut ganz im Zeichen der Proteste gegen die immer weiter ausufernden Zwangsmaßnahmen der sächsischen Landes- und der Bundesregierung. Unzählige Menschen spazierten in Sachsen ebenso wie in ganz Deutschland durch ihre Städte und Gemeinden, um ein deutliches Zeichen für die Freiheit zu setzen. Gleichzeitig fanden in der Region ab 18 Uhr Protestaktionen in Glauchau, Werdau, Crimmitschau und Meerane statt. Selbst in kleineren Nachbargemeinden wie Wilkau-Haßlau und Lichtentanne hat sich der montägliche Spaziergang mittlerweile als festes Ritual für ein Bekenntnis zu Freiheit und Selbstbestimmung etabliert.
In Zwickau strömten auch an diesem Abend wieder tausenden Menschen, vom Hauptmarkt ausgehend, durch die Straßen ihrer Stadt (Foto). Bei den dazugehörigen Kundgebungen wurde erneut reger Gebrauch vom offenen Mikrofon gemacht. Immer mehr Stimmen, besonders aus dem Bereich der Pflegeberufe, werden laut, die ein sofortiges Ende der desaströsen Corona- und Kahlschlagpolitik fordern. Die Pflegemitarbeiter städtischer Einrichtungen fühlen sich zudem durch ein negativ aufgeladenes Arbeitsumfeld und das über ihnen schwebende Damoklesschwert der drohenden Kündigungen oftmals verraten. So wurde auch am offenen Mikrofon die Frage in Richtung Rathaus, speziell an Oberbürgermeisterin Constance Arndt (BfZ), gerichtet, was ihr die Pflegemitarbeiter städtischer Einrichtungen denn wert seien. Hierauf erfolgte, wie erwartet, jedoch keine Antwort. Constance Arndt, die sich federführend bei Offenen Briefen mit Hetze und Diffamierungen und geschmacklosen Plakataktionen gegen Kritiker der Corona-Maßnahmen hervortut, hatte erneut das Rathaus als Zeichen der Volksverachtung verdunkeln lassen. Auf Videoüberwachung aus den verdunkelten Räumen der OB-Etage verzichtete die Stadtchefin diesmal, nachdem sich mehrere Bürger in der vergangenen Woche darüber beschwert hatten. Lediglich Fotos vom Balkon des Rathauses ließ sie diesmal anfertigen. Interesse scheint also durchaus vorhanden zu sein, auch wenn die Zwickauer Spaziergänger ein gänzlich anderes Verständnis von Dialog haben. Man wird sich also in Zukunft lautstärker Gehör verschaffen müssen.

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