27 August 2021

Coronaticker: „Impfaktion für Kinder“ ohne nennenswerte Resonanz

Westsachsen/Zwickau.-
Heute hatte das Kinder-und Jugend-Freizeitzentrum Zwickau-Marienthal mit enormen Werbeaufwand zur „Impfaktion“ für Kinder und Jugendliche eingeladen. Die Resonanz auf die umstrittene Veranstaltung hielt sich den ganzen Tag über allerdings in sehr engen Grenzen. Hierfür dürfte nicht zuletzt die weit verbreitete Skepsis vieler Eltern im Hinblick auf die lediglich mit Notfallzulassung auf den Markt geworfenen Substanzen verantwortlich sein, die seit neuestem auch Kindern ab 12 Jahren gespritzt werden sollen.
Die „Impfaktion“ dürfte an der verständlicherweise reservierten Haltung kritischer Eltern wenig geändert haben, im Gegenteil. Auf Fragen zur Verantwortung bei Impfschäden oder Langzeitfolgen bekam man vom Personal bestenfalls ausweichende Antworten. Auch war es allen Besuchern untersagt, im Gebäude Fotos zu machen, was auf die wenigen Gäste, die sich zunächst nur einmal umschauen und informieren wollten, einen äußerst befremdlichen Eindruck machte. Auffällig war auch, dass sich das mit FFP2-Masken vermummte „Impfteam“ gegenüber Besuchern nicht einmal namentlich vorstellte. Das selbstbewusste Motto der Sächsischen Landesregierung „Sachsen krempelt die #Ärmelhoch“ verkam so im Laufe des Tages zur Lachnummer.
Eine in Zwickau tätige Erzieherin, die aus Angst vor beruflichen Repressalien nicht namentlich genannt werden möchte, hatte das Recherche-Team der Westsächsischen Zeitung im Vorfeld auf die anstehende „Impfaktion“ hingewiesen. Hier ihr Statement dazu: „Derzeit wird enormer Druck auf Pädagoginnen und Pädagogen gemacht, sich keinesfalls kritisch über die neuen Impfpläne für Kinder zu äußern. Mit Worthülsen wie ,Solidarität' sollen sämtliche kritischen Stimmen zum Verstummen gebracht werden. Dabei gibt es keinen vernünftigen Grund, warum Kindern diese ungetesteten und erst vor kurzem hektisch auf den Markt geworfenen Medikamente injiziert werden sollen. Es gilt als offenes Geheimnis, dass die Impfkommision das Mindestalter der Kinder von derzeit 12 Jahren weiter senken wird. Dies ist eine Verantwortungslosigkeit von historischem Ausmaß. Was ebenfalls lediglich am Rande thematisiert wird, ist die weitgehend ungeklärte Haftungsfrage bei zu erwartenden Impfschäden. Aktionen wie die im Freizeitzentrum Marienthal verharmlosen und vereinfachen die komplexe Problematik in absolut unverantwortlicher Art und Weise.“
Wir geben diese Meinung an dieser Stelle unzensiert weiter. Wer ebenfalls Informationen hat, die für andere Mitmenschen interessant sein könnten, kann sich jederzeit - auch vertraulich - an das Recherche-Team der WSZ wenden: Kontaktdaten