10 August 2021

Medien: Der Ossi als Impfskeptiker und rechter Verschwörungstheoretiker

Westsachsen/Thüringen/Sachsen-Anhalt.-
Bei der Umsetzung der Corona-Maßnahmen zeichnet sich ein Trend ab: Die Westdeutschen ziehen als „gute Demokraten“ im Großen und Ganzen ordentlich mit, während die Ostdeutschen mal wieder nicht so richtig mitspielen – für die Presse ein gefundenes Fressen: Hat der Ossi immer noch nicht die „Demokratie“ verstanden?
Der Blick auf den „Impffortschritt“ gegen COVID-19 zeigt immer wieder: In den nicht mehr ganz so neuen Bundesländern ist die Impfbereitschaft deutlich geringer ausgeprägt als im Westen – gerade die mitteldeutschen Länder sind die „Schlusslichter“ im Ranking. Kurzsichtig konstatierte die Zeit vor einigen Wochen: „Die Entwicklung ist schon deshalb kurios, weil der Osten – eigentlich – eine Region der Impffreunde ist. In der DDR waren viele Immunisierungen für die Bevölkerung vorgeschrieben.“ Und nach bester Haltungsjournalismusmanier fragte Matthias Deiß im ARD-Sommerinterview letzten Sonntag den Linken-Politiker Dietmar Barsch mehrfach, warum er denn gegen eine Corona-Impfpflicht sei? Bartsch „habe doch selbst noch in der DDR die Impfpflicht erlebt“. Doch dann deutete Bartsch an, was viele (nicht nur) im Osten denken: „Eine Impfpflicht für Masern halte ich für sehr sinnvoll, aber eine Impfpflicht heute, was Corona betrifft, ausdrücklich nicht.“
„Niemand hat die Absicht, eine Impfpflicht durch die Hintertür einzuführen!“ Oder? Auf das penetrante Nachfragen nannte Bartsch etwas umständlich die Skepsis gegenüber den neuartigen Impfstoffen: „in der jetzigen Situation, wo auch bei den Impfstoffen wir noch gar nicht so weit sind, dass abschließend etwas gesagt wird“. Denn klar ist auch: Man sollte nicht Birnen mit Äpfeln vergleichen. Doch genau das passiert, wenn man völlig kritiklos insbesondere die neuartigen m-RNA-Impfstoffe mit denen wie in der DDR jahrzehntelang erprobten Totimpfstoffe in einem Kontext setzt. Dazu kommt, dass der gelernte DDR-Bürger Propaganda durchaus erkennt und zwischen den Zeilen lesen kann. Damals wie heute gab es verschiedene Zeitungen bzw. Medien, die aber alle mehr oder weniger das gleiche bericht(et)en – damals gelenkt von der SED, heute als Interessenvertretung riesiger Medienkonzerne und transatlantischer „Partnerschaften“ – letzteres zeigen auch die Parteibücher der Programmdirektoren.
Bestes Beispiel ist Christine Strobl (CDU), Tochter von Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU), Ehefrau von Thomas Strobl (ebenfalls CDU und unter anderem Vizeregierungschef und Innenminister in Baden-Württemberg) und seit Mai ARD-Programmdirektorin. Die vor allem auch von öffentlich-rechtlichen Sendern geschürte 24/7 Corona-Dauerschleife seit 1,5 Jahren, die verstärkt zu einer Werbeaktion für bestimmte Impfstoffe mutiert, macht besonders im Osten viele stutzig: Warum werden eigentlich keine russischen, chinesischen oder die von Winfried Stöcker erprobten Impfstoffe zugelassen – wenn denn die Seuche so wütet? Sind beispielsweise die begehrten Reisefreiheiten dauerhaft weg? Und was wird unter den Teppich gekehrt? Warum berichtet der Mainstream kaum über die skandalösen „Pfizer-Deals“? Oder über die Instabilität des Finanzsystems, die Einführung des digitalen Euros bis 2026 oder anstehende Hyperinflation.
Fragen über Fragen, die aber im bundesdeutschen medialen Framing kaum eine Rolle spielen – genauso wie die Nebenwirkungen der mRNA-Impfstoffe.

Quelle und Foto: RT DE