03 Dezember 2021

Verwendung von Holocaust-Symbolen könnte bald strafbar werden

Westsachsen/Bayern/Berlin(RT).-
Corona-Leugner und Querdenker haben sich in der Vergangenheit Holocaust-Vergleichen und Nazisymbolen wie dem Davidstern bedient, dem das Wort „ungeimpft“ hinzugefügt wurde. Dies aber könnte bald strafbar werden. In Bayern werden nun erste Schritte in diese Richtung unternommen.
Die Nationalsozialisten zwangen Menschen jüdischen Glaubens und Ursprungs einen „Judenstern“ zu tragen, um sie leichter identifizieren und entrechten zu können. Einige Gegner der Corona-Politik, die sich nicht gegen das Coronavirus impfen lassen wollen und sich von der Pandemie-Politik eingeschränkt fühlen, scheinen den Judenstern für sich entdeckt zu haben: Sie tragen ihn auf Demonstrationen gegen die Coronavirus-Maßnahmen zur Schau zu. Statt „Jude“ steht in der Mitte des Sterns das Wort „ungeimpft“ (Foto).
Die derzeitige Politik zur Eindämmung des Virus vergleichen die Impfgegner mit der Politik der Nationalsozialisten in den 1940er Jahren. Damals mussten sich Juden verstecken, um ihr eigenes Leben zu retten. In Stuttgart sah sich gar ein 11-jähriges Mädchen dazu veranlasst, sich mit Anne Frank zu vergleichen. Das jüdische Mädchen Anne Frank war den Nationalsozialisten zum Opfer gefallen. Ihr Tagebuch, welches sie in ihrem Versteck in Amsterdam schrieb, wurde weltberühmt...