02 Dezember 2021

OB lässt Zeichen der Bürger entfernen: Wo sind die Freiheitslichter?

Westsachsen/Zwickau.-
Am vergangenen Montagabend stellten Zwickauer Bürger vor dem Rathaus Lichter ab (Foto). Sie setzten damit ein Zeichen für die Freiheit, die in Zeiten von brutalen Polizeieinsätzen gegen das Volk mehr und mehr unter die Räder gerät (WSZ berichtete). Zwickaus Oberbürgermeisterin Constance Arndt (BfZ) zeigte bereits am Folgetag, wie sie zu diesem Ansinnen steht: sie ließ die Freiheitslichter umgehend entfernen. Auf unsere Nachfrage, wohin die Lichter verbracht wurden, gab es keine Antwort. Deutlicher kann man seine Volksverachtung kaum zum Ausdruck bringen.
Schon am Montag ließ die Stadtspitze vorsorglich das Rathaus verriegeln und verrammeln, um die Bürger auf diese Weise auszusperren. Auch eine Möglichkeit, sich dem Diskurs zu verweigern. Was die Pläne für die von oben angedachte Zwangsimpfung betrifft, scheint Oberbürgermeisterin Arndt ihr Mäntelchen einmal mehr nach dem Wind zu hängen. Während sie vor wenigen Wochen noch versicherte, die jeweilige Entscheidung für oder gegen die umstrittene Corona-Impfung sei eine rein private, ließ sie jetzt auf ihrer Facebook-Seite verlauten, „der Impffortschritt in Zwickau“ sei für sie und ihre Untergebenen derzeit „das wichtigste Thema“.
Kommentar:
Diese Prioritätensetzung ist vor allem in Zeiten der bevorstehenden Haushaltssperre und der sich immer weiter beschleunigenden wirtschaftlichen Abwärtsspirale, in die die Stadt Zwickau unter der Ägide Arndt in den vergangenen anderthalb Jahren gestürzt wurde, sehr bezeichnend. Einen konkreten Plan, wie man mit den desaströsen wirtschaftlichen Auswirkungen der immer wieder neu beschlossenen Lockdown-Maßnahmen eigentlich umgehen möchte, hat die Zwickauer Stadtspitze unter Führung von OB Arndt, trotz Ankündigung vor einem Jahr(!), bis heute nicht vorgelegt. Stattdessen scheint sich Arndt mit devoten Lobeshymnen Richtung Kretschmer-Regierung beliebt machen zu wollen. Ein Verhalten, welches viele ihrer Wähler, die sich bewusst gegen den Altparteienblock entschieden, vor den Kopf stößt. Dieses Aussitzen bis zum bitteren Ende wird natürlich dadurch erleichtert, dass man seine Unterlassungen nicht mehr zu begründen braucht. Schon die abschließende Pressekonferenz für das Jahr 2020 wurde von Arndt schließlich verschoben. Der Vorwand dafür? Natürlich: „Corona“. Stattgefunden hat diese bis heute nicht und es ist fraglich, ob sich OB Arndt zum kommenden Jahreswechsel den Fragen zu ihrer merkwürdigen Amtsführung stellen wird.
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