22 Oktober 2021

Neue Asylflut: Welche Unterbringungskapazitäten sind dafür notwendig?

Westsachsen/Zwickau.-
Auf dem Gelände des Asylantenheims an der Kopernikusstraße im Zwickauer Stadtteil Weißenborn wird gerade ein neuer Komplex aus dem Boden gestampft. Offenbar erfolgen die Bauarbeiten unter großem Zeitdruck. An den sächsischen Außengrenzen kündigt sich bereits seit einigen Monaten eine neue Asylwelle an.
Die politisch Verantwortlichen in Zwickau, die sich trotz mehrfacher Nachfragen zu diesem Thema bisher nicht äußern wollen, scheinen sich angesichts solcher Neubauprojekte durchaus im klaren darüber zu sein, welche Invasion sich diesmal zusammenbrauen könnte. Selbst auf dem Höhepunkt des Asyltsunamis von 2015 bestand für derartige Neubaumaßnahmen in Zwickau kein Anlass. Zwar schrieb das Konkurrenzblatt „Freie“ Presse im Juli 2020 davon, dass die Kapazität von 200 auf 150 Plätze reduziert werden solle. Doch welchen Wert haben die Aussagen einer Redaktion, die vorgefertigte Pressemitteilungen als eigene Berichterstattung verkauft? Hier ein Beispiel: WSZ berichtete.
Das Zwickauer Rathaus ist seit Monaten mit Parolen der Pro-Einwanderungs-Kampagne „Weltoffene Kommune - Wir sind dabei!“ beflaggt. Die Organisatoren dieser Kampagne, darunter die Bertelsmann-Stiftung, haben sich zum Ziel gesetzt, die teilnehmenden Kommunen fit für mehr Einwanderung zu machen. Oberbürgermeisterin Constance Arndt (BfZ) bezeichnet die Aktion als ihr „sehr wichtig“. Dass ihr Lockruf so schnell Früchte tragen würde, dürfte sie selbst überrascht haben.
Das RechercheTeam der Westsächsischen Zeitung hat der Zwickauer Stadtspitze einen Fragenkatalog vorgelegt, auf welches Szenario man sich derzeit vorbereitet und welche Kapazitäten man bereitzustellen gedenkt. Über die Beantwortung werden wir berichten, sobald diese erfolgt ist.
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